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Lochstreifengesteuerter Zeichengeber Die Erfindung betrifft einen
lochstreifengesteuerten Zeichengeber, der aus einem Lochstreifen eine neue Zeichenfolge
ableitet. bei der entweder die Reihenfolge umgekehrt ist, in welcher in verschiedenen
Abschnitten des Lochstreifens aufgezeichnete Zeichenfolgen weitergegeben werden,
oder gewisse Zeichen in einer von einem Abschnitt des Lochstreifens abgelesenen
Zeichenfolge abgeändert sind, wenn in einem nachfolgenden Abschnitt des Streifens
ein entsprechendes Steuersignal auftritt.
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Für einen derartigen Zeichengeber gibt es verschiedene Anwendungsbeispiele.
Als solche seien die Steuerung einer Setzmaschine durch Lochstreifen und eine Schreibmaschine
mit Randausgleich genannt.
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Ein besonderes Problem bei der Steuerung von Zeilensetz- und Gießmaschinen
durch Lochstreifen liegt in der Ausschließung bei außergewöhnlichen breiten Spatien.
Es tritt insbesondere bei Schmalsatz häufig der Fall ein, daß die maximale Breite
der in der Setzmaschine vorhandenen Spatienkeile nicht ausreicht, um den vollständigen
Randausgleich sicherzustellen. In diesem Falle nimmt der Setzer bei Handbedienung
der Sitzmaschine ein »Nachstücken« vor, d. h., er fügt jedem Spatium ein Viertelgeviert
nachträglich zu. Wenn nun der Satz auf einem Lochstreifen vorbereitet wird, und
der Setzer stellt am Schluß der Zeile fest, daß die vorhandenen Spatien nicht ausreichen,
um die Zeile zu füllen, so muß jedes Zeichen für einen Spatienkeil im Lochstreifen
nachträglich in ein anderes Zeichen umgewandelt werden, das der Setzmaschine die
Anweisung erteilt, jeweils ein Viertelgeviert den Spatienkeilen hinzuzufügen. Bisher
geschah dies dadurch, daß der Setzer den Lochstreifen zurückdrehte und jedes Spatienkeilzeichen
mit einem weiteren Loch versah, welches das Viertelgeviert bedeutet. Ein derartiges
umgewandeltes Zeichen kann als Breitspatienzeichen oder Spatienzugabezeichen bezeichnet
werden.
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Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es möglich geworden,
dieses umständliche, nachträgliche Einflicken der Spatienzugabezeichen überflüssig
zu machen. Es muß nur am Schluß der Druckzeile vom Setzer angegeben werden, daß
allen Spatienkeilzeichen ein Viertelgeviertzeichen zugefügt werden soll. Läßt man
dann den Lochstreifen durch den erfindungsgemäßen Zeichengeber laufen, so wandelt
dieser selbsttätig jedes Spatienzeichen in der Druckzeile, an deren Ende ein solches
besonderes Zeichen angebracht ist, in ein Breitspatienzeichen um.
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Beim Satz einer gewissen Art von Fernsprechbüchern versucht man, für
jeden Teilnehmer mit einer Druckzeile auszukommen, an deren Anfang, wie üblich,
Name und Anschrift stehen, während Fernsprechamt und Fernsprechnummer den Schluß
der Zeile bilden. Reicht der Platz nicht aus, um die gesamte Anschrift in dieser
Zeile unterzubringen, so wird eine zweite Zeile (Überlaufzeile) gebildet, in der
keine Fernsprechnummer steht.
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Da der Setzer den genauen Platzbedarf der Anschrift nicht kennt, empfiehlt
es sich, zur Erleichterung zunächst Fernsprechamt und Fernsprechnummer, anschließend
Name und Anschrift zu setzen. Falls die Druckzeile noch nicht voll ist, wird der
übrige Teil durch Punkte oder Striche ausgefüllt. Um die übliche Reihenfolge zu
erhalten, bei welcher der Name des Teilnehmers zuerst erscheint, wird der vorbereitete
Originalstreifen in die erfindungsgemäße Einrichtung gegeben. Mit Hilfe von Sonderzeichen,
die vor und nach den Zeichen für Fernsprechamt und Fernsprechnummer eingelocht sind,
stellt der erfindungsgemäße Zeichengeber selbsttätig einen weiteren Lochstreifen
her, bei dem die Reihenfolge umgekehrt ist, d. h., zuerst erscheint derjenige Teil
des Namens und der Anschrift. der in der betreffenden Zeile Platz hat, und anschließend
die Fernsprechnummer. Dieser Lochstreifen kann dann Verwendung finden, um in üblicher
Weise eine Setzmaschine zu steuern.
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Eine dritte Ausführungsform betrifft die Anwendung der erfindungsgemäßen
Einrichtung bei einer Schreibmaschine mit Randausgleich. Derartige S chreibmaschinen
werden bekanntlich für Werbeschreiben u. dgl. gerne verwendet. Man schreibt hierbeizunächst
den Text auf einer gewöhnlichen Schreibmaschine, bestimmt den erforderlichen Ausschließungsbetrag
und verteilt diesen gleichmäßig auf die einzelnen
Wortzwischenräume.
Dann wird der Text unter Beachtung der Zwischenraumlängen nochmals auf einer Schreibmaschine
mit Randausgleich abgeschrieben. Mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung läßt
sich dieser Vorgang wesentlich vereinfachen. Wenn man nämlich von dem geschriebenenText
gleichzeitig einen Lochstreifen herstellt und am Ende jeder Zeile angibt, wie groß
der Ausschließungsbetrag sein soll, so bereitet der erfindungsgemäße Lochstreifengeber
ohne weiteres Zutun einen neuen Lochstreifen vor. bei dem jedes Zwischenraumzeichen
die für einen sauberen Randausgleich erforderliche Länge angibt. Dieser Lochstreifen
kann dann in eine Fernschreibmaschine gegeben werden, welche in bekannter Weise
den fertigen Text schreibt.
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Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist nicht wie die vorhergehenden
für typographische Zwecke gedacht. Wenn zu Beginn eines durch Fernschreiber zu übermittelnden
Schreibens die Anschrift des Empfängers noch nicht feststeht, so braucht nur der
Lochstreifen mit der Nachricht und der am Schluß beigefügten Adresse in den erfindungsgemäßen
Zeichengeber eingespannt ztt werden, woraufhin der Zeichengeber die übliche Reihenfolge
herstellt, d. h. zunächst die Anschrift und anschließend die Nachricht sendet.
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Der erfindungsgemäße Zeichengeber der angegebenen Art ist gekennzeichnet
durch zwei Abtastvorrichtungen. die je einem Zeichenschrittverteiler zugeordnet
sind und von denen aufeinanderfolgende Abschnitte des Lochstreifens unabhängig voneinander
abgetastet werden. wobei die Abtastvorrichtungen mit Abtastkontakten, die je mit
einem entsprechenden Kontakt des zugeordneten Verteilers, mit Abtastkupplungsmagneten
zur Inbetriebnahme der betreffenden Abtastvorrichtungen, mit Verteilerkupplungsmagneten
zur Betätigung der Verteiler sowie mit zusätzlichen Abtastkontaktreihen versehen
sind, die bestimmte Sonderzeichen wahrnehmen können, welche zu Beginn oder am Ende
der aufeinanderfolgenden Abschnitte des Lochstreifens aufgezeichnet sind, und hierdurch
entsprechende Relais betätigen und die Abtastverteilerkupplungsmagneten so steuern,
daß die hintere Abtastvorrichtung vor der vorderen Abtastvorrichtung in Tätigkeit
gesetzt wird, um die Reihenfolge der abgelesenen Zeichenfolge umzukehren oder die
gewünschte Abänderung der von der vorderen Abtastvorrichtung abgelesenen Zeichen
zu bewirken.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die vordere Abtastvorrichtung
gegenüber der hinteren Abtastvorrichtung um einen Kreisbogen längs des Lochstreifens
schwenkbar.
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Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt Fig.l zwei Lochstreifenabtasteinrichtungen
des Zeichengebers nach der Erfindung, Fig. 2 die Anordnung eines Verteilerkontaktes
mit Lockenbetätigung für den drehbar gelagerten Abtastkopf in Fig. 1, Fig.3 die
Anordnung eines Hilfskontaktes mit Nockenbetätigung für die Taktgabe bei dem Zeichengeber
nach Fig. 1, Fig. 4 die Anordnung des Verteilerkontaktes für den fest angebauten
Abtastkopf nach Fig. 1, Fig. 5 die elektrische Schaltung des in Fig. 1 bis 4 gezeigten
Geräts bei Anwendung auf die Erzeugung von Spatienzugabezeichen, Fig.6 und 7 die
elektrische Schaltung für den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Zeichengeber in Anwendung
auf den Satz von Fernsprechteilnehmerverzeichnissen, Fig. 8 die Art, wie Fig. 6
und 7 aneinanderzufügen sind, Fig. 9 und 10 die elektrische Schaltung für den in
Fig. 1 bis 4 gezeigten Zeichengeber in Anwendung auf Steuerung von Schreibmaschinen
mit Randausgleich, Fig. 11 die Art, wie Fig. 9 und 10 aneinanderzufügen sind.
