DE1061691B - Entstaubungseinrichtung an Waermeaustauschern zur Trocknung und Vorwaermung von zementartigem Rohgut - Google Patents
Entstaubungseinrichtung an Waermeaustauschern zur Trocknung und Vorwaermung von zementartigem RohgutInfo
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- DE1061691B DE1061691B DEP18154A DEP0018154A DE1061691B DE 1061691 B DE1061691 B DE 1061691B DE P18154 A DEP18154 A DE P18154A DE P0018154 A DEP0018154 A DE P0018154A DE 1061691 B DE1061691 B DE 1061691B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/2016—Arrangements of preheating devices for the charge
- F27B7/2066—Arrangements of preheating devices for the charge comprising a band transporter
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Description
- Entstaubungs einrichtung an Wärmeaustauschern zur Trocknung.und Vorwärmung von- zementartigem Rohgut Der Staubgehalt der Abgase von- Zementbrenneinrichtungen ist meistens so groß, daß man sie nicht in die Atmosphäre entweichen lassen kann; ohne die Umgebung zu gefährden und, große Mengen wertvollen Materials zu vergeuden. Man hat zwar schon versucht, diesem Übelstand dadurch abzuhelfen, daß man die Abgase durchAbscheidevorrichtungen mechanischer oder elektrischer Bauart führt. Diese Einrichtungen erfordern jedoch neben hohen Unterhaltungskosten zusätzlichen Raum und beträchtliche Geld= aufwendungen.
- Nach einem anderen Verfahren, bei dem das Rohmaterial über eine aus einer gasdurchlässigen Fördervorrichtung bestehenden Vorwärmeinrichtung geführt wird, wobei das Gut gleichzeitig getrocknet und vorgewärmt wird, werden die Abgase mehrmals durch die auf der Fördervorrichtung liegende Gutschicht geführt und mitgerissene Staubteile auf der Gutschicht niedergeschlagen. Obwohl der Entstaubungsgrad bei dieser Einrichtung wesentlich höher ist als bei den bekannten Einrichtungen, kann hierbei jedoch bisher nicht verhindert werden, daß der durch gegenseitige Berührung des geformten Aufgabegu.tes entstehende Staub von den Abgasen ausgetragen wird. Der Staubgehalt der Abgase ist daher immer noch so hoch, da.ß er den heutigen Anforderungen an Staubfreiheit noch nicht genügt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Bandrostanlageneinen möglichst hohen Abscheidegrad von-.Staub ohne den Einsatz von zusätzlichen Abscheideeinrichtungen zu erreichten. Die Lösung besteht einmal darin, daß die Einströmöffnungen der Absauganlage derart nahe dem Untertrum der gas-durchlässigen Färdervorrrichtung angeordnet sind, daß die Abgase gegen die Stirnflächen der senkrecht hängenden Rostplatten geschleudert werden, wobei durch Prallwirkung bereits ein wesentlicher Teil des in den Gasen enthaltenen Staubes abgeschieden wird. Die Gase erfahren durch den Saugzug des Ventilators eine scharfe Umlenkung und treffen hierbei auf an den Einlaßöffnungen der Abgasrohre angeordnete Prallbleche, wodurch eine weitere Entstaubung der Gase erreicht wird. Der abgeschiedene Staub gelangt durch die Rostplatten hindurch in eine im Staubkasten angeordnete Fördervorrichtung. Um zu verhindern, daß auch der am Rostein- und -auslauf durch gegenseitige Berührung des geformten Gutes entstehende Abriebstaub mit den Abgasen in Berührung kommt, sind am Rosteinlauf und am Abwurfende zwischen Ober- und Untertrum Fangbleche vorgesehen, welche so gerichtet sind, daß sie den durch Abrieb entstehenden Staub von dem Gasraum zwischen Ober- und Untertrum fernhalten. Zur Ableitung des seitlichen Rostdurchfalls sind zwischen dem oberen und unteren Rosttrum entlang der beiden Seitenwände Leitbleche angeordnet, die schwach nach unten divergieren.
- In der schematischen Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Rostanlage im Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 1. Der Raum über dem Rost 1 und der Raum zwischen Ober- und Untertrum des Rostes sind durch Querwände 2 in die Kammern 3 und 4 bzw. 3' und 4' unterteilt. Die aus dem Drehofen 5 kommenden Abgase werden aus der Kammer 3 in bekannter Weise durch die auf dem Rost in die Kammer 3' gesaugt und dabei vorgereinigt. Die Einlaßöffnungen der Absaugrohre 6 sind nahe über dem unteren Rosttrum angeordnet, so daß die durch die Gutschicht geführten Abgase auf die Stirnflächen der hängenden Rostplatten auftreffen und hierbei durch Prallwirkung einen Teil des mitgeführten Staubes abschleudern. Die Abgase erleiden unter der Sawgzugwirkung des Ventilators 10 eine scharfe Umlenkung und treffen auf an den Einlaßöffnungen der Abgasrohre 6 a-rigeordnete haubenartige Prallbleche 9, wodurch weitere Staubteile ausgeschieden werden, die gleichfalls durch die hängenden Rostplatten in die im Staubkasten 7 angeordnete Förderschnecke 8 fallen und von dieser ausgetragen werden. Der an den Rostplatten haftende Staub wird durch die pendelnde Bewegung der Platten abgestoßen und gelangt ebenfalls in die Kammer 7 bzw. in die Förderschnecke B.
