DE1064898B - Haltevorrichtung fuer einen in ein Tiefbohrloch eingehaengten Rohrstrang od. dgl. - Google Patents
Haltevorrichtung fuer einen in ein Tiefbohrloch eingehaengten Rohrstrang od. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für einen in ein Tiefbohrloch eingehängten Rohrstrang
und betrifft insbesondere Haltevorrichtungen am Verrohrungskopf für den Bohrrohrgestängestrang,
ferner zum Festklemmen eines Packers an der Bohrlochverrohrung, aber auch für Fangwerkzeuge, insbesondere
in Rohrfangstangen oder in Rohrfanghülsen.
Zum Halten eines Rohrstrangs im Verrohrungskopf ist es bereits bekannt, in den Außenumfang des Rohrs
mit einer reibflächenartigen Innenfläche eingreifende Abfangkeile von ringscgmentartiger Form zu verwenden,
deren kegelstumpf förmige glatte Außenflächen auf einer entsprechend kegeligen Abstützflächc
des Verrohrung^kopfes aufliegen.
Bei der Aufhängung von Bohrloch rohren mittels Abfangkcilcn bisher bekannter Art treten aber
Schwierigkeiten auf, wenn das aufgehängte Rohr ein großes Gewicht hat, wie dies in sehr tiefen Bohrlöchern
der Fall ist, da hierbei das Rohr zusammengedrückt werden kann oder sich eine flaschenhalsartige
Einschnürung bildet. Ähnliche Schwierigkeiten entstehen l)ei der Verwendung von Fangwerkzeugen,
wenn große Kräfte erforderlich sind, um das zu fangende Rohr frei zu machen. Das umgekehrte Problem
ergibt sich, wenn ein übermäßiger Axialdruck der im folgenden als Gleitschuhe bezeichneten Abfangkeile zu
einem Zerbersten des Verrohrungskopfes bzw. der Verrohrung bzw. der Fanghülse führen kann.
Es ist berechnet worden, daß die Lösung für diese Probleme nicht in einer Vergrößerung des auf der
Rückseite der Gleitschuhe vorhandenen Kegelwinkels gefunden werden kann, denn hierdurch wird die Länge
der Gleitschuhe vermindert, so daß ein entsprechend erhöhter Flächendruck auf das an der Vorderseite der
Gleitschuhe anliegende Rohr ausgeübt wird. Erwähnt sei hierzu, daß in Bohrlöchern die Radialabmessungen
feststehen, so daß sich daher bei vergrößertem Kegelwinkel kürzere Gleitschuhe ergeben. Eine größere
Länge der Gleitschuhe bei kleinerem Kegelwinkcl löst auch nicht die Probleme, weil sich die Radialkräfte
bei Annäherung des Kegelwinkels an den Wert Null auf Unendlich erhöhen, so daß trotz der Vergrößerung
der Berührungsfläche zwischen den Gleitschuhen und dem Rohr bei längeren Gleitschuhen die Flächendrucke
auf der gleichen Größe bleiben oder sich sogar erhöhen. In einem Bohrloch, bei dem die Radialabmessungen
feststehen, erfordert die erhöhte Länge außerdem einen kleineren Kegelwinkel auf den Gleitschuhen.
Eine mögliche Lösung dieses Problems ist die Verwendung von gestuften Gleitschuhen, um hierdurch
den begrenzenden Faktor des Radialabstandcs in dem Bohrloch zu umgehen. Bei derartigen Gleitschuhen
Haltevorrichtung
für einen in ein Tiefbohrloch
eingehängten Rohrstrang od. dgl.
Anmelder:
George Aaron Butler,
Houston, Tex. (V. St. A.)
Houston, Tex. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. K. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Mai 1954
V. St. v. Amerika vom 14. Mai 1954
Charles Francis Johnson, Houston, Tex. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kann eine größere Länge ohne Verringerung des Kegelwinkels erhalten werden. Die auf diese Weise erfolgende
Lösung des Problems ergibt jedoch Herstellungsschwierigkeiten, wTeil die an den Rückseiten der
Gleitschuhe befindlichen aufeinanderfolgenden Stufen ausgerichtet sein müssen, damit sich alle Stufen
gleichzeitig auf die Stützfläche auflegen. Die erforderlichen engen Toleranzen bei der Herstellung machen
die Herstellungskosten sehr hoch. Wenn infolge Herstellungsfehlern
die Toleranzen nicht eingehalten werden, liegen nicht alle an den Rückseiten der Gleitschuhe
befindlichen Kegelabschnittc gleichzeitig auf, und es entsteht ein Gleitschuh mit kurzer Auflagefläche,
die das Rohr zusammendrückt oder zersprengt. Diese Lösung des Problems ist daher unzuverlässig.
Mit der Erfindung soll eine für Rohre bestimmte Haltevorrichtung geschaffen werden, bei der die erwähnten
Schwierigkeiten hinsichtlich des Zusammendrückens oder Zersprengens bzw. Zerrcißens des Rohres
vermieden werden, die ferner verläßlich und einfach zu betätigen ist und die auch preiswert und leicht
hergestellt werden kann.
