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DE1061802B - Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse

Info

Publication number
DE1061802B
DE1061802B DEI13906A DEI0013906A DE1061802B DE 1061802 B DE1061802 B DE 1061802B DE I13906 A DEI13906 A DE I13906A DE I0013906 A DEI0013906 A DE I0013906A DE 1061802 B DE1061802 B DE 1061802B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
parts
mass
glycerine
mixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI13906A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Pantke
Edith Haudeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST fur GRAFISCHE TECHNIK
Original Assignee
INST fur GRAFISCHE TECHNIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INST fur GRAFISCHE TECHNIK filed Critical INST fur GRAFISCHE TECHNIK
Priority to DEI13906A priority Critical patent/DE1061802B/de
Priority to FR1186084D priority patent/FR1186084A/fr
Priority to GB4040557A priority patent/GB850837A/en
Publication of DE1061802B publication Critical patent/DE1061802B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N7/00Shells for rollers of printing machines
    • B41N7/06Shells for rollers of printing machines for inking rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N2207/00Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines
    • B41N2207/02Top layers

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES
In der Praxis ist es geläufig, daß die Kerne der Druckwalzen mit einer elastischen Masse umgössen bzw. vulkanisiert werden. Besonders die Druckwalzen, welche mit Gelatine umgössen sind, zeigen in der Praxis den Nachteil, daß sie einer sehr starken Abnutzung unterliegen. Ein besonderer Nachteil dieser Gelatinemasse ist, daß sie sehr farbaufnahmefähig ist, wodurch sie sich voll mit der' jeweils zu druckenden Farbe sättigt. Dadurch ist es für das zu bedienende Personal bei Farbwechsel sehr schwierig, die Druckwalzen so sauber abzuwaschen, daß die Farbe, welche in die Walzenmasse eingedrungen ist, aus selbiger einwandfrei ausgewaschen wird. Oft ist es nur möglich, die Farbe von der Oberfläche zu entfernen, nicht aber aus der Walzenmasse selbst.
Bei einer neu anzudruckenden Farbe kommt es daher oft vor, daß die alte in der Masse enthaltene Farbe sich mit der neu aufgetragenen vermischt, so daß keine einwandfreie Farbhaltung gewährleistet ist. Die Walzen müssen dann erneut gewaschen werden, um die Masse von den Farbrestbeständen zu reinigen. Dieser Vorgang kann sich je nach dem Einziehen der gedruckten Farbe in die Walzenmasse mehrfach wiederholen.
Ein weiterer Nachteil der Gelatinewalzen ist, daß sie sehr temperatur- und feuchtigkeitsempfindlich sind. Dadurch reißt die Oberfläche leicht und wird spröde, die Lebensdauer der Druckwalzen wird stark herabgesetzt.
Des weiteren ist es bekannt, Druckwalzen herzustellen unter Verwendung einer plastischen Masse, die aus Polyvinylverbindungen (Polyvinylchlorid) besteht.
Die aus dieser plastischen Masse hergestellten Druckwalzen haben den Nachteil, daß sie in organischen Waschmitteln aufquellen, wodurch sie auswaschen und hohl werden.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Paste in Formen, die geschlossen werden, allmählich auf 160° C erwärmt werden muß, um innerhalb der Form zu gelatinieren.
Weiterhin ist ein Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen bekannt, wo um den Kern einer Druckwalze eine Hartgummischicht aufvulkanisiert ist, auf deren aufgerauhte Oberfläche ein dünner Überzug, 4-5 bestehend aus Folie oder einer Schicht aus Polyvinylalkohol, aufgetragen wird.
Der Nachteil dieser Druckwalzen besteht darin, daß auf Grund der aufvulkanisierten Hartgummischicht die elastische Eigenschaft der Druckwalzen, wie sie Gelatinewalzen eigen ist, nicht erreicht wird.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß derartige Walzen nicht gegossen werden können, sondern im rotierenden Verfahren hergestellt werden müssen, was Verfahren zur Herstellung
einer Walzenmasse
Anmelder:
Institut für grafische Technik,
Leipzig Cl, Gerichtsweg24B
Oskar Pantke und Edith Haudeck, Leipzig,
sind als Erfinder genannt worden
eine wesentliche Mehrarbeit zur Herstellung einer Walze erfordert.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, indem eine Walzenmasse für Druckwalzen vorgeschlagen wird, die aus einem Gemisch von Polyvinylalkohol, Glycerin, Zuckerarten, Wasser, Salzsäure, Phthalsäureanhydrid und/oder anderen mit Glycerin zur Veresterung führenden Agenzien, die im gemischten und gekochten, jedoch flüssigen Zustand in die in der Praxis allgemein bekannten Gießvorrichtungen für Druckwalzen, in welche die Kerne der Druckwalzen gelagert sind, eingegossen wird.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Walzenmasse besteht darin, daß sie sich nicht mit Farbe sättigt, sondern nur an der Oberfläche Farbe annimmt. Dadurch ist es möglich, daß bei einmaligem Abwaschen die Farbe von den Walzen schnell, leicht und restlos entfernt werden kann.
Des weiteren ist ein Vorteil, daß mit Hilfe von Salzsäure und Phthalsäureanhydrid eine teilweise Veresterung des Glycerins herbeigeführt wird, wodurch die Walzenmasse ihre Eigenschaft, hygroskopisch zu sein, verliert.
Ein anderer Vorteil der Walzenmasse besteht darin, daß durch den Zusatz von Salzsäure und Phthalsäureanhydrid eine leichte Verhornung an der Oberfläche stattfindet, die zu einer erhöhten Festigkeit führt.
Weiter ist ein Vorteil, daß durch den Zusatz von Zuckerarten die Walzenmasse eine Zügigkeit erhält, wodurch eine gute Ansaugfähigkeit der Masse für Druckfarben erreicht wird.
Infolge der beschriebenen Vorteile wird die Oberfläche der um den Kern der Druckwalze gegossenen Walzenmasse beim Auftragen der Farbe nicht spröde, so daß die Elastizität der Walzenmasse stets erhalten bleibt. Von besonderem Vorteil ist, daß die Walzenmasse tropische Eigenschaften besitzt. Sie hält einer Temperaturvariation von —40 bis +70° C stand und
.".:." 909 578/164

