DE1065232B - Keilriemen aus gießbarem Kunststoff - Google Patents
Keilriemen aus gießbarem KunststoffInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G5/00—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
- F16G5/12—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section made of plastics
- F16G5/14—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section made of plastics with reinforcement bonded by the plastic material
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung befaßt sich mit Keilriemen aus gießbarem Kunststoff, wie Polyurethan.
Es ist bekannt, Keilriemen in Gießverfahren herzustellen, wobei als Halterung für die Zugstränge
verschiedene Mittel zur Anwendung kommen. So sind schon Stifte vorgeschlagen worden, die zur Halterung
der in Umfangsrichtung liegenden Zugeinlagen dienen. Derartige Mittel weisen Nachteile auf, die durch die
Erfindung vermieden werden.
Die Erfindung bezieht sich auf Keilriemen aus gießbarem Kunststoff, wie Polyurethan, mit Zugeinlagen
aus Natur-, Kunst- und Metallfasern und querliegenden Stegen zum Tragen der Zugeinlagen beim Gießen.
Nach der Erfindung bestehen die Stege aus gedrillten Fäden. Diese Anordnung bewirkt, daß die Zugstränge
vor Feuchtigkeit oder anderen zerstörenden Einflüssen bewahrt bleiben, da die Haltefäden nach dem Entformen
einfach abgeschnitten werden können und die Zugstränge dann von außen her nicht mehr zugänglich
sind. Gleichzeitig tragen die quer zur Umfangsrichtung eingebettet liegenden Haltefäden noch zur Querversteifung
des Keilriemens bei. Bei dieser Verwendung von gedrillten Fäden als Querstege ergibt sich
die Möglichkeit, verschiedene Spannungen in den Zugsträngen zu erzeugen. So lassen sich je nachdem, wie
stark die Fäden angespannt werden, die Zugstränge mehr oder weniger vorspannen, wobei die in der Mitte
liegenden stärker vorgespannt werden können als die an den Rändern liegenden. Dadurch läßt sich ein
Riemen erzeugen, der in Längsrichtung undehnbar ist, aber in Querrichtung weicher wird, weil sich ja die
an den Rändern liegenden Zugstränge gegenüber den mittigen Fäden ausdehnen bzw. zusammenstauchen
lassen. Dieses ergibt einen Riemen, der auch bei winkligen Getrieben noch gut und abriebfrei arbeitet.
Außerdem wird das Umkehren des Riemens nach seiner Fertigung überflüssig, da der Riemen in der
ihm von der Form erteilten endgültigen Gestalt verbleiben kann.
Nach der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß die annähernd quer zur Umfangsrichtung verlaufenden
gedrillten Fäden die Zugeinlagen zwischen ihren Einzelfäden aufnehmen. Daraus ergibt sich eine erhöhte
Sicherheit für die Lage der Zugstränge, die im genau bestimmten Abstand vom Rand des Keilriemens liegen
sollen. Ein nachträgliches Verrutschen ist auch bei unsachgemäßen Arbeiten fast unmöglich. Die einzelnen
in Umfangsrichtung verlaufenden Stränge werden nahe und glatt aneinandergelegt, so daß ein ruhiges
Laufen beim späteren Gebrauch des Riemens gewährleistet wird. Die Drillung der Haltefäden kann dabei
sehr gering sein, weil dadurch das Einziehen der Zugstränge erleichtert wird.
Um die Befestigung der Zugstränge an den Halte-Keilriemen
aus gießbarem Kunststoff
Anmelder:
Phoenix Gummiwerke Aktiengesellschaft, Hamburg-Harburg, Hannoversche Str. 88
Hellmut Lerbs, Hamburg-Langenhom,
ist als Erfinder genannt worden
fäden in der Form zu vereinfachen, genügt es in vieler Fällen, wenn das Befestigen der Zugstränge durch die
Haltefäden auf die Randteile beschränkt bleibt. Ir manchen Fällen reicht es schon aus, wenn nur eine einzige
Windung der Zugstränge am Rande festgelegi wird, wobei auch diese noch auf einzelnen Haltefaden:
nur aufzuliegen braucht. Dabei ist es gleichgültig, öl: der Haltefaden einmal von dem einzelnen Faden del
Zugstränge umschlungen wird oder ob der periphei verlaufende Faden zwischen den einzelnen Fasern des
gedrillten Fadens hindurchgezogen wird.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Zugstränge nach dem Auflegen auf die
Haltefäden nach Bedarf gespannt und gleichzeitig ir eine symmetrische Lage zur Gießform gebracht werdet:
können, indem der etwa in Zickzackform um die Gießform laufende Haltefaden an der Außenseite der Fonr
durch Schrauben, Keile oder Knebel gespannt wird Das bringt für die Charakteristik des Riemens einer
erheblichen Gewinn, da das nachträgliche Längen dei Riemens bei sehr straff gespannten Haltefäden unc
damit der Zugstränge nahezu unmöglich wird. Dennoch ist eine vor dieser Streckgrenze liegende Elastizität
vorhanden. Andererseits kann durch ein losei Spannen eine ziemlich große Elastizität erreichi
werden, was für andere technische Anwendungsfälk ebenfalls Vorteile haben kann. Durch diese Maßnahme
kann der Riemen auf eine charakteristische Elastizitäi
eingestellt werden.
Die Art der Erfindung läßt es schließlich noch zu die Zugstränge in mehreren Lagen anzuordnen. Diese
können sich dabei überschneiden oder auch voneinander getrennt gehalten sein, wenn die Bohrungen v.
der Form, durch die die Haltefäden gezogen werden
entsprechend angeordnet sind.
909 627/22
Claims (4)
1. Keilriemen aus gießbarem Kunststoff, wie Polyurethan, mit Zugeinlagen aus Natur-, Kunst-
oder Metallfasern und querliegenden Stegen zum Tragen der Zugeinlagen beim Gießen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege aus gedrillten Fäden (3) bestehen.
2. Riemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gedrillten Fäden (3) die Zugeinlagen
(5) zwischen ihren Einzelfäden (4) aufnehmen.
3. Riemen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gedrillten Fäden (3) nur die
außenliegenden Zugeinlagen (5) zwischen ihren Einzelfäden (4) aufnehmen (Abb. 2).
4. Riemen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gedrillten Fäden (3) in
mehreren Schichten angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 918 894.
Deutsche Patentschrift Nr. 918 894.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065232B true DE1065232B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=591614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065232D Pending DE1065232B (de) | Keilriemen aus gießbarem Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065232B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177425B (de) * | 1961-10-17 | 1964-09-03 | Lemfoerder Metallwarengesellsc | Elastischer Keilriemen mit einer Verstaerkungseinlage |
-
0
- DE DENDAT1065232D patent/DE1065232B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177425B (de) * | 1961-10-17 | 1964-09-03 | Lemfoerder Metallwarengesellsc | Elastischer Keilriemen mit einer Verstaerkungseinlage |
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