Er fin dungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß
zur Regelung einer Gleitbewegung zwischen der Ahstützfläche und der dieser gegenüber liegen den Seitenflächen
der Gleitschuhe Reibmittel vorgesehen sind, die den Gleit wider Standskoeffizienten zwischen diesen
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Flächen schnell erhöhen, wenn der zwischen diesen trennt sind, die sich auf einer auf der Innenseite de$
Flächen vorhandene Normaldruck auf einen vor- Verrohrungskopfes 30 befindlichen gleichen Schultet
bestimmten Wert steigt. 43 abstützen kann. Das untere Ende der Kegelhulse
Andere Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben 41 weist an seiner Außenseite eine Kegelfläche 44 auf,
sich aus der Beschreibung von bevorzugten Ausfüh- 5 die die Kegelhülse beim Senken in den Verrohrungsrungen an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen kopf 30 fuhrt.
zeigt Die Kegelhülse 41 besteht vorzugsweise aus Halb-
zeigt Die Kegelhülse 41 besteht vorzugsweise aus Halb-
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht eines teilen, die an der einen Seite mittels eines aus Feder-Verrohrungskopfes
mit der erfindungsgemäßen Bohr- stahl bestehenden Doppelscharniers 45 (Fig. 8) verrohraufhängung,
io bunden sind, dessen Zapfen 46 in Ausnehmung cinge-
Fig. 2 A und 2B vergrößerte Schnitte von Teilen schweißt sind, die sich in der Kegelhülse 41 oberhalb
der in Fig. 1 dargestellten Bohrrohraufhängung mit und unterhalb einer Ringnut 47 befinden. Die Ringnut,
den Gleitschuhen in verriegelter bzw. entriegelter läßt sich leicht so breit herstellen, daß die Zapfen und
Stellung, das Scharnier eingesetzt werden können. An der dem
Fig. 3 und 4 Schnitte in noch größerem Maßstabe 15 Gelenk gegenüberliegenden Seite ist ein Riegel 48 aus
von Teilen der Rohraufhängung in verriegelter bzw. Federstahl drehbar gelagert und wird mit den Zapfen
entriegelter Stellung, 49. die in ähnlicher Weise wie die Zapfen 46 aufge-
Fig. 5 und 6 waagerechte Schnitte nach den stellt sind, durch Schnappwirkung befestigt. Ein in
Linien 5-5 und 6-6 der Fig. 1, die eine Hälfte der Kegelhülse nahe dem Riegel 48
Fig. 7 die Ansicht eines Rohraufhängers der in 20 eingesetzter Dübel 49' kann in eine in der anderen
Fig. 1 dargestellten Art, Hälfte der Kegelhülse befindliche Bohrung 50' ein-
Fig. 8 eine Draufsicht auf den in Fig. 7 dargestell- treten, um die beiden Halbteile der Kegelhülse aus-
ten Rohraufhänger mit einer Gruppe darin befindlicher zurichten.
Gleitschuhe, An dem oberen Ende der Kegelhülse 41 (Fig. 1, 5, 7)
Fig. 9 eine Vorderansicht eines in dem Rohrauf- 25 ist eine Abdichtvorrichtung befestigt, die eine Abhänger
der Fig 1 dargestellten Gleitschuhes einer dichtung zwischen der Rohrstange 32 und dem VerGruppe
von Gleitschuhen, rohrungskopf 30 sichert. Diese Vorrichtung besteht
Fig. 10 eine Rückansicht des in Fig. 9 dargestellten aus einem Tragring 50, einem Druckring 51 und einem
Gleitschuhes, dazwischenliegenden Dichtungsring 52 aus kautschuk-
Fig. IJ einen vergrößerten Teilscbnkt durch den 30 ahnlichem Dichtungsmaterial. Die drei Ringe der Ab-
Gleitschuh und den Aufhänger einer abgeänderten dicht vor richtung werden mittels mehrerer Schrauben
Ausführung, 53 gegenseitig verbunden, die die Ringe durchsetzen
Fig. 12 eine noch weitere Vergrößerung eines Teils und in die Oberfläche der Kegelhülse 41 eingeschraubt
der in Fig. 11 dargestellten Einzelheit, sind. Die Ringe können auf den Schrauben frei nach
Fig. 13 eine der Fig. 11 ähnliche Ansicht einer wei- 35 oben und unten gleiten. Der Tragring 50 hat um sci-
teren Abänderung, neu unteren Außenumfang eine Schrägflache 54, die
Fig. 14 eine Vergrößerung eines Teils der Fig. 13, sich auf eine im Verrohrungskopf 30 befindliche
Fig. 15 eine der Fig. 14 entsprechende Ansicht einer Kegelschulter 55 aufsetzt. Der Druckring 51 hat um
Abänderung, seine obere Außenfläche ebenfalls eine Kegelfläche 56,
Fig. 16 eine der Fig. 14 entsprechende Ansicht einer 40 an der die Riegelschrauben 57 anliegen,
weiteren Abänderung, Die Ringe 50 und 51 (Fig. 5 und 7) bestehen vor-
Fig. 17 eine den Fig. 11 und 13 entsprechende An- zugsweise aus zwei Teilen, während der Ring 52 nahe
sieht einer anderen Abänderung, der einen Stoßstelle der beiden halben Ringe 50 und
Fig. 18 eine Vergrößerung eines Teils der Fig. 17, 51 aufgeschnitten ist. Der nahe der anderen Stoßstclle
Fig. 19 eine der Fig. 18 entsprechende Ansicht einer 45 der beiden halben Ringe 50 und 51 vorhandene Teil
weiteren Abänderung, des Ringes 52 dient als Gelenk. Da der Ring ziemlich
Fig. 20 eine der Fig. 18 entsprechende Ansicht einer steif ist und seine Kreisringform beibehalten will, ist
anderen Abänderung, für den Teil der Abdichtvorrichtung, der sich zur Auf -
Fig. 21 einen senkrechten Teilschnitt eines Verroh- nähme des Rohres 32 öffnet, kein Riegel erforderlich,
rungskopfes abgeänderter Ausführung, 50 Der Innenteil der Kegelhülse 41 (Fig. 1) hat eine
Fig. 22 ein Einzelteil des in Fig. 21 dargestellten Ausnehmung mit einer Kegelfläche 60, in der sich
Verrohrungskopfes, mehrere Gleitschuhe 61 (Fig. 1, 9 und 10) befinden.
