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DE1061229B - Scherkopf fuer mechanischen Rasierapparat - Google Patents

Scherkopf fuer mechanischen Rasierapparat

Info

Publication number
DE1061229B
DE1061229B DES58154A DES0058154A DE1061229B DE 1061229 B DE1061229 B DE 1061229B DE S58154 A DES58154 A DE S58154A DE S0058154 A DES0058154 A DE S0058154A DE 1061229 B DE1061229 B DE 1061229B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
drive member
bolts
support device
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58154A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Szemzoe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1061229B publication Critical patent/DE1061229B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/14Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor
    • B26B19/16Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor involving a knife cylinder or a knife cone or separate cutting elements moved like a rotating cylinder or a rotating cone

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Scherkopf für einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderförmigen Sieb und einem sich in der iVchse des Haarsiebes erstreckenden Messerantriebsglied, das mittels je einer Tragvorrichtung mehrere je aus einer Federstahlklinge mit parallelen Schneiden " bestehende Messer hält.
Bei bekannten Scherköpfen dieser Gattung ließ man die aus der Masse der Messer und ihrer radial beweglichen Träger sich ergebenden Fliehkräfte sich voll auf die Messer auswirken, offensichtlich in der Meinung, daß ein erheblicher Beriiihrungsdruck zwischen Messerschneide und Haarsieb von Vorteil sei. Dabei verfolgte man auch den Zweck, die Federstahlklingen durch Fliehkrafteinwirkung auszuwölben, um einen günstigen Schnittwinkel.zu erzielen./
Um insbesondere die Rasierapparate mit eingebautem Elektromotor leichter, handlicher und billiger gestalten zu können, muß in erster Linie die erforderliche Motorleistung herabgesetzt werden. Nun hängt aber diese nicht nur von der wirksamen Schneidleistung, sondern in erheblichem Maß auch von der Reibung ab, diezwischenden Messern und dem Haarsieb vorhanden ist; dabei ist die Reibung bei den üblichen Berührungsdrücken überraschend hoch und führt übrigens auch zu unangenehmer Wärmeentwicklung.
Hier "will nun die Erfindung Abhilfe schaffen, und zwar dadurch, - daß für jedes Messer die Tragvorrichtung zwei Klemmplatten aufweist, zwischen denen das Messer in seiner sich längs erstreckenden MIttelzone eingespannt ist mit Wölbung gegen das Haarsieb, wobei die Tragvorrichtung mitFedern- oder Anschlagmitteln derart ausgebildet ist* daß die Schneide des Messers, - das Haarsieb bei Betrieb des Rasierapparates mit nur geringem Druck berührt.
Die Zeichnungen stellen drei Ausführungsbeispiele dar.
Fig. 1 ist ein teilweiser Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels, und
Fig. 4 ist ein Längsschnitt eines Teiles eines dritten Ausführungsbeispiels.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein zylinderförmiges Haarsieb bezeichnet, das in einem Gehäuse 2 und in einem Deckei 3 befestigt ist und das sich mit einem Kupplungsstück 4, welches einwärts ragende Nasen 4 a eines Bajonettverschlusses hat, am Vorterteil eines Apparate- bzw. Motorgehäuses 5 anbringen und auch leicht abnehmen läßt.
Ein sich in der Achse des Haarsiebes 1 erstreckendes,
Scherkopf für mechanischen Rasierapparat
Anmelder:
Jean Szemzö, Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Umbrecht
und Dipl.-Ing. E. Umbrecht, Patentanwälte,
Saarbrücken, Nassauer Str. 5
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 27. Mai 1957 .
Jean Szemzö, Zürich (Schweiz),
ist' als Erfinder genannt worden
sich bei Betrieb mit konstanter Drehzahl drehendes Messerantriebsglied 6 (z. B. die Welle· des im Gehäuse 5 untergebrachten Motors)- hat einen in der Mitte des . Haarsiebes 1 gelegenen würfelförmigen Kopf 7 mit durchgehender Bohrung, in. der eine Gewindebuchse 8 sitzt. Zwei sich parallel zur Längsachse des Messerantriebsgliedes 6 erstreckende Blattfedern 9 sind mittels der umgebördelten Enden der Gewindebüchse auf dem Kopf 7 befestigt und haben je zwei längs ihrer Längsmittellinie verlaufende Schliize mit erweitertem Ende 10 für das Einführen von Knöpfen H· Die beiden.auf jeder Blattfeder 9 sitzenden Knöpfe 11 sind mit ihrem nach außen gekehrten Ende in zugehörigen Löchern' einer inneren Klemmplatte 12 ver. . nietet und haben je ein in ihrer Längsachse verlaufendes Gewindeloch 13. Zwischen der inneren Klemmplatte 12-- und einer äußeren Klemmplatte 14, die mittels in diese Gewindelöcher 13 eingeschraubten Schräubchen 15 festgehalten ist, ist die mittlere Zone einer Federstahlklinge 16 von etwa eI100 mm Dicke eingeklemmt und dabei entsprechend dem Querschnitt der Klemmplatten 12 und 14 gegen das Haarsieb 1 hin ausgewölbt (Fig. 2). Zwei von entgegengesetzten Seiten in die Gewindebüchse 8 eingeschraubte Gewindestifte 17 erstrecken sich mit reichlich radialem Spiel durch zentrale Löcher 18 der Klemmplatten 12, 14 und durch eine der Durchbrechungen des aus einer handelsüblichen Rasierklinge bestehenden Messers 16 und verhindern auf diese Weise eine nennenswerte Längsverschiebung der beiden aus den Teilen 11, 12, 14, 15, 16 bestehenden beweglichen Einheiten.
909 560/72