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In Fig. 1 erkennt man einen drehbar gelagerten Abtastkopf 21 und einen
fest eingebauten Abtastkopf 22, die derart angeordnet sind, daß sie verschiedene
Stellen des zur Registrierung benutzten Lochstreifens 23 gleichzeitig abzutasten
vermögen. Das Gestell 25 des drehbar angeordneten Abtastkopfes 21 ist mittels
eines Drehzapfens derart angeordnet, daß der Abtastkopf 21. innerhalb eines vorbestimmten
Kreisbogens den Lochstreifen entlang eines Stückes seiner Laufbahn erfassen kann.
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Auf der Welle 26 sind Abtasthebel 24 drehbar gelagert und durch die
ihnen zugeordneten Federn 27 so vorgespannt, daß sie das Bestreben haben, sich entgegen
der Drehrichtung des Uhrzeigers zu drehen (Fig. 1). An den an den Hebelenden 31
der Abtasthebel 24 drehbar angebrachten Abtastarmen 29 befinden sich Tastfinger
28. Für jeden Kombinationsschritt ist eine derartige Abtasteinheit vorgesehen.
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Die Abtasthebe124 werden durch das Zusammenarbeiten der Nasen 33 mit
den Nocken 34, die auf der Welle 36 sitzen und durch diese in Drehung versetzt werden,
betätigt.
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Auf einer an einem Schwenkhebel 39 angeordneten Achse 38 ist eine
Reihe von Schwerthebeln 37 montiert. An einem Ende des Hebels 39 befindet sich eine
Rolle 41, die mit einem zweiten Nocken 42 zusammenarbeitet, der ebenfalls durch
die Welle 36 angetrieben wird. Die Schwerthebel 37 sind so konstruiert, daß
sie sich in einer noch zu beschreibenden Weise in einer Richtung drehen lassen,
die sich durch das Zusammenarbeiten der nach vorn weisenden Fortsätze 43 und 44
der Schwerthebel 37 mit den Armen 32 und 46 der Abtasthebel 24 ergibt. Sobald die
Hebel 37 eine Drehbewegung erfahren, wird sich bei ihren kugelförmig ausgebildeten
Enden 47 eine auf oder ab gehende Bewegung einstellen, die sich auf die Schlitzführung
48 überträgt, durch die wiederum mittels eines Zwischenstückes 51 ein zu einem Kontaktsatz
49 gehöriger Kontakt 50 geöffnet oder geschlossen wird.
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Nachdem der Lochstreifen 26 durch den in den Figuren nicht gezeigten
Transportmechanismus in seine Arbeitslage gebracht worden ist, sind die Nasen 33
gerade von dem hochstehenden Teilstück des @Tokkens 34 abgelaufen, wodurch der Abtasthebel
24 unter Einwirkung der Feder 27 eine Drehung entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers
ausführt. Durch die entgegengesetzt der Drehrichtung des Uhrzeigers verlaufende
Drehung des Hebelendes 31 (Fig. 1) wird der Abtastarm 29 mit seinen Tastfingern
28 nach oben an den Lochstreifen 26 herangeführt. Wenn der Tastfinger 28 gerade
auf ein Loch auftrifft, kann sich der Abtasthebel 24 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung
drehen, so daß dessen unterer Arm 32 sich dem unteren, nach vorn abgebogenen Ende
44 des Schwerthebels 37 gegenüber befindet. In dieser Stellung des -,#.btasthebels
versetzt der Nocken 42 über die Rolle 41 den Schwenkhebel 39 in eine Drehbewegung
im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 1), wodurch der Schwenkhebel 37 in Richtung des Abtasthebels
24 bewegt wird. Sobald das untere, nach vorn abgebogene Ende 44 des Hebels 37 den
unteren Arm 32 des Abtasthebels 24 berührt, erfährt der Hebel 37 um seine Lagerung
38 eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn (Fig. 1). Durch die Drehbewegung
der
kugelförmig ausgebildeten Enden 47 wird die Schlitzführung 48 nach oben bewegt und
hierdurch über das Zwischenstück 51 der zugeordnete Kontakt 50 geschlossen. Die
oben beschriebenen Stellungen sind die in Fig. 1 gezeigten.
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Der fest angebrachte Abtastkopf 22 ist spiegelbildlich gleich dem
Abtastkopf 21 gemäß der in den vorhergehenden Abschnitten gegebenen Beschreibung.
Dieser Abtastkopf 22 ist an einem starren Gestell 52 montiert, und der Lochstreifen
bewegt sich von rechts nach links, wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist.
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Den Schriftzeichenkontakten ist ein Zeichenschrittverteiler zugeordnet,
dessen Aufbau aus Fig.2 ersichtlich ist. Auf der Welle 36 sind die Nocken 53 angeordnet,
so daß die sich zwischen den 1\?ocken 53 befindlichen Aussparungen 54 nacheinander
den Folgearmen 57 des drehbar gelagerten Winkelhebels 56 gegenüberstehen. Sobald
der Folgearm 57 in die Aussparung 54 hineingleitet, wird der Winkelhebel 56 um seinen
Zapfen 62 in Richtung des Uhrzeigers in Drehung versetzt (Fig.2), wodurch sich dessen
unteres Ende 58 in Richtung nach dem Isolierstück 59 bewegt und dabei den Kontakt
63 schließt, der den Stromkreis zwischen den Übertragungskontakten 50 und der Fernschreibleitung
schließt.
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Das Hinzufügen schmaler Spatien in einer Setzmaschine Bei der Steuerung
von Setzmaschinen mittels Lochstreifen hat es von je her das Problem des Zeilenausschlusses
gegeben. Die hierzu erforderliche Spatienbreite läßt sich erst dann bestimmen, wenn
die Zeile fast zu Ende gelocht worden ist. Bei der Verwendung des Lochstreifens
muß aber die Übermittlung der Spatienzugabe noch vor Wahl des ersten Spatiums einer
Zeile wirksam werden. Bisher ist dies durch eine Neulochung des Lochstreifens oder
durch eine Modifikation des im Lochstreifen aufgezeichneten und übermittelten Spatienzeichens
geschehen, indem man den Streifen bis zu jedem aufgezeichneten Spatienzeichen zurücklaufen
ließ und dann ein entsprechendes Zusatzzeichen einstanzte. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Torrichtung nach Fig. 1 werden alle Einzelfunktionen der Spatienzugabe zu einem
einzigen Vorgang zusammengefaßt. Hiermit kann vom Setzer am Ende einer Zeile ein
Steuerzeichen gelocht -,werden, das noch vor derjenigen Zeit wirksam wird, zu der
die Text-Code-Lochungen zum Setzen benutzt werden. Um dies durchführen zu können,
wird das in Fig. 1 gezeigte Lochstreifengerät mit doppelter Lochstreifenabtastung
von der Schaltung nach Fig.5 gesteuert, wobei der feste Abtastkopf 22 den Lochstreifen
nicht zum Zwecke der unmittelbaren Übertragung, sondern zum Zwecke der Vorbereitung
des drehbar gelagerten Abtastkopfes 21 abtastet, damit dieser dann den von ihm abzutastenden
Textzeilen die erforderliche Ausschließung zugeben kann. Am Ende einer Zeile hört
der feststehende Abtastkopf 22 mit dem Abtasten auf und setzt den drehbar gelagerten
Abtastkopf 21 in Gang, damit dieser die eigentliche Abtastung und die Übertragung
vornehmen kann, und der Abtastkopf 22 wird erst dann wieder mit einer betrieblichen
Funktion betraut, wenn der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 seine Zeile bis zu Ende
durchgegeben hat.
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In Fig. 5 sind die dem drehbaren Ablesekopf 21 in Fig. 1 zugeordneten
Verteilerkontakte auf der linken Seite gezeigt, während die dem feststehenden Abtastkopf
zugeordneten auf dem Bild rechtsseitig erscheinen. Das Schaltbild zeigt die Schaltung
für ein Sechsschrittalphabet.
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Der für den feststehenden Abtastkopf 22 vorgesehene Kupplungsmagnet
202 ist über einen von Hand zu betätigenden Schalter 203 und einen Ruhekontakt 204
an den positiven Pol der Batterie angeschlossen. Die Verteilerkupplung 206 wurde
in Fig. 5 nicht angeschlossen dargestellt, weil sie bei dieser Anwendung der Erfindung
nicht benötigt wird. Der Kupplungsmagnet 207 - für die drehbare Abtastvorrichtung
21 ist über den Ruhekontakt 208 an den positiven Pol der Batterie angeschlossen,
während der Verteilerkupplungsmagnet 209 über den Zeitgeberkontakt 201 zeitweilig
an dem positiven Pol der Batterie liegt.
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Die einzelnen Schritte des Sechseralphabets werden von 0 bis 5 durchnumeriert.
Diese Bezeichnungen «erden überall in der Beschreibung benutzt. Die von den einzelnen
Schritten betätigten Kontakte sind so bezeichnet, daß jeweils die letzte Ziffer
der Kennzeichnung dem Schritt entspricht, der den betreffenden Kontakt steuert.
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Bei dieser Ausführungsform sind die drei Abtastkontaktsätze 176, 186
und 196 so geschaltet, daß sie die Signale »Wagenrücklauf« (Zeichenschritt 4), »Zeilenschaltung«
(Zeichenschritt 2) oder »Sondersteuerung« (Zeichenschritte 0 und 2), und »Sondersteuerung«
bzw. für die nachstehend dargelegten Zwecke feststellen können.