Fig. 23 einen vergrößerten Schnitt eines Teiles der Jeder Gleitschuh 61 weist eine Gewindebohrung 62 auf,
in Fig. 21 dargestellten Vorrichtung, die mit einer Bohrung von mehreren in der Kegel-
Fig. 24 einen senkrechten Schnitt einer erfindungs- 55 hülse 41 befindlichen Bohrungen 63 ausgerichtet wer-
gemäß ausgeführten Rohrfanghülse, den kann, so daß sich eine Schraube (nicht dargestellt)
Fig. 25 einen senkrechten Schnitt einer erfindungs- durch die Bohrung 63 in die Bohrung 62 einschrau-
gemäß ausgeführten Rohrfangstange und ben läßt, um den Gleitschuh in der Kegelhülse zu-
Fig. 26 einen senkrechten Schnitt durch einen er- rückzuhalten und ihn in der angehobenen Stellung,
findungsgemäß ausgeführten Dauerverschluß. 60 d.h. der in Fig. 2A dargestellten zurückgezogenen
Der Verrohrungskopf 30 (Fig. 1) ist am oberen Stellung, zu sichern. Diese Schrauben werden heraus-Ende
der Bohrlochverrohrung 31 befestigt. Im Innern geschraubt, nachdem das Gleitschuhgehäuse um da^
trägt der Verrohrungskopf 30, 33 dicht das obere Rohr herumgelegt ist und ehe das Rohr in das GeEnde
eines in das Bohrloch eingehängten Rohr- häuse 30 eingesenkt wird. Die Gleitschuhe werden in
stranges 32. 65 lotrechter Ausrichtung durch einen an die eine Seite
Die Abdichtung zwischen Verrohrungskopf 30 und jedes Glcitschuhes angeschweißten Zapfen 64 gehalten,
Rohr 32 enthält ein Gleit schuhgehause 40, das aus der in eine in dem benachbarten Gleitschuh vorhan-
einer hohlen Kegelhülse 41 von ungefähr kreisförmi- dene Nut 65 eingreift.
gern Querschnitt mit oberen und unteren Zylinder- Die Innenfläche oder Stirnseite jedes Gleitschuhes
abschnitten besteht, die von einer Kegelschulter 42 ge- 70 weist mehrere Zähne 66 auf, die vorzugsweise nach
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oben gerichtet sind und als abgeändertes Sägen- Zähnen 101 versehen, die in das Rohr 102 wie bei der
gewinde geschnitten sind. Jede Gruppe von Gleit- Ausführung nach den Fig. 1 und 4 eingreifen. Die
schuhen wird der Einfachheit halber aus einer ein- Außenseite oder Rückseite des Kegelhülsenteils 103
stückigen Hülse geformt, in deren Innenseite ein jedes Aufhängers weist eine steil abgeschrägte Sitz-Sägengewinde
eingeschnitten wird, ehe eine Unter- 5 fläche 104 wie bei der zuerst beschriebenen Ausfühteilung
der Hülse zur Herstellung der Gleitschuhe in rung auf. Da diese Teile bei jeder Ausführung die
vier Segmente erfolgt. gleiche Form haben, sind sie in den verschiedenen
Auf der Außenfläche oder Rückseite jedes Gleit- Figuren mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
schuhes sind mehrere Zähne 67 vorhanden. Diese Die Rückseiten der Gleitschuhe und/oder die Vorder-Zähnc
67 sind vorzugsweise nach unten gerichtet und io Seiten der Kegelhülsen sind in der nachstehend besind
als abgeändertes Sägengewinde mit flachen schriebenen Weise abgeändert.
Spitzen 68 ausgebildet (Fig. 3). Diese Zähne werden Bei der Ausführung nach den Fig. 11 und 12 ist die
der Einfachheit halber ebenfalls dadurch geformt, daß Rückseite 105 jedes Gleitschuhes eine Kegelfläche mit
ein Schraubengewinde auf der Außenseite einer Hülse einem kleineren Kegelwinkel als die Sitzfläche 104,
geschnitten wird, deren Unterteilung in Segmente 15 wie dies auch in den Fig. 1 und 4 der Fall ist, jedoch
dann zwecks Herstellung einer Gruppe von Gleit- ist die Oberfläche nicht gezahnt, sondern ist glatt. Die
schuhen erfolgt. Die Zähne 67 sind zwar nach unten Rückseite 105 hat eine Härte und Festigkeit, die
gerichtet, sind jedoch sogenannte Kntlastungszähnc, nahezu gleich der Härte und Festigkeit der Stirn-
da die Winkel zwischen den Zahnflanken 69 auf der fläche 106 der Kegelhülse ist. Vorzugsweise ist die
unteren Seite der Zähne und dem Zahnfuß stumpfe 20 Härte der beiden Flächen gleich und ist kleiner als
Winkel sind. Die zusammengefaßten Flächen der die Härte der Zähne 101. Dies wird dadurch erzielt,
Zahnspitzen 67 sind größer als die zusammengefaßten daß nur die Vorderseite oder die gezahnte Fläche
Flächen der Zahnspitzen 66. jedes Gleitschuhcs warm behandelt wird.
