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DE1059049B - Schaltungsanordnung fuer erweiterungsfaehige grosse Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer erweiterungsfaehige grosse Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern

Info

Publication number
DE1059049B
DE1059049B DET14943A DET0014943A DE1059049B DE 1059049 B DE1059049 B DE 1059049B DE T14943 A DET14943 A DE T14943A DE T0014943 A DET0014943 A DE T0014943A DE 1059049 B DE1059049 B DE 1059049B
Authority
DE
Germany
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marker
subscriber
group
switch
assigned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET14943A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Otto Kullmann
Dipl-Ing Karl Wiedemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET14943A priority Critical patent/DE1059049B/de
Publication of DE1059049B publication Critical patent/DE1059049B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

DEUTSCHES
Werden Koordinatenschalter in Fernsprechnebenstellenanlagen eingesetzt und dabei den einzelnen Teilnehmergruppen Register und Markierer zugeordnet, durch die1 auf einem besonderen Einstellweg die im Sprechweg liegenden Koordinatenschalter so zusammengeschaltet werden, daß die jeweils anrufende Sprechstelle mit der gewünschten Sprechstelle verbunden wird, so tritt ein besonderes Problem auf, wenn diese Nebenstellenanlagen erweiterungsfähig sein sollen. Bei den bisher bekannten Anlagen war es in diesem Fall notwendig, in den Registern und Markierern sowie in den einzelnen Schalterstufen umfangreiche Vorleistungen einzubauen, die bei einem 'nur teil weisen Ausbau der Anlage, wie dies in Fernsprechnebenstellenanlagen oft der Fall ist, nicht ausgenutzt wurden und dadurch eine wesentliche Verteuerung der Anlage mit sich brachten. Dabei war es in vielen Fällen nicht möglich, eine Anlage, bei der die Teilnehmer beispielsweise ausschließlich, dreistellige Rufnummern besaßen, nun so· zu erweitern, daß unter Zuhilfenahme der bereits vorhandenen Schaltorgane nun ein Verkehr mit Teilnehmern möglich wurde, die infolge der Größe der Anlage vierstellige Rufnummern benötigten.
Eine derartige Erweiterung einer Fernsprechnebenstellenanlage konnte bisher entweder nur durch Austausch der vorhandenen Anlage mit einer neuen Anlage durchgeführt werden oder durch die Vornahme umfangreicher Verdrahtungen, die nicht nur die Markiererbeziehungen innerhalb des neu hinzugenommenen Teiles der Fernsprechanlage betrafen, sondern auch wesentlich in die Markierbeziehungen des bereits bestehenden Teiles der Fernsprechanlage eingriffen. So-ist beispielsweise eine Anlage bekannt, die von zweihundert auf tausend Teilnehmer erweiterungsfähig ist. In der nicht erweiterten Ausbaustufe vollzieht sich der Verbindungsaufbau über einen Zweihunderter-Markierer, über den hinweg der der gewünschten Fünfzigergruppe von Teilnehmern zugeordnete Markierer belegt wird. Soll eine solche Anlage auf tausend Teilnehmer erweitert werden, so ist ein weiterer Markierer vorzusehen, bei dessen ankommender Belegung entsprechend der gewählten Rufnummer derjenige Zweihunderter-Markierer angesteuert wird, der der gewünschten Zweihundertergruppe von Teilnehmern zur Verfügung steht. Dieser seinerseits belegt dann den Fünfziger-Markierer. Die Inanspruchnahme eines solchen übergeordneten Markierers, über den hinweg erst die Auswahl des gewünschten Zweihunderter-Teilnehmers getroffen wird, ist aber bei dieser bekannten Anlage auch dann erforderlich, wenn der Verkehr sich innerhalb der Zweihundertergruppe abspielt, die den anrufenden Teilnehmer erreicht. Während bei der nicht ausgebau-Schaltungsanordnung
für erweiterungsfähige große
Fernsprechnebenstellenanlagen
mit Koordinatensctialtern
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Dipl.-Ing. Karl Wiedemann, Offenbach/M.,
und Dipl.-Ing. Hans-Otto Kullmann, Hochheim/M.,
sind als Erfinder genannt worden
ten Anlage in diesem Fall der in Anspruch genommene Verbindungssatz direkt mit dem Zweihunderter-Markierer dieser Gruppe zusammengeschaltet wird, ist in der erweiterten Anlage die Inanspruchnahme eines übergeordneten Markierers erforderlich, und die Verbindungsbeziehungen zwischen dem Innenverbindungssatz und dem Zweihunderter-Markierer sind bei der Erweiterung einer Anlage infolgedessen zu lösen und durch andere Verbindungen, die über den übergeordneten Markierer verlaufen, zu ersetzen.
Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt,
eine Schaltungsanordnung für erweiterungsfähige große Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern und mit den einzelnen. Teilnehmergruppen zugeordneten Registern und Markierern zu schaffen, die im großen Umfange erweiterungsfähig ist und die unter Beibehaltung der für einen nur teilweisen Ausbau einer Anlage vorgesehenen Schaltorgane des Einstell- und Sprechweges es durch nachträglichen Zubau weiterer Verbindungsorgane erlaubt, eine solche Anlage bis zum Vollausbau zu erweitern, wobei dieser Vollausbau nicht durch den Übergang, beispielsweise vom Tausender- in das Zehntausendersystem, beschränkt wird. Sie geht dabei von solchen Anlagen aus, bei denen mehreren zu einer Großgruppe zusammengefaßten Tailnehmergruppen eine weitere Maridereinrichtung zugeordnet ist, die Zugang zu den Markierern der Teilnehmergruppen der anderen Großgruppen besitzt. Ernnidungsgemäß wird die weitere Markiereinrichtung von den Registern der zugeordneten Großgruppe nur belegt, wenn eine Verbindung zu einem Teilnehmer einer anderen Großgruppe aufzubauen ist, während bei Verbindungen innerhalb
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einer Großgruppe das belegte Register einer Teil- zu einem Anlaßrelaissatz, der in allen Figuren mit nehmergruppe den Markierer der den gewünschten (AS) bezeichnet ist und bei dessen Belegung durch Teilnehmer enthaltenden Teilnehmergruppe untnittel- Aushängen eines anrufenden Teilnehmers ein dieselbär belegt. Zweckmäßig werden bei Verbindungen Hundertergruppe zugeordneter freier Innenverbinzwischen Teilnehmern verschiedener Großgruppen die 5 dungsweg (IVW) und ein freies Register (Ri) zur Schaltereingangsschiene eines der den- zu rufenden Verfügung gestellt wird. In der Teilnehmerwählstufe Teilnehmer enthaltenden Großgruppe zugeordneten befinden sich die Koordinatenschalter (ST), an deren Koordinatenschalters, der Zugang zu dem dem Ouerglieder die Sprechstellen unmittelbar angeschalankommenden Verkehr innerhalb einer Großgruppe tet sind. In der zweiten Verbindungsstufe wird im dienenden Koordinatenschalter besitzt, durch den io abgehenden Verkehr der Schalter (SZG) eingestellt, der den rufenden Teilnehmer enthaltenden Groß- an dessen Längsgliedern die Innenverbindungswege gruppe zugeordneten Markierer und die Schalter- (JVW) angeschlossen sind und dessen Querglieder ausgangsschiene dieses Schalters durch den Mar- mit den Längsgliedern der Teilnehmerschalter (ST) kierer der den zu rufenden Teilnehmer enthalten- in fester Verbindung stehen. Ebenfalls der Hunderterden Teilnehmergruppe bestimmt. Für die Zwecke 15 gruppe zugeordnet sind die Schalter (SZK) und des Amtsverkehrs ist den zu einer Großgruppe (SZD), wovon die ersteren im ankommenden Hauszusammengefaßten Teilnehmergruppen ein weiterer verkehr, und die letzteren im ankommenden und abMarkierer zugeordnet, der im abgehenden Amts- gehenden Amtsverkehr eingeschaltet werden. Die verkehr bei Aufnahme des Kennzeichens für eine Innenverbindungswege (JVW) stehen ferner in fester abgehende Amtseinschaltung durch das Register einer 20 Verbindung mit den Längsgliedem der Schalter SJG, den anrufenden Teilnehmer enthaltenden Teilnehmer- über deren Querglieder entweder der Wähler (SZK) gruppe belegt wird und über mit einer freien Amts- der eigenen Tausendergruppe oder die Wähler (SJT) übertragung zum Zwecke des abgehenden Amtsver- der anderen. Tausendergruppe erreicht werden können, kehrs gekoppelten Amtsmarkierer die Umschaltung Jeder Zweihunderter gruppe ist ein Markierer des anrufenden Teilnehmers auf diese freie Amts- 25 JWIl... M15, M21. .. M25, M 31. .. M 35 zugeübertragung veranlaßt. Im ankommenden Amtsver- ordnet, der über Verbinder 41, 42 und 43 mit dem kehr wird der ausschließlich für den Amtsverkehr belegten Register der Hundertergruppe zusammenvorgesehene zusätzliche Markierer der den gewünsch- geschaltet werden kann. Über diesen Verbinder, z. B. ten Teilnehmer enthaltenden Großgruppe durch ein 41, kann aber auch der Markierer M 2/3 mit dem be-Zuteilregister der Vermittlungsstelle belegt und ein- 30 legten Register verbunden werden, und zwar erfolgt gestellt, und nach seiner Einstellung beeinflußt dieses diese Verbindung dann, wenn ein Gespräch in eine Register den Markierer der den gewünschten Teil- andere Tausendergruppe zu führen ist. Demzufolge nehmer enthaltenden Teilnehmergruppe sowie den hat der Markierer M 2/3 über die Leitung 89 Zugang Amtsmarkierer der ankommend belegten Amtsüber- zu den Markierern M 21 bis M 25 der zweiten tragung so, daß durch die in Anspruch genommenen 35 Tausendergruppe und über die Leitung 98 Zugang zu Markierer die die Durchschaltung der belegten Amts- den Markierern M31 bis M35 der dritten Tausenderübertragung zum gewünschten Teilnehmer ermög- gruppe, wobei diese den Zweihundertergruppen zugelichenden Koordinatenschalter der verschiedenen ordneten Markierer über die ihnen jeweils zugeord-Verbindungsstufen eingestellt werden. Dabei ist es neten Verbinder 42 oder 43 erreicht werden.
