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DE1057410B - Umlaufraedergetriebe mit Leistungsverzweigung in mechanische und hydrostatische Zweige - Google Patents

Umlaufraedergetriebe mit Leistungsverzweigung in mechanische und hydrostatische Zweige

Info

Publication number
DE1057410B
DE1057410B DEW21519A DEW0021519A DE1057410B DE 1057410 B DE1057410 B DE 1057410B DE W21519 A DEW21519 A DE W21519A DE W0021519 A DEW0021519 A DE W0021519A DE 1057410 B DE1057410 B DE 1057410B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrostatic
gear
pump
drive
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21519A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Eduard Woydt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW21519A priority Critical patent/DE1057410B/de
Priority to DEW22940A priority patent/DE1113621B/de
Publication of DE1057410B publication Critical patent/DE1057410B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/02Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the volumetric type
    • F16H47/04Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the volumetric type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/02Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
    • F16H37/06Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • F16H37/08Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing
    • F16H37/10Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing at both ends of intermediate shafts
    • F16H2037/103Power-split transmissions with each end of a CVT connected or connectable to a planetary gear set having four or more connections, e.g. a Ravigneaux set

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Umlaufrädergetriebe mit Leistungsverzweigung in mechanische und hydrostatische Zweige Hydrostatische Getriebe für größere Übersetzungen von 1:6 oder mehr haben. selbst dann, wenn sich die mit den Kolben zusammenarbeitenden Getriebeteile, beispielsweise die Taumelscheiben oder die Zylinder, gegen drehbewegliche Teile, beispielsweise gegen untersetzte Zahnradstufen, abstützen, noch. nicht die Wirkungsgrade, die sie mit den üblichen Zahnradgetrieben für schwerere Fahrzeuge konkurrenzfähig machen.
  • Erfindungsgemäß wird nun durch eine Verzweigung des Antriebes in mindestens drei Zweige, von denen jeder sich wieder gabelt, und zwar einmal direkt auf den getriebenen Teil und zum anderen auf je eine hydraulische Einheit, erreicht, daß ein solch kleiner Anteil der jeweiligen Gesamtleistung, rund 20%, hydraulisch übertragen wird, daß selbst in Grernzstellungen und bei Teillast, in denen der hydraulische Wirkungsgrad sehr schlecht wird, trotzdem der Gesamtwirkungsgrad noch in der gewünschten Höhe bleibt. Dazu wird durch wechselweises Benutzen, der hydraulischen Einheiten als Motor und, als Pumpe die erforderliche kleine Baugröße erreicht, und. die Umschaltungen der Pumpen auf Motore oder umgekehrt werden durch den Antrieb über Umlaufräder stoßfrei und ohne innere Beschleunigungen bei Verstellung der Drehzahl bewerkstelligt.
  • Außerdem wird durch kolhenschiebergesteuerte hydraulische Einheiten die Möglichkeit zur Verwendung höherer hydraulischer Drücke bei gleich. gutem Wirkungsgrad. geschaffen.
  • In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch das Getriebe, wobei jedoch der hydrostatische Teil nicht geschnitten ist, Fig.2 ein teilweiser Längsschnitt durch eine der drei Pumpen- bzw. Motorkörper, Fig. 3 eine Rückansicht der drei hydraulische Einheiten, wobei die rückwärtige Gehäusewand weggelassen ist, Fig. 4 Kurve 90 des Anteils der hydraulischen Leistung über dem Verstellbereich 1:1 bis 1: x, Fig. 5 Kurven der Hubvolumina der drei hydraulischen Einheiten über dem Verstellbereich 1:1 bis 1 : x, Fig. 6 Drehzahlkurven der Zahnräder 17, 49 und 36 sowie 22 über dem Verstellbereich 1:1 bis 1: x, Fig.7 Drehzahldifferenzkurven zwischen Taumelscheiben und Zylinderkörper der drei hydraulischen Einheiten über dem Verstellbereich 1:1 bis 1.x.
