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DE1060049B - Relaisstreifen - Google Patents

Relaisstreifen

Info

Publication number
DE1060049B
DE1060049B DES55682A DES0055682A DE1060049B DE 1060049 B DE1060049 B DE 1060049B DE S55682 A DES55682 A DE S55682A DE S0055682 A DES0055682 A DE S0055682A DE 1060049 B DE1060049 B DE 1060049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
strip according
pole
relay strip
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES55682A
Other languages
English (en)
Inventor
Gundokar Braumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES55682A priority Critical patent/DE1060049B/de
Publication of DE1060049B publication Critical patent/DE1060049B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist ein elektromagnetisches Relais, das eine gemeinsame Magnetisierungswicklung für den sich zwischen den Polen eines Magneten unter Mitwirkung magnetischer Abstoßkräfte bewegender Anker und den Magneten besitzt, wobei der Magnet aus einem Polbügel und einem Gegenpolbügel aufgebaut ist und der Anker so bezüglich des Magneten angerodnet ist, daß er bei Erregen der Wicklung vom Polbügel abgestoßen und vom Gegenpolbügel angezogen wird, und bei dem weiterhin Teile des Eisenkreises so als elektrische Leiter ausgenutzt werden, daß ein am Anker angebrachter Kontakt im angezogenen Zustand des Ankers durch Berühren des Gegenkontaktes einen Stromkreis schließt. Der Gegenpolbügel des Relais ist auf der dem Anker abgewandten Seite mit einem federnden Kontaktbügel versehen, der einen sich in Richtung des Ankers erstreckenden, vom Gegenpolbügel freiliegenden Ansatz besitzt, an dem der Gegenkontakt für den Ankerkontakt angebracht ist. In seinem angezogenen Zustand liegt der Anker direkt am Gegenpolbügel an.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden der Magnetisierungswicklung eines Relais nach der Hauptpatentanmeldung mehrere voneinander unabhängige Eisenkreise zugeordnet.
Zweck der Erfindung ist die Zusammenfassung einer Mehrzahl von Relais nach der Hauptpatentanmeldung zu einem Relaisstreifen, der sich durch einfach zu fertigende Einzelteile, die Möglichkeit einer einfachen Montage und einen geringen Raumbedarf auszeichnet. Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß die Einzelteile der Relais in Führungen eines für den gesamten Streifen gemeinsamen, einstückig ausgebildeten Isolierstoffkörpers montiert und als flache Bauteile derart ausgebildet sind, daß sie durch einfaches Einstecken in den Führungen befestigt werden können.
An Hand der Zeichnungen sei die Erfindung im folgenden näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die für die Bestückung eines Relaisstreifens mit fünf jeweils mit einem Arbeitskontakt ausgerüsteten Einzelrelais erforderlichen Einzelteile.
Die Polbügel der Relais sind in einem kammförmigen Stanzteil 1 zusammengefaßt. Zu einem Polbügel gehören jeweils ein längerer Schenkel 2 und ein kürzerer Schenkel 3. Das Stanzteil 1 ist unter Aussparung bestimmter Flächen mit einer Isolierstoffschicht 4 bedeckt. Auf dem die Schenkel verbindenden Kammrücken sind jeweils unterhalb der langen Schenkel 2 warzenartige Vorsprünge 5 in der Isolierstoffschicht angeordnet. Weitere derartige Vorsprünge 50 sind auf den Schenkeln 3 in der Isolierstoffschicht ausgebildet. Die Schenkel 2 sind an einer Seite mit Vorsprüngen 6 versehen. Die Zusammenfassung der
Relaisstreifen
Zusatz zur Patentanmeldung s 42592 VIIIc/21g
(Auslegescforift 1 055 129)
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung auf der am 28. April 1957 eröffneten
Deutschen Industrie-Messe
(Technische Messe — Mustennesse) in Hannover
Gundokar Braumann, München,
ist als Erfinder genannt worden
Polbügel zu einem Bauteil vereinfacht die Fertigung und die Montage des Relaisstreifens.
