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DE1061602B - Blindstich-Naehmaschine - Google Patents

Blindstich-Naehmaschine

Info

Publication number
DE1061602B
DE1061602B DES53300A DES0053300A DE1061602B DE 1061602 B DE1061602 B DE 1061602B DE S53300 A DES53300 A DE S53300A DE S0053300 A DES0053300 A DE S0053300A DE 1061602 B DE1061602 B DE 1061602B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric support
support arm
frame
arm
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES53300A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Parry
Earl Francis Dunn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE1061602B publication Critical patent/DE1061602B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/24General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/06Curved needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Stoff tr ageinrichtung für eine Blindstich-Nähmaschine.
Die Erfindung will eine Stoff tr ageinrichtung schaffen, auf welcher das Arbeitsstück auf jeder Seite der Stichbildestelle in gleichförmiger Weise gehalten wird.
Weiterhin will die Erfindung eine Stofftrageinrichtung schaffen, die sich ungleichmäßigen Dicken des Arbeitsstückes an gegenüberliegenden Seiten der Stichbildestelle anpassen kann.
Schließlich will die Erfindug eine Stofftrageinrichtung schaffen, welche das Einführen eines Arbeitsstückes zur Stichbildestelle der Nähmaschine erleichtert.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht von einem Ende einer Blindstich-Nähmasehine mit einer an ihr angebrachten Stofftrageinrichtung gemäß der Erfindung; ao
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Ansicht, gesehen vom Ende des Stofftragarmes, mit einem Teil des Maschinenarmes der Nähmaschine mit der Stofftragplatte und Teilen der Stofftrageinrichtung im Schnitt;
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht eines Teiles des Stofftragarmes der Fig. 1, wobei der Stofftragfluß und der Taucher entfernt sind;
Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Querschnittsansicht des Stofftragarmes nach Linie 4-4 der Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 enthält das Maschinengehäuse einen Sockel 11 und einen Stofftragarm 12, der bei 13 an dem Sockel schwenkbar getragen wird und sich in Querrichtung unterhalb des freien Endes des Maschinenarmes 14 erstreckt. Eine Stichplatte 15 ist an dem Maschinenarm 14 befestigt, unterhalb welcher die Arbeitsstücke während des Nähvorganges geführt werden. In dem Maschinenarm 14 oberhalb der Stichplatte 15 ist eine Bogennadel 16 für Schwenkbewegungen gelagert, mit welcher ein auf einer räumlichen Bahn sich bewegender Greifer 17 bei der Herstellung von Stichen zusammenarbeitet. Ein schwingender Taucher 18 wird in dem Stofftragarm 12 getragen und kann eine Leiste oder einen Teil des Arbeitsstückes nach oben durch eine Öffnung 19 in der Stichplatte 15 hindurch und in den Weg der schwingenden Bogennadel 16 drücken. Wie es bei dieser Art Blindstich-Nähmaschinen üblich ist, wird der Stoff tragarm 12 durch eine (nicht dargestellte) Feder in eine Arbeitslage gedrückt, welche durch einen Anschlagarm 20 bestimmt ist, der an dem Schwenkträger 13 gelagert und in. dem Maschinengehäuse verankert ist. Der Anschlagarm 20 legt sich gegen eine
Anmelder:
The Singer Manufacturing Company,
Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. E-. Wiegand, München 15,
und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. Mai 1956
Frank Parry, Trumbull, Conn.,
und Earl Francis Dunn, Devon, Conn. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
vordere Abschirmung 21 des Stofftragarmes 12., um die Höhe der Arbeitslage des Tauchers 18 zu begrenzen.
Der Maschinenarm 14 trägt weiterhin eine Stoffvorschubeinrichtung, welche einen Stoffschieber 22 enthält, welcher durch die Öffnung 19 in der Stichplatte 15 hindurch arbeitet, um an den Arbeitsstücken anzugreifen und sie bei Betrachtung der Fig, 1 in einer Richtung nach links vorzubewegen. Die Stofftrageinrichtung wird in dem Stofftragarm 12 getragen und wirkt dem Stoffschieber 22 entgegen, um die Arbeitsstücke an jeder Seite des Tauchers 18 gleichmäßig zu halten.
Die Stofftrageinrichtung enthält ein Paar Füße 25 und1 26, welche z. B. durch mit Schultern versehene Kopf schrauben 27 je an einem Lenker 28 bzw. 29 angelenkt sind. Jeder der Lenker 28, 29 mit dem an ihm befestigten Stofftragfuß 25 bzw. 26 bildet eine Drückereinrichtung; die Einrichtungen sind also nebeneinander, jeweils eine an jeder Seite d'es Tauchers 18, angeordnet. Die Lenker 28 und 29 sind für Drehbewegung auf einem verlängerten Schwenkzapfen 30 gelagert, der in dem Stofftragarm 12 fest sitzt, und wie am besten in Fig. 2-dargestellt ist, erstrecken sich die Lenker 28 und 29 im wesentlichen in der Arbeitsrichtung des Stoffschiebers 22 von dem Schwenkzapfen 30 unterhalb des Tauchers 18 zu den Kopfschrauben 27. Weiterhin ist an dem verlängerten Schwenkzapfen 30 ein U-förmiger Rahmen 31 gelagert. Zwei Schraubenfedern 32, die jeweils in eine Gewindebohirung 33 eingesetzt sind und welche mit einer Stellschraube 34 in Berührung stehen, legen sich nach oben gegen den
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Rahmen 31. Eine Aufwärtsbewegung des Rahmens 31 unter der Einwirkung der Federn 32 wird durch einen Arm 35 begrenzt, der von dem Rahmen 31 nach unten steht und welcher sich gegen Anschlagschrauben 36 legen kann, die in den Stofftragarm 12 eingeschraubt sind. Der Stofftragarm 12 ist in Fig. 2 weggebrochen, um diese Ausführung besser wiederzugeben.
Ein Hebel 37 ist auf einer mit Kopf versehenen Schraube 38 gelagert, welche in den Sockelteil des U-förmigen Rahmens 31 an einer Stelle zwischen den Lenkern 28 und 29 (Fig. 3 und 4) eingeschraubt sind. Auf jeder Seite erstreckt sich der Hebel 37 unter Ansätze 39 und 40, die von jedem der Lenker 28 und 29 nach unten stehen. Vermittels des Hebels 37 wird die Aufwärtskraft der Schraubenfedern 32 gleichmäßig auf die beiden Stofftragfüße 25 und 26 unabhängig von der relativen Höhenlage der Stofftragfüße übertragen. Wenn beispielsweise eine verschiedene Anzahl von Webstofflagen über jeden der Füße geführt wird, wie es üblich ist, wenn ein gefalteter Saum in einem Webstoff mit Blindstichen versehen werden soll, nehmen die Füße 25·, 26 selbsttätig die richtige Höhenlage ein, um die ungleichmäßige Dicke des Stoffes auszugleichen, jedoch bleiben die Steuerkräfte, welche von den Schraubenfedern 32 auf die Stofftragfüße ausgeübt werden, im wesentlichen einander gleich, und daher werden die Arbeitsstücke gleichmäßig und gleichförmig längs der Stichbildstelle geführt, da dem Stoffschieber 22 mit im wesentlichen der gleichen Kraft an jeder Seite der genähten Naht entgegengewirkt wird.
Eine zweiarmige Blattfeder 41 ist an dem Sockel des U-förmigen Rahmens 31 vermittels einer Befestigungsschraube 42 befestigt, die in den Rahmen zwischen den Lenkern 28 und 29 eingeschraubt ist. Jeder freie Arm der Blattfeder 41 erstreckt sich unter einen der Lenker 28 und 29 und hat den Zweck, die Stofftragfüße im wesentlichen in der gleichen Höhe zu halten, wenn der Strofftragarm 12 gesenkt wird, um das Herausnehmen aus oder Einführen von Arbeitsstücken in die Nähmaschine zu erleichtern.
Das Einführen des Arbeitsstückes in die Maschine wird weiterhin durch die Ausführung erleichtert, durch die die Lenker 28 und 29 sich im wesentlichen in der Arbeitsrichtung des Stoffschiebers 22 erstrecken. Da die Arbeitsstücke gewöhnlich in die Maschine in dieser gleichen Richtung eingeführt werden, d. h. bei Betrachtung der Fig. 1 und 2 von rechts nach links, lassen die zum Verschieben der Arbeitsstücke zur Stichbildestelle verwendeten Kräfte sehr. günstige Kraftkomponenten entstehen, welche das Bestreben haben,, die Stofftragfüße zu senken. Auf diese Weise können schwerere Arbeitsstücke oder Arbeitsstücksäume, welche eine Mehrzahl von Einfaltungen oder verschiedene Dicken erfordern, bequem in die Stichbildestelle eingeführt werden,

