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DE1056383B - Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Fluessigkeitsstandes bei Bohrungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Fluessigkeitsstandes bei Bohrungen

Info

Publication number
DE1056383B
DE1056383B DEA20612A DEA0020612A DE1056383B DE 1056383 B DE1056383 B DE 1056383B DE A20612 A DEA20612 A DE A20612A DE A0020612 A DEA0020612 A DE A0020612A DE 1056383 B DE1056383 B DE 1056383B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
microphone
membrane
frequency
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA20612A
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Edward Booth
Eric Henry Ward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP PLC
Original Assignee
BP PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP PLC filed Critical BP PLC
Publication of DE1056383B publication Critical patent/DE1056383B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/04Measuring depth or liquid level
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/28Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring the variations of parameters of electromagnetic or acoustic waves applied directly to the liquid or fluent solid material
    • G01F23/296Acoustic waves
    • G01F23/2962Measuring transit time of reflected waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Flüssigkeitsstandes bei Bohrungen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Echometerverfahren und eine Echometervorrichtung. Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung und Registrierung des Flüssigkeitsstandes bei Bohrungen, insbesondere Erdölbohrungen.
  • Bei Erdölbohrungen ist es erforderlich, öfters die Tiefe des ölspiegels festzustellen, um die Förderleistung entsprechend dem vorh.andenen Öl regeln zu können.
  • Um den Flüssiglçeitsstand in Erdölbohrungen zu messen, wind in bekannter Weise ein Impuls (einer Druck- oder Schallwelle) in Richtung auf die Flüssigkeitsoberfläche gesendet und die Zeitdifferenz zwischen Sende- und Echoimpuls von der Flüssigkeitsoberfläche gemessen. Ein solcher (Schall-) Impuls kann durch Abfeuern einer Patrone erzeugt werden was jedoch eine nidht seh.r befriedigende Lösung ist, da die Abschußvorrichtung für die Patrone schnell verschmutzt und nicht dauernd betriebsbereit ist und außerdem eine gewisse Explosionsgefahr bedingt. Die Häufigkeit der Messungen des Flüssigkeitsspiegels muß aber relativ groß sein, so daß sich bereits nach kurzer Zeit die Notwendigkeit der Auswechslung bzw.
  • Reinigung der Abschußvorrichtung ergibt. Außerdem weisen solche von explodierenden Patronen erzeugten Stoßwellen ein sehr breites Frequenzspektrum auf, was infolge des unterschiedlichen Reflexionsverhaltens derselben zu einer Unmenge von Störsignalen führt, wobei die letzteren oft so stark werden können, daß das für die Messung entscheidende Refiexionssignai das am Flüssigkeitsspiegel entsteht, bei der Anzeige unterdrückt oder überlagert wird, so daß Unsicherheiten in das Meßverfahren hineingetragen werden.
  • Den letztgenannten Nachteil weisen auch die Schallsender auf, die mit einem unter Druck stehenden Luftstrahl arbeiten, der durch eine Düse geschickt wird.
  • Bei dieser ebenfalls bei Erdölbohrungen verwendeten Meßmethode besteht natürlich auch eine Stoßwelle mit dem genannten nachteiligen breiten Frequenzspektrum.
  • Die Möglichkeit einer Verschmutzung und damit die Notwendigkeit einer häufigen Auswechslung der Reinigung ist zwar bei dieser Apparatur nicht in dem Maße gegeben wie bei der obengenannten Patronenabfeuerungsvorrichtung. Es ergibt sich aber auf der anderen Seite der lästige Umstand, daß eine Preßluftvorrichtung vorhanden sein muß, was natürlich eine Beschränkung der Beweglichkeit der Apparatur bedeutet, besonders bei Netzanschlußgeräten, bei denen die Luftmenge registriert werden muß wenn die Förderleistung festgelegt werden soll.
  • Als Detektor für das Echo dient üblicherweise ein Mikrophon, als welches entweder ein Drehspulmikrophon oder ein Hitzdrahtmikrophon Verwendung fin- den kann. Die im Mikrophon erzeugten elektrischen Signale werden verstärkt und steuern eine Registrileranordnung. Die Verstärkungsanordnungen, die bei den üblichen Vorrichtungen benutzt werden, sind nicht zufriedenstellend, insbesondere zeigen sich dann Mängel derselben, wenn die Vorrichtung für eine Vielzahl von (Öl-) Quellen mit sehr unterschiedlichen Ftüss.igkeitsständen Verwenldung finden muß.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein (Netz) unabhängiges, leicht transportables Echometer zu schafen, welches die obengenannten Nachteile vermeidet.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung und Registrierung des Flüssigkeitsstandes bei Boihrungen, insbesondere Erdölbohrungen, wobei in Richtung auf die Flüssigkeitsoberfläche eine Schallwelle ausgesendet wird und die reflektierte Welle mittels eines Mikrophons nachgewiesen wird und die vom Mikrophon erzeugten Signale verstärkt und registriert- werden, bei dem ein Schallsender verwendet wird, dessen Grundfrequenz weniger als 50Hz beträgt, und das verwendete Mikrophon seine größte Empfindlichkeit in einem Frequenzbereich unterhalb von 50 Hz aufweist.