Die Anker 7 sind als starre Lamellen ausgebildet und ergänzen L-förmig ausgebildete Federbleche 8 zu einer U-Form. In Verlängerung des langen Schenkels dieser Federbleche sind Lötösen 9 angebracht. Die zuletzt erwähnten Schenkel der Bleche sind mehrfach geknickt und in dem unterhalb der kurzen Schenkel liegenden Teil mit punktförmigen Ausprägungen 10 versehen. Im vorderen Teil der langen Schenkel der Federbleche 8 befinden sich Lochungen 49. In der Nähe der freien Enden der Anker 7 sind auf diesen walzenförmige Kontakte 11 angebracht.
Die Gegenpolbügel 12 sind L-förmig ausgebildet und mit sich dieser L-Form anpassenden Ausprägungen 13 versehen. Am äußeren Winkel der Bügel befinden sich Aussparungen 14.
Die Kontaktbügel 15 sind ebenfalls im wesentlichen L-förmig ausgebildet. Der lange L-Schenkel läuft in Lötösen 16 aus, während der kurze Schenkel einen in Richtung des langen Schenkels verlaufenden Ansatz besitzt. Dieser Ansatz und der kurze L-Schenkel sind geschlitzt. Durch den Schlitz 17 wird der eben erwähnte Ansatz in zwei Zungen unterteilt, an denen, auf der anderen Seite liegend und darum in der Darstellung nicht sichtbar, zwei ebenfalls walzenförmige Kontakte angeordnet sind. Diese Kontakte stehenrechtwinkelig zu den Kontakten 11 der Anker und bilden zwei Berührungsstellen. Der so geschaffene Doppelkontakt zeichnet sich dadurch aus, daß die zwei Kontaktstellen völlig unabhängig voneinander sind, was sich besonders hinsichtlich der Vermeidung von
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Prellerscheinungen vorteilhaft auswirkt. Eine Kröpfung der Zungen des kürzeren L-Schenkels verleiht den Zungen der Ansätze eine für das Arbeiten der Kontakte vorteilhafte Vorspannung. An dem langen L-Schenkel sind durch Heraustrennen federnde Lappen 19 geschaffen, die, wie später erläutert, zur Halterung des Kontaktbügels dienen.
Die in Fig. 1 dargestellten Einzelteile sind auseinandergezogen in der Stellung gezeichnet, die sie im fertig montierten Streifen einnehmen. In diesem Zustand haben sie zueinander folgende Lage:
Die Ankerlamellen 7 liegen über ihre gesamte Länge auf den längeren Polbügelschenkeln 2 auf. Der längere Schenkel des L-förmigen Federbleches 8 legt sich dabei auf den jeweils zwischen zwei langen Polbügelschenkeln liegenden kurzen Schenkel des entsprechenden Bügels auf.
In einem gewissen Abstand von den Ankern befinden sich dann die Gegenpolbügel. Auf diesen liegen die Kontaktbügel auf. Die langen Schenkel der Gegenpolbügel liegen jeweils über den kurzen Schenkeln der Polbügel und mit den freien Enden ihrer kurzen Schenkel über den langen Schenkeln der entsprechenden Polbügel und den freien Ankerenden. Die zwischen den Schenkeln der Gegenpolbügel und den der Polbügel liegenden Luftspalte wirken sich magnetisch auf das Verhalten des Relais nicht störend aus, da einmal der Abstand zwischen den beiden Bauteilen sehr gering gehalten werden kann und sie sich zum anderen auf einer großen Fläche gegenüberstehen. Aus Gründen einer wirtschaftlichen Fertigung des die Bauteile aufnehmenden Trägers und aus durch die Montage bedingten Gründen darf allerdings der Abstand der Lagerstellen einen gewissen Wert nicht unterschreiten. Durch die Prägungen 13, die auf der den Polbügeln zugewandten Seite der Gegenpolbügel hervortreten, wird der eigentliche für das Verhalten der Bauteile hinsichtlich der Flußführung wirksame Abstand aber über den durch die oben angeführten Gründe bedingten Abstand hinaus vermindert. Die Arbeitsluftspalte befinden sich zwischen den freien Ankerenden und den freien Enden der kurzen Schenkel der Gegenpolbügel.
