DE1059794B - Einrichtung zum Herstellen bandfoermiger Schleifkoerper - Google Patents
Einrichtung zum Herstellen bandfoermiger SchleifkoerperInfo
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- DE1059794B DE1059794B DEF18430A DEF0018430A DE1059794B DE 1059794 B DE1059794 B DE 1059794B DE F18430 A DEF18430 A DE F18430A DE F0018430 A DEF0018430 A DE F0018430A DE 1059794 B DE1059794 B DE 1059794B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D11/00—Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
- B24D11/001—Manufacture of flexible abrasive materials
- B24D11/005—Making abrasive webs
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Description
- Einrichtung zum Herstellen bandförmiger Schleifkörper Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Herstellen bandförmiger Schleifkörper, und zwar bringt sie eine Verbesserung solcher Einrichtungen, bei denen das Schleifkorn auf die Oberfläche eines als Kathode dienenden, in einer Elektrolytflüssigkeit liegenden, vorübergehend benutzten metallischen Trägers aufgestreut und durch den Metallniederschlag gebunden wird.
- Es ist bekannt, das Schleifmittel im elektrolytischen Bad auf ruhende Körper aufzubringen. So kann ein Metallkörper mit einer fest aufliegenden Schleifmittelschicht überzogen werden. Wenn die Oberfläche des Metallkörpers entsprechend vorbehandelt worden ist, so kann die im elektrolytischen Bad gebildete Schleifmittelschicht abgenommen werden, um als bandförmiger Schleifkörper verwendet zu werden.
- Ferner ist bekannt, auf mechanischem Wege durch Aufbringen von Schleifmittel und Bindemittel auf ein endloses Transportband ein fortlaufendes Schmirgelband herzustellen. Hierzu ist schon vorgeschlagen worden, das Transportband in scharfem Knick nach unten über eine Umlenkstelle zu führen, damit überschüssige und nicht hinreichend haftende Schleifkörner abfallen. Dadurch ist die Gewähr gegeben, daß das Schmirgelband beim Gebrauch nicht zu schnell Schleifkörner verliert.
- Das Ziel der Erfindung ist darauf gerichtet, auf elektrolytischem Wege ein Schleifband von hoher Qualität, dessen Schleifkörner fest eingebettet sind und dessen Arbeitsfläche möglichst eben ist, zu erzeugen. Trotzdem soll das Schleifband nicht zu stark sein, damit es sich in einem gewissen Maße der zu bearbeitenden Flache anpassen kann. Durch die möglichst ebene Ausbildung der Arbeitsfläche soll das Material bearbeitet werden können, ohne daß eine zu große Menge desselben abgenommen wird. Dies ist nicht nur im Hinblick auf die Einsparung von Arbeitszeit wichtig, sondern auch bei der Bearbeitung eines wertvollen Materials von Bedeutung.
- Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß als vorläufiger Träger ein horizontal über Rollen laufendes endloses Metallband vorgesehen ist, auf dessen oberem Trum von einer Streustelle aus der Kornauftrag erfolgt.
- Das Metallband wird auf diese Weise durch drei Arbeitsbereiche geführt, und zwar a) einen horizontalen Bereich, in dem Schleifkörner und Bindemetall aufgenommen werden, b) einen geneigten und vertikalen Bereich, in welchem die noch nicht festen, überschüssigen Körner abgeworfen werden, und c) einen zweiten horizontalen Bereich mit umgekehrt liegendem Band, in dem nur Bindemittel, aber kein Schleifmittel aufgenommen wird. Die in dem unter a) aufgeführten Bereich erzielte Bindung des aufgestreuten Schleifmittels ist - wie dies auch sonst der Fall ist - noch nicht vollkommen, so daß bei der späteren Verwendung des erzeugten Schleifbandes noch nicht hinreichend gefestigte Schleifkörner ausfallen bzw. ausbrechen würden. Solche gefährdeten Schleifkörner werden aber in dem unter b) erwähnten Bereich abgeworfen, so daß nur Schleifkörner mit schon einigermaßen gutem Sitz in dem dritten Bereich c) durch einen neuen Metallüberzug sehr fest gebunden werden. Auf diese Weise ist Gewähr gegeben, daß die gemäß der Erfindung hergestellten Schleifbänder zuverlässig sind und voll wirksam eingesetzt werden können.
- Die Zeichnungen bringen ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine solche Einrichtung und Fig. 2 einen Grundriß zu der Fig. 1.
- Die Einrichtung besteht aus einem Trog 1, in dem sich ein Rahmen 2 mit einer angetriebenen Rolle 3 und einer frei drehbaren Rolle 4 befindet. Der Rahmen und die Rollen sind von der Elektrolytflüssigkeit überdeckt. Der Antrieb der Rolle 3 erfolgt über einen Riemen, ein Seil od. dgl., das mit 5 bezeichnet ist und in einer Nut 5 A der Rolle 3 läuft.