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Bei dem drehbar gelagerten Abtastkopf 21 sind die Abtastkontaktsätze
126, 136 und 146 so geschaltet, daß sie die Signale »Spatienkeil« (Zeichenschritt
3), »Wagenrücklauf« (Zeichenschritt 4) und entweder »Zeilenschaltung« (Zeichenschritt
2) oder »Sondersteuerung« (Zeichenschritte 0 und 2) feststellen, können.
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Der benutzte Lochstreifen ist derart gelocht, daß diejenigen Zeilen,
denen zum Ausschluß noch schmale Spatien (Viertelgevierte) zugegeben werden müssen,
mit der Folge »Wagenrücklauf« (Zeichenschritt 4) und »Sondersteuerung« (Zeichenschritte
0 und 2) enden. Nach einem kurzzeitigen Schließen des Kontaktes 213, wodurch der
Magnet 214 erregt und die Betriebsspannung von der Abtastkupplung 207 weggenommen
wird, gelangt der Lochstreifen in den Geber mit doppelter Lochstreifenabtastung,
so daß einerseits die auf der ersten Zeile noch vor dem ersten gelochten Schriftzeichen
befindliche Lochung genau über den Tastfingern 28 des drehbar gelagerten Abtastkopfes
21 (Fig. 1) liegt, während sich andererseits das Wagenrücklaufzeichen am Ende der
gleichen Zeile genau über die Tastfinger des feststehenden Abtastkopfes 22 einstellt.
Beim Einlegen des Lochstreifens ist der Schalter 203 geöffnet, so daß die Betriebsspannung
vom Magnet 202 abgeschaltet ist. Das Band wird eine Stufe vor dem Beginn der Zeile
und dem Zeilenschaltsignal eingelegt, weil die zeitlichen Festlegungen so getroffen
wurden, daß der Lochstreifen am Anfang des Betriebszyklus jeder der beiden Abtasteinrichtungen
um die einem Schriftzeichen entsprechende Lochteilung vorrückt.
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Durch das kurzzeitige Schließen des Handschalters 213 wird das Relais
214 erregt, wodurch sich der Arbeitskontakt220 schließt und über denkuhekontakt
211 einen Haltekreis schließt. Nunmehr wird der durch Hand zu betätigende Schalter
203 geschlossen, dadurch die Kupplung 202 für den feststehenden Abtastkopf erregt
und der Lochstreifen, wie oben beschrieben, vorgerückt, damit die die Zeilenschaltung
auslösende Lochung über die Tastfinger des fest montierten Abtastkopfes 22 zu liegen
kommt. Handelt
es sich hierbei um ein normales »Zeilenschaltzeichen«
(Zeichenschritt 2), so bewegen sich die durch die Schritte 0, 1, 3, 4 und 5 gesteuerten
Kontakte des Feststehenden Abtastkopfes nach rechts (Fig.5) in ihre Trennstellung,
während die durch den Schritt 2 gesteuerten Kontakte sich nach links in ihre Zeichenstellung
bewegen. Man erkennt aus der Fig.5, daß hierdurch zwischen dem Kontaktsatz 186 und
dem Relais 212 eine Verbindung hergestellt wird, wodurch über den Zeitgeberkontakt
177 während der Schließdauer des Zeitgeberkontaktes der positive Pol der Batterie
mit dem Relais 212 verbunden wird. Durch die Erregung des Relais 212 wird der Ruhekontakt
211 geöffnet, wodurch sich dann der Haltekreis an dem Relais 214 öffnet und dieses
abfallen läßt. Durch das Abfallen des Relais 214 schließt sich der Ruhekontakt 208
und stellt zwischen dem positiven Pol der Batterie und der Kupplung 207 des Abtastkopfes
eine Verbindung her. Gleichzeitig bereitet der Ruhekontakt 217 einen Haltekreis
vom positiven Pol zum Relais 216 vor, wodurch er in die Lage versetzt wird, durch
das Wagenrücklaufzeichen über die Kontakte 176 betätigt zu werden.
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Durch die Erregung des Kupplungsmagneten 207 wird die Kupplung des
drehbar gelagerten Abtastkopfes 21 eingerückt, und es erfolgt die Abtastung wie
zuvor beschrieben. Der Kontaktsatz 116 entspricht den Geberkontakten 50 bei der
als Beispiel in Fig.l aufgeführten Anordnung eines Schrittverteilers. Von hier werden
die Signale über die Leitung 107 an die Telegraphenleitung oder an ein sonstiges
Gerät abgegeben.
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Die normale Übertragung dauert bei dem drehbar gelagerten Abtastkopf
21 so lange an, bis die Serie der Auswertkontakte 146 entweder das Zeichen der Zeilenschaltung
(Zeichenschritt 2) oder das Zeichen für die Sondersteuerung (Zeichenschritte 0 und
2) wahrnimmt, die das Ende einer Druckzeile andeuten. Eines der beiden vorgenannten
Zeichen stellt dann von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitkontakt 117
eine Verbindung zu dem Relais 214 her. Das Relais 214 zieht an und wird durch den
Kontakt 211 des Relais 212 gehalten. Durch die Erregung des Relais 214 wird der
Ruhekontakt 208 geöffnet und der Kuppltuigsmagnet 207 stromlos, wodurch der drehbar
gelagerte Abtastkopf 21 außer Betrieb gerät. Gleichzeitig wird durch das Relais
214 der Kontakt 217 geöffnet und das Relais 216 nicht mehr gehalten.
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Die normale oder nicht modifizierte Arbeitsweise des drehbar gelagerten
Abtastkopfes 21 ist nunmehr beschrieben «-orden. Der drehbar gelagerte Abtastkopf
ist derart eingerichtet, daß er unter Steuerung durch die Relais 218 und 219 jedes
Spatienkeilzeichen (Zeichenschritt 3) in ein besonderes Zeichen mit Zugabe eines
festen Spatiums (Zeichenschritte 0 und 3) abwandeln kann. Nachfolgend wird die Arbeitsweise
des Geräteteiles beschrieben, durch das eine gelocht eingegangene Mitteilung modifiziert
werden kann.
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Sobald der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 das sich am Ende jeder
Zeile befindliche Zeilenschaltzeichen wahrnimmt (Zeichenschritt 2) und das Relais
216, wie oben beschrieben, entriegelt, schließt der Kontakt 204 wieder eine
Verbindung zwischen dem positiven Pol der Batterie und der Magnetkupplung 202 des
fest montierten Abtastkopfes, wodurch der fest montierte Abtastkopf für eine zweite
Abtastung des Lochstreifens in Funktion tritt. Sobald durch den feststehenden Abtastkopf
22 das Zeichen für die Sondersteuerung wahrgenommen wird, wird vom positiven Pol
der Batterie über den Zeitgeberkontakt und die Abtastkontakte 186 eine Verbindung
zu dem Relais 212 hergestellt. Die Serie der Abtastkontakte 186 ist derart geschaltet,
daß dieses entweder ein Zeilenschaltzeichen oder das Sonderzeichen wahrnehmen können,
und die Folgen der Herstellung einer Verbindung über die Kontakte 186 sind oben
bereits beschrieben worden.
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Durch die Erregung des Relais 212 wird auch der Kontakt 221 geschlossen,
durch den zwischen der Serie der Abtastkontakte 196 und dem Relais 218 eine Verbindung
hergestellt wird. Die Serie der Abtastkontakte 196 ist derart geschaltet, daß diese
nur dieses Sondersignal wahrnehmen können. Außer der durch die Kontaktserie 186
hergestellten Verbindung wird noch eine zweite Verbindung von dem positiven Pol
der Batterie über den Zeitgeberkontakt 177 nach dem Relais 218 hergestellt. Das
Relais 218 zieht an und wird über die Kontakte 223 und 224 gehalten. Durch die Erregung
des Relais 218 wird der Kontakt 226 geschlossen und vom positiven Pol der Batterie
über den Kontakt 227 nach dem Relais 219 eine Verbindung hergestellt, deren Aufgabe
es letztlich ist, zu jedem während des Durchlaufens der Zeile abgetasteten »Spatienkeil«-Zeichen
einen Zeichenschritt an der Stelle 0 hinzuzufügen.
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Zu diesem Zweck ist das Relais 219 hinzugefügt worden, da es darauf
ankommt, den Nullschritt nur dem »Spatienkeil«-Zeichen hinzuzufügen. Die Serie der
Abtastkontakte 126 ist derart geschaltet, daß diese vom positiven Pol der Batterie
über den Zeitgeberkontakt 117 nach dem Relais 219 eine Verbindung herstellen, sobald
der drehbar gelagerte Abtastkopf 21 das Spatienkeilzeichen (Zeichenschritt 3) wahrnimmt.
Durch die Erregung des Relais 219 wird der Kontakt 228 geschlossen und das Relais
219 während der Dauer der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes gehalten. Das zeitlich
begrenzte Halten des Relais 219 hat den Zweck sicherzustellen, daß für jedes Spatienkeilzeichen
über die Kontakte 226, 227 und den Kontakt 100 ein Impuls übertragen werden kann.
Auf diese Weise wird das Spatienzeichen so abgeändert, daß es die Zeichenschritte
0 und 3 aufweist (Zeichen für Hinzufügen kleiner Spatien), wenn es über die Leitung
107 abgeht.
