DE1057195B - Loesbares elektrisches Verbindungsteil - Google Patents
Loesbares elektrisches VerbindungsteilInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R11/00—Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
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-
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Landscapes
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine lösbare elektrische Verbindung zum schnellen Vereinigen der
Enden zweier Drähte, die aus einer Federklammer besteht, die mit einer dazu passenden Kontaktzunge aus
Metallblech zusammenarbeitet, wobei die federnde Klammer einen Boden und überhängende Federarme
besitzt, die an gegenüberliegenden Seiten des Bodens entspringen und mit den Stirnkanten ihrer gebogenen
Enden gegen den Boden hin federn.
Die von solchen Verbindungen geforderten Eigenschäften sind unter anderem hohe Stromübertragungsfähigkeit,
großer Widerstand gegen Trennen der Verbindung, möglichst geringe Materialstärke und ein
geringer Kraftbedarf beim Herstellen der Verbindungen. Diese Forderungen stehen jedoch zum Teil miteinander
im Widerstreit, so daß man sich bei Verwendung in den bisher vorgeschlagenen Ausführungen
auf spezielle Anwendungsbereiche beschränken mußte, bei denen auf einige der erwünschten Eigenschaften
verzichtet werden konnte. So wurde beispielsweise dort, wo die Stromübertragungsfähigkeit von untergeordneter
Bedeutung ist, vorgeschlagen, die Federarme der Verbindungsklemmen so auszubilden, daß
sich die verfügbare Federkraft auf Punkt- oder Kantenkontakte mit der zugehörigen Zunge konzentriert,
wobei sich zwar der durch hohen Kontaktdruck erzeugte Trennungswiderstand erhöht, dies
jedoch auf Kosten der für eine hohe Stromübertragungsfähigkeit erforderlichen großen Kontaktfläche
geht. In anderen Fallen, wo eine große Stromübertragungsfähigkeit von primärer Bedeutung war,
wurde die Kontaktfläche entsprechend groß ausgeführt, mußte aber eine Verminderung des Kontaktdruckes
hingenommen werden.
Ferner ist es bei derartigen Verbindungsbuchsen erwünscht, daß die Breite der zugehörigen Zunge im
wesentlichen gleich der Innenweite der Klammer ist, um eine höchste Ausnutzung der verfügbaren Kontaktfläche
der Klammer und der Zunge zu sichern und um ein Seitenspiel der Zunge innerhalb der Klammer
zu vermeiden.
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Aus diesem Grunde wurde eine Verbindungsbuchse vorgeschlagen, die einen flachen Boden mit Seiten-Wänden
besitzt, die einen Teil der Federn bilden und die sich im wesentlichen senkrecht zum Boden erstrecken.
Es ist jedoch bei dem automatischen Streifenformungsverfahren, das gewöhnlich bei der
Herstellung der Verbindungsteile zur Anwendung gelangt, außerordentlich schwierig, eine wirklich
rechtwinklige Biegung zu erzielen. Diese Schwierigkeit hat deshalb zu einer Abrundung der Klammerkanten
geführt. Beim Stanzen der zugehörigen Zunge entsteht nun aber an den Seitenkanten der Zunge
leicht ein Grat, der in die abgerundeten Ecken der Lösbares elektrisches Verbindungsteil
Anmelder:
AMP Incorporated,
Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg,
München 27, Pienzenauerstr. 2,
Patentanwälte
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg,
München 27, Pienzenauerstr. 2,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Dezember 1954
V. St. v. Amerika vom 16. Dezember 1954
Robert J. Kinkaid, Newville, Pa.,
und Kemper Martel Hammell1 Harrisburg, Pa.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
und Kemper Martel Hammell1 Harrisburg, Pa.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Buchse einschneidet und in diesen Riefen erzeugt. Infolgedessen wird der Kraftaufwand beim Hineindrücken
der Zunge hierdurch größer, als es sonst schlechthin der Fall wäre.
Von allem dem ausgehend ist es das besondere Ziel der Erfindung, eine lösbare elektrische Verbindung zu
schaffen, bei der bei gleichzeitiger Bereitstellung einer großen Kontaktfläche zwischen den Elementen hohe
Kontaktdrücke zustande kommen, ohne daß jedoch die Größe der Einzelteile dementsprechend vergrößert
werden müßten.
