DE1065242B - Flüssigkeitsgetriebe - Google Patents
FlüssigkeitsgetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B11/00—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
- F15B11/16—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors
- F15B11/17—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors using two or more pumps
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/38—Control of exclusively fluid gearing
- F16H61/40—Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
- F16H61/44—Control of exclusively fluid gearing hydrostatic with more than one pump or motor in operation
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere auf Flüssigkeitsgetriebe mit hydraulischem
Motor, der durch eine oder mehrere Pumpen angetrieben werden kann, die parallel zwischen einem
Vorratsbehälter und dem Motor angeordnet sind. Die Erfindung ist insbesondere zur Verwendung in von
einer Verbrennungskraftmaschine angetriebenen Industriefahrzeugen, z. B. Gabelstaplern, bestimmt, jedoch
nicht auf diese Anwendung beschränkt.
Im Flüssigkeitsgetriebe ist ein Steuerschieber vorgesehen, der in bekannter Weise eine offene Mittel-Öffnung
aufweist und sich in einer neutralen Stellung befindet, wenn der Motor nicht betätigt wird. In der
neutralen Stellung sind beide Seiten des vom Steuerschieber gesteuerten umsteuerbaren Motors mit der
Mittelöffnung verbunden, so daß das Fahrzeug ausrollen oder mit geringem Widerstand geschoben werden
kann. Der Steuerschieber kann in zwei Arbeitsstellungen gebracht werden, wobei sich der Motor je
nach der Wahl dieser Stellungen in entgegengesetzter Richtung bewegt.
Bei den bekannten Flüssigkeitsgetrieben sind Entlastungsventile
vorhanden, die aber nur dafür sorgen, daß beim;Überschreiten eines gewissen Betriebsdrucks
am Steuerschieber eine oder mehrere Pumpen entlastet werden, um unzulässige Drucksteigerungen zu verhindern.
Demgegenüber ist gemäß der Erfindung ein Flüssigkeitsgetriiüe
mit einem Antriebsmotor, einer oder mehreren von demselben angetriebenen Pumpen, die
zwischen einem Vorratsbehälter und einem Steuerschieber' mit offener Mittelöffnung parallelgeschaltet
sind, sowie gegebenenfalls einer Entlastungsleitung für eine Pumpe, die diese Pumpe entlastet, wenn der
am Steuerschieber herrschende Druck einen bestimmten Wert überschreitet, gekennzeichnet durch ein Entlastungsventil
für jede Pumpe, dessen Ventilbohrung mit einer Einlaßöffnung von der betreffenden Pumpe
und mit einer Auslaßöffnung zum Steuerschieber verbunden ist und außerdem über eine Leitung mit verringertem
Querschnitt mit dem Vorratsbehälter in Verbindung steht, in der sich ein federbelasteter
Schieber befindet.
Bei einer Anlage, in welcher eine Brennkraftmaschine verwendet wird, ist es nämlich erwünscht,
daß der Motor mit entlasteten Pumpen angelassen werden kann. Das Ventil, das anfänglich die Pumpen
belastet, nimmt beim Stillsetzen des Antriebsmotors eine Stellung ein, in welcher die Auslaßseite der
Pumpen mit dem Vorratsbehälter verbunden ist. Diese Verbindungen von der Auslaßseite sind mit Verengungen
versehen. Wenn die Drehzahl des Antriebsmotors steigt, nimmt infolgedessen der Druckabfall zwischen
den Verengungen und dem jeweiligen Pumpenauslaß Flüssigkeitsgetriebe
Anmelder:
The New York Air Brake Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:. Dipl.-Ing. E. Prinz, Patentanwalt,
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. Dezember 1954
V. St. v. Amerika vom 24. Dezember 1954
Robert E. Schwary, Euclid, Ohio (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zu. Die Ventile werden in Abhängigkeit von diesem zunehmenden Gegendruck derart verstellt, daß sie die
Pumpen mit der offenen Mittelöffnung des Steuerschiebers verbinden. Vorzugsweise werden die Pumpen
durch diese Ventile nacheinander belastet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
an Hand der Zeichnung. Hierbei zeigen
Fig. 1 und 2, die nebeneinandergesetzt zu denken
sind, den vollständigen Druckmittelkreislauf des erfrndungsgemäßen
Getriebes, wobei gewisse Teile axial geschnitten sind;
Fig. 3 zeigt den Längsschnitt eines abgeänderten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Die Anlage enthält die Pumpen 11 und 12, die eine von einem einzigen nicht dargestellten Antriebsmotor
angetriebene Zwillingseinheit bilden. Die Einlasse der Pumpen 11 und 12 sind parallelgeschaltet, saugen das
Druckmittel vom Vorratsbehälter 13 an und liefern es über parallelgeschaltete Auslässe zum Ventil 14. Die
Pumpen 11 und 12 stellen Verdrängungspumpen mit konstanter Liefermenge dar. Die Pumpenverdrängung
ist demnach eine Funktion der Drehzahl des Antriebsmotors. Das Druckmittel von der Pumpe 11 gelangt
vom Ventil 14 unmittelbar in den Steuerschieber 15 mit offener Mittelöffnung. Das Druckmittel von der
Pumpe 12 wird dem Steuerschieber 15 über das Entlastungsventil 16 zugeführt. Das Ventil 16 wird durch
den Gegendruck betätigt und verbindet die Pumpe 12 mit dem Vorratsbehälter, wenn der Gegendruck einen
bestimmten Betrag übersteigt. Der Steuerschieber 15 steuert den Druckmittelstrom zum umsteuerbaren
Motor 17.