  • In dem Gehäuse 1 mit seinen Zwischenwänden 8 und 9 ist die getriebene Welle 3 dreimal gelagert, während die Antriebswelle 2 links in, dem Gehäuse 1 und mit ihrem rechten Ende bei 4 in dem linken Ende der Welle 3 gelagert ist. Eine Vorgelegewelle 7 ist bei 78 und 79 in dem Gehäuse gelagert. Auf der Welle 2 sitzt fest ein Zahnrad 5 und lose verschiebbar, aber drehfest, eine Kupplungsmuffe 28, deren. Klauen im Eingriff mit Klauen 27 eines Zahnrades 26 sind. Dieses kämmt mit einem Planetenrad 25, das in dem Planetenradträger 15 mit seiner Welle 24 gelagert ist, die an ihrem rechten Ende ein Umlaufrad23 trägt. Der Planetenradträger 15 ist starr mit der getriebenen Welle3 verbunden und trägt noch zwei Planetenradpaare 13, 16 und 48, 48. Das Zahnrad 23 kämmt mit einem Zahnrad 36, das durch eine Hohlwelle36a starr mit einem Zahnrad 37 verbunden ist, das seinerseits wieder mit dem Zahnrad 38 einer von drei Taumelscheibenwellen 39 kämmt (s, Fig. 2 und 3). Das Zahnrad 23 kämmt auch noch mit einem innenverzahnten äußeren Zentralrad22, das fest auf einer Hohlweile 22 a sitzt, die an ihrem rechten Ende 21 eine drehfeste, aber längsverschiebbare Kupplungsmuffe 20 trägt, deren Klauen, beim Verschieben nach links mit Klauen 19 eines Zahnrades 18 in Eingriff gebracht werden. Das Zahnrad 18 sitzt fest auf einer Hohlwelle 18a, die an ihrem linken. Ende ein Zahnrad 17 trägt, das mit dem Planetenzahnrad 16 kämmt. Das Zahnrad 16 ist über die Welle 14 fei mit Zahnrad 13 verbunden, und letzteres kämmt mit einem Zahnrad 12, das durch Zahnräder 11 und 10 von einer Vorgelegewelle 7 angetrieben wird; die Vorgelegewelle 7 wird durch Zahnräder 5 und 6 von der Antriebswelle 2 aus angetrieben und trägt noch ein Zahnrad 43, das mit einem Zahnrad 44 kämmst, welches über eine Hohlwelle 44c ein Zahnrad 45 antreibt. Das Zahnrad 45 treibt über das Planetenradpaar 46, 48, welches starr verbunden durch die Welle 47 ist, ein Zahnrad 49 an, das durch eine Hohlwelle 49 a fest mit einem Zahnrad 50 verbunden ist. Die Zahnräder 50 und 18 treiben die zweite und dritte Taumelscheibenwelle 39. In den Umfang einer Schalttrommel 33 sind, Kurvenbahnen eingefräst, in welche Stifte32 und 41 von Schaltstangen 30 und 40 eingreifen. Die Schalttrommel 33 trägt ein Zahnrad 34, welches durch eine Zahnstange 35, die senkrecht zur Bildebene durch das Gehäuse 1 geht, um einen bestimmten Winkel gedreht werden kann. Der Stift 32, der durch die Schaltstange 30 mit Stangen 29 und 31 verbunden. ist, betätigt die zwei Kupplungsmuffen 28 und. 20, und. zwar derart, daß immer nur eine von beiden eingekuppelt ist. Der Stift 41 sitzt an einer Schaltstange 40, die links in der Zwischenwand .8 drehfest, aber längsverschiebbar gelagert ist. An. ihrem rechten Ende trägt sie einen Bund 52 (s. Fig. 2), der in eine drehbare Keilnutenwelle 42 hineinragt und durch die dort eingepreßte Büchse 53 an einer relativen Längsverschiebung zur Keilnutenwelle 42 gehindert ist. Die Keilnutenwelle 42 kann also durch die undrehbare Schaltstange 40 in beiden Richtungen verschoben werden. Sie wird durch das Zahnrad 38 angetrieben und ist sowohl in der hohlen Taumelscheibenwelle 39 des Zahnrades 38 als auch auf dem linken Ende einer Welle 71 längsverschiebbar, aber drehfest. Die Welle 71 ist mit ihrem rechten Ende in einem Zylinderkörper 67 drehbar gelagert und wird dort durch einen Bund 71a und eine Büchse 84 unverschiebbar festgehalten.
