DE1056981B - Spinnmaschine mit zwanglaeufigem Spindelantrieb mit einer in Abschnitte unterteilten Spindelantriebswelle - Google Patents
Spinnmaschine mit zwanglaeufigem Spindelantrieb mit einer in Abschnitte unterteilten SpindelantriebswelleInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
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- D01H1/242—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by toothed wheels
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Description
- Spinnmaschine mit zwangläufigem Spindelantrieb mit einer in Abscbhitte unterteilten Spindelantriebswelle Die Erfindung b#etrifft Spinnmaschinen mit einer verhältnismäßig langen, in Abschnitte unterteilten Spindelantriebswelle. Die Abschnitte sind mit ihren Enden aneinandergelegt und liegen praktisch in einer Flucht. Dies ist insbesondere bei Spinnmaschinen mit zwangläufig durch Schnecke und Schneckenrad angetriebenen Spindeln der Fall. Die Erfindung betrifft von derartigen Spinnmaschinen insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, diejenigen, bei denen die Spindeln durch ebenso viele Schneckenräder in Umdrehung versetzt werden, welche auf einer gemeinsamen, senkrecht zu den Spindelachsen angeordneten Antriebswelle befestigt sind und mit von den Spindeln getragenen Schnecken im Eingriff stehem Es ist bekannt, die Enden der Wellenabschnitte an der Lagerstelle oder auch zwischen der Lagerstelle so durch Kupplungsstücke zu verbinden, daß die Wellenabschnitte einzeln für Reparaturen u. dgl. herausgenommen werden können. Diese bekannten Kupplungen geben zwar durch K-upplungsspiel eine gewisse Möglichkeit, Ausrichtfehler der Wellenabschnitte unschädlich zu machen. Das Kupplungsspiel führt jedoch zu Abnutzungserscheinungen, die ein häufiges Auswechseln der Kupplungsteile erforderlich machen.
- Der Erfindung liegt die. Aufgabe zugrunde, eine elastische Kupplung zwischen den Wellenabschnitten zu schaffen, bei der der Abrieb und die Abnutzungserscheinungen der bekannten Kupplungen vermieden sind. Die Erfindung 'besteht darin, daß jede dieser Kupplungsvorrichtungen durch zwei verhältnismäßig nahe einander gegenüberliegende Scheiben und einen diese beiden Scheiben durch ihre mittleren inneren Zonen auf Drehung fest miteinander verbinden-den Teil gebildet wird. jede Scheibe ist so ausgebildet, daß ihre Übergangszone zu der Umfangszone durch eine umkehrbare Biegungserscheinung eine geringe Ab- weichung der Ausrichtung der beiden Wellenabschnitte zuläßt. jede Scheibe ist andererseits durch ihre Umfangszone auf Drehung mit dem gegenüberliegenden Ende des entsprechenden Wellenabschnitts so gekuppelt, daß die Gleichachsigkeit der Umfangszone und des Wellenabschnitts gewährleistet ist.
- Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
- Fig. 1 zeigt im Längsschnitt unter Entfernung von Teilen die Spindelbank einer erfindungsgemäßen Spinnmaschine mit durch Schneckenrad und Schnecke angetriebenen Spindeln; Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1.
- Die Erfindung ist nachstehend in ihrer Anwendung auf eine Spinnmaschine mit einer großen Zahl (z. B. größenordnungsmäßig 450) von durch Schneckenrad und Schnecke angetriebenen Spindeln erläutert. Die Maschine weist wie üblich eine Spindelbank auf, deren Gehäuse 1 zweckmäßig durch eine gewisse Zahl von Einzelteilen (z. B. zehn bis fünfzehn) gebildet wird, welche mit ihren Enden aneinandergelegt und durch Zentrierringe 2 miteinander vereinigt sind, wobei jeder Einzelteil z. B. eine Länge zwischen 1000 und 1500 mm haben kann.
- In dem Gehäuse ist waagerecht eine Antriebswelle3 angeordnet, welche zum Antrieb der Spindeln 4 der Maschine ebenso viele Schneckenräder 5 trägt, der-en jedes mit einer von der entsprechenden Spindel getragenen Schnecke 6 im Eingriff steht.
- In Fig. 1 ist als vorteilhaftes Beispiel angenommen, daß die Antriebswelle 3 zwei beiderseits derselben liegende Spindelreihen antreibt.
- jeder Abschnitt der Antriebswelle 3 ist in wenigstens zwei in der Zeichnung nicht dargestellten Lagern, z. B. Kugellagern, gelagert, welche von den an den Enden des Abschmtts liegenden Kupplungsvorrichtungen einen gewissen Abstand haben und die Zentrierung des betreffenden Wellenabschnitts in dem entsprechenden Gehäuseteil 1 bewirken.