Gleichzeitig soll eine lösbare elektrische Verbindung geschaffen werden, die eine große mechanische Stabilität
besitzt, während der Kraftbedarf beim Verbinden nur gering ist.
Weiterhin macht sich die Erfindung zur Aufgabe, eine Verbindungsbuchse zu schaffen, deren Gestaltung
zu einer Vereinfachung der Herstellung beim Stanzen und Formen führt.
Was weiterhin angestrebt wird, ist die Schaffung einer aus Blech bestehenden Verbindungsbuchse, die
die zugehörige Zunge bei einem minimalen Kraftaufwand beim Verbinden aufnimmt, während sie jedoch
eine große Festhaltekraft entwickelt.
Schließlich soll eine verbesserte elastische Anordnung bei einer aus Blech bestehenden Verbindungs-
909 510S43
juchse erreicht werden, wobei die Federspannung gleichmäßig verteilt und auf diese Weise eine unzuässige
Konzentration der Beanspruchung auf irgendeinen Punkt der Anordnung vermieden wird.
Gemäß der Erfindung erhält man nun eine lösbare elektrische Verbindung, die in weitgehendem Maße
Ien vorstehend aufgeführten Anforderungen gerecht wird, wenn man so verfährt, daß der zentrale Kon-
:aktbereich des Bodens durchgebogen ist, so daß der elastische Teil der Federklammer von deren Stirn-
<anten bis zur Höhe der Durchbiegung reicht und die Tendenz des Kontaktbereiches des Bodens, sich beim
Einführen der Kontaktzunge in die federnde Klammer tonkav durchzubiegen, wesentlich verringert ist.
Wie man diesen Erfindungsgedanken etwa ver-,virklichen und im übrigen auch weiter ausgestalten
iann, geht aus den Zeichnungen und dem nachfolgend geschriebenen Ausführungsbeispiel näher hervor. In
Ien Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht zweier zusamiienpassender Elemente einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 2 eine Grundrißansicht der miteinander verbundenen Elemente,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Endes der Federdemmen,
Fig. 4 einen etwas vergrößerten Schnitt längs der .,inie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 3 md Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 2.
Nach den Fig. 1 und 2 besteht die allgemein mit 1 gezeichnete Verbindungsbuchse aus einem Klemmeneil
3 und einer Federklammer 5, die eine dazu passende, im allgemeinen rechteckige Kontaktzunge 7 aus
31ech aufnehmen kann. Die \'rerbindungsbuchse 1 .vird am besten durch Pressen aus einem Blechstanzing
oder Streifen eines geeigneten elektrisch leitenden VJaterials, wie Messing, Bronze oder einer anderen
Legierung, hergestellt, wobei das Metall genügend lart und elastisch sein soll, um der Federklammer 5
eine genügende Einfederung zu verleihen. Hierbei empfiehlt es sich zugleich, ein treibfähiges Material
uiszuwählen, damit der Klemmenteil 3 auf kaltem Nege durch Preßaufschrumpfungen auf das Ende
eines Leiters 9 aufsetzbar ist.
Die Federklammer 5 ist mit Federarmen 11 versehen, die an gegenüberliegenden Seiten des Bodens
L7 entspringen. Die Federarme 11 sind nach innen zu imgebogen, so daß sie über einen Teil des Bodens 17
iegen. wobei die Stirnkanten 15 an den freien Enden ier Federarmell im wesentlichen parallel zum Boden
17 liegen und gegen die Oberfläche der zugehörigen Rontaktzunge 7 drücken können. Die Ebene der
Flächen der Stirnkanten 15 kann (vgl. Fig. 3) der Länge nach etwas gegen die Mitte des Bodens 17 geneigt
sein, so daß als Folge des Einführens der Kon- :aktzunge eine nach oben und nach außen gerichtete
Bewegung der Federarme 11 eintritt und die Stirn-•ranten 15 in einen Fläche-auf-Fläche-Kontakt mit der
lachen oberen Fläche der Kontaktzunge gelangen (vgl. Fig. 6). Der Zwischenraum zwischen dem Boden
L7 und den Stirnkanten 15 ist beträchtlich kleiner als :lie Dicke der Kontaktzunge 7, wodurch die Zunge mit
nachhaltigem Druck erfaßt wird. Der erwähnte Zwiichenratim wird vorzugsweise so bemessen, daß diejenige
größte Aufspreizung erreicht wird, die die Elastizität des Metalls ohne bleibende Verformung
:1er Federarme 11 bei einem wiederholten Verbinden md Trennen der Glieder zuläßt.