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Die oben beschriebene Arbeitsweise setzt sich in der ganzen Zeile
fort. Am Ende der Zeile tastet der Abtastkopf 21 das Wagenrücklaufsignal ab, das
durch die Abtastkontakte 136 wahrgenommen wird, die von dem positiven Pol der Batterie
über den Zeitgeberkontakt 117 nach dem Relais 222 eine Verbindung herstellen. Durch
die Erregung des Relais 222 wird der Kontakt 224 geöffnet und damit der Haltekreis
des Relais 218 unterbrochen, und durch die Wiederherstellung der normalen, geöffneten
Kontaktstellung wird dieses wieder in die Lage versetzt, auf irgendein nachfolgendes,
vom Abtastkopf 22 herkommendes Zeilenschaltsignal anzusprechen.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die beiden Abtastköpfe
so eingerichtet sind, daß jeweils nur einer im Betrieb ist und daß der andere wartet,
bis der erste bei jeder Schriftzeichenzeile alle seine Funktionen voll ausgeübt
hat, bevor zu einer neuen Zeile übergegangen wird. Nachdem der feststehende Abtastkopf
hinsichtlich der ersten Zeile den drehbar gelagerten Abtastkopf und seine dazugehörigen
Einrichtungen in einen bestimmten Betriebszustand versetzt hat, tastet er die zweite
Zeile so lange ab, bis das Wagenrücklaufsignal erscheint. Sobald das Wagenrücklaufsignal
durch den feststehenden
Abtastkopf 22 wahrgenommen wird, wird das
Relais 216 erregt und durch die Kontakte 231 und 217 gehalten. Durch die Erregung
des Relais 216 wird der Kontakt 204 geöffnet und dabei der Kupplungsmagnet 202 stromlos.
Nunmehr muß der feststehende Abtastkopf 22 so lange warten, bis die erste Zeile
durch den drehbar gelagerten Abtastkopf 21 vollständig verarbeitet worden ist, und
der erstere ist erst dann wieder funktionsbereit, wenn der drehbar gelagerte Abtastkopf
entweder das Zeilenschaltsignal oder das Sondersteuersignal wahrnimmt, das auf das
Ende der Zeile hinweist und durch das auch das Relais 214 erregt wird. Hierdurch
wird der Kontakt 208 geöffnet, wodurch der Kupplungsmagnet 207 für den Abtastkopf
und der Kontakt 217 stromlos wird, der wiederum den Haltestromkreis des Relais 216
unterbricht, worauf sich der Kontakt 204 schließen kann und der Kupplungsmagnet
202 erregt wird. Setzen von Naine und Anschrift sowie der Rufnummer von Fernsprechteilnehmern
Bei der Steuerung von Setzmaschinen zum Satz von Fernsprechverzeichnissen durch
Lochstreifen erscheint es aus betrieblichen Gründen oft wünschenswert, am Anfang
einer Zeile den Streifen zuerst mit dem Fernsprechamt und der Rufnummer eines Fernsprechteilnehmers
zu lochen und dann dessen Name und Anschrift folgen zu lassen, und schließlich die
Zeile noch mit Punkten oder Strichen bis zum Rande auszufüllen, nachdem man weiß,
wie groß der Raumbedarf für die obenerwähnten Mitteilungen ist. Um nun beim Satz
den Namen des Teilnehmers an den Anfang und sein Amt und seine Rufnummer an die
gewohnte Stelle am Ende der Zeile bringen zu können, benutzt man den erfindungsgemäßen
Zeichengeber mit doppelter Abtastung, um diese Mitteilung in ihrer richtigen Reihenfolge
einer magnetischen Lochstanze zuzuführen, die dann einen für den Satz geeigneten
Lochstreifen herstellt.
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Beim Satz dieser Fernsprechverzeichnisse kommt es vor, daß sich nicht
die gesamte Anschrift auf einer einzigen Zeile unterbringen läßt. Dies bezeichnet
man in der Fachsprache als »Überlaufzeile«, und dieser Fall bedarf einer besonderen
Behandlung.
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Vor allem kommt es darauf an, das Fernsprechamt und die Rufnummer
sicher zu erkennen und vom übrigen Text abzusondern. Zu diesem Zwecke wird auf dem
Lochstreifen das Amt des Fernsprechteilnehmers und seine Rufnummer durch zwei besondere
Kennzeichen eingeklammert, die hier zum Zwecke der besseren Illustration mit BX
(Anfang der Rufnummer) und EX (Ende der Rufnummer) benannt werden. Die Zeichen für
den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung dienen zusammen als eine weitere Kennzeichnung
zur Erleichterung der Übermittlung und werden zusammen mit dem BX-Signal benutzt,
um zwischen normalen Zeilen, die das Fernsprechamt und die Rufnummer enthalten,
und den »Überlaufzeilen«, die derartige Angaben nicht enthalten, unterscheiden zu
können. Natürlich darf man niemals vergessen, daß ein zu einer Kennzeichnung benutztes
Fernschreibzeichen jede beliebige Kombination sein kann und daß die hier zur Darlegung
benutzten Kombinationen nur zum Zwecke der Illustration gewählt werden.
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Der erste Lochstreifen wird durch das Lochen des BX-Zeichens vorbereitet,
dann folgen das Fernsprechamt und die Rufnummer und anschließend das EX-Zeichen,
dann der Name und die Anschrift, die zur Zeilenfüllung benutzten -Punkte und Striche,
dann das Zeichen für den Wagenrücklauf und schließlich das Zeichen für die Zeilenschaltung.
Es ist die Aufgabe des fest montierten Abtastkopfes, den Namen, die Anschrift und
die zur Zeilenfüllung benutzten Punkte und Striche auf das zur Setzmaschine Gehende
Lochband zu übertragen, noch bevor der Telefonanschluß gestanzt wird. Um dies praktisch
durchzuführen, wird der fest montierte Abtastkopf durch das EX-Zeichen in Funktion
gesetzt, um zunächst den Namen und die Anschrift abzutasten und auf den abgehenden
Lochstreifen zu übertragen. Am Ende des zuvor erwähnten Teiles des Lochstreifens
wertet der feststehende Abtastkopf das Wagenrücklaufsignal aus, durch das die Übertragungseinrichtung
mit dem feststehenden Abtastkopf von der Lochstanze für den abgehenden Lochstreifen
abgetrennt wird, das aber selbst nicht mit auf den abgehenden Lochstreifen übertragen
wird, da es natürlich nicht mitten in den Lochungen zur Übertragung der Fernsprechteilnehinerdaten
auf dem fertigen in die Setzmaschine gelangenden Lochstreifen erscheinen darf.
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Durch die Auswertung des Wagenrücklaufzeichens wird auch noch ein
besonderer Stromkreis für die Überlaufzeilen vorbereitet, und der Zeichengeber mit
dem drehbaren Abtastköpf wird in einen Betriebszustand versetzt, in dem er in der
Lage ist, die Mitteilung auf den abgehenden Lochstreifen zu übernehmen. Bei der
Abtastung des Zeilenschaltzeichens besteht die Aufgabe des fest montierten Abtastkopfes
im allgemeinen darin, die-mit der feststehenden Abtasteinrichtung in unmittelbarer
Verbindung stehenden elektrischen Steuerungen unwirksam zu machen. Nachdem das Zeilenschaltzeichen
ausgewertet worden ist, wird der Lochstteifen in der feststehenden Abtasteinrichtung
vorgerückt, um das BX-Zeichen am Anfang des Fernsprechamtes und der Rufnummer auszuwerten.
Ein im Original-Lochstreifen nach dem Zeilenschaltzeichen vorkommendes BX-Signal
gibt der Apparatur die Mitteilung, daß gerade eine normale Zeile anläuft. Der Originalstreifen
wird weitertransportiert und abgelesen, sein Inhalt jedoch nicht an den abgehenden
Lochstreifen übermittelt, solange der feststehende Abtastkopf am Ende des Fernsprechamtes
und der Rufnummer noch nicht das EX-Zeichen abgetastet hat. Durch die Abtastung
des EX-Signals hört der am feststehenden Abtastkopf wirksame Lochstreifenvorschub
auf, nachdem der Streifen noch um eine Einheit vorgerückt ist, und es wird außerdem
die elektrische Schaltung in einen Betriebszustand versetzt, in dem sie in der Lage
ist, erneut Mitteilungen an den abgehenden Lochstreifen weiterzuleiten, sobald die
Lochstanze wieder frei ist.
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Beim Transport des Lochstreifens durch die feststehende Abtasteinrichtung
gelangt der Lochstreifen anschließend an die drehbar angeordnete Abtasteinrichtung,
durch die dasjenige Zeichen im Lochstreifen ausgewertet wird, das in unmittelbarer
Nähe des vom fest montierten Abtastköpf abgelesenen Zeichens liegt. Das BX-Zeichen
setzt den dem drehbar gelagerten Abtastkopf zugeordneten Verteiler in Gang, sobald
die Lochstanze frei ist. Sobald die Lochstanze frei und das BX-Zeichen abgetastet
worden ist, tastet der drehbar gelagerte Abtastkopf das Fernsprechamt und die Rufnummer
ab und überträgt diese auf den abgehenden Lochstreifen, bis das EX-Zeichen wahrgenommen
wird, das auf das Ende der Rufnummer hinweist. Durch das EX-Zeichen wird die Verteilerkupplung
des drehbar gelagerten Abtastkopfes bereits wirkungslos gemacht, bevor dieses Zeichen
auf den abgehenden Lochstreifen übertragen wird, und dieses
Zeichen
betätigt eine besondere Schaltung, durch welche die Zeichen für Wagenrücklauf und
Zeilenschaltung am Ende der Rufnummer, d. h. am Zeilenende des Fernsprechverzeichnisses,
in den abgehenden Lochstreifen eingestanzt werden.