Die Bestückung des Streifens mit Spulen erfolgt so, daß in der Nähe dieser Arbeitsluftspalte die Anker umfassenden Ansprechspulen angeordnet werden. Bei Erregung einer solchen Spule enthält das über dem Arbeitsluftspalt liegende Ende des Gegenpolbügels die entgegengesetzte Polung als das den Luftspalt an der anderen Seite begrenzende freie Ankerende und der unter diesem liegende Polbügel. Der Anker wird auf diese Weise vom Gegenpolbügel angezogen und gleichzeitig vom Polbügel abgestoßen. Dabei trifft er mit seinem Kontakt 11 auf die am Kontaktbügel 15 angeordneten Gegenkontakte. Dadurch wird ein Stromkreis, der einerseits an die Lötöse 9 des Ankers und andererseits an die Lötöse 16 des entsprechenden Kontaktbügels angelegt ist, geschlossen. Nach dem Anzug des Ankers erfolgt eine Umschaltung, die die Abschaltung der Ansprechspule und die Erregung einer Haltespule bewirkt. Diese Haltespule wird ebenfalls so angeordnet, daß sie den Anker umfaßt, wird aber zweckmäßig vom freien Ankerende weg nach rückwärts versetzt, so daß der Anker von zwei räumlich hintereinanderliegenden Spulen umfaßt wird. Der Aufbau des Relaisstreifens gestattet es aber auch, für mehrere Relais nur eine Haltespule zu verwenden.
Die in der Fig. 1 dargestellten und in ihrer Wirkungsweise im vorhergehenden beschriebenen Bauteile würden bei entsprechender Spulenbestückung bereits ein Streifenrelais bilden. Aus verschiedenen Gründen,
z. B. dem der besseren Ausnutzung der Eisenkreise, ist es vorteilhaft, die Polbügel doppelseitig zu bestücken, d. h. auf beide Seiten der Polbügel Anker aufzulegen und in entsprechendem Abstand mit aufgelegten Kontaktbügeln versehene Gegenpolbügel anzuordnen. Die Zahl der Kontaktstellen wird dadurch verdoppelt. Diese Zahl läßt sich nun wiederum verdoppeln, wenn man bei einem Relaisstreifen jeweils zwei derart bestückte Polbügel übereinander anordnet,
ίο wobei der Aufwand an Ansprech- und Haltespulen nicht größer wird als bei der Bestückung lediglich mit den in Fig. 1 dargestellten Bauteilen. Ein solcher Streifen läßt sich selbstverständlich noch erweitern, wenn man neben den beiden erwähnten noch einen dritten und noch weitere Polbügel mit entsprechender Bestückung zusammenfaßt.
Einen Isolierstoff träger für ein mit jeweils zwei übereinander angeordneten Polbügeln ausgerüstetes Streifenrelais mit einem Beispiel für die Spulenbestückung und die dafür erforderlichen Lötanschlüsse zeigen die Fig. 2 bis 5.
Der Trägerkörper 19 besitzt eine Leiste 22, in der abwechselnd kastenförmige Bauteile 20 und 21 so eingebettet sind, daß sie über ihre Mitten von der genannten Leiste erfaßt werden. Die Bauteile 20 sind an den seitlichen Innenwänden mit sich gegenüberliegenden Ansätzen 23 bis 27 versehen. Die Ansätze 25 sind an der Rückseite (das ist die Seite, von der, wie im folgenden näher beschrieben, die Polbügel eingesetzt werden) als durchgehende Stege ausgebildet. An der Vorderseite der Leiste 22 (entsprechend dem Vorhergesagten ist das die Seite, auf der die freien Ankerenden mit den Kontaktstellen liegen) sind die äußeren Schmalseiten der Bauteile zangenförmig so ausgebildet, daß Führungen 28 und 29 entstehen. Im Bereich der Bauteile 20 ist die Leiste 22 mit Durchbrüchen 30 versehen. Die Führung 29 erstreckt sich durch diese Durchbrüche über die gesamte Länge des Bauteiles 20, während die Führung 28 nur bis an einen über dem entsprechenden kastenförmigen Bauteil angeordneten Durchbruch 48 der Leiste vorgezogen ist.
