DE1061613B - Verfahren zum Regenerieren von Alkalisulfit- oder Alkalibisulfitzellstoffablaugen - Google Patents
Verfahren zum Regenerieren von Alkalisulfit- oder AlkalibisulfitzellstoffablaugenInfo
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- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
- D21C11/00—Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
- D21C11/0064—Aspects concerning the production and the treatment of green and white liquors, e.g. causticizing green liquor
- D21C11/0071—Treatment of green or white liquors with gases, e.g. with carbon dioxide for carbonation; Expulsion of gaseous compounds, e.g. hydrogen sulfide, from these liquors by this treatment (stripping); Optional separation of solid compounds formed in the liquors by this treatment
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Description
DEUTSCHES
111-02
Vorliegende Erfindung zum Zurückgewinnen der Chemikalien aus Ablaugen der Zellstoffherstellung
durch Aufschließen von lignozellulosehaltigen Materialien, wie z. B. Holz, Stroh, Torfmoos, mit Alkalisulfit
und bzw. oder Alkalibisulfit oder mit Alkalibisulfit
und freiem S O2 in einer oder mehreren Stufen ist in allen denjenigen Fällen anwendbar, in denen die
erhaltene Ablauge Lignosulfonate von Alkalimetallen,
wie z. B. NajtriumligijQiulfonat*..enthält.
Werden derartige natriumhaltige Ablaugen ganzlieh oder teilweise z. B. annähernd bis zur Trockenheit
oder auf einen Trockengehalt von 40 bis 60% eingedickt und in einem Ofen verbrannt, so wird eine
Schmelzsoda erhalten, welche hauptsächlich aus Soda, Natriumsulfid und geringeren Mengen von Natriumsulfat,
Natriumsulfit und Natriumthiosulfat besteht.
Es war schon lange bekannt, aus Lösungen dieser Schmelzsoda den größeren Teil des Sulfidschwefels
der Lösung in einem Vorgang zurückzugewinnen, wo die Lösung mit Kohlensäure karbonatisiert wird,
wobei Karbonat und bei der Hydrolyse des Alkalisulfids gebildetes Natriumhydroxyd in Bikarbonat
übergeführt wird, worauf der Sulfidschwefel in Form von Schwefelwasserstoff aus dieser Lösung durch
Abtreiben mit Wasserdampf unter Vakuum entfernt wird. Der Schwefelwasserstoff kann gesammelt und
in bekannter Weise zu S O2 verbrannt werden. Die
von Sulfidschwefel befreite Lösung kann mit S O2 in Gasform oder wässeriger Lösung oder aber mit Bisulfitlösung,
gegebenenfalls mit freiem S O2, umgesetzt
werden, wobei freie und gebundene Kohlensäure in Gasform (Entkarbonatisierung) entweicht und eine
Na2 S O3-Lösung erhalten wird, welche weiter zu
Sulfitkochsäure bearbeitet werden kann. Die Kohlensäure wird für die Karbonatisierung zurückgewonnen.
Um mit einem derartigen Vorgang eine einwandfreie Sulfitkochsäure hervorzubringen, ist es von
wesentlicher Bedeutung, daß der Gehalt der Lösung an Thiosulfat nicht nennenswert im Laufe des Prozesses
gesteigert wird, indem ein allzu hoher Gehalt an Thiosulfat in der Kochsäure zu einer erschwerten
Aufschließung, zum Schwarzkochen und auch zu beträchtlich gesteigerten Korrosionsangriffen auf Leitungen
und Armaturen führen kann. Der Thiosulfatgehalt erhöht auch die Kochzeit.