909 627/233
e>6§242
Das Ventil 14 weist?: ejMtnii, öffnungen' versehene
Bohrung 18 auf. Zwei hohle Kolben 19 und 21 können in der Bohrung 18 gleiten und werden durch Federn
in der dargestellten Lage^ gehalten. Rechts von ihrem
Mittelpunkt ist die Bohrung/von drei ringförmigen ,
Nuten 22, 23 und 24 umgeben, die mit dem Vorratsbehälter
13 der Pumpe 11 bzw. dem Steuerschieber 15 verbunden sind. Links vom Mittelpunkt ist die Bohrung
18 mit Ringnuten 25,26 und 27 versehen, die mit dem Vorratsbehälter 13 der Pumpe 12 bzw. dem
Ventil 16 verbunden sind. Die Verbindungen mit dem Vorratsbehälter sind mit einstellbaren Verengungen,
z, B. Nadelventilen 28, verseilen. Die Kolben 19 und 21 sind spiegelbildlich gleich ausgebildet. Der Kolben
19 weist drei Gruppen von radialen öffnungen 29, 31 und 32 auf. Ferner ist der Kolben mit einer ringförmigen
Ausnehmung 33 versehen, welche die öffnungen 31 und 32 verbindet. Die einander zugekehrten
Enden der beiden hohlen Kolben sind geschlossen, und der zwischen ihnen vorhandene Raum 34 ist mit dem
Vorratsbehälter 13 verbunden.
Das Ventil 16 enthält eine Bohrung, die auf beiden Seiten durch Schraubdeckel 35 verschlossen ist. In die
Bohrung ist ein Futter 36 eingepreßt, das koaxiale Bohrungen 37 und 38 von verschiedenem Durchmesser
aufweist. Die mit ihren Stirnflächen anliegenden Kolben 39 und 41 sind mit Gleitsitz in den Bohrungen
37 und 38 verschiebbar. In der Futterwand sind Ringnuten 42, 43 und 44 vorgesehen, die mit der Nut 27
des Ventils 14 dem Steuerschieber 15 bzw. der Nut 24 des Ventils 14 verbunden sind. Der Kolben 39 umfaßt
an seinem offenen Ende ein..Rückschlagventil 45, das
normalerweise durch die Feder 46 geschlossen gehalten wird. Der Raum 47 außerhalb dieses Rückschlagventils
ist mit dem Steuerschieber 15 und der Nut 24 des Ventils 14 verbunden. Die Feder 54 drückt die Kolbenschieber
39 und 41 in die dargestellte Stellung. Das Druckmittel in der Nut 44 kann durch öffnungen 52
in der Anschlaghülse 53 auf die rechte Seite des Kolbenschiebers 41 gelangen. In der dargestellten
Stellung stehen die öffnungen 50 mit dem Raum 47 in Verbindung. Die Öffnungen 48 befinden sich gegenüber
der Ringnut 42, und die Öffnungen 49 sind verschlossen. In der Entlastungsstellung sind die öffnungen
50 verschlossen, und die Öffnungen 49 entlasten die Pumpe 12, indem der Druckmittelstrom über die
Nut 43 zum Vorratsbehälter zurückgelangen kann.
Der Steuerschieber 15 mit offener Mitte besteht aus einem Gehäuse mit einer Ventilbohrung 54 mit mehreren
öffnungen. Eine mittlere ringförmige Ausnehmung 55 der Bohrung steht in Verbindung mit dem
Vorratsbehälter 13. Auf jeder Seite der Ausnehmung 55 sind Nuten 56 bzw. 56' vorgesehen, die mit der
Einlaßkammer 57 in Verbindungen stehen. Diese ist mit den Nuten 42 und 44 und dem Raum 47 verbunden.