  • Die Keilnutenwelle 42 trägt an zwei Bolzen 80 zwei Laschen 54, die durch einen Bolzen 55 mit einer Taumelscheibe 56 verbunden sind. Auf der Taumelscheibe 56 läuft auf zwei Kugellagern 57 ein Ring 81, an welchem in Kugelgelenken 58 Kolbenstangen 59 befestigt sind, die an ihrem anderen Ende ebenfalls kugelig in Kolben 60 befestigt sind. Die Taumelscheibe 56 ist auf zwei Zapfen 61 der Welle 71 schwenkbar. Die Welle 71 besitzt noch eine zweite starre. Taumelscheibe 62, die in Fig. 2 unter einem Winkel zur Bildebene steht, derart, daß die Maximalausschläge der Taumelscheibe 62 unter 90° verdreht zu denen der Taumelscheibe 56 liegen. Die Taumelscheibe 62 betätigt über Kugellager 63 einen Ring 82, und dessen Kugelgelenke 64 betätigen Stangen 65, deren rechte Enden ebenfalls kugelig schwenkbar mit Steuerschiebern 66 verbunden sind. Der Zylinderkörper 67 ist in der rechten Außenwand des Gehäuses 1 (s. Fig. 1) gelagert und treibt über ein Zahnrad68 ein Zahnrad83, das fest auf der Abtriebswelle3 sitzt. Zahnrad 83 kämmt mit entsprechenden Zahnrädern 68 der beiden anderen Zylinderkörper. Ein Druckkanal 70 im Zylinderkörper 67 ist verbunden mit einer axialen Bohrung 70a, die sich nach rechts in ein Rohr 70 b fortsetzt, das durch eine stillstehende Hülse 72 öldicht umschlossen wird. Die drei Hülsen 72 der drei Zylinderkörper 67 sind durch Leitungen 77 miteinander verbunden (Fig. 2 und 3). Ein axialer Saugkanal 69, der über eine radiale Bohrung 69a mit dem Zylinder verbunden ist, in dem sich der Steuerschieber 66 bewegt, führt nach rechts in ein stillstehendes Rohrstück 73, das öldicht in den Zylinderkörper 67 hineinragt. Das Rohrstück 73 trägt rechts einen Hohlflansch 76, der durch eine Ringleitung 75 mit den zwei anderen Hohlflanschen verbunden ist und noch einen Nachfüllstutzen 74 besitzt. Die. Ringleitungen 75 und 77 sind an der rechten Gehäusewand befestigt. Von den drei hydraulischen Einheiten67 wird eine über 26 direkt, eine über 43 mit geringer Untersetzung und eine dritte über 10 mit stärkerer Untersetzung angetrieben.
  • Die Fig. 4 bis 7 sind für eine Gesamtuntersetzung des Getriebes von 1: x = 1: 6 gezeichnet. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß dabei der Mittelwert der hydraulischen Leistung etwa 20 % der Gesamtleistung wird. In Fig. 5, 6 und 7 beziehen. sich die strichpunktierten Linien auf diejenige hydraulische Einheit 67, die: über 26, 25, 23, 36, 37 und 38 angetrieben wird.
  • In Fig. 5 zeigt die Kurve 94, 95 die Abnahme des Hubvolumens der hier als Pumpe arbeitenden Einheit, während diese von 95 bis 96 als Motor läuft. Der Verlauf dieser Kurven wird durch entsprechend eingefräste Nuten in der Verstelltrommel 33 gewährleistet. Die Umschaltung geschieht lediglich dadurch. daß im Punkt 95 die Taumelscheibe durch Null hindurch nach der anderen Seite ausgeschwenkt wird. Dabei ändert sich der Drehsinn nicht, aber das Drehmoment wechselt. Es muß deshalb und. weil nun auch ein viel größeres Abstützmoment benötigt wird, diese hydraulische Einheit, die seither als Pumpe über das treibende Zahnrad 26 angetrieben wurde, entkuppelt und mit der Welle des stark untersetzten Antriebszahnrades 17 gekuppelt werden. Dies geschieht auf folgende Weise: Das Umlaufrad 23 (Fig. 1) ist im Eingriff mit dem Innenzahnrad 22, auf dessen Hohlwelle am rechten Ende 21 die Kupplung 20 angebracht ist. Nun wird im Punkt 95 der Fig. 5 durch die Schalttrommel 33 mittels des Stiftes 32 und der Schaltstangen 30, 31 und 29 gleichzeitig links die Kupplung 28 mit dem Zahnrad 26 außer Eingriff und rechts die Kupplung 20 der Welle 21 mit dem Zahnrad 18 in Eingriff gebracht.
