[go: up one dir, main page]

DE1064442B - Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle - Google Patents

Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle

Info

Publication number
DE1064442B
DE1064442B DEE16435A DEE0016435A DE1064442B DE 1064442 B DE1064442 B DE 1064442B DE E16435 A DEE16435 A DE E16435A DE E0016435 A DEE0016435 A DE E0016435A DE 1064442 B DE1064442 B DE 1064442B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
flotation
alcohols
oils
flotation process
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE16435A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Joseph Siebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erz & Kohleflotation GmbH
Original Assignee
Erz & Kohleflotation GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erz & Kohleflotation GmbH filed Critical Erz & Kohleflotation GmbH
Priority to DEE16435A priority Critical patent/DE1064442B/de
Publication of DE1064442B publication Critical patent/DE1064442B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/004Organic compounds
    • B03D1/016Macromolecular compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/004Organic compounds
    • B03D1/008Organic compounds containing oxygen
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2201/00Specified effects produced by the flotation agents
    • B03D2201/02Collectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2201/00Specified effects produced by the flotation agents
    • B03D2201/04Frothers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2203/00Specified materials treated by the flotation agents; Specified applications
    • B03D2203/02Ores
    • B03D2203/04Non-sulfide ores
    • B03D2203/08Coal ores, fly ash or soot

