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DE1062319B - Lochstreifengesteuerter Zeichengeber - Google Patents

Lochstreifengesteuerter Zeichengeber

Info

Publication number
DE1062319B
DE1062319B DET12438A DET0012438A DE1062319B DE 1062319 B DE1062319 B DE 1062319B DE T12438 A DET12438 A DE T12438A DE T0012438 A DET0012438 A DE T0012438A DE 1062319 B DE1062319 B DE 1062319B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
character
contact
line
scanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET12438A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurus Theodore Goetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fairchild Semiconductor Corp
Original Assignee
Fairchild Camera and Instrument Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fairchild Camera and Instrument Corp filed Critical Fairchild Camera and Instrument Corp
Publication of DE1062319B publication Critical patent/DE1062319B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/02Systems for controlling all operations
    • B41B27/10Systems for controlling all operations with direct control of all operations by input of recorded or stored information

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Lochstreifengesteuerter Zeichengeber Die Erfindung betrifft einen lochstreifengesteuerten Zeichengeber, der aus einem Lochstreifen eine neue Zeichenfolge ableitet. bei der entweder die Reihenfolge umgekehrt ist, in welcher in verschiedenen Abschnitten des Lochstreifens aufgezeichnete Zeichenfolgen weitergegeben werden, oder gewisse Zeichen in einer von einem Abschnitt des Lochstreifens abgelesenen Zeichenfolge abgeändert sind, wenn in einem nachfolgenden Abschnitt des Streifens ein entsprechendes Steuersignal auftritt.
  • Für einen derartigen Zeichengeber gibt es verschiedene Anwendungsbeispiele. Als solche seien die Steuerung einer Setzmaschine durch Lochstreifen und eine Schreibmaschine mit Randausgleich genannt.
  • Ein besonderes Problem bei der Steuerung von Zeilensetz- und Gießmaschinen durch Lochstreifen liegt in der Ausschließung bei außergewöhnlichen breiten Spatien. Es tritt insbesondere bei Schmalsatz häufig der Fall ein, daß die maximale Breite der in der Setzmaschine vorhandenen Spatienkeile nicht ausreicht, um den vollständigen Randausgleich sicherzustellen. In diesem Falle nimmt der Setzer bei Handbedienung der Sitzmaschine ein »Nachstücken« vor, d. h., er fügt jedem Spatium ein Viertelgeviert nachträglich zu. Wenn nun der Satz auf einem Lochstreifen vorbereitet wird, und der Setzer stellt am Schluß der Zeile fest, daß die vorhandenen Spatien nicht ausreichen, um die Zeile zu füllen, so muß jedes Zeichen für einen Spatienkeil im Lochstreifen nachträglich in ein anderes Zeichen umgewandelt werden, das der Setzmaschine die Anweisung erteilt, jeweils ein Viertelgeviert den Spatienkeilen hinzuzufügen. Bisher geschah dies dadurch, daß der Setzer den Lochstreifen zurückdrehte und jedes Spatienkeilzeichen mit einem weiteren Loch versah, welches das Viertelgeviert bedeutet. Ein derartiges umgewandeltes Zeichen kann als Breitspatienzeichen oder Spatienzugabezeichen bezeichnet werden.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es möglich geworden, dieses umständliche, nachträgliche Einflicken der Spatienzugabezeichen überflüssig zu machen. Es muß nur am Schluß der Druckzeile vom Setzer angegeben werden, daß allen Spatienkeilzeichen ein Viertelgeviertzeichen zugefügt werden soll. Läßt man dann den Lochstreifen durch den erfindungsgemäßen Zeichengeber laufen, so wandelt dieser selbsttätig jedes Spatienzeichen in der Druckzeile, an deren Ende ein solches besonderes Zeichen angebracht ist, in ein Breitspatienzeichen um.
  • Beim Satz einer gewissen Art von Fernsprechbüchern versucht man, für jeden Teilnehmer mit einer Druckzeile auszukommen, an deren Anfang, wie üblich, Name und Anschrift stehen, während Fernsprechamt und Fernsprechnummer den Schluß der Zeile bilden. Reicht der Platz nicht aus, um die gesamte Anschrift in dieser Zeile unterzubringen, so wird eine zweite Zeile (Überlaufzeile) gebildet, in der keine Fernsprechnummer steht.
  • Da der Setzer den genauen Platzbedarf der Anschrift nicht kennt, empfiehlt es sich, zur Erleichterung zunächst Fernsprechamt und Fernsprechnummer, anschließend Name und Anschrift zu setzen. Falls die Druckzeile noch nicht voll ist, wird der übrige Teil durch Punkte oder Striche ausgefüllt. Um die übliche Reihenfolge zu erhalten, bei welcher der Name des Teilnehmers zuerst erscheint, wird der vorbereitete Originalstreifen in die erfindungsgemäße Einrichtung gegeben. Mit Hilfe von Sonderzeichen, die vor und nach den Zeichen für Fernsprechamt und Fernsprechnummer eingelocht sind, stellt der erfindungsgemäße Zeichengeber selbsttätig einen weiteren Lochstreifen her, bei dem die Reihenfolge umgekehrt ist, d. h., zuerst erscheint derjenige Teil des Namens und der Anschrift. der in der betreffenden Zeile Platz hat, und anschließend die Fernsprechnummer. Dieser Lochstreifen kann dann Verwendung finden, um in üblicher Weise eine Setzmaschine zu steuern.
  • Eine dritte Ausführungsform betrifft die Anwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung bei einer Schreibmaschine mit Randausgleich. Derartige S chreibmaschinen werden bekanntlich für Werbeschreiben u. dgl. gerne verwendet. Man schreibt hierbeizunächst den Text auf einer gewöhnlichen Schreibmaschine, bestimmt den erforderlichen Ausschließungsbetrag und verteilt diesen gleichmäßig auf die einzelnen Wortzwischenräume. Dann wird der Text unter Beachtung der Zwischenraumlängen nochmals auf einer Schreibmaschine mit Randausgleich abgeschrieben. Mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung läßt sich dieser Vorgang wesentlich vereinfachen. Wenn man nämlich von dem geschriebenenText gleichzeitig einen Lochstreifen herstellt und am Ende jeder Zeile angibt, wie groß der Ausschließungsbetrag sein soll, so bereitet der erfindungsgemäße Lochstreifengeber ohne weiteres Zutun einen neuen Lochstreifen vor. bei dem jedes Zwischenraumzeichen die für einen sauberen Randausgleich erforderliche Länge angibt. Dieser Lochstreifen kann dann in eine Fernschreibmaschine gegeben werden, welche in bekannter Weise den fertigen Text schreibt.
  • Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist nicht wie die vorhergehenden für typographische Zwecke gedacht. Wenn zu Beginn eines durch Fernschreiber zu übermittelnden Schreibens die Anschrift des Empfängers noch nicht feststeht, so braucht nur der Lochstreifen mit der Nachricht und der am Schluß beigefügten Adresse in den erfindungsgemäßen Zeichengeber eingespannt ztt werden, woraufhin der Zeichengeber die übliche Reihenfolge herstellt, d. h. zunächst die Anschrift und anschließend die Nachricht sendet.
  • Der erfindungsgemäße Zeichengeber der angegebenen Art ist gekennzeichnet durch zwei Abtastvorrichtungen. die je einem Zeichenschrittverteiler zugeordnet sind und von denen aufeinanderfolgende Abschnitte des Lochstreifens unabhängig voneinander abgetastet werden. wobei die Abtastvorrichtungen mit Abtastkontakten, die je mit einem entsprechenden Kontakt des zugeordneten Verteilers, mit Abtastkupplungsmagneten zur Inbetriebnahme der betreffenden Abtastvorrichtungen, mit Verteilerkupplungsmagneten zur Betätigung der Verteiler sowie mit zusätzlichen Abtastkontaktreihen versehen sind, die bestimmte Sonderzeichen wahrnehmen können, welche zu Beginn oder am Ende der aufeinanderfolgenden Abschnitte des Lochstreifens aufgezeichnet sind, und hierdurch entsprechende Relais betätigen und die Abtastverteilerkupplungsmagneten so steuern, daß die hintere Abtastvorrichtung vor der vorderen Abtastvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, um die Reihenfolge der abgelesenen Zeichenfolge umzukehren oder die gewünschte Abänderung der von der vorderen Abtastvorrichtung abgelesenen Zeichen zu bewirken.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die vordere Abtastvorrichtung gegenüber der hinteren Abtastvorrichtung um einen Kreisbogen längs des Lochstreifens schwenkbar.
  • Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt Fig.l zwei Lochstreifenabtasteinrichtungen des Zeichengebers nach der Erfindung, Fig. 2 die Anordnung eines Verteilerkontaktes mit Lockenbetätigung für den drehbar gelagerten Abtastkopf in Fig. 1, Fig.3 die Anordnung eines Hilfskontaktes mit Nockenbetätigung für die Taktgabe bei dem Zeichengeber nach Fig. 1, Fig. 4 die Anordnung des Verteilerkontaktes für den fest angebauten Abtastkopf nach Fig. 1, Fig. 5 die elektrische Schaltung des in Fig. 1 bis 4 gezeigten Geräts bei Anwendung auf die Erzeugung von Spatienzugabezeichen, Fig.6 und 7 die elektrische Schaltung für den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Zeichengeber in Anwendung auf den Satz von Fernsprechteilnehmerverzeichnissen, Fig. 8 die Art, wie Fig. 6 und 7 aneinanderzufügen sind, Fig. 9 und 10 die elektrische Schaltung für den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Zeichengeber in Anwendung auf Steuerung von Schreibmaschinen mit Randausgleich, Fig. 11 die Art, wie Fig. 9 und 10 aneinanderzufügen sind.