- Über die beiden Rollen 3 und 4 ist ein dünnes Band 6 aus nichtrostendem Stahl verlegt, an das eine Kathode 7 aus biegsamem Draht angeschlossen ist. Die Kathode 7 folgt der Bewegung des Bandes 6. An einem Ende des Stahlbandes 6 befindet sich über dessen oberem horizontalem Trum ein Aufgabetrichter 10 für das Schleifmittel 11, z. B. Diamantstaub. Das Schleifmittel fällt aus dem Trichter 10 über eine Vorrichtung 9 zum Regeln der Austrittsmenge und ein Auslaufrohr 8 auf die Oberfläche des oberen Trums des Stahlbandes.
- Die auf den Rollen 3 und 4 aufliegende Seite des Stahlbandes 6 ist mit einem Schutzanstrich versehen, damit sich auf dieser Seite kein Metall niederschlägt.
- An der Innenseite der Trogwandung tauchen Anoden 12 und 13 in die Elektrolytflüssigkeit ein. Unter der Umkehrstelle des Bandes 6 an der Rolle 3 befindet sich ein Sammelbehälter 15 für die abfallenden Schleifkörner.
- Wird das Bad von Strom durchflossen, so schlägt sich das Elektrolytmetall langsam auf dem Stahlband 6 nieder, das sich infolge der Drehung der angetriebenen Rolle 3 in Richtung des Pfeiles A (Fig. 1) bewegt. Unter dem Auslaufrohr 8 wird das durchlaufende Stahlband mit einer Schicht Schleifstaub bedeckt, deren Stärke von der Stellung der Regelvorrichtung 9 und der Geschwindigkeit des Stahlbandes abhängt. Der auf dem Stahlband befindliche Schleifstaub wird durch das sich niederschlagende Elektrolytmetall gebunden. Die noch lockeren und überschüssigen Schleifkörner fallen an der Umkehrstelle des Stahlbandes an der Rolle 3 ab und werden von dem Sammelbehälter 15 aufgefangen.
- An dem zurücklaufenden unteren Trum des Stahlbandes (Pfeil B) haftet der Schleifstaub bereits und nimmt weiteres Elektrolytmetall auf, das seine Einbettung vervollständigt. Um möglichst viel Elektrolytmetall aufzunehmen, kann das Stahlband mehrere Male bei eingeschaltetem Strom umlaufen. Die Dauer dieses Vorganges hängt von der Korngröße ab. Es ist auch möglich, das Stahlband mit mehreren Schleifmittelschichten zu versehen. Die einzelnen Schichten überlagern sich und bilden eine vollkommen gleichmäßige Verbindung ohne heterogene Stellen. Am Ende des Arbeitsganges nimmt man das Stahlband heraus und entfernt das gewonnene Schleifband von dem Stahlband.
- Dieses Schleifband ohne Trägermaterial ist endlos und kann nach Art eines Bandsägeblattes verwendet werden. Mit Werkzeugmaschinen, die mit diesen Schleifbändern ausgerüstet sind, lassen sich alle Schleifarbeiten ausführen. Das Schleifband kann die verschiedensten Formen haben und kann als Überzug für alle Schleifmittelträger, auch in Form von Scheiben usw., benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Herstellen bandförmiger Schleifkörper mittels eines als Kathode dienenden, in einer Elektrolytflüssigkeit liegenden, vorübergehend benutzten metallischen Trägers, auf dessen Oberfläche das Schleifkorn aufgestreut und durch den Metallniederschlag gebunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß als vorübergehend benutzter Träger ein horizontal über Rollen (3, 4) laufendes endloses Metallband (6) vorgesehen ist, auf dessen oberes Trum von einer S treustelle (8) aus der Kornauftrag erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 128 448, 596 789, 757 790; schweizerische Patentschrift Nr. 266 176; britische Patentschrift Nr. 479 767; USA.-Patentschrift Nr. 2 359 920.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1059794X | 1955-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059794B true DE1059794B (de) | 1959-06-18 |
Family
ID=9599288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF18430A Pending DE1059794B (de) | 1955-04-18 | 1955-09-15 | Einrichtung zum Herstellen bandfoermiger Schleifkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059794B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4256467A (en) | 1978-12-12 | 1981-03-17 | Ian Gorsuch | A flexible abrasive coated article and method of making it |
| DE3915810A1 (de) * | 1988-06-07 | 1989-12-14 | Diamant Werkzeuge Gmbh Hameln | Flexibler schleifkoerper |
| DE19727104A1 (de) * | 1997-06-26 | 1999-03-25 | Ver Schmirgel & Maschf | Flexibler Schleifkörper und Verfahren zu seiner Herstellung |
Citations (6)
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-
1955
- 1955-09-15 DE DEF18430A patent/DE1059794B/de active Pending
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| US6383064B1 (en) | 1997-06-26 | 2002-05-07 | Vereinigte Schmirgel- Und Maschinen-Fabriken Ag | Flexible abrasive body |
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