Thiosulfat kann entweder dadurch gebildet werden, daß der Sulfidschwefel in einer Lösung mit verhältnismäßig
hohem Sulfidgehalt durch den Sauerstoff bei Berührung mit sauerstoffhaltigen Gasen oxydiert
wird, oder aber dadurch, daß die karbonatisierte und abgetriebene Lösung immer noch Sulfidschwefel enthält,
welcher bei Reaktion mit SO2 oder Bisulfit in der Entkarbonatisierungsstufe Thiosulfat ergibt. Es
hat sich daher als wesentlich herausgestellt, daß die
zum Regenerieren von Alkalisulfit- oder Alkalibisulfitzellstoff ablaugen
Anmelder:
Stora Kopparbergs Berqslags Aktiebolag,
Falun (Schweden)
Vertreter:
Dr. G. W. Lotterhos und Dr.-Ing. H. W. Lotterhos,
Patentanwälte, Frankfurt/M., Lichtensteinstr. 3
Beanspruchte Priorität: Schweden vom 14. Juli 1955
Nils Knut Gabriel Ahlborg
und Karl Nicolaus Cederquist, Falun (Schweden), sind als Erfinder genannt worden
Karbonatisierung einerseits mit sauerstofffreier, zweckmäßig 100%iger Kohlensäure durchgeführt
wird, und anderseits die zur"*T!ntk~arbonatisierung
gehende Lösung gänzlich oder fast gänzlich von Sulfidschwefel befreit wird.
Man kann ohne größere Schwierigkeit 90 bis 95% des Sulfidschwefels aus Schmclzsodalösungen abtreiben,
z. B. durch Karbonatisierung und darauffolgendes Abtreiben von Schwefelwasserstoff mit
Wasserdampf unter Vakuum. Schwierigkeiten zeigen sich erst, wenn es sich um ein vollständiges Abtreiben
des Sulfidschwefels handelt, und um den restlichen Schwefel wegzuschaffen, sind verschiedene Verfahren
bekanntgeworden, die jedoch alle eine beträchtliche Verteuerung des Prozesses mit sich gebracht oder
andere Nachteile veranlaßt haben, wie z. B. Thiosulfatbildung, Einführung von Chlorionen usw.
Es gibt mehrere bekannte Verfahren zum Entfernen
des restlichen Sulfidschwefels nach einem vorhergehenden Abtreiben des Hauptteiles an Suliidschwefel:
So wird der restliche Sulfidschwefel mit Chlor gemäß den USA.-Patentschriften 1 864 619 und
1 904 170 wegoxydiert.
Nach der USA.-Patentschrift 2 675 297 wird der restliche Sulfidschwefel durch wiederhalte Karbonatisierungen
und nachfolgenden Abtreibungen mit Wasserdampf unter Vakuum abgetrieben.
909 illhlj
Gemäß der schwedischen Patentschrift 136 887 wird der restliche Sulfidschwefel dadurch abgn8tfTe"ften,
daß man im Gegenstrom große Mengen von CO2-haltigen
Gasen, wie z. B. Rauchgasen, zufährt.
Die Methode gemäß der Erfindung ermöglicht es, in einer einfacheren und wirtschaftlich vorteilhafteren
Weise den restlichen Sulfidschwefel zu entfernen und zurückzugewinnen, nachdem man gemäß bekannten
Verfahren den Hauptteil des Sulfidschwefels aus der Schmelzsodalösung entfernt hat.
Die Methode gemäß der Erfindung bedeutet, daß der restliche Sulfidschwefel in Form von Schwefelwasserstoff
entfernt und in Form von Thiosulfat in solcher Weise zurückgewonnen
mifKohlensäure in einer ersten Stufe behandelt wird,
indem man z. B. in einem Kolonnenapparat oder Skrubber reine Kohlensäu^e^^jm^jGegenstrom zur
Lösung "πΤ-solcher Menge leitet, daß der Schwefelwasserstoff
abgetrieben und in Mischung mit der entweichenden Kohlensäure abgetrieben wird. Diese wird
von ihrem Inhalt an Schwefelwasserstoff in einer zweiten Stufe befreit, indem man das Gas in Berührung
mit einer Sulfit- und bzw. oder Bisulfitlösung, z. B. in einem Kolonnenapparat oder Skrubber, bringt,
wobei der Schwefelwasserstoff quantitativ hauptsächlich in Thiosulfat nebst anderen nicht flüchtigen
Schwefelverbindungen übergeführt wird. Die schwefelfreie Kohlensäure wird von neuem der ersten Stufe
zugeführt, um weiteren Schwefelwasserstoff abzutreiben.