  • In Fig. 1 erkennt man einen drehbar gelagerten Abtastkopf 21 und einen fest eingebauten Abtastkopf 22, die derart angeordnet sind, daß sie verschiedene Stellen des zur Registrierung benutzten Lochstreifens 23 gleichzeitig abzutasten vermögen. Das Gestell 25 des drehbar angeordneten Abtastkopfes 21 ist mittels eines Drehzapfens derart angeordnet, daß der Abtastkopf 21. innerhalb eines vorbestimmten Kreisbogens den Lochstreifen entlang eines Stückes seiner Laufbahn erfassen kann.
  • Auf der Welle 26 sind Abtasthebel 24 drehbar gelagert und durch die ihnen zugeordneten Federn 27 so vorgespannt, daß sie das Bestreben haben, sich entgegen der Drehrichtung des Uhrzeigers zu drehen (Fig. 1). An den an den Hebelenden 31 der Abtasthebel 24 drehbar angebrachten Abtastarmen 29 befinden sich Tastfinger 28. Für jeden Kombinationsschritt ist eine derartige Abtasteinheit vorgesehen.
  • Die Abtasthebe124 werden durch das Zusammenarbeiten der Nasen 33 mit den Nocken 34, die auf der Welle 36 sitzen und durch diese in Drehung versetzt werden, betätigt.
  • Auf einer an einem Schwenkhebel 39 angeordneten Achse 38 ist eine Reihe von Schwerthebeln 37 montiert. An einem Ende des Hebels 39 befindet sich eine Rolle 41, die mit einem zweiten Nocken 42 zusammenarbeitet, der ebenfalls durch die Welle 36 angetrieben wird. Die Schwerthebel 37 sind so konstruiert, daß sie sich in einer noch zu beschreibenden Weise in einer Richtung drehen lassen, die sich durch das Zusammenarbeiten der nach vorn weisenden Fortsätze 43 und 44 der Schwerthebel 37 mit den Armen 32 und 46 der Abtasthebel 24 ergibt. Sobald die Hebel 37 eine Drehbewegung erfahren, wird sich bei ihren kugelförmig ausgebildeten Enden 47 eine auf oder ab gehende Bewegung einstellen, die sich auf die Schlitzführung 48 überträgt, durch die wiederum mittels eines Zwischenstückes 51 ein zu einem Kontaktsatz 49 gehöriger Kontakt 50 geöffnet oder geschlossen wird.
  • Nachdem der Lochstreifen 26 durch den in den Figuren nicht gezeigten Transportmechanismus in seine Arbeitslage gebracht worden ist, sind die Nasen 33 gerade von dem hochstehenden Teilstück des @Tokkens 34 abgelaufen, wodurch der Abtasthebel 24 unter Einwirkung der Feder 27 eine Drehung entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers ausführt. Durch die entgegengesetzt der Drehrichtung des Uhrzeigers verlaufende Drehung des Hebelendes 31 (Fig. 1) wird der Abtastarm 29 mit seinen Tastfingern 28 nach oben an den Lochstreifen 26 herangeführt. Wenn der Tastfinger 28 gerade auf ein Loch auftrifft, kann sich der Abtasthebel 24 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung drehen, so daß dessen unterer Arm 32 sich dem unteren, nach vorn abgebogenen Ende 44 des Schwerthebels 37 gegenüber befindet. In dieser Stellung des -,#.btasthebels versetzt der Nocken 42 über die Rolle 41 den Schwenkhebel 39 in eine Drehbewegung im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 1), wodurch der Schwenkhebel 37 in Richtung des Abtasthebels 24 bewegt wird. Sobald das untere, nach vorn abgebogene Ende 44 des Hebels 37 den unteren Arm 32 des Abtasthebels 24 berührt, erfährt der Hebel 37 um seine Lagerung 38 eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn (Fig. 1). Durch die Drehbewegung der kugelförmig ausgebildeten Enden 47 wird die Schlitzführung 48 nach oben bewegt und hierdurch über das Zwischenstück 51 der zugeordnete Kontakt 50 geschlossen. Die oben beschriebenen Stellungen sind die in Fig. 1 gezeigten.
  • Der fest angebrachte Abtastkopf 22 ist spiegelbildlich gleich dem Abtastkopf 21 gemäß der in den vorhergehenden Abschnitten gegebenen Beschreibung. Dieser Abtastkopf 22 ist an einem starren Gestell 52 montiert, und der Lochstreifen bewegt sich von rechts nach links, wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist.
  • Den Schriftzeichenkontakten ist ein Zeichenschrittverteiler zugeordnet, dessen Aufbau aus Fig.2 ersichtlich ist. Auf der Welle 36 sind die Nocken 53 angeordnet, so daß die sich zwischen den 1\?ocken 53 befindlichen Aussparungen 54 nacheinander den Folgearmen 57 des drehbar gelagerten Winkelhebels 56 gegenüberstehen. Sobald der Folgearm 57 in die Aussparung 54 hineingleitet, wird der Winkelhebel 56 um seinen Zapfen 62 in Richtung des Uhrzeigers in Drehung versetzt (Fig.2), wodurch sich dessen unteres Ende 58 in Richtung nach dem Isolierstück 59 bewegt und dabei den Kontakt 63 schließt, der den Stromkreis zwischen den Übertragungskontakten 50 und der Fernschreibleitung schließt.
  • Das Hinzufügen schmaler Spatien in einer Setzmaschine Bei der Steuerung von Setzmaschinen mittels Lochstreifen hat es von je her das Problem des Zeilenausschlusses gegeben. Die hierzu erforderliche Spatienbreite läßt sich erst dann bestimmen, wenn die Zeile fast zu Ende gelocht worden ist. Bei der Verwendung des Lochstreifens muß aber die Übermittlung der Spatienzugabe noch vor Wahl des ersten Spatiums einer Zeile wirksam werden. Bisher ist dies durch eine Neulochung des Lochstreifens oder durch eine Modifikation des im Lochstreifen aufgezeichneten und übermittelten Spatienzeichens geschehen, indem man den Streifen bis zu jedem aufgezeichneten Spatienzeichen zurücklaufen ließ und dann ein entsprechendes Zusatzzeichen einstanzte. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Torrichtung nach Fig. 1 werden alle Einzelfunktionen der Spatienzugabe zu einem einzigen Vorgang zusammengefaßt. Hiermit kann vom Setzer am Ende einer Zeile ein Steuerzeichen gelocht -,werden, das noch vor derjenigen Zeit wirksam wird, zu der die Text-Code-Lochungen zum Setzen benutzt werden. Um dies durchführen zu können, wird das in Fig. 1 gezeigte Lochstreifengerät mit doppelter Lochstreifenabtastung von der Schaltung nach Fig.5 gesteuert, wobei der feste Abtastkopf 22 den Lochstreifen nicht zum Zwecke der unmittelbaren Übertragung, sondern zum Zwecke der Vorbereitung des drehbar gelagerten Abtastkopfes 21 abtastet, damit dieser dann den von ihm abzutastenden Textzeilen die erforderliche Ausschließung zugeben kann. Am Ende einer Zeile hört der feststehende Abtastkopf 22 mit dem Abtasten auf und setzt den drehbar gelagerten Abtastkopf 21 in Gang, damit dieser die eigentliche Abtastung und die Übertragung vornehmen kann, und der Abtastkopf 22 wird erst dann wieder mit einer betrieblichen Funktion betraut, wenn der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 seine Zeile bis zu Ende durchgegeben hat.
  • In Fig. 5 sind die dem drehbaren Ablesekopf 21 in Fig. 1 zugeordneten Verteilerkontakte auf der linken Seite gezeigt, während die dem feststehenden Abtastkopf zugeordneten auf dem Bild rechtsseitig erscheinen. Das Schaltbild zeigt die Schaltung für ein Sechsschrittalphabet.
  • Der für den feststehenden Abtastkopf 22 vorgesehene Kupplungsmagnet 202 ist über einen von Hand zu betätigenden Schalter 203 und einen Ruhekontakt 204 an den positiven Pol der Batterie angeschlossen. Die Verteilerkupplung 206 wurde in Fig. 5 nicht angeschlossen dargestellt, weil sie bei dieser Anwendung der Erfindung nicht benötigt wird. Der Kupplungsmagnet 207 - für die drehbare Abtastvorrichtung 21 ist über den Ruhekontakt 208 an den positiven Pol der Batterie angeschlossen, während der Verteilerkupplungsmagnet 209 über den Zeitgeberkontakt 201 zeitweilig an dem positiven Pol der Batterie liegt.
  • Die einzelnen Schritte des Sechseralphabets werden von 0 bis 5 durchnumeriert. Diese Bezeichnungen «erden überall in der Beschreibung benutzt. Die von den einzelnen Schritten betätigten Kontakte sind so bezeichnet, daß jeweils die letzte Ziffer der Kennzeichnung dem Schritt entspricht, der den betreffenden Kontakt steuert.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die drei Abtastkontaktsätze 176, 186 und 196 so geschaltet, daß sie die Signale »Wagenrücklauf« (Zeichenschritt 4), »Zeilenschaltung« (Zeichenschritt 2) oder »Sondersteuerung« (Zeichenschritte 0 und 2), und »Sondersteuerung« bzw. für die nachstehend dargelegten Zwecke feststellen können.
  • Bei dem drehbar gelagerten Abtastkopf 21 sind die Abtastkontaktsätze 126, 136 und 146 so geschaltet, daß sie die Signale »Spatienkeil« (Zeichenschritt 3), »Wagenrücklauf« (Zeichenschritt 4) und entweder »Zeilenschaltung« (Zeichenschritt 2) oder »Sondersteuerung« (Zeichenschritte 0 und 2) feststellen, können.
