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DE1058978B - Elektrofilter mit mehreren uebereinander angeordneten Gasbehandlungskammern - Google Patents

Elektrofilter mit mehreren uebereinander angeordneten Gasbehandlungskammern

Info

Publication number
DE1058978B
DE1058978B DER19716A DER0019716A DE1058978B DE 1058978 B DE1058978 B DE 1058978B DE R19716 A DER19716 A DE R19716A DE R0019716 A DER0019716 A DE R0019716A DE 1058978 B DE1058978 B DE 1058978B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
electrodes
tube sheet
liquid
collecting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER19716A
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Morris Roberts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Research Corp
Original Assignee
Research Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Research Corp filed Critical Research Corp
Publication of DE1058978B publication Critical patent/DE1058978B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/02Plant or installations having external electricity supply
    • B03C3/04Plant or installations having external electricity supply dry type
    • B03C3/06Plant or installations having external electricity supply dry type characterised by presence of stationary tube electrodes

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Elektrofilter mit mehreren übereinander angeordneten Gasbehandlungskammern, zwischen denen nach dem Rand zu abfallende Auffangvorrichtungen für von den Niederschlagselektroden der oberen Kammer ablaufende Abreinigungsflüssigkeit angeordnet sind.
Es sind Elektrofilter dieser Art bekannt, die mit plattenförmigen Niederschlagselektroden ausgerüstet sind. Die an den Platten ablaufende Reinigungsflüssigkeit wird in Rinnen am unteren Rand der Platten aufgefangen und über seitliche Förderrinnen abgeleitet. Jede Gasbehandlungskammer wird also gesondert mit Abreinigungsflüssigkeit beschickt. Der Bedarf an Abreinigungsflüssigkeit ist demzufolge sehr groß.
Die Erfindung besteht darin, daß die in an sich bekannter Weise rohrförmigen Niederschlagselektroden einer jeden Kammer in einem im oberen Teil derselben angeordneten, mit der Filterwand dicht abschließenden Rohrboden etwas aus ihm nach oben herausragend befestigt sind, daß von jeder eine geschlossene Trennwand zwischen zwei Kammern bildenden Auffangvorrichtung ein Gaskanal zwischen den Niederschlagselektroden der oberen Kammer hochgezogen ist und unterhalb des Rohrbodens dieser Kammer mündet und daß am Rand der Auffangvorrichtung Abfluß leitungen vorgesehen sind, die oberhalb des Rohrbodens der unteren Kammer enden. Die auf der Auffangvorrichtung der oberen Kammer sich sammelnde Abreinigungsflüssigkeit wird durch die Abfluß leitungen auf den Rohrboden der darunterliegenden Kammer geleitet und durchströmt dann auch die Niederschlagselektroden der unteren Kammer. Demzufolge wird bei zwei übereinander angeordneten Behandlungskammern nur halb soviel Abreinigungsflüssigkeit benötigt, als wenn, wie bei den bekannten Elektrofiltern, jede Behandlungskammer gesondert mit Abreinigungsflüssigkeit versorgt würde. Die Wirtschaftlichkeit der Abreinigung ist dadurch wesentlich erhöht.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den gesamten Filter,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1.
Das rohrförmige senkrechte Gehäuse 10 weist am oberen Ende einen Deckel 14 auf, in dem der Austritt 16 für das Reingas vorgesehen ist. Am unteren Ende ist das Gehäuse durch einen Boden 18 geschlossen, in dem sich die Abzugsöffnung 20 befindet, durch die das aus dem Gasstrom abgeschiedene Material abgezogen werden kann. Das Innere des Gehäuses ist in die beiden Abschnitte A und B unterteilt. Es können aber auch mehrere solcher Abschnitte in einem einzigen Gehäuse übereinander angeordnet sein.
Elektrofilter mit mehreren übereinander
angeordneten Gasbehandlungskammern
Anmelder:
Research Corporation,
New York, N.Y. (V.St.A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schaefer1 Patentanwalt,
Hamburg I1 Lilienstr. 36
Beanspruchte Priorität:
1S V. St. v. Amerika vom 10. Oktober 1955
Lawrence Morris Roberts, Bound Brook, N. J. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
Die Abschnitte A und B sind voneinander durch die Trennwand 22 abgeteilt, die mit ihrem Umfang auf der Innenseite des Gehäuses 10 befestigt ist und sich nach innen und nach oben erstreckt. Unter der Trennwand 22 ist ein Rohrboden 24 vorgesehen, der öffnungen aufweist, in denen rohrförmige Niederschlagselektroden 26 befestigt sind. Die oberen Enden der Elektroden 26 ragen aus dem Rohrboden 24 heraus und bilden mit diesem Schalen für die Spülflüssigkeit, die üblicherweise zur Reinigung der Elektroden verwendet wird.
Durch jede Niederschlagselektrode erstreckt sich eine Sprühelektrode 28, die an Querstangen 30 aufgehängt ist. Die Stangen 30 sind durch Isolatoren im Isolatorgehäuse 31 abgestützt und mit einer Hochspannungsleitung verbunden. Die unteren Enden der Sprühelektroden 28 sind an einem Rahmen 32 befestigt.
Der obere Teil B des Gehäuses ist senkrecht über dem Teil A angeordnet und enthält ebenfalls einen Rohrboden 34 mit Öffnungen, in denen rohrförmige Niederschlagselektroden 36 befestigt sind. Das obere Ende jeder Elektrode 36 ragt über den Rohrboden 34 hinaus. Radial sich erstreckende senkrechte Wände 38 bilden mit dem Rohrboden Schalen für die Spülflüssigkeit. Durch die radial sich erstreckenden Wände
50. 38..sind.die Niederschlagselektroden in Gruppen unterteilt, wodurch ein gleichmäßiger Fluß der Spülflüssigkeit für die Elektroden erreicht wird, ohne daß alle Elektroden im Verhältnis zueinander in der Höhe ausgerichtet sein müssen.
909 530/363

