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DE1064988B - Elektrisches Megaphon - Google Patents

Elektrisches Megaphon

Info

Publication number
DE1064988B
DE1064988B DES50332A DES0050332A DE1064988B DE 1064988 B DE1064988 B DE 1064988B DE S50332 A DES50332 A DE S50332A DE S0050332 A DES0050332 A DE S0050332A DE 1064988 B DE1064988 B DE 1064988B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
batteries
amplifier
handle
loudspeaker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50332A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Poehls
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES50332A priority Critical patent/DE1064988B/de
Publication of DE1064988B publication Critical patent/DE1064988B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R27/00Public address systems
    • H04R27/04Electric megaphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Megaphon, das aus einer Einheit besteht, die Mikrophon, Batterie, Lautsprecher samt Trichter und gegebenenfalls einen Verstärker umfaßt.
Es ist bereits ein elektrisches Megaphon bekannt, das mit einem Druckkammerlautsprecher mit gefaltetem Exponentialtrichter ausgerüstet ist. Das Mikrophon ist hierbei oberhalb des Schalltrichters im Bedarfsfalle lösbar befestigt. Bei dieser bekannten Anordnung ist ferner ein Transistorverstärker vorgesehen, der im wesentlichen in einem rohrförmigen unterhalb des Trichters radial zur Trichterachse abstehenden langen Handgriff enthalten ist. Die zum Betrieb des Gerätes erforderlichen Batterien befinden sich bei dieser bekannten Anordnung außerhalb des Schalltrichters. Sie sind unter einer Schutzhaube ringförmig um das Lautsprechersystem herum angeordnet. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß sie infolge vorspringender Teile und ungünstiger Gewichtsverteilung den Benutzer des Gerätes beim Transport behindert. So mußte z. B. der den Transistorverstärker enthaltende Handgriff relativ unbequem und größer ausgeführt werden, als es für seine Funktion als Handhabe erwünscht wäre. Bei dem Megaphon gemäß der Erfindung dagegen wird eine bessere Gewichtsverteilung und bequemere Handhabung erreicht.
Es ist ferner ein elektrisches Megaphon bekannt, bei dem der Lautsprecher unmittelbar, also ohne Verwendung eines Verstärkers, von einem Kohlemikrophon gespeist wird. Bei dieser bekannten Anordnung sind die erforderlcihen Batterien in einem Gehäuse in der rückwärtigen Verlängerung des Trichters eingebaut. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß das Gerät infolge seiner großen Länge unhandlich im Gebrauch ist. Demgegenüber ist das Megaphon gemäß der Erfindung kürzer und daher handlicher.
Mit der Anordnung gemäß der Erfindung wird ein Minimum an Raumbedarf und ein Höchstmaß an Handlichkeit im Gebrauch durch kurze Bauform und günstige Schwerpunktlage erzielt. Das elektrische Megaphon gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Batterien und der Verstärker als flaches Kästchen im wesentlichen innerhalb des Schalltrichters unterhalb der Trichterachse angeordnet sind.
Es wurde nämlich gefunden, daß besonders wenn man Transistorverstärker verwendet, Batterien und Verstärker auf diese Weise ohne merkbare Benachteiligung der Schallerzeugung wenigstens teilweise im Schallweg innerhalb des Lautsprechertrichters eingebaut werden können. Hierdurch läßt sich auch erreichen, daß der Schwerpunkt des Gerätes nur wenig oberhalb des Handgriffes sich befindet, der üblicherweise an der Unterseite des Trichters angeordnet Elektrisches Megaphon
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsb acherplatz 2
Max Pohls, Karlsruhe, ist als Erfinder genannt worden
wird. Es ist ferner zweckmäßig, dem Handgriff in an sich bekannter Weise eine der menschlichen Hand angepaßte Form zu geben und ihn nach vorn in Rich-
ao tung auf die Schalltrichteröffnung geneigt anzuordnen. Um das Auswechseln der Batterie und gegebenenfalls Reparaturen am Verstärker zu erleichtern, werden vorteilhaft Batterie und Verstärker in einem einzigen oder in getrennten kasettenartigen Gehäusen angeordnet, die vorzugsweise nach vorn aus dem Trichter herausnehmbar sind. Die Anordnung kann zweckmäßig bei der Verwendung von Schachteltrichtern so getroffen werden, daß der den Schall nach rückwärts umlenkende Trichterteil auf dem im Trichter befindliehen Gehäuse für Batterien und Verstärker oder deren Halterung befestigt ist. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Schalltrichter zumindest teilweise aus Kunststoff hergestellt ist. Wählt man für den Schalltrichter einen Kunststoff zäher biegsamer Beschaffenheit, so kann man den Trichter zum Zwecke des Transports beispielsweise mit Hilfe von Klammern od. dgl. zusammendrücken. Hierdurch entsteht für den Träger des Gerätes praktisch keine Behinderung mehr.
AnHand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Megaphons nach der Erfindung erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt längs der Trichterachse und
Fig. 2 eine Ansicht von vorn.
Mit 1 ist der Schalltrichter, der aus Metall, Kunststoff oder einer Kombination von beiden Materialien bestehen kann, bezeichnet. Der Schalltrichter 1 enthält im dargestellten Ausführungsbeispiel einen Druckkammerlautsprecher 2. Hinter dem Druckkammerlautsprecher befindet sich das Mikrophon 3, das mit einem Einsprachetrichter 4 versehen ist. Durch Zwischenlage eines Dämpfungsmittels 5, z. B. Schwammgummi, ist das Mikrophon akustisch gegenüber dem Lautsprechersystem 2 entkoppelt. Unterhalb der
909 627/270

