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DE1064481B - Vorrichtung fuer die Eindosierung loeslicher Feststoffe in stroemendes Wasser oder andere Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung fuer die Eindosierung loeslicher Feststoffe in stroemendes Wasser oder andere Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1064481B
DE1064481B DEB28339A DEB0028339A DE1064481B DE 1064481 B DE1064481 B DE 1064481B DE B28339 A DEB28339 A DE B28339A DE B0028339 A DEB0028339 A DE B0028339A DE 1064481 B DE1064481 B DE 1064481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve container
sieve
liquids
flowing water
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB28339A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Schoenaich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh A Benckiser GmbH
Original Assignee
Joh A Benckiser GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh A Benckiser GmbH filed Critical Joh A Benckiser GmbH
Priority to DEB28339A priority Critical patent/DE1064481B/de
Publication of DE1064481B publication Critical patent/DE1064481B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/688Devices in which the water progressively dissolves a solid compound

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

  • Vorrichtung für die Eindosierung löslicher Feststoffe in strömendes Wasser oder andere Flüssigkeiten Insbesondere zur Aufbereitung von Wasser, wie zu seiner Enthärtung, zum Korrosionsschutz oder zur Eisenstabilisierung in Wasserleitungssystemen bestimmte Dosiervorrichtungen für schwerlösliche Feststoffe sind bekannt. Bei ihnen wird das Wasser durch ein einfaches zylindrisches Gefäß, das im Innern einen für die Aufnahme der Feststoffe bestimmten zylindrischen Siebkorb oder Behälter mit Siebboden besitzt, geleitet.
  • Erfindungsgemäß wurde eine solche Vorrichtung derart ausgebildet, daß auf mechanischem Weg die Menge der von der strömenden Flüssigkeit in Lösung gebrachten Feststoffe in weiten Grenzen unabhängig von deren Löslichkeit geregelt werden kann. Damit wird in einfachster Weise die Anpassung an die jeweils gegebenen Betriebsverhältnisse ermöglicht.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Berührungsfläche zwischen Flüssigkeit und Siebbehälter durch eine diesen je nach Einstellung mehr oder weniger abdeckende Schiebehülse vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • In Abb. 1 stellt 1 ein zylindrisches Gefäß dar, das mit einem Flüssigkeitszulaufstutzen 2 und einem Ablaufstutzen 3 versehen ist und zweckmäßig einen Ablaßhahn 4 besitzt. Das Gefäß ist mit einem einen Entlüfter 5 tragenden Deckel 6 verschließbar. Zwischen dem Deckel 6 und dem Gefäß 1 ist ein zylindrischer Siebbehälter 7 mit seinem kragenförmigen oberen Rand 8, gegebenenfalls in Form eines angelöteten Blechringes, eingehängt. Der zylindrische Siebbehälter 7, der zur Aufnahme des der Flüssigkeit einzuverleibenden grobstückigen Stoffes 9 bestimmt ist, ist von einer ihn dicht umschließenden und in ihrer Höhe verstellbaren Hülse 10 umgeben.
  • Die Hülse kann in der gewählten Stellung in irgendeiner geeigneten Weise festgehalten werden, z. B. durch Einstecken eines oder mehrerer Stifte durch eine oder mehrere kleine Öffnungen in ihr und durch die Siebmaschen hindurch. Um die Hülse aber auch auf verschiedene Höhen einstellen zu können, ohne deswegen das Gefäß jedesmal öffnen zu müssen, kann auch eine Verstellung des Siebbehälters von außen, z. B. durch den Deckel hindurch oder mittels eines Schneckenantriebs, dessen Führung das Gefäß 1 flüssigkeitsdicht durchdringt, vorgesehen sein. Der Boden der Hülse kann je nach den Löslichkeitseigenschaften der dem Wasser zuzusetzenden Stoffe und der Länge der Schiebehülse entweder auch ganz oder zum Teil ebenfalls als Sieb ausgebildet oder geschlossen sein. Je nach Verwendungszweck kann auch eine Austauschbarkeit der Siebböden vorgesehen sein.
  • Entspricht die Länge der Hülse der des Siebbehälters und ist der Boden des Siebbehälters geschlossen (Abb.2), so wird von der strömenden Flüssigkeit nichts von den Stoffen 9 hinweggelöst; verschiebt man die Hülse 10 nach unten, so werden, wenn auch nur geringe, so doch der Verschiebung der Hülse parallelgehende Mengen des Stoffes 9 weggelöst.