Claims (1)

  1. ist mit allen Walzenwaschmitteln, außer Wasser, abwaschbar.
    Die Erfindung wird an Hand eines Beispiels näher erläutert.
    100 Teile Polyvinylalkohol
    100 bis 400 Teile Glycerin
    200 Teile Wasser
    5 Teile Salzsäure
    (spezifisches Gewicht 1,190)
    60 Teile Phthalsäureanhydrid
    20 bis 100 Teile Zuckerarten
    werden in einem Kessel gemischt und etwa 2 Stunden vorgequollen. Anschließend werden sie dann Vs Stunde bei 110 bis 120° C gekocht, wobei eine teilweise Veresterung des Glycerins stattfindet und das Glycerin seine Eigenschaft, hygroskopisch zu sein, verliert. Der Kochvorgang von 110 bis 120° C wird so lange aufrechterhalten, bis der pH-Wert 4 erreicht ist.
    Der Anteil der zur Veresterung führenden Agenzien kann auch höher sein als in dem Beispiel angegeben ist.
    Die gemischte und gekochte, jedoch flüssige Walzenmasse wird in die Zylinder der Gießvorrichtung für Druckwalzen, in denen die Kerne der Druckwalzen eingespannt sind, eingegossen.
    Erreicht wird dadurch, daß der gesamte Kern der
    Druckwalzen mit der erfindungsgemäßen Walzenmasse durchweg umgössen wird, so daß dem Zylinder der Gießvorrichtung nach Erkalten der Walzenmasse eine fertige Druckwalze entnommen werden kann.
    Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse für Druckwalzen, die um den Kern einer Druckwalze innerhalb einer Gießvorrichtung gegossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzenmasse, bestehend aus Polyvinylalkohol, Glycerin, Wasser und Zuckerarten, mit Salzsäure, Phthalsäureanhydrid -.und/oder anderen mit Glycerin zur Veresterung führenden Agenzien gemischt wird und dieses Gemisch bei einer Temperatur von 110 bis 12O0C gekocht wird, bis der pH-Wert 4 erreicht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 742 329, 851642.
DEI13906A 1957-10-26 1957-10-26 Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse Pending DE1061802B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI13906A DE1061802B (de) 1957-10-26 1957-10-26 Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse
FR1186084D FR1186084A (fr) 1957-10-26 1957-11-15 Procédé de fabrication d'une masse pour cylindres, notamment pour cylindres d'imprimerie
GB4040557A GB850837A (en) 1957-10-26 1957-12-31 A process of preparing a roller composition for printing rollers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI13906A DE1061802B (de) 1957-10-26 1957-10-26 Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061802B true DE1061802B (de) 1959-07-23

Family

ID=7185578

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI13906A Pending DE1061802B (de) 1957-10-26 1957-10-26 Verfahren zur Herstellung einer Walzenmasse

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Country Link
DE (1) DE1061802B (de)
FR (1) FR1186084A (de)
GB (1) GB850837A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742329C (de) * 1937-08-04 1943-11-29 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung plastischer Massen aus Polyvinylverbindungen
DE851642C (de) * 1950-03-28 1952-10-06 Hoechst Ag Walzen, die gegen die in Druckpasten und Appreturmassen enthaltenen Loesungsmittel bestaendig sind

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742329C (de) * 1937-08-04 1943-11-29 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung plastischer Massen aus Polyvinylverbindungen
DE851642C (de) * 1950-03-28 1952-10-06 Hoechst Ag Walzen, die gegen die in Druckpasten und Appreturmassen enthaltenen Loesungsmittel bestaendig sind

Also Published As

Publication number Publication date
GB850837A (en) 1960-10-05
FR1186084A (fr) 1959-08-13

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