zweckmäßig, die Anordnung so zu treffen, daß durch 40 Von den der Anlage zur Verfügung stehenden den belegten Amtsmarkierer der der ankommend be- Amtsleitungen dienen einige lediglich dem abgehenlegten Amtsübertragung zugeordnete Koordinaten- den, einige dem ankommenden und die restlichen schaltereingang der ersten Verbindungsstufe fest- dem doppelt gerichteten Verkehr. Demzufolge sind gelegt und aus der vom Amtsmarkierer aufgenomme- auch die Amtsübertragungen AUegl bis AUegx nen ersten Zuteilziffer oder -zifrerngruppe der zu 45 lediglich für den abgehenden Amtsverkehr, die Amtseinem der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Übertragungen AUekl bis AUekz dem ankommenden Großgruppe zugeordneten Koordinatenschalter der Amtsverkehr und schließlich die Amtsübertragungen zweiten Verbindungsstufe führende Schalterausgang AUedl bis AUedy dem doppelt gerichteten Verkehr ausgewählt wird. In entsprechender Weise erfolgt zugeordnet. Den Amtsübertragungen gemeinsam sind auch die Einstellung der nachgeordneten Wahlstufen, 50 Bedienungseinrichtungen BE, denen jeweils ein .,Zuwobei der Eingang jeder dieser Wahlstufen durch den teilregister RZ beigegeben ist.
ihm unmittelbar fest zugeordneten Ausgang der vor- Für den Durchwahlverkehr befinden sich in den
geordneten Wahlstufe bestimmt wird. ankommenden und doppelt gerichteten Amtsleitungen
In der Zeichnung ist in einem Prinzipschaltbild Durchwahlzusätze Dzdl bis Dzdy bzw. Dzkl bis
das Wesen der Erfindung an Hand einer für drei- 55 Dzkz. Jeder Amtsübertragung ist ein Schalter (SAG),
tausend Teilnehmer ausgebauten Femsprechneben- (SAD) oder (SAK) zugeordnet, und zwar besitzen
Stellenanlage dargestellt. Es zeigt die Amtsübertragungen Zugang zu zwei Längsglie-
Fig. 1 den Verbindungsplan der ersten Tausender- dem, von denen das eine dem ankommenden und das
gruppe, andere dem abgehenden Verkehr dient und wobei in
Fig. 2 den Verbindungsplan der zweiten Tausender- 60 Rückfrage das Rückf ragegespräch über beide Längsgruppe und glieder geführt wird. Den einzelnen Tausendergrup-
Fig. 3 den Verbindungsplan der dritten Tausender- pen zugeordnet sind Schalter einer weiteren Wahlgruppe, stufe, die nur im Amtsverkehr benutzt wird, nämlich
Die drei Figuren sind nebeneinanderzulegen und die Schalter 5TGl, STDl, STKl für das erste Tauwerden untereinander durch die Leitungen 81 bis 89 65 send, STGZ, STD 2, STK 2 für das zweite Tausend
bzw. 91 bis 99 verbunden, wobei jede dieser Leitun- und STG3, STD3, STK3 für das dritte Tausend. Die
gen mehrere Verbindungsadern umfaßt. Einstellung dieser Wählerstufen erfolgt durch einen
Wie die Fig. 1 zeigt, sind die Teilnehmer zu weiteren Markierer pro Tausendergruppe, nämlich
Hunderter-, Zweihunderter- und Tausendergruppen einen der Markierer MTl1 MT 2 und MT 3. Im anzusammengefaßt. Jede Hundertergruppe hat Zugang 70 kommenden Amtsverkehr wird derjenige Markierer
(MT) belegt, der dem den gerufenen Teilnehmer enthaltenden Tausend zugeordnet ist. Außerdem ist ein allen Amtsübertragungen zur Verfügung stehender Amtsmarkierer MA vorgesehen, durch den im abgehenden Amtsverkehr die Umsteuerung des anrufenden Teilnehmers vom belegten Innenverbindungsweg (JVW) auf eine freie Amtsübertragung vorgenommen wird.
Die Kopplung zwischen den einzelnen Innerwerbindungssätzen, Registern, Markierern und Bedienungseinrichtungen erfolgt durch sogenannte Verbinder, die in den Figuren durch arabische Zahlen gekennzeichnet sind. So sind die Verbinder zwischen den Innenverbindungswegen (JVW) und den Registern (Ri) mit 11 bis 10, 21 bis 20 und 31 bis 30 bezeichnet, wobei die erste Ziffer jeder Zahl die Zuordnung zur betreffenden Tausendergruppe kennzeichnet. Es sind also bei drei ausgebauten Tausendergruppen dreißig solcher Verbinder (JVW[Ri) vorhanden. Mit 2 ist der Verbinder zwischen Amtsübertragung (AUe) und Zuteilregister Rz bezeichnet, der in der gesamten Anlage nur einmal vorkommt, ebenso wie auch der Verbinder 3, der die Amtsübertragung mit einem Register Ra1 das im unter anderem ankommenden Durchwahlverkehr in Anspruch genommen wird, verbindet. Die Verbindung zwischen Registern (Ri) und Markierern (M) bewirken Verbinder 41, 42 und 43, wobei die zweite Ziffer immer die betreffende Tausendergruppe kennzeichnet. Es ist also pro Tausendergruppe ein solcher Verbinder vorhanden. Der Verbinder 5 dient zur Kopplung des Zuteilregisters Rs mit den verschiedenen Tausender-Markierern (MT), während der Verbinder 6 dais Register Ra mit den Tausender-Markierern (MT) verbindet. Die Verbindung zwischen den Tausender-Markierern (MT) und dem oder den Amtsmarkierern (MA) übernimmt der Verbinder 7, und der Verbinder 8 dient zur Kopplung des Zuteilregisters Rz mit dem Amtsmarkierer MA. Schließlich übernimmt der Verbinder 9 die Durchverbindung des Registers Ra, mit dem Amtsmarkierer MA. Der Verbinder zwischen Amtsübertragung und Markierer MA ist mit 61 bezeichnet und der Verbinder zwischen Bedienungseinrichtung BE und Amtsübertragung (AUe) mit 51. Außerdem sind drei Verbinder vorgesehen, und zwar tragen diese drei Verbinder die Bezeichnungen 71, 72 und 73.
