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DE106075C - - Google Patents

Info

Publication number
DE106075C
DE106075C DENDAT106075D DE106075DA DE106075C DE 106075 C DE106075 C DE 106075C DE NDAT106075 D DENDAT106075 D DE NDAT106075D DE 106075D A DE106075D A DE 106075DA DE 106075 C DE106075 C DE 106075C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
bell
carbide
gas
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106075D
Other languages
English (en)
Publication of DE106075C publication Critical patent/DE106075C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Acetylenentwickler der englischen Patentschrift 8552/1897 weist verschiedene Mängel auf. Sein Federventil, welches infolge seiner Verbindung mit einer sich hebenden und senkenden Gasglocke die Zufuhr des Carbides dem Verbrauch entsprechend selbstthätig regelt, ist ziemlich umständlich gebaut und arbeitet nach längerer Zeit nicht mehr ordentlich, weil die Feder durch den grofsen Druck, welchen sie zu Zeiten aufnehmen mufs, allmä'Iig schlaff wird.
Auf die nach Abschlufs des Ventiles sich, bildenden Gase ist zwar dadurch Rücksicht genommen, dafs die Glocke sich weiter heben kann, wenn das Ventil schon geschlossen ist. Da aber infolge der festen Anordnung des Carbidbehälter oberhalb der Gasglocke diese sich nur bis zu einem bestimmten Punkt heben kann, ist die Entstehung eines Ueberdruckes, durch welchen das zur Abdichtung des inneren Cylinders erforderliche Wasser verdrängt werden kann, leicht möglich, während durch die Anordnung einer langen, einen an der Gasglocke mittelbar festsitzenden Steg durchdringenden Ventilstange infolge Festklemmens von Carbidstückchen zwischen Stange und Steg beim Senken der Glocke ein unbeabsichtigtes Oeffnen des Abschlufsventiles hervorgerufen werden kann. Aufserdem ist infolge der festen Anordnung des Carbidbehälters ein Nachfüllen von Carbid, ohne dafs Gas verloren, geht, während des Betriebes nur dann möglich, wenn sich im Entwickelungsraume eine bestimmte Menge Gas befindet, durch deren Druck auf die sich hebende Glocke das Abschlufsventil geschlossen wird.
Diese Mängel sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Durch ein einfaches federloses Kegelventil, welches mit der Gasglocke in fester Verbindung steht, wird der Carbidbehälter immer fest und sicher geschlossen. Die bewegliche Anordnung des Behälters oberhalb der Gasglocke gestattet, dafs die nach erfolgtem Abschlüsse der Garbidaustrittsöffnung sich noch entwickelnden Gase die Glocke mit dem Behälter in die Höhe heben können, ohne dafs ein Ueberdruck oder ein zu hoher Druck entsteht, während man, wenn der Druck im Innern des Entwicklers gering ist, durch Hinunterdrücken des beweglichen Carbidbehälters auf den Ventilkegel den Behälter abschliefsen und, ohne dafs Gas durch ihn hindurch ausströmt, während des Betriebes mit Carbid nachfüllen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Acetylenentwickler im Aufrifs dargestellt. Er besteht aus dem von dem Wasserbehälter b umgebenen Entwickelungsraume A, der darüber befindlichen, diesen abschliefsenden Gasglocke B mit dem Wasserbehälter C, dem an diesem mittels Steges und Stange befestigten Ventilkegel h, welcher den aus Glas gefertigten, oberhalb der Glocke beweglich angebrachten Carbidbehälter D von unten her abschliefst. Die Räume b und C sind mit WTasser gefüllt und dienen zur Abdichtung und zur Führung der Glocke B bezw. des am Carbidbehälter D angebrachten Cylinders. Auf dem Gefäfse b ist ein Schienengestell befestigt, durch welches die Gasglocke B und der Carbidbehälter D bei ihrer Auf- und Niederbewegung mittels an Ansätzen sitzender Rollen c bezw. k geführt
werden. Der Behälter D ist durch eine Schraube i luftdicht verschlossen. Zur Einfüllung von Wasser in die Wanne A ist unten an ihr. ein mit Trichter und Hahn versehenes seitliches Rohr e angebracht. Damit der Behälter von dem sich auf seinem Boden sammelnden Kalk gereinigt werden kann, ist unten eine verschraubbare Oeffnung d vorgesehen. Zur Ableitung des Gases führt ein oberhalb des Wasserspiegels in dem Behälter A beginnendes Rohr f durch dessen Boden nach aufsen, wo es durch einen Hahn verschliefsbar ist.
Um den Entwickler in Betrieb zu setzen, füllt man den Behälter A mit Wasser. Da die Gasglocke ganz tief steht, ist das Ventil geöffnet, infolge davon fällt Carbid aus dem Vorrathsbehälter D in den mit Wasser gefüllten Behälter A, und es entwickelt sich Acetylen. Dieses drückt die Glocke B empor, welche in einer bestimmten Höhe den Kegel h gegen die Oeffnung des Behälters D preist und diese abschliefst. Entwickelt sich mehr Gas, als verbraucht wird, so hebt sich die Glocke weiter und schiebt schliefslich auch den Behälter D, welcher durch die Bügel I gestützt war, in die Höhe. Bei abnehmendem Gasdruck sinkt der Behälter D wieder auf seine Stützen herab, die Glocke senkt sich, bis sich das Ventil öffnet und von neuem Gas entwickelt wird.
Das Einfüllen des Carbides geschieht am besten, während die Glocke durch hohen Druck emporgehoben ist. Falls die Glocke tief gesunken ist, zieht man die Bügel / zurück, läfst den Behälter D so weit hinab, dafs der Kegel h dessen untere Oeffnung fest abschliefst, und führt durch die verschraubbare Oeffnung i Carbid in den Behälter ein. Bei Einstellung des Betriebes zieht man die Bügel ebenfalls zurück, so dafs sich der Carbidbehälter bei vollständigem Verschlufs der Austrittsöffnung mit der Gasglocke senkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Acetylenentwickler mit an der Gasglocke befestigtem Carbideinlafsventil, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Sinken der Glocke das Ventil die Carbidbehältermündung freigiebt, beim Steigen dagegen unter Anheben des Carbidbehälter verschliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT106075D Active DE106075C (de)

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