Claims (4)

Die Fig. 1 und 2 zeigen diese beiden Einheiten in der Radiallage, die sie einnehmen, wenn das Antriebsglied 6 sich mit ihnen mit im wesentlichen konstanter Betriebsdrehzahl dreht. Die beiden Arme der Blattfedern 9 sind dann durch die auf sie übertragenen Fliehkräfte ausgebogen (sie sind nur einfachheitshalber geradlinig dargestellt), und zwar so stark, daß sie die wirksamen Fliehkräfte beinahe kompensieren, wodurch der zwischen den zueinander parallelen Messerschneiden und dem Haarsieb 1 vorhandene Berührungsdruck sehr gering ist. Bei den in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die festen Teilel bis 5 dieselben wie im ersten Ausführungsbeispiel. Das sich in der Achse des Haarsiebes 1 bis in die Nähe des Deckels 3 erstreckende Messerantriebsglied 20 hat vier Querbohrungen, die am einen Ende etwas erweitert sind und in denen je ein Bolzen 21 frei verschiebbar gelagert ist. Die Bolzen dienen paarweise zum Tragen je eines aus einer Federstahlklinge bestehenden Messers 22 und von zwei Klemmplatten 23, 24, zwischen denen die mittlere Flächenzone des Messers eingespannt ist mit Auswölbung gegen das Haarsieb, wie schon in Fig. 2 gezeigt. Zur Ausübung der Klemmwirkung und Befestigung auf den Bolzen 21 dienen Schrauben 25. An ihrem vom zugehörigen Messer entfernten Ende haben die Bolzen einen Kopf 26. Eine teilweise in der Erweiterung der den Bolzen führenden Querbohrung versenkte Druckfeder 27 drückt auf den Bolzenkopf. Hinsichtlich Bemessung der Federn gilt das gleiche wie für die Arme der Feder 9; mit anderen Worten, diese Federn sollen so bemessen sein, daß sie bei der Betriebsdrehzahl die Fliehkräfte beinahe aufwiegen, so daß der zwischen den Messerschneiden und dem Haarsieb vorhandene Berührungsdruck sehr gering ist. Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsvariante unterscheidet sich von der eben beschriebenen in baulicher Hinsicht nur dadurch, daß die Federn 27 wegfallen, die Bolzen 21 etwas kürzer und die Erweiterungen der Querbohrungen des Antriebsgliedes 20 etwas weniger tief sind. Die Bolzenköpfe kommen bei Betrieb des Apparates an der Grundfläche der Erweiterungen zur Anlage und begrenzen auf diese Weise die Auswärtsbewegung der Messer und ihrer Tragvorrichtungen, die durch die Fliehkrafteinwirkung bedingt ist, und zwar so, daß nur ein sehr geringer Berührungsdruck zwischen den Messerschneiden und dem Haarsieb vorhanden ist; da die äußerst dünnen Messerklingen fast keine Maße haben und außerdem sehr biegsam sind, ist dies auch in der Praxis leicht realisierbar. Es ist auch möglich, die zur Führung der Bolzen 21 dienenden Querbohrungen in einem solchen Stück vorzusehen, das in einem vom auslaufenden Längsschlitz der Motorwelle 20 herausnehmbar eingesetzt ist, um Austauschbarkeit gegen einen andersartigen Scherkopf zu erreichen. Patentansprüche:
