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DE1058769B - Werteinbringevorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Werteinbringevorrichtung fuer Rechenmaschinen

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Publication number
DE1058769B
DE1058769B DEO3947A DEO0003947A DE1058769B DE 1058769 B DE1058769 B DE 1058769B DE O3947 A DEO3947 A DE O3947A DE O0003947 A DEO0003947 A DE O0003947A DE 1058769 B DE1058769 B DE 1058769B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensing element
sensing
arithmetic
lever
setting mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO3947A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olivetti SpA
Original Assignee
Olivetti SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olivetti SpA filed Critical Olivetti SpA
Publication of DE1058769B publication Critical patent/DE1058769B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Werteinbringevorrichtung für Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Werteinbringevorrichtung zum selbsttätigen stellenrichtigenUntereinandersetzen beim Einreihen eines in einem beweglichen betragsverkörpernden Werkes enthaltenen Betrages mit dem in einem festen betragsverkörpernden Werk gespeicherten Betrag.
  • Bei verschiedenen Rechenmaschinen, z. B. bei drukkenden Zehntasten-Rechenmaschinen, besteht die Aufgabe, das bewegliche Einstellwerk, z. B. einen Stellstiftschlitten, mit einem im Zählwerk gespeicherten Betrag derart auszurichten, daß die Stellstiftreihe der höchsten Stelle unter die höchste Stelle des gespeicherten Betrages gesetzt wird. Dieser Fall tritt bekanntlich bei einer Rückübertragung in das Einstellwerk oder bei Divisionen, bei denen der Dividend im Zählwerk und der Divisor im Einstellwerk gespeichert sind, auf.
  • Zum selbsttätigen Ausrichten ist es bereits bekannt, den Dividenden in die höchsten Stellen des Zählwerks einzutragen und dann den Stellstiftschlitten nach Eintasten des Divisors ganz nach links auszufahren. Hierdurch werden zwar die zwei Posten stellenrichtig untereinandergesetzt, aber durch die künstlich erhöhte Stellenzahl des Dividenden wird der Ablauf der Division unnötig verlängert.
  • Andererseits ist esbeiVierspecies-Rechenmaschinen bekannt, den Divisor dadurch mit dem Dividenden stellenrichtig untereinanderzusetzen, daß, von der Grundstellung des Zählwerksschlittens aus beginnend, der Divisor stellenweise so oft je einmal subtrahiert bzw. wieder einaddiert wird, bis der Zählwerksschlitten in die Sollstellung gelangt ist; was durch eine Subtraktion mit Überzug und durchgehender Zehnerübertragung angekündigt wird. Dieses Verfahren erfordert somit in jeder Zählwerksstelle eine Anzahl von Maschinengängen, die das selbsttätige Untereinandersetzen beträchtlich verlangsamen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben.
  • Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß ein zu den Rechengliedern des Rechenwerkes beweglich angeordnetes Abfühlglied zur Feststellung der höchsten Stelle des im Rechenwerk enthaltenen Betrages relativ zu den Rechengliedern verstellt wird und ihre Wertlage stellenweise in Richtung der abnehmenden Dekaden abfühlt, wobei ein je nach der zurückgelegten Strecke wirkender Anschlag derart in die Bahn des Einstellwerkes tritt, daß - letzteres in einem vorbestimmten unveränderlichen Verhältnis zum Rechenglied der höchsten Stelle angehalten wird.
  • Dadurch ist es möglich, daß sich nach Einstellung des Abfanggliedes das Einstellwerk in einem Zug um die erforderliche Stellenzahl verstellen kann. Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht ein sofortiges @Untereinandersetzen ohne Zeitverlust mit relativ einfachen Mitteln. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil einer Addiermaschine, in der der Gegenstand der Erfindung vorgesehen ist, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Schnittlinie II-II der Fig. 1, bei dem die Teile in der Ruhelage gezeigt werden, Fig. 3 einen weiteren Querschnitt nach der Schnitt-Linie II-II der Fig. 1, bei dem die Teile in der Arbeitsr Lage gezeigt werden, Fig. 4 den oberen Teil der in Fig. 1 abgebrochen dargestellten Zahnstange 12. -Die beispielsweise gezeigte Addiermaschine ist eine Zehntasten-Addiermaschine, die ein einen Stiftschlitten 100 (Fig. 1), einen Satz von auf und ab beweglichen Zahnstangen 12 und ein Zählwerk 101 (Fig. 4) aufweist.