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In Fällen, bei denen der den -Namen und die Anschrift enthaltende
Teil des Teilnehmereintrags zu lang ist, um auf der Kennzeile untergebracht werden
zu können, greift man auf die für Überlaufzeilen geschaffene Einrichtung zurück.
Der Betriebszustand des Zeilenüberlaufs wird durch den fest montierten Abtastkopf
durch das Fehlen des BX-Zeichens wahrgenommen, das sonst auf dem Originallochstreifen
unmittelbar nach der Signalfolge für den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung folgt.
Jedesmal, wenn der fest montierte Abtastkopf das Zeilenschaltzeichen wahrnimmt,
wird der Kreis zur Erzeugung der Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichen erregt.
Das 13X-Zeicheri macht diesen Kreis wirkungslos, während jedes andere Zeichen diesen
Kreis funktionsfähig macht, so daß diese Steuerkommandos in den abgehenden Lochstreifen
übernommen und dort an das Ende der ersten Zeile aller Überlaufzeilen gesetzt werden
können. Durch einen anderen elektrischen Kreis wird die Betätigungsvorrichtung des
feststehenden Abtastkopfes wieder eingeschaltet, damit nunmehr der zweite Teil der
Zeile ausgewertet werden kann, sobald der für den «'agenrücklauf und die Zeilenschaltung
dienender Kreis seine Aufgabe beendet hat. Der Übergang zum Fernsprechamt und der
Rufnummer vollzieht sich in dem drehbar gelagerten Abtastkopf in der gleichen Weise
wie beim Endteil einer normalen Zeile.
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Die nach Fig.8 nebeneinander zu betrachtenden Fig. 6 und 7 zeigen
die elektrische Schaltung einer Übertragungsanlage mit doppelter Lochstreifenabtastung
bei der Übertragung von Fernsprechteilnehmeranschriften und deren Ämter und Rufnummern
zum Setzen eines Fernsprechbuches der erwähnten Art.
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Wird der Satz der Fernsprechteilnehmeradressen unter Benutzung der
doppelten Lochstreifenabtastung durchgeführt, so führt hierbei der Magnet 206 der
Verteilerkupplung des feststehenden Abtastkopfes 22 die nachstehend erklärten Funktionen
aus. Im Gegensatz zu der Ausführungsform der Erfindung, bei der beim Satz einer
Zeile kleine Spatien hinzugefügt werden, sind hier die Verteiler der beiden Abtastköpfe
unmittelbar auf eine mit sechs Magneten arbeitende Lochstanze 232 geschaltet. Eine
derartige mit mehreren Magneten arbeitende Lochstanze ist an sich bekannt und bedarf
daher keiner weiteren Erläuterung. Im vorliegenden Falle ist jedem Fernschreibkanal
ein Magnet zugeordnet, und für die Betätigung der durch einen Motor angetriebenen
Kupplung ist ein siebenter Magnet vorgesehen.
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Die Verteiler sind so geschaltet, daß ihre Verteilerfunktionen gleichzeitig
und nicht nacheinander erfolgen. Im übrigen weist die Übertragungsanlage mit doppelter
Lochstreifenabtastung den gleichen grundsätzlichen Aufbau auf, wie dies zuvor beschrieben
und in Fig. 1 illustriert wurde.
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In der feststehenden Abtasteinrichtung 22 sind die Abtastkontakte
296 derart geschaltet, daß sie auf das Zeilenschaltsignal (Zeichenschritt 2) ansprechen,
und die Abtastkontakte 286 sind derart geschaltet, daß sie beim Empfang des BR-Signals
(Zeichenschritte für 0, 2. 3, 4 und 5) einen Stromkreis schließen oder beim Empfang
eines anderer. Zeichens einen anderen Stromkreis (in Fig.7 durch punktierte Linien
angedeutet) schließen. Die Abtastkontakte 276 sind so geschaltet, daß sie auf das
Signal EX (Zeichenschritte 0 und 2) ansprechen, und die Kontakte 266 sprechen auf
das Wagenrücklaufzeichen (Zeichenschritt 4) an.
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In dem drehbar gelagerten Abtastkopf 21 sind die Kontaktsätze 246
und 256 so geschaltet, daß sie das Zeichen EX (0--I-2 Zeichenschritte) bzw. BX (Zeichenschritte
0, 2, 3, 4 und 5) erkennen.
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In der mit dem feststehenden Abtastkopf 22 verbundenen Schaltung wird
beim Eintreffen eines Zeilenschaltzeichens das Relais 297 über den Kontaktsatz 296
erregt. Dieses Relais hat die Aufgabe, den mit dem feststehenden Abtastkopf 22 verbundenen
Steuerkreis am Ende des Namens- und Anschriftteils des einlaufenden Lochstreifens
abzuschalten. Das Relais 287 dient zur Anzeige einer Überlaufzeile im feststehenden
Abtastkopf. Falls kein BR-Zeichen auf die Zeichenfolge Wagenrücklauf-Zeilenschaltung
folgt, so wird das Relais 287 über den Kontakt 329 sowie die gestrichelte Leitung
des Kontaktes 286 erregt.
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Das Relais 288 wird nach der Zeichenfolge Wagenrücklauf-Zeilenschaltung
betätigt, wenn der Kontaktsatz 286 das BR-Zeichen erkennt. Das Relais 277 wird iiber
die Abtastkontakte 276 durch das EX-Zeichen erregt, um den Verteiler zu steuern,
so daß Name und Adresse auf die Lochstanze 232 übermittelt werden. Das Relais 267
wird beim Eintreffen des Wagenrücklaufzeichens über den Kontaktsatz 266 gesteuert
und dient zum Abschalten des Verteilers des feststehenden Abtastkopfes 22 von der
Lochstanze 232. Das Relais 233 wird durch die erwähnten Relais derart gesteuert,
daß es den Verteiler des festen Abtastkopfes 22 im richtigen Zeitpunkt mit der Lochstanze
232 verbindet, und das Relais 234 spricht nur beim Vorhandensein von Überlaufzeilen
an, um den festen Abtastkopf 22 in diesem Falle richtig zu steuern.
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In dem drehbaren Abtastkopf 21 wird das Relais 257 beim Eintreffen
eines BR-Zeichens über den Kontaktsatz 256 erregt, wodurch die Daten für das Amt
und die Rufnummer auf die Lochstanze 232 übertragen werden, während das Relais 247
mittels des Kontaktsatzes 246 durch das EX-Zeichen erregt wird, um diese Übertragung
am Ende des Rufnummernteils des Lochstreifens zu unterbrechen.
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Die Relais 236. 237 und 238 bilden eine Spezialschaltung, die zur
selbsttätigen Einfügung der Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichen an den entsprechenden
Ort in das von der Lochstanze 232 hergestellte abgehende Lochband dienen. Das Relais
239 verbindet den Verteiler des drehbaren Abtastkopfes 21 in richtigem Zeitpunkt
mit der Lochstanze.
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Beim Betrieb wird der von Hand zu betätigende Schalter 79 geöffnet
und der die Daten des Fernsprechverzeichnisses enthaltende Lochstreifen zwischen
die beiden Abtastvorrichtungen so eingelegt, daß das EX-Zeichen am Anfang der Namensangaben
bei der ersten Betätigung des feststehenden Abtastkopfes 22 in die Ablesestellung
gelangt und daß das BR-Zeichen der zugehörigen Fernsprechnummer (mit Amt) sich um
mehrere Vorschubeinheiten nach rechts (Fig. 1) von der Fühlstellung des drehbaren
Abtastkopfes 21 befindet. Wenn der Lochstreifen eingelegt ist, wird der besonders
hierzu vorgesehene Startschalter 78 kurzzeitig geschlossen, um das Relais 288 zu
erregen und einen Haltestromkreis für dasselbe über den Arbeitskontakt 301 und den
Ruhekontakt 302 des Relais 297 zuschließen. Der Handschalter 79 wird dann geschlossen.
Durch die Erregung des Relais 288 wird auch der Arbeitskontakt 303 geschlossen und
ein Stromkreis vom positiven Pol der Batterie über den Ruhekontakt 304 und den Umschaltkontakt
305 zum Kupplungsmagneten
202 des feststehenden Abtastkopfes 22
geschlossen, wodurch dieser Abtastkopf mit seinen normalen betrieblichen Funktionen
beginnen kann.
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Da der Lochstreifen so eingelegt wurde, daß das EX- Zeichen beim ersten
Arbeitszyklus erkannt wird, zieht das Relais 277 unter Steuerung durch den Zeitgeberkontakt64
über den geschlossenen Kontaktsatz 276 an. Das Relais 277 schließt seinen Haltestromkreis
über den Umschaltkontakt 306 des Relais 267 und seinen eigenen Arbeitskontakt 307.