1. Scherkopf für einen mechanischen Rasierapparat mit einem zylinderförmigen Sieb und einem sich in der Achse des Haarsiebes erstreckenden Messerantriebsglied, das mittels je einer Tragvorrichtung mehrere je aus einer Federstahlklinge mit parallelen Schneiden bestehende Messer hält, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Messer (16 bzw. 22) die Tragvorrichtung zwei Klemmplatten (12, 14 bzw. 23, 24) aufweist, zwischen denen das Messer (16 bzw. 22) in seiner sich längs erstrekkenden Mittelzone eingespannt ist mit Wölbung gegen das Haarsieb (1), wobei die Tragvorrichtung mit Federn oder Anschlagmittel derart ausgebildet ist, daß die Schneide des Messers (16 bzw. 22) das Haarsieb (1) bei Betrieb des Rasierapparates mit nur geringem Druck berührt.
2. Scherkopf nach Anspruch!, bei dem die Tragvorrichtung für jedes der Messer zwei in durchgehenden Bohrungen des Messerantriebsgliedes frei verschiebbar gelagerte Bolzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß "die Bolzen (21) an dem vom zugehörigen Messer entfernten Ende einen Kopf haben, der bei Betrieb des Rasierapparates am Messerantriebsglied (20) zur Anlage kommt, so daß hierdurch die durch Fliehkraft bedingte Auswärtsbewegung des Messers (16 bzw. 22) begrenzt wird (Fig. 4).
3. Scherkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kopf am Bolzen (21) und dem .Messerantriebsglied (20) noch eine Feder (27) eingesetzt ist, die ihrerseits der auf das Messer (22) und auf die Tragvorrichtung wirkenden Fliehkraft entgegenwirkt (Fig. 3).
4. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- die Tragvorrichtung für jedes der Messer (16) eine zum Messer (16) gleichgerichtete Blattfeder (9), die in ihrer Mitte am Messerantriebsglied befestigt ist, aufweist, wobei die beiden Klemmplatten (12, 14) nur nahe den Enden der Blattfeder (9) mit dieser verbunden sind (Fig. Iund 2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 940 689.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 560/72 6.
DES58154A 1957-05-27 1958-05-08 Scherkopf fuer mechanischen Rasierapparat Pending DE1061229B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH836320X 1957-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061229B true DE1061229B (de) 1959-07-09

Family

ID=4540762

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES58154A Pending DE1061229B (de) 1957-05-27 1958-05-08 Scherkopf fuer mechanischen Rasierapparat

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3041722A (de)
CH (1) CH350569A (de)
DE (1) DE1061229B (de)
GB (1) GB836320A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB836320A (en) 1960-06-01
CH350569A (de) 1960-11-30
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