  • In der Ruhelage stützt sich der Stiftschlitten 100 mit einem seiner Schaltstifte 3 auf einen Schaltzahn B. Letzterer ragt aus einem auf einer Welle 10 gelager= ten Bügel 9 hervor und wird durch die auf einen Arm 66 des Bügels 9 wirkende Feder 11 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung gehalten. Eine Nase 8' des Schaltzahns 8 wird von .einem Schlitz in der Grundplatte 7 geführt. Dadurch stützt sich. der Stellstiftschlitten 100 über den Schaltzahn 8 auf der Grundplatte 7 ab.
  • Beim Eintasten einer Ziffer in die nicht gezeigte Tastatur wird ein entsprechender Stehstift 2 -nach links (Fig. 1) geschoben -und dadurch- in die Bahn eines Ansatzes 13 der Zahnstange 12 gebracht. In -,der Ruhelage werden die Zahnstangen 12 entgegen- :der Wirkung jeweils einer Feder 102 durch eine Rückstellstange 103 (Fig. 4) in ihrer unteren Lage gehalten.
  • Die Hauptantriebswelle 47 führt bei jedem Maschinengang eine volle Drehung aus, durch die über bekannte Mittel der Rückstellstange 103 eine Hin-und Herbewegung erteilt wird. Die Rückstellstange 103 bewegt sich dabei zuerst aufwärts und dann abwärts.
  • Bei der Aufwärtsbewegung der Rückstelistange 103 wird jede der Zahnstangen 12 durch die Feder 102 nach aufwärts gezogen, bis ihr Ansatz 13 vom eingestellten Stellstift 2 abgefangen wird.
  • Die Zahnstangen 12 wirken dabei als Übertragungsglieder auf das Zählwerk 101 (Fig. 4) ein. Das Zählwerk besteht aus zwei Sätzen von ineinander eingreifenden Zählrädern 104, die abwechselnd mit den Zahnstangen 12 zusammenwirken können. In der Ruhelage ist das Zählwerk 101 gewöhnlich außer Eingriff mit den Zahnstangen 12 (Fig. 4). Wird das Zählwerk nach links geschoben, so greift der linke Satz von Zählrädern in die Zahnstangen ein.
  • Bei Betragseinführung ist das Zählwerk 101 während der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen 12 außer Eingriff mit diesen und wird erst vor der Abwärtsbewegung der Zahnstangen mit denselben in Eingriff gebracht, wodurch der im Stiftschlitten 100 enthaltene Betrag in das Zählwerk eingeführt wird.
  • Bei Summenzug wird das Zählwerk dagegen vor der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen mit denselben in Eingriff gebracht, so daß während der Aufwärtsbewegung die Zählräder auf Null zurückgestellt werden und die im Zählwerk enthaltene Summe auf die Zahnstangen übertragen wird. Vor der Abwärtsbewegung der Zahnstangen wird, falls das Zählwerk gelöscht werden muß (Endsumme), das Zählwerk außer Eingriff mit den Zahnstangen gebracht. Soll dagegen die Summe wieder in das Zählwerk eingebracht werden (Zwischensumme), so werden die Zahnstangen im Eingriff mit dem Zählwerk gelassen.
  • Die Zahnstangen 12 sind jeweils mit einem Ansatz 15, einem Einschnitt 16 und einem Zahn 105 versehen. Mit diesen Teilen arbeitet ein aus einer Platte 17 bestehender Abfühlmechanismus zusammen. Die Platte 17 trägt eine Reihe von stellenweise abgestuften Ansätzen 18, die jeweils in einen nach oben abgebogenen Lappen 19 enden. Jeder Lappen 19 weist drei verschiedene Teil auf, und zwar eine obere Abfühlkante 106 (Fig. 2), die mit dem Ansatz 15 zusammenarbeitet (s. den mittleren Lappen 19 in Fig. 1), eine vordere Stoßfläche 107, die gegen den Zahn 105 stoßen kann, und eine seitliche Abfangkante 108, die die Nase 4 des Stellstiftschlittens 100 abfangen kann (Fig. 3).
