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DE106136C - - Google Patents

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Publication number
DE106136C
DE106136C DENDAT106136D DE106136DA DE106136C DE 106136 C DE106136 C DE 106136C DE NDAT106136 D DENDAT106136 D DE NDAT106136D DE 106136D A DE106136D A DE 106136DA DE 106136 C DE106136 C DE 106136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
exhaust air
machines
filling
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106136D
Other languages
English (en)
Publication of DE106136C publication Critical patent/DE106136C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/02Hot gas positive-displacement engine plants of open-cycle type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

p ιΛ·
iSE RLICJH ESj
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46:"*'LurT- und Gasmaschinen, Feder- und Gewichts-Triebwerke
FRITZ DURR in BERLIN. Verfahren zur Verwendung der Abluft bei Heifsluftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1897 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Heifsluitmasehine. bei welcher die gebrauchte Heifsluil der Feuerung als Heizlull zugeführt und dadurch nicht allein eine günstigere Ausnutzung des Treibmiltcls. sondern auch gleichzeitig eine selbsttätige Regelung der Maschine erzielt wird.
Dieses Verführen wird tür solche Heifsluftmaschinen verwendet, welche ähnlich wie Gasmaschinen arbeiten, d. h. bei welchen Luft angesaugt, verdichtet und zum Zwecke der Spannungssteigerung erwärmt wird, um hierauf Arbeit zu verrichten und durch Oelfnungen , des Arbeitscylinders auszutreten. Bei solchen Heifsluftmaschinen sind die Ursachen der Wä'nneverluste die gleichen wie bei den Gasmaschinen; ein groiser Theil der entwickelten Wärme, etwa 40 pCt., geht in das Kühlwasser über, weitere 40 pCt. gehen mit dem Auspuff verloren und etwa 20 pCt. werden in Arbeit umgesetzt.
Bei dem Gegenstand der Erfindung wird die durch die Cylinderwandungen und den ' Auspuff entweichende Wärme aulgefangen und ■ dadurch, dais sie dem Feuerraum der Maschine : zugelührt wird, die Verbrennung vorteilhafter gestaltet, d. h. ein wirtschaftlich günstiger Betrieb herbeigeführt.
Die Zeichnung veranschaulicht die schematische Darstellung einer derartigen Heifslufiniascliine im Längenschnitt.
Beim Ansaugen strömt die Arbeitsluft zwischen Cylinder A und Mantel B nach der Seite C des Cylinders, auf ihrem Wege einen Theil der Cylinderwärme aufnehmend.
Der Differentialkolbcn E prefst die so vorgewärmte Luft durch das Ventil α in den Heizapparat D, in welchem die Luft stark erwärmt und höher gespannt wird. Tritt die so gespannte Luft im hinteren Todtpunkt des Kolbens durch das Ventil b in den Cylinderraum F ein. so treibt sie den Kolben vorwärts und tritt kurz vor Beendigung des Hubes durch Ventil c heraus. Die austretende Luft ist nicht allein geeignet, bei der Verbrennung beliebigen Brennstoffes benutzt zu werden, sondern sie hat noch die besondere Eigenschalt, durch die hohe Temperatur, welche sie besitzt, die Verbrennung einerseits direct zu befördern, andererseits zur Erzielung gleicher Hitzegrade eine geringere Menge von Brennstoff zu benöthigen, da diejenige Wärmemenge, welche zur Erwärmung kalter Verbrennungsluft nöthig wäre, gespart wird.
Reicht die verbrauchte Arbeitsluft zur Verbrennung des nöthigen Brennstoffes aus, so geht sie direct durch einen festen oder beweglichen, gut isolirten Windkessel 7? nach dem Heizraum ,S* der Maschine und wird zur Verbrennung benutzt. Reicht diese Luft zur Verbrennung nicht aus, so \x\yl\ sie mit frischer atmosphärischer Luft gemischt und der Feuerung zugeführt.

Claims (1)

  1. Da die Regelung des Ganges der Maschine durch Veränderung des Füllungsgrades erfolgt, so erstreckt sich diese Regelung gleichzeitig auf den Brennstoffverbrauch. Bei geringerer Füllung tritt weniger, bei gröfserer Füllung mehr Luft, d. h. Sauerstoff zum Brennstoff, also entsprechend dem Bedarf.
    PATENT-ANSIHiUCH:
    Verfahren zur Verwendung der Abluft bei Heifsluftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Abluft der Heizstelle zugeführt wird, zum Zweck, einen möglichst grofsen Theil der in der Abluft enthaltenen Wärme auszunutzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT106136D Active DE106136C (de)

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DE106136C true DE106136C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT106136D Active DE106136C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE106136C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19702942A1 (de) * 1997-01-28 1998-07-30 Gerhard Ittner Stromerzeugungsanlage mit offenem oder geschlossenen Kreislauf, vorzugsweise für Verwertung von Bio-Festbrennstoffen
DE19711246A1 (de) * 1997-01-28 1998-10-29 Gerhard Ittner Verbrennungskraftmaschine bzw. Stromerzeugungsanlage mit offenem Kreislauf, vorzugsweise für die Verbrennung von Bio-Festbrennstoffen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19702942A1 (de) * 1997-01-28 1998-07-30 Gerhard Ittner Stromerzeugungsanlage mit offenem oder geschlossenen Kreislauf, vorzugsweise für Verwertung von Bio-Festbrennstoffen
DE19711246A1 (de) * 1997-01-28 1998-10-29 Gerhard Ittner Verbrennungskraftmaschine bzw. Stromerzeugungsanlage mit offenem Kreislauf, vorzugsweise für die Verbrennung von Bio-Festbrennstoffen

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