Im folgenden werden nunmehr an Hand des in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Übersichtsplanes die Grundzüge eines Verbindungsaufbaues im Hausverkehr sowie im ankommenden und abgehenden Amtsverkehr beschrieben.
I. Verbindungsaufbau Nebenstelle — Nebenstelle
Eine aushängende Nebenstelle wird innerhalb ihrer Hundertergruppe zu einem freien Ininenverbindungsweg (JVW) durchgeschaltet, der seinerseits gleichzeitig mit einem freien Register (Ri) der eigenen Hundertergruppe verbunden wird. Dieser Verbindungsaufbau wird gesteuert durch den Anlaßrelaissatz (AS), - der der betreffenden Hundertergruppe zugeordnet ist und der sowohl die Bereitstellung eines freien Innenverbindungsweges (JVW) und eines freien Registers (Ri) vornimmt, als auch die Einstellung der Koordinatenschalter (ST) und (SZG) steuert. Das Register schaltet das Wählzeichen ein und überwacht den Beginn und die Weiterwahl.
1. Die Nebenstellen gehören zur gleichenTausendergruppe. Sobald das Register die vollständige vierstellige Rufnummer der gewünschten Nebenstelle, beispielsweise die Rufnummer 1061, aufgenommen hat und der anrufende Teilnehmer der ersten Hundertergruppe zugehört, belegt es über den Verbinder 41 den Markierer M15 der Zweihundertergruppe, der die ausgewählte Nebenstelle zugeordnet ist. Der Markierer M15 bewirkt darauf im Schalter SJG112 die Erregung eines freien Quergliedes in demjenigen Ouergliedbündel, das zu dem der Hundertergruppe zugeordneten Schalter 6"ZiTlO führt. Außerdem schal tet der Markierer M15 im Schalter SZK10 gleichzeitig ein freies Querglied im Bündel für die zweite Fünfzigergruppe und im Schalter ST102 das Querglied der gerufenen Nebenstelle 1061 ein. Darauf erfolgt auf eine hier nicht näher interessierende Weise die Betätigung der senkrechten Schaltschienen, die durch die vom Markierer belegten Querglieder und durch den belegten Innenverbindungsweg (JVW) festgelegt sind, sowie die Übertragung des Abschaltezeichens. Auch die Ruf-, Melde- und Auslösevorgänge am Gesprächsende verlaufen in einer hier nicht näher interessierenden Weise.
2. Die Nebenstellen sind verschiedenen. Tausendergruppen zugeordnet. Es wird angenommen, daß die Nebenstelle 1150 die Nebenstelle 2245 auswählt. Der rufende Teilnehmeranschluß liegt somit" in der elften Hundertergruppe des ensten Tausends, während der gerufene Teilnehmeranischluß in der zweiten Hundertergruppe und damit im zweiten Tausend liegt. Die Anschaltung der aushängenden Nebenstelle 1150 über die Schalter ST111 und 6"ZGIl an einen freien Innenverbindungsweg JVWIl mit freiem Register Ri 11 innerhalb der Hundertergruppe 11 erfolgt, wie oben unter 1 beschrieben. Die zuerst gewählte Ziffer 2 ebenso wie die nachfolgend gewähl-
3.5 ten Ziffern 2, 4 und 5 als Tausender-, Hunderter-, Zehner- und Einerziffern werden von den Speicherrelais des Registers Rill fastgehalten.
Beim Wahlende wird das Register Rill auf Grund der gespeicherten Tausenderziffer 2 nun über den Verbinder 41 der eigenen, also der ersten Tausendergruppe an den Markierer M2/3 angeschaltet. Dieser Markierer vermittelt im Einstellweg das Durchgreifen in das angesteuerte zweite Tausend. Er belegt seinerseits über den Verbinder 42 des zweiten Tausends den Markierer M21, der der angesteuerten Zweihundertergruppe 21 zugeordnet ist. Im Sprechweg sind an der Durchschaltung des Innenverbindungsweges JVWIl zur gerufenen Sprechstelle die Schalter 67ff 112, SJT21, SZK22 und ST221 beteiligt. In den genannten Schaltern wird jeweils ein Querglied durch folgende Markierer erregt:
ein Querglied des Schalters SJG112 aus dem zum Schalter SJT21 führenden Bündel durch den Markierer M2/3,
ein Querglied im Schalter 57T21 aus dem zum Schalter SZK22 führenden Bündel durch den
Markierer M 2/3,
ein Querglied im Schalter SZK22 aus dem zum Schalter ST 221 führenden Bündel durch den
Markierer M 21 und schließlich
das Querglied der Nebenstelle 2245 im Schalter
5T221 ebenfalls durch den Markierer M 21.