  • Die Entfernung 109 (Fig.2) zwischen den seitlichen Abfangkanten 108 von zwei benachbarten Lappen 19 ist der Entfernung 110 zwischen zwei benachbarten Zahnstangen 12 gleich. Die Entfernung 111 zwischen den vorderen Stoßflächen 107 von zwei benachbarten Lappen 19 ist derart bemessen, daß, wenn sich ein Lappen 19 auf einen Ansatz 15 stützt (Fig. 1), der Lappen 19 der nächsthöheren Stelle (der rechte Lappen 19 von Fig. 1) unter dem Einschnitt 16 der Zahnstange 12 der nächsthöheren Stelle zu liegen kommt. Die Länge der unteren Kante des Ansatzes 15 ist der Entfernung 111 gleich, so daß sich immer ein Lappen 19 auf einen Ansatz 15 stützt.
  • Die Platte 17 ist mittels der beiden Winkel 20 und 20' auf zwei Zapfen 21 und 21' gelagert. Die Zapfen 21 und 21' sitzen auf zwei Lappen 22 bzw. 23 einer zweiten, auf den Stiften 25 und 25' längsbeweglich angeordneten Platte 24. Die Platte 17 kann unter der Wirkung einer Feder 26 (Fig. 2) entlang den Zapfen 21 und 21' gleiten. Das Ausmaß dieser Bewegung ist durch die Entfernung zwischen den Winkeln 20' und den Lappen 23 bedingt.
  • Unter der Wirkung einer weiteren Feder 27 (Fig.1) kann die Platte 17 ferner um die Zapfen 21 und 21' schwenken.
  • Ein nach oben abgebogener Teil 28 der Platte 24 ist mit einer Verzahnung 29 versehen. Auf sie wirkt ein auf einem Hebel 31 sitzender Stift 30 ein. Der Hebel . 31 ist auf einem in 34 gelagerten Hebel 32 schwenkbar. Durch die Wirkung einer Feder 33 wirkt der Stift 30 dauernd mit der Verzahnung 29 zusammen.
  • Auf dem Hebel 32 sitzen zwei Stifte 35 und 36. Auf den letzteren arbeitet unter der Wirkung einer Feder 39 ein mit zwei Einschnitten 38 versehener und in 40 gelagerter Stellhebel 37. Auf Achse 43 ist ein Hebel 42 gelagert, der mit einer Rolle 44 unter der Wirkung einer Feder 45 auf einen auf der Hauptantriebswelle 47 sitzenden Nockenscheibe 46 anliegt. An den Hebel 42 ist eine Stoßstange 41 angelenkt, die mit einem Ansatz 48 abwechselnd auf die Stifte 35 und 36 einwirken kann.
  • Die Stoßstange 41 ist über eine Zugstange 49 an einen in 51 gelagerten Hebel 50 angelenkt. Der Hebel 50 ist seinerseits mit einem in 112 gelagerten und mit einer Taste 53 versehenen Hebel 52 verbunden. Auf dem Hebel 52 ist eine unter der Wirkung einer Feder 55 stehende Klinke 54, die mit einem Lappen 58 einer zweiten Klinke 59 zusammenarbeitet, gelagert. Die Klinke 59 ist auf einem Hebel 60 gelagert und liegt unter der Wirkung von zwei Federn 62 und 63 an einer festen Stütze 61 an. Der Hebel 60 trägt unten einen Stift 65, der auf den Arm 66 des Schaltbügels 9 einwirken kann.
  • Der Hebel 52 trägt einen Stift 67, der in einen schrägen Schlitz 113 einer bekannten Motor-Steuerstange 68 gleiten kann. Wenn sich die Motor-Steuerstange 68 unter der Wirkung einer Motortaste der Maschine nach vorwärts (nach rechts in Fig. 1) bewegt, so löst sie den Motor der Maschine für einen Maschinengang aus. Am Ende dieses Maschinenganges kehrt sie dann wieder in ihre Ruhelage zurück. Der untere Arm 69 des Hebels 52 ist über eine Zugstange 70 und einen in 72 gelagerten Hebel 71 mit einer bekannten Zwischensummen-Steuerstange 73 verbunden. Wenn sich die Zwischensummen-Steuerstange 73 unter der Wirkung einer Zwischensummentaste nach links bewegt, so löst sie einen Zwischensummenzug aus, bei dem während eines Maschinenganges der im Zählwerk enthaltene Betrag vorübergehend auf die Zahnstangen 12 übertragen wird. Am Ende dieser Operation kehrt dann die Steuerstange 73 wieder in ihre Ruhelage zurück. '144 Auf einem Zapfen 75 (Fig. 2) ein Hebel 74, der unter der Wirkung einer Feder h4 steht, schwenkbar gelagert. Der Hebel 74 trägt einen Stift 77, der sich auf die Platte 17 stützt. In der in Fig. 2 abgebildeten Ruhelage fängt das rechte Ende des Hebels 74 das untere Ende des in 115 (Fig. 1) gelagerten und unter der Wirkung einer Feder 116 stehenden Hebels 76 ab. Am Hebel 76 ist eine Stange 117 angelenkt, die auf einem Stift 118 längsbeweglich gelagert ist und mit einer Nase 119 versehen ist, die auf einen auf der Motor-Steuerstange 68 sitzenden Stift 120 einwirkt.