Die kastenförmigen Bauteile 21 sind an einer seitlichen Innenwand mit durchgehenden Nuten 31 und 32 versehen und besitzen außerdem auf der Rückseite bis in die halbe Tiefe der Bauteile reichende, durch Schwalbenschwanznuten gebildete Führungen 33 und 34.
Auf diese Bauteile werden von der Vorderseite der Leiste her körperlos gewickelte Spulen aufgeschoben.
In Fig. 2 ist eine dieser Spulen 35 in herausgezogener Stellung dargestellt. Gleichausgebildete Spulen werden von der Rückseite der Leiste her in gleicher Weise als Haltespulen entweder auf die Bauteile 21 oder, wenn für mehrere Relais nur eine Haltespule vorgesehen wird, auf mehrere nebeneinanderliegende Bauteile aufgeschoben.
Für die Spulenanschlüsse sind Lötösen 36, 37 und 38 vorgesehen. Diese werden in die Führungen 28, 29, 33 und 34 des Trägers eingeschoben und durch Herausfedern von an ihnen durch Einschnitte geschaffenen Lappen gegen Herausziehen gesichert. Die in Fig. 2 dargestellte Lötöse 37 ist als Anschluß eines Gleichrichters 39 ausgebildet, dessen zweiter Anschluß an eine auf der anderen Seite aus ihm herausragenden Lötöse 40 herangeführt ist. Der Gleichrichter ist mit einem Führungsteil 41 versehen, das seine Befestigung auf dem Träger durch einfaches Einstecken in die Führung 28 gestattet.
Das Montieren des Streifens erfolgt auf einfachste Weise durch Einstecken der Einzelteile in den Träger-
körper 19. Nachdem die Spulen aufgeschoben sind, werden von der Rückseite her zunächst die Polbügel so eingeschoben, daß ihre Schenkel 3 zwischen den Ansätzen 23 und 24 bzw. 26 und 27 der Bauteile 20 und mit den Ansätzen 6 der Schenkel 2 in den Nuten 31 bzw. 32 der Bauteile 21 gleiten. Diese Nuten sind den genannten Ansätzen so angepaßt, daß sie zusammenwirkend mit ihnen die richtige Lage des Polbügels sichern und ein Justieren der später aufgelegten Anker überflüssig machen.
Die Anker werden ebenfalls von der Rückseite her derart eingeschoben, daß sie an beiden Seiten des Polbügels liegen. Dabei kommen sie auf den längeren Polbügelschenkeln 2 zur Auflage. Die Knickung des Ankerhaltebleches bewirkt, daß sich dieses zwischen den genannten Ansätzen und der Polbügeloberfläche fest einpreßt. Die Vorsprünge 50 auf den Polbügelschenkeln 3 greifen in der richtigen Lage der Anker in die Lochungen 49 der Federbleche 8 ein und sichern so die Anker gegen Herausziehen. Die an den Ankerhalteblechen vorgesehenen punktförmigen Ausprägungen 10 bewirken dabei, daß sich die Anker 7 auf die Polbügelschenkel aufdrücken. Die in der Isolierschicht der Polbügel vorgesehenen warzenartigen Vorsprünge 5 bewirken weiterhin, daß die Anker mit ihren freien Enden, an denen die Kontaktstellen angebracht sind, mit einer gewissen Vorspannung auf den Polbügelschenkeln aufliegen. Neben der Einfachheit dieser Ankerlagerung ist ein weiterer Vorteil der, daß der kurze Schenkel des gleichzeitig zur Rückstellung und Halterung dienenden Federbleches 8 beim Anzug des Ankers auf Torsion beanspruch wird. Ermüdungserscheinungen werden dadurch weitgehendst ausgeschaltet. Weiterhin wird ein flacher Anstieg der Ankeranzugskraft erreicht.
