[go: up one dir, main page]

DE105801C - - Google Patents

Info

Publication number
DE105801C
DE105801C DENDAT105801D DE105801DA DE105801C DE 105801 C DE105801 C DE 105801C DE NDAT105801 D DENDAT105801 D DE NDAT105801D DE 105801D A DE105801D A DE 105801DA DE 105801 C DE105801 C DE 105801C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
rail
press
connection
connecting piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT105801D
Other languages
English (en)
Publication of DE105801C publication Critical patent/DE105801C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/10Fishplates with parts supporting or surrounding the rail foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher üblichen Schienenverbindungen haben nach Ansicht des Erfinders den Nachtheil, dafs die Laschen nicht ihrer ganzen Länge nach mit den Schienenenden in Berührung stehen, sondern nur an einzelnen Punkten, deren Umgebung infolge dessen beim Anziehen der Schrauben übermäfsigen Beanspruchungen ausgesetzt ist, was eine baldige Zerstörung der Schienenverbindung zur Folge hat.
Durch die vorstehende Erfindung wird diesem Nachtheile in der Weise abgeholfen, dafs das Verbindungsstück aus einem einzigen Stück besteht, und dafs dieses Stück an die beiden Enden der Schienen angeschmiedet wird, so dafs es seiner ganzen Länge nach in innige Berührung mit den Schienenenden gebracht wird.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Art und Weise, in welcher mittelst einer hydraulischen Presse das Verbindungsstück an die Schienenenden angeschmiedet wird,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1,
Fig. 3 einen Einzeltheil der Vorrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt der fertigen _Verbindung bei elektrischen Bahnen,
Fig. 5, 7 und 9 drei verschiedene Formen des Verbindungsstückes vor dem Anschmieden,
Fig. 6, 8 und 10 dieselben Stücke nach dem Anschmieden,
Fig. 11 und 12 eine andere Form der hydraulischen Presse in zwei Stellungen,
Fig. 13 einen Schnitt nach 13-13 der Fig.'12.
Das Verbindungsstück, welches hierbei verwendet wird, besteht vortheilhaft aus einem U-förmigen Eisen 10, 11, 12, welches entweder glatt (Fig. 5) oder aber_ mit Verstärkungen 30, 31 und 32 (Fig. 7 und 9) versehen sein kann. Dasselbe wird auf die entsprechende Hitze gebracht, um die sich berührenden Enden der beiden Schienen A und B gelegt und nun durch eine Presse, vortheilhaft eine hydraulische, dicht an die beiden Schienenenden angeschmiedet, wobei es unter einem Drucke von 100 bis 300 t so lange gehalten wird, bis es erkaltet ist. Dadurch schliefst es sich auf seiner ganzen Länge eng an -die Schienen an und nicht, wie bisher, nur an einzelnen Punkten.. Nunmehr kann man die üblichen Schrauben einführen, obwohl sie nicht nöthig sind und man sie auch weglassen kann, denn das Verbindungsstück ist schon durch die Presse fest an die Schienen angedrückt worden. Man hat zwar schon anderweit versucht, ähnliche Verbindungsstücke anzuwenden, dieselben wurden aber nur durch Schrauben gehalten und wurden nicht angeschmiedet, so dafs sie ebenfalls nur an einzelnen Punkten auf den Schienen anlagen.
Die bei der Herstellung der Verbindung verwendete hydraulische Presse wird vortheilhaft die in Fig. 1 und 2 dargestellte Form erhalten, also aus einem Körper 13 bestehen, in welchem sich in zwei Cylindern zwei Plunger 14, 1 5 .bewegen, die an ihren Enden mit Stem-
pein 17, 18 versehen sind, deren Form der den Verbindungsstücken zu gebenden Form entspricht.
Die beiden Stempel werden durch den in irgend welcher Weise erzeugten hydraulischen Druck gegen einander und somit gegen das zwischen ihnen beßndliche Verbindungsstück bewegt, welches sie an die Schienenenden anpressen.
Von unten wird das Verbindungsstück durch eine Platte 33 gestützt, welche durch vier Stangen 35, 36 (Fig. 3) mit .einem oberen Querstück 38 verbunden ist. Gegen dieses Querstück drückt der Plunger 40 eines kleinen hydraulischen Cylinders 41. Beim Herstellen der Schienenverbindung wird man also, nachdem die Presse und das Verbindungsstück in ihre Lage gebracht worden, zuerst durch den Cylinder 41 das Verbindungsstück von unten gegen die Schienen pressen und dann erst die seitlichen Cylinder wirken lassen.
Handelt es sich um Schienen für elektrische Bahnen, so kann man beim Herstellen dieser Schienenverbindung vortheilhaft gleich die elektrische Verbindung derselben mit herstellen. Zu diesem Zwecke nimmt man einen Streifen 50 von Kupfer oder sonst einem geeigneten Metall und legt ihn vor dem Pressen zwischen Verbindungsstück und Schiene (Fig. 4). Da sich beim Pressen der Streifen fest an die Schienen andrückt, so wird dadurch eine sichere elektrische Verbindung der beiden Schienen hergestellt.
Eine andere Form der hydraulischen Presse ist in den Fig. 11 bis 13 dargestellt. Diese Presse ist im Wesentlichen der vorbeschriebenen ähnlich, nur dafs der Körper 13 unter anstatt über die Schienen geschoben wird. Der Hebel 20 bewegt einen kleinen Kolben 19, der in der bei hydraulischen Winden üblichen Weise die Pressung für die Kolben 14,15 erzeugt. Statt des dritten Cylinders 41 ist. hier eine Schraube 24 angewendet, um das Verbindungsstück 10, 11, 12 von unten gegen die Schienen anzupressen.
Statt einer hydraulischen Presse kann man natürlich auch irgend eine andere geeignete Presse anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schienenverbindung, gekennzeichnet durch ein U-förmiges Verbindungsstück (10, 11, 12), welches im warmen Zustande mit Hülfe einer Presse so gegen die Schienenenden geschmiedet wird, dafs es seiner ganzen Länge nach fest gegen dieselben geprefst wird und nach der Abkühlung eine sichere Verbindung der Schienenenden bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT105801D Active DE105801C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE105801C true DE105801C (de)