  • Die Welle 80 wird in bekannter Weise durch die Hauptantriebswelle 47 am Anfang eines jeden Maschinenganges im Uhrzeigersinn gedreht und dann wieder zurückgedreht. Die Welle 80 trägt einen Arm 79, auf dem ein mit dem Hebel 60 zusammenarbeitender Stift 78 sitzt.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Beim Niederdrücken der Taste 53 bewegt sich die Motor-Steuerstange 68 nach vorwärts und löst einen Maschinengang aus. Dieser Maschinengang bewirkt einen Zwischensummenzug, weil über die Zugstange 70 und den Hebel 71 gleichzeitig die Zwischensummen-Steuerstange 73 nach rückwärts geschoben wird.
  • Beim Niederdrücken der Taste 53 wird außerdem über den Hebel 50 und die Zugstange 49 die Stoßstange 41 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß deren Ansatz 48 vor dem oberen Stift 36 zu liegen kommt.
  • Zu Beginn des Zwischensummen-Maschinenganges greifen die Zahnstangen 12 in dem Zählwerk ein, die Rückstellstange 103 fängt an, sich nach aufwärts zu bewegen. Die Zahnstangen, die in Zählrädern eingreifen, in denen eine Ziffer gespeichert ist, bewegen sich nach aufwärts, die anderen Zahnstangen verbleiben in ihrer unteren Stellung. Die Aufwärtsbewegung der Rückstellstange 103 spielt sich dabei in einem solchen Zeitverhältnis zur Drehung der Hauptantriebswelle 47 ab, daß die Stoßstange 41 über den Hebel 42 durch die Nockenscheibe 46 sofort nach Verlassen der unteren Nullstellung der Zahnstangen 12 nach rückwärts geschoben wird. Der Ansatz 48 schiebt den Stift Sei ebenfalls nach rückwärts, und der Hebel 32 wird entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Stift 30 wird dadurch nach vorwärts verschoben.
  • Solange die oberen Abfühlkanten 106 der Lappen 19, angefangen vom Lappen der höchsten Stelle, nacheinander vom Ansatz 15 einer in der Nullstellung befindlichen Zahnstange 12 abgefangen werden, kann die Platte 34 und mit ihr die Platte 17 nach vorwärts (nach rechts in Fig. 1) geschoben werden. Dies ist der Fall, wenn die Stellenzahl des von den Zahnstangen 12 verkörperten Betrages unter der Stellenzahl der Zahnstangen 12 liegt. Wenn nun ein Lappen 19 die Zahnstange der höchsten Stelle des Betrages abfühlt, so wird er nicht mehr vom Ansatz 15 abgefangen, und die Platte 17 wird durch die Wirkung der Feder 27 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig.1) verschwenkt. Dadurch kann der Lappen 19 der nächsthöheren Stelle in den Einschnitt 16 der zugeordneten Zahnstange 12 einfallen und mit der vorderen Stoßfläche 107 gegen den Zahn 105 stoßen. Die Platten 17 und 24 werden dadurch angehalten, und der Stift 30 springt über die übrigen Zähne der Verzahnung 29 hinweg. Am Ende des Maschinenganges kehrt die Stoßstange 41 in ihre Ausgangslage zurück, während der Hebel 32 durch den Stellhebel 37 in der verschwenkten Stellung gehalten wird. Die Platten 24 und 17 verbleiben ebenfalls in ihrer vorderen Stellung, und die Abfangkante 108 eines der Lappen 19 ist dadurch bereit, den Stellstiftschlitten 100 abzufangen.