  • Der benutzte Lochstreifen ist derart gelocht, daß diejenigen Zeilen, denen zum Ausschluß noch schmale Spatien (Viertelgevierte) zugegeben werden müssen, mit der Folge »Wagenrücklauf« (Zeichenschritt 4) und »Sondersteuerung« (Zeichenschritte 0 und 2) enden. Nach einem kurzzeitigen Schließen des Kontaktes 213, wodurch der Magnet 214 erregt und die Betriebsspannung von der Abtastkupplung 207 weggenommen wird, gelangt der Lochstreifen in den Geber mit doppelter Lochstreifenabtastung, so daß einerseits die auf der ersten Zeile noch vor dem ersten gelochten Schriftzeichen befindliche Lochung genau über den Tastfingern 28 des drehbar gelagerten Abtastkopfes 21 (Fig. 1) liegt, während sich andererseits das Wagenrücklaufzeichen am Ende der gleichen Zeile genau über die Tastfinger des feststehenden Abtastkopfes 22 einstellt. Beim Einlegen des Lochstreifens ist der Schalter 203 geöffnet, so daß die Betriebsspannung vom Magnet 202 abgeschaltet ist. Das Band wird eine Stufe vor dem Beginn der Zeile und dem Zeilenschaltsignal eingelegt, weil die zeitlichen Festlegungen so getroffen wurden, daß der Lochstreifen am Anfang des Betriebszyklus jeder der beiden Abtasteinrichtungen um die einem Schriftzeichen entsprechende Lochteilung vorrückt.
  • Durch das kurzzeitige Schließen des Handschalters 213 wird das Relais 214 erregt, wodurch sich der Arbeitskontakt220 schließt und über denkuhekontakt 211 einen Haltekreis schließt. Nunmehr wird der durch Hand zu betätigende Schalter 203 geschlossen, dadurch die Kupplung 202 für den feststehenden Abtastkopf erregt und der Lochstreifen, wie oben beschrieben, vorgerückt, damit die die Zeilenschaltung auslösende Lochung über die Tastfinger des fest montierten Abtastkopfes 22 zu liegen kommt. Handelt es sich hierbei um ein normales »Zeilenschaltzeichen« (Zeichenschritt 2), so bewegen sich die durch die Schritte 0, 1, 3, 4 und 5 gesteuerten Kontakte des Feststehenden Abtastkopfes nach rechts (Fig.5) in ihre Trennstellung, während die durch den Schritt 2 gesteuerten Kontakte sich nach links in ihre Zeichenstellung bewegen. Man erkennt aus der Fig.5, daß hierdurch zwischen dem Kontaktsatz 186 und dem Relais 212 eine Verbindung hergestellt wird, wodurch über den Zeitgeberkontakt 177 während der Schließdauer des Zeitgeberkontaktes der positive Pol der Batterie mit dem Relais 212 verbunden wird. Durch die Erregung des Relais 212 wird der Ruhekontakt 211 geöffnet, wodurch sich dann der Haltekreis an dem Relais 214 öffnet und dieses abfallen läßt. Durch das Abfallen des Relais 214 schließt sich der Ruhekontakt 208 und stellt zwischen dem positiven Pol der Batterie und der Kupplung 207 des Abtastkopfes eine Verbindung her. Gleichzeitig bereitet der Ruhekontakt 217 einen Haltekreis vom positiven Pol zum Relais 216 vor, wodurch er in die Lage versetzt wird, durch das Wagenrücklaufzeichen über die Kontakte 176 betätigt zu werden.
  • Durch die Erregung des Kupplungsmagneten 207 wird die Kupplung des drehbar gelagerten Abtastkopfes 21 eingerückt, und es erfolgt die Abtastung wie zuvor beschrieben. Der Kontaktsatz 116 entspricht den Geberkontakten 50 bei der als Beispiel in Fig.l aufgeführten Anordnung eines Schrittverteilers. Von hier werden die Signale über die Leitung 107 an die Telegraphenleitung oder an ein sonstiges Gerät abgegeben.
  • Die normale Übertragung dauert bei dem drehbar gelagerten Abtastkopf 21 so lange an, bis die Serie der Auswertkontakte 146 entweder das Zeichen der Zeilenschaltung (Zeichenschritt 2) oder das Zeichen für die Sondersteuerung (Zeichenschritte 0 und 2) wahrnimmt, die das Ende einer Druckzeile andeuten. Eines der beiden vorgenannten Zeichen stellt dann von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitkontakt 117 eine Verbindung zu dem Relais 214 her. Das Relais 214 zieht an und wird durch den Kontakt 211 des Relais 212 gehalten. Durch die Erregung des Relais 214 wird der Ruhekontakt 208 geöffnet und der Kuppltuigsmagnet 207 stromlos, wodurch der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 außer Betrieb gerät. Gleichzeitig wird durch das Relais 214 der Kontakt 217 geöffnet und das Relais 216 nicht mehr gehalten.
  • Die normale oder nicht modifizierte Arbeitsweise des drehbar gelagerten Abtastkopfes 21 ist nunmehr beschrieben «-orden. Der drehbar gelagerte Abtastkopf ist derart eingerichtet, daß er unter Steuerung durch die Relais 218 und 219 jedes Spatienkeilzeichen (Zeichenschritt 3) in ein besonderes Zeichen mit Zugabe eines festen Spatiums (Zeichenschritte 0 und 3) abwandeln kann. Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Geräteteiles beschrieben, durch das eine gelocht eingegangene Mitteilung modifiziert werden kann.
  • Sobald der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 das sich am Ende jeder Zeile befindliche Zeilenschaltzeichen wahrnimmt (Zeichenschritt 2) und das Relais 216, wie oben beschrieben, entriegelt, schließt der Kontakt 204 wieder eine Verbindung zwischen dem positiven Pol der Batterie und der Magnetkupplung 202 des fest montierten Abtastkopfes, wodurch der fest montierte Abtastkopf für eine zweite Abtastung des Lochstreifens in Funktion tritt. Sobald durch den feststehenden Abtastkopf 22 das Zeichen für die Sondersteuerung wahrgenommen wird, wird vom positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt und die Abtastkontakte 186 eine Verbindung zu dem Relais 212 hergestellt. Die Serie der Abtastkontakte 186 ist derart geschaltet, daß dieses entweder ein Zeilenschaltzeichen oder das Sonderzeichen wahrnehmen können, und die Folgen der Herstellung einer Verbindung über die Kontakte 186 sind oben bereits beschrieben worden.
  • Durch die Erregung des Relais 212 wird auch der Kontakt 221 geschlossen, durch den zwischen der Serie der Abtastkontakte 196 und dem Relais 218 eine Verbindung hergestellt wird. Die Serie der Abtastkontakte 196 ist derart geschaltet, daß diese nur dieses Sondersignal wahrnehmen können. Außer der durch die Kontaktserie 186 hergestellten Verbindung wird noch eine zweite Verbindung von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 177 nach dem Relais 218 hergestellt. Das Relais 218 zieht an und wird über die Kontakte 223 und 224 gehalten. Durch die Erregung des Relais 218 wird der Kontakt 226 geschlossen und vom positiven Pol der Batterie über den Kontakt 227 nach dem Relais 219 eine Verbindung hergestellt, deren Aufgabe es letztlich ist, zu jedem während des Durchlaufens der Zeile abgetasteten »Spatienkeil«-Zeichen einen Zeichenschritt an der Stelle 0 hinzuzufügen.
  • Zu diesem Zweck ist das Relais 219 hinzugefügt worden, da es darauf ankommt, den Nullschritt nur dem »Spatienkeil«-Zeichen hinzuzufügen. Die Serie der Abtastkontakte 126 ist derart geschaltet, daß diese vom positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 117 nach dem Relais 219 eine Verbindung herstellen, sobald der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 das Spatienkeilzeichen (Zeichenschritt 3) wahrnimmt. Durch die Erregung des Relais 219 wird der Kontakt 228 geschlossen und das Relais 219 während der Dauer der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes gehalten. Das zeitlich begrenzte Halten des Relais 219 hat den Zweck sicherzustellen, daß für jedes Spatienkeilzeichen über die Kontakte 226, 227 und den Kontakt 100 ein Impuls übertragen werden kann. Auf diese Weise wird das Spatienzeichen so abgeändert, daß es die Zeichenschritte 0 und 3 aufweist (Zeichen für Hinzufügen kleiner Spatien), wenn es über die Leitung 107 abgeht.
  • Die oben beschriebene Arbeitsweise setzt sich in der ganzen Zeile fort. Am Ende der Zeile tastet der Abtastkopf 21 das Wagenrücklaufsignal ab, das durch die Abtastkontakte 136 wahrgenommen wird, die von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 117 nach dem Relais 222 eine Verbindung herstellen. Durch die Erregung des Relais 222 wird der Kontakt 224 geöffnet und damit der Haltekreis des Relais 218 unterbrochen, und durch die Wiederherstellung der normalen, geöffneten Kontaktstellung wird dieses wieder in die Lage versetzt, auf irgendein nachfolgendes, vom Abtastkopf 22 herkommendes Zeilenschaltsignal anzusprechen.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die beiden Abtastköpfe so eingerichtet sind, daß jeweils nur einer im Betrieb ist und daß der andere wartet, bis der erste bei jeder Schriftzeichenzeile alle seine Funktionen voll ausgeübt hat, bevor zu einer neuen Zeile übergegangen wird. Nachdem der feststehende Abtastkopf hinsichtlich der ersten Zeile den drehbar gelagerten Abtastkopf und seine dazugehörigen Einrichtungen in einen bestimmten Betriebszustand versetzt hat, tastet er die zweite Zeile so lange ab, bis das Wagenrücklaufsignal erscheint. Sobald das Wagenrücklaufsignal durch den feststehenden Abtastkopf 22 wahrgenommen wird, wird das Relais 216 erregt und durch die Kontakte 231 und 217 gehalten. Durch die Erregung des Relais 216 wird der Kontakt 204 geöffnet und dabei der Kupplungsmagnet 202 stromlos. Nunmehr muß der feststehende Abtastkopf 22 so lange warten, bis die erste Zeile durch den drehbar gelagerten Abtastkopf 21 vollständig verarbeitet worden ist, und der erstere ist erst dann wieder funktionsbereit, wenn der drehbar gelagerte Abtastkopf entweder das Zeilenschaltsignal oder das Sondersteuersignal wahrnimmt, das auf das Ende der Zeile hinweist und durch das auch das Relais 214 erregt wird. Hierdurch wird der Kontakt 208 geöffnet, wodurch der Kupplungsmagnet 207 für den Abtastkopf und der Kontakt 217 stromlos wird, der wiederum den Haltestromkreis des Relais 216 unterbricht, worauf sich der Kontakt 204 schließen kann und der Kupplungsmagnet 202 erregt wird. Setzen von Naine und Anschrift sowie der Rufnummer von Fernsprechteilnehmern Bei der Steuerung von Setzmaschinen zum Satz von Fernsprechverzeichnissen durch Lochstreifen erscheint es aus betrieblichen Gründen oft wünschenswert, am Anfang einer Zeile den Streifen zuerst mit dem Fernsprechamt und der Rufnummer eines Fernsprechteilnehmers zu lochen und dann dessen Name und Anschrift folgen zu lassen, und schließlich die Zeile noch mit Punkten oder Strichen bis zum Rande auszufüllen, nachdem man weiß, wie groß der Raumbedarf für die obenerwähnten Mitteilungen ist. Um nun beim Satz den Namen des Teilnehmers an den Anfang und sein Amt und seine Rufnummer an die gewohnte Stelle am Ende der Zeile bringen zu können, benutzt man den erfindungsgemäßen Zeichengeber mit doppelter Abtastung, um diese Mitteilung in ihrer richtigen Reihenfolge einer magnetischen Lochstanze zuzuführen, die dann einen für den Satz geeigneten Lochstreifen herstellt.