Mit der Auswahl der Querglieder in den einzelnen Schaltern durch die in Anspruch genommenen Markierer in Zusammenarbeit mit nicht dargestellten Bereitstellsätzeii, die dazu dienen, aus dem jeweils anzusteuernden Bündel von Ausgangsleitungen eine freie Leitung bereitzustellen, ist auch die fest züge-
ordnete Schaltschiene des jeweils nachgeordneten Schalters bestimmt. Der zugeordnete -Schaltmagnet wird daher eingeschaltet, sobald das ihm fest zügeordnete Querglied der vorgeordneten Wahlstufe und ein Querglied des eigenen Wählers betätigt sind.
Nach der Durchschaltung der Verbindung wird das Abschaltezeichen, das im zuletzt angesteuerten Markierer M 21 anfällt, rückwärts über dem Einistellweg zum Register Ri 11 gegeben, so daß dieses Register und die in Anspruch genommenen Markierer freigeschaltet werden.
II. Amtsverkehr der Nebenstellen
1. Allgemeines zum Amtsverkehr1
Da vorausgesetzt ist, daß eine Nebenstelle nach dem Zehntausendensystem aus einer Anlage nach dem Tausendersystem durch Erweiterung hervorgeht, sollen im Zehntausendersystem die Relaiseinrichtungen das Tausendersystems in den Markierern, Registern ao und Verbindern ebenfalls verwendet werden.
Um in den Verbindern 5, 6 und 7 die Zahl der Beziehungen und damit den Relaisaufwand nicht in unwirtschaftlicher Weise anwachsen zu lassen, wird sinngemäß wie im Internverkehr in Form der Markierer M2/3, Ml/3 und M 1/2 als Konzentrationsglied des Einstellweges für jedes Tausend ein Markierer (MT) mit einem Verbinder 71, 72 oder 73 eingefügt.
Im Sprechweg wird eine vierte Wahlstufe (STG, STD, SDK) eingesetzt, die den gesamten Amtsverkehr einer Tausendergruppe auf die einzelnen Hundertergruppen aufteilt.
Jede Amtsübertragung hat über die beiden ihr fest zugeordneten Schaltschienen Zugang zur Gruppenwahlstufe (SAG, SAD bzw. SAK) der Amtsgasse. Auf diese Wahlstufe beschränkt sich der durch den doppelten Ausgang jeder Amtsübertragung erforderliche erhöhte Aufwand an Schalterkontaktpunkten. Die beiden Ausgänge einer jeden Amtsübertragung (AUe) müssen zum gleichen Schalter führen, da nur unter dieser Voraussetzung der Markierer MA aus der Verbinderbeziehung (AUeIMA) in einfacher Weise die Kenntnis herleiten kann, in welchem Schalter der Amtsgruppenwahlstufe "markiert werden muß.
Mit Rücksicht auf den Aufwand für die Ermittlung eines freien Quergliedes aus einem hinreichend großen Quergliedbündel pro Tausendergruppe ist es zweckmäßig, das Quergliedvielfach. nicht über alle Amtsgruppenwähler auszudehnen. Die bei größeren Anlagen ohnehin durchgeführte Bündeltrennung in Teilbündel für abgehenden, doppelt gerichteten und ankommenden Amtsverkehr führte dazu, für jedes dieser Teilbündel auch eine eigene Teilgruppe der Amtsgruppenwähler vorzusehen.
Da einem jeden Querglied der Amtsgruppenwahlstufe in der folgenden Schalterstufe (ST) eine Schaltschiene fest zugeordnet ist, werden die Schaltschienen gleicher Zuordnung zu den Teilbündeln der Amtsgruppenwahlstufe jeweils in einem besonderen Schalter zusammengefaßt. Damit kann trotz mehrerer Schalter in der Stufe (ST) der Markierer (MT) in verhältnismäßig einfacher Weise darüber informiert werden, in welchem Schalter der Stufe (ST) er für den jeweiligen Markiervorgang das zur angesteuerten Hundertergruppe gehörige Querglied erregen muß. Ist der in eine Tausendergruppe fließende Amtsverkehr so gering, daß alle erforderlichen Schaltschienen der Stufe (ST) in zwei oder einem Schalter untergebracht werden können, so werden durch eine solche Zusammenfassung die Markierbedingungen für den Markierer (MT) nicht erschwert, wenn alle Schaltschienen, die einem Teilbündel der Amtsgruppenwahlstufe zugeordnet sind, im gleichen Schalter (ST) untergebracht werden.