Ferner steht die Einlaßkammer 57 über das Rückschlagventil 58 in Verbindung mit dem Vorratsbehälter
13. Das Rückschlagventil gestattet eine Strömung vom Vorratsbehälter zu der Einlaßkammer,
verhindert aber eine Strömung in umgekehrter Richtung. Zwischen den Nuten 56 bzw. 56' und dem
entsprechenden Ende der Bohrung 54 sind Nuten 59 bzw. 59' vorgesehen, die mit dem hydraulischen Motor
17 in Verbindung stehen. Eine Kammer 61 im Gehäuse steht in ständiger Verbindung mit dem Vorratsbehälter.
Bei 62 ist ein Entlastungsventil vorgesehen. Ein Kolbenschieber 63 kann in der Bohrung 54 hin
und her geführt werden und wahlweise drei Stellungen einnehmen, wobei er in jeder Stellung vermittels einer
abgefederten Rast gegen unbeabsichtigte Bewegungen gesichert i ist. -Der Kolbenschieber ist mit nebeneinanderliegenden
ringförmigen Ausnehmungen 65 und 65' versehen, die zu beiden Seiten seines Mittelpunktes
. angebracht, sind. Zwischen jeder der Ausnehmungen 65
und .65'·, und dem entsprechenden Ende des Kolben-"
Schiebers 63 befinden sich Ringnuten 66 bzw. 66', die ständig mit den Nuten 59 bzw. 59' in Verbindung
stehen. Die Ausnehmungen 65 und 66 sind durch eine Bohrung 67, die Ausnehmungen 65' und 66' durch eine
ίο Bohrung T im Inneren des Kolbenschiebers verbunden.
In der dargestellten Lage stehen die Einlaßkammer 57 und die mit dem Motor verbundenen Nuten 59, 59'
über die Ausnehmungen 65 und 65' mit dem Vorratsbehälter in Verbindung. Wenn der Kolbenschieber 63
angehoben wird, werden die Einlaßkammer 57 und die Nuten 56 und 59 durch die Bohrung 67 miteinander
verbunden, während die Nut 56' und die Nut 59' über die Bohrung 67' und die Ausnehmung 55 mit dem
Vorratsbehälter 13 in Verbindung kommen. Das Umso gekehrte tritt ein, wenn der Kolben sich in seiner
unteren Grenzstellung befindet. In diesem Falle läuft also der Motor 17 in umgekehrter Richtung. Der
Steuerschieber 15 mit offener Mitte ist an sich bekannt und wird nicht als neu beansprucht.
In den Zeichnungen sind die Teile in derjenigen Lage dargestellt, in welcher sie sich befinden, wenn
der Antriebsmotor im Leerlauf arbeitet und das Fahrzeug stillsteht oder ausrollt. In diesem Falle sind, wie
dargestellt, die Pumpen 11 und 12 über das Ventil 14 und die Nadelventile 28 mit dem Vorratsbehälter 13
verbunden. Ferner sind sie durch den Steuerschieber 15 entlastet. Wenn der Steuerschieber 15 nach oben
oder unten verstellt wird, um den Motor 17 in dem einen oder anderen Drehsinn laufen zu lassen, bleiben
die Pumpen 11 und 12 anfangs entlastet. Wenn die Drehzahl des Antriebsmotors zunimmt, bewegen sich
die Kolben 19 und 21 aufeinander zu und verbinden die Pumpe 12 mit der Nut 27 und dem Ventil 16 bzw.
die Pumpe 11 mit der Nut 24 und der Einlaßkammer 57 des Schiebers 15. Die beiden Nadelventile 28 sind
vorzugsweise verschieden eingestellt, so daß die Pumpen nacheinander belastet werden, wobei Pumpe
11 zuerst beaufschlagt wird. Hierdurch ergibt sich eine ruhigere Arbeitsweise.
Unter normalen Betriebsbedingungen, wenn die Belastung nicht übermäßig groß ist, ist das Rückschlagventil
45 im Ventil 16 offen, und beide Pumpen 11 und
12 fördern das Strömungsmittel in die Einlaßkammer 57 des Steuerschiebers 15. Der Druck in der Kammer
57 ist eine unmittelbare Funktion der Belastung des Motors 17. Dieser Druck pflanzt sich bis zu den
offenen Enden der Kolben 39 und 41 fort. Der Kolben 39 hat eine größere Fläche als der Kolben 41. Die
Kolben 39 und 41 bilden also offenbar einen Differentialkolben, der nach rechts wirkt, wenn die beiden
Kolben dem gleichen Druck unterworfen sind. Diese Kraft steigt, wenn die Last zunimmt. Wenn sie eine
vorbestimmte Größe erreicht, werden die Kolben 39 und 41 nach rechts gegen die Kraft der Feder 54 verschoben,
verschließen die öffnung 50 und öffnen den Auslaß 49, wodurch die Pumpe 12 entlastet wird.
