-
Warmwas serspritze für zahnärztliche Zwecke Die Erfindung bezieht
sich auf eine Warmwasserspritze für zahnärztliche Zwecke. Es sind Warmwasserspritzen
für zahnärztliche Zwecke bekanntgeworden, die über eine Schlauchleitung vom Warmwasserkessel
derart beschickt werden, daß eine stän-4ige Zirkulation des warmen Wassers bis in
die Nähe des Spritzenkopfes aufrechterhalten wird.
-
Bei diesem bekanrlten Gerät tritt jedoch der Nachteil auf, -daß es
erforderlich ist, eine doppelte biegsame Leitung bis in die Nähe des Spritzenkopfes
zu führen, von denen die eine Leitung für die Zufuhr des warmen Wassers und die
andere für den Rücklauf in die Ablaufleitung dient.
-
Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß zwischen
den Spritzenkopf und die Anschlußstelle für die.Warmwasserleitung ein Zwischenstück
eingeschaltet - ist, das ein federbelastetes Ventil aufweist, das durch Einhängen
in einen konischen Hohlkörper eingeschaltet und beim Abnehmen von diesem konischen
Hohlkörper selbsttätig abgeschaltet wird.
-
Diese Ausgestaltung-hat den Vorteil, daß man mit einer einzigen biegsamen
Leitung für die Zuführung des warmen Wassers zu der Warmwasserspritze auskommen
kann und trptzdem in der Lage ist, auch in den Behandlungspausen- eine Warmwasserzirkulation
aufrechtzuerhalten, indem das warme Wasser durch die Warmwasserleitung über das
geöffnete, federbelastete, im Zwischenstück angeordnete Ventil abströmen kann.
-
In besonderer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist es zweckmäßig,
einen nach außen aus dem Zwischenstück herausragenden und auf das Ventil einwirkenden
Stößel mit einem zweimal winklig abgebogenen doppelarmigen Ventilhebel zu verbinden,
dessen nach unten ragender Hebelarm in eine Längsnut eines frei vom Zwischenstück
nach unten ragenden Konus derart eingreift, daß das untere Hebelende vorzugsweise
mittels einer Nase über den Umfang des Konus hinausragt. Dadurch wird erreicht,
daß beim Einsetzen des Konus des Zwischenstückes in den konischen Hohlkörper der
Hebelarm von der Wandung des konischen Hohlkörpers nach innen verschwenkt damit
der Ventilstößel angehoben und so das Ventil geöffnet wird.
-
Es ist zweckmäßig,~ den konischen Hohlkörper dadurch gleichzeitig
als Ablaufeinrichtung für das ab- -fließende Wasser zu benutzen, daß der konische
Hohlkörper unten mit einer Ablaufleitung versehen ist.
-
Da das in der Nähe des Spritzenkopfes angeordnete, das Ventil aufweisende
Zwischenstück nur in den Behandlungspausen für das Ablaufen des warmen Wasser benutzt
wird, ist man in der Lage, den konischen Hohlkörper, in den das Zwischenstück eingehängt
wird,
in der Nähe Ides Abflusses anzuordnen, so daß die vom konischen Hohlkörper ausgehende
Ablaufleitung in vorteilhafter Weise verhältnismäßig kurz ausgeführt werden kann.
-
Demgegenüber muß die Ablaufleitung bei der bekannten Einrichtung
praktisch genauso lang ausgeführt werden wie die Zuflußleitung, ganz abgesehen davon,
daß beide Leitungen mit dem Handstück verbunden und Idaher mit diesem bewegt werden
müssen, wodurch die Einrichtung schwerfällig ist.
-
Die Zirkulation des warmen Wassers kann mittels einer am Zwischenstück
angeordneten Stellschraube regulierbar sein, indem die Öffnungsweite des Ventils
verstellt wird.
-
Der konische Hohlkörper kann derart über die Ablaufleitung an den
Wasserablauf des Gerätes angeschlossen werden, daß das Wasser in das Speibecken
abfließt.
-
Man kann auch die Ablaufleitung an ein Zwischenstück anschließen,
das zwischen der Gebiß schale und dem zugehörigen Halterarm für die Gebißschale
eingeschaltet ist.
-
Schließlich ist es möglich, die Ablaufleitung an ein Zwischenstück
anzuschließen, das gleichzeitig den Halter für die Tragschale des Spülgases trägt,
wobei das Zwischenstück am Trag- und Abflußarm angeordnet ist.