2. Abgehender Amtsverkehr
Wie unter I, 1 beschrieben, belegt die amtsberechtigte Nebenstelle, beispielsweise die Nebenstelle 1161, beim Aushängen zunächst einen freien Innenverbindungsweg JVW11 mit Register i?ill und wählt dann die Amtskennziffer. Das Register Ri 11 erkennt das Wahlende und veranlaßt die Durchschaltung der Nebenstelle zur Amtsgasse, nachdem die Berechtigung des anrufenden Teilnehmers im Register Ri 11 auf eine hier nicht interessierende Weise festgestellt worden ist.
Während im Tausendersystem nun das Register Rill den Markierer der eigenen Zweihundertergruppe, also den Markierer MIl, belegt, wird beim Zehntausendersystem das Register Ri 11 über den Verbinder 41 unmittelbar zum Markierer MT 1 durch geschaltet. Dieser für den Amtsverkehr der ersten Tausendergruppe vorgesehene Markierer MTI belegt seinerseits den Markierer MA. Aus dem Markierer MA wird auf nicht näher dargestellte Weise Potential an eine durchgeschaltete Hilfsader angelegt, und dieses Potential, das über den Verbinder 7, den Markierer MTI, den Verbinder 41, das Register Rill, den Verbinder 11, den Innenverbindungsweg JVWIl sowie den Schalter SZG11 zum parallel geschalteten Schalter SZD11 gelangt, bewirkt dort die Einschaltung desjenigen Quermagneten, dessen Querglied parallel zu demjenigen Querglied des Schalters SZG11 gelegt ist, über dais die anrufende Nebenstelle 1161 im Schalter SZGIl zum Innenverbindungsweg JVWIl durchgeschaltet ist. Durch die wirksame Verbinderbeziehuiig des Verbinders 41 ist der Markierer MT 1 informiert, daß die Umschaltung auf die Amtsgasse von der ersten Hundertergruppe angefordert worden ist. Der Markierer MT 1 bewirkt deshalb die Betätigung eines Quergliedes im Schalter STGl, das einer freien Schaltschiene des Schalters SZD1 zugeordnet ist. Daß die Amtsbelegung aus der ersten Tausendergruppe angefordert wurde, erkennt der Amtsmarkierer MA aus dem Verbinder 7.
Wie im Tauisendersystem wird im Schalter der GruppenwahlstufeSAGl die Schaltschiene der belegten Amtsübertragung betätigt, sobald der Markierer MA und ein von der Quergliederregung im SchalterSAGl abhängiges Kontrollmittel das-Einschaltepotential für die Stangenmagneten angeschaltet hat. Dabei ist die Stangenbetätigung im Schalter STG1 und im Schalter SZDIl in bekannter Weise von der Erregung der beteiligten Querglieder abhängig gemacht. Das Abschaltekennzeichen fällt wiederum zuerst im Amtsmarkierer MA an und wird von hier an den Markierer MT 1, das Register Ri 11 und den Innenverbindungsweg/FJ^F 11 weitergegeben, wodurch der Einstellweg sowie der Inneiivefbindungsweg und die im Wähler SZG11 belegte Schaltschiene freigegeben werden.
3. Ankommender Amtsverkehr
Die in eine anrufende Amtsleitung eintretende Vermittlung betätigt nach Abfrage der rufenden Amtsleitung die Zuteiltaste und tastet dann die vierstellige Nebenstellenrufnummer in ihr zugeordnetes Register Rz ein. Bei Beginn der Eintastung wird das Zuteil-
register Rz über den Verbinder 2 an diejenige Amtsübartragung (AUe) angeschaltet, mit der die Bedienungseinrichtung BE über den Verbinder 51 bereits verbunden ist.
Nach Aufnahme der letzten Ziffer der Nebenstellenrufnummer erkennt das Zuteilregister i?2 das Wahlende und belegt nunmehr über den Verbinder 5 den Markierer (MT) für den Amtsverkehr derjenigen Tausendergruppe, die deir gewünschtem Nebenstelle zugeordnet ist. Handelt es sich beispielsweise um die Nebenstelle 1211, so ist dies der Markierer .MTI. Weiterhin sei angenommen, daiß es sich um eine doppelt gerichtete Amtsleitung handelt, die ankommend belegt wurde, und daß die Schaltschienen der betreffenden Amtsübertragung zum Schalter SADl gehören.
Das Zuteilregister Rz überträgt über eine entsprechende Zahl von Adern des Verbinders 5 einen Teil der Wählinformation zum Markierer MT 1, und zwar handelt es sich hierbei um die Hunderter-, Zehner- und Einerziffern def Nebenstellenrufnummer, ao die in codierter Form vom Zuteilregister Rs in den Markierer für den Amtsverkehr MTI der ersten Hundertergruppe gegeben werden. Die Tausenderziffer ist für das Arbeiten des Markierers MT 1 und den nachgeordneten Markierer der anzusteuernden Zweihundertergruppe unwesentlich. Der Markierer MTI nimmt jedoch lediglich die Hunderterziffer auf und belegt anschließend über den. Verbinder 71 der eigenen Tausendergruppe den Markierer M11, da mit der Nebenstellennummer 1211 die Zweihundertergruppe 11 bestimmt ist. Die vom Markierer MT 1 nicht aufgenommene Zehner- und Einerziffer wird nun über den Verbinder 71 unmittelbar zum Markierer MIl übertragen und dort zusammen mit der ebenfalls aufgenommenen Hundarterziffer für die Markieraufträge an die Schalter SZD12 und ST121 ausgewertet. Durch die Verbinderbeziehung 71 ist der Markierer M11 informiert, daß ein ankommendes Amtsgespräch vorliegt und die Durchschaltung in der Amtsgasse erfolgen soll.