Wenn die Pumpe 12 entlastet ist, muß die Pumpe 11 weiter gegen den gleichen Gegendruck arbeiten.
Das Fahrzzeug fährt also langsam, kann aber innerhalb der durch die Einstellung des Sicherheitsventils
62 und der maximalen Drehzahl des Antriebsmotors bestimmten Grenzen beschleunigt werden. Wenn die
Pumpe 11 allein in Betrieb ist, kann ihr Abgabedruck durch Beschleunigung des Antriebsmotors noch weiter
erhöht werden. Der höchste in der Anlage erreichbare
Druck ist durch die Einstellung des Sicherheitsventils 62 bestimmt.
Wenn die Last vermindert wird, fällt der Gegendruck in der Anlage, und die Kolben 39 und 41 des
Ventils 16 nehmen ihre dargestellte Stellung wieder ein, wodurch die Pumpe 12 abermals das Druckmittel
in die Anlage fördert. Offenbar wird die maximale Geschwindigkeit erreicht, wenn beide Pumpen unter
leichter Belastung arbeiten, während schwere Lasten mit geringerer Geschwindigkeit durch eine einzige
Pumpe bewältigt werden können. Der Übergang ist sanft und selbsttätig.
Außer der Belastung der Pumpe nacheinander dient das Ventil 14 einer zweiten Aufgabe. Es entlastet die
Pumpen, wenn der Antriebsmotor nicht in Betrieb ist. Daher kann unabhängig von der Stellung des Schiebers
15 der Antriebsmotor angeworfen werden, ohne daß er anfänglich belastet ist.
Der Steuerschieber 15 mit offener Mittelöffnung hat eine mittlere neutrale Stellung, in welcher die Einlaßkammer
57 sowie die mit dem Motor verbundenen Nuten 59 und 59' unmittelbar mit dem Vorratsbehälter
in Verbindung stehen. Infolgedessen kann das Fahrzeug auf Wunsch frei ausrollen.
Wenn das Fahrzeug im Leerlauf bergab fährt, ohne daß der Schieber 15 sich in seiner Mittelstellung befindet,
arbeitet der Motor 17 als Pumpe und kann unter Umständen mehr Strömungsmittel verdrängen,
als er von den Pumpen 11 und 12 erhält. Das Rückschlagventil 58 öffnet sich unter diesen Umständen
und liefert Strömungsmittel zum Einlaß des Motors 17, so daß Kavitation in demselben vermieden wird.
Das Rückschlagventil 58 könnte durch zwei Rückschlagventile ersetzt werden, die zwischen einer mit
dem Vorratsbehälter in Verbindung stehenden Stelle, z. B. der Kammer 61, und den Rohrleitungen von den
Nuten 59 und 59' zum Motor 17 angebracht sind.
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Ventils 14. Es besteht aus dem Gehäuse 101 mit Bohrung
102. Die beiden Enden der Bohrung 102 sind durch Schraubdeckel 103 verschlossen, in deren mit
Gewinde versehene öffnungen Stellschrauben 104 eingesetzt sind. Auf den Stellschrauben 104 sind Gegenmuttern
105 und zum Schutz dienende Hutmuttern 106 angebracht. In jedem Deckel 103 ist einstellbar
ein Anschlag 107 angebracht. Hohle Kolben 108 und 109, die in der Bohrung 102 gleiten können, werden
durch Federn gegen die genuteten Innenflächen der Anschläge 107 gedrückt. Die einander zugekehrten
Enden dieser Kolben sind geschlossen. Ein Verteiler 111, der zum Vorratsbehälter führt, ist mit den drei
ringförmigen Nuten 112, 113, 114 in der Bohrung verbunden. An den beiden Enden der Bohrung 102 sind
Anschlüsse 115 und 116 für Rohrleitungen zu den Pumpen 11 und 12 angebracht. Zwischen den Nuten
112 und 113 befindet sich eine Ringnut 117, die mit
dem Ventil 16 verbunden werden kann. Ebenso ist eine Nut 118, die mit dem Schieber 15 in Verbindung
steht, zwischen den Nuten 114 und 113 angebracht. Die Kolben 108 und 109 sind mit drei Gruppen
radialer öffnungen versehen, nämlich 119., 120 und
bzw. 119', 120' und 121'.
