DE1060194B - Zuendvorrichtung fuer Gasturbinen - Google Patents
Zuendvorrichtung fuer GasturbinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für Gasturbinen, bei welcher der durch ein gleichzeitig als
Innenelektrode dienendes Rohr zugeführte sowie durch eine am Ende des Rohres angeordnete Öffnung ausgespritzte
und an Prallflächen zusätzlich zerstäubte Zündbrennstoff mit Luft gemischt wird, die durch
Öffnungen eines das Innenrohr umschließenden, gegen dieses elektrisch isolierten sowie als Gegenelektrode
dienenden Außenrohres zuströmt und bei der nach erfolgter Zündung des Zündbrennstoffgemisches die
Zündflamme durch Austrittsöffnungen des Außenrohres in die Brennkammer der Gasturbine überschlägt
und dort das Hauptgemisch entzündet.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art verwenden eine Zündkerze, um den zerstäubten, flüssigen Zündbrennstoff
zu entzünden, welche wohl zufriedenstellend arbeiten, solange die einströmende Verbrennungsluft
einen Bruchteil der Strömungsgeschwindigkeit während des Betriebes der Maschine aufweist. Dies
ist jedoch nicht mehr der Fall, sobald es notwendig ist, den Hauptbrennstöff während der Arbeitsweise
der Maschine wieder zu entzünden, wobei die Verbrennungsluft eine größere Strömungsgeschwindigkeit
hat und sich der Betriebsgeschwindigkeit nähert, wodurch die Zündkerze häufig entweder nicht mehr
zündet oder von dem Verbrennungsluftstrom ausgeblasen wird, bevor der Hauptbrennstoff zur Zündung
gebracht ist.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Mängel und die Schaffung einer Zündvorrichtung, die
eine stabile, durchdringende Flamme mit möglichst großer Reichweite erzeugt, welche so eingerichtet ist,
daß die Zündflamme um so stärker wird, je schneller der Verbrennungsluftstrom ist.
Erreicht wird dies dadurch, daß die an dem in die Brennkammer der Gasturbine hineinragenden Ende
des Außenrohres angeordnete Prallfläche konkav ausgebildet ist und der .Brennstoffaustrittsöffnung des
Innenrohres derart gegenüberliegt, daß der in Form eines Kegels zurückprallende Hilfsbrennstoff mit der
durch gegenüber der Brennstoffaustrittsöffnung verhältnismäßig weit zurückliegende Öffnungen eintretenden
und in dem Zwischenraum zwischen Außen- und Innenrohr in Form eines Zylindermantels
strömenden Verbrennungsluft an einem zwischen einem mit segmentartigen Elektroden versehenen
Ansatz des Innenrohres bzw. des Außenrohres gebildeten Ringspalt zusammentrifft und daß die
Flammen des gezündeten Gemisches durch am Ende des Außenrohres angebrachte fensterartige Öffnungen,
deren Stege gleichzeitig die Gegenelektroden bilden und rohrendseitig zusammengeführt die Prallplatte
tragen, in die Brennkammer der Gasturbine überschlagen.
