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DE1058475B - Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorganges - Google Patents

Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorganges

Info

Publication number
DE1058475B
DE1058475B DEC16646A DEC0016646A DE1058475B DE 1058475 B DE1058475 B DE 1058475B DE C16646 A DEC16646 A DE C16646A DE C0016646 A DEC0016646 A DE C0016646A DE 1058475 B DE1058475 B DE 1058475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granules
granulator
stirrer
granulation
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC16646A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Rudiger Von Reppert
Oskar Renfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG Werk Kalle Albert
Original Assignee
Chemische Werke Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Albert filed Critical Chemische Werke Albert
Priority to DEC16646A priority Critical patent/DE1058475B/de
Publication of DE1058475B publication Critical patent/DE1058475B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/14Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic in rotating dishes or pans

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Glanulating (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verbesserung des branulieyvQrganges In der Granuliertechnik ist es eine bekannte Erscheinung, daß bei mit zu hohem Feuchtigkeitsgehalt oder bei zu hohem Zusatz von anderen das Granuliervermögen fördernden Mitteln verhältnismäßig-oft und schnell sehr große, über die gewünschte Größe hinausgehende Granulate, sogenannte Übergranulate, entstehen. Ihre Entstehung kann ihre Ursache auch durch unregelmäßige Eindüsung der zur Granulierung verwandten Flüssigkeiten haben, und zwar dadurch, daß Tropfen verschiedener Gró:ß6 in die abrollende bzw. umlaufende Masse auftreffen. Eine weitere U-rsache für die Bildung von Übergranulaten kann aber auch in der Ungleichmäßigkeit des für die Granulation verwandten Ausgangsmaterials liegen. i Diese Erscheinung trifft auf alle bekannten Granuliervorrichtungen und auch die meisten Granulierverfahren zu. Auf einem beispielsweise für die Granulierung von superphosphathaltigen Düngemitteln gebräuchlichen Tellergranulator entstehen die Granulate bei der Umdrehung des Granuliertellers durch Abrollen auf einer etwa 48 bis 500 geneigten Bodenfläche. Treffen nun auf die ablaufende Masse Flüssigkeitströpfchen verschiedener Größe auf oder hat das zur Granulierung gelangende Material eine uneinheitliche Korngröße, so bilden sich sehr schnell unerwünschte große Granulate; die in der umlaufenden Masse ständig an Umfang zunehmen.
  • Zur Entfernung dieser Übergranulate hat man sich bisher so geholfen, daß man sie entweder durch Aufschlagen mit einer Schaufel zum Zerfallen gebracht oder daß man sie durch eine entsprechend eng gezahnte Schaufel bzw. Gabel entnommen und außerhalb des Granulators zerschlagen oder sonstwie zerdrückt hat.
  • Die erfindungsgemäße, in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Vorrichtung macht nun diese oft recht mühsame und nicht immer ganz einfache Arbeit unnötig und bewirkt, daß das durch die Übergranulate gestörte Granulatbild im Tellergranulator stets einheitlich bleibt. Dadurch läuft der Granuliervorgang reibungslos ab und führt zu einheitlich großen Granulaten bei gleichzeitig verbesserter Leistung des Granulators. Die Vorrichtung beseitigt bei gleichzeitiger Verbesserung und Intensivierung des Granuliervorgangs in einfacher Weise die entstandenen Übergranulate dadurch, daß während des Granuliervorgangs ein sich zur Drehrichtung des Granulators entgegengesetzt kreisförmig oder elliptisch drehender stab- E, oder bandförmiger Rührer A in die zu granulierende Masse eintaucht oder auf dieser herstreicht, ohne jedoch den Tellerboden zu berühren oder zu streifen, und dabei die gebildeten Übergranulate wieder zerstört. Gleichzeitig wird durch die entgegengesetzt verlaufende Drehbewegung des Rührers eine Verbesserung der jetzt viel gleichmäßiger ablaufenden Granulation erreicht.
  • In der deutschen Patentschrift 926 609 ist eine Reinigungsvorrichtung beschrieben, die oberhalb der Telleröffnung angeordnet und mit einem Verstellmechanismus des Tellers starr verbunden ist. Die Reinigungselemente besitzen hier die Form von Schabern und müssen auf dem Boden hin- und herstreichen, um ihre Aufgabe, den Tellerboden zu reinigen, erfüllen zu können.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat nichts mit den bekannten, mit rechenartigen Granulierwerkzeugen ausgestatteten, nach dem Gegenstrom-Mischprinzip arbeitenden Granuliermaschinen zu tun, also jenen Gegenstrom-Schnellmischern, die mit rotierendem, horizontal gelagertem Mischteller und einem gegenläufig sich drehenden Werkzeugsystem ausgestattet sind. Mit diesen bekannten Maschinen wird gemischt und durch eingebaute Spezialwerkzeuge die Masse gleichzeitig granuliert, wobei sich insbesondere bei druckempfindlichen, plastischen Massen an den Werkzeugen Ansätze bilden, wodurch die Einheitlichkeit der darin erzeugten Körner empfindlich gestört wird.