Der Arbeitskontakt 308 des Relais 277 bereitet einen Stromkreis für das Relais 233
vor, durch den dieses Relais über den Ruhekontakt 309 des Relais 236, den Ruhekontakt
311 des Relais 239 und den in diesem Zeitpunkt durch den Bedienungsmann geschlossenen
Handschalter 81 mit der Betriebsbatterie verbunden wird. Hierdurch wird das Relais
233 betätigt und öffnet bzw. schließt den ganzen mit ihm verbundenen Kontaktsatz,
dem im einzelnen die folgenden Funktionen zukommen: der Ruhekontakt 312 öffnet den
Betätigungsstromkreis für das Relais 239 und verhindert damit dessen Erregung, während
das Relais 233 betätigt ist, so daß gewährleistet ist, daß die Magnetstanze 232
nur von einer Seite her gespeist wird. Der Arbeitskontakt 313 schließt einen Stromkreis
vom positiven Pol über den Zeitgeberkontakt 69 zu der Schrittschalterkupplung der
Lochstanze. Die Arbeitskontakte 314 verbinden die Verteilerkontakte 150 bis 155
mit den sechs Steuermagneten der Lochstanze 232, und der Arbeitskontakt 316 ermöglicht
die Schließung eines Stromkreises vom Pluspol über den Zeitgeberkontakt 72 zu dem
Verteilerkupplungsmagneten 206. Durch die Erregung des Relais 233 wird also der
Verteiler des feststehenden Abtastkopfes 22 instandgesetzt, die Lochstanze mit Informationen
zu versorgen. Diese Eingabe von Informationen setzt sich fort, solange der feststehende
Abtastkopf 22 den Namen, die Adresse und die Füllzeichen abtastet, die zum ersten
zu verarbeitenden Fernsprecheintrag gehören.
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Während der feststehende Abtastkopf 22 noch arbeitet, war bereits
der drehbar gelagerte Abtastkopf in Betrieb, da bei Schließung des von Hand zu betätigenden
Schalters 82 der positive Pol der Batterie über den Kontakt 317 des Relais 257 mit
dem Kupplungsmagneten 207 verbunden wurde. Der drehbare Abtastkopf 21 tastet den
Lochstreifen weiter ab, bis er vor der Angabe der Fernsprechnummer und des Fernsprechamtes
auf das Zeichen BX stößt. Wenn der Kontaktsatz 256 das BX-Zeichen erkennt, wird
ein Stromkreis vom positiven Pol über den Zeitgeberkontakt 66 zum Relais 257 geschlossen,
das sich über seinen Arbeitskontakt 318 und den Ruhekontakt 319 des Relais 247 hält.
Durch die Erregung des Relais 257 ist die Steuervorrichtung für den drehbaren Abtastkopf
21 wie folgt vorbereitet worden: der Umschaltkontakt 317 unterbricht den Stromkreis
zum Ablesekupplungsmagneten 207, wodurch dieser zeitweise abgeschaltet wird, jedoch
später über den Ruhekontakt 312 wieder eingeschaltet werden kann, der, wie erwähnt,
durch Betätigung des Relais 233 offen gehalten wird. Der Arbeitskontakt 321 des
Relais 257 bereitet die Speisung des Relais 239 vor, das mit dem positiven Pol verbunden
wird, sobald das Relais 233 abfällt. Der Kontakt 322 bereitet eine gesonderte Verbindung
von der Batterie über die Arbeitsseite des Kontaktes 306 zum V erteilerkupplungsmagneten
209 vor. Diese Verbindung bewirkt die Ingangsetzung des Verteilers für den drehbaren
Abtastkopf 21, nachdem dieser so lange gewartet hat, bis der feste Geber 22 Name
und Adresse des Fernsprechteilnehmers abgetastet hat. Der feste Zeichengeber 22
bleibt so lange im Zustand der fortlaufenden Abtastung, bis er Name, Adresse und
Füllzeichen auf die Lochstanze und damit auf den abgehenden Lochstreifen durchgegeben
hat. Das Wagenrücklaufzeichen (Zeichenschritt 4) am Ende dieser Information ist
die Übergangsstelle, wo die Steuerung vom feststehenden auf den drehbar gelagerten
Abtastkopf übergeht.
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Bei der Wahrnehmung des Wagenrücklaufzeichens durch den feststehenden
Abtastkopf wird das Relais 267 über den Zeitgeberkontakt 64 und den Kontaktsatz
266 kurzzeitig erregt, so daß der Umschaltkontakt 306 betätigt wird. Hierdurch fällt
das Relais 277 ab, und der Verteilerkupplungsmagnet 209 wird über den Arbeitskontakt
322 des Relais 257 erregt. Durch diese Betätigung des Kupplungsmagneten 209 kann
das im drehbaren Abtastkopf gespeicherte BX-Zeichen in den Lochstreifen eingegeben
werden, wo es zur Umschaltung der Setzmaschine für den Groß- oder Fettdruck eines
Teiles der Amtsbezeichnung dient, falls sich die Telefonnummer aus einem Buchstaben-
und einem Ziffernteil zusammensetzt. Während dieser Zeit bewirkt das Abfallen des
Relais 277 das Abfallen des Relais 233 über den sich öffnenden Arbeitskontakt 308,
die Abschaltung der Abtastkupplung 202 durch Abfallen des Umschaltkontaktes 304,
wodurch der Stromkreis vom positiven Pol durch den Schalter 81 unterbrochen wird,
und die Öffnung der speziellen Verbindung zum Verteilerkupplungsmagneten 206 über
den Kontakt 323.
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Durch den Abfall des Relais 233 wird wie gesagt der Verteilerkupplungsmagnet
206 von der Lochstanze abgeschaltet und eine Verbindung von der positiven Batterieklemme
zu der Steuervorrichtung des drehbaren Abtastkopfes und Zeichengebers geschaffen.
Der Betätigungsstromkreis wird über den Ruhekontakt 312 geschlossen, der sich mit
dem Abfallen des Relais 233 schließt, wodurch der Ablesekupplungsmagnet 207 über
den Kontakt 317 und das Relais 239 über den Arbeitskontakt 321 betätigt
werden. Der drehbare Abtastkopf 21 wird nun in Tätigkeit gesetzt, wobei sein Verteiler
über das Relais 239 mit der Lochstanze 232 verbunden wird. Durch das Weiterarbeiten
dieses Abtastkopfes werden Fernsprechamt und Fernsprechnummer in der richtigen Reihenfolge
dem abgehenden Streifen übermittelt, nachdem Name und Adresse durch den feststehenden
Abtastkopf übermittelt wurden.
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Um zu den erforderlichen Betriebsbedingungen zu gelangen, muß nochmals
auf den Betrieb des feststehenden Abtastkopfes zurückgegriffen werden, während dieser
die Eingabe des Namens und der Anschrift abschließt.
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Sobald das Zeilenschaltzeichen vom feststehenden Abtastkopf festgestellt
wird, wird gleichzeitig mit der Betätigungsvorrichtung für den drehbaren Abtastkopf
die Überlaufzeilenschaltung eingeschaltet. Das Relais 241 wird während der Kontaktgabe
des Zeitgeberkontaktes 64 über die Ablesekontakte 296 betätigt und schließt den
Arbeitskontakt 324, wodurch ein Stromkreis über das Relais 249, den Ruhekontakt
326 des Relais 288 und den Ruhekontakt 327 des Relais 287 zwischen dem positiven
Pol und beiden Seiten des Relais 288 geschlossen wird. Hierdurch kann das Relais
249 ansprechen, nachdem der Kontakt 64 sich geöffnet hat. Wenn der Zeitgeberkontakt
64 sich öffnet, erhält das Relais 241 eine Haltespannung über das Relais 249, wodurch
das Relais 249 erregt wird und die Arbeitskontakte 328 und 329 schließt, welche
den Kontaktsatz 286 mit dem Relais 288 und 287 verbinden.
1V Durch
Betätigung des Relais 288 oder 287 wird entweder der Kontakt 326 oder der Kontakt
327 geöffnet, so daß die Relais 239 und 241 abfallen, bis das Zeilenschaltzeichen
wieder vom feststehenden Abtastkopf festgestellt wird. Wenn auf das Zeilenschaltzeichen
das Zeichen BX folgt, so wird das Relais 288 erregt und damit eine normale Zeile
angezeigt. Jedes andere Zeichen als B1 bewirkt, daß das Relais 287 erregt wird,
und zeigt damit an, daß eine Überlaufzeile vorhanden ist.
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Wenn der drehbare Abtastkopf mit der Eingabe von Fernsprechamt und
Fernsprechnummer auf den abgehenden Lochstreifen fertig ist, gelangt er an das EX-Zeichen,
welches das Ende der Fernsprechnummer angibt. Wenn dies eintritt, wird das Relais
247 während der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes 66 über den Kontaktsatz 246 erregt,
der so geschaltet ist, daß er das EX-Zeichen feststellt. Durch das Anziehen des
Relais 47 wird der Ruhekontakt 319 geöffnet, und das Relais 257 fällt ab. Ferner
wird der Arbeitskontakt 331 geschlossen und betätigt das Relais 236, das sich über
den Arbeitskontakt 332 und den Ruhekontakt 333 des Relais 238 hält. Schließlich
wird ein weiterer Arbeitskontakt 334 geschlossen, der einen Stromkreis durch den
Arbeitskontakt 336 des Relais 287 für die Betätigung des Relais 234 unter bestimmten
Umständen vorbereitet, nämlich wenn der feststehende Abtastkopf die Anwesenheit
einer t@berlaufzeile feststellt. Wenn das Relais 236 anzieht, schließt es seinen
Arbeitskontakt 337 und bereitet eine durch den Zeitgeberkontakt 83 gesteuerte Verbindung
zur Einschaltung des Verteilerkupplungsmagneten 209 vor. Ferner schließt das Relais
236 seinen Arbeitskontakt 338 und bereitet dadurch einen durch den Zeitgeberkontakt
74 gesteuerten Stromkreis zur Betätigung des Relais 237 vor. Ein weiterer Arbeitskontakt
339 des Relais 236 bereitet einen durch den Zeitgeberkontakt 84 gesteuerten Stromkreis
zur Lochstanze Nr. -1 der Stanzvorrichtung 232 vor, während ein Ruhekontakt 309
die Verbindung unterbricht, welche andernfalls das Relais 233 des feststehenden
Abtastkopfes betätigen könnte, wenn die Relais 239 und 257 abgefallen sind.