  • Der Antrieb dieser hydraulischen Einheit 67 erfolgt also jetzt über die Teile 7, 10, 11, 12, 13, 16, 17, 18. 21, 22, 23, 36, 37, 38. Der zugehörige Drehzahlverlauf des Zahnrades 36 ist in Fig. 6 durch die Linien 101. 102 und 103 gezeigt. In Fig. 7 zeigt die Linie 108, 109 und 110 die Differenzdrehzahl zwischen den Zahnrädern 38 und 68, also zwischen Taumelscheibe und Zylinderkörper.
  • In Fig. 6 zeigt die strichdreipunktierte Linie 101. 106, 103 den Drehzahlverlauf des innenverzahnten Zahnrades 22. Der Kupplungspunkt 106 ist durch die Wahl der Umlaufräder so gelegt, daß er auf die Linie 107, 103 fällt, die den Drehzahlverlauf der Zahnräder 18 und 17 zeigt. Damit ist das Hineinschieben der Kupplungsmuffe 20 in die Klauen des Zahnrades 18 bei gleichen Drehzahlen möglich. Es ist also kein eigentliches Schalten, sondern nur ein Ineinanderschieben.
  • In Fig. 7 entspricht der Punkt 109, d. h. der Knick der Linie 108, 110, dem Punkt 106 der Fig. 6 und dem Punkt 95 der Fig 5.
  • In Fig. 5 zeigt die Kurve 91, 92 die Änderung des Hubvolumens der zweiten, hier als Motor arbeitenden hydraulischen Einheit, die von Punkt 92 an bis Punkt 93 als Pumpe läuft. In Fig. 7 liegt der zu Punkt 92 gehörende Umschaltpunkt 112 der Linie 111-113 auf der Nullinie, d. h., die Drehzahldifferenz zwischen Taumelsch.eibe und Zylinder ist gleich Null. und die Unischaltung geht durch dein selbsttätigen Wechsel des Drehsinnes mittels der Umläufer vor sich. Das Abstützdrehmoment ändert hier seinen Sinn nicht. Der zugehörige Verlauf der Drehzahl der Zahnräder 49, 50 ist in Fig. 6 durch die Linie 104. 105 gezeigt.
  • In Fig. 5 zeigt die Kurve 97, 98 und 96 die Änderung des Hubvolumens der dritten, hier als Motor arbeitenden hydraulischen Einheit, die von dem Punkt 97 nach links mit dem Hubvolumen Null läuft. In Fig. 6 zeigt die Kurve 107, 106, 103 den Verlauf der Drehzahl des Zahnrades 17, 18 und in Fig. 7 die Linie 114. 115 den Verlauf der Drehzahldifferenz zwischen Taumelscheibe und Zylinderkörper der dritten hydraulischen Einheit.
