DE1060167B - Vorrichtung zum Abfuehlen und Auswerten von Zaehlkarten - Google Patents
Vorrichtung zum Abfuehlen und Auswerten von ZaehlkartenInfo
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Description
DEUTSCHES
KL. 16 Si 41 /K)O
INTERNAT. KL. G 06 k
PATENTAMT
18686IX/43 a
ANMELDETAG: 22.MAI1954
BEKANNTMACHUNG
DERANMELDDNG
UND AUSGABE DER
AÜSLEGESCHRIFT: 25. JUNI 1959
DERANMELDDNG
UND AUSGABE DER
AÜSLEGESCHRIFT: 25. JUNI 1959
In der Lochkartentecbnik treten häufig die Aufgabe und der Wunsch auf, Zählkarten nach einem bestimmten
Schlüssel, z.B. dem sogenannten Hollerithschlüssel abzufühlen, das Abfühlergebnis aber in einer Impulsfolge
zur Steuerung von Druck-, Rechen- oder Lochwerken in einem anderen Schlüssel zu erhalten. Eine
solche Abfühlung kann nach einer bekannten Ausführung so durchgeführt werden, daß jeder Zählpunktstelle
der abzufühlenden Lochkarten eine Bürste zugeordnet wird und daß die Gegenkontakte einzeln isoliert
je einem Kommutator für jede Spalte zugeführt werden, der dann von der in Reihe abgefühlten Karte eine
Impulsfolge liefert. Diese Anordnung bewirkt aber nur die Auflösung in eine Impulsfolge, ohne eine
Übersetzung in einen anderen Schlüssel durchzuführen; außerdem ist die Ausführung, da für jede Spalte ein
Kommutator vorgesehen, sehr aufwendig.
Bei einer anderen bekannten Ausführung wird die Lochkarte durch Stifte abgeführt, und jeder Stift betätigt
einen Kontakt. Mit diesen Kontakten könnte dann eine übersetzende Relaisanordnung gesteuert
werden, die aber gleichfalls sehr aufwendig! würde.
Die Erfindung sieht eine vorteilhafte und einfache Anordnung vor, bei der jeder Zählpunktstelle (im Hollerithschlüssel
sind es zwölf) ein Kommutator für alle Spalten zugeordnet ist. Mit dieser Anordnung ergibt
sich auch die Möglichkeit, sogenannte Steuerlochungen abzufühlen und deren Steuerwirkung zur Geltung zu
bringen, ehe die Kennzeichnung der Steuerlochung selbst und die übersetzte Registrierung erfolgt. Diese
Steuerlochungen dienen z. B. zur Umschaltung der Registriervorrichtung von bestimmten abgefühlten
Spalten auf andere Spalten.
Die Erfindung wird durch ein Beispiel an Hand von Zeichnungen erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Seitenaufriß der wesentlichen Teile des Gerätes;
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Abf
ühlstation;
Fig. 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2;
Fig. 4 ist ein Zeitdiagramm für die Impulsumsetzung;
Fig. 5 ist ein Schaltbild;
Fig. 6 zeigt eine Karte mit dekadischem Lochschriftsystem;
Fig. 7 zeigt eine Karte mit dualdezimalem Lochschriftsystem.
Bei der Pendelbewegung des Kartenmessers 30 wird aus dem Kartenmagazin 28 die unterste Karte des
Kartenstapels 29 zu den Transportrollen auf den WeI-. leh 40 bzw. 41 zugeführt, die mit den Zahnrädern 38
bzw. 39 verbunden sind. Von da gelangt die Karte über die Tränsportfollen 62 und 63 (gelagert auf den
Wellen 50 bzw. 51, von denen die Welle 50 mit Zahn-Vorrichtung zum Abfühlen
und Auswerten von Zählkarten
Anmelder:
IBM Deutschland Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft
m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 25. Mai 1953
Clarence Rhodes Manning, Vestal, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
rad 48 verbunden ist) zu den Transpörtrollen 54 und 55 (gelagert auf den Wellen 56 und 57, von denen die
Welle 56 mit Zahnrad 58 verbunden ist). Die Zahnräder 48 und 58 greifen in das Zahnrad 59 ein. Gemäß
Fig. 1 ist die Welle 57 zwischen den Kniehebeln 49 montiert, deren obere Enden drehbar am Rahmen angebracht
sind und deren untere Enden unter Wirkung einer Feder die Rolle 55 gegen die Rolle 54 drücken.
