DE1058401B - Riegelfallenschloss fuer Moebel u. ae. - Google Patents
Riegelfallenschloss fuer Moebel u. ae.Info
- Publication number
- DE1058401B DE1058401B DED13436A DED0013436A DE1058401B DE 1058401 B DE1058401 B DE 1058401B DE D13436 A DED13436 A DE D13436A DE D0013436 A DED0013436 A DE D0013436A DE 1058401 B DE1058401 B DE 1058401B
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- DE
- Germany
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- latch
- bolt
- lock
- locking disc
- key
- Prior art date
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- Pending
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C1/00—Fastening devices with bolts moving rectilinearly
- E05C1/08—Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action
- E05C1/12—Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
- E05C1/16—Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially in a plane substantially parallel to the wing or frame
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
ANMELDETAG: 27. OKTOBER 1952
B EKANNTMACHUN G
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 27.MAI1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 27.MAI1959
Die Erfindung betrifft ein Riegelfallenschloß für Möbel u. ä. mit einer Riegelfalle, deren Schwanz in
zwei Arme geteilt ist und die durch zwei symmetrisch an einer auf Fallenmittellinie liegenden Schließscheibe - angeordnete
NTasen bei Rechts- oder Linksdrehung in Öffnungsstelling bewegt und durch eine dritte mittlere
Nase gesperrt wird.
Bei einer derartigen bekannten Einrichtung steht die Schießscheibe über ihre symmetrisch angeordneten
Nasen inmittelbar unter Wirkung der auf die Arme der Riefelfalle wirkenden Federn. Dadurch ist
die Schließscfeibe über die Nasen immer beim Bewegen
der Falle mit dieser verbunden, d. h., sie wird durch die Falltnfedern bei Rückkehr der Falle in die
Schließlage auth gleichzeitig immer selbsttätig in die Sperrlage geführt. Demnach ist es bei dieser bekannten
Ausbildung auch nicht möglich, die Tür lediglich durchzuschlagen zu schließen, also ohne die
Falle durch den Schlüssel aus der Schließlage zu bewegen, da die liegelfalle in der Schließlage durch die
Schließscheibe gesperrt ist. Da weiterhin die Schließscheibe beim Loslassen des Schlüssels in die Sperrlage
bewegt wird, nimmt der Schlüssel außerhalb der Betätigung des Scllosses immer die Lage ein, in der er
eingesteckt oder abgezogen werden kann. Er ist somit nicht gesichert rad kann herausfallen.
Von dem bekannten Riegelfallenschloß unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung nun durch einen
derartigen Abstand der zwei symmetrischen Nasen, der
Schließscheibe zu den Anschlägen am Fallenschwanz bei Sperrlage der Schließscheibe, daß diese nach vollzogener
Entspernmg der Riegelfalle und dem Beginn ihres Zurückziehms eine Ruhelage einnehmen kann, in
welcher die Riegelfalle frei beweglich ist und in welcher der Schlüssel nick aus dem Schloß herausfallen kann.
Daraus ergibt sich bei dem Gegenstand der Erfindung der bekannten Einrichtung gegenüber der Vorteil,
daß die Riegelfalle auf ihrem Weg gegenüber der Schließscheibe so trei beweglich ist, daß sie eine nicht
gesperrte Schließage einnehmen kann. Diese kann nun auch lediglich durch Zudrücken der Tür erreicht
werden. Für den Fall des Hängenbleibens der Riegelfalle im Schließblech, ζ. Β. infolge Spannungen zwischen
Tür und Türrahmen, wird ferner bei der Ausführung nach der Erfindung die Riegelfalle beim
Sperren durch die Schließscheibe in ihrer äußersten Schließlage gedrückt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Schlosses mit abgehobenem Deckblech und abgezogenem Schlüssel in
Sperrlage;
Fig. 2 veranschaulicht das gleiche Schloß in öffnungslage.
Riegelfallenschloß für Möbel u. ä.
Anmelder:
Ernst Clemens Doerpinghaus,
M. Gladbach-Rheindahlen, Stadtwaldstr. 27
M. Gladbach-Rheindahlen, Stadtwaldstr. 27
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 30. Oktober 1951
Schweiz vom 30. Oktober 1951
Ernst Clemens Doerpinghaus,
M. Gladbach-Rheindahlen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
In der Aussparung einer gleitend gelagerten Riegelfalle
1, auf der außen vorstehend der Fallenkopf sitzt, liegt drehbar um den Dorn 2 für einen Lochschlüssel
die Schließscheibe 3. Bei abgezogenem Schlüssel befindet sich die Schließscheibe stets in Sperrlage, da die
hochgebogene Nase 4 das Zurückziehen der Riegelfalle 1 hindert. Die Schließscheibe 3 hat ferner die
beiden symmetrisch zur Riegelfallenmitte liegenden Nasen 5 und 6, welche die Riegelfalle 1 bei Rechtsoder Linksdrehung der Schließscheibe 3 zurückziehen.
Im Deckblech des Schlosses sind konzentrisch mit Dorn 2 drei Schlüssellöcher in 90 bzw. 180° zueinander
angeordnet, entsprechend den drei üblichen Lagen eines Schlosses. Der Bart des zum Schloß gehörigen
Schlüssels hat an seiner Stirnseite in variabler Lage eine kleine Nase. Wird dieser Schlüssel in das
Schloß eingeführt, so faßt diese Nase in das ihrer Lage entsprechende Loch 7 der Schließscheibe 3, die
sich alsdann mit dem Schlüssel drehen läßt.