Claims (4)

Trichterachse befindet sich ein Gehäuse in Form eines flachen Kästchens 6, das den Transistorverstärker 7 sowie die Batterien 8 enthält. Die Lage von Batterien 8 und Verstärker 7 kann auch gegenüber der dargestellten Ausführungform vertauscht werden, indem die Batterien nahe der Trichteröffnung und der Verstärker in der Nähe des Lautsprechersystems angeordnet sind. Auf das Gehäuse 6 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel der den Schall nach rückwärts umlenkende Teil des Trichters 9 montiert. Das Auswechseln der Batterien kann auch beispielsweise nicht nach vorn, sondern nach unten in Richtung des Pfeiles 10 vorgenommen werden. Die Batterien sind hierbei zweckmäßig in einem kassettenartigen Kästchen enthalten, das mit dem Hangriff 11 verbunden ist. Der Handgriff 11 ist durch entsprechende Formgebung der menschlichen Hand angepaßt und leicht nach vorn geneigt. Da die schweren Teile der Anordnung, wie Batterien, Lautsprechersystem usw. direkt oberhalb des Handgriffes angeordnet sind, ist die Handhabung des Gerätes sehr bequem. Oberhalb des Handgriffes 11 befindet sich in bekannter Weise eine Taste 12 zur Einschaltung des Verstärkers. Es ist ferner zweckmäßig, in bekannter Weise einen in der Figur nicht dargestellten Lautsprecherstärke vorzusehen, dessen Einstellgriff am besten innerhalb der Reichweite des Daumens der den Handgriff 11 haltenden Hand angeordnet wird. Patentansprüche:
1. Elektrisches Megaphon, das aus einer Einheit besteht, die Mikrophon, Batterien, Lautsprecher samt Trichter und einen Verstärker umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterien (8) und der Verstärker (7) als flaches Kästchen im wesentlichen innerhalb des Schalltrichters (1) unterhalb der Trichterachse angeordnet sind.
2. Elektrisches Megaphon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Batterien und Verstärker nach vorn aus dem Trichter herausnehmbar sind.
3. Elektrisches Megaphon nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schall nach rückwärts umlenkende Trichterteil (9) auf dem im Trichter befindlichen Gehäuse (6) für Verstärker und Batterie befestigt ist.
4. Elektrisches Megaphon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schalltrichter (1) ein Kunststoff zäher biegsamer Beschaffenheit verwendet wird, so daß der Trichter (1) zum Transport flach zusammengedrückt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 314108;
Zeitschrift »Funk-Technik«, 6/1956, S. 150.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 627/270 9.
DES50332A 1956-09-12 1956-09-12 Elektrisches Megaphon Pending DE1064988B (de)

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DES50332A DE1064988B (de) 1956-09-12 1956-09-12 Elektrisches Megaphon

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DE1064988B true DE1064988B (de) 1959-09-10

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ID=7487693

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DES50332A Pending DE1064988B (de) 1956-09-12 1956-09-12 Elektrisches Megaphon

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DE (1) DE1064988B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6430297B1 (en) * 1998-09-28 2002-08-06 Murata Manufacturing Co., Ltd. Speaker and speaker device

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2314108A (en) * 1941-10-04 1943-03-16 Silverman Ralph Electric power megaphone system

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