- Die Antriebswelle 3 (deren Gesamtlänge etwa gleich der der Maschine ist) wird dann in der üblichen Weise in eine gewisse Zahl von Abschnitten (zweckmäßig ebenso viele, wie Gehäuseteile vorhanden sind) unterteilt, welche mit ihren Enden aneinandergelegt und auf Drehung durch Kupplungsvorrichtungen miteinander verbunden werden, welche die einander gegenüberliegenden Enden A und B von zwei aufeinanderfolgenden beliebigen Wellenabschnitten vereinigen.
- - Die Kupplungsvorrichtungen werden nun erfindungsgemäß ausgebildet. Hierfür ist jede Kupplungsvorrichtung mit zwei einander in verhältnismäßig geringem Abstand gegenüberliegenden Scheiben 7a und 7 b versehen (deren Abstand z. B. ein Drittel ihres Durchmessers beträgt).
- Diese beiden Scheiben7a und 7b werden durch ihre mittleren Zonen auf Drehung fest verbunden, z. B. mittels eines Wellenstumpfs 8, welcher vorzugsweise mit diesen Scheiben ein Stück bildet.
- Ferner werden Mittel vorgesehen, um jede Scheibe 7a oder 7b an ihrer Umfangszone mit dem gegenüberliegenden Ende A oder B des entsprechenden Wellena,bschnitts 3 auf Drehung zu kuppeln, wobei diese Mittel so ausgebildet sind, daß sie dieses Ende kräftig umfassen, so daß die Umfangszone der Scheibe beständig gleichachsig zu dem Wellenabschnitt bleibt.
- Die Übergangszonev einer jeden Scheibe wird insbesondere hinsichtlich ihrer Dicke so ausgebildet, daß sie infolge ihrer Durchbiegung eine geringe Ab- weichung in der Ausrichtung der durch die Kupp- lungsvorrichtung miteinander vereinigten Wellenabschnitte zuläßt.
- Die Mittel zur Kupplung des Umfangs einer jeden Scheibe 7 a, 7 b mit dem Ende A, B des entsprechenden Wellenabschnitts 3 werden zweckmäßig in der in Fig. 1 und 2 dargestellten Weise ausgebildet.
- Hierfür wird jedes EndeA oder B entsprechend einem Halbzylindersektor ausgeschnitten, so daß da-s Ende nur noch durch den ergänzenden HalbzylindersektorAl oder B, gebildet wird.
- jede Scheibe7a oder 7b wird an ihrem Umfang auf einem Kreisbogen von 180' durch eine zylindrische Muffenhälfte 9 verlängert, welche sich über eine so großeLängeL erstreckt, daß sie sich mit ihren geradlinigen Kanten T an der durch den eingeschnittenen Teil des entsprechenden Endes A oder B gebildeten Abflachung IVI abstützt (s. Fig. 2), wobei eine ergänzende Muffenhälfte 10 vorgesehen werden kann, welche dann aber eine Länge 1 besitzen muß, welche kleiner als der Abstand zwischen der Scheibe und dem entsprechenden Ende des Wellenabschnitts ist (Fig. 1).
- Die Verbindung zwischen jeder Muffenhälfte 9 und dem entsprechenden Wellenende A oder B erfolgt durch eine Klemmschelle 11, welche mittels einer Schraube 12 od. dgl. festgezogen wird.
- Ferner werden Mittel vorgesehen, um in axialer Richtung beim Zusammenbau den Klemmring 11 gegenüber dem entsprechenden Wellenabschnitt festzulegen. Diese Mittel können z. B. durch eine radiale Schraube 13 gebildet werden, welche in ein in dem Ring 11 vorgesehenes Gewilideloch eingeschraubt ,vird. Diese Schraube 13 durchdringt die Muffenhälfte 9 in einem Schlitz 14 und legt sich gegen die am Ende des Wellenabschnitts A oder B vorgesehene Abflachung M.
- Die gesamte Kupplungsvorrichtung (Scheiben7a ,und 7b, Wellenstumpf8, Muffenhälften9 und 10) wird zweckmäßig durch einen einzigen Metallteil gebildet, dessen verschiedene Abschnitte durch Bearb#eitung hergestellt werden. Es ist zu bemerken, daß es zwecli:mäßig ist, ein gewisses Spiel j zwischen den einander gegenüberliegenden Kanten des Zentrierrings 2 und der Klemmringe 11 zu lassen, welches dann wie ein Rückflußdurchlaß wirkt und eine Ölüberführung von einem Gehäusebestandteil in den benachbarten Gehäusebestandteil verhindert.