Unmittelbar nach der Belegung des Markierers ikfll der angerufenen Zweihundertergruppe belegt der Markierer MT 1 über den Verbinder 7 den Markierer MA, der sich nun seinerseits über den Verbinder 8 an das Zuteilregister Rs, das mit dem MarldererMTl verbunden ist, anschaltet. Das Zuteilregister Rz überträgt über den Verbinder 8 die Tausenderziffer des gewünschten Teilnehmers in den Markierer MA. Dieser gibt über den Verbinder 7 an den Markierer MTI die aus der Verbinderbeziehung 61 her bekannte Information, daß es sich um ein. ankommendes Amtsgespräch aus dem Bündel der doppelt gerichteten Amtsleitungen handelt. Die Aufnahme dieser Information im Markierer MTI ist Voraussetzung für den nunmehr zu beschreibenden Markiervorgang, soweit er durch den Markierer MT 1 auszuführen ist.
Es sind nunmehr alle für die Durchschaltung des ankommenden Amtegespräches erforderlichen Einrichtungen des Einstellweges zusammengeschaltet und mit der Wählinformation im jeweils erf order lieh en Umfang versehen. In den an der Durchschaltung des Sprechweges beteiligten Schaltern werden die Querglieder durch folgende Markierer erregt:
im Schalter SAD1 ein freies Querglied aus dem zum Schalter STD1 führenden Bündel durch den Markierer MA; dabei bestimmt die Verbinderbeziehung aus dem Verbinder 61 den Schalter, während die Tausenderziffer der Nebenstellenrufnummer das Quergliedbündel festlegt; im Schalter STD1 ein; freies Querglied aus dem zum Schalter SZD12 führenden Bündel durch den Markierer MT 1, wobei die Verbinderbeziehung 61 wiederum den Sahalter bestimmt, während die Tausenderziffer das Quergliedbündel kennzeichnet;
im Schalter SZD12 ein freies Querglied aus dem zum Schalter ST121 führenden Bündel durch den Markierer M11; der Schalter wird nunmehr durch die Hunderterziffer und die Verbinderbeziehung des Verbinders 71 bestimmt, während das Quergliedbündel durch die Zehnerziffer festgelegt ist;
im Schalter ST121 das Querglied der gerufenen Nebenstell© 1211 durch den Markierer M11; die Hunderter- und Zehnerziffern bestimmen den Schalter und die Zehner- und Einerziffern das Querglied.
In der Amtsgruppenwahlstufe, also im Schalter SADl, wird die Sehaltschiene der Amtsübertragung in Abhängigkeit vom Markierer MA nach Erregung des Quergliedes im. Schalter SAD1 betätigt. In den übrigen Wahl/stufen erfolgt die Schaltsehienenbetätigung gleichzeitig in bekannter Weise in Abhängigkeit von der Erregung eines Quergliedes im eigenen Schalten und des fast zugeordneten Quergliedes im vorgeordneteni Schalter.
Das Abschaltekennzeichen fällt wiederum wie beim abgehenden Amtsverkehr im Markierer MA an und wird über den Verbinder 8 an das Zutei-lregister Rs und vom Zuteilregister Rz über den Verbinder 2- an die Amtsübertragung (AUe) weitergegeben. Andererseits gelangt das Abschaltezeichen vom Markierer MA über den Verbinder 7 an den Markierer MTI und von diesem über den Verbinder 71 an den Markierer M11. Durch dieses Abschaltezeichen werden alle Einrichtungen des Einstellweges in der Weise freigegeben, daß die nachgeordnete Einrichtung die Verbinderbeziehung zur vorgeordneten Einrichtung auslöst, womit das Durchgreifen des Auslösekennzeichens gesichert wird.