Claims (2)

In der Mitte jeder Niederschlagselektrode 36 ist eine Sprühelektrode 40 vorgesehen. Die Elektroden sind mit ihren oberen Enden an Querstangen 42 befestigt, die an Stangen 44 hängen. Die Stangen 44 sind mit den oberen Enden an Isolatoren in den Isolatorgehäusen 48 befestigt. Die unteren Enden der Sprühelektroden 40 sind an Rahmen 50 befestigt. Über den Querstangen 42 sind mehrere Leitungen 52 vorgesehen, die nach unten gerichtete Sprühdüsen 54 aufweisen. Die durch diese versprühte Flüssigkeit füllt die Schalen auf dem Rohrboden und reinigt die Sprühelektroden und die damit verbundenen Hochspannungsrahmen von dem darauf gelagerten Staub. Außerdem sind Zuleitungen 56 im oberen Abschnitt des Filters vorgesehen, die oberhalb des Rohrbodens angeordnet sind und in die Schalen hineinragen. Für jede Schale ist wenigstens eine solche Zuleitung 56 vorgesehen. Der Rohrboden 24 des unteren Filterabschnitts A und die Trennwand 22 sind durch senkrechte Wände so 60 und 62 in Segmente unterteilt. Die Trennwände 62 und 60 liegen senkrecht unter den Trennwänden 38 des oberen Abschnitts B. Jeder durch die Wände 62 gebildete Abschnitt der Trennwand 22 ist mit den durch die Trennwände 60 gebildeten Schalen durch eine Leitung 64 verbunden. Diese Leitungen 64 enden wenig oberhalb der Oberfläche des Rohrbodens 24, jedoch unter dem Flüssigkeitsspiegel in den Schalen des Abschnitts A1 wodurch ein Hindurchtreten des Gases durch die rohrförmigen Niederschlagselektroden 26 erzwungen und ein Hindurchströmen des Gases durch die Rohre 64 verhindert wird. Zur Überleitung des im unteren Abschnitt vereinigten Gasstromes in den oberen Abschnitt B ist ein Durchlaß 66 vorgesehen, dessen Wände sich von der Trennwand 22 zwischen den Niederschlagselektroden 36 des oberen Abschnitts B nach oben erstrecken und das Gas oberhalb der unteren Enden der Niederschlagselektroden 36 und unter dem Rohrboden 34 austreten lassen. Während des Betriebes der Anlage treten die schmutzigen Gase durch die Einlässe 68 in das Gehäuse 10 dicht unter dem Rohrboden 24 ein. Sie strömen zu den offenen Enden der Niederschlagselektroden 26 nach unten und durch diese nach oben hindurch, wobei ein Teil der in den Gehäusen schwebenden Staubteilchen auf den inneren Oberflächen der Rohre 26 niedergeschlagen wird. Die aus den oberen Enden der Niederschlagselektroden austretenden Gase sammeln sich oberhalb der Elektroden und fließen durch den Durchlaß 66 nach oben. Sie gelangen dadurch in den Zwischenraum zwischen den Niederschlagselektroden des oberen Filterabschnitts B1 von wo sie wieder nach abwärts zu den unteren Enden der Rohre 36 und durch diese hindurchströmen. Das aus den Niederschlagselektroden des Abschnitts A austretende Gas wird in dem Zwischenraum zwischen der Oberfläche des Rohrbodens 24 und der Unterseite der Trennwand 22 und in dem im Querschnitt verengerten Durchlauf 66 wieder gemischt und schließlich auf die Niederschlagselektroden des Abschnitts B wieder verteilt. Die im Abschnitt B gereinigten Gase verlassen den Filter durch den Auslaß. Die aus dem Gasstrom ausgeschiedenen Teilchen, die sich auf den Sprühelektroden und ihren Stützteilen abgesetzt haben, werden von diesen durch die Flüssigkeit abgewaschen, die aus den Sprühdüsen 54 austritt, während die an der Innenfläche der Niederschlagselektroden 36 niedergeschlagenen Staubteilchen durch die aus den Zuleitungen 56 in die Schalen gegebene Flüssigkeit abgespült