  • Die Vorrichtung zur Messung und Registrierung des Flüssigkeitsstandes bei Bohrungen, insbesondere Erdölbohrungen, nach dem Verfahren gemäß der Erfindung enthält Mittel zur Erzeugung und Aussendung einer Schallwelle in Richtung auf den Flüssigkeitsspiegel sowie andere Mittel zum Nachweis, zur Verstärkung und zur Registrierung der reflektierten Schallwelle. Gemäß der Erfindung besteht dabei der Schailsender aus einer elastischen Membran, z. B. aus Gummi od. dgl. die über ein Resonanzgehäuse gespannt ist, welches einen relativ engen Ansatz aufweist, der in die Bohrung der Erdölquelle eingesetzt wird, so daß, wenn idie Membran zur Erzeugung einer Schallwelle angeregt wird, ein entsprechender Schallimpuls auf die Flüssigkeitsoberfläche ausgesendet wird. Die Membran ist bezüglich ihrer Größe und Formgebung und/oder ihres Materials so ausgewählt, daß ihre Grundfrequenz weniger als 50 Hz beträgt.
  • Der gemäß der Erfindung vorgesehene Sch,alldetektor hat eine maximale Empfindlichkeit im Bereich von weniger als 50 Hz.
  • Tiefe Frequenzen werden verwendet, weil höhere Frequenzen stärker in der Bohrung bzw. Erdölbohrung gedämpft werden, insbesondere wenn sich in ihr Hindernisse wie Röhren, Isolatoren od. dgl. befinden.
  • Als Schalldetektor wird vorzugsweise ein Hitzdrahtmikrophon verwendet, das für die sehr niedrigen Frequenzen von weniger als 50Hz empfindlich ist.
  • Drehspulmikrophone sind zwar im allgemeinen sehr empfindlich, jedoch liegt ihr Empfin.dlichkeitsbereich bei höheren Frequenzen, so daß die Unterscheidung zwischen den Reflexionen an der Flüssigkeitsoberfläche und den Reflexionen a§l den Hindernissen, z. B. Rohrverbindungen usw., schwieriger wird. Das Drehspulmikrophon erfordert im allgemeinen Frequenzen, die oberhalb 50 Hz liegen, so daß ein Hitzdrahtmikrophon sich als geeigneter erweist.
  • Die Membran wird vorzugsweise am Umfang. einer zylindrischen Kammer befestigt, welche ihrerseits über eine Öffnung in ihrem Bodenteil mit einem Rohr in Verbindung steht, das in die Bohrung miindet. Dieses Rohr hat einen Durchmesser, der viel kleiner als der Durchmesser der zylindrischen Kammer ist. Das Hitzdrahtmikrophon wird an dem oberen Ende dieses Rohres in der Nähe der'Verbindungsstelle mit der zylindrischen Kammer vorgesehen. Befindet sich das Mikrophon an dieser Stelle, an der das enge Rohr in die weite zylindrische Kammer übergeht, so ergeben sich besonders günstige Bedingungen für die Anzeige des Echos; dieses ist wahrscheinlich dadurch bedingt, daß sich das Mikrophon gewissermaßen am offenen Ende eines Resonanzrobres befindet, d. h. an einer Stelle (Schwingungsbauch), an der eine maximale Luftströmung erzeugt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verstärker mit einem oder mehreren Filtern versehen, welche wahlweise ein- bzw. ausgeschaltet werden können, so daß die Empfindlichkeit des. Verstärkers für verschiedene Frequenzbereiche geändert werden kann und unerwünschte Signale unterdrückt werden können.
  • Der Verstärker kann auch mit Mitteln zur Regelung des- Verstärkungsgrades versehen sein. Durch diese Maßnahme können. schwache Echos, wie sie von tiefen Bohrungen herkommen, mit größeren Verstärkungen beaufschlagt werden, während starke Echos. von hochgelegenen Quellen eine entsprechend schwächere Verstärkung erfahren. Hierdurch kann erreicht werden, daß die Registrieranordnung in beiden Fällen durch ein etwa gleich großes Signal ausgesteuert wird.
