DE1065441B - Abschreckvorrichtung für Band-Härte- und -Vergüteanlagen od. dgl - Google Patents
Abschreckvorrichtung für Band-Härte- und -Vergüteanlagen od. dglInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/62—Quenching devices
- C21D1/63—Quenching devices for bath quenching
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
DBP 1065 441 kl. 18 c 1/64
INTERNAT. KL. C 21 ά 18. J ANUAR 1958
17. SEPTEMBER 1959
18. J U NI 1964 WEICHT AB VON
(A 28711 VI a /18 c)
Bei Bandstahl-Härte- und -Vergüteanlagen od. dgl. muß das Gut nach Verlassen des Durchlaufofens durch
eine mit öl gefüllte Abschreckwanne gezogen werden, wobei das Gut möglichst gleichmäßig gekühlt werden
muß. Bei bekannten Ausführungen wird dabei ein ölumlauf
dadurch erzwungen, daß Öl aus einer unterhalb der Abschreckwanne befindlichen Sammelwanne
durch Düsen in die Abschreckwanne gepumpt wird. Das öl fließt dann durch in der Abschreckwanne angeordnete
Überlaufrohre in die Sammelwanne zurück. Überdies nimmt die Sammelwanne auch das Lecköl
auf, welches an der Ein- und Austrittsstelle des Bandes ausläuft. Bei dieser bekannten Art des ölumlaufes
ist die Gleichmäßigkeit der Kühlung nicht immer zufriedenstellend, da sich tote Winkel bilden, in welchen
die Kühlung nicht ausreichend ist (es tritt ein Wärmestau auf). Durch Dampfblasen entstehen
Härteflecke auf dem Gut, und das Gut wird häufig wellig.
Es sind wohl auch Einrichtungen bekannt, bei welchen das öl nicht durch Überlaufrohre abgeführt,
sondern durch Düsen abgesaugt wird. Wenn auch dadurch die Ausbildung der Strömung besser beherrscht
werden kann, so ist diese an sich bekannte Maßnahme für die Behandlung durchlaufender Bänder
bei gehobenen Ansprüchen an die Gleichmäßigkeit nicht ausreichend.
Ferner sind auch Vorrichtungen zum fortlaufenden Abschrecken von Stahlbändern beim Härten oder
Vergüten mit einem unmittelbar hinter der Entnahme-,
öffnung des Glühofens angeordneten Trog für die durch eine Pumpe fortlaufend zu- und abgeführte
Kühlflüssigkeit bekannt, wobei der Trog unterhalb des Flüssigkeitspiegels mit Ein- und Auslaßschlitzen für
das horizontal durchlaufende Band versehen wird und die Kühlflüssigkeit in Gegenstrom zum einlaufenden
Band strömt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen fließt aber eine erhebliche Menge des Kühlmittels
durch den Auslaßschlitz oberhalb des Bandes wasserfallartig aus. Auf der Oberfläche des Bandes, insbesondere
wenn diese eine gewisse Breite überschreitet, entstehen dann in dem Raum zwischen dem
Austritt aus dem Ofen und dem Eintritt in das Abschreckbad beträchtliche Wirbel, die ungleichmäßige
Vorabschreckungen bewirken, wodurch Stellen verschiedener Härtegrade a'uftreten, die schließlich zu
einer Deformierung des Bandes führen können.
Der Zweck der Erfindung ist nunmehr, bei Vorrichtungen dieser letztgenannten Art die erwähnten
Mangel zu beheben und somit eine möglichst gleichmäßige Abschreckung bzw. Härtung des kontinuierlich
bewegten Gutes im Durchzugsverfahren sowie eine ebene und fl.eckenfreie Oberfläche zu erzielen.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß Abschreckvorrichtung
für Band-Härte- und -Vergüteanlagen
od. dgl.
Patentiert für:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie.r
Baden (Schweiz)
Beanspruchte Priorität: , - Österreich vom 17. Mai 1957 (A 3263/57)
Ing. Karl Rossbacher, Wien, ist als Erfinder genannt worden
am ofenseitigen Ende des Troges dicht ober- oder unterhalb oder auf beiden Seiten des Bandes diesem
angepaßte, sich über die ganze Bandbreite erstrekkende Absaugdüsen für das laminar am Band entlangströmende
Kühlmittel angeordnet werden.
F.ig. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel
im Aufriß,
Fig. 2 den für die Erfindung wesentlichen Teil im
Grundriß.