In Fig. 3 ist das Ventil in der Lage dargestellt, die es bei Leerlauf des Antriebsmotors annimmt. In
diesem Falle decken sich die öffnungen 112 und 120' sowie die öffnungen 114 und 120. Diese Anfangslage
der öffnungen kann durch Verschiebung der Anschläge 107 verstellt werden. Auf diese Weise kann
die dem vom Vorratsbehälter her einströmenden Druckmittel auferlegte Drosselwirkung verändert
werden, wodurch die Betätigung der Umstellung der Ventile in die Betriebsstellung bei Beschleunigung des
Antriebsmotors gesteuert werden kann. Wenn der Gegendruck links vom Kolben 109 zunimmt, wird der
Kolben nach rechts bewegt und bringt die Öffnungen 119' und 117 zur Deckung. Der Kolben 108 wird in
ähnlicher Weise betätigt. Durch Einstellung der Anschläge 107 kann erreicht werden, daß die Kolben 108
und 109 nacheinander in der angegebenen Reihenfolge oder in der Umgekehrten Reihenfolge ihre Bewegung
ausführen.
Es könnten drei Ventile 14, 15 und 16 in einem einzigen
Gußgehäuse untergebracht werden, wobei dann die Rohrleitungen durch entsprechende Aussparungen
ersetzt sind.
Claims (3)
1. Flüssigkeitsgetriebe mit einem Antriebsmotor, einer oder mehreren von demselben angetriebenen
Pumpen, die zwischen einem Vorratsbehälter und einem Steuerschieber mit offener Mittelöffnung
parallelgeschaltet sind, sowie gegebenenfalls einer Entlastungsleitung für eine Pumpe, die diese
Pumpe entlastet, wenn der am Steuerschieber herrschende Druck einen bestimmten Wert überschreitet,
gekennzeichnet durch ein Entlastungsventil (14, 101) für jede Pumpe (11, 12), dessen
Ventilbohrung (18, 102) mit einer Einlaßöffnung (23, 26, 116, 115) von der betreffenden Pumpe
und mit einer Auslaßöffnung (24, 27, 117, 118) zum Steuerschieber (15) verbunden ist und außerdem
über eine Leitung (22, 25, 112, 114) mit verringertem Querschnitt mit dem Vorratsbehälter
(13) in Verbindung steht, in der sich ein federbelasteter Schieber (19, 21, 108, 109) befindet.
2. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Querschnittsverengung (22, 25) in der Entlastungsleitung ein
eigenes Nadelventil (28) angeordnet ist.
3. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig voneinander
einstellbaren Querschnittsverengungen in der Entlastungsleitung aus einer Drosselöffnung (120) des
Schiebers bestehen sowie daß ein einstellbarer Anschlag (104) vorgesehen ist, gegen den sich der
Schieber in der Ruhelage legt (Fig. 3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 460 662, 455 697.
Deutsche Patentschriften Nr. 460 662, 455 697.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 627/233 9.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1144279XA | 1954-12-24 | 1954-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065242B true DE1065242B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=22355131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065242D Pending DE1065242B (de) | 1954-12-24 | Flüssigkeitsgetriebe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065242B (de) |
| FR (1) | FR1144279A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273947B (de) * | 1964-04-28 | 1968-07-25 | Duesterloh Fabrik Fuer Bergwer | Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer die Leistung eines hydrostatischen Getriebes |
| DE1294777B (de) | 1963-04-11 | 1969-05-08 | Dowty Hydraulik Units Ltd | Steuereinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe |
| DE2241364A1 (de) * | 1971-09-14 | 1973-03-22 | Sundstrand Corp | Hydrostatisches kraftfahrzeug-getriebe mit beschleunigungs-regelung |
-
0
- DE DENDAT1065242D patent/DE1065242B/de active Pending
-
1955
- 1955-12-22 FR FR1144279D patent/FR1144279A/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294777B (de) | 1963-04-11 | 1969-05-08 | Dowty Hydraulik Units Ltd | Steuereinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe |
| DE1273947B (de) * | 1964-04-28 | 1968-07-25 | Duesterloh Fabrik Fuer Bergwer | Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer die Leistung eines hydrostatischen Getriebes |
| DE2241364A1 (de) * | 1971-09-14 | 1973-03-22 | Sundstrand Corp | Hydrostatisches kraftfahrzeug-getriebe mit beschleunigungs-regelung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1144279A (fr) | 1957-10-11 |
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