  • Am Ende des Maschinenganges kehrt die Taste 53 in bekannter Weise durch die Wirkung einer Feder 121 wieder in die Ruhelage zurück. Die Klinke 54 schiebt dadurch die Klinke 59 nach unten und löst sie von der Stütze 61 los. Die Feder 63 kann somit den Hebel 60 im Uhrzeigersinn verschwenken und der Stift 65 verschwenkt den Schaltbügel 9 entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Schaltzahn 8 befreit den Schaltstift 3 und löst die durch die Feder 14 bewirkte Schlittenbewegung in Richtung der höheren Stellen aus. Dabei (Fig. 3) rückt der Stiftschlitten 100 vor, bis seine Nase 4 vom ersten auf dem Weg liegenden Lappen 19 abgefangen wird. Die Nase 4 ist derart auf dem Stiftschlitten 100 angeordnet, daß die Stiftreihe 2 der höchsten Stelle in derselben Reihe mit der Zahnstange 12 der höchsten Stelle des Betrages zu stehen kommt.
  • Die Fig. 3 zeigt schematisch die Zahnstangen 12 der höheren, vom verkörperten Betrag nicht beanspruchten Stellen. Werden die übrigen Lappen 19 gezählt, so ergibt sich, daß der Betrag fünfstellig ist und daß die fünfte Stelle in derselben Reihe mit der höchsten Stelle des Stellstiftschlittens 2 zu stehen kommt. Es ist dabei zu bemerken, daß die Nase 4 von der Abfangkante 108 eines Lappens 19, der von dem die fünfte Stelle abfühlenden Lappen 19 um drei Lappen entfernt ist, abgefangen wird. Dieses Verhältnis zwischen dem abfangenden Lappen und dem abfühlenden Lappen kann bei der Konstruktion der Maschine nach Wunsch gewählt werden, es kann aber dann im Betrieb nicht mehr geändert werden.
  • Die Bewegung des Stiftschlittens 100 wird am Ende des Maschinenganges ausgelöst. Der nächstfolgende Maschinengang, in dem die erfolgte Einreihung des Stellstiftschlittens ausgenützt werden soll, kann von der Platte 17 automatisch ausgelöst werden. Unter der Wirkung des Stiftschlittens 100 bewegt sich nämlich die Platte 17 nach unten (Fig. 3), da die Wirkung der Feder 14 die Wirkung der Federn 26 und 114 überwiegt. Die Platte 17 verschwenkt dadurch den Hebel 74 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 3) und löst den Hebel 76 aus. Durch die Wirkung der Feder 116 dreht sich der Hebel 76 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) und die Nase 119 der Stange 117 verstellt die Motor-Steuerstange 68.
  • Zu Beginn des somit ausgelösten Maschinenganges stellt der Stift 78 den Hebel 60 und die Klinke 59 in die Ruhestellung zurück. Die Stoßstange 41 wird erneut nach links geschoben und wirkt diesmal auf den unteren Stift 35, wodurch der Hebel 32 und die Platten 24 und 17 in ihre Ausgangsstellung zurückgestellt werden.
  • Bei einer Zwischensummenzugoperation, die mehr als einen Maschinengang erfordert, fühlt die Platte 17 nur während eines Maschinenganges die Zahnstangen ab, und zwar in dem Maschinengang, in welchem die Zahnstangen auf und ab bewegt werden.
  • Es ist bisher angenommen worden, daß die Taste 53 ausschließlich für das Einreihen des Stiftschlittens vorgesehen wird. Soll aber die Vorrichtung eine Division vorbereiten, so kann die Taste 53 mit der üblichen Divisionstaste vereinigt werden. In diesem Fall wird die Taste 53 nach Einstellen des Dividenden in das Zählwerk und des Divisors in den Stiftschlitten niedergedrückt. Wenn dann der Hebel 76 ausgelöst wird, so kann er anstatt der Zwischensummen-Steuerstange 73 die bisher von der Divisionstaste gesteuerte Vorrichtung betätigen.
  • Die Taste 53 kann auch mit der Rückübertragungstaste vereinigt werden. In diesem Fall muß der Hebel 76 die Rückübertragungsvorrichtung steuern. Zu diesem Zweck kann die Stange 117 nach vorne verlängert werden, so daß sie unter anderem auf einen auf dem Hebel 71 sitzenden Stift 122 einwirken kann. Es wird dadurch ein Zwischensummenzug gesteuert, bei dem die Summe unter anderem auf die Zahnstangen übertragen wird.