Landscapes

  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

  • Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle Außer den früher häufig in der Kohlenflotation eingesetzten Schwimmitteln auf der Basis von z. B. Teerölen verschiedener Provenienz, Benzolwaschölen, Phenolen, Kresolen, Kreosotölen, Anthracenölen, Alkoholen usw., einzeln oder in Gemischen, haben sich besonders bei schwerer schwimmbaren Kohlen sowie bei relativ viel Grobkorn enthaltenden Schlämmen Kondensationsprodukte von Gemischen aus Phenolen, alkylierten Phenolen, polymerisierten Terpentinölen, Terpenalkoholen, niedrigschmelzenden Harzen sowie sonstigen Alkanbestandteilen bewährt. In jüngerer Zeit wurden auch Gemische von Mineralölen mit mittleren aliphatischen Alkoholen, so besonders Methylisobutylcarbinol, empfohlen und besonders bei leichter schwimmbaren Kohlenarten angewandt. Mineralöle allein geben keinen befriedigenden Flotationsschaum. Der Schaum ist zu instabil. Zusätze an Alkoholen, speziell vorhin genannter Art, zu Mineralölen stabilisieren den Schaum im flotationstechnischen Sinne weitgehend, so daß erst dadurch praktisch verwertbare Flotationsverhältnisse zustande kommen, wenn auch die optimalen Verhältnisse der Kondensationsprodukte nicht erreicht werden. Der Schaum muß eine bestimmte Stabilität und Konsistenz erhalten, sonst wird namentlich der gröbere Kornanteil nicht ausflotiert, und der Schaum ist zu wenig beladen, was eine geringere Durchsatzleistung bedeutet. Andererseits darf die Schaumstabilität nicht zu groß werden, weil sonst erhebliche Schwierigkeiten z. B. beim Fördern und der Filtration entstehen, die bekannt sind. Um einen genügend stabilen tragenden Schaum zu erhalten, sind in Verbindung mit Mineralölen relativ große Mengen an Alkoholen, wie Methylisobutanol usw., nötig, was den Nachteil hat, daß hierdurch der Feuchtigkeitsgehalt des Filterkuchens zunimmt, eine negative Eigenschaft dieser Alkohole.
  • Es wurde nun gefunden, daß es in bestimmten Fällen vorteilhaft ist, den bei Anwendung der obengenannten Kondensationsprodukte an sich relativ stabilen Schaum noch weiter durch Alkohole zu stabilisieren, wobei dann allerdings im Gegensatz zu den Kombinationen mit Mineralölen geringere Mengen notwendig sind, so daß sich der negative Einfluß auf den Feuchtigkeitsgehalt nicht auswirken kann. Es wurde weiterhin festgestellt, daß auch ein mengenmäßig wesentlich vergrößerter, weit über den Normalbedarf gesteigerter Zusatz an Kondensationsprodukten allein die Schaumstabilitätswerte nicht erhöht, wogegen kleine Mengen an bestimmten Alkoholen dieses in starkem Maße bewirken.
  • Hierzu zur Verdeutlichung einige Vergleichszahlen: Es werden auf der einen Seite die bei der Flotation in der Laborzelle bei etwa 250 g/1 Feststoffgehalt in der Trübe zugesetzten Mengen an Reagenzien der Schaumstabilität, ausgedrückt in Sekunden, auf der anderen Seite gegenübergestellt. Zur Prüfung wurde der Flotationsschaum in ein Gefäß gefüllt, in dem ein konstant umlaufendes Rührwerk den Schaum mechanisch gleichmäßig bewegte, so daß sich dadurch die Zerfallszeiten einheitlich reduzierten und nicht zu lange Beobachtungszeiten entstanden. Es zeigte sich, daß die Zerfallszeiten, die nur relativen Wert haben, sehr genau reproduzierbar waren und den Einfluß durch Flotationsreagenzien sehr genau wiedergaben.
    Es wird noch vermerkt, daß der Regelverbrauch an Kondensationsprodukt durchschnittlich bei etwa 500 g/t Aufgabe liegt. Eine Erhöhung führt nach einem Anstieg wieder zu einem Abfall bei sehr großen Zugabemengen.
  • Es wurde gefunden, daß sich zur Stabilitätsverbesserung besonders folgende Verbindungen gut eignen: Methylisobutanol, Diisobutanol, Nonyl-Glykol, 3-Heptanol, 2,6,8-Trimethylnonanol.
  • Am überraschendsten war die Entdeckung, daß diese Reagenzien in Verbindung mit beladenem Flotationsschaum je nach der Anwendung schaumstabilisierend und schaumzerstörend wirken. Gibt man, wie bereits ausgeführt, diese Alkohole im Bedarfsfalle zusammen in kleinen Mengen mit dem Hauptflotationsöl den phenolischen Kondensationsprodukten auf, so wird der Schaum stabiler. Wenn nun der Schaum vermittels der Abstreifer in die Ablaufrinnen kommt, besteht häufig bei stabilem Schaum die Gefahr des Überlaufens, abgesehen von den Förderschwierigkeiten und sonstigen bekannten Nachteilen. Sprüht man nun diese Alkohole auf diese Schaumdecke, so fällt der Schaum sichtlich zusammen, in stärkerem Maße, wie man es in ähnlicher Form mit der bekannten Wasserbebrausung erhält. Man kann die genannten Alkohole auch in Kombination mit Mineralölen in diesem Sinne anwenden.
  • Es wurde nun verfahrensmäßig als besonders vorteilhaft gefunden, die erforderliche Menge Alkohol nicht beim Flotieren mit dem Haupt-Sammler-Schäumeröl aufzugeben, sondern zunächst unter Ausnutzung der Schaumzerstörenden Wirkung auf das Schaumprodukt in der Ablaufrinne aufzugeben. Wenn das so behandelte ablaufende Vor- bzw. Mittelprodukt, wie es häufig geschieht, wieder im Kreislauf zur Nachflotation kommt, dann wird dabei in der Zelle in Verbindung mit dem Hauptreagens wieder an dieser Stelle die erwünschte Schaumstabilisierung erreicht.
  • Zur Erklärung des überraschenden Befundes, daß dasselbe Mittel einmal schaumstabilisierende und zum anderen schaumzerstörende Eigenschaften hat, kann hier nur allgemein auf folgendes hingewiesen werden: Die maximale Lebensdauer der Blasen wird im allgemeinen außer ihrer Abhängigkeit von der Konzentration der schaumbildenden Flüssigkeit, ihrer chemischen Konstitution, der Löslichkeit, der Viskosität, der Anwesenheit von Zusatzstoffen, dann erreicht, wenn sie im Gebiet des Steilabfalles der Oberflächenspannung liegt, d. h. bevor sich der Monofilm ausgebildet hat. Außer der Beeinflussung der Lamellenbeständigkeit bringt eine Vergrößerung der Ablaufgeschwindigkeit der innerlamellaren Flüssigkeit, die zu einer Austrocknung des Schaumes führt, den Schaum zur Zerstörung. Es konnte beobachtet werden, daß z. B. Methylisobutanol erst nach einer gewissen Zeit die Ablaufgeschwindigkeit der innerlamellaren Flüssigkeit besonders stark zu fördern beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle, bei dem in den Flotationszellen als Sammler-Schäumer ein Kondensationsprodukt von Gemischen aus Phenolen, alkylierten Phenolen, polymerisierten Terpentinölen, Terpenalkoholen, niedrigschmelzenden Harzen oder Mineralölen unter Zusatz von Alkoholen zugesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Nachflotation kommende, aus der Zelle beförderte Schaum mit Methylisobutanol und/oder Diisobutanol und/oder Nonyl-Glykol und/oder 3-Heptanol und/oder 2,6,8-Trimethylnonanol besprüht wird.
DEE16435A 1958-09-16 1958-09-16 Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle Pending DE1064442B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE16435A DE1064442B (de) 1958-09-16 1958-09-16 Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE16435A DE1064442B (de) 1958-09-16 1958-09-16 Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1064442B true DE1064442B (de) 1959-09-03