  • Beim Satz dieser Fernsprechverzeichnisse kommt es vor, daß sich nicht die gesamte Anschrift auf einer einzigen Zeile unterbringen läßt. Dies bezeichnet man in der Fachsprache als »Überlaufzeile«, und dieser Fall bedarf einer besonderen Behandlung.
  • Vor allem kommt es darauf an, das Fernsprechamt und die Rufnummer sicher zu erkennen und vom übrigen Text abzusondern. Zu diesem Zwecke wird auf dem Lochstreifen das Amt des Fernsprechteilnehmers und seine Rufnummer durch zwei besondere Kennzeichen eingeklammert, die hier zum Zwecke der besseren Illustration mit BX (Anfang der Rufnummer) und EX (Ende der Rufnummer) benannt werden. Die Zeichen für den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung dienen zusammen als eine weitere Kennzeichnung zur Erleichterung der Übermittlung und werden zusammen mit dem BX-Signal benutzt, um zwischen normalen Zeilen, die das Fernsprechamt und die Rufnummer enthalten, und den »Überlaufzeilen«, die derartige Angaben nicht enthalten, unterscheiden zu können. Natürlich darf man niemals vergessen, daß ein zu einer Kennzeichnung benutztes Fernschreibzeichen jede beliebige Kombination sein kann und daß die hier zur Darlegung benutzten Kombinationen nur zum Zwecke der Illustration gewählt werden.
  • Der erste Lochstreifen wird durch das Lochen des BX-Zeichens vorbereitet, dann folgen das Fernsprechamt und die Rufnummer und anschließend das EX-Zeichen, dann der Name und die Anschrift, die zur Zeilenfüllung benutzten -Punkte und Striche, dann das Zeichen für den Wagenrücklauf und schließlich das Zeichen für die Zeilenschaltung. Es ist die Aufgabe des fest montierten Abtastkopfes, den Namen, die Anschrift und die zur Zeilenfüllung benutzten Punkte und Striche auf das zur Setzmaschine Gehende Lochband zu übertragen, noch bevor der Telefonanschluß gestanzt wird. Um dies praktisch durchzuführen, wird der fest montierte Abtastkopf durch das EX-Zeichen in Funktion gesetzt, um zunächst den Namen und die Anschrift abzutasten und auf den abgehenden Lochstreifen zu übertragen. Am Ende des zuvor erwähnten Teiles des Lochstreifens wertet der feststehende Abtastkopf das Wagenrücklaufsignal aus, durch das die Übertragungseinrichtung mit dem feststehenden Abtastkopf von der Lochstanze für den abgehenden Lochstreifen abgetrennt wird, das aber selbst nicht mit auf den abgehenden Lochstreifen übertragen wird, da es natürlich nicht mitten in den Lochungen zur Übertragung der Fernsprechteilnehinerdaten auf dem fertigen in die Setzmaschine gelangenden Lochstreifen erscheinen darf.
  • Durch die Auswertung des Wagenrücklaufzeichens wird auch noch ein besonderer Stromkreis für die Überlaufzeilen vorbereitet, und der Zeichengeber mit dem drehbaren Abtastköpf wird in einen Betriebszustand versetzt, in dem er in der Lage ist, die Mitteilung auf den abgehenden Lochstreifen zu übernehmen. Bei der Abtastung des Zeilenschaltzeichens besteht die Aufgabe des fest montierten Abtastkopfes im allgemeinen darin, die-mit der feststehenden Abtasteinrichtung in unmittelbarer Verbindung stehenden elektrischen Steuerungen unwirksam zu machen. Nachdem das Zeilenschaltzeichen ausgewertet worden ist, wird der Lochstteifen in der feststehenden Abtasteinrichtung vorgerückt, um das BX-Zeichen am Anfang des Fernsprechamtes und der Rufnummer auszuwerten. Ein im Original-Lochstreifen nach dem Zeilenschaltzeichen vorkommendes BX-Signal gibt der Apparatur die Mitteilung, daß gerade eine normale Zeile anläuft. Der Originalstreifen wird weitertransportiert und abgelesen, sein Inhalt jedoch nicht an den abgehenden Lochstreifen übermittelt, solange der feststehende Abtastkopf am Ende des Fernsprechamtes und der Rufnummer noch nicht das EX-Zeichen abgetastet hat. Durch die Abtastung des EX-Signals hört der am feststehenden Abtastkopf wirksame Lochstreifenvorschub auf, nachdem der Streifen noch um eine Einheit vorgerückt ist, und es wird außerdem die elektrische Schaltung in einen Betriebszustand versetzt, in dem sie in der Lage ist, erneut Mitteilungen an den abgehenden Lochstreifen weiterzuleiten, sobald die Lochstanze wieder frei ist.
  • Beim Transport des Lochstreifens durch die feststehende Abtasteinrichtung gelangt der Lochstreifen anschließend an die drehbar angeordnete Abtasteinrichtung, durch die dasjenige Zeichen im Lochstreifen ausgewertet wird, das in unmittelbarer Nähe des vom fest montierten Abtastköpf abgelesenen Zeichens liegt. Das BX-Zeichen setzt den dem drehbar gelagerten Abtastkopf zugeordneten Verteiler in Gang, sobald die Lochstanze frei ist. Sobald die Lochstanze frei und das BX-Zeichen abgetastet worden ist, tastet der drehbar gelagerte Abtastkopf das Fernsprechamt und die Rufnummer ab und überträgt diese auf den abgehenden Lochstreifen, bis das EX-Zeichen wahrgenommen wird, das auf das Ende der Rufnummer hinweist. Durch das EX-Zeichen wird die Verteilerkupplung des drehbar gelagerten Abtastkopfes bereits wirkungslos gemacht, bevor dieses Zeichen auf den abgehenden Lochstreifen übertragen wird, und dieses Zeichen betätigt eine besondere Schaltung, durch welche die Zeichen für Wagenrücklauf und Zeilenschaltung am Ende der Rufnummer, d. h. am Zeilenende des Fernsprechverzeichnisses, in den abgehenden Lochstreifen eingestanzt werden.
  • In Fällen, bei denen der den -Namen und die Anschrift enthaltende Teil des Teilnehmereintrags zu lang ist, um auf der Kennzeile untergebracht werden zu können, greift man auf die für Überlaufzeilen geschaffene Einrichtung zurück. Der Betriebszustand des Zeilenüberlaufs wird durch den fest montierten Abtastkopf durch das Fehlen des BX-Zeichens wahrgenommen, das sonst auf dem Originallochstreifen unmittelbar nach der Signalfolge für den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung folgt. Jedesmal, wenn der fest montierte Abtastkopf das Zeilenschaltzeichen wahrnimmt, wird der Kreis zur Erzeugung der Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichen erregt. Das 13X-Zeicheri macht diesen Kreis wirkungslos, während jedes andere Zeichen diesen Kreis funktionsfähig macht, so daß diese Steuerkommandos in den abgehenden Lochstreifen übernommen und dort an das Ende der ersten Zeile aller Überlaufzeilen gesetzt werden können. Durch einen anderen elektrischen Kreis wird die Betätigungsvorrichtung des feststehenden Abtastkopfes wieder eingeschaltet, damit nunmehr der zweite Teil der Zeile ausgewertet werden kann, sobald der für den «'agenrücklauf und die Zeilenschaltung dienender Kreis seine Aufgabe beendet hat. Der Übergang zum Fernsprechamt und der Rufnummer vollzieht sich in dem drehbar gelagerten Abtastkopf in der gleichen Weise wie beim Endteil einer normalen Zeile.
  • Die nach Fig.8 nebeneinander zu betrachtenden Fig. 6 und 7 zeigen die elektrische Schaltung einer Übertragungsanlage mit doppelter Lochstreifenabtastung bei der Übertragung von Fernsprechteilnehmeranschriften und deren Ämter und Rufnummern zum Setzen eines Fernsprechbuches der erwähnten Art.
