DE1059747B - Schlagradmuehle - Google Patents
SchlagradmuehleInfo
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- DE1059747B DE1059747B DED24082A DED0024082A DE1059747B DE 1059747 B DE1059747 B DE 1059747B DE D24082 A DED24082 A DE D24082A DE D0024082 A DED0024082 A DE D0024082A DE 1059747 B DE1059747 B DE 1059747B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
- B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
- B02C13/08—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and acting as a fan
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schlagradmühle mit vorgeschalteter Schlägermühle, deren Schläger auf
der Schlagradwelle angeordnet und von einem vor der Ansaugöffnung des Schlagradgehäuses an diesem befestigten
zylindrischen Gehäuse umgeben sind, das von den von dem Schlagrad angesaugten, für die
Mahltrocknung und die Sichtung erforderlichen, durch einen Einlaufkrümmer zugeführten Gasen axial durchströmt
wird.
Bei bekannten Mühlen dieser Art hat man die Schlägermühle mit einem Trommeldurchmesser ausgeführt,
der größer ist als der der Saugöffnung des Schlagrades und als der der Fördergaseintrittsöffnung.
Diese Ausbildung sollte bewirken, daß das Mahlgut so lange in der Schlägermühle bleibt, bis der für die
Luftaustragung zum Schlagrade erwünschte Feinheitsgrad erreicht ist. Die sich dabei ergebenden Absätze
verursachen im Fördergasstrom jedoch Wirbelungen und beeinträchtigen die nutzbare Förderleistung.
Außerdem begünstigen sie den einseitigen Verschleiß der Schlagplatten, der wieder eine Einbuße an Förderleistung
bedingt.
Diese ungünstigen Einflüsse werden vermieden, wenn gemäß der Erfindung das zylindrische Gehäuse
der Schlägermühle sowohl in den Einlauf krümmer als auch in die Ansaugeöffnung des Schlagradgehäuses
ohne Absatz übergeht und im Durchmesser kleiner ist als die Ringscheibe des Schlagrades.
Durch diese Maßnahme wird eine gleichmäßigere Verteilung des Mahlgutes über den Querschnitt der
Saugöffnung des Schlagrades erreicht und dadurch einseitiger Verschleiß vermieden. Die erzielte gleichmäßige
Verteilung des Fördergases bedingt geringe S trömungsverluste, zugleich auch eine wirksamere
und gleichmäßigere Trocknung des Mahlgutes.
Bei Sichtermühlen der beschriebenen Art werden die Grieße mit einem Teil der Brüden in den Ansaugstutzen
zurückgeleitet. Um auch sie gleichmäßig über den Querschnitt zu verteilen, wird nach einer weiteren
Ausgestaltung gemäß der Erfindung die Grießrückführleitung von oben in den Einlaufkrümmer in Drehrichtung
der Schläger tangential zur gedachten Verlängerung der von den Schlägerköpfen bestrichenen
Zylinderfläche eingeführt. Die Grieße gelangen dann mit den sie tragenden Brüden fast stoßfrei in die
Schlagradmühle
Hauptströmung.
Eine Verminderung der S trömungs widerstände kann bereits im Einlaufkrümmer erzielt werden, wenn
er bei Einströmung von oben im waagerechten Achsschnitt ähnlich einem nach der Symmetrieebene geteilten
Rotationsparaboloid ausgebildet wird.
Der Verschleiß der Schlagplatten wird vermindert und gleichmäßiger verteilt und die Förderleistung des
Schlagrades erhöht, wenn die Eintrittskanten der
Anmelder:
Deutsche
Deutsche
Babcock & Wilcox-Dampfkessel-Werke
Aktien-Ges ells chaf t,
Oberhausen (Rhld.), Duisburger Str. 375,
Oberhausen (Rhld.), Duisburger Str. 375,
und Josef Wessely,
Eschweiler, Liebfrauenstr. 38
Eschweiler, Liebfrauenstr. 38
Josef Wessely, Eschweiler,
HermannHennecke1 HeinrichKron1 Oberhausen (Rhld.), und Günter Schneider, Mülheim/Ruhr,
sind als Erfinder genannt worden
HermannHennecke1 HeinrichKron1 Oberhausen (Rhld.), und Günter Schneider, Mülheim/Ruhr,
sind als Erfinder genannt worden
Schlagplatten ungefähr senkrecht auf der kegeligen oder stromlinienförmigen Schlagradnabe stehen.
Versuche haben auch gezeigt, daß die beste Gesamtwirkung bei Verwendung weniger Schläger erzielt
wird, insbesondere mit zwei Schlägerkreisen, deren jeder nur zwei oder drei Schläger enthält, die in den
beiden Schlägerkreisen um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt sind.