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Diese Arbeitsfolge bewirkt also, daß das Wagenrücklaufzeichen durch
die Sechslochstanzworrichtung in den abgehenden Lochstreifen eingestanzt wird und
daß das EX-Zeichen nicht auf diesen Lochstreifen übertragen wird, weil das Relais
239 abgefallen ist, bevor die Stanzworrichtung durch den Zeitgeberkontakt 68 betätigt
wurde. Wenn der Verteiler für den drehbaren Zeichengeber zu arbeiten fortfährt,
wird der Zeitgeberkontakt 74 geschlossen und erregt das Relais 237 über die vorher
durch das Relais 236 vorbereitete Verbindung und hält sich über seinen Arbeitskontakt
342 und den Ruhekontakt 333 des Relais 238. Das Anziehen des Relais 237 schließt
den Arbeitskontakt 343, wodurch der Verteilerkupplungsmagnet 209 am positiven Pol
bleibt. Ferner wird der Kontakt 344 geschlossen, um einen Stromkreis von dem Zeitgeberkontakt
77 zum Relais 238 vorzubereiten, und ein Umschaltkontakt 341 wird so betätigt, daß
während dieses Teils des Verteilerbetriebs der Zeitgeberkontakt 84 mit dem Magneten
Nr. 2 der Lochstanze verbunden wird, so daß ein Zeilenschaltzeichen (Zeichenschritt
2) in den abgehenden Lochstreifen eingestanzt wird.
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Gegen Ende des Verteilerzyklus schließt der Zeitgeberkontakt 77 und
bewirkt ein kurzzeitiges Anziehen des Relais 238, das den Ruhekontakt 333 betätigt
und dadurch die Relais 236 und 237 zum Abfallen bringt, wodurch der Verteilerkupplungsmagnet
1V 209 abgeschaltet wird. Die Verbindung vom Zeitgeberkontakt 84 wird geöffnet und
der Stromkreis durch den von Hand betätigten Schalter 81, den Ruhekontakt 311 des
Relais 239 und den Ruhekontakt 309 des Relais 236 wiederhergestellt. so daß die
Schaltelemente des feststehenden Zeichengebers, die ihre Energie von dieser Stromquelle
erhalten, betätigt werden können.
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Falls der feststehende Abtastkopf die Anwesenheit einer Überlaufzeile
wie beschrieben festgestellt hat, wird dieser Abtastkopf in Tätigkeit gesetzt, um
Namen und Adressen durch einen besonderen Stromkreis abzulesen, der durch die Relais
287 und 234 eingeschaltet wird. Wenn der feststehende Abtastkopf das erste Schriftzeichen
abliest und feststellt, daß es nicht BX lautet, so wird das Relais 287 durch den
zweiten Stromkreis des Kontaktsatzes 286 erregt und hält sich über seinen Arbeitskontakt
346 und den Kontakt 363 des Relais 297. Hierdurch wird die Verbindung vom Schalter
76 zum Abtastkupplungsmagneten 202 geöffnet, und der Kupplungsmagnet 202 fällt ab.
Der Umschaltkontakt 305 wird betätigt und bereitet eine Verbindung für spätere Betätigung
des Kupplungsmagneten 202 vor. Schließlich wird der Arbeitskontakt 336 geschlossen
und bereitet die Betätigung des Relais 234 vor. Der drehbare Abtastkopf 21 setzt
seine Abtastung fort, bis er das Zeichen EX (Ende der Fernsprechnummer) erreicht.
Wenn dies eintritt, wird das Relais 247 erregt, der Stromkreis zur Erzeugung des
Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichens eingeschaltet und der Arbeitskontakt 334
kurzzeitig geschlossen, um das Relais 234 zu erregen, das sich über die Kontakte
347 und 348 hält. Hierdurch werden die Stromkreise zur magnetischen Kupplung 206
und zum Relais 233 über die Kontakte 349 und 351 geschlossen.
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Wenn der Stromkreis des drehbaren Abtastkopfes für die Erzeugung des
Wagenrücklauf- und Zeilenschaltzeichens seine Tätigkeit beendet, wird er durch die
kurzzeitige Erregung des Relais 238 in der beschriebenen Weise außer Tätigkeit gesetzt,
und über den Schalter 81 wird der positive Pol mittels des erwähnten Arbeitskontaktes
349 des Relais 234 an das Relais 233 und mittels des Umschaltkontaktes 305 des Relais
287 an den Kupplungsmagneten 202 angelegt, wodurch der feststehende Abtastkopf 22
in Tätigkeit gerät und die Lochstanze 232 beliefert. Gleichzeitig wird der positive
Pol über den Zeitgeberkontakt 77 mit der Verteilerkupplung 206 verbunden, um das
erste Schriftzeichen zu übertragen, das im feststehenden Abtastkopf gespeichert
worden war, solange dieser sich im Wartezustand befand. Der feststehende Abtastkopf
beginnt dann die Zeichen auf den abgehenden Streifen zu übertragen, bis die Zeichen
für Wagenrücklauf und Zeilenschaltung auftauchen. Das Zeilenschaltzeichen betätigt
das Relais 297, um das Relais 278 in gleicher Weise zum Abfallen zu bringen, wie
das Relais 288 durch Unterbrechung des Haltekreises mittels des Haltekontaktes 363
abfällt. Das Relais 234 wird jedoch erst freigegeben, wenn der feststehende Abtastkopf
das Zeichen BX abliest.
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Die angegebene Zeitfolge kann in beliebiger Weise erzielt werden,
z. B. durch entsprechende Nockenkontakte.
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Steuerung von Schreibmaschinen mit Randausgleich Zur Zeit ist es bei
der Benutzung von Schreibmaschinen mit Randausgleich allgemein üblich, ein Schriftstück
erst einmal vorzuschreiben, um die Größe des für jede einzelne Zeile erforderlichen
Ausschließungbetrages festzustellen und dann dieses
Schriftstück
unter Einfügung des auf die einzelnen Zwischenräume verteilten Ausschließungsbetrages
noch einmal zu schreiben. Unter Benutzung des durch die Erfindung gegebenen Gerätes
ist es möglich, den zweiten Vorgang durch einen Lochstreifen ausführen zu lassen,
wodurch sich der Arbeitsaufwand um die Hälfte vermindern läßt.
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Die Vorbereitung des ersten Lochstreifens geschieht auf ähnliche Weise
wie bei dem Verfahren zur Hinzufügung kleiner Spatien. Zuerst wird der Text der
Zeile gelocht, anschließend wird das Zeichen für den Randausgleich gegeben (das
für Zwecke der besseren Verständlichmachung hier ganz willkürlich durch die beiden
Buchstaben JU gekennzeichnet werden soll), dann die zur Angabe des Betrags des Randausgleichs
erforderlichen Signale und schließlich die Zeichen für den Wagenrücklauf und die
Zeilenschaltung. Somit ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Randausgleichssignale
durch das JU zu Beginn und die Wagenrücklauf- und Zeilenschaltsignale am Ende eingeklammert
werden, während der Zeilentext selbst am Anfang durch die Wagenrücklauf- und Zeilenschaltsignale
und am Ende durch das JU-Signal eingeklammert wird.
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Der stationären Abtasteinrichtung 22 fällt die Aufgabe zu, den Teil
des Lochstreifens, der die Signale zur Steuerung des Randausgleichs enthält, wahrzunehmen
und dieses Funktionssignal den hierfür empfänglichen Steuereinrichtungen der Schreibmaschine
oder Setzmaschine zuzuführen, noch bevor der drehbar gelagerte Abtastkopf angewiesen
wird, den Text der Zeile weiterzuleiten.
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Der drehbar gelagerte Abtastkopf überträgt den Text dann an die für
dessen Aufnahme bestimmten Steuereinrichtungen der Schreibmaschine oder Setzmaschine,
die durch die Randausgleichssteuerung bereits in einen entsprechenden Betriebszustand
versetzt worden sind, um nunmehr den Zeilentext mit gleichbleibender Zeilenlänge
niederschreiben zu können. Sobald der drehbar gelagerte Abtastkopf am Ende des Zeilentextes
das JU-Zeichen wahrnimmt, betätigt dieser die automatische Wagenrücklauf- und Zeilenschaltvorrichtung,
um den Wagen zurückzubringen und die Walze der Schreibmaschine oder der Setzmaschine
fortzuschalten, und gleichzeitig wird auch die Übertragung durch den ihm zugeordneten
Verteiler unterbrochen. Der drehbare Abtastkopf tastet weiter ab, jedoch ohne die
Zeichen weiterzugeben, bis er das Zeichen für die Zeilenschaltung wahrnimmt, durch
das die Steuerung und Betätigung an den stationären Abtastkopf zurückgegeben und
das Abtasten so lange unterbrochen wird, bis die stationäre Abtasteinrichtung die
nachfolgenden Signale zur Abstimmung des Ausgleichs durchgegeben hat und dann alle
Steuerfunktionen wieder wie oben angegeben an den drehbaren Abtastkopf zurückgibt.
