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DE106494C - - Google Patents

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Publication number
DE106494C
DE106494C DENDAT106494D DE106494DA DE106494C DE 106494 C DE106494 C DE 106494C DE NDAT106494 D DENDAT106494 D DE NDAT106494D DE 106494D A DE106494D A DE 106494DA DE 106494 C DE106494 C DE 106494C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
geraniol
phthalic acid
citronellol
mixture
pure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106494D
Other languages
English (en)
Publication of DE106494C publication Critical patent/DE106494C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C33/00Unsaturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C33/02Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds
    • C07C33/025Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds with only one double bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an dem durch das Patent 101549 geschützten Verfahren zur Trennung von Geraniol und Citronellol, welche gleichzeitig in den Essenzen von Rosen, Geranium, Palmarosa, Citronella und dergl. vorkommen.
Das in der Patentschrift beschriebene Verfahren besteht darin, die sauren Phtalsäureester der fraglichen Alkohole zu bilden und sie unter Anwendung von Ligro'in zu trennen.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Neuerung bezieht sich nun auf die Art und Weise, wie die Trennung der Phtalsäureester des Geraniols und des Citronellols bewirkt wird.
Nach vorliegender Erfindung werden die Phtalsäureester des Geraniols und des Citronellols von vornherein ebenso gebildet, wie dies in dem Haupt-Patent beschrieben ist. Ebenso wird das Gemisch dieser Ester mit einer concentrirten Lösung von kohlensaurem Natron behandelt und durch Aetherwaschung von den Verunreinigungen befreit. Auch wird das Gemisch der Alkalisalze dann durch eine sehr verdünnte Säure zersetzt und dann das Gemisch der freien Phtalsäureester in Aether gelöst, den man dann sehr sorgfältig im Vacuum abdampft; der Rückstand wird mit Ligroi'n behandelt.
Das weitere Verfahren ist in folgender Weise abgeändert.
Das in dem Ligro'in gelöste Gemisch der beiden Aether wird auf —■ 5 bis — 6° abgekühlt.
Unter diesen Bedingungen schlägt sich der Phtaläther des Geraniols in Form vom Krystallen nieder.
Um diesen Niederschlag zu beschleunigen, kann man in das Gemisch einen Krystall von reinem Aether werfer!.
Man trennt diese Krystalle und wäscht mit Ligroi'n, dann verdampft man die Ligro'inlösung, wonach der reine Phtalsäureester des Citronellols in öliger Form zurückbleibt.
Darauf verseift man die beiden Ester ebenso, wie dies in dem Haupt-Patent beschrieben ist, durch alkoholisches Kali von 5 bis io° am aufsteigenden Kühler während 1 bis 1 Y2 Stunden. Man destillirt den Ueberschufs des Alkohols im Vacuum, wäscht reichlich mit Wasser, zieht mit Aether aus, scheidet letzteren im Vacuum ab und reinigt jeden der beiden Alkohole, indem man mit Wasserdampf destillirt.
Das so nach vorliegender Erfindung abgeänderte Verfahren kann übrigens in den Einzelheiten der Behandlung variirt werden.
Anstatt z. B. das Gemisch der reinen Phtalsäureester in dem Ligro'in zu lösen, kann man es direct, d. h. ohne zu lösen, auf — 5 bis —6° abkühlen. Der Phtalester des Geraniols schlägt sich dann nach Zusatz eines Krystalls des
reinen Esters in krystallinischer Form nieder. Man wäscht diese Krystalle mit Ligro'in wie oben, um den Phtalester des Citronellols abzuscheiden.

Claims (2)

  1. Patent-AnsprOche:
    Das durch das Patent Nr. 101549 geschützte Verfahren der Trennung von Geraniol und Citronellol dahin abgeändert, dafs man die Ligro'inlösung des Gemisches der sauren Phtalsäureester des Geraniols und Citronellols auf etwa.. —--5··° ablühlt, bis sich der Phtalsäureester dds. GeräJoLois-^in -Form von Krystallen abzuscheiden .beginnt, und dafs man die weitere !Crystallisation bezw. neue 'Krystallisatiorien ' · durch Einwerfen eines Krystalls des reinen Geraniolesters unterstützt.
  2. 2. Die Abänderung des Verfahrens des Anspruchs i, dahin, dafs man das auf — 50 abgekühlte ölige Gemisch der beiden Phtalsäureester mit einem Krystall des reinen Geraniolesters versetzt.
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