Die schwache Bestückung der Schlagmühle macht sie gegen Fremdkörper unempfindlich und ermöglicht
es, den Schwergutfänger in ihrem Bereich anzuordnen, so daß das empfindlichere Schlagrad gegen Schwergut
voll gesichert ist.
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Mühle ist in Abb. 1 im lotrechten Schnitt längs der Drehachse, in
Abb. 2 in einem abgesetzten lotrechten Schnitt senkrecht zur waagerechten Drehachse entlang der Linie
a-a der Abb. 1 dargestellt.
Die Mühle besteht aus der Welle 1, welche die Schläger 2 und das Schlagrad 3 trägt. Die Welle ist
in den Lagern 4, 5 unterstützt und wird über Kupplungen 6, 7 und ein Untersetzungsgetriebe 8 von einem
Elektromotor 9 angetrieben. Das Mahlgut gelangt aus dem Rohr 10 durch den Einlaufkrümmer 11 und den
zylindrischen Saugstutzen 13 in das Mahlgehäuse 12, welches das Schlagrad 3 spiralförmig umschließt. In
dem Stutzen 13 befinden sich die Schläger 2.
Das Schlagrad 3 fördert, unterstützt von den Schlägern 2, das zerkleinerte Mahlgut mit dem angesaugten
Gas, in den Druckstutzen 14 und den Sichter 15, aus
909 557/246
Claims (6)
1. Schlagradmühle mit vorgeschalteter Schlägermühle, deren Schläger auf der Schlagradwelle angeordnet
und von einem vor der AnsaugöfFnung des Schlagradgehäuses an diesem befestigten zylindrischen
Gehäuse umgeben sind, das von den von dem Schlagrad angesaugten, für die Mahltrocknung
und die Sichtung erforderlichen, durch einen Einlaufkrümmer zugeführten Gasen axial durch-
strömt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Gehäuse (13) der Schlägermühle (2)
sowohl in den Einlaufkrümmer (11) als auch in die Ansaugöffnung des Schlagradgehäuses (12)
ohne Absatz übergeht und im Durchmesser kleiner als die Öffnung der Ringscheibe (27) des Schlagrades
(3) ist.
2. Schlagradmühle nach Anspruch 1 mit übergebautem Sichter und Gießrückführleitung in den
Einlaufkrümmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Grießrückführleitung (17) in den Einlauf krümmer
(11) in Drehrichtung der Schläger (23, 24) tangential zur gedachten Verlängerung der von den
Schlägerköpfen (24) bestrichenen Zylinderfläche einmündet.
3. Schlagradmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittskante (28) der
Schlagplatten (26) des Schlagrades (3) annähernd senkrecht auf der kegeligen oder stromlinienförmigen
Schlagradnabe stehen.
4. Schlagradmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufkrümmer (14) annähernd
die Form eines halben Rotationsparaboloides hat.
5. Schlagradmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei waagerechter Welle (1)
der Schwergutfänger (30) im Bereich der Schläger (23, 24) angeordnet ist.
6. Schlagradmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlägermühle (2) zwei
Schlägerreihen mit je zwei oder drei um die halbe Teilung gegeneinander versetzten Schlägern (23,
24) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 933 908, 409 111,
391;
Deutsche Patentschriften Nr. 933 908, 409 111,
391;
Veröffentlichung des Vortrages von Hubert S ei dl: »Gegenwärtiger Entwicklungsstand der Kohlenmühlen«,
Oberhausen, 1948.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 557/246 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED24082A DE1059747B (de) | 1956-10-19 | 1956-10-19 | Schlagradmuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED24082A DE1059747B (de) | 1956-10-19 | 1956-10-19 | Schlagradmuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059747B true DE1059747B (de) | 1959-06-18 |
Family
ID=7038052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED24082A Pending DE1059747B (de) | 1956-10-19 | 1956-10-19 | Schlagradmuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059747B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE409111C (de) * | 1925-02-09 | Walther & Cie Akt Ges | Schleudermuehle | |
| DE883391C (de) * | 1950-04-03 | 1953-07-16 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Schlaegermuehle |
| DE933908C (de) * | 1951-11-20 | 1955-10-06 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Schlaegermuehle mit einem auf der Muehlenwelle befestigten Geblaeserad |
-
1956
- 1956-10-19 DE DED24082A patent/DE1059747B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE409111C (de) * | 1925-02-09 | Walther & Cie Akt Ges | Schleudermuehle | |
| DE883391C (de) * | 1950-04-03 | 1953-07-16 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Schlaegermuehle |
| DE933908C (de) * | 1951-11-20 | 1955-10-06 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Schlaegermuehle mit einem auf der Muehlenwelle befestigten Geblaeserad |
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