  • Anstatt des Zwischensummenzugs kann die Steuerstange 73 schließlich auch einen Endsummenzug steuern. In diesem Fall muß eine an sich bekannte Auswählschaltung angeordnet werden, um die Art der zu ziehenden Summe zu bestimmen.
  • Der Stiftschlitten kann statt mit dem Zählwerk mit einem Speicherwerk eingereiht werden. Die Abfühlplatte 17 unterscheidet dabei auf alle Fälle immer nur zwischen Nullstellung und Außernullstellung.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Werteinbringevorrichtung für Rechenmaschinen zum selbsttätigen stellenrichtigen Untereinandersetzen von einem Einstellwerk mit einem Rechenwerk, z. B. vor Beginn einer Divisionsrechnung oder einer Rückübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß ein zu den Rechengliedern (12) des Rechenwerks (12, 101) beweglich angeordnetes Abfühlglied (17) zur Feststellung der höchsten Stelle des im Rechen-,verk (12, 101) enthaltenen Betrages relativ zu ihm verstellt wird, wobei das Abfühlglied (17) die Stellung der Rechenglieder (12) stellenweise in Richtung der abnehmenden Stellen abtastet und wobei ein je nach der zurückgelegten Strecke wirkender Anschlag (108) derart in die Bahn des Einstellwerkes (1) tritt, daß letzteres in einem vorbestimmten unveränderlichen Verhältnis zur höchsten Stelle des Rechen-,verkes (12) abgefangen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Abfühlglied einen Satz von jeweils einem Rechenglied zugeordneten Fühlgliedern besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der jedem Fühlglied (106) stellenmäßig entsprechendeAnschlag (108) in einer für alle Anschläge (108) gleichen Entfernung vom zugeordneten Fühlglied (106) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (17) senkrecht zum Rechenwerk (12, 101) beweglich ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (17) beim Abfühlen des Rechenglieds (12) der höchsten Stelle in einer zweiten Richtung beweglich ist, um den gewählten Anschlag (108) wirksam zu machen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (17) einen Satz von Nasen (107) besitzt, die ebenfalls in einer vom jeweils zugeordneten Fühlglied (106) gleichen Entfernung angeordnet sind und von denen bei der Verstellung des Abfühlgliedes (17) jeweils eine gegen das entsprechende Rechenglied (12) stößt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (17) als abgestufte Platte ausgebildet ist, wobei das Fühlglied (106), die Nase (107) und der Anschlag (108) jeweils auf einer Stufe (18) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rechenglied (12) mit einem Teil (15), der vom Fühlglied (106) abgefühlt wird, und mit einem weiteren Teil (105), gegen den die Nase (107) stößt, versehen ist, wobei der erste Teil (15) des Rechenglieds (12) der höchsten Stelle die Bewegung des Abfühlgliedes (17) in der zweiten Richtung bewirkt und der zweite Teil (105) des Rechenglieds (12) einer höheren Stelle die Verstellung des Abfühlgliedes (17) in der ersten Richtung abfängt. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche von 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (17) von der Hauptantriebswelle (47) der Maschine über eine nachgiebige Verbindung (30, 29, 33) in die erste Richtung bewegt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einer Taste nach Art einer Zwischensummentaste zur vorübergehenden Übertragung eines Betrages vom Zählwerk auf die Rechenglieder, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Übertragung, vorzugsweise am Ende des Maschinenganges, die Taste (53) das Abfühlglied (17) wirksam macht.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abfangen des Einstellwerkes (1) das Abfühlglied (17) einen Funktionsvorgang auslöst.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlglied (17) beim Abfangen des Einstellwerkes (1) durch Einwirkung des letzteren in einer dritten Richtung beweglich ist und einen Auslöser (76) zum selbsttätigen Auslösen des Funktionsganges steuert.
DEO3947A 1953-11-17 1954-11-15 Werteinbringevorrichtung fuer Rechenmaschinen Pending DE1058769B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153922B (de) * 1961-02-11 1963-09-05 Olympia Werke Ag Einrichtung zur selbsttaetigen Wertausrichtung bei der Division an Rechenmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1153922B (de) * 1961-02-11 1963-09-05 Olympia Werke Ag Einrichtung zur selbsttaetigen Wertausrichtung bei der Division an Rechenmaschinen

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