DE1059870B - Vorrichtung zum Aushalsen von Anschlussstutzen an einem Sammelrohr oder -kessel - Google Patents
Vorrichtung zum Aushalsen von Anschlussstutzen an einem Sammelrohr oder -kesselInfo
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- DE1059870B DE1059870B DEH22708A DEH0022708A DE1059870B DE 1059870 B DE1059870 B DE 1059870B DE H22708 A DEH22708 A DE H22708A DE H0022708 A DEH0022708 A DE H0022708A DE 1059870 B DE1059870 B DE 1059870B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/28—Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
- B21C37/29—Making branched pieces, e.g. T-pieces
- B21C37/292—Forming collars by drawing or pushing a rigid forming tool through an opening in the tube wall
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aushalsen von hintereinander liegenden Anschluß stutzen
an Sammelrohren oder Sammelkesseln, die ein in das Rohrinnere einführbares, den Aushalsstempel
steuerndes Hubwerk und eine gegen den Rohrumfang ansetzbare, gemeinsam mit dem Hubwerk
entlang dem Rohr verschiebbare Matrize sowie Mittel zum Ausrichten des Hubwerkes bzw. Stempels
auf die Aushalsachse hat.
Als Ausrichtmittel dienen bei der bekannten Vorrichtung am Körper des Hubwerkes vorgesehene
Flächen, die sich an die Innenwandung des Rohres anlegen. Solche Flächen vermögen aber ein Ausrichten
höchstens bei unrunden Rohren. Das Ausrichten ist bei großen Längen des Rohres und Toleranzen der
Rohrweiten in Frage gestellt bzw. schwierig herbeizuführen.
Gemäß der Erfindung wird zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten als Lösung vorgeschlagen, daß die
Ausrichtmittel nach Art einer Fangstiftverriegelung aus einer am Hubwerk vorgesehenen Führungsbohrung
und einem in sie beim Ansetzen der Matrize durch eine Aushalsöffnung des Rohres hindurch eingreifenden,
am Matrizenträger angeordneten Führungszapfen bestehen. Diese Verriegelung hält das
Hubwerk in der richtigen Stellung, wobei sie jegliche Schaukelbewegung oder sonstige Verschiebung des
Hubwerkes während der Herstellung des Anschlußstutzens verhindert.
Fangstiftverriegelungen, wie sie insbesondere bei sogenannten Folgeschrittwerkzeugen gebräuchlich
sind, erfüllen eine von der Erfindungsaufgäbe grundsätzlich abweichende und mit ihr nicht vergleichbare
Aufgabe. Sie dienen nämlich in bezug auf eine nacheinander durch mehrere Formgebungswerkzeuge beaufschlagte
gleiche Stelle eines schrittweise vorgeschobenen Bandes oder Streifens dazu, diesen jeweils
in genaue Arbeitslage zu bringen. Zu diesem Zweck greifen mit dem beweglichen Werkzeugträger
verbundene Fangstifte passend durch vorbereitete Löcher des Streifens in Bohrungen des feststehenden
Werkzeugträgers. Gegenüber diesen Fangstiften und auch den vielverbreiteten Paßstiften und Zentrierzapfen
zur Ausrichtung zweier Maschinenteile zueinander erfüllt die Erfindung die ausschließlich auf das
angegebene Anwendungsgebiet beschränkte besondere Aufgabe.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit dem Sammelrohr vor dem Warmverformungsvorgang,
Fig. 2 einen durch die Achse des Sammelrohres gelegten Schnitt der Vorrichtung vor dem Verformungsvorgang,
Vorrichtung zum Aushalsen
von Anschlußstutzen an einem
Sammelrohr oder -kessel
Anmelder:
Andre Huet, Paris
Andre Huet, Paris
Vertreter:
Dr. W. Schalk und Dipl.-Ing. P. Wirth, Patentanwälte, Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 4. Februar 1954
Frankreich vom 4. Februar 1954
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie IH-III der Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus einem Wagen a mit Rädern zur Verschiebung auf Schienen b, deren Länge
mindestens derjenigen der zu behandelnden Sammelrohre gleich ist. Am einen Ende des Wagens α ist auf
einem Sockel c das ganze Grundgestell gelagert, das zum Halten des Sammelrohres und der Matrize dient,
die sich von außen an dieses Sammelrohr anlegt. Am anderen Ende des Wagens α ist eine Stützstange für
das Hubwerk gelagert, die in zwei Stahlbändern d1, d2
endet; diese ganze Einrichtung greift im Innern des Sammelrohres e an und trägt am Ende in der Höhe
des Grundgestells das Hubwerk f, das den Stempel g im Innern des Sammelrohres antreibt.