  • Wird der Satz der Fernsprechteilnehmeradressen unter Benutzung der doppelten Lochstreifenabtastung durchgeführt, so führt hierbei der Magnet 206 der Verteilerkupplung des feststehenden Abtastkopfes 22 die nachstehend erklärten Funktionen aus. Im Gegensatz zu der Ausführungsform der Erfindung, bei der beim Satz einer Zeile kleine Spatien hinzugefügt werden, sind hier die Verteiler der beiden Abtastköpfe unmittelbar auf eine mit sechs Magneten arbeitende Lochstanze 232 geschaltet. Eine derartige mit mehreren Magneten arbeitende Lochstanze ist an sich bekannt und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung. Im vorliegenden Falle ist jedem Fernschreibkanal ein Magnet zugeordnet, und für die Betätigung der durch einen Motor angetriebenen Kupplung ist ein siebenter Magnet vorgesehen.
  • Die Verteiler sind so geschaltet, daß ihre Verteilerfunktionen gleichzeitig und nicht nacheinander erfolgen. Im übrigen weist die Übertragungsanlage mit doppelter Lochstreifenabtastung den gleichen grundsätzlichen Aufbau auf, wie dies zuvor beschrieben und in Fig. 1 illustriert wurde.
  • In der feststehenden Abtasteinrichtung 22 sind die Abtastkontakte 296 derart geschaltet, daß sie auf das Zeilenschaltsignal (Zeichenschritt 2) ansprechen, und die Abtastkontakte 286 sind derart geschaltet, daß sie beim Empfang des BR-Signals (Zeichenschritte für 0, 2. 3, 4 und 5) einen Stromkreis schließen oder beim Empfang eines anderer. Zeichens einen anderen Stromkreis (in Fig.7 durch punktierte Linien angedeutet) schließen. Die Abtastkontakte 276 sind so geschaltet, daß sie auf das Signal EX (Zeichenschritte 0 und 2) ansprechen, und die Kontakte 266 sprechen auf das Wagenrücklaufzeichen (Zeichenschritt 4) an.
  • In dem drehbar gelagerten Abtastkopf 21 sind die Kontaktsätze 246 und 256 so geschaltet, daß sie das Zeichen EX (0--I-2 Zeichenschritte) bzw. BX (Zeichenschritte 0, 2, 3, 4 und 5) erkennen.
  • In der mit dem feststehenden Abtastkopf 22 verbundenen Schaltung wird beim Eintreffen eines Zeilenschaltzeichens das Relais 297 über den Kontaktsatz 296 erregt. Dieses Relais hat die Aufgabe, den mit dem feststehenden Abtastkopf 22 verbundenen Steuerkreis am Ende des Namens- und Anschriftteils des einlaufenden Lochstreifens abzuschalten. Das Relais 287 dient zur Anzeige einer Überlaufzeile im feststehenden Abtastkopf. Falls kein BR-Zeichen auf die Zeichenfolge Wagenrücklauf-Zeilenschaltung folgt, so wird das Relais 287 über den Kontakt 329 sowie die gestrichelte Leitung des Kontaktes 286 erregt.
  • Das Relais 288 wird nach der Zeichenfolge Wagenrücklauf-Zeilenschaltung betätigt, wenn der Kontaktsatz 286 das BR-Zeichen erkennt. Das Relais 277 wird iiber die Abtastkontakte 276 durch das EX-Zeichen erregt, um den Verteiler zu steuern, so daß Name und Adresse auf die Lochstanze 232 übermittelt werden. Das Relais 267 wird beim Eintreffen des Wagenrücklaufzeichens über den Kontaktsatz 266 gesteuert und dient zum Abschalten des Verteilers des feststehenden Abtastkopfes 22 von der Lochstanze 232. Das Relais 233 wird durch die erwähnten Relais derart gesteuert, daß es den Verteiler des festen Abtastkopfes 22 im richtigen Zeitpunkt mit der Lochstanze 232 verbindet, und das Relais 234 spricht nur beim Vorhandensein von Überlaufzeilen an, um den festen Abtastkopf 22 in diesem Falle richtig zu steuern.
  • In dem drehbaren Abtastkopf 21 wird das Relais 257 beim Eintreffen eines BR-Zeichens über den Kontaktsatz 256 erregt, wodurch die Daten für das Amt und die Rufnummer auf die Lochstanze 232 übertragen werden, während das Relais 247 mittels des Kontaktsatzes 246 durch das EX-Zeichen erregt wird, um diese Übertragung am Ende des Rufnummernteils des Lochstreifens zu unterbrechen.
  • Die Relais 236. 237 und 238 bilden eine Spezialschaltung, die zur selbsttätigen Einfügung der Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichen an den entsprechenden Ort in das von der Lochstanze 232 hergestellte abgehende Lochband dienen. Das Relais 239 verbindet den Verteiler des drehbaren Abtastkopfes 21 in richtigem Zeitpunkt mit der Lochstanze.
  • Beim Betrieb wird der von Hand zu betätigende Schalter 79 geöffnet und der die Daten des Fernsprechverzeichnisses enthaltende Lochstreifen zwischen die beiden Abtastvorrichtungen so eingelegt, daß das EX-Zeichen am Anfang der Namensangaben bei der ersten Betätigung des feststehenden Abtastkopfes 22 in die Ablesestellung gelangt und daß das BR-Zeichen der zugehörigen Fernsprechnummer (mit Amt) sich um mehrere Vorschubeinheiten nach rechts (Fig. 1) von der Fühlstellung des drehbaren Abtastkopfes 21 befindet. Wenn der Lochstreifen eingelegt ist, wird der besonders hierzu vorgesehene Startschalter 78 kurzzeitig geschlossen, um das Relais 288 zu erregen und einen Haltestromkreis für dasselbe über den Arbeitskontakt 301 und den Ruhekontakt 302 des Relais 297 zuschließen. Der Handschalter 79 wird dann geschlossen. Durch die Erregung des Relais 288 wird auch der Arbeitskontakt 303 geschlossen und ein Stromkreis vom positiven Pol der Batterie über den Ruhekontakt 304 und den Umschaltkontakt 305 zum Kupplungsmagneten 202 des feststehenden Abtastkopfes 22 geschlossen, wodurch dieser Abtastkopf mit seinen normalen betrieblichen Funktionen beginnen kann.
  • Da der Lochstreifen so eingelegt wurde, daß das EX- Zeichen beim ersten Arbeitszyklus erkannt wird, zieht das Relais 277 unter Steuerung durch den Zeitgeberkontakt64 über den geschlossenen Kontaktsatz 276 an. Das Relais 277 schließt seinen Haltestromkreis über den Umschaltkontakt 306 des Relais 267 und seinen eigenen Arbeitskontakt 307. Der Arbeitskontakt 308 des Relais 277 bereitet einen Stromkreis für das Relais 233 vor, durch den dieses Relais über den Ruhekontakt 309 des Relais 236, den Ruhekontakt 311 des Relais 239 und den in diesem Zeitpunkt durch den Bedienungsmann geschlossenen Handschalter 81 mit der Betriebsbatterie verbunden wird. Hierdurch wird das Relais 233 betätigt und öffnet bzw. schließt den ganzen mit ihm verbundenen Kontaktsatz, dem im einzelnen die folgenden Funktionen zukommen: der Ruhekontakt 312 öffnet den Betätigungsstromkreis für das Relais 239 und verhindert damit dessen Erregung, während das Relais 233 betätigt ist, so daß gewährleistet ist, daß die Magnetstanze 232 nur von einer Seite her gespeist wird. Der Arbeitskontakt 313 schließt einen Stromkreis vom positiven Pol über den Zeitgeberkontakt 69 zu der Schrittschalterkupplung der Lochstanze. Die Arbeitskontakte 314 verbinden die Verteilerkontakte 150 bis 155 mit den sechs Steuermagneten der Lochstanze 232, und der Arbeitskontakt 316 ermöglicht die Schließung eines Stromkreises vom Pluspol über den Zeitgeberkontakt 72 zu dem Verteilerkupplungsmagneten 206. Durch die Erregung des Relais 233 wird also der Verteiler des feststehenden Abtastkopfes 22 instandgesetzt, die Lochstanze mit Informationen zu versorgen. Diese Eingabe von Informationen setzt sich fort, solange der feststehende Abtastkopf 22 den Namen, die Adresse und die Füllzeichen abtastet, die zum ersten zu verarbeitenden Fernsprecheintrag gehören.
  • Während der feststehende Abtastkopf 22 noch arbeitet, war bereits der drehbar gelagerte Abtastkopf in Betrieb, da bei Schließung des von Hand zu betätigenden Schalters 82 der positive Pol der Batterie über den Kontakt 317 des Relais 257 mit dem Kupplungsmagneten 207 verbunden wurde. Der drehbare Abtastkopf 21 tastet den Lochstreifen weiter ab, bis er vor der Angabe der Fernsprechnummer und des Fernsprechamtes auf das Zeichen BX stößt. Wenn der Kontaktsatz 256 das BX-Zeichen erkennt, wird ein Stromkreis vom positiven Pol über den Zeitgeberkontakt 66 zum Relais 257 geschlossen, das sich über seinen Arbeitskontakt 318 und den Ruhekontakt 319 des Relais 247 hält. Durch die Erregung des Relais 257 ist die Steuervorrichtung für den drehbaren Abtastkopf 21 wie folgt vorbereitet worden: der Umschaltkontakt 317 unterbricht den Stromkreis zum Ablesekupplungsmagneten 207, wodurch dieser zeitweise abgeschaltet wird, jedoch später über den Ruhekontakt 312 wieder eingeschaltet werden kann, der, wie erwähnt, durch Betätigung des Relais 233 offen gehalten wird. Der Arbeitskontakt 321 des Relais 257 bereitet die Speisung des Relais 239 vor, das mit dem positiven Pol verbunden wird, sobald das Relais 233 abfällt. Der Kontakt 322 bereitet eine gesonderte Verbindung von der Batterie über die Arbeitsseite des Kontaktes 306 zum V erteilerkupplungsmagneten 209 vor. Diese Verbindung bewirkt die Ingangsetzung des Verteilers für den drehbaren Abtastkopf 21, nachdem dieser so lange gewartet hat, bis der feste Geber 22 Name und Adresse des Fernsprechteilnehmers abgetastet hat. Der feste Zeichengeber 22 bleibt so lange im Zustand der fortlaufenden Abtastung, bis er Name, Adresse und Füllzeichen auf die Lochstanze und damit auf den abgehenden Lochstreifen durchgegeben hat. Das Wagenrücklaufzeichen (Zeichenschritt 4) am Ende dieser Information ist die Übergangsstelle, wo die Steuerung vom feststehenden auf den drehbar gelagerten Abtastkopf übergeht.