  • Wirkungsweise Es wird ausgegangen von einer Getriebeeinstellung. bei welcher die Kupplung 28 die treibende. Welle 2 mit dem Zahnrad 26 verbindet, während die Kupplung 20 außer Eingriff mit dem Zahnrad 18 ist und die Wellen 2 und 3 mit gleicher Drehzahl umlaufen.. In den Fig.4 bis 7 gelten dann die Werte der linken Begrenzungslinie. Der Nachfüllstutzen 74 (Fig. 1) wird durch eine Hilfspumpe od. dgl. unter einem kleinen Öldruck gehalten. Nun wird die Schalttrommel 33 mittels der Zahnstange 35 verdreht und damit die Stifte 41 verschoben, wodurch die ihnen zugeordneten Taumelscheiben in ihrer Neigung geändert werden. Dadurch ändert sich das Hubvolumen einer als Motor arbeitenden hydraulischen. Einheit nach 91,92 (Fig. 5) d. h., das Schluckvermögen des Motors wird vergrößert, und einer als Pumpe arbeitenden zweiten hydraulischen Einheit nach 94, 95, d. h., ihre Fördermenge wird verkleinert, also die Drehzahl des Motors und damit die Drehzahl der getriebenen Welle 3 wird verringert. Die Differenzdrehzahlen zwischen Taumelscheibe und Zylinderkörper ändern sich dabei entsprechend (Fig. 7, Linie 111, 112 bzw. 108, 109). Ab Punkt 97 der Fig. 5 wird das Hubvolumen einer bis hierher mit dem Hubvolumen Null laufenden dritten. hydraulischen Einheit vergrößert. Kurz danach, in Punkt 112 der Fig. 7, wird die Drehzahldifferenz einer Einheit gleich Null und wechselt der Drehsinn der Taumelscheibe relativ zum Zylinder, wodurch im Punkt 92 der Fig. 5 diese Einheit von jetzt ab als Pumpe arbeitet. Wieder etwas später, im Punkt 95 der Fig. 5, ist das Hubvolumen der seither als Pumpe arbeitenden hydraulischen Einheit 67 Null. Hier ist die Drehzahl des seither leer mitlaufenden Innenzahnrades 22 genau gleich der des Zahnrades 18 (Punkt 106, Fig. 6). Die Schalttrommel bewegt jetzt über den Stift 32 die zwei Kupplungen. 28 und 20 nach. links, wodurch das Zahnrad 26 abgekuppelt und das Zahnrad 18 mit der Welle 21 gekuppelt wird. Die Taumelscheibe56 wird dabei durch die Schafttrommel über den Stift 41 und die Hülse 42 (Fig. 1) durch ihre Nullstellung hindurch nach der anderen Seite zu geneigt, wodurch die hydraulische Einheit 67 von jetzt ab als Motor arbeitet (Fig. 5).
  • An der rechten Begrenzungslinie der Fig. 4 bis 7 ist die maximale Untersetzung erreicht. Fig. 5 zeigt auch, daß die maximalen Volumen der drei Einheiten ungefähr gleich groß sind. Um das Getriebe wieder zurück auf die Übersetzung 1 : 1 zu bringen, ist die Schalttrommel wieder zurückzudrehen, wodurch die Hubvolumen, entsprechend der Fig. 5 geändert werden. Um noch höhere Untersetzungen zu ermöglichen, kann der Antrieb anstatt in drei in vier oder mehr untersetzte Antriebe gespalten werden, wodurch der hydraulisch zu übertragende Leistungsteil trotz großer Gesamtuntersetzung immer gleich klein gehalten werden kann.. Die drei oder mehr hydraulischen Einheiten können auch in. einem Körper zusammengefaßt werden oder sonstwie angeordnet sein.
  • Die Zeichnung zeigt nur eine der möglichen Ausführungsformen.
  • Von besonderer Bedeutung ist dabei der Gedanke, die Umstellung jeder hydrostatischen Einheit von Motor auf Pumpe oder umgekehrt dadurch zu ermöglichen, daß der Hub ihrer Taumelscheibe durch Null hindurchgeschwenkt wird. Weiterhin ist als konstruktiver Gedanke hervorzuheben, daß sich der Antrieb des gezeichneten stufenlos veränderlichen Getriebes, dessen. Leistung sich in bekannter Weise in mehrere mechanische Stränge und mehr als einen hydrostatischen Strang verzweigt, über Umlaufrädergetriebe verzweigt, wobei die hydrostatischen Einheiten durch eine Schalttrommel stufenlos verstellbar sind, und daß die Durchmesserverhältnisse der Räder der Umlaufgetriebe so bemessen sind, daß innerhalb des Gesamtverstellbereiches des Getriebes an mindestens einem Punkt in mindestens einer hydrostatischen Einheit die Drehzahl des die Kolben. betätigenden Organs, z. B. einer Taumelscheibe, relativ zum Zylinderblock durch Null hindurchgeht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Umlaufrädergetriebe mit Leistungsverzweigung in mechanische und hydrostatische Zweige, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (2) sich in mindestens drei parallel geschaltete Umlaufrädersätze (26, 11, 44) verzweigt, deren gemeinsame zweite Teile (15) direkt und deren dritte (17, 36, 49) über hydraulisch miteinander verbundene Einheiten (67) auf die getriebene Welle (3) einwirken, wobei mindestens zwei hydrostatische Einheiten mit Hilfe eines gemeinsamen Verstellgliedes, beispielsweise einer Schalttrommel (33), stufenlos so verstellbar sind, daß sie über dem gesamten Verstellbereich zeitweise als Pumpe und zeitweise als Motor laufen.