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Blindstich-Nähn.aschine mit einem Stoff tragarm, der sich unterhalb des Maschinenarmes erstreckt, und mit Stiohbildeeinrichtungen, welche vollständig von dem Maschinenarm getragen werden, und mit einem unterhalb' des Maschinenarmes angeordneten Werkstückhalter, welcher zwei Füße aufweist, an denen jeweils ein Lenker angelenkt ist, dlie jeweils an dem Stofftragarm schwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stofftragarm (12) ein Rahmen (31) angelenkt ist, zwischen welchem und dem Stofftragarm (12) Federn (32) vorgesehen sind, welche den Rahmen (31) gegen den Stofftragarm (12) drücken, und daß ein Hebel (37), der mit jedem der Lenker (28., 29) arbeitsmäßig verbunden ist, zwischen den Lenkern (28, 29) an dem Rahmen (31) gelagert ist.
2. Blindstich-Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (28, 29) auf einem Schwenkzapfen (30) angeordnet sind, der in dem Stoff tragarm befestigt ist, und der Rahmen (31) auf dem Zapfen (30) schwenkbar
. angeordnet ist.
3. Blindstich-Nähmaschine nach Anspruch 1 und ~2, dadurch gekennzeichnet, daß der angelenkte Rahmen (31) U-Form hat und an jedem seiner freien Enden auf dem Schwenkzapfen (30) schwenkbar angeordnet ist, und daß ein Anschlagarm (35), der sich von dem Rahmen (31) erstreckt, mit in den Stofftragarm (12) eingeschraubten Anschlag schrauben (36) in Eingriff treten kann, um eine Drehbewegung des Rahmens (31) zu begrenzen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 930 058.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/128 7.59
DES53300A 1956-05-03 1957-04-27 Blindstich-Naehmaschine Pending DE1061602B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US582382A US2874661A (en) 1956-05-03 1956-05-03 Work supporting mechanisms for blindstitch sewing machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061602B true DE1061602B (de) 1959-07-16

Family

ID=24328933

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES53300A Pending DE1061602B (de) 1956-05-03 1957-04-27 Blindstich-Naehmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US2874661A (de)
DE (1) DE1061602B (de)
GB (1) GB808256A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US2874661A (en) 1959-02-24
GB808256A (en) 1959-01-28

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