  • Bei der Wahrnehmung des Wagenrücklaufzeichens durch den feststehenden Abtastkopf wird das Relais 267 über den Zeitgeberkontakt 64 und den Kontaktsatz 266 kurzzeitig erregt, so daß der Umschaltkontakt 306 betätigt wird. Hierdurch fällt das Relais 277 ab, und der Verteilerkupplungsmagnet 209 wird über den Arbeitskontakt 322 des Relais 257 erregt. Durch diese Betätigung des Kupplungsmagneten 209 kann das im drehbaren Abtastkopf gespeicherte BX-Zeichen in den Lochstreifen eingegeben werden, wo es zur Umschaltung der Setzmaschine für den Groß- oder Fettdruck eines Teiles der Amtsbezeichnung dient, falls sich die Telefonnummer aus einem Buchstaben- und einem Ziffernteil zusammensetzt. Während dieser Zeit bewirkt das Abfallen des Relais 277 das Abfallen des Relais 233 über den sich öffnenden Arbeitskontakt 308, die Abschaltung der Abtastkupplung 202 durch Abfallen des Umschaltkontaktes 304, wodurch der Stromkreis vom positiven Pol durch den Schalter 81 unterbrochen wird, und die Öffnung der speziellen Verbindung zum Verteilerkupplungsmagneten 206 über den Kontakt 323.
  • Durch den Abfall des Relais 233 wird wie gesagt der Verteilerkupplungsmagnet 206 von der Lochstanze abgeschaltet und eine Verbindung von der positiven Batterieklemme zu der Steuervorrichtung des drehbaren Abtastkopfes und Zeichengebers geschaffen. Der Betätigungsstromkreis wird über den Ruhekontakt 312 geschlossen, der sich mit dem Abfallen des Relais 233 schließt, wodurch der Ablesekupplungsmagnet 207 über den Kontakt 317 und das Relais 239 über den Arbeitskontakt 321 betätigt werden. Der drehbare Abtastkopf 21 wird nun in Tätigkeit gesetzt, wobei sein Verteiler über das Relais 239 mit der Lochstanze 232 verbunden wird. Durch das Weiterarbeiten dieses Abtastkopfes werden Fernsprechamt und Fernsprechnummer in der richtigen Reihenfolge dem abgehenden Streifen übermittelt, nachdem Name und Adresse durch den feststehenden Abtastkopf übermittelt wurden.
  • Um zu den erforderlichen Betriebsbedingungen zu gelangen, muß nochmals auf den Betrieb des feststehenden Abtastkopfes zurückgegriffen werden, während dieser die Eingabe des Namens und der Anschrift abschließt.
  • Sobald das Zeilenschaltzeichen vom feststehenden Abtastkopf festgestellt wird, wird gleichzeitig mit der Betätigungsvorrichtung für den drehbaren Abtastkopf die Überlaufzeilenschaltung eingeschaltet. Das Relais 241 wird während der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes 64 über die Ablesekontakte 296 betätigt und schließt den Arbeitskontakt 324, wodurch ein Stromkreis über das Relais 249, den Ruhekontakt 326 des Relais 288 und den Ruhekontakt 327 des Relais 287 zwischen dem positiven Pol und beiden Seiten des Relais 288 geschlossen wird. Hierdurch kann das Relais 249 ansprechen, nachdem der Kontakt 64 sich geöffnet hat. Wenn der Zeitgeberkontakt 64 sich öffnet, erhält das Relais 241 eine Haltespannung über das Relais 249, wodurch das Relais 249 erregt wird und die Arbeitskontakte 328 und 329 schließt, welche den Kontaktsatz 286 mit dem Relais 288 und 287 verbinden. 1V Durch Betätigung des Relais 288 oder 287 wird entweder der Kontakt 326 oder der Kontakt 327 geöffnet, so daß die Relais 239 und 241 abfallen, bis das Zeilenschaltzeichen wieder vom feststehenden Abtastkopf festgestellt wird. Wenn auf das Zeilenschaltzeichen das Zeichen BX folgt, so wird das Relais 288 erregt und damit eine normale Zeile angezeigt. Jedes andere Zeichen als B1 bewirkt, daß das Relais 287 erregt wird, und zeigt damit an, daß eine Überlaufzeile vorhanden ist.
  • Wenn der drehbare Abtastkopf mit der Eingabe von Fernsprechamt und Fernsprechnummer auf den abgehenden Lochstreifen fertig ist, gelangt er an das EX-Zeichen, welches das Ende der Fernsprechnummer angibt. Wenn dies eintritt, wird das Relais 247 während der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes 66 über den Kontaktsatz 246 erregt, der so geschaltet ist, daß er das EX-Zeichen feststellt. Durch das Anziehen des Relais 47 wird der Ruhekontakt 319 geöffnet, und das Relais 257 fällt ab. Ferner wird der Arbeitskontakt 331 geschlossen und betätigt das Relais 236, das sich über den Arbeitskontakt 332 und den Ruhekontakt 333 des Relais 238 hält. Schließlich wird ein weiterer Arbeitskontakt 334 geschlossen, der einen Stromkreis durch den Arbeitskontakt 336 des Relais 287 für die Betätigung des Relais 234 unter bestimmten Umständen vorbereitet, nämlich wenn der feststehende Abtastkopf die Anwesenheit einer t@berlaufzeile feststellt. Wenn das Relais 236 anzieht, schließt es seinen Arbeitskontakt 337 und bereitet eine durch den Zeitgeberkontakt 83 gesteuerte Verbindung zur Einschaltung des Verteilerkupplungsmagneten 209 vor. Ferner schließt das Relais 236 seinen Arbeitskontakt 338 und bereitet dadurch einen durch den Zeitgeberkontakt 74 gesteuerten Stromkreis zur Betätigung des Relais 237 vor. Ein weiterer Arbeitskontakt 339 des Relais 236 bereitet einen durch den Zeitgeberkontakt 84 gesteuerten Stromkreis zur Lochstanze Nr. -1 der Stanzvorrichtung 232 vor, während ein Ruhekontakt 309 die Verbindung unterbricht, welche andernfalls das Relais 233 des feststehenden Abtastkopfes betätigen könnte, wenn die Relais 239 und 257 abgefallen sind.
  • Diese Arbeitsfolge bewirkt also, daß das Wagenrücklaufzeichen durch die Sechslochstanzworrichtung in den abgehenden Lochstreifen eingestanzt wird und daß das EX-Zeichen nicht auf diesen Lochstreifen übertragen wird, weil das Relais 239 abgefallen ist, bevor die Stanzworrichtung durch den Zeitgeberkontakt 68 betätigt wurde. Wenn der Verteiler für den drehbaren Zeichengeber zu arbeiten fortfährt, wird der Zeitgeberkontakt 74 geschlossen und erregt das Relais 237 über die vorher durch das Relais 236 vorbereitete Verbindung und hält sich über seinen Arbeitskontakt 342 und den Ruhekontakt 333 des Relais 238. Das Anziehen des Relais 237 schließt den Arbeitskontakt 343, wodurch der Verteilerkupplungsmagnet 209 am positiven Pol bleibt. Ferner wird der Kontakt 344 geschlossen, um einen Stromkreis von dem Zeitgeberkontakt 77 zum Relais 238 vorzubereiten, und ein Umschaltkontakt 341 wird so betätigt, daß während dieses Teils des Verteilerbetriebs der Zeitgeberkontakt 84 mit dem Magneten Nr. 2 der Lochstanze verbunden wird, so daß ein Zeilenschaltzeichen (Zeichenschritt 2) in den abgehenden Lochstreifen eingestanzt wird.
  • Gegen Ende des Verteilerzyklus schließt der Zeitgeberkontakt 77 und bewirkt ein kurzzeitiges Anziehen des Relais 238, das den Ruhekontakt 333 betätigt und dadurch die Relais 236 und 237 zum Abfallen bringt, wodurch der Verteilerkupplungsmagnet 1V 209 abgeschaltet wird. Die Verbindung vom Zeitgeberkontakt 84 wird geöffnet und der Stromkreis durch den von Hand betätigten Schalter 81, den Ruhekontakt 311 des Relais 239 und den Ruhekontakt 309 des Relais 236 wiederhergestellt. so daß die Schaltelemente des feststehenden Zeichengebers, die ihre Energie von dieser Stromquelle erhalten, betätigt werden können.
  • Falls der feststehende Abtastkopf die Anwesenheit einer Überlaufzeile wie beschrieben festgestellt hat, wird dieser Abtastkopf in Tätigkeit gesetzt, um Namen und Adressen durch einen besonderen Stromkreis abzulesen, der durch die Relais 287 und 234 eingeschaltet wird. Wenn der feststehende Abtastkopf das erste Schriftzeichen abliest und feststellt, daß es nicht BX lautet, so wird das Relais 287 durch den zweiten Stromkreis des Kontaktsatzes 286 erregt und hält sich über seinen Arbeitskontakt 346 und den Kontakt 363 des Relais 297. Hierdurch wird die Verbindung vom Schalter 76 zum Abtastkupplungsmagneten 202 geöffnet, und der Kupplungsmagnet 202 fällt ab. Der Umschaltkontakt 305 wird betätigt und bereitet eine Verbindung für spätere Betätigung des Kupplungsmagneten 202 vor. Schließlich wird der Arbeitskontakt 336 geschlossen und bereitet die Betätigung des Relais 234 vor. Der drehbare Abtastkopf 21 setzt seine Abtastung fort, bis er das Zeichen EX (Ende der Fernsprechnummer) erreicht. Wenn dies eintritt, wird das Relais 247 erregt, der Stromkreis zur Erzeugung des Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichens eingeschaltet und der Arbeitskontakt 334 kurzzeitig geschlossen, um das Relais 234 zu erregen, das sich über die Kontakte 347 und 348 hält. Hierdurch werden die Stromkreise zur magnetischen Kupplung 206 und zum Relais 233 über die Kontakte 349 und 351 geschlossen.