-
Einzelheiten einer weiteren Ausbildung der Erfindung seien an Hand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht auf die Spritze
mit eingebautem Zwischenstück,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den konischen
Hohlkörper mit angeschlossener Ablaufleitung, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht
auf den Hohlkörper der Fig. 2 und seinen Anbau an das Gerät, Fig. 4 einen Querschnitt
durch das Zwischenstück, Fig. 5 eine andere Art des Anschlusses des konischen Hohlkörpers,
und zwar an den Ablauf unterhalb der Gebißschale, und Fig. 6 eine weitere Ausführungsform,
die sich auf die Art des Anschlusses der Ablaufleitung bezieht.
-
Nach der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 ist die Warmwasserspritze
mit ihrer Kanüle 1 und dem Hahnhebel 2 am unteren Ende 3 mittels einer Verschraubung
an ein Zwischenstück 4 angeschlossen.
-
Dieses Zwischenstück trägt am unteren Ende eine Verschraubung 5, die
in gleicher Weise ausgeführt ist wie die untere Verschraubung 3 der Spritze. Mit
dieser Verschraubung 5 wird das untere Ende des Zwischenstückes an die Verschraubung
6 des Warmwasserschlauches 7 angeschlossen. Das Zwischenstück 4 trägt über einem
Ansatz 8 ein Hahngehäuse 9, das nach unten hin in einen Konus 10 ausläuft. Das Zwischenstück
4 hat im Innern eine Längsbohrung 11, die mit einer Querbohrung 12 zum erweiterten
Ventilraum 13 führt. Auf den Ringsitz 14 wird eine elastische Membran eines Ventils
15 mittels eines Stößels 16 durch eine Feder 17 aufgepreßt. Der Stößel 16 ist am
äußeren Ende mittels eines Zapfens 18 an einem Ventilhebel 19 befestigt. Der Hebel
19 ist um eine Schraube 20 schwenkbar am Gehäuse 9 gelagert. Der Stößel 16 ist in
einer Schraubenbuchse 21 geführt, die mittels Gewinde in das Gehäuse 9 einschraubbar
ist. Mit dem unteren Rand drückt diese Buchse mittels eines Zwischenringes 22 die
Ventilmembran fest auf eine Schulter 23 im Gehäuse 9.
-
Innerhalb des Konus 10 ist eine Bohrung 24 vorgesehen, die am unteren
Ende durch eine Madenschraube 25 zum größten Teil verschlossen ist. Diese Madenschraube
hat einen zentralen Kanal 26. Durch Verstellen der Schraube 20 kann der Wasserdurchtritt
genau eingeregelt werden. An einer Seite des Konus 10 ist eine Längsnut 27 eingefräst,
in welche der untere Teil 28 des Ventilhebels 19 eingreift. Am unteren Ende dieses
Teiles ragt eine Nase 29 heraus.
-
Mittels des Konus 10 wird das Zwischenstück 4 in den konischen Hohlkörper
31 eingesetzt, wobei die Nase29 durch die konische Wandung des Hohlkörpers nach
innen gedrückt wird und den Ventilstößel 16 bei gleichzeitiger Überwindung der Federkraft
anhebt, so daß das warme Wasser aus dem Schlauch 7 über die Bohrungen 11, 12 und
24 in den konischen Hohlkörper 31 abstrõmen kann. Aus dem konischen Hohlkörper 31
fließt das Wasser über die Ablaufleitung 32 in das Speibecken.
-
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 ist die Ablaufleitung 32 an ein
Zwischenstück 35 angeschlossen, das zwischen der Gebißschale 36 und dem zugehörigen
Haltearm 37 der Gebißschale eingeschaltet ist.
-
Bei der Ausführungsform der Fig. 6 erfolgt der Anschluß der Ablaufleitung
32 an ein Zwischenstück 40, das gleichzeitig den Halter 41 für die Tragschale 42
des
Spülgases trägt. Das Zwischenstück 40 ist am Trag- und Abfluß arm 43 angeschraubt.
-
PATENTANSPROCHE: 1. Warmwasserspritze für zahnärztliche Zwecke, die
über eine Schlauchleitung vom Warmwasserkessel derart beschickt wird, daß eine ständige
Zirkulation sdes warmen Wassers bis in die Nähe des Spritzenkopfes aufrechterhalten
wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spritzenkopf und die Anschlußstelle
für die Warmwasserleitung (7) ein Zwischenstück (4) eingeschaltet ist, das ein federbelastetes
Ventil (15) aufweist, das durch Einhängen in einen konischen Hohlkörper (31) selbsttätig
eingeschaltet und beim Abnehmen- von diesem konischen Hohlkörper (31) selbsttätig
abgeschaltet wird.