Die Schließscheibe 3 wird in ihrer Sperrlage durch die Nase 8, den Bügel 9 und die Feder 10 gehalten.
Nur in dieser Lage kann der Schlüssel eingeführt bzw. abgezogen werden. Soll das gesperrte Schloß geöffnet
werden, so erfolgt dies gewissermaßen in drei Phasen:
a) Der drehende Schlüssel überwindet den Druck der Feder 10 und hebt die Riegelfallensperre an der
Nase 4 auf. Im Zusammenwirken zwischen der Feder 10, dem Bügel 9 und der Nase 8 wird nun
der Bart seitlich vom Schlüsselloch gehalten, so daß der Schlüssel nicht von selbst herausfallen
kann.
b) Dadurch ist eine Ruhelage entstanden, in welcher die Schließscheibe 3 unter keinerlei Federdruck
steht, die Riegelfalle aber frei beweglich ist, so
X ■ ,- 909 528/50
daß sich ζ. B. eine Tür unter Einschnappen der Riegelfalle zudrücken läßt.
c) Dreht man den Schlüssel weiter, so drückt je nach Drehrichtung die Nase 5 oder 6 gegen den Anschlag
eines der Arme der Falle 1 und zieht diese zurück.
Läßt man den Schlüssel los, so drückt die Feder 11 die Falle nach außen und nimmt dabei die Schließscheibe
3 und den Schlüssel mit. Dreht man den Schlüssel in der gleichen Richtung weiter, so überwindet
dabei die Nase 8 die Federsperre 10J bis sie dort einschnappt. Gleichzeitig schiebt die Nase 4 der
Schließscheibe 3 reibend den Fallenkörper 1 nach vorn, sofern infolge äußerer Spannungen der Druck
der Feder 11 zum Bewegen in ihre Endschließlage nicht ausgereicht haben sollte.
Claims (1)
- Patentanspruch:Riegelfallenschloß für Möbel u. ä. mit einer Riegelfalle, deren Schwanz in zwei Arme geteiltist und die durch zwei symmetrisch an einer auf Fallenmittellinie liegenden Schließscheibe angeordnete Nasen bei Rechts- oder Linksdrehung in öffnungsstellung bewegt und durch eine dritte mittlere Nase gesperrt wird, gekennzeichnet durch einen derartigen Abstand der zwei symmetrischen Nasen (5 und 6) der Schließscheibe (3) zu den Anschlägen am Fallenschwanz bei Sperrlage der Schließscheibe, daß die Schließscheibe nach vollzogener Entsperrung der Riegelfalle (1) und dem Beginn ihres Zurückziehens eine Ruhelage einnehmen kann, in welcher die Riegelfalle frei beweglich ist und der Schlüssel nicht aus dem Schloß herausfallen kann.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 14028, 636 930,
679;schweizerische Patentschrift Nr. 109 675;
britische Patentschriften Nr. 399 637, 607 802.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 909 526/50 5.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1058401X | 1951-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1058401B true DE1058401B (de) | 1959-05-27 |
Family
ID=4555246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED13436A Pending DE1058401B (de) | 1951-10-30 | 1952-10-27 | Riegelfallenschloss fuer Moebel u. ae. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1058401B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185083B (de) * | 1962-08-03 | 1965-01-07 | Geisberger Franz & Soehne | Links und rechts sperrendes Schloss, insbesondere Moebelschloss |
| DE1254501B (de) * | 1961-08-14 | 1967-11-16 | Hansfriedrich Willach | Rechts, links und fuer waagerechte Lage verwendbares Moebelschloss |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE14028C (de) * | F. WAHL Vater in Basel | Neuerungen an Fallenschlössern | ||
| CH109675A (de) * | 1924-06-17 | 1925-04-16 | Bachmann Wilhelm | Möbelschloss. |
| GB399637A (en) * | 1932-08-12 | 1933-10-12 | Arthur Rogers | Improvements in or relating to latches or catches for doors and the like |
| DE636930C (de) * | 1936-10-17 | Hugo Willach & Soehne | Kastenfoermiger, aus Blech gebildeter Schnappriegel | |
| DE698679C (de) * | 1937-07-13 | 1940-11-15 | Emma Kueppersbusch Geb Kitz | Riegelfallenschloss |
| GB607802A (en) * | 1946-02-12 | 1948-09-06 | Cheney & Son Ltd C | Key-locked fastenings of attache cases and the like |
-
1952
- 1952-10-27 DE DED13436A patent/DE1058401B/de active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE14028C (de) * | F. WAHL Vater in Basel | Neuerungen an Fallenschlössern | ||
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| GB607802A (en) * | 1946-02-12 | 1948-09-06 | Cheney & Son Ltd C | Key-locked fastenings of attache cases and the like |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254501B (de) * | 1961-08-14 | 1967-11-16 | Hansfriedrich Willach | Rechts, links und fuer waagerechte Lage verwendbares Moebelschloss |
| DE1185083B (de) * | 1962-08-03 | 1965-01-07 | Geisberger Franz & Soehne | Links und rechts sperrendes Schloss, insbesondere Moebelschloss |
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