  • Während also mit diesen bekannten Maschinen in horizontalen Mischtellern mit eingebauten Werkzeugen granuliert wird, hat die erfindungsgemäße Vorrichtung den Zweck, Übergranulate bei gleichzeitiger Vereinheitlichung der Korngrößen der erzeugten Granulate zu zerstören.
  • Der Rührer selbst ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zudem außerhalb des Granulators angebracht, und zwar etwa in der Höhe des Auslaufs der Granulate, d. h. also an jener Stelle, wo die Granulate den Innenraum des Tellergranulators verlassen.
  • Er kann aus Eisen, vorzugsweise jedoch aus säurebeständigem Stahl, aus Holz oder geeigneten Kunststoffen bestehen. Er wird durch einen Elektro- oder jetriebemotor D angetrieben und ist in einer kreis-:wunden Scheibe C befestigt. Für die elliptische Bewe-,ung des Rührers ist ein Exzenter B mit zu verwenden. Eine besonders gute Wirkung wird dann eriielt, wenn der Rührer nach Art eines Quirls F oder eines Schneebesens G ausgebildet ist.
  • Durch die erfindungsgemäß erreichte Verbesserung 1er Granulierung wird gleichzeitig aber auch eine Verbesserung der Produktionsbedingungen erreicht, md zwar insbesondere dort, wo der Granulator gleicheinig als Aufschluß apparat ausgebildet und verwendet wird, d. h. mit einer Haube zum Absaugen der Aufschlußgase und des bei der Umsetzung gebildeten Wasserdampfes versehen ist. Infolge der erzielbaren ,größeren Gleichmäßigkeit der Granulate wird hierbei iuch die gleichzeitige oder anschließende Umsetzung fleichtert. Die dafür benötigten Ausgangsstoffe können auf diese Weise noch mehr als bisher dem stöchionetrischen Reaktionsverhältnis angenähert werden, wodurch man granulierte Produkte von größter Gleichnäßigkeit auch hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung erhält.
  • PATENTANSPROCME: t. Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorgangs und zur gleichzeitigen Beseitigung von bei der Körnung entstehenden Ubergranulaten in einem Granulierteller, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Tellergranulator etwa in der Höhe des Auslaufs der Granulate ein im entgegengesetzten Sinne zur Drehrichtung des geneigten Tellergranulators umlaufender, stab- oder bandförmiger Rührer (E, A) angebracht ist, der in das granulierte Gut eintaucht oder es bestreicht und während der Drehbewegung gebildete Übergranulate in gleichmäßig große, kleinere Granulate zerteilt, jedoch den Tellerboden nicht berührt oder streift.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührer eine kreisförmige oder elliptische Bewegung ausführt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der außerhalb des Granulators angebrachte Rührer mittels eines Elektro- oder Getriebemotors (D) und bei der gewünschten elliptischen Bewegung unter Mitverwendung eines Exzenters (B) angetrieben wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührer nach Art eines Quirls (F) oder eines Schneebesens (G) ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 926 609.
DEC16646A 1958-04-12 1958-04-12 Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorganges Pending DE1058475B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC16646A DE1058475B (de) 1958-04-12 1958-04-12 Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorganges

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DEC16646A DE1058475B (de) 1958-04-12 1958-04-12 Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorganges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1058475B true DE1058475B (de) 1959-06-04

Family

ID=7016085

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC16646A Pending DE1058475B (de) 1958-04-12 1958-04-12 Vorrichtung zur Verbesserung des Granuliervorganges

Country Status (1)

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DE (1) DE1058475B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2995780A (en) * 1958-12-09 1961-08-15 Int Nickel Co Treatment of metal powder
DE1263033B (de) * 1964-02-28 1968-03-14 Hyperphosphat Ges M B H Deutsc Verfahren und Vorrichtung zur Granulierung von hydroxylapatitisches Rohphosphat enthaltenden Phosphat- oder Phosphat-Kali-Duengemitteln

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926609C (de) * 1953-12-29 1955-04-21 Bernhard Beumer Vorrichtung zum Formen oder Mischen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1263033B (de) * 1964-02-28 1968-03-14 Hyperphosphat Ges M B H Deutsc Verfahren und Vorrichtung zur Granulierung von hydroxylapatitisches Rohphosphat enthaltenden Phosphat- oder Phosphat-Kali-Duengemitteln

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