- Die obige Kupplungsvorrichtung läßt infolge der Durchbiegung der Übergangszonen v der Scheiben 7a, 7 b geringe Ausrichtungsfehler der beiden durch die Vorrichtung vereinigten Wellenabschnitte zu, welche insbesondere von einem örtlichen Einsinken des Bodens an der Stelle der Verbindungszone von zwei Gehäusebestandteilen herrühren können.
- Die erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung weist den bedeutenden Vorteil auf, daß bei einem Ausrichtfehler der Wellenabschnitte nur ein Durchhiegen des Werkstoffs ohne irgendeine zyklische Relativbewegung von aufeinander reibenden Teilen auftritt, im Gegensatz zu den Verbindungsvorrichtungen mit Klauen oder mit Zapfen und Loch, welche ein Kreuzgelenk bilden, bei welchen die Reibung der Zapfen in den Löchern die Gefahr von Abnutzungserscheinungen mit sich bringt, welche die Kupplungsvorrichtung vorzeitig betriebsunfähig machen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE. 1. Spinnmaschine mit zwangläufig angetriebenen Spindeln, mit einer Spindelantriebswelle, welche in mit ihren Enden aneinandergelegte Abschnitte unterteilt ist, wobei die einander gegenüberliegenden Enden von zwei beliebigen aufeinanderfolgenden WellenaLschnitten durch eine Kupplungsvorrichtung vereinigt sind, welche die betreffenden beiden Wellenabschnitte auf Drehung miteinander verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß jede dieser Kupplungsvorrichtungen durch zwei in einem verhältnismäßig geringen Abstand einander gegenüberliegende Scheiben (7 a und 7 b) sowie durch einen Teil (8), welcher diese beiden Scheiben durch ihre mittleren inneren Zonen elastisch auf Drehung miteinander verbindet, und schließlich durch Mittel gebildet wird, welche jede Scheibe (7a,7b) durch ihre Umfangszone auf Drehung mit dem gegenüberliegenden Ende des entsprechenden Wellenabschnitts kuppeln.
- 2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (8) zur Kupplung der Scheiben (7 a und 7 b) durch ihre mittleren Zonen durch einen Wellenstumpf (8) gebildet wird, welcher mit den Scheiben (7 a und 7 b) ein Stück bildet. 3. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Kupplung des Umfangs einer j eden Scheibe (7 a und 7 b) mit dem Ende des entsprechenden Wellenabschnitts dadurch gebildet werden, daß dieses Ende gemäß einem Halbzylinder,sektor eingeschnitten wird, wobei die entsprechende Scheibe durch eine zylindrische Muffenhälfte (9) verlängert wird, welche sich mit ihrer geradlinigen Kante (T) gegen die Abflachung (M) des eingeschnittenen Teils des Endes des entsprechenden Wellenabschnitts (A:" B:,) legt, wobei jede Muffenhälfte (9) und das Ende des entsprechenden Wellenabschnitts durch eine Klemmschelle (11) miteinander vereinigt sind. 4. Spinnmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffenhälfte (9) einen Schlitz (14) aufweist, durch welchen die Mittel, beispielsweise eine Schraube (13), zum Festlegen der axialen Lage des. Wellenendes (A, bzw. BI) zum elastisch-en Kupplungsteil (8 bis 10) hindurchgehen und sich gegen die am Ende des Wellenabschnitts (A oder B) angebrachte Abflachung (M) legen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 352 392, 450 599, 851285, 943 455; schweizerische Patentschrift Nr. 290 847; britische Patentschrift Nr. 231496; USA.-Patentschriften Nr. 1700 800, 2 591769.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU1056981X | 1956-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056981B true DE1056981B (de) | 1959-05-06 |
Family
ID=19734702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB43264A Pending DE1056981B (de) | 1956-01-31 | 1957-01-25 | Spinnmaschine mit zwanglaeufigem Spindelantrieb mit einer in Abschnitte unterteilten Spindelantriebswelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056981B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111548B (de) * | 1960-05-30 | 1961-07-20 | Wuerttembergische Spindelfabri | Kupplung fuer Antriebswellen von Spindeln oder fuer Unterwalzen in Spinn- oder Zwirnmaschinen |
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| US1700800A (en) * | 1926-07-12 | 1929-02-05 | Keyser Johann Jacob | Spinning and twisting machine beam |
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1957
- 1957-01-25 DE DEB43264A patent/DE1056981B/de active Pending
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