Die Thiosulfatlösuug wird dem Verbrennungsofen für eingedickte Sulfitlauge zugeführt, wodurch Thiosulfat
und andere Schwefelverbindungen von neuem zum Sulfid reduziert und mit der Schmelzsoda zurückgeführt
werden.
Aus der erhaltenen sulfidfreien. Soda-Bikarbonat-Lösung wird die Kohlensäure in reiner Form bei der
Kochsäurebereitung zurückgewonnen und zur Karbonatisierung zurückgeführt, gegebenenfalls über
einen Abtreibeturm, wo die von der Evakuierung kommende Lösung der Kohlensäure im Gegenstrom begegnet,
wobei ein Teil des Schwefelwasserstoffs nach der Karbonatisierung zurückgeführt wird, ehe die
Lösung vom restlichen Sulfidschwefel nach dem Verfahren befreit wird. Die Ausführung des Verfahrens
ergibt sich aus dem Folgenden sowie aus dem in der Zeichnung veranschaulichten Strömungsschema.
Aus der Kochanlage A wird die Sulfitablauge gegebenenfalls über die Gärungsanlage B nach der Eindickungsanlage
C geführt, wo sie bis auf etwa 50% Trockengehalt eingedickt wird, worauf sie nach dem
Verbrennungsofen D übergeführt wird, wo alle organische Substanz verbrannt wird und die restlichen
Chemikalien den Ofen in Form einer Schmelze verlassen, welche in der Hauptsache Na2 S und Na2 C O3
sowie geringere Mengen von Na2SO4, Na2S2O3 und
Na2SO3 enthält. Diese Schmelze läßt man in den
Schmelzsodamischer E hinabfließen, wo sie in Wasser aufgelöst wird. Diese Lösung wird nach dem Klärbottich
F übergeführt, wo man die Lösung sich setzen läßt, um unlösliche Teilchen zu entfernen. Aus dem
Klärbottich F wird die Lösung in das Karbonatisierungsgefäß G eingepumpt, wo sie mit reiner Kohlensäure
karbonatisiert wird, welche aus dem Entkarbonatisierungsgerät K erhalten wird. Die karbonatisierte
Lösung wird nach dem Evakuiergefäß H übergeführt, wo der Hauptteil des Schwefelwasserstoffs
durch die Evakuierpumpe nach dem Schwefelwasserstoffofen L entweicht, wo er zu S O2 verbrannt wird,
welches nach dem System über die Kochsäurebereitungsanlage N zurückgeht. Aus dem Evakuiergefäß //
wird die Lösung am Kopf der Kolonne / eingepumpt, wo sie im Gegenstrom Kohlensäure aus dem CO2-Reinigungsgerät
M und dem Entkarbonatisierungsgerät K begegnet. Das vom Kopf der Kolonne entweichende
CO2-H2S-Gasgemisch geht nach dem
CO2-Reinigungsgerät M, während die vom Boden der
Kolonne entweichende, von Sulfidschwefel befreite Lösung dem Entkarbonatisierungsgerät K zugeführt
ίο wird, wo CO2 mit SO2 oder Na-Bisulfit frei gemacht
und nach dem Karbonatisierungsgefäß G und der Η« S-Abtreibekolonne / zurückgeführt wird. Die aus
ti ö
___ dem Entkarbonatisierungsgerät K kommende, entkarbonatisierte
Lösung fließt teils nach der Bisulfitbereitung O für das Entkarbonatisierungsgerät K
und teils nach Λ/Τ zum Bereiten von neuer Kochsäure,
die zur Kochanlage zurückfließt. In dem CO2-Reinigungsgerät
M wird das eintretende C O2-H2 S-Gemisch
von H2S durch Reaktion mit einer Lösung von Na2SO3 und bzw. oder NaHSO3 befreit. Die reine
Kohlensäure geht nach der H2S-Abtreibekolonne /
zurück, während die durch die Reaktion des Schwefelwasserstoffs mit dem Sulfitgemisch gebildete Thiosulfatlösung
gegebenenfalls über das Eindickungsgerät C in den Verbrennungsofen D übergeführt wird.