Das Grundgestell, welches das Sammelrohr e an der mit dem Anschlußstutzen zu versehenden Stelle abstützt,
besteht aus drei Trägern hl, h2, hs, die halbkreisförmig
oder annähernd halbkreisförmig ausgenommen und auf einer Platte fe4 gelagert sind. Diese
ist mit dem Sockel c durch eine mit gegenläufigen Gewinden versehene Schraube «verbunden, mittels der die
Träger h1, h2, h3 nach Bedarf angehoben werden
können, um die Träger von unten gegen das Sammelrohr gegenüber der Stelle heranzuführen und anzulegen,
an der ein Anschlußstutzen hergestellt werden soll. Im Inneren des Sammelrohres e ist der Boden f1
des Hubwerkes so gestaltet, daß er sich an das Sammelrohr anlegt und eine Sitzfläche zur Abstützung
909 558/176
Claims (1)
- des Hubwerkes während des Warmverformungsvorganges bildet.Die Vorrichtung, die zum Festlegen des Hubwerkes f und damit zum Verhindern einer Schaukelbewegung während des Durchstoßvorganges dient, besteht aus einem Zapfen p, der an einem Halter p1 gelagert ist. Dieser kann an der Platte m verschoben und festgestellt werden, die einen Bestandteil des Matrizenträgers bildet.Der Zapfen p dringt beim Senken der Matrize / in eine Führungsbohrung q ein, deren Körper zwischen den Tragstangen d1, d- des Hubwerkes f verschiebbar und z. B. mittels einer Schraube q1 feststellbar ist.Im ganzen arbeitet die Vorrichtung wie folgt: Das Sammelrohr e, das Löcher oder Aushöhlungen an den mit Anschluß stutzen zu versehenden Stellen aufweist, die im allgemeinen längs einer Erzeugenden verteilt sind, wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, derart in Arbeitsstellung gebracht, daß ihre obenliegende Erzeugende diejenige ist, in deren Längsrichtung verteilt die Anschlußstutzen hergestellt werden sollen. Hierauf führt man durch eines der Enden des Sammelrohres das Hubwerk / in sein Inneres ein und läßt den Wagen α auf den Schienen b bis zur gewünschten Stellung rollen. Dann wird er festgestellt. Hiernach hebt man das Grundgestell h1, h2, hs gegenüber dem Sockel c durch Drehen der Schraube i an, bis das Sammelrohr auf dem Grundgestell ruht. Darauf bringt man den mit einem Anschlußstutzen zu versehenden Bereich des Sammelrohres auf die gewünschte Temperatur. Dann senkt man mittels äußerer (nicht gezeichneter) Hebevorrichtungen, deren Steuerstangen bei i1 und t- an Augen des Ouerhauptes k angelenkt sind, das an Säulen j1, j'- des Sockels c geführte Querstück k derart, daß die Matrize / gemäß der Zeichnung auf die Oberfläche des Sammelrohres gegenüber dem Stempel g drückt. Durch diese Bewegung ist der Zapfen p in seine Führungsbohrung q eingeführt worden, wodurch jegliche Verschiebung des Hubwerkes / im Innern des Sammelrohres während des Warmverformungsvorganges verhindert wird.Hierauf braucht man nur noch die Druckwirkung, z. B. eines Druckmittels, im Innern des Hubwerkes f einzuschalten, damit der Stempel die Wandung des Sammelrohres durchdringt und einen Anschlußstutzen an der gewünschten Stelle aushalst, wobei das Metall in den Zwischenraum zwischen Stempel und Matrize verdrängt wird.Dieser Arbeitsgang kann mit Stempeln und Matrizen zunehmenden