Eine ähnliche Kniehebelanordnung ist für die Rolle 63 vorgesehen. Wenn die Karte zwischen den Führungsplatten
durch die Transportrollen vorwärts gezogen wird, stößt ihr vorderes Ende an einen Kartenanschlag
61. Die Transportrollen gleiten auf der Karte, bis der Anschlag 61 angehoben wird.
■ In Fig. 2 sind zwei im Winkel zueinander stehende Rahmen 170 und 171 gezeigt, die an ihren unteren
Enden durch eine Grundplatte 64 verbunden sind. Auf ihnen sind die Schienen 65 und 66 befestigt. Ferner
tragen die Rahmen 170 und 171 Federzungen 68, deren
anderes Ende als Kontakt ausgebildet ist und bei Freigabe der Federkraft gegen Kontaktwalzen mit den Bezugszeichen
12, 11, 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 drücken. Die Bezugszeichen der Kontaktwalzen entsprechen
ihrer Zuordnung zu einer der Wertzeilen der Karte. Die Kontaktwalzen drehen sich mit den Wellen
67 und tragen auf dem Isolierkörper leitende Kontaktflächen, auch Kommutatorsegmente 69 genannt, die
örtlich versetzt angeordnet sind, um bei der Drehung zu verschiedenen Zeiten Kontakt zu geben. Die ,Ab-
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fühlstifte 71 sind verschieden lang und werden in he- -sonderen
Lagern 70 geführt. An ihrem oberen Ende werden die Fühlstifte 71 von zwei getrennten Stiftführungsplatten
72 und 74 gehalten, die mit Führungskanälen für die Fühlstifte versehen sind. Die Platte 72
ist fest an den Seitenwänden20 angebracht. Die Platte 74 ist an beiden Seiten mit je einer Schiene 73 verbunden.
In die Lücke 75 zwischen Schiene 73 und Platte 74 greifen zwei Daumen 79 bzw. 80 ein, die
auf der Welle 81 bzw. 82 befestigt sind, und die Platte 74 in eine kurze Pendelbewegung versetzen können.
An der Stelle zwischen den Führungsplatten 72 und 74 tragen die Stifte 71 kleine Scheiben 76, unter denen
Schraubenfedern 77 angebracht sind, die mit ihrem anderen Ende gegen die Platte 72 drücken.
Die oberen Enden der Stifte 71 sind verjüngt, um sicher die Löcher beim Abfühlen zu treffen. Die Kartenführungsplatten
52 und 53 enthalten ebenfalls Kanäle für die Abfühlstifte.71 bzw. deren verjüngte
Enden. Wenn die Platte 74 bei ihrer Pendelbewegung in der oberen Stellung ist, drücken die Federn 77 alle
Abfühlstifte nach oben, die einem Loch gegenüberstehen, während die anderen Stifte von der Karte zurückgehalten
werden. Bei der Vorwärtsbewegung eines Stiftes 71 folgt die gegen ihn drückende Kontaktfeder
68 der Bewegung und drückt den zugehörigen Kontakt gegen die rotierende Kontaktwalze 69.