Im unbelasteten Zustand (Fig. 2A) liegt die Ober- Die Stirnfläche 106 der Kegelhülse ist in senkrechseite
der Kegelhülsc 41 an dem Tragring 50 an, und 25 ter Richtung kleiner als die Rückseite jedes Gleitder
Abstand zwischen der Schrägfläche 54 und der schuhes. Hierdurch soll die Flächenberührung zwischen
Schulter 42 ist kleiner als der Abstand zwischen den der Kegelhülse und den Rückseiten der Gleitschuhe
Schultern 55 und 43. Beim Einsetzen des Gleitschuh- verringert werden, um zwischen diesen Teilen einen
gehäuses 40 in den Verrohrungskopf 30 legt sich der hohen Flächendruck zu erzeugen. Die Berührungs-Aufhänger
zuerst auf die Schulter 55. Beim Senken 30 fläche ist jedoch größer als die Berührungsfläche der
des Rohres 32 und beim Abwärtsziehen der Gleit- Zähne 101 mit dem Rohr 102.
schuhe 61 in die Kegelhülse 41 (Fig. 2B) setzt sich Beim Betrieb dringen beim Anlegen einer Belastung
die Kegelhülsc 41 auf die Schulter 43 auf, und die die auf den Stirnseiten der Gleitschuhe 100 befind-
Schrauben 53 ziehen den Druckring 51 nach unten, um liehen Zähne 101 zuerst in das Rohr 102 ein, während
den Dichtungsring 52 radial gegen das Gehäuse 30 35 die Rückseiten 105 der Gleitschuhe 100 sich an der
und das Rohr 32 zu drücken und eine Abdichtung Kegelhülsc; 103 nach unten und radial nach innen be-
zwischen diesen Teilen herbeizuführen. wegen. Wenn der Flächendruck an den Berührungs-
Tn den Fig. 3 und 4 ist die Wirkung der auf den flächen von Gleitschuhen und Kegelhülse die Streck-Hinterflächen
der Gleitschuhe 61 befindlichen Zähne grenzen des Metalls der Gleitschuhe und der Kegel-
67 gezeigt. Zuerst gleiten die abgeflachten Zahn- 40 hülse überschreitet, erfolgt ein Verklemmen oder Anspitzen
68 (Fig. 3) der Zähne in der Kegelhülse 41 fressen unter Bildung von mehreren Wulststellen zwinach
unten, wenn eine Belastung von den das Rohr 32 sehen den Gleitschuhen und der Kugelhülse, wie
erfassenden Zähnen 66 der Gleitschuhe 61 zur Ein- Fig. 12 zeigt. Hierdurch wird eine weitere Abwärtswirkung
gebracht wird. Bei steigendem Druck über- bewegung der Gleitschuhe und infolgedessen auch eine
steigt der Druck an der Berührungsfläche zwischen 45 weitere Einwärtsbewegung der Gleitschuhe verhindcn
Zahnspitzen 68 und der Kegelhülse 41 die Streck- dert. Bei richtiger Wahl der Materialien und der Begrenze
des Materials der Kegelhülse 41, und die Zähne rührungsflächengröße zwischen den Gleitschuhen und
67 graben sich in der in Fig. 4 dargestellten Weise der Kegelhülse bei einem bestimmten Rohr können
ein. Der Eingriff der Zähne 67 in die Kegelhülse 41 die Gleitschuhe so ausgeführt werden, daß ihre Einbegrenzt
die weitere Abwärtsbewegung der Gleit- 50 wärtsbewegung unterbrochen wird, ehe eine flaschenschuhe
61 und verhindert dadurch eine zu große halsartige Verengung des Rohres entsteht oder das
Radialbewegung oder Einwartsbewegung dieser Gleit- Rohr zusammengedrückt wird.
schuhe, so daß das Rohr 32 nicht zusammengedrückt Bei der in den Fig. 13 und 14 dargestellten Ausfüh-
wird. rung haben die Gleitschuhe die gleiche Form wie bei
Die Gleitschuhe 61 sind zur Härtung und Festigung 55 der Ausführung nach Fig. 11, jedoch ist die senkrechte
für gewöhnlich in üblicher Weise warm behandelt, Länge der Stirnseite 107 der Kegelhülse 103 nicht
damit die Zähne 66 in das Rohr 32 eingreifen können. verkleinert, sondern hat die gleiche Länge wie bei der
Das Härten der Hinterzähne 67, die gleichzeitig warm Ausführung nach den Fig. 1 und 4. Kornteilchen 108
behandelt werden, erfordert daher keinen besonderen (Fig. 14) eines Stoffes, der härter als die Kegelhülse
Arbeitsaufwand. Da die Zähne 67 härter und kräftiger 60 oder die Rückseiten der Gleitschuhe ist, beispiels-
sind als die Kegelhülse 41, ist die Streckgrenze der weise Wolframkarbidteilchen eines mittleren Durch-
Kcgelhülse niedriger als die Streckgrenze der Zähne 67. messcrs von 0,194 mm, werden zwischen die Gleit-
Beim Erhöhen der Belastung gibt daher die Kegel- schuhe und die Kegelhülse gelegt. Diese Teilchen wer-
hülse 41, nach, während die Zähne 67 noch unterhalb den in einem zweckdienlichen Träger, beispielsweise
ihrer Streckgrenze liegen und in die Kegelhülse 41 65 Anstrichfarbe, Fett oder einer anderen klebrigen vis-
eindringen. kosen Flüssigkeit, eingebracht und beispielsweise mit-
Tn den Fig. 11 bis 20 sind verschiedenartige Aus- tels einer Bürste vor dem Zusammenbau auf eine
führungen von Gleitschuhen und Kegelhülse dar- Fläche oder auf beide Berührungsflächen zwischen
gesteilt. Tn jedem Falle ist die Stirnfläche jedes Gleit- den Gleitschuhen und der Kegelhülse gestrichen. Vorschuhes
100 mit vorzugsweise nach oben gerichteten 70 zugsweise folgt dieser Aufstrich unmittelbar vor dem
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Einsetzen des Gleitschuhgehäuses in den Verrohrungs- Metalle die gleiche Härte oder im wesentlichen die
kopf nach Fertigstellung des Bohrloches, damit die gleiche Härte und Festigkeit und haben eine geringere
Sicherheit besteht, daß kein Material vor der Verwen- Härte und Festigkeit als die an den Stirnseiten der
dung verlorengeht. Die Menge des verwendeten Korn- Gleitschuhe befindlichen Zähne.
