DE105801C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/10—Fishplates with parts supporting or surrounding the rail foot
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher üblichen Schienenverbindungen haben nach Ansicht des Erfinders den Nachtheil,
dafs die Laschen nicht ihrer ganzen Länge nach mit den Schienenenden in Berührung
stehen, sondern nur an einzelnen Punkten, deren Umgebung infolge dessen beim
Anziehen der Schrauben übermäfsigen Beanspruchungen ausgesetzt ist, was eine baldige
Zerstörung der Schienenverbindung zur Folge hat.
Durch die vorstehende Erfindung wird diesem Nachtheile in der Weise abgeholfen,
dafs das Verbindungsstück aus einem einzigen Stück besteht, und dafs dieses Stück an die
beiden Enden der Schienen angeschmiedet wird, so dafs es seiner ganzen Länge nach
in innige Berührung mit den Schienenenden gebracht wird.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Art und Weise, in welcher mittelst einer hydraulischen Presse das Verbindungsstück
an die Schienenenden angeschmiedet wird,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1,
Fig. 3 einen Einzeltheil der Vorrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt der fertigen _Verbindung bei elektrischen Bahnen,
Fig. 5, 7 und 9 drei verschiedene Formen des Verbindungsstückes vor dem Anschmieden,
Fig. 6, 8 und 10 dieselben Stücke nach dem Anschmieden,
Fig. 11 und 12 eine andere Form der hydraulischen
Presse in zwei Stellungen,
Fig. 13 einen Schnitt nach 13-13 der
Fig.'12.
Das Verbindungsstück, welches hierbei verwendet wird, besteht vortheilhaft aus einem
U-förmigen Eisen 10, 11, 12, welches entweder
glatt (Fig. 5) oder aber_ mit Verstärkungen 30, 31 und 32 (Fig. 7 und 9) versehen sein
kann. Dasselbe wird auf die entsprechende Hitze gebracht, um die sich berührenden
Enden der beiden Schienen A und B gelegt und nun durch eine Presse, vortheilhaft eine
hydraulische, dicht an die beiden Schienenenden angeschmiedet, wobei es unter einem
Drucke von 100 bis 300 t so lange gehalten wird, bis es erkaltet ist. Dadurch schliefst es
sich auf seiner ganzen Länge eng an -die Schienen an und nicht, wie bisher, nur an
einzelnen Punkten.. Nunmehr kann man die üblichen Schrauben einführen, obwohl sie
nicht nöthig sind und man sie auch weglassen kann, denn das Verbindungsstück ist schon
durch die Presse fest an die Schienen angedrückt worden. Man hat zwar schon anderweit versucht, ähnliche Verbindungsstücke anzuwenden,
dieselben wurden aber nur durch Schrauben gehalten und wurden nicht angeschmiedet,
so dafs sie ebenfalls nur an einzelnen Punkten auf den Schienen anlagen.
Die bei der Herstellung der Verbindung verwendete hydraulische Presse wird vortheilhaft
die in Fig. 1 und 2 dargestellte Form erhalten, also aus einem Körper 13 bestehen, in welchem
sich in zwei Cylindern zwei Plunger 14, 1 5
.bewegen, die an ihren Enden mit Stem-
pein 17, 18 versehen sind, deren Form der
den Verbindungsstücken zu gebenden Form entspricht.
Die beiden Stempel werden durch den in irgend welcher Weise erzeugten hydraulischen
Druck gegen einander und somit gegen das zwischen ihnen beßndliche Verbindungsstück
bewegt, welches sie an die Schienenenden anpressen.
Von unten wird das Verbindungsstück durch eine Platte 33 gestützt, welche durch vier
Stangen 35, 36 (Fig. 3) mit .einem oberen Querstück 38 verbunden ist. Gegen dieses
Querstück drückt der Plunger 40 eines kleinen hydraulischen Cylinders 41. Beim Herstellen
der Schienenverbindung wird man also, nachdem die Presse und das Verbindungsstück in ihre
Lage gebracht worden, zuerst durch den Cylinder 41 das Verbindungsstück von unten
gegen die Schienen pressen und dann erst die seitlichen Cylinder wirken lassen.
Handelt es sich um Schienen für elektrische Bahnen, so kann man beim Herstellen dieser
Schienenverbindung vortheilhaft gleich die elektrische Verbindung derselben mit herstellen.
Zu diesem Zwecke nimmt man einen Streifen 50 von Kupfer oder sonst einem geeigneten
Metall und legt ihn vor dem Pressen zwischen Verbindungsstück und Schiene (Fig. 4). Da
sich beim Pressen der Streifen fest an die Schienen andrückt, so wird dadurch eine
sichere elektrische Verbindung der beiden Schienen hergestellt.
Eine andere Form der hydraulischen Presse ist in den Fig. 11 bis 13 dargestellt. Diese
Presse ist im Wesentlichen der vorbeschriebenen ähnlich, nur dafs der Körper 13 unter anstatt
über die Schienen geschoben wird. Der Hebel 20 bewegt einen kleinen Kolben 19,
der in der bei hydraulischen Winden üblichen Weise die Pressung für die Kolben 14,15 erzeugt.
Statt des dritten Cylinders 41 ist. hier eine Schraube 24 angewendet, um das Verbindungsstück
10, 11, 12 von unten gegen die Schienen anzupressen.
Statt einer hydraulischen Presse kann man natürlich auch irgend eine andere geeignete
Presse anwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schienenverbindung, gekennzeichnet durch ein U-förmiges Verbindungsstück (10, 11, 12), welches im warmen Zustande mit Hülfe einer Presse so gegen die Schienenenden geschmiedet wird, dafs es seiner ganzen Länge nach fest gegen dieselben geprefst wird und nach der Abkühlung eine sichere Verbindung der Schienenenden bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE105801C true DE105801C (de) |
Family
ID=376049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT105801D Active DE105801C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE105801C (de) |
-
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