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer (26) der drei Leistungszweige sich über einen Umlaufrädersatz (23) dreimal gabelt, derart, daß der zweite Teil (15) des Umlaiifrädersatzes direkt auf die getriebene Welle, der dritte (36) auf eine hydraulische Einheit wirkt und der vierte (22) mit dem dritten Teil (18) eines (10) der zwei anderen Leistungszweige kuppelbar ist, wobei der erste Teil (26) gleichzeitig mittels der Kupplung (28) vom Antrieb abgekuppelt wird.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von drei hydrostatischen Einheiten (67) eine stufenlos verstellbare (über 26) direkt, eine ebenfalls stufenlos verstellbare (über 43) etwas untersetzt und eine (über 10) stärker untersetzt antreibbar ist, daß die direkt (über 26) antreibbare hydrostatische Einheit über eine lösbare Kupplung (27, 28) mit ihrem Antrieb (2) verbindbar und durch eine andere lösbare Kupplung (19, 20) mit dem stark untersetzten Antrieb (10 in Fig. 1) kuppelbar ist und daß eine Schaltvorrichtung, beispielsweise Schalttrommel (33), vorgesehen ist, welche bei Verstellung in einer Richtung die (über 43) etwas untersetzt angetriebene hydrostatische Einheit, die im schnellen Bereich des Gesamtgetriebes als Motor läuft (vgl. 91-92 in Fig. 5), etwa im mittleren Bereich (92) der Gesarntuntersetzung auf Pumpe (92-93) umstellt und in einem späteren Zeitpunkt (95) die direkt (über 26) angetriebene Einheit, die im schnellen Bereich des Getriebes als Pumpe (94-95) arbeitet, auf motorische Arbeitsweise (95-96) umstellt, an den stark untersetzten Antrieb (10 in Fig. 1) der dritten hydrostatischen Einheit ankuppelt und vom direkten Antrieb (2) abkuppelt, und welche bei der Rückbewegung die gegengesetzten Funktionen in umgekehrter Reihenfolge bewirkt.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen solchen Verlauf der Nuten der Schalttrommel (33), daß die Umstellung einer hydrostatischen Einheit von Motor auf Pumpe oder umgekehrt dadurch erfolgt, daß der Hub ihrer Taumelscheibe durch Null hindurchgeschwenkt wird (95 in Fig. 5).
  5. 5. Getriebe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß infolge entsprechender Gestaltung der Nuten der Schalttrommel die Umstellpunkte von Motor auf Pumpe (92 in Fig. 5) und von Pumpe auf Motor (95) und der Einsatzpunkt der dritten hydrostatischen Einheit (97) so zueinander liegen, daß die hydrostatische Leistung im Verhältnis zur Gesamtleistung klein wird und möglichst alle drei Einheiten ungefähr gleich große Maxima haben.
  6. 6. Getriebe mit Leistungsverzweigung, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb sich über Umlaufgetriebe in mechanische und hydrostatische Stränge mit durch die Schalttrommel stufenlos verstellbaren hydrostatischen Einheiten verzweigt und daß die Durchmesserverhältnisse der Räder der Umlaufgetriebe so bemessen sind, daß innerhalb des Gesamtverstellbereiches des Getriebes an mindestens einem Punkt in mindestens einer hydrostatischen Einheit die Drehzahl des die Kolben betätigenden Organs, z. B. Taumelscheibe, relativ zum Zylinderblock durch Null hindurchgeht (Punkt 112 in Fig. 7 und Punkt 92 in Fig. 5). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 446 580, 650 469, 820695, 1011692; österreichische Patentschrift Nr. 187 429; schweizerische Patentschrift Nr. 227 479; britische Patentschrift Nr. 570 589.
DEW21519A 1957-07-19 1957-07-19 Umlaufraedergetriebe mit Leistungsverzweigung in mechanische und hydrostatische Zweige Pending DE1057410B (de)

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