werden. Die die abgespülten Staubteilchen enthaltende Flüssigkeit fließt von den unteren Enden der Elektroden des Abschnitts B auf die Oberfläche der Trennwand 22, von wo sie durch die Abzugsrohre 64 hindurchfließt und die Spülflüssigkeit für die Niederschlagselektroden 26 des unteren Abschnitts A bildet.. In diesem Abschnitt sind Sprühdüsen 70 ähnlich den Sprühdüsen 54 des Abschnitts B vorgesehen, die die Sprühelektroden und ihre Stützteile frei von Staubteilchen halten. Die Sprühflüssigkeit, die in den Abschnitten A und B Staubmaterial aufgenommen hat, sammelt sich auf dem Boden 18 des Gehäuses 10 und wird von diesem durch den Auslaß 20 abgezogen. Die Sprühflüssigkeit für die Niederschlagselektroden 36 des Abschnitts B wird als Spülflüssigkeit für die Niederschlagselektroden des Abschnitts A wieder verwendet, wodurch die Kosten für die Spülflüssigkeit verringert werden und die Konzentration für Staubteilchen in der Flüssigkeit erhöht wird. In der Regel wird für jedes Rohr eines Elektrofilters mit einem Durchmesser von etwa 30 cm 41 Spülflüssigkeit je Minute benötigt. Ein Elektrofilter gemäß der Erfindung mit beispielsweise 300 Elektroden in jedem Abschnitte und B erspart an Spülflüssigkeit etwa 1200 1 je Minute. Patentanspbüche:
1. Elektrofilter mit mehreren übereinander angeordneten Gasbehandlungskammern, zwischen denen nach dem Rand zu abfallende Auffangvorrichtungen für von den Niederschlagselektroden der oberen Kammer ablaufende Abreinigungsflüssigkeit angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise rohrförmigen Niederschlagselektroden (26, 36) einer jeden Kammer {A, B) in einem im oberen Teil derselben angeordneten, mit der Filterwand dicht abschließenden Rohrboden (24,34) etwas aus ihm nach oben herausragend befestigt sind, daß von jeder eine geschlossene Trennwand zwischen zwei Kammern bildenden Auffangvorrichtung (22) ein Gaskanal (66) zwischen den Niederschlagselektroden (36) der oberen Kammer (B) hochgezogen ist und unterhalb des Rohrbodens (34) dieser Kammer mündet und daß am Rand der Auffangvorrichtung Abfluß leitungen (64) vorgesehen sind, die oberhalb des Rohrbodens der unteren Kammer (A) enden.
2. Elektrofilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberfläche der Rohrboden (24,34) und der Auffangvorrichtung (22) senkrechte Trennwände (38, 60, 62) radial angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 061 045.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 530/363 6.59
DER19716A 1955-10-10 1956-10-01 Elektrofilter mit mehreren uebereinander angeordneten Gasbehandlungskammern Pending DE1058978B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1058978XA 1955-10-10 1955-10-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1058978B true DE1058978B (de) 1959-06-11

Family

ID=22308398

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DER19716A Pending DE1058978B (de) 1955-10-10 1956-10-01 Elektrofilter mit mehreren uebereinander angeordneten Gasbehandlungskammern

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DE (1) DE1058978B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012172086A1 (de) * 2011-06-16 2012-12-20 Gea Bischoff Gmbh Verfahren und vorrichtung zur entfernung von partikeln aus einem gas

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2061045A (en) * 1935-04-26 1936-11-17 Int Precipitation Co Apparatus for electrical precipitation

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