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Da die Steuerung einer Schreibmaschine mit Randausgleich eine Variante
der vorstehend angegebenen Ausführungsformen der Erfindung ist, wiederholen sich
viele ihrer Bauteile in dem Schaltbild der Fig. 9 und 10. Überall dort, wo gleiche
Teile im wesentlichen die gleichen Funktionen erfüllen, sind sie durch die in den
Fig. 6 und 7 benutzten Bezugszeichen bezeichnet worden, die sich auf die Verwendung
der Erfindung bei der Übermittlung von Fernsprechanschriften beziehen.
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In den Fig. 9 und 10 hat die stationäre Abtastvorrichtung 22 zwei
Abtastkontaktsätze, die mit 386 und 387 bezeichnet sind. Die Abtastkontakte 386
sind derart geschaltet, daß sie das Zeichen für den Wagenrücklauf wahrzunehmen vermögen,
während die Abtastkontakte 396 so geschaltet sind, daß sie auf das JU-Zeichen ansprechen.
Der Verteiler ist so geschaltet, daß er die Steuervorrichtungen zur Einstellung
der Zeilenlänge einschaltet. Die Kupplungsmagneten 202 und 206 betätigen, wie bei
der vorhergehenden Ausführungsform, die Abtasteinrichtung bzw. den Verteiler. Das
Relais 397 wird durch die Abtastkontakte 396 zum Ansprechen gebracht, um die stationäre
Abtasteinrichtung in den Betriebszustand zu versetzen, in dem sie ihre Funktionen
zur Übertragung der Ausschließungszeichen ausführen kann. Am Ende des Teiles des
Lochstreifens, der die Zeichen für den Randausgleich enthält, wird das Relais 387
durch die Abtastkontakte 386 zum Ansprechen gebracht, um die Steuerung von der stationären
Abtasteinrichtung an die drehbar gelagerte Abtasteinrichtung abzugeben. Das Relais
233 arbeitet hinsichtlich des Kupplungsmagneten 206 und des Zeitgeberkontaktes 87
im wesentlichen auf die gleiche Weise, wie dies zuvor beschrieben wurde. Die Zeitgeberkontakte
69 und 71 haben die Aufgabe, bei beiden Ausführungsformen der Erfindung die Schaltwerke
zum Empfang der Zeichen in den hierzu erforderlichen Betriebszustand zu versetzen.
Die Zeitgeberkontakte 64, 66, 67 und 68 geben hierbei den ihnen zugeordneten Relais
jeweils zur rechten Zeit die positive Batteriespannung.
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Wie bei der vorgehenden Ausführungsform wird das Relais 247 durch
Abtastkontakte, die das JU-Zeichen am Ende eines Textes wahrnehmen, erregt, um die
automatisch arbeitende Vorrichtung für den Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung
in Gang zu setzen, die, wie zuvor beschrieben, aus den Relais 236, 237 und 238 mit
den ihnen zugeordneten Kontakten besteht. Das Relais 377 der drehbar angeordneten
Abtasteinrichtung besorgt die Steuerung durch die stationäre Abtasteinrichtung,
und das Relais 367 wird durch das Zeilenschaltzeichen erregt, um indirekt den Kupplungsmagneten
207 stromlos zu machen und die Steuerung wieder an den stationären Abtastkopf abzugeben.
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Im Betrieb wird der vorbereitete Lochstreifen sö eingelegt, daß die
stationäre Abtasteinrichtung 22 das JU-Zeichen zwischen dem Text und den Zeichen
für den Zeilenlängenausgieich abtastet. Der drehbare Abtastkopf kann erst dann mit
der Abtastung des Textes beginnen, wenn der stationäre Abtastkopf am Ende der Zeilenlängenausgleichssignale
seine Funktion an die drehbare Abtasteinrichtung abgegeben hat. Sobald der stationäre
Abtastkopf 22 das JU-Zeichen wahrnimmt, wird dieses durch die Kontakte 396 abgetastet
und hierdurch während der durch den Zeitgeberkontakt 64 bestimmten Zeitdauer das
Relais 397 erregt. Das Relais hält sich über seinen Arbeitskontakt 354 und den am
Relais 387 befindlichen Ruhekontakt 355. Das Relais 397 betätigt die Kontakte 356,
357 und 358. Der Umschaltkontakt 356 nimmt den positiven Pol der Batterie unmittelbar
vom Kupplungsmagneten 202 weg und bereitet eine Verbindung vom positiven Pol der
Batterie über den Kontakt 311 des Relais 239 nach dem drehbaren Abtastkopf vor,
während durch das Schließen der Arbeitskontakte 357 und 358 Verbindungen nach dem
Relais 233 und dem Magneten 206 der Verteilerkupplung hergestellt werden. Da sich
der drehbar gelagerte Abtastkopf im Wartezustand befindet, ist das Relais 239 nicht
erregt, so daß der Ruhekontakt 311 die Verbindung zum positiven Pol der Batterie
herstellt. Nunmehr ist der stationäre Abtastkopf zum Abtasten der Zeichen für den
Ausschließungsbetrag vorbereitet, die er dann an das Steuerschaltwerk der Setz-
oder Schreibmaschine weitergibt.
Der stationäre Abtastkopf gibt
die Signale zur Steuerung der Zeilenlänge so lange weiter durch, bis er am Ende
dieses Teiles des Lochstreifens auf das Zeichen für den Wagenrücklauf stößt. Das
Relais 387 wird jetzt während der durch den Zeitgeberkontakt 64 bestimmten Zeitdauer
über die Abtastkontakte 386 erregt. Durch die Betätigung des Relais 387 wird der
Ruhekontakt 355 geöffnet und damit die Haltespannung vom Relais 397 weggenornmen,
wodurch sich die zuvor beschriebenen Vorgänge umkehren; ferner wird der Arbeitskontakt
363 geschlossen und hierdurch das Relais 377 erregt, das sich durch den Arbeitskontakt
379 hält und über den Arbeitskontakt 378 den positiven Pol der Batterie an den Kupplungsmagneten
207 legt; ferner wird der Arbeitskontakt 364 geschlossen und hierdurch das Relais
239 erregt, ,.las sich über den sich am Relais 236 befindlichen Kontakt 370 hält;
und schließlich wird der Ruhekontakt 365 geöffnet und hierdurch zeitweilig die Verbindung
von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 73 und dem sich am
Relais 239 befindlichen Arbeitskontakt 363 nach dem K-upplungsinagneten 209 unterbrochen.
Durch die Betätigung des Relais 239 wird eine Verbindung nach dem Kupplungsmagneten
209 hergestellt und, wie oben beschrieben, die Betriebsspannung von den Steuerstromkreisen
weggenommen. Sobald das Relais 387 nicht mehr durch den Zeitgeberkontakt 64 in Funktion
gehalten wird, schließt sich der Ruhekontakt 365 von neuem und stellt damit eine
Verbindung von dem positiven Pol der Batterie über den Zeitgeberkontakt 73 nach
dem'Magneten 209 der Verteilerkupplung her. Der drehbar gelagerte Abtastkopf tastet
und überträgt so lange weiter, bis er durch die Abtastkontakte 366 das JU-Zeichen
wahrnimmt, das während der Zeit der Kontaktgabe des Zeitgeberkontaktes 66 das Relais
247 erregt, wodurch einerseits die Schaltung für den automatischen Wagenrücklauf
und die Zeilenschaltung ausgelöst wird und andererseits die Steuerung auf die stationäre
Abtasteinrichtung übergeht. Der drehbare Abtastkopf tastet wohl weiter ab, überträgt
aber so lange nicht, bis er das Zeichen für die Zeilenschaltung wahrnimmt, das über
die Abtastkontakte 376 das Relais 367 betätigt. Durch die Betätigung des Relais
367 wird der Ruhekontakt 380 angezogen und von dem Relais 377 die Haltespannung
weggenommen. Durch den stromlosen Zustand des Relais 377 fällt der Arbeitskontakt
378 ab und trennt hierdurch den positiven Pol der Batterie von dem Magneten 207
der Kupplung der Abtasteinrichtung. Dadurch kann der drehbare Abtastkopf nicht mehr
weiter ablesen und mit dem Abtasten erst dann wieder beginnen, wenn von der stationären
@btasteinrichtung an ihn wieder ein Steuersignal abgegeben wird.
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Der Fachmann wird leicht erkennen, daß die durch die Erfindung geschaffene
Einrichtung sich nicht auf die hier beschriebenen Anwendungen beschränkt, sondern
auch noch für andere Zwecke benutzt werden kann, z. B. für Fernschreibvermittlungsanlagen,
bei denen eine Nachricht in einen Streifen eingelocht wird, noch bevor der Fernschreiberin
der Empfänger der Nachricht bekannt ist. Die Zeichen für die Adresse oder die Rufnummer
lassen sich dann noch am Ende der Nachrichtendurchgabe anfügen, dann aber durch
die oben beschriebenen Einrichtungen am Anfang der Nachricht durchgeben.