materials soll so groß sein, daß die Berührungsfläche 5 In den Fig. 21 bis 23 ist eine weitere Ausfuhrung
der Teilchen mit den Gleitschuhen oder mit der Kegel- der Erfindung gezeigt, in der das Rohr 130 von Gleithülse
größer ist als die Berührungsfläche der an der schuhen 131 getragen wird, deren Rückseiten 132 un-Stirnseitc
der Gleitschuhe befindlichen Zähne mit dem mittelbar in einer Kegelbohrung 133 des Gehäuses 134
Rohr. eingesetzt sind. Zwischen dem Tragring 136 und dem Im Betrieb greifen beim Anlegen einer Last, wie io Druckring 137 befindet sich oberhalb der Gleitschuhe
Fig. 14 zeigt, die auf den Stirnseiten der Gleitschuhe die übliche Abdichtung zwischen dem Rohr und dem
100 befindlichen Zähne 101 in das Rohr 102 ein, und Rohrgehause.
es erfolgt eine Abwärts- und Einwärtsbewegung der Die Kegelbohrung 133 (Fig. 22) hat mehrere in
Gleitschuhe, so daß die Zahne tiefer in das Rohr ein- regelmäßigem Abstand stehende haubenartige Vordringen.
Wenn dann der Flächendruck an der Kegel- 15 Sprünge 140, die dadurch hergestellt werden können,
hülse und an den Rückseiten 105 der Gleitschuhe 100 daß in die Kegelbohrung zusätzlich Material von
die Streckgrenze überschreitet, geben die angrenzen- einem Schweißstab mittels Lichtbogenschweißung aufden
Flächen der Gleitschuhe und der Kegelhülse nach, geschweißt wird. Dieses aufgeschweißte Material ist
so daß die Kornteilchen in die Gleitschuhe und in die harter als die Kegelbohrung und die Rückseiten der
Kegelhülse eindringen, diese Teile miteinander ver- 20 Gleitschuhe.
riegeln und eine weitere Abwärtsbewegung der Gleit- Die Arbeitsweise der in den Fig. 21 bis 23 dargeschuhe
verhüten. Wie bei den anderen Ausführungen, stellten Ausfuhrung ist der Arbeitsweise der bereits
unterbricht die Abwärtsbewegung auch die radial nach beschriebenen Ausfuhrungen ahnlich. Die vorzugsinneii
gerichtete Bewegung, so daß keine weitere Er- weise nach oben weisenden Zahne 141 der Stirnseiten
höhung des Radialdruckes auf das von den Gleit- 25 der Gleitschuhe erfassen das Rohr beim Senken, woschuhen
gehaltene Rohr erfolgt und infolgedessen das bei sich die Gleitschuhe nach unten und nach innen
Zusammendrücken des Rohres verhütet wird. auf der Kegelbohrung" 133 bewegen. Wenn der
In den Fig. 15 und 16 sind zwei den Fig. 13 und 14 Flachendruck zwischen den Vorsprungen 140 und den
ähnliche weitere Abänderungen gezeigt. Bei der Aus- Rückseiten der Gleitschuhe die Streckgrenze der
führung nach Fig. 15 sind die Kornteilchen 109 fur 3° Gleitschuhe überschreitet, dringen die Vorsprünge
dauernd an der Ruckseite von Gleitschuhen 100 be- 140 in die Gleitschuhe ein und verhüten dadurch eine
festigt, und zwar beispielsweise durch Feuerverlöten weitere Abwärtsbewegung der Gleitschuhe, so daß inder
Teilchen unmittelbar in das Grundmetall oder in folgedessen auch die Einwärtsbewegung der Gleiteine
Weichlotdecke. Die Kornteilchen können aber schuhe verhütet wird. Es werden also keine überauch
fur dauernd an der Innenfläche der Kegelhulse 35 mäßigen Drücke auf das Rohr ausgeübt, die gebefestigt
werden. An Stelle von rauhen Teilchen gcbenenfalls das Rohr zusammendrücken oder verlassen
sich glatte Teilchen, beispielsweise Kugeln 110 engen konnten.
(Fig. 16), verwenden, die mit regelmäßigen Abs tan- Bei dieser Ausfuhrung werden die Gleitschuhe nur
den in Bohrungen 111 der Ruckseiten der Gleitschuhe an ihren Stirnseiten gehartet, so daß die Ruckseiten
eingesetzt und gestaffelt angeordnet sind. Die glatten 4<>
der Gleitschuhe so weich bleiben, daß das Schweiß-Teilchen können ebenfalls in ähnlicher Weise an der metall in die Gleitschuhe eindringen kann. Sollen je-Kegelhulse
gesichert werden. Diese Ausführungen ar- doch die Gleitschuhe durchweg gehartet und warm bebeiten
im wesentlichen in der gleichen Weise wie die handelt werden, so können die Vorsprünge statt an
bereits beschriebenen Formen. tier Vorderseite der Kegelbohrung an den Rückseiten
Bei den in den Fig. 17 bis 20 dargestellten Ausfuh- +5 der Gleitschuhe angebracht werden. Die Anordnung
rungen sind die Stirnseite der Kegelhulse und die kommt dann der in den Fig. 1 und 4 dargestellten AnRückseiten
der Gleitschuhe nicht glatt. Diese Flächen Ordnung sehr nahe, bis auf das Fehlen eines Gleithaben
bei der Ausführung nach den Fig. 17 und 18 schuhgehäuses. Das Gleitschuhgehäuse kann bei den
Zahne mit sehr breiten schwach geneigten Zahnflanken. verschiedenen beschriebenen Ausführungen der Erfin-Beim
Anlegen der Belastung an die Gleitschuhe 5° dung verwendet oder weggelassen werden. Die Hauptschlupfen
diese Zähne aneinander vorbei, bis schließ- kennzeichen der verschiedenen Ausführungen sind in
lieh die Breite der inemanderliegenden Zahnspitzen so der Art der Berührungsflächen der Rückseiten der
groß ist, daß die Last gehalten wird. Die Zähne der Gleitschuhe und der Flache der Kegelhulse zu sehen,
Gleitschuhe hängen dann auf den Zahnen der Kegel- ganz gleich, ob die Kegelhulse nun ein Bestandteil
hülse und verhüten eine weitere Abwärtsbewegung der 55 des Verrohrungskopfes ist oder in einem besonderen
Gleitschuhe. Hierdurch wird auch eine weitere Radial- Gleitschuhgehäuse liegt. Bestimmte erfindungsgemäße
bewegung oder Eimvartshewegung der Gleitschuhe Ausführungen der Berührungsflächen von Gleit-■
verhindert. schuhen sind l>esser zur Verwendung mit einer Kegel-Die Fig. 19 und 20 zeigen andere Zahnformen, die hülse geeignet, während andere Ausführungen besser
an Stelle der in den Fig. 17 und 18 dargestellten For- 6° ohne Kegelhulse verwendet werden. Jede dieser Austnen
verwendet werden können. Bei der Ausführung führungen ist in der bevorzugten Kombination darnach
F\g. 19 haben die Zahne konvexe Flanken und gestellt.