Die Sulfit-Bisulfit-Lösung wird aus NaOH, Soda oder zurückgewonnener Sulfitlösung durch Einführung
von Schwefeldioxyd bereitet.
Wird diese Methode für das Entfernen des restliehen Sulfidschwefels z. B. mit einer Methode vereinigt,
welche eine Karbonatisierung und ein nicht vollständiges Abtreiben von Schwefelwasserstoff
unter Vakuum mit oder ohne Wasserdampf bedeutet, so werden die folgenden Vorteile erreicht:
1. Der Hauptteil des Sulfidschwefels in der Lösung wird mit geringem Wärmeverbrauch und dadurch
bedingtem geringem Kohlensäureverlust abgetrieben.
2. Das restliche Sulfid wird ohne Zufuhr von Wärme abgetrieben.
3. Es entsteht kein Verlust an Kohlensäure beim Abtreiben des restlichen Sulfidschwefels.
4. Indem kein Verlust an Kohlensäure beim Abtreiben des restlichen Sulfidschwefels gemäß dem
Verfahren entsteht, kann man den Kohlensäurefluß ohne Ungelegenheit reichlich bemessen, um
ein sicheres Abtreiben des Sulfidschwefels zu erreichen.
5. Da der Verlust an Kohlensäure bei einer einfachen Karbonatisierung und einem unvollständigen
Abtreiben des Schwefelwasserstoffs unter Vakuum sehr gering ist, wird die Kombination
hinsichtlich der Kohlensäure selbstversorgend. Mit anderen Worten, die Kohlensäureverluste
werden durch die in der Schmelzsoda enthaltene Karbonatkohlensäure gut gedeckt.
6. Die behandelte Schmelzsodalösung ist im ganzen zum Bereiten von neuer Kochsäure unmittelbar
verwendbar.
7. Die Zurückgewinnung von Schwefel und Alkali
aus der Schmelzsodalösung ist vollständig.
Der Vorteil des Verfahrens der Erfindung ist neben einer möglichst weitgehenden Nutzung des in der Sodaschmelze gebundenen enthaltenen CO2 und SuI-fidschwefels darin zu sehen, daß bei der Entfernung des restlichen Sulfidschwefels keine C O2-Verlus'te auftreten, so daß in dieser Verfahrensstufe mit zirkulierendem C O2 gearbeitet werden kann.
Der Vorteil des Verfahrens der Erfindung ist neben einer möglichst weitgehenden Nutzung des in der Sodaschmelze gebundenen enthaltenen CO2 und SuI-fidschwefels darin zu sehen, daß bei der Entfernung des restlichen Sulfidschwefels keine C O2-Verlus'te auftreten, so daß in dieser Verfahrensstufe mit zirkulierendem C O2 gearbeitet werden kann.
Die Tatsache, daß es mit dem Verfahren der Erfindung gelingt, in einfacher Weise die von der ersten
Karbonatisierung kommende Schmelzsodalösung vom restlichen Sulfidschwefel zu befreien, ermöglicht es,
die Verfahrensbedingungen bei der Schwefelwasserstoffabtreibung, die auf die erste Karbonatisierung
zur Entfernung der Hauptmenge des Sulfidschwefels folgt, so zu wählen, daß die C O2-Verluste dabei so
gering gehalten werden, daß die in der Schmelzsodalösung enthaltenen Karbonate oder Bikarbonate ausreichen, um den C O2-Bedarf zu decken.
Es ist aus der deutschen Patentschrift 502 908 be- ίο
kannt, daß man aus Alkalikarbonat, Alkalibikarbonat und Alkalisulfhydrat enthaltenden Lösungen Schwefelwasserstoff
mit Hilfe von CO2-haltigen Gasen in zwei Stufen abtreiben kann. Hiernach findet in der ersten
Verfahrensstufe hauptsächlich eine Reaktion zwischen dem in den CO2-haltigen Gasen enthaltenen H2 S und
dem in der Lösung vorliegenden Karbonat statt, wobei sich in Anwesenheit von Wasser neben Sulfhydrat
Bikarbonat bildet und in der zweiten Stufe eine Reaktion zwischen dem in der ersten Stufe gebildeten
Sulfhydrat und dem CO2 unter Bildung von Bikarbonat
und Schwefelwasserstoff stattfindet.