Gemäß Fig. 1 weist eine hin- und herbewegliche Schiene 91 längliche Schlitze 92 auf, in denen die an
den Seitenrahmen 20 befestigten Führungsklötze 93 gleiten. Wenn die Nockenscheiben 22 und 23 sich
drehen, bewegen die an ihnen laufenden Rollen 95 und 96 die Schiene 91 zwangläufig hin und her. In den
beiden Seitenrahmen 20 sind die Wellen 100 und 103 gelagert, auf denen die Zahnräder 98 und 99 bzw. 101
und 102 befestigt sind. Die Schiene 91 trägt auf der Unterseite eine Verzahnung 104 und 105, die in die
Zahnräder 99 bzw. 102 eingreift. Bei der Hin- und Herbewegung der Schiene 91 drehen sich also die
Zahnräder zuerst in der einen und dannn in der anderen Richtung.
Ferner sind zwei Schienen 106 und 107 auf den beiden Rahmen 20 montiert und verlaufen nahezu in
senkrechter Richtung. Jede Schiene ist bei 112 geschlitzt. In den Schlitzen 112 der Schiene 106 laufen
gleitbar die Welle 81 bzw. die Stange 108, während in
den Schlitzen 112 der Schiene 107 die Welle 82 bzw. die Stange 109 gleiten. Die Stangen 108 und 109 sind
in den Seitenrahmen befestigt. Die Zähne 110 und 111
auf den Schienen 106 bzw. 107 stehen im Eingriff mit den Zahnrädern 98 bzw. 101.
An jeder der Wellen 67, die die Kontaktwalzen tragen,
ist ein Zahnrad 113 fest angebracht, welches in die Zähne 114 und 115 auf den Schienen 106 bzw. 107
eingreift. Bei der Hin- und Herbewegung der Schiene 91 werden die Zahnräder 99 und 102 und mit ihnen die
Zahnräder 98 und 101 gedreht, die die Schienen 106 und 107 auf und ab bewegen. Die Pendelbewegung
dieser Schienen bewirkt die wechselnde Drehung der Kontaktwalzen.
Nach Abfühlung der Karte wird der Anschlag 61 angehoben, damit die Karte abgelegt werden kann. Ein
Zahnrad 116, das mit Zahnrad 59 im Eingriff steht und von ihm getrieben wird, ist auf eine Welle 117
gesetzt, die in den Seitenrahmen gelagert ist. Ein Zahnrad 118 sitzt auf der Welle 119, die ebenfalls in
den Seitenrahmenelementen gelagert ist. An der Welle 119 ist eine Nockenscheibe 120 befestigt, an der eine
Fühlrolle 121 des Kniehebels 122 abläuft, der auf der Welle 123 drehbar befestigt ist. Der Kartenanschlag 61
ist an einem um die Welle 124 drehbaren Hebel befestigt, dessen anderes Ende über die Stange 126 mit
dem Kniehebel 122 verbunden ist. Wenn die Fühlrolle 121 auf der- höchsten Stelle des Nockens 120 ruht, ist
der Anschlag 61 angehoben, so daß die Rollen 55 die abgefühlten Karten weiterbefördern können. Eine
Feder 127 zieht den Anschlag 61 in die untere Stellung zurück, wenn die Rolle 121 auf der Nockenscheibe 120
sich der Welle 119 nähert.
Die Karte wird von den Rollen 55 zu zwei anderen Rollen (nicht gezeigt) befördert, welche von den kämmenden
Zahnrädern 128 und 129 angetrieben werden. Die Karte kann nun durch entsprechende Führungsmittel
(nicht gezeigt) in eine Stellung laufen, wo sie von dem Greifer 130 auf der Ablagetrommel 131 erfaßt
werden kann. Die Ablagetrommel befördert die Karten in der üblichen Weise in ein Ablagefach 136.
Fig. 4 ist ein Diagramm, das den Arbeitsablauf in Richtung der Abszisse in vierzehn Abschnitten zeigt.