Es erfolgt dann die Bestückung des Relaisstreifens mit den Gegenpol- und den Kontaktbügeln. Zu diesem Zweck werden die Kontaktbügel mit der Seite, an der sich die Gegenkontakte für die Anker befinden, auf die Gegenpolbügel aufgelegt und mit ihnen von der Vorderseite her zwischen die entsprechenden Ansätze des Trägerkörpers eingeschoben. Bei dem dargestellten Beispiel sind für jedes Relais vier Gegenpolbügel und eine entsprechende Anzahl Kontaktbügel erforderlich. Das erste Paar dieser Bauteile wird so eingeschoben, daß die langen Schenkel zwischen die Ansätze 23 und die diesen gegenüberliegende Wandung der Bauteile 20 zu liegen kommen. Die Ansätze sind in einem solchen Abstand von der Wand angeordnet, daß sich die Bügel leicht einschieben lassen. Eine in der Darstellung nicht gezeigte Knickung der langen Schenkel der Kontaktbügel bewirkt einen festen Sitz der Bauteile in der Führung. Haben die Bügel beim Einschieben die funktionsmäßig richtige Lage erreicht, federn die Lappen 19 der Kontaktbügel zurück, legen sich gegen den Rand der Bauteile 20 und sperren so die Bügel gegen Herausziehen. Das zweite Paar der Bauteile wird so eingesetzt, daß die langen Schenkel zwischen die Ansätze 24 und 25 zu liegen kommen. Der Kontaktbügel muß natürlich auch hier so aufgelegt werden, daß er auf der dem Anker abgewandten Seite des Gegenpolbügels liegt. Ein Abbiegen der durch die Einschnitte 18 geschaffenen Lappen an den Kontaktbügeln in die Aussparungen 14 der Gegenpolbügel hinein schafft eine Sicherung gegen Herausziehen der zuletzt genannten Bügel aus ihren Führungen.
Die Bestückung der zweiten Etage, die durch die breiteren, an der Rückseite in einen durchgehenden Steg auslaufenden Ansätze 25 von der ersten getrennt ist, wird in der gleichen Weise so vorgenommen, daß
die entsprechenden Schenkel der Pol- und Gegenpolbügel mit den aufgelegten Ankern bzw. Kontaktbügeiii zwischen die Ansätze 26, 27 bzw. 25, 26 und 27 und die Wandung der Bauteile 20 zu liegen kommen.
Die in die Führungen eingeschobenen Bauteile werden in diesen so gehalten, daß ihr funktionsmäßig richtiger Abstand gesichert und kein Nachjustieren erforderlich ist. Man kann zusätzlich an den Bauteilen 21, wie in Fig. 4 gezeigt, Ansätze 42 und 43 anordnen, auf denen die Gegenpolbügel aufliegen und die so zusätzlich für eine funktionsmäßig richtige Lage dieser Bügel sorgen.
Die Isolierstoffleiste 22 ist über die außenliegenden kastenförmigen Bauteile 20 hinaus verlängert, wobei die Fortsätze unterschiedlich lang ausgebildet sind und dem kürzeren Fortsatz 45 seitlich versetzt gegenüberliegende Ansätze 46 und 47 der Leiste zugeordnet sind. Durch diese Ausbildung wird eine besonders einfache Montage des Relaisstreifens in Gestellrahmen ermöglicht. Man kann den Streifen mit dem Fortsatz 44 der Leiste schräg in einen Führungsschlitz einstecken, so weit es die Länge dieses Teiles erlaubt. Daraufhin wird der Streifen in die senkrechte Lage gedrückt, wobei der Fortsatz 45 über eine Schiene hinweggeführt wird. Der Streifen wird dann so nach unten geschoben, daß die Schiene zwischen diesen Fortsatz und die Ansätze 46 und 47 zu liegen kommt. Da der an der entgegengesetzten Seite überstehende Fortsatz 44 der Leiste länger ausgeführt ist, wird die Führung des Fortsatzes durch das Herunterschieben des Streifens nicht beeinträchtigt. Man kann auf diese Weise in einem Gestellrahmen eine große Anzahl Streifen nebeneinander anordnen und sie entweder einzeln oder reihenweise durch Zusammenklemmen des Führungsschlitzes festlegen. Die Fig. 5 zeigt den unteren Teil des Isolierstoffträgers 19, und zwar gegenüber der Darstellung in Fig. 2 in einer um 45° in die Betrachtungsebene hineingedrehten Lage.