Family

ID=7069275

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE16435A Pending DE1064442B (de) 1958-09-16 1958-09-16 Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1064442B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4162966A (en) * 1976-06-16 1979-07-31 Nalco Chemical Company Flotation of deep mined coal with water-in-oil emulsions of sodium polyacrylate
US4272364A (en) * 1980-03-24 1981-06-09 Calgon Corporation Frother for coal flotation

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4162966A (en) * 1976-06-16 1979-07-31 Nalco Chemical Company Flotation of deep mined coal with water-in-oil emulsions of sodium polyacrylate
US4272364A (en) * 1980-03-24 1981-06-09 Calgon Corporation Frother for coal flotation

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0019288A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von Trocken- und Nassgut, insbesondere von Trockenfertigmörtel
DE2708026A1 (de) Vorrichtung und verfahren fuer die aerobe, biologische reinigung von fluessigen abfaellen
DE2904326C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Deinken von Faserstoffsuspensionen
DE3609641A1 (de) Verfahren zum transport von zaehfluessigen oelen
DE1064442B (de) Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Kohle
DE2161015A1 (de) Flotiervorrichtung zum reinigen einer faserstoffsuspension durch flotation in der papierindustrie
DE1002702B (de) Verfahren zur Schaumschwimmaufbereitung, insbesondere von Steinkohle
DE3235705A1 (de) Zusammensetzung zum dispergieren von oelschlick sowie deren verwendung
DE687837C (de) Vorrichtung zum Enttropfen von nassem Foerdergut
DE2653594C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum selektiven Imprägnieren eines heterogenen Fasermaterials vor dem Aufschließen
DE655503C (de) Mischvorrichtung fuer Lackbehaelter
DE524869C (de) Schaumschwimmapparat zur Aufbereitung von Kohlenschlaemmen
DE2333012A1 (de) Mittel zum absorbieren viskoser produkte
DE2314614A1 (de) Verfahren zum vermischen eines fein verteilten rohmaterials mit wasser oder schwacher wuerze und vorrichtung fuer die anwendung des verfahrens
DE2807047C2 (de) Faulschlammbehälter
DE974151C (de) Verfahren zur Gewinnung hochwertiger Brennstoffe aus Stein- oder Braunkohle enthaltendem Rohgut
DE973691C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Novolaken
DE684787C (de) Anlage zum Vorentwaessern von Kartofeln durch pressen
AT127815B (de) Verfahren und Vorrichtung zum schnellen und verlustlosen Abtrennen von Zellstoff, Holzschliff u. dgl. nach inniger Mischung mit beliebigen Behandlungsflüssigkeiten.
CH492007A (de) Verfahren zur Herstellung nicht stäubender Textilfarbstoff-Präparate
DE601039C (de) Umlaufende Siebtrommel zum Entwaessern von in Wasser aufgeschlaemmten Faserstoffen, z. B. Holzschliff, Zellstoff u. dgl.
DE739202C (de) Zerstoeren von Schwimmaufbereitungsschaum
DE109200C (de)
DD156947A1 (de) Verfahren zum entschaeumen waessriger systeme
DE2154088C3 (de) Verfahren zur selektiven Trennung von Konjacmehl