Zündvorrichtung für Gasturbinen
Anmelder:
Blackburn and General Aircraft Limited,
Brough, East Yorkshire (Großbritannien)
Brough, East Yorkshire (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Berglein, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 49
München 22, Widenmayerstr. 49
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 2. März 1954
Großbritannien vom 2. März 1954
Noel Parker Coupe, North Ferriby, East Yorkshire
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung
näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der Zündvorrichtung in der Betriebslage an der Brennkraftturbine, mit
Teilen der letzteren im Schnitt,
Fig. 2 eine Ausführungsform der Zündvorrichtung im Mittelschnitt,
Fig. 3 die gleiche Zündvorrichtung in Ansicht von unten, -
Fig. 4 Mündungsteile der Zündvorrichtung im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
In der Zeichnung, insbesondere in Fig. 2, besitzt die
Zündvorrichtung einen Kopfteil mit einem hülsenförmigen äußeren Teil 1 mit rohrförmigen! Ansatz 13
und hülsenförmige bzw. rohrförmige Innenteile 2 und 12, die durch eine Isolierhülse 3 voneinander getrennt
und gegeneinander elektrisch isoliert sind. Der elektrische Strom wird von einer Zündspule oder einer
Zündstromeinrichtung bzw. einer anderen elektrischen Stromquelle durch ein isoliertes Kabel 4 den inneren
Teilen 2 und 12 zugeleitet, wobei Teil 2 durch ein hülsenförmiges Isolierstück 5 und eine Feder 6 mit
dem Kabel 4 in leitender Verbindung gehalten wird. Flüssiger Zündbrennstoff wird durch die Leitung 7
zugeführt, die an ein Anschlußstück 8 angeschlossen ist. Der Zündbrennstoff gelangt über einen Ringraum
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in den Raum über dem inneren Rohrteil 2 und fließt von hier durch eine mittlere Bohrung 9 des Teiles 2,
einen Filter 10 in das Rohr oder die Hülse 12, die in elektrischem Kontakt mit dem Innenteil 2 steht.
Das äußere Rohr oder die Hülse 13, die mit dem
iußeren Teil 1 einstückig ausgebildet ist, erstreckt sich konzentrisch zum mittleren Rohr 12 und weist an
ihrem oberen Ende eine oder mehrere öffnungen 14 zum Eintritt von Verbrennungsluft auf, die zwischen
dem äußeren Rohr 13 und dem inneren Rohr 12 nach deren unteren Enden strömt. Am freien Ende des
äußeren Rohres 13 sind Austrittsöffnungen zwischen Stegen 16 des Rohres 13 angeordnet, welche, endseitig
zusammengeführt, einen konkav ausgebildete Prallfläche 17,17' tragen. Das untere Ende des Rohres 12
weist eine düsenartig verlängerte Austrittsöffnung 18 für den Zündbrennstoff auf, aus welcher der Zündbrennstoff
strahlartig auf die konkave Prallfläche 17' geschleudert wird, um von dieser zurückgeworfen und
in einem trichterartigen Kegel zerstäubt zu werden. Das andere Ende des inneren Brennstoffzuführungsrohres
12 besitzt seitliche Vorsprünge 19, die bis nahe an die Stege 16 des äußeren Luftzuführungsrohres 13
reichen und mit diesen Zündfunkstrecken bilden. Der größere Teil des ausgespritzten und zerstäubten Zündbrennstoffes
wird durch die fensterartigen öffnungen 15 in die Verbrennungskammer der Maschine geschleudert,
während der verbleibende Rest auf die Spalte zwischen den inneren Rohrvorsprüngen 19 des
Rohres 12 und den Stegen 16 des äußeren Rohres 13 geschleudert wird, um von den an diesen Spalten überspringenden
elektrischen Funken entzündet zu werden, wenn der Zündstrom eingeschaltet ist.
Die Zündvorrichtung wird von außen in das äußere Gehäuse oder die Verbrennungsluftkammer 20 um die
Verbrennungskammerwand 21 herum eingesetzt, so daß das äußere Rohr 13 durch die Verbrennungskammerwand
21 hindurch in die Hauptverbrennungszone oder -kammer hineinragt, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich
ist. Bei dieser Anordnung der Zündvorrichtung strömt die Verbrennungsluft aus dem Gehäuse
oder der Ringkammer 20 durch die öffnungen 14 und durch das Rohr 13 sowie dessen Austrittsöffnungen 15
in die Verbrennungskammer.