Auf der Ordinate sind die Kontakte und Kontaktwalzen bezeichnet, deren Funktionszeiten dargestellt
werden. Die Stifte 71 beginnen ihren Rückzug unmittelbar nach dem Ende der Abfühlung und bleiben zurückgezogen,
bis eine neue Karte in Abfühlstellung ist. Die Kontaktwalzen 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0, 11 und
12 beginnen ihre Vorwärtsbewegung, sobald eine Karte in Abfühlstellung steht. Gleichzeitig werden die
Stifte bewegt, um die Karte abzufühlen.
In dem beschriebenen Beispiel ist eine »5« in Spalte 22 gelocht (s. auch Fig. 2). Laut Fig. 4 wird
zur Zeit »4« und dann wieder zur Zeit »1« ein Stromkreis geschlossen, der den Magnet PM 79 zur Zeit »1«
in Zeile 1 und zur Zeit »4«. in Zeile »4« erregt und beispielsweise je ein Loch in Zeile »1« und Zeile »4«
stanzt, eine Kombination, die gemäß Fig. 7 eine »5« im anderen System darstellt.
Durch Wählstromkreise können die Abfühlwirkungen von den Buchsen der Kontakte 68 zu beliebigen
Lochmagneten PM geleitet werden. Die Änderung der Abfühlwirkung wird beim Hollerithschlüssel nach
Fig. 6 durch ein Steuerloch in Zählpunktstelle »11« eingeleitet. Angenommen, dieses Steuerloch sei in
Spalte 1, so wird zur ersten »X«-Zeit nach Fig. 4 (bei etwa 150° des Umlaufs) durch den Nockenkontakt C 5
ein Stromkreis zur Erregerwicklung P des Wählrelais R9 gebildet, der wie folgt verläuft: Nockenkontakt
Cl1 Kontakt 149, Segment 69 der Kontaktwalze 11,
Kontakt 68, Buchse B1, Schaltverbindung 201, Nokkenkontakt
C 5, Erregerwicklung P von Relais R 9. Dieses Wählrelais R9 schaltet dann z. B. durch Kontakt
R 9 b den Lochmagnet PM 80 von der Kontaktbuchse
B 79 auf die Kontaktbuchse B 23. Die Kontaktgabe durch die Walze »11« dauert nur kurze Zeit. Das
Relais R9 wird aber durch die Haltewicklung H, den Kontakt R 9 α und den Nockenkontakt C 3 für den
Rest des Maschinenspiels gehalten. Die Kontaktzeit von Walze »11« erstreckt sich über 'die erste und
zweite »X«-Zeit von Fig. 4. Während der ersten Kontaktzeit »X« findet die Einstellung der Wählstromkreise
für alle der ausgewählten Spalten statt, während die Steuerung der eigentlichen Lochung von der
zweiten »X«-Zeit ab erfolgt. Die Übersetzung der Steuerlochung »11« im Hollerithschlüssel erfolgt in
die Lochung »X« (Fig. 7) im übersetzten Schlüssel, und diese Lochung findet während der zweiten »X«-
Zeit statt. Da das Relais i?4 durch den Nockenkontakt
C 2 erst von der zweiten »X«-Zeit ab erregt ist, findet, da die Kontakte R4α, i?4ib und R^c offen
sind, während der ersten »X«-Zeit keine Lochung durch die Lochmagnete PM statt.
Fig. 5 zeigt ein Schaltbild des Steuerstromkreises. Ein Hauptschalter 140 verbindet den Stromkreis mit
der Stromquelle. Eine Anlaß taste 141 legt den Auslösemagneten RIT an Spannung, so daß der Anker 142
den drehbaren Riegelarm 143 freigibt und den mit ihm verbundenen Kontakt Rla schließt. Ein Stopprelais
R1 kann seinerseits den Riegelarm 143 betätigen
und somit den Kontakt Ria öffnen. Durch das Drücken der Anlaßtaste entsteht ein Stromkreis über
den Anlaßtastenkontakt 141, Kontakt Ria und Relaisspule
R2. Das Relais R2 schließt die Kontakte Ria
und R2b und hält sich jetzt über den Kontakt Rla, auch wenn die Anlaßtaste freigegeben wird. Durch
Schließen des Kontaktes R2b spricht Relais R3 an
schaltet über Kontakt R3a den Motor 148 ein, der die
Maschine in Gang setzt. Dieser Motor treibt die Welle .21 (Fig. 1).