abgerundete Zahnspitzen. Bei der Ausführung nach Bei allen bisher beschriebenen Ausführungen wird
Fig. 20 haben die Zähne konkave Flanken und scharfe der Reibungskoeffizient oder das Verhältnis der zum
Zahnspitzen. Die Arbeitsweise der in den Fig. 19 und 65 Hervorrufen einer Gleitbewegung der Gleitschuhe auf
20 dargestellten Ausführungen ist ähnlich der Arbeits- der Kegelhülse erforderlichen Kraft zu der zwischen
weist der Ausfuhrung nach den Fig. 17 und 18. Vor- diesen Teilen vorhandenen Normalkraft, d. h. der
zugsweise haben die für die Ruckseiten der Gleit- Kraft, die senkrecht zu den Berührungsflächen der
schuhe und für die Stirnseite der Kegelhülse in den Teile gerichtet ist, so geregelt, daß das Verhältnis sich
Ausfuhrungen nach den Fig. 17 bis 20 verwendeten 70 schnell auf Unendlich erhöht, wenn die Normalkraft
Claims (14)
- 9 10einen vorbestimmten kritischen Wert erreicht. Auf zum Fangen verwendeten Rohrfanghülse. Diese Werk-diese Weise wird die Gleitbewegung der Gleitschuhe zetige sind an sich bekannt, mit Ausnahme der Be-der Kegelhülse gegenüber begrenzt, wodurch auch die rührungsflächen der Gleitschuhe und der Kegelhülseradiale Einwärtsbewegung der Gleitschuhe begrenzt 151, die nach einem der beschriebenen Verfahren aund ein Zusammendrücken des von den Gleitschuhen 5 bis d so ausgebildet werden, daß sie veränderlichegehaltenen Rohres verhütet wird. Stets soll jedoch »Reibungskoeffizienten« ergeben, um das Zusammen-die kritische Belastung der Gleitschuhe die Belastung drücken des Rohres 152 zu verhüten. Die Gleitschuheübersteigen, die notwendig ist, damit die Gleitschuhe 150 weisen abgeflachte Zahnspitzen 153, wie bei derdas Rohr fest erfassen. in Fig. 1 dargestellten Ausführung, auf.Die hier verwendeten Verfahren zur Regelung des io Die Erfindung verhütet aber nicht nur das Zusam-»Reibungskoeffizienten« können in folgenden Grup- mendrücken des Rohres, sondern verhütet auch einpen zusammengefaßt werden: Zersprengen des Rohres, wenn die in Fig. 25 darge-a) Einpressen oder Eindringen einer aufgerauhten stellte Rohrfangstange verwendet wird. Die Fanghärteren Fläche in eine weichere glatte Fläche stange ist bekannt, mit Ausnahme der Berührungs-(Fig. 1 und 4, 15, 16, 21 bis 23). 15 flächen an den Gleitschuhen 160 und dem Spreizkörperb) Verklemmen von glatten Flächen gegebenenfalls 161, der einen »Reibungskoeffizienten« erzeugt, der gleicher Härte (Fig. 11 und 12). sich schnell erhöht, ehe der Druck einen so hohenc) Verriegeln zweier Oberflächen geringerer Härte Wert erreicht, daß das Rohr 162 zerreißen könnte, mittels Materialteilchen größerer Härte (Fig. 13 Zur Regelung der Reibung kann eines der Verfahren a bis 16). 20 bis d oder ein ähnliches Verfahren vei wendet werden.d) Aufhängen einer ersten Fläche, die mehrere Kegel- Auf den Rückseiten oder Innenseiten der Gleitschuhe flächen von größerem Kegelwinkel, als der durch- sind flacht1 Zahnspitzcn 163 vorhanden, während sich schnittliche Kegehvinkel ist, hat, an einer zweiten auf den Vorderseiten oder den Außenseiten der Gleit-Fläche, die mehrere ähnliche Kegelfiächen auf- schuhe die üblichen aufwärts gerichteten Zähne 164 weist (Fig. 17 bis 20). 25 befinden. Bei der unter Druck radial nach innen oderDas Verfahren d unterscheidet sich von den Ver- außen erfolgenden Bewegung der Gleitschuhe hat stets fahren a, b und c darin, daß bei dem Verfahren d die die senkrechte Fläche die üblichen Zähne, während an Berührungsflächen der Gleitschuhe und der Kegel- der Schrägfläche der veränderliche Reibungskoeffizient hülse nachgeben müssen, damit eine Gleitbewegung erzeugt wird. Die die Last erfassende senkrechte Fläche erfolgen kann, wobei die Gleitbewegung aufhört, wenn 30 wird mit der Vorderseite und die an der Kegelhülsc das Nachgeben aufhört, während bei den anderen Ver- oder dem Spreizkörper oder einem anderen Träger anfahren zu Beginn des Gleitens kein Nachgeben vor- liegende Schrägfläche wird mit Rückseite bezeichnet, handeii ist und die Gleitl>ewegung kurz nach Beginn Fig. 26 zeigt eine Ausführung eines Dauerdes Nachgebens aufhört. Im Verfahren d sind die Verschlusses, die den üblichen Aufbau hat, mit Aus-Flächen, die die Gleitbewegungen der Gleitschuhe auf 35 nähme der Berührungsflächen zwischen den Niederder Kegelhülse stillsetzen, maschinell vorgeformte haite-Gleitschuhen 170 und dem oberen Spreizkörper Flächen, während bei den Verfahren a, b und c die 171 sowie zwischen den unteren Stützgleitschuhen 172 Stillsetzflächen mindestens zum Teil durch Xachgeben und dem unteren Spreizkörper 173, die mit nach den des Metalls gebildet werden. Daher ist in den Verfah- Verfahren a bis d oder ähnlichen Verfahren hergeren a, b und c die Berührungsfläche zwischen den 40 stellten Einrichtungen zur Reibungsregelung versehen Gleitschuhen der Kegelhülse für gewöhnlich größer sind, so daß ein Zersprengen des Rohres 175 verhütet als die Berührungsfläche zwischen dem Rohr und den wird, wenn beim Ziehen am Rohr 