  • Wenn der Stromkreis des drehbaren Abtastkopfes für die Erzeugung des Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichens seine Tätigkeit beendet, wird er durch die kurzzeitige Erregung des Relais 238 in der beschriebenen Weise außer Tätigkeit gesetzt, und über den Schalter 81 wird der positive Pol mittels des erwähnten Arbeitskontaktes 349 des Relais 234 an das Relais 233 und mittels des Umschaltkontaktes 305 des Relais 287 an den Kupplungsmagneten 202 angelegt, wodurch der feststehende Abtastkopf 22 in Tätigkeit gerät und die Lochstanze 232 beliefert. Gleichzeitig wird der positive Pol über den Zeitgeberkontakt 77 mit der Verteilerkupplung 206 verbunden, um das erste Schriftzeichen zu übertragen, das im feststehenden Abtastkopf gespeichert worden war, solange dieser sich im Wartezustand befand. Der feststehende Abtastkopf beginnt dann die Zeichen auf den abgehenden Streifen zu übertragen, bis die Zeichen für Wagenrücklauf und Zeilenschaltung auftauchen. Das Zeilenschaltzeichen betätigt das Relais 297, um das Relais 278 in gleicher Weise zum Abfallen zu bringen, wie das Relais 288 durch Unterbrechung des Haltekreises mittels des Haltekontaktes 363 abfällt. Das Relais 234 wird jedoch erst freigegeben, wenn der feststehende Abtastkopf das Zeichen BX abliest.
  • Die angegebene Zeitfolge kann in beliebiger Weise erzielt werden, z. B. durch entsprechende Nockenkontakte.
  • Steuerung von Schreibmaschinen mit Randausgleich Zur Zeit ist es bei der Benutzung von Schreibmaschinen mit Randausgleich allgemein üblich, ein Schriftstück erst einmal vorzuschreiben, um die Größe des für jede einzelne Zeile erforderlichen Ausschließungbetrages festzustellen und dann dieses Schriftstück unter Einfügung des auf die einzelnen Zwischenräume verteilten Ausschließungsbetrages noch einmal zu schreiben. Unter Benutzung des durch die Erfindung gegebenen Gerätes ist es möglich, den zweiten Vorgang durch einen Lochstreifen ausführen zu lassen, wodurch sich der Arbeitsaufwand um die Hälfte vermindern läßt.
  • Die Vorbereitung des ersten Lochstreifens geschieht auf ähnliche Weise wie bei dem Verfahren zur Hinzufügung kleiner Spatien. Zuerst wird der Text der Zeile gelocht, anschließend wird das Zeichen für den Randausgleich gegeben (das für Zwecke der besseren Verständlichmachung hier ganz willkürlich durch die beiden Buchstaben JU gekennzeichnet werden soll), dann die zur Angabe des Betrags des Randausgleichs erforderlichen Signale und schließlich die Zeichen für den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung. Somit ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Randausgleichssignale durch das JU zu Beginn und die Wagenrücklauf- und Zeilenschaltsignale am Ende eingeklammert werden, während der Zeilentext selbst am Anfang durch die Wagenrücklauf- und Zeilenschaltsignale und am Ende durch das JU-Signal eingeklammert wird.
  • Der stationären Abtasteinrichtung 22 fällt die Aufgabe zu, den Teil des Lochstreifens, der die Signale zur Steuerung des Randausgleichs enthält, wahrzunehmen und dieses Funktionssignal den hierfür empfänglichen Steuereinrichtungen der Schreibmaschine oder Setzmaschine zuzuführen, noch bevor der drehbar gelagerte Abtastkopf angewiesen wird, den Text der Zeile weiterzuleiten.
  • Der drehbar gelagerte Abtastkopf überträgt den Text dann an die für dessen Aufnahme bestimmten Steuereinrichtungen der Schreibmaschine oder Setzmaschine, die durch die Randausgleichssteuerung bereits in einen entsprechenden Betriebszustand versetzt worden sind, um nunmehr den Zeilentext mit gleichbleibender Zeilenlänge niederschreiben zu können. Sobald der drehbar gelagerte Abtastkopf am Ende des Zeilentextes das JU-Zeichen wahrnimmt, betätigt dieser die automatische Wagenrücklauf- und Zeilenschaltvorrichtung, um den Wagen zurückzubringen und die Walze der Schreibmaschine oder der Setzmaschine fortzuschalten, und gleichzeitig wird auch die Übertragung durch den ihm zugeordneten Verteiler unterbrochen. Der drehbare Abtastkopf tastet weiter ab, jedoch ohne die Zeichen weiterzugeben, bis er das Zeichen für die Zeilenschaltung wahrnimmt, durch das die Steuerung und Betätigung an den stationären Abtastkopf zurückgegeben und das Abtasten so lange unterbrochen wird, bis die stationäre Abtasteinrichtung die nachfolgenden Signale zur Abstimmung des Ausgleichs durchgegeben hat und dann alle Steuerfunktionen wieder wie oben angegeben an den drehbaren Abtastkopf zurückgibt.
  • Da die Steuerung einer Schreibmaschine mit Randausgleich eine Variante der vorstehend angegebenen Ausführungsformen der Erfindung ist, wiederholen sich viele ihrer Bauteile in dem Schaltbild der Fig. 9 und 10. Überall dort, wo gleiche Teile im wesentlichen die gleichen Funktionen erfüllen, sind sie durch die in den Fig. 6 und 7 benutzten Bezugszeichen bezeichnet worden, die sich auf die Verwendung der Erfindung bei der Übermittlung von Fernsprechanschriften beziehen.
  • In den Fig. 9 und 10 hat die stationäre Abtastvorrichtung 22 zwei Abtastkontaktsätze, die mit 386 und 387 bezeichnet sind. Die Abtastkontakte 386 sind derart geschaltet, daß sie das Zeichen für den Wagenrücklauf wahrzunehmen vermögen, während die Abtastkontakte 396 so geschaltet sind, daß sie auf das JU-Zeichen ansprechen. Der Verteiler ist so geschaltet, daß er die Steuervorrichtungen zur Einstellung der Zeilenlänge einschaltet. Die Kupplungsmagneten 202 und 206 betätigen, wie bei der vorhergehenden Ausführungsform, die Abtasteinrichtung bzw. den Verteiler. Das Relais 397 wird durch die Abtastkontakte 396 zum Ansprechen gebracht, um die stationäre Abtasteinrichtung in den Betriebszustand zu versetzen, in dem sie ihre Funktionen zur Übertragung der Ausschließungszeichen ausführen kann. Am Ende des Teiles des Lochstreifens, der die Zeichen für den Randausgleich enthält, wird das Relais 387 durch die Abtastkontakte 386 zum Ansprechen gebracht, um die Steuerung von der stationären Abtasteinrichtung an die drehbar gelagerte Abtasteinrichtung abzugeben. Das Relais 233 arbeitet hinsichtlich des Kupplungsmagneten 206 und des Zeitgeberkontaktes 87 im wesentlichen auf die gleiche Weise, wie dies zuvor beschrieben wurde. Die Zeitgeberkontakte 69 und 71 haben die Aufgabe, bei beiden Ausführungsformen der Erfindung die Schaltwerke zum Empfang der Zeichen in den hierzu erforderlichen Betriebszustand zu versetzen. Die Zeitgeberkontakte 64, 66, 67 und 68 geben hierbei den ihnen zugeordneten Relais jeweils zur rechten Zeit die positive Batteriespannung.
  • Wie bei der vorgehenden Ausführungsform wird das Relais 247 durch Abtastkontakte, die das JU-Zeichen am Ende eines Textes wahrnehmen, erregt, um die automatisch arbeitende Vorrichtung für den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung in Gang zu setzen, die, wie zuvor beschrieben, aus den Relais 236, 237 und 238 mit den ihnen zugeordneten Kontakten besteht. Das Relais 377 der drehbar angeordneten Abtasteinrichtung besorgt die Steuerung durch die stationäre Abtasteinrichtung, und das Relais 367 wird durch das Zeilenschaltzeichen erregt, um indirekt den Kupplungsmagneten 207 stromlos zu machen und die Steuerung wieder an den stationären Abtastkopf abzugeben.