Die Fig. 6 zeigt in einer Ansicht von vorn einen Ausschnitt eines fertigmontierten Streifenrelais.
Die Empfindlichkeit der Relais läßt sich durch die Verwendung von Permanentmagnetmaterial für die Polbügel erhöhen. Der von ihnen erzeugte Dauerfluß schließt sich dann im Ruhezustand der Relais über die Polbügelisolation und die Anker. Diese werden also vom Polbügel angezogen. Wird die den Polbügelschenkel, der die Anker trägt, umfassende Spule derart erregt, daß der von ihr erzeugte Dauerfluß die Richtung des Permanentflusses hat, wird der Fluß in den Ankern umgekehrt. Die nun mit dem Polbügel gleichgepolten Anker werden von diesem abgestoßen und gleichzeitig von den entgegengesetzt gepolten Gegenpolbügeln angezogen. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung liegt in der auf die Anker ausgeübten Kraft im Ruhezustand des Relais.
Die Erhöhung der Empfindlichkeit und der eben erwähnte Effekt lassen sich auch bei der Verwendung von Polbügeln aus einem nicht permanentmagnetischen Material dadurch erreichen, daß auf diese, beispielsweise außerhalb des Isolierstoffträgers, ein oder mehrere Dauermagneten aufgesetzt werden.
Das optische Erkennen des jeweiligen Zustandes eines Relais läßt sich dadurch erleichtern, daß die Anker verlängert und an ihren freien Enden derart abgebogen werden, daß sie im Ruhezustand die vordere Kante des von ihnen eingefaßten Polbügelschenkels verdecken. Diese Kante ist also nur dann sichtbar, wenn die Anker angezogen sind. Sie kann vorteilhaft mit einem Farbanstrich, insbesondere mit einem solchen aus Leuchtfarbe, markiert werden.

Claims (21)

Die Anordnung der Gegenkontakte für die Anker an den in Richtung des langen L-Schenkels an den kurzen L-Schenkel der Kontaktbügel angeordneten Ansätze hat den Vorteil, daß die Kontakte geschützt angeordnet sind. Da der Relaisstreifen völlig justierfrei 5 montiert werden kann, bedeutet die damit verbundene Unzulänglichkeit der Kontakte keinen Nachteil. Es ist aber ohne weiteres möglich, eine bessere Zugänglichkeit der Kontaktstellen dadurch zu schaffen, daß der die Kontakte tragende Ansatz des Kontaktbügels an dessen kurzem Schenkel derart angeordnet wird, daß er nicht, wie in Fig. 1 gezeigt, in den Innenraum zwischen den Schenkeln hineinragt, sondern den kurzen Schenkel in der entgegengesetzten Richtung fortsetzt. Naturgemäß müßten in diesem Fall die Anker entsprechend verlängert werden. Die Relais des in den Figuren dargestellten und oben beschriebenen Relaisstreifen sind, wie erwähnt, mit Arbeitskontakten ausgerüstet. Es ist selbstverständlich möglich, sie statt dieser Arbeitskontakte oder auch zusätzlich zu ihnen mit Ruhekontakten auszurüsten. Patentansprüche:
1. Relaisstreifen mit einer Mehrzahl elektromagnetischer Relais nach Patentanmeldung S 42592 VIII c/21g, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile der Relais in Führungen eines für den gesamten Streifen gemeinsamen, einstückig ausgebildeten Isolierstoffkörpers montiert und als flache Bauteile derart ausgebildet sind, daß sie durch einfaches Einstecken in den Führungen befestigt werden können.
2. Relaisstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbügel sämtlicher Relais des Streifens in einem kammförmigen Bauteil (1) zusammengefaßt sind.
3. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbügel mit einer Isolierstoffschicht (4) bedeckt sind.
4. Relaisstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (7) als starre Lamellen ausgebildet sind und ein im wesentlichen L-förmig ausgebildetes, zu ihrer Halterung und Rückstellung dienendes Federblech (8) zu einer U-Form ergänzen.
5. Relaisstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenpolbügel (12) im Bereich der langen L-Schenkel mit Ausprägungen (13) versehen sind.
6. Relaisstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen Schenkel der Kontaktbügel (15) einen in Richtung der langen Schenkel verlaufenden Ansatz besitzen und daß der kurze Schenkel und dieser Ansatz geschlitzt sind, wobei an den durch die Schlitzung des Ansatzes geschaffenen Zungen zwei Gegenkontakte für den Ankerkontakt angebracht sind.
7. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbügel (1) mit auf beiden Seiten aufgelegten Ankern (7) versehen sind, denen in einem gewissen Abstand mit aufgelegten Kontaktbügeln (15) versehene Gegenpolbügel (12) zugeordnet sind.
8. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere beidseitig
bestückte Polbügel (1) in dem Isolierstoffträger (19) in mehreren Etagen übereinader angeordnet sind.
9. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (19) aus mehreren kastenförmigen Bauteilen (20, 21) besteht, die durch eine über ihre Mitten verlaufende, einstückig mit ihnen hergestellte Leiste (22) zu einem Bauteil vereinigt sind.
10. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen zur Halterung der Relaiseinzelteile an den seitlichen Innenwänden der kastenförmigen Bauteile durch Nuten (31,32) und/oder Ansätze (23 bis 27) gebildet werden.
11. Relaisstreifen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf die die Anker aufnehmenden kastenförmigen Bauteile (21) körperlos gewickelte Spulen (35) aufgeschoben sind.
12. Relaisstreifen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Relais eine Ansprechspule auf die die Anker aufnehmenden kastenförmigen Bauteile auf der Vorderseite der Leiste aufgeschoben ist.
13. Relaisstreifen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Leiste auf die kastenförmigen, die Anker aufnehmenden Bauteile (21) Haltespulen aufgeschoben sind.
14. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Leiste eine für mehrere Relais gemeinsame Haltespule auf die kastenförmigen Bauteile aufgeschoben ist, die die zu diesen Relais gehörenden Anker aufnehmen.
15. Relaisstreifen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Ankerenden so abgebogen sind, daß sie im Ruhezustand der Anker die vordere Schnittkante des Polbügelschenkels, auf dem sie aufliegen, verdecken.
16. Relaisstreifen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittkante des Polbügels durch eine farbige Abdeckung, insbesondere eine solche mit Leuchtfarbe, markiert ist.
17. Relaisstreifen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Lötösen (36 bis 38) für die Spulenanschlüsse in an den kastenförmigen Bauteilen (20, 21) vorgesehenen Führungen (28, 29, 33, 34) eingesteckt und in diesen gehaltert sind.
18. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Relais ein Gleichrichter (39) auf den Isolierstoffträger montiert bzw. in diesen bei der Herstellung eingebettet ist.
19. Relaisstreifen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffleiste (1) in ihrer Längsrichtung über die außenliegenden kastenförmigen Bauteile hinausragt, wobei die überstehenden Teile (44, 45) unterschiedlicher Länge sind und dem kürzeren Teil seitlich versetzte Ansätze (46, 47) der Leiste gegenüberliegen.
20. Relaisstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbügel (1) aus Permanentmagnetmaterial bestehen.
21. Relaisstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polbügel mit einem oder mehreren vorzugsweise außerhalb des Isolierstoffträgers aufgesetzten Permanentmagneten versehen sind.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
@ 909 558/360 6.59
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