177 ein Ausdehnen Gleitschuhen, so daß das Rohr vor der Kegelhülse des Verschlußeinsatzes 176 erfolgt. Die Gleitschuhe nachgibt. Wenn die Berührungsflächen zwischen haben, wie bei der Ausführung nach Fig. 1, abge-Kegelhülse und Gleitschuhen natürlich härter sind als 45 flachte Rückenzähne 178, 179.das Rohr, können sie eine geringere Berührungsfläche Einfache, herausnehmbare Packer zur Förderunghaben und dennoch später nachgeben. Beim Verfah- und zum Zementieren und für andere Anwendungenren d gibt jedoch die Berührungsfläche zwischen der können nach der Erfindung in ähnlicher Weise herge-Kegelhülse und den Gleitschuhen gleichzeitig mit dem stellt werden, wie dies in Fig. 26 für die nicht heraus-Rohr nach, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß 50 nehmbare Dauerverschlußdichtung dargestellt ist.die Berührungsfläche zunimmt, wenn sich die Gleit- Es sind zwar bevorzugte Ausführungen der Erfin-schuhe in der Kegelhülse nach unten bewegen, bis dung dargestellt und beschrieben, doch können vieleschließlich die Belastung unter die Streckgrenze fällt. Änderungen vorgenommen werden, ohne den in denDie bisher beschriebenen Ausführungen zeigen die Ansprüchen angegebenen Bereich der Erfindung zu Anordnung der Erfindung beim Aufhängen eines 55 verlassen.
Rohres in einem Verrohrungskopf. Die Erfindung findet jedoch auch eine breitere Verwendung und ist Patentansprüche·
immer verwendbar, wenn ein Rohr von Keilen erfaßtund der Druck auf das Rohr begrenzt werden soll. Die 1. Haltevorrichtung für einen in ein Tiefbohr-Erfmdung kann daher zum Aufhängen eines Rohr- 60 loch eingehängten Rohrstrang od. dgl., die mitgestänges und auch eines Bohrrohres verwendet wer- Gleitschuhen (Abfangkeilen) versehen ist, welcheden. Wenn auch die Griffeinwirkung der Rückseiten an den einen Seitenflächen mit Greifvorrichtungender Gleitschuhe auf die Kegelhülse die Erfindung dort für das Rohr od. dgl. versehen sind und deren an-von geringerer Verwendbarkeit macht, wo keine dere Seitenflächen einer im wesentlichen parallelDaueraufhängung erfolgt, beispielsweise bei einem in 65 zu ihnen verlaufenden Abstützfläche der Halte-einem Drehtisch gelagerten Bohrrohr, können doch vorrichtung gegenüberliegen, dadurch gekenn-einzelne Fälle auftreten, in denen die Erfindung ver- zeichnet, daß zur Regelung einer Gleitbewegungwendet werden kann, wenn keine Daueraufhängungen zwischen der Abstützfläche (44; 107; 133) und derbeabsichtigt sind. dieser gegenüberliegenden Seitenflächen der Gleit-Fig. 24 zeigt beispielsweise die Erfindung bei einer 70 schuhe (61; 100; 131) Reibmittel (67, 108, 109,11 12110, 140, 153, 179) -vorgesehen sind, die den 15. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da-Gleitwiderstandskoeffizienten zwischen diesen Fla- durch gekennzeichnet, daß der Halter für die chen schnell erhöhen, wenn der zwischen diesen Gleitschuhe die Kegelhülse (41) eines Gleitschuh-Flächen vorhandene Normaldruck auf einen vor- gehäuses (40) ist, deren Innenkegel dem Kegel bestimmten Wert steigt. 5 einer Gruppe von Gleitschuhen (61) entspricht; - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- daß der Außenkegelwinkel der Kegelhülse (41) kennzeichnet, daß die Abstützfläche an einem in kleiner ist als der Kegelwinkel eines Kegelsitzes dem Verrohrungskopf (30) vorgesehenen Gleit- des Verrohrungskopfes (33) und daß jeder Gleitschuhgehäuse (41, 103) angeordnet ist, dessen schuh (61) an der Rückseite abwärts gerichtete ab-Gleitbewegung durch Anschlagflächen (43; 104) io geflachte Zähne (67) und in an sich bekannter begrenzt wird. Weise an der Stirnseite aufwärts gerichtete scharfe
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- gehärtete Zähne (66) hat (Fig. 1).durch gekennzeichnet, daß die Berührungsfläche 16. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 14der Rohrgreifvorrichtung (66; 101) größer ist als mit einem dem Halter entsprechenden oberendie Eingriffsflächen für die Reibmittel (67; 108; 15 Spreizkörper, mit einer Gruppe von Gleitschuhen109; 110; 140). und mit einem Packerkörper, der zwischen dem
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- oberen Spreizkörper und einem unteren Spreizdurch gekennzeichnet, daß die Reibmittel an auf körper sowie zwischen den oberen Gleitschuhen dem Gleitschuh (100) und auf dem Gleitschuh- und einer Gruppe von unteren Stützgleitschuhen gehäuse (103) befindlichen glatten Eingriffsflächen 20 angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die (105, 107) angreifen, die sich nicht völlig über die Gleitschuhe an ihren gegenüberliegenden Seitengesamte Kegelfläche des Glcitschuhes (100) er- flächen mit entgegengesetzt gerichteter Verzahstrecken. nung versehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch 17. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 14 gekennzeichnet, daß die Reibmittel aus Korn- 25 für Fangwerkzeuge, gekennzeichnet durch eine teilchen (108, 109) bestehen, deren Material härter Fanghülse mit einer an sich bekannten, dem HaI-als die Eingriffsflächen (105, 107) ist. zwischen ter entsprechenden Kegelhülse (151) und mit einer denen sich diese Kornteilchen befinden. Gruppe von Fangschuhen (150), die an ihren ge-