Wie am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist, ist der Teil des Bodens 17, der den Kontaktbereich umfaßt, in
bezug auf die Seiten der Klammer erhöht angeordnet, so daß sich die Federarme 11 um die Seitenkanten der
Zunge 7 herumkrümmen (vgl. Fig. 6) und innerhalb des elastischen Teiles der Federarme zumindest diesen
Teil des Bodens 17 bis zn einem erhöhten Punkt einschließen. Weiterhin ist es erwünscht, daß der
Boden 17 leicht nach oben gebogen ist und, zumindest während der anfänglichen Federspreizung des die
Klammer bildenden Metalls, in dem elastischen Teil jeden Federarmes 11 die entsprechende Hälfte des
Bodens 17 von dessen Seitenkante ausgehend bis zur Höhe des Bogens umfaßt. Es wird vorausgesetzt, daß
der Bogen des Bodens 17 nach dem vollständigen Einführen der Zunge (vgl. Fig. 6) im wesentlichen abgeflacht
ist, wobei die Elastizität des Bogens zu dem Gesamtfederdruck auf die Zunge beiträgt. Als Folge der
Ausgestaltung der Federelemente in der dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht beim Boden
die Tendenz, sich beim Öffnen der Federarme 11 durch die Zunge 7 nach außen aufzubiegen, welcher
Vorgang zu einem unerwünschten Kantenkontakt der Zunge 7 mit den Seiten des Bodens 17 führen würde.
Indem der Klammerboden mit einem nach oben gerichteten vorgeformten Bogen versehen wird, wird der
Tendenz zum Durchbiegen entgegengetreten, wobei die gewünschte flache Kontaktfläche zwischen den
Elementen erhalten wird.
Die Haltekraft der Federklammer 5 kann noch weiter vergrößert werden, indem eine Auswölbung 19
vorgesehen wird (vgl. Fig. 5), die vorzugsweise halbkreisförmig von dem Einführungsende der Federklammer
weg geneigt ist, um eine scharfe hintere Kante 22 zu schaffen, die in eine abgerundete Auswölbung
21 auf der Kontaktzunge 7 einrastet, wenn diese in die Klammer eingeführt wird. Die Auswölbung
19 besitzt vorzugsweise eine Höhe von annähernd einem Drittel der Materialdicke der Federklammer
5, wodurch die Haltekraft der Klammer weiter vergrößert wird, ohne daß gleichzeitig die
Spreizungsbeanspruchung, die die Federarme als Folge des Anhebens durch die Zunge erfahren, wenn
diese sämtlich vor dem Einrasten in die Auswölbung 21 über die entsprechende Auswölbung gleitet, in unzulässiger
Weise überschritten wird.
Die Erhöhung des Bodens 17 dient dazu, die Klammer von einem zwangsweisen Kontakt etwa mit einem
Grat 24, der an den Seitenkanten der Zunge 7 als Folge des zur Herstellung der Zunge angewendeten
Stanzens verblieben sein könnte, fernzuhalten. Der zum Einschieben der Zunge erforderliche Kraftaufwand
wird dadurch auf ein Geringstmaß herabgesetzt und ist auf jeden Fall nicht größer, als er erforderlich
ist, um den Abstand der Stirnkanten 15 vom Boden 17 durch Spreizen der Federarme 11 in einem Umfang
zu vergrößern, der ausreicht, die Zunge in die Klammer einzulassen. Außerdem bewirkt der Fortfall des
Kontaktes der Kanten der Zunge 7 mit den Seitenteilen der Klammer, daß kein Knickpunkt vorhanden
ist, um den sich die Federarme leicht verbiegen könnten. Die Konzentration der Beanspruchung an
einem solchen Punkt würde erfordern, daß die Klammer aus einem Metall beträchtlicher Dicke hergestellt
wird, damit sie imstande ist, den zum Hervorbringen des gewünschten Kontaktdruckes erforderlichen Beanspruchungen
standzuhalten. Bei der dargestellten Ausführungsform sichert die Krümmung der Federarme
11 um die Zungenkanten herum und die Biegung des Bodens 17 eine im wesentlichen gleichmäßige Ver-
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