  • Besteht der Boden 11 auch aus einem Sieb, wie dies besonders bei verhältnismäßig schwerlöslichen Stoffen 9 empfehlenswert ist, so wird von den Stoffen 9 durch die strömende Flüssigkeit durch den Siebboden laufend ein gewisser, aber nicht hoher Betrag weggelöst. Sind, wie z. B. in der Abb. 1 bis 4 vorgesehen, Zu- und Ablaufstutzen 2, 3 in der Nähe des Bodens des Gefäßes 1 angebracht, so tritt ein Inlösunggehen des Stoffes 9 von oben auch dann in nur verhältnismäßig geringem Umfang ein, wenn die Hülse nicht bis zum oberen Ende des Siebbehälters reicht (Abb.3), während die sich innerhalb des Siebbehälters bildende Lösung der Stoffe 9 infolge ihres eigenen spezifischen Gewichts langsam nach unten sinkt und dann vom Boden fortgespült wird.
  • Wird -die Schiebehülse aber in die Höhe geschoben (Abb. 4), so wächst damit die von der Flüssigkeit mit hinweggelöste und fortgespülte Menge der Stoffe 9 in gleichem Maß.
  • Selbstverständlich können die Hülsen auch ausgetauscht werden, wobei man bei verhältnismäßig leicht löslichen Stoffen von längeren und bei schwerlöslichen von kürzeren Hülsen Gebrauch machen wird und es dann immer noch in der Hand hat, die Menge der gelösten Stoffe durch Verschieben der Hülsen zu verändern.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Flüssigkeit etwa in mittlerer Höhe des Gefäßes 1 zuläuft und der Siebbehälter oben an einen nicht durchbrochenen zylindrischen Blechmantel 12 mit kragenförmigem Rand 8 angelötet oder angeschweißt ist. Das Nachfüllen des der Flüssigkeit einzuverleibenden Mittels 9 sowie das Verstellen der Hülse 10 und gegebenenfalls auch ein Austausch von Hülsen oder Siebböden werden erleichtert, wenn der Deckel auf dem Gefäß 1 mit Bügeln, Klammern oder Hebelverschlüssen festgehalten wird. Ein solcher Deckelverschluß ist beispielsweise in der Abb. 5 erläutert, in der 13 einen Bügel vorstellt, der mittels einer Flügelschraube 14, zweckmäßig unter Zwischenlage einer Dichtung, fest auf das Gefäß 1 gepreßt und leicht wieder gelöst werden kann.
  • Zur besseren Überwachung des Lösungsvorgangs können das Gefäß und gegebenenfalls auch die Hülse und der Siebbehälter aus durchsichtigem Material bestehen oder Fenster aus solchem besitzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung für die Eindosierung löslicher Feststoffe in strömendes Wasser oder andere Flüssigkeiten, bestehend aus einem in den Flüssigkeitsstrom einschaltbaren Gefäß mit einem zylindrischen einsetzbaren Siebbehälter für die Feststoffe und einem Deckel für die Einsatzöffnung, gekennzeichnet durch eine die Oberfläche des Siebbehälters (7) mehr oder weniger abdeckende, feststellbare Schiebehülse (10) für den Siebbehälter.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (11) des Siebbehälters (7) ganz oder zum Teil geschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Siebbehälter (7) verschiedenartige gegeneinander austauschbare Böden (11) vorhanden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 175 852; französische Patentschriften Nr. 388306, 332639; britische Patentschrift Nr. 429 285.
DEB28339A 1953-11-11 1953-11-11 Vorrichtung fuer die Eindosierung loeslicher Feststoffe in stroemendes Wasser oder andere Fluessigkeiten Pending DE1064481B (de)

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DE (1) DE1064481B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012199A1 (de) * 1978-11-06 1980-06-25 Lloyd H. King, Sr. An Rohrleitungen anbringbare Vorrichtung für die Eindosierung löslicher Feststoffe in die strömende Flüssigkeit
EP0659956A1 (de) * 1993-12-24 1995-06-28 Olin (U.K.) Limited Zuführvorrichtung

Citations (4)

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FR332639A (fr) * 1903-05-30 1903-11-03 Teinturerie Clement Marot Appareil pour dissoudre les produits destinés à prévenir l'entartrage des chaudières à vapeur
FR388306A (fr) * 1907-03-28 1908-08-08 George John Dehn Appareil pour l'épuration des eaux industrielles
GB429285A (en) * 1933-12-07 1935-05-28 William Henry Piper Improvements in or relating to water softening apparatus
AT175852B (de) * 1951-01-15 1953-08-25 Karl Klein & Sohn O H G Einrichtung für die Zugabe löslicher Stoffe zu in Leitungen strömenden Flüssigkeiten

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