DE1064371B - Doppelseitig wirkende Federenden-Schleifmaschine - Google Patents
Doppelseitig wirkende Federenden-SchleifmaschineInfo
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- DE1064371B DE1064371B DEB34583A DEB0034583A DE1064371B DE 1064371 B DE1064371 B DE 1064371B DE B34583 A DEB34583 A DE B34583A DE B0034583 A DEB0034583 A DE B0034583A DE 1064371 B DE1064371 B DE 1064371B
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- grinding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/16—Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings
- B24B7/167—Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings end faces coil springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
- Doppelseitig wirkende Federenden-Schleifmaschine Die Erfindung hat das beidseitige Schleifen von Stahlschraubenfedern auf Federenden-Schleifmaschinen mit gleichachsig horizontal gelagerten Schleifringpaaren sowie exzentrisch hierzu angeordneter Magazinscheibe nebst Führungsplatten zum Gegenstand. Die Erfindung ermöglicht bei rationellster Arbeitsweise die Erzielung eines guten Schliffs der Federenden.
- Die bisher bekannten Federenden-Schleifmaschinen waren unter anderem Schleifmaschinen, bei welchen die Schleifscheiben auf senkrecht stehenden Schleifspindeln angeordnet waren. Eine solche Anordnung hat den großen Nachteil, daß der Schleifstaub bald zu einer Verschmutzung der Maschine führen muß, da er von oben nach unten fällt und damit zwangläufig mit rotierenden Teilen der Maschine in Berührung kommen muß. Die Gefahr des Verschmutzens ist um so größer, als es bisher nur bekannt war, mit kuntsharzgebundenen oder hochgebrannten keramischen Schleifringen im Trockenschliff zu arbeiten, was einmal mit Nachteilen für die die Maschine bedienenden Personen verbunden ist, dann aber auch auf die Dauer für die Maschine selbst zu einem schnellen Verschleiß führen muß.
- Es sind auch bereits Federenden-Schleifmaschinen im Handel, bei denen die Schleifringe auf waagerecht gelagerten Spindeln laufen, wobei die zu schleifenden Federn mittels einer Magazinscheibe zugeführt werden, die seitlich von Führungsplatten umgeben ist. Diese bekannten Schleifmaschinen verwenden aber durchweg keramische Schleifscheiben oder mittels Kunstharz gebundene Scheiben. Bei einem derartigen trockenen Arbeitsprozeß mußten die Schleifscheiben mindestens stündlich nachgeschliffen werden, um die am Werkstück in Form von Riefen auftretenden Deformationen zu beseitigen, was eine Unterbrechung des Arbeitsprozesses und damit einen erheblichen Zeitverlust bedeutete.
- Ein wesentlicher Nachteil der im Trockenschliff arbeitenden Federenden-Schleifmaschinen bestand vor allem auch darin, daß beim Schleifen hohe Temperaturen auftraten, die ein Verbrennen der zu schleifenden Federenden bedingten, was sich durch blau angelaufene Schleifflächen offenbarte. Außerdem war es notwendig, die so geschliffenen Federn einem Enthärtungs- und einem Entgratungsprozeß zu unterziehen, was weitere Kosten und einen zusätzlichen Zeitverlust bedingte.
- Die vorstehend geschilderten Mängel werden erfindungsgemäß durch Verwendung handelsüblicher Magnesit-Schleifscheiben bei Naßschliff beseitigt.
- Die Tatsache der Wasserempfindlichkeit von Magnesitscheiben wurde zum Ausgangspunkt der Erfindung gemacht, wobei durch Abstimmung der Umlauf- und Schleifdruckverhältnisse die Magnesitscheiben für das Schleifen von Stahlschraubenfederenden erfolgreich Anwendung finden konnten. Bei der Verwendung von Magnesitscheiben tritt während des Schleifens eine Selbstschärfung der Schleifkörper ein, wodurch ein sehr sparsamer Schleifmittelverbrauch gewährleistet wird.
- Ein weiterer Vorteil bei Verwendung von Magnesit-Schleifscheiben gemäß der Erfindung ist darin zu erblicken, daß dank des Naßschliffs die Federn in einem Durchlauf fertig geschliffen werden können.
- Da die Drehzahl der Magazinscheibe in bekannter Weise mittels eines stufenlosen, der Schneckenuntersetzung vorgeschalteten Reibscheibengetriebes mittels eines Handrades beliebig regelbar ist, kann das Arbeitstempo der Schleifmaschine beliebig fein reguliert werden. Hierdurch ist es möglich, die Enden von Federn kleinsten Durchmessers bis zu solchen von 10 mm Durchmesser und mehr in einem Durchlauf zu schleifen. Der Schleifdruck kann außerdem, da Naßschliff Anwendung findet,, gering gehalten werden, was sich wiederum günstig für die Beanspruchung der gesamten Maschine auswirkt. Jedes Springen der zu schleifenden Federn wird auf diese Weise vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beidseitiges Schleifen von Stahlschraubenfedern auf Federenden-Schleifmaschinen mit gleichachsig horizontal gelagerten Schleifringpaaren sowie exzentrisch hierzu angeordneter Magazinscheibe nebst Führungsplatten, gekennzeichnet durch die Verwendung handelsüblicher Magnesit-Schleifscheiben bei Naßschliff. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 6036 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; britische Patentschrift Nr. 615 492; USA.-Patentschrift Nr. 1978 674; Paul Feldmann, Handbuch des Schleifens, 1953, S. 23 und-24; Kleinschmidt, Schleif- und Poliertechnik, Bd. 1, 1950, S.43; H a e d e r, Werkstattwinke, 1952, S. 259.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB34583A DE1064371B (de) | 1955-02-19 | 1955-02-19 | Doppelseitig wirkende Federenden-Schleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB34583A DE1064371B (de) | 1955-02-19 | 1955-02-19 | Doppelseitig wirkende Federenden-Schleifmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064371B true DE1064371B (de) | 1959-08-27 |
Family
ID=6964348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB34583A Pending DE1064371B (de) | 1955-02-19 | 1955-02-19 | Doppelseitig wirkende Federenden-Schleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064371B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6036C (de) * | P. SEIFERT, Schlossermeister, in Greiffenberg i./Schl | Reisebett mit Koffer | ||
| US1978674A (en) * | 1930-03-21 | 1934-10-30 | American Coil Spring Company | Grinding machine |
| GB615492A (en) * | 1946-07-03 | 1949-01-06 | Heath Spring & Notion Company | Improvements in or relating to machines for grinding the ends of coiled springs |
-
1955
- 1955-02-19 DE DEB34583A patent/DE1064371B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6036C (de) * | P. SEIFERT, Schlossermeister, in Greiffenberg i./Schl | Reisebett mit Koffer | ||
| US1978674A (en) * | 1930-03-21 | 1934-10-30 | American Coil Spring Company | Grinding machine |
| GB615492A (en) * | 1946-07-03 | 1949-01-06 | Heath Spring & Notion Company | Improvements in or relating to machines for grinding the ends of coiled springs |
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