Die Kontaktwalzen werden durch den Hauptstromkreisunterbrecher C1 und die Kontakte 149 und 68 an
Spannung gelegt. Die Walzenkontakte 68 sind außerdem schematisch in Fig. 5 gezeigt. Im Beispiel sind
nur die Walzenkontakte und die zugeordneten Buchsen Bl, B 22, B 23, B 79 und 580 für die Kartenspalten
1, 22, 23, 79 und 80 dargestellt. Ebenfalls sind nur
Anschlußbuchsen für die Steuerung der Arbeitsmagnete PMl, PM 79 und PM 80 gezeigt. Jeder Magnet kann
mit einer zugeordneten Eingangsbuchse, z. B. 151 oder 153, durch einen normalerweise offenen Kontakt, z. B.
RAa eines Relais R4, verbunden werden. Relais RA
wird durch einen Stromkreis erregt, der über Nockenkontakt C 2 verläuft, und zwar während des ganzen
Arbeitszyklus (180 bis 330° des Umlaufs) (Fig: 4). Bei Abfühlung einer »5«-Lochung in Spalte 22 der
Karte verläuft der Strom über Nockenkontakt C1,
Kontakt 149, der der »5«-Kontaktwalze zugeordnet
ist, über das durch die Abfühlung ausgewählte Kommutatorsegment 69 der Kontaktwalze »5«, über Kontakt
68 für Spalte 22, die Buchse für Spalte 22, Schaltschnur 200, Eingangsbuchse 153, Relaiskontakt
R 4 b, Arbeitsmagnet PM 79.
Claims (4)
1. Anordnung zum Abfühlen von Lochkarten, bei der Abfühlstifte eine Kontaktwirkung auf
Kommutatoren ausüben, wobei man das Auswerteergebnis als eine Folge zeitlich bestimmter Impulse
zur Steuerung von Druck-, Rechen- oder Lochwerken nach einem von dem der abgefühlten
Lochkarte verschiedenen oder dem gleichen Schlüssel erhält, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zählpunktstelle
des abzufühlenden Schlüssels ein für alle Spalten gemeinsamer besonderer Kommutator
(Walze 67) zugeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einer eine besondere Steuerwirkung
ausübenden Zählpunktstelle der Lochkarte zugeordnete Kommutator (»11«) einen zusätzlichen
Impuls (erste »X«-Zeit) zeitlich vor den die Druck-, Rechen- oder Lochwirkung ausübenden
Impulsen liefert.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den zusätzlichen Impuls
ein an sich bekanntes Wählrelais (R9) zur Umleitung der den abzufühlenden Spalten zugeordneten
Ausgangsimpulse auf bestimmte Registriermittel (z. B. Lochmagnet PM 80 von Spalte 79 auf
Spalte 23) betätigt wird.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß während des zusätzlichen
Impulses die Registriermittel (PM) durch ein Relais (RA) gesperrt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 484114, 2 577 070.
USA.-Patentschriften Nr. 2 484114, 2 577 070.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 558/229 6.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US357199A US2814438A (en) | 1953-05-25 | 1953-05-25 | Pin contact feed |
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|---|---|
| DE1060167B true DE1060167B (de) | 1959-06-25 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI8686A Pending DE1060167B (de) | 1953-05-25 | 1954-05-22 | Vorrichtung zum Abfuehlen und Auswerten von Zaehlkarten |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1060167B (de) |
| FR (1) | FR1105926A (de) |
| GB (1) | GB754355A (de) |
| IT (1) | IT517616A (de) |
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- 1954-05-22 DE DEI8686A patent/DE1060167B/de active Pending
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| IT517616A (de) |
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