- Das Gebläse 10 drückt die aus der Kammer 3' abgesaugten Abgase durch die Granalienschicht in die Kammer 4, wobei eine weitere Staubabscheidung stattfindet. Aus der Kammer 4' gelangen die Abgase über das Absaugrohr 11, das einlaufseitig ebenfalls mit einem Prallblech 9 ausgestattet ist, unter Abscheidtung des Reststaubes zum Gebläse 12, das die Abgase in den Kamin entläßt.
- Um zu verhindern, daß vorgereinigte Gase in der Kammer 4' mit dem an der Aufgabe 13 durch Abrieb entstehenden Staub in Berührung -kommen, ist das Fangblech 14 zwischen Ober- und Untertrum angeordnet, das den Staub auffängt und der Staubkammer 7 bzw: -der Schnecke 8 zuführt. Dem gleichen Zwecke dient das Fangblech 15 am Abwurfende 16. Die Fangbleche sind gegen die Staubkammer so gerichtet, daß der Staub nicht mit den Abgasen in Berührung kommt.
- An den Seiten des Rostes durchtretender Staub wird durch die Leitbleche 17 dem Staubfang zu, geführt, die zwischen dem oberen und unteren Rosttrum entlang der beiden Seitenwände schwach nach unten divergieren.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Entstaubungseinrichtung an Wärmeaustauschern zur Trocknung und Vorwärmung van zementartigem Rohgut, die im weswitlichen aus einem Wanderrost mit schwenkbaren, im unteren Röstfrüm nach unten hängenden Rostplatten und einer Absauganlage für die Abgase bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmöffnungen der Absauganlage (6, 11) derart nahe dem unteren Rosttrum angeordnet sind, daß die Abgase gegen die Stirnflächen der hängenden Rostplatten des unteren Rosttrums geschleudert werden.
- 2. Entstaubungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Einströmöffnungen der Abgasrohre haubenartige Prallbleche (9) angeordnet sind.
- 3. Entstaubungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlauf und Abwurfende des Wanderrostes zwischen Ober-und Untertrum Fangbleche (14, 15) angeordnet sind, die so gerichtet sind, daß sie den durch Abrieb entstehenden Staub von dem Gasraum zwischen dem Ober- und Untertrum fernhalten.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem oberen und unteren Rosttrum entlang der beiden Seitenwände schwach nach unten divergierende Leitbleche (17) zur Ableitung des seitlichen Rostdurchfalls vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18154A DE1061691B (de) | 1957-03-15 | 1957-03-15 | Entstaubungseinrichtung an Waermeaustauschern zur Trocknung und Vorwaermung von zementartigem Rohgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18154A DE1061691B (de) | 1957-03-15 | 1957-03-15 | Entstaubungseinrichtung an Waermeaustauschern zur Trocknung und Vorwaermung von zementartigem Rohgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1061691B true DE1061691B (de) | 1959-07-16 |
Family
ID=7366873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP18154A Pending DE1061691B (de) | 1957-03-15 | 1957-03-15 | Entstaubungseinrichtung an Waermeaustauschern zur Trocknung und Vorwaermung von zementartigem Rohgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1061691B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147165B (de) * | 1960-03-21 | 1963-04-11 | Polysius Gmbh | Verfahren zur Verminderung des Alkaligehaltes im Zementklinker und zur Gewinnung von alkalireichem Staub bei Zementbrennanlagen |
| DE1188094B (de) * | 1961-08-16 | 1965-03-04 | Polysius Gmbh | Verfahren zur Gewinnung von Fremdstoffen, insbesondere Alkalien, aus den beim Sintern von Eisenerz anfallenden Staeuben |
| DE1267381B (de) * | 1961-01-04 | 1968-05-02 | Fives Lille Cail | Vorrichtung zum Erhitzen oder Trocknen granulierter Feststoffe |
| US4226715A (en) * | 1979-09-24 | 1980-10-07 | The Terrell Machine Company | Apparatus and method for separating entrained particulate matter from a conveying fluid |
-
1957
- 1957-03-15 DE DEP18154A patent/DE1061691B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147165B (de) * | 1960-03-21 | 1963-04-11 | Polysius Gmbh | Verfahren zur Verminderung des Alkaligehaltes im Zementklinker und zur Gewinnung von alkalireichem Staub bei Zementbrennanlagen |
| DE1267381B (de) * | 1961-01-04 | 1968-05-02 | Fives Lille Cail | Vorrichtung zum Erhitzen oder Trocknen granulierter Feststoffe |
| DE1188094B (de) * | 1961-08-16 | 1965-03-04 | Polysius Gmbh | Verfahren zur Gewinnung von Fremdstoffen, insbesondere Alkalien, aus den beim Sintern von Eisenerz anfallenden Staeuben |
| US4226715A (en) * | 1979-09-24 | 1980-10-07 | The Terrell Machine Company | Apparatus and method for separating entrained particulate matter from a conveying fluid |
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