Das Gut, etwa ein Stahlband 1, wird nach Verlassen des Durchlaufofens 2 in die Abschreckwanne 3
eingeführt: Unterhalb der Abschreckwanne befindet sich die ölsammelwanne 4. Beim Eintritt des Bandes
in die Abschreckwanne 3 sind die Saugdüsen 5 angebracht. Es sind dies schlitzförmige Düsen, deren
Schlitze sich zumindest über die Breite des Bandes oder, wie in Fig. 2 im Grundriß'gezeigt ist, über die
ganze Breite der Wanne erstrecken. Das öl wird aus der Sammelwanne 4 über ein Filter 6, eine Pumpe 7
und einen ölkühler 8 in die Abschreckwanne gepumpt, wobei Düsen 9 in ähnlicher Art wie die Absaugdüsen
5 angeordnet sind. Die Zuleitungsdüsen können aber auch in anderer Weise ausgebildet sein. Der ölspiegel
in der Abschreckwanne 3 wird durch Überlaufrohre 10 konstantgehalten. Durch Absperr- und
Drosselvorrichtungen, beispielsweise durch einen Dreiwegehahn 11, kann das Verhältnis der durch die
Düsen 5 angesaugten ölmenge zu der aus der Sammelwann 4 angesaugten ölmenge eingestellt werden. Bei
der geschilderten Art des ölumlaufes bildet sich eine
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'sehr gleichmäßige ölströmung aus, wie etwa durch
!die Pfeile 12 in den FTg. 1 und 2 angedeutet ist. Um
Störungen der laminaren Strömung möglichst zu verringern, können noch längs des Bandes Leitbleche
13 angeordnet sein.
An Stelle der Schlitzdüsen 5 können auch ein- oder
mehrreihige Lochdüsen angeordnet sein, wobei sich die Lochreihen gleichfalls zumindest etwa über die
Bandbreite erstrecken. Zur Vergleichmäßigung der ölströmung kann es unter Umständen vorteilhaft
sein, die Schlitzweiten gleichförmig oder ungleichförmig auszubilden. Bei Loch düsen" kann der gleiche
Effekt durch verschieden große Löcher oder verschiedene Abstände der einzelnen Löcher erzielt werden.
Die Anwendung der Saugdüsen ist nicht auf die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform beschränkt,
sie können auch mit Vorteil bei einer Anordnung nach Fig. 3 verwendet werden, bei welcher
das Band nicht durch eine öffnung unterhalb des ölspiegels, sondern von der Oberfläche des Öles her
in die Abschreckwänne 3 schräg oder vertikal eingeleitet wird.
Die Erfindung ist nicht auf Bandstahlhärtung allein beschränkt, sie kann auch für die Abschreckung
von Bändern aus anderen metallischen Werkstoffen sowie für Drähte, ferner für verschiedene Kühlmittel,
aber auch für die Wärmebehandlung und Kühlung nicht metallischer Werkstoffe im Durchlaufbetrieb
angewendet werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Abschrecken
von Stahlbändern beim Härten oder Vergüten mit einem unmittelbar hinter der Entnahmeöffnung
des Glühofens angeordneten Trog für die durch eine Pumpe fortlaufend zu- und abgeführte Kühlflüssigkeit,
wobei der Trog unterhalb des .Flüssigkeitsspiegels mit Ein- und Auslaßschlitzen für das
horizontal durchlaufende Band versehen ist und die Kühlflüssigkeit in Gegenstrom, zum: einläufenden
Band strömt, dadurch gekennzeichnet, daß am ofenseitigen Ende des Troges dicht ober- oder
unterhalb oder auf beiden Seiten des Bandes diesem angepaßte, sich über die ganze Bandbreite erstreckende
Absaugedüsen (5) für das laminar am Band entlangströmende Kühlmittel angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge^
kennzeichnet, daß Lochdüsen vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Bandes (1)
und parallel dazu Leitbleche (13) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 41 900, 137 077;
schweizerische Patentschrift Nr. 197 653;
USA.-Patentschriften Nr. 2176 582, 2176583, 424 034.
schweizerische Patentschrift Nr. 197 653;
USA.-Patentschriften Nr. 2176 582, 2176583, 424 034.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 90» 628/262 9.59 (409 613/356 6.64)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065441B true DE1065441B (de) | 1964-05-27 |
Family
ID=591784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065441D Pending DE1065441B (de) | Abschreckvorrichtung für Band-Härte- und -Vergüteanlagen od. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065441B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0216434A1 (de) * | 1985-09-27 | 1987-04-01 | N.V. Bekaert S.A. | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Stahldrähten |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0216434A1 (de) * | 1985-09-27 | 1987-04-01 | N.V. Bekaert S.A. | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Stahldrähten |
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