Family

ID=376049

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT105801D Active DE105801C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE105801C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1936012A1 (de) Vorrichtung zum Schmieden von Kurbelwellen u.dgl.
DE3304903A1 (de) Kolben zur hydraulischen und/oder mechanischen kraftuebertragung auf ein zu beaufschlagendes bauteil, insbesondere auf die bremsbacken einer scheibenbremse
DE105801C (de)
CH673259A5 (de)
DE1452928A1 (de) Zusammengesetztes Erzeugnis und Verfahren zu seiner Herstellung
DE585997C (de) Befestigungsvorrichtung fuer Zylinder
DE711907C (de) Vorrichtung zum Pressen von einendig geschlossenen Hohlkoerpern
DE10029479C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines metallischen Pressfittingelementes
DE642502C (de) Hydraulische Bremse fuer Kraftfahrzeuge
DE622506C (de) Verfahren zum Strangpressen von vollen oder hohlen Profilen
DE957007C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schmieden von mehrhuebigen Kurbelwellen
DE463157C (de) Bolzen oder Schraube mit aufsetzbarem Kopf
DE419859C (de) Roehren-Strangpresse
DE2740469A1 (de) Vorrichtung zum formen von lagerhalbschalen aus platinen
DE1042353B (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Pressen von aus zwei Wangen und dem Kurbelzapfen bestehenden Kurbelstuecken fuer gebaute Kurbelwellen
DE539170C (de) Verfahren zur Herstellung von Riemenscheiben
DE195563C (de)
DE1117193B (de) Elektrische Presshuelsen-Verbindung und Vorrichtung zur Herstellung der Verbindung
DE595965C (de) Verfahren zum Zusammenfuegen zweier Metallkoerper, von denen der eine mit einer Aussenringflaeche in eine entsprechend gestaltete Innenringflaeche des anderen Koerpers frei drehbar angeordnet ist
DE648919C (de) Metallstrangpresse
DE1049797B (de)
DE2052638A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Festklemmen einer Hülse auf einem stangenartigen Material
DE143070C (de)
AT203599B (de) Verfahren zum vakuumdichten Verschließen einer Hülle einer halbleitenden Vorrichtung und nach diesem Verfahren hergestellte vakuumdichte Hülle für eine solche Vorrichtung
DE616891C (de) Braunkohlenbrikettpressform