Querschnittes wiederholt werden, wenn der Anschluß stutzen nach dem ersten Arbeitsgang noch nicht die endgültig gewünschten Abmessungen erlangt hat.Will man eine Reihe von Anschlußstutzen längs der oberen Erzeugenden des Sammelrohres in im allgemeinen gleichbleibenden Abständen herstellen, so legt man den Abstand zwischen der Führungsbohrung q und der Achse des Stempels auf die Strecke fest, die als Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Anschlußstutzen vorgesehen ist, und stellt die Führungsbohrung q mittels der Schraube q1 fest. Ebenso stellt man den Zapfen ρ mittels der Schraube p2 auf den gleichen Abstand von der Achse der Matrize/ fest.Patentanspruch:Vorrichtung zum Aushalsen hintereinanderliegender Anschlußstutzen an einem Sammelrohr oder -kessel, die ein in das Rohrinnere einführbares, den Aushalsstempel steuerndes Hubwerk und eine gegen den Rohrumfang ansetzbare, gemeinsam mit dem Hubwerk entlang dem Rohr verschiebbare Matrize sowie Mittel zum Ausrichten des Hubwerkes bzw. Stempels auf die Aushalsachse hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtmittel nach Art einer Fangstiftverriegelung aus einer am Hubwerk (/) vorgesehenen Führungsbohrung (q) und einem in sie beim Ansetzen der Matrize (/) durch eine Aushalsöffnung des Rohres hindurch eingreifenden, am Matrizenträger (m) angeordneten Führungszapfen (p) bestehen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 389 507, 749 707,
857 789.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©909 558/176 6.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1059870X | 1954-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059870B true DE1059870B (de) | 1959-06-25 |
Family
ID=9599319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH22708A Pending DE1059870B (de) | 1954-02-04 | 1955-01-17 | Vorrichtung zum Aushalsen von Anschlussstutzen an einem Sammelrohr oder -kessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059870B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE389507C (de) * | 1922-08-19 | 1924-02-04 | Schmidt Alfred | Verfahren zur Herstellung nach aussen aufgeweiteter Loecher in Rohren |
| DE749707C (de) * | 1939-03-29 | 1944-12-01 | Anwendung des bei der Herstellung von Rohrstutzen an Rohren bekannten Verfahrens auf die Herstellung von Sammelkammern fuer Dampfkessel | |
| DE857789C (de) * | 1950-03-15 | 1952-12-01 | Duerrwerke Ag | Vorrichtung zur Herstellung von halsartigen Ansaetzen an Sammlern fuer Rohrbefestigung |
-
1955
- 1955-01-17 DE DEH22708A patent/DE1059870B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE389507C (de) * | 1922-08-19 | 1924-02-04 | Schmidt Alfred | Verfahren zur Herstellung nach aussen aufgeweiteter Loecher in Rohren |
| DE749707C (de) * | 1939-03-29 | 1944-12-01 | Anwendung des bei der Herstellung von Rohrstutzen an Rohren bekannten Verfahrens auf die Herstellung von Sammelkammern fuer Dampfkessel | |
| DE857789C (de) * | 1950-03-15 | 1952-12-01 | Duerrwerke Ag | Vorrichtung zur Herstellung von halsartigen Ansaetzen an Sammlern fuer Rohrbefestigung |
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