4. Durchwahl vom Amt zu einer Nebenstelle
Bei der Durchwahl vom Amt her wird die die gewünschte Nebenstelle kennzeichnende Wählinformation in Form von Impulsfolgen angeboten. Diese Wählinformation muß deshalb in gleicher Weise wie im Internverkehr in eine Markieranweisung umgesetzt werden, und hierzu werden die Register Ra verwendet. Die vom Amt belegte, für Durchwahl vorgesehene Amtsübertragung belegt deshalb sofort nach Eintreffen das Belegungszeichens in dem ihr fest zugeordneten Durchwahlzusatz DZdI, falls wiederum die Amtsübertragung AUedl belegt wurde, ein freies Register Ra. Dieses nimmt die vierstellige Wählinformation auf, erkennt das Wählend e und belegt sodann den Markierer (MT) der jeweils angesteuerten Tausendergruppe über den Verbinder 6. Die weiteren Vorgänge für die Bereitstellung des Einstellweges und die Durchschaltung des Sprechweges verlaufen wie unter II, 3 beschrieben. Es sei dabei noch darauf hingewiesen, daß das Register Ra nicht nur für die Herstellung von ankommenden Durchwahlverbindungen eingesetzt wird, sondern auch für den im Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellten Rückfrage- und Umlegeverkehr.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für erweiterungsfähige große Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordi-
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natenschaltern und mit den. einzelnen Teilnehmergruppen zugeordneten Registern und Markierern, wobei mehreren zu einer Großgruppe zusammengefaßten Teilnehmergruppen eine weitere Markiereinrichtung zugeordnet ist, die Zugang zu den Markierern der Teilnehmergruppen der anderen Großgruppen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Markiereinrichtung (M 2/3, Ml/3, Ml/2) von den Registern (Ri) der zugeordneten Großgruppe (Tausendergruppe) nur belegt wird, wenn eine Verbindung zu einem Teilnehmer einer anderen Großgruppe aufzubauen ist, während bei Verbindungen innerhalb einer Großgruppe das belegte Register (RH) einer Teilnehmergruppe den Markierer (z. B. MIl) der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Teilnehmergruppe (Zweihundertergruppe) unmittelbar belegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbindungen zwischen Teilnehmern verschiedener Großgruppen die Schaltereingangsschiene eines der den zu rufenden Teilnehmer enthaltenden Großgruppe zugeordneten Koordinatenschalters (SJT 21), der Zugang zu dem dem ankommenden Verkehr innerhalb einer Großgruppe dienenden Koordinatenschalter (SZK 21) besitzt, durch den der den rufenden Teilnehmer enthaltenden Großgruppe zugeordneten Markierer (M2/3) und die Schalterausgangsschiene dieses Schalters (SJT2T) durch den Markierer (M 21) der den zu rufenden Teilnehmer enthaltenden Teilnehmergruppe bestimmt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den zu einer Großgruppe zusammengefaßten Teilnehmergruppen ausschließlich zur Abwicklung des Amtsverkehrs ein weiterer Markierer (MTl1 MT2, MT 3) zu geordnet ist, der im abgehenden Amtsverkehr bei Aufnahme des Kennzeichens für eine abgehende Amtseinschaltung durch das Register (Ri) einer den anrufenden Teilnehmer enthaltenden Teilnehmergruppe belegt wird und über den mit einer freien Amtsübertragung (AUe) zum Zwecke des abgehenden Amtsverkehrs gekoppelten Amtsmarkierer (MA) die Umschaltung des anrufenden Teilnehmers auf diese freie Amtsübertragung (AUe) veranlaßt, während im ankommenden Amtsverkehr der ausschließlich für den Amtsverkehr vorgesehene zusätzliche Markierer (MT 1, MT 2, MT 3) der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Großgruppe durch das Zuteilregister (R2) der Vermittlungsstelle (BB) belegt und eingestellt wird und nach seiner Einsteilung den Markierer (M 11) der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Teilnehmergruppe sowie den Amtsmarkierer (MA) der ankommend belegten Amtsübertragung (AUe) so beeinflußt, daß durch die in Anspruch genommenen Markierer (MTI, MA, MIl) die die Durchschaltung der belegten Amtsübertragung zum gewünschten Teilnehmer ermöglichenden Koordinatenschalter (SADl, STDl, SZDIl, ST112) der verschiedenen Verbindungsstufen eingestellt werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den belegten Amtsmarkierer (MA) der der ankommend belegten Amtsübertragung (AUe) zugeordnete Koordinatenschaltereingang der ersten Verbindungsstufe (SADl) festgelegt und aus der vom Amtsmarkierer (MA) aufgenommenen ersten Zuteilziffer oder -zifferngruppe der zu einem der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Großgruppe zugeordneten Koordinatenschalter (STDl) der zweiten Verbindungsstufe führende Schalterausgang ausgewählt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, da,-durch gekennzeichnet, daß der Koordinatenschaltereingang der im ankommenden Amtsverkehr zweiten Verbindungsstufe (STDl, STKl) durch den ihm fest zugeordneten Koordinatenschalterausgang der ersten Verbindungsstufe (SADl, SAKz) festgelegt und der zu einem der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Teilnehmergruppe der dritten Verbindungsstufe führende Schalterausgang durch den für den Amtsverkehr vorgesehenen zusätzlichen Markierer (MTI) der den gewünschten Teilnehmer enthaltenden Groß gruppe gesteuert wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Koordinatenschalterausgänge der restlichen Verbindungsstufen (SZD, ST) des ankommenden Amtsverkehrs durch denjenigen. Markierer (MIl) gesteuert wird, der derjenigen Teilnehmergruppe zugeordnet ist, die den gewünschten Teilnehmer enthält, während die Koordinatenschaltereingänge dieser Stufe jeweils durch die ihnen fest zugeordneten Schalterauisgänge der vorgeordneten Verbindungsstufe bestimmt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 962 985.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©909 530/102 6.59
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962985C (de) * 1954-10-29 1957-05-02 Standard Elek K Ag Schaltungsanordnung fuer Vermittlungsanlagen, insbesondere Gross-Nebenstellenanlagen mit Markierbetrieb

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE962985C (de) * 1954-10-29 1957-05-02 Standard Elek K Ag Schaltungsanordnung fuer Vermittlungsanlagen, insbesondere Gross-Nebenstellenanlagen mit Markierbetrieb

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