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- genüberliegenden Seitenflächen mit entgegengesetzt kennzeichnet, daß die Eingriffsflächen (105, 107) 30 gerichteter Verzahnung verschen sind (Fig. 24). glatt sind und daß die Kornteilchen (108) sich an- 18. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 14 fänglich frei über diese Oberflächen bewegen für Fangwerkzeuge mit einer Fangstange und mit können. einem dem Halter entsprechenden Spreizkörper,
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- der mit einer Gruppe von den Spreizkörper umkennzeichnet, daß die Kornteilchen (109) in eine 35 gebenden Gleitschuhen zusammenarbeitet, dadurch der Oberflächen (105) eingebettet sind, während gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe an ihren gedie Gegenfläche (107) glatt ist. genüberliegenden Seitenflächen mit entgegengesetzt
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gerichteter Verzahnung versehen sind (Fig. 25). gekennzeichnet, daß die Reibmittel auf der einen 19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Eingriffsfiäche angeordnete Vorsprünge (67; 109; 40 vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- 140) sind und die andere Eingriffsflache eine glatte net, daß das Gleitschuhgehäuse (40) mit einem Fläche ist, wobei die Vorsprünge (67; 109; 140) oberhalb diesem befindlichen, zwischen einem härter als die glatte Fläche sind. Tragring (50) und einem Druckring (51) ange-
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge- ordneten Dichtungsring (52) mittels einer diese kennzeichnet, daß die Vorsprünge (67) mit der 45 drei Ringe durchdringenden Riegelschraube (53) Oberfläche, auf der sie sich befinden, fest verbun- verbunden ist, wobei in unbelastetem Zustand der den sind. Aufhängevorrichtung nur der Tragring (50) auf
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- dem ihm zugehörenden Auflager (55) aufliegt, hinkennzeichnet, daß die Reibmittel Kugeln (110) gegen das Gleitschuhgehäuse (40) sein Auflager sind, die in der einen Eingriffsfläche (105) drehbar 50 (43) nicht erreicht, während bei Belastung das gelagert sind. Gleitschuhgehäuse von der eingehängten Last bis
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, ge- zum Anschlag auf das Auflager (43) mitgeschleppt kennzeichnet durch mindestens zwei Gleitschuhe wird, so daß in diesem Zustand der vom abgesun-(71), von denen jeder flache Zahnspitzen (68) hat, ltenen Gleitschuh mittels der Riegelschraube gleichdie auf den kegelförmigen Rückseiten der Gleit- 55 falls mitgeschleppte Druckring den Dichtungsring schuhe angeordnet sind axia! zusammendrückt und ihn so radial zwischen
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge- Verrohrungskopf und Rohrstrang verklemmt,
kennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Seiten 20. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch geder Gleitschuhe (61) scharfe Zähne (66, 67) auf- gekennzeichnet, daß das Gleitschuhgehäuse (40) weisen. 60 mit einem Tragring (50) verbunden ist, der sich - 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch ge- auf einer Anschlagfläche (55) des Verrohrungskennzeichnet, daß die scharfen Zähne (67) zum kopfes (30) abstützt, die einen größeren Durchschmalen Ende jedes Gleitschuhes gerichtet sind. messer hat als die Anschlagfläche (43) für das
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Gleitschuhgehause.
kennzeichnet, daß die kegelförmige Stützfläche 65(133) des Verrohrungskopfes (134) mehrere über In Betracht gezogene Druckschriften:die gesamte Oberfläche der Ausbohrung verteilte, USA.-Patentschriften Nr. 2 261 564, 2 348 611,
harte Vorsprünge (140) aufweist (Fig. 21). 2 481 732, 2 675 877.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen© 909 627/69 9.59
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1064898XA | 1954-05-14 | 1954-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064898B true DE1064898B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=22311683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB34917A Pending DE1064898B (de) | 1954-05-14 | 1955-03-17 | Haltevorrichtung fuer einen in ein Tiefbohrloch eingehaengten Rohrstrang od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064898B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1121565B (de) | 1955-10-27 | 1962-01-11 | Cameron Iron Works Inc | Vorrichtung zum Halten und Abdichten eines Rohrstranges im Verrohrungskopf eines Tiefbohrloches |
| EP0952304A1 (de) * | 1998-04-14 | 1999-10-27 | Cooper Cameron Corporation | Hängereinheit |
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1955
- 1955-03-17 DE DEB34917A patent/DE1064898B/de active Pending
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