  • Im Betrieb wird der vorbereitete Lochstreifen sö eingelegt, daß die stationäre Abtasteinrichtung 22 das JU-Zeichen zwischen dem Text und den Zeichen für den Zeilenlängenausgieich abtastet. Der drehbare Abtastkopf kann erst dann mit der Abtastung des Textes beginnen, wenn der stationäre Abtastkopf am Ende der Zeilenlängenausgleichssignale seine Funktion an die drehbare Abtasteinrichtung abgegeben hat. Sobald der stationäre Abtastkopf 22 das JU-Zeichen wahrnimmt, wird dieses durch die Kontakte 396 abgetastet und hierdurch während der durch den Zeitgeberkontakt 64 bestimmten Zeitdauer das Relais 397 erregt. Das Relais hält sich über seinen Arbeitskontakt 354 und den am Relais 387 befindlichen Ruhekontakt 355. Das Relais 397 betätigt die Kontakte 356, 357 und 358. Der Umschaltkontakt 356 nimmt den positiven Pol der Batterie unmittelbar vom Kupplungsmagneten 202 weg und bereitet eine Verbindung vom positiven Pol der Batterie über den Kontakt 311 des Relais 239 nach dem drehbaren Abtastkopf vor, während durch das Schließen der Arbeitskontakte 357 und 358 Verbindungen nach dem Relais 233 und dem Magneten 206 der Verteilerkupplung hergestellt werden. Da sich der drehbar gelagerte Abtastkopf im Wartezustand befindet, ist das Relais 239 nicht erregt, so daß der Ruhekontakt 311 die Verbindung zum positiven Pol der Batterie herstellt. Nunmehr ist der stationäre Abtastkopf zum Abtasten der Zeichen für den Ausschließungsbetrag vorbereitet, die er dann an das Steuerschaltwerk der Setz- oder Schreibmaschine weitergibt. Der stationäre Abtastkopf gibt die Signale zur Steuerung der Zeilenlänge so lange weiter durch, bis er am Ende dieses Teiles des Lochstreifens auf das Zeichen für den Wagenrücklauf stößt. Das Relais 387 wird jetzt während der durch den Zeitgeberkontakt 64 bestimmten Zeitdauer über die Abtastkontakte 386 erregt. Durch die Betätigung des Relais 387 wird der Ruhekontakt 355 geöffnet und damit die Haltespannung vom Relais 397 weggenornmen, wodurch sich die zuvor beschriebenen Vorgänge umkehren; ferner wird der Arbeitskontakt 363 geschlossen und hierdurch das Relais 377 erregt, das sich durch den Arbeitskontakt 379 hält und über den Arbeitskontakt 378 den positiven Pol der Batterie an den Kupplungsmagneten 207 legt; ferner wird der Arbeitskontakt 364 geschlossen und hierdurch das Relais 239 erregt, ,.las sich über den sich am Relais 236 befindlichen Kontakt 370 hält; und schließlich wird der Ruhekontakt 365 geöffnet und hierdurch zeitweilig die Verbindung von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 73 und dem sich am Relais 239 befindlichen Arbeitskontakt 363 nach dem K-upplungsinagneten 209 unterbrochen. Durch die Betätigung des Relais 239 wird eine Verbindung nach dem Kupplungsmagneten 209 hergestellt und, wie oben beschrieben, die Betriebsspannung von den Steuerstromkreisen weggenommen. Sobald das Relais 387 nicht mehr durch den Zeitgeberkontakt 64 in Funktion gehalten wird, schließt sich der Ruhekontakt 365 von neuem und stellt damit eine Verbindung von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 73 nach dem'Magneten 209 der Verteilerkupplung her. Der drehbar gelagerte Abtastkopf tastet und überträgt so lange weiter, bis er durch die Abtastkontakte 366 das JU-Zeichen wahrnimmt, das während der Zeit der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes 66 das Relais 247 erregt, wodurch einerseits die Schaltung für den automatischen Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung ausgelöst wird und andererseits die Steuerung auf die stationäre Abtasteinrichtung übergeht. Der drehbare Abtastkopf tastet wohl weiter ab, überträgt aber so lange nicht, bis er das Zeichen für die Zeilenschaltung wahrnimmt, das über die Abtastkontakte 376 das Relais 367 betätigt. Durch die Betätigung des Relais 367 wird der Ruhekontakt 380 angezogen und von dem Relais 377 die Haltespannung weggenommen. Durch den stromlosen Zustand des Relais 377 fällt der Arbeitskontakt 378 ab und trennt hierdurch den positiven Pol der Batterie von dem Magneten 207 der Kupplung der Abtasteinrichtung. Dadurch kann der drehbare Abtastkopf nicht mehr weiter ablesen und mit dem Abtasten erst dann wieder beginnen, wenn von der stationären @btasteinrichtung an ihn wieder ein Steuersignal abgegeben wird.
  • Der Fachmann wird leicht erkennen, daß die durch die Erfindung geschaffene Einrichtung sich nicht auf die hier beschriebenen Anwendungen beschränkt, sondern auch noch für andere Zwecke benutzt werden kann, z. B. für Fernschreibvermittlungsanlagen, bei denen eine Nachricht in einen Streifen eingelocht wird, noch bevor der Fernschreiberin der Empfänger der Nachricht bekannt ist. Die Zeichen für die Adresse oder die Rufnummer lassen sich dann noch am Ende der Nachrichtendurchgabe anfügen, dann aber durch die oben beschriebenen Einrichtungen am Anfang der Nachricht durchgeben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lochstreifengesteuerter Zeichengeber zur Abgabe von Steuersignale, der entweder die Reihenfolge umkehren kann, in der in aufeinanderfolgenden Abschnitten des Lochstreifens aufgezeichnete Zeichenfolgen abgelesen werden, oder gewisse Zeichen in einer von einem Abschnitt des Lochstreifens abgeleiteten Zeichenfolge mittels eines in einem nachfolgenden Abschnitt des Streifens aufgezeichneten besonderen Zeichens abändern kann, gekennzeichnet durch zwei Abtastvorrichtungen (22, 21), die je einem Zeichenschrittverteiler zugeordnet sind und von denen aufeinanderfolgende Abschnitte des Lochstreifens (23) unabhängig voneinander abgetastet werden, wobei die Abtastvorrichtungen mit Abtastkontakten (50 in Fig. 1 bzw. 110 bis 115, 160 bis 165 in Fig. 5), die je mit einem entsprechenden Kontakt (63 in Fig.2 bzw. 100 bis 105, 150 bis 155 in Fig. 5) des zugeordneten Verteilers, mit Abtastkupplungsmagneten (202, 207) zur Inbetriebnahme der betreffenden Abtastvorrichtungen, mit Verteilerkupplungsmagneten (206, 209) zur Betätigung der Verteiler sowie mit zusätzlichen Ab tastkontaktreihen (126, 136, 146, 176, 186, 196 in Fig. 5, 246, 256 in Fig. 6, 266, 276, 286, 296 in Fig.7, 366, 376 in Fig.9, 386, 396 in Fig. 10) versehen sind, die bestimmte Sonderzeichen wahrnehmen können, welche zu Beginn oder am Ende der aufeinanderfolgenden Abschnitte des Lochstreifens aufgezeichnet sind, und hierdurch entsprechende Relais (212, 214, 216, 218, 219, 222 in Fig. 5, 247, 257 in Fig. 6, 241, 267, 277, 288 in Fig. 7, 247, 367 in Fig. 9, 387, 397 in Fig. 10) betätigen und die Abtastverteilerkupplungsmagneten so steuern, daß die hintere Abtastvorrichtung (22) vor der vorderen Abtastvorrichtung (21) in Tätigkeit gesetzt wird, um die Reihenfolge der abgelesenen Zeichenfolge umzukehren oder die gewünschte Abänderung der von der vorderen Abtastvorrichtung (21) abgelesenen Zeichen zu bewirken.
  2. 2. Zeichengeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Abtastvorrichtung (21) gegenüber der hinteren Abtastvorrichtung (22) um einen Kreisbogen längs des Lochstreifens (23) schwenkbar ist.
  3. 3. Zeichengeber nach Anspruch 1 oder 2 zur Steuerung einer Setzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten eines besonderen Zeichens im Lochstreifen (23) nach einer Zeichenfolge, welche einer durch die Setzmaschine abzusetzenden Druckzeile entspricht, die Zeichenfolge derart weitergegeben wird, daß jedes Spatienkeilzeichen in der Zeichenfolge in ein anderes Zeichen abgeändert wird, das bewirkt, daß jedem in der Druckzeile vorkommenden Spatienkeil durch die Setzmaschine ein zusätzliches Spatienstück hinzugefügt wird (Fig. 5).
  4. 4. Zeichengeber nach Anspruch 1 oder 2 zur Steuerung einer Setzmaschine für Fernsprechverzeichnisse, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten bestimmter Zeichen im Lochstreifen (23) vor bzw. nach einer Zeichenfolge, welche einem Fernsprechamt und einer Fernsprechnummer entspricht, sowie beim Auftreten weiterer besonderer Zeichen (Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichen) hinter einer nachfolgenden Zeichenfolge, welche dem Namen und der Anschrift des Fernsprechteilnehmers entspricht, zu dem die Fernsprechnummer gehört, die beiden Zeichenfolgen in umgekehrter Reihenfolge auf eine Vorrichtung (232) übertragen werden, welche einen Lochstreifen mit den Zeichen in umgekehrtes Reihenfolge herstellt, der zur Steuerung der Setzmaschine verwendet wird, so daß zuerst Name und Anschrift des Fernsprechteilnehmers und dann das Fernsprechamt und die Fernsprechnummer gesetzt werden (Fig. 6 bis 8).
  5. 5. Zeichengeber nach Anspruch 1 oder 2 zur Steuerung einer Schreibmaschine mit Randausgleich, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung beim Auftreten eines besonderen Zeichens vor einer Zeichengruppe für den Ausschließungsbetrag für eine Zeile und beim Auftreten weiterer Zeichen (Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichen) aus der erwähnten Zeichengruppe, wobei die Ausschließungszeichen hinter einer Zeichenfolge im Lochstreifen stehen, welche der Zeile entspricht, die Ausschließungszeichen der Schreibmaschine übermittelt, bevor die Zeilenzeichenfolge eintrifft, so daß der in die Zeile einzuführende Ausschließungsbetrag vorher angezeigt wird (Fig. 9 bis 11). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 722 777.
DET12438A 1955-07-11 1956-07-11 Lochstreifengesteuerter Zeichengeber Pending DE1062319B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218466B (de) 1960-06-29 1966-06-08 Deutscher Adressbuch Verlag Fu Verfahren zum Herstellen von Lochstreifen verschiedenen Informationsinhalts, insbesondere fuer die Steuerung lochstreifengesteuerter Setzmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB722777A (en) * 1951-12-10 1955-01-26 Automatic Elect Lab Automatic telegraph switching system

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