Beim Zünden oder erneuten Zünden des Hauptbrennstoffes wird die Zuführung des Zündbrennstoffes
eingeschaltet, so daß Zündbrennstoff durch die Leitung 7 dem Kopf der Zündvorrichtung zufließt, durch
das innere Rohr 12 weiterfließt und an dessen Ende ausgespritzt und zerstäubt wird, wie dies im vorhergehenden
beschrieben ist. Die Zündspule oder die Zündstromeinrichtung wird dann eingeschaltet, und
der Zündstrom fließt durch die isolierte Kabelleitung 4 dem Innenteil 2 zu und erzeugt zwischen den Endvorsprüngen
19 des inneren Rohres 12 und den Stegen 16 des äußeren Rohres 13 Zündfunken, um den auf die
Zündfunkenzwischenräume auftreffenden ZündbrennStoff zu entzünden, der dann den Hauptbrennstoff in
der Verbrennungskammer der Maschine entzündet.
Die Verbrennungsluft, welche durch die Öffnungen in das äußere Rohr 13 eintritt und durch dieses der
Verbrennungskammer zuströmt, fördert die Verbrennung und läßt an den Austrittsöffnungen 15 eine
stabile, durchdringende Zündflamme entstehen. Wenn der Hauptbrennstoff vollständig entzündet ist, werden
die Zündbrennstoffzufuhr und die Zündstromzuführung abgestellt. Die während des Betriebes der Maschine
durch das Rohr 13 strömende Verbrennungsluft kühlt gleichzeitig die Flammzündkerze auf eine
zulässige Temperatur ab.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zündvorrichtung für Gasturbinen, bei welcher der durch ein gleichzeitig als Innenelektrode dienendes Rohr zugeführte sowie durch eine am Ende des Rohres angeordnete Öffnung ausge-ao spritzte und an Prallflächen zusätzlich zerstäubte Zündbrennstoff mit Luft gemischt wird, die durch Öffnungen eines das Innenrohr umschließenden, gegen dieses elektrisch isolierten sowie als Gegenelektrode dienenden Außenrohres zuströmt, und bei der nach erfolgter Zündung des Zündbrennstoffgemisches die Zündflamme durch Austrittsöffnungen des Außenrohres in die Brennkammer der Gasturbine überschlägt und dort das Hauptgemisch zündet, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem in die Brennkammer der Gasturbine hineinragenden Ende des Außenrohres (13) angeordnete Prallfläche (17) konkav ausgebildet ist und der Brennstoffaustrittsöffnung (18) des Innenrohres (12) derart gegenüberliegt, daß der in Form eines Kegels zurückprallende Hilfsbrennstoff mit der durch gegenüber der Brennstoffaustrittsöffnung verhältnismäßig weit zurückliegende Öffnungen (14) eintretenden und in dem Zwischenraum zwischen Außen- und Innenrohr in Form eines Zylindermantels strömenden Verbrennungsluft an einem zwischen einem mit segmentartigen Elektroden versehenen Ansatz des Innenrohres bzw. des Außenrohres gebildeten Ringspalt zusammentrifft und daß die Flamme des gezündeten Gemisches durch am Ende des Außenrohres angebrachte fensterartige Öffnungen, deren Stege gleichzeitig die Gegenelektroden bilden und, rohrendseitig zusammenführt, die Prallplatte tragen, in die Brennkammer der Gasturbine überschlägt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 838 969;
französische Patentschriften Nr. 515 641, 640 927; britische Patentschriften Nr. 587 083, 587 564, 621 789;USA.-Patentschriften Nr. 1670 819, 2 465 092, 493 743.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB611154A GB747593A (en) | 1954-03-02 | 1954-03-02 | Improvements in or relating to igniters for gas turbine engines and combustion heaters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1060194B true DE1060194B (de) | 1959-06-25 |
Family
ID=9808583
Family Applications (1)
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| DEB34638A Pending DE1060194B (de) | 1954-03-02 | 1955-02-24 | Zuendvorrichtung fuer Gasturbinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1060194B (de) |
| GB (1) | GB747593A (de) |
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