Es ist weiterhin aus der schweizerischen Patentschrift 276 426 und der dieser entsprechenden USA.-PatenTscririTt~T39rj
550 bekannt, aus suffidKäTtlgen
Schmelzsodalösungen Schwefelwasserstoff durch Behandlung mit CO2 und nachfolgendes Abtreiben mit
Wasserdampf unter Vakuum zu entfernen und anschließend die Lösung mit C O2 zwecks Ausfällung
von Bikarbonat zu behandeln. Das Bikarbonat wird ausgeschieden und mit S O2 zwecks Bereitung einer
neuen Kochsäure und zwecks Rückgewinnung von reinem CO2 umgesetzt. Die hierbei unvermeidlichen
CO2-Verluste sind so groß, daß zur Durchführung
des Verfahrens aus einer besonderen C O2-Quelle
ständig neues CO2 in das Verfahren eingeführt werden mußte.
Nach der deutschen Patentschrift 897 647 und der dieser entsprechenden USA^Patentschrift 2 675 297
ist es bekannt, aus einer sulfidhaltigen Schmelzsodalösung den Schwefelwasserstoff dadurch zu entfernen,
daß man die Lösung zweimal mit reinem CO2 karbonatisiert
und jedesmal den Schwefelwasserstoff mit Wasserdampf unter Vakuum abtreibt. Die erhaltene
sulfidfreie Karbonatlösung wird mit S O2 oder Bisulfitlösung
zwecks Bereitung neuer Kochsäure und zwecks Rückgewinnung reiner Kohlensäure behandelt.
Auch hierbei kommt man ohne eine C O2-Quelle nicht
aus.
Eine Prüfung der vorbekannten Verfahren hat ergeben, daß die C O2-Verluste, die bei diesen Verfahren
AwangYaung auftreten, nicht durch das in der
Schmelzsodalösung in Form von Karbonaten und Bikarbonaten enthaltene CO2 gedeckt werden können.
Alle diese Verfahren erfordern eine separate CO2-Quelle.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Regenerieren von Alkalisulfitoder Alkalibisulfitzellstoffablaugeu durch Eindicken und Verbrennen der Ablauge, Lösen der gebildeten Schmelze~in Wasser, Austreiben der Hauptmenge des Schwefels in Form von Schwefelwasserstoff mit Kohlendioxyd in einer ersten Karbonatisierungsstufe, Austreiben des"~restficKen Schwefels in einer zweitenJKarbonatisierungsstufe, Sul_fitierOn der verbleibenden Lösung zwecks Gewinnung neuer Kochsäure unter Rückführung des dabei gebildeten Kohlendioxyds in die Karbonatisierungsstufen, dadurch gekennzeichnet, daß aus der zweiten Karbonatisierungsstufe ein Gemisch von Kohlendioxyd und Schwefelwasserstoff ausgetrieben und mit Natriumsulfit und bzw. oder Natriumbisulfit zu Natriumthiosulfat umgesetzt und letzteres dem Verbrennungsofen für die eingedickte Sulfitablauge zugeführt wird, während das nicht umgesetzte Kohlendioxyd der zweiten Karbonatisierungsstufe zugeführt wird.-30Hierzu 1 Blatt ZeichnungenIn Betracht gezogene Druckschriften: ' 3/2/j Deutsche Patentschriften Nr. 502 908, 897 647f" ' schweizerische Patentschrift Nr. 276 426;
USA.-Patentschrift 2 496 550.\/40909 577/135 7.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE2800388X | 1955-07-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1061613B true DE1061613B (de) | 1959-07-16 |
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ID=20427360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST10302A Pending DE1061613B (de) | 1955-07-14 | 1955-09-06 | Verfahren zum Regenerieren von Alkalisulfit- oder Alkalibisulfitzellstoffablaugen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2800388A (de) |
| DE (1) | DE1061613B (de) |
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