  • Zur Registrierung kann irgendeine der bekannten Registriervorrichtungen Verwendung finden, z.B. eine Registriervorrichtung mit Maßstab, eine Tintenschreiberregistriervorrichtung usw. Die genannten Registriervorrichungen, die durch das verstärkte Signal betrieben werden, registrieren den Signalverlauf auf Papier, welches einen Vorschub konstanter Geschiwindigkeit hat, was z. B. durch Antrieb mit einem Synchronmotor erreicht werden kann. Einen besseren Spurverlauf des Signals kann man erhalten, wenn speziell imprägniertes elektrolytisches Papier verwendet wird, durch welches ein Gleichstrom fließt, der von der Spitze des Stiftes als einer Elektrode ausgeht und die Spur auf idas Papier leinbrennt. Solche Registrieranordnungen sind bekannt. Die Zeitdiflerenz zwischen Sende impuls und Echoimpuls ergibt sich aus der Entfernung zwischen den beiden Auslenkungen der Regi striernadel und der bekannten Vorschubgeschwindigkeit des Papiers. Im nachfolgenden wir;d die Erfindung an Hand der Figuren beispielsweise erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Schnitt durch den Schallerzeuger und den Echodeteletor, wie er für Niederdruckquellen Verwendung finden kann; Fig. 2 ist ein Schaltschema des Verstärkers; Fig. 3 veranschaulicht den Netzteil; Fig. 4 (c), (b), (c), (d) veranschaulichen typische Echometeraufzeichnungen, wie sie mi'ttels einer Vorrichtung gemäß Fig. 1 bis 3 erzeugt werden; Fig. 5 ist ein Schnitt durch einen Schallerzeuger, wie er für Hochdruckquellen Verwendung findet.
  • Gemãß Fig. 1 besteht der Schallsender aus einer kreisförmigen, gewölbten Gummimembran 10, die mit einer umfänglichen, zur Einspannung dienenden Berandung 11 versehen ist. Die Membran ist über das offene Ende einer zylindrischen Kammer 12 mittels der Bolzen 13 befestigt, welche die Berandung 11 der Membran 10 zwischen einem Ring 14 und einem Flansch 15 festpressen. Die Kammer 12 hat einen Durchmesser von ungefähr 20 cm und weist eine Tiefe von 1,5 cm auf. Der Bodenteil 16 der Kammer 12 ist mit einer zentralen Öffnung 17 versehen, die in ein zylindrisches Rohr 18 mündet, welches, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, aus einer Anzahl kleiner Rohre besteht, die aneinandergeschraubt sind Das untere Ende des Rohres 18 ist mit einem Verbindungs.-stück 19 versehen, welches in einem am Bohrturm angebrachten Sockel eingesteckt werden kann. Ein U-förmiger Ring 20 bewirkt eine druckfeste Abdichtung. Der innere Durchmesser ides Rohres 18 beträgt etwa 3,8 cm. Weiterhin ist ein Dämpfungsglied 21 vorgesehen, welches aus einem zylindrischen Rohr besteht, das an seinem oberen Ende geschlossen ist und mit seinem unteren Enld;e an eine Drehhülse 22 angeschlossen ist. Die zylimdrische Rohrwandung des Dämpfungsgliedes 21 ist mit Löchern versehen, welche den Durchtritt des Schalles gestatten. Das Hitzdrahtmikrophon 23 steht mit den Leitungsdrähten 24 in Verbindung, die zu den Anschlüssen25 führen. Die Anschlüsse 25 befinden sich innerhalb einer Dose 26, die mittels Bolzen 27 an dem Rohr 18 befestigt ist.
  • Das Mikrophon besteht aus einem Widerstandsdraht von 0,0025 cm Durchmesser. der aus einer Gleichspannungsquelle von 48 Volt gespeist wird, so daß sich ein Strom von 200 mA ergibt.
  • In tder Fig. 1 nicht gezeigte Verbindungsdrähte führen von den Anschlüssen 24 auf den Verstärkereingang. Das Mikrophon 23 ist nach Abschrauben der Flügelschraube 28 nicht zugänglich-.
  • Gemäß Fig. 2 wird das Eingangssignal, welches vom Hitzdrahtmikrophon 23 ankommt, an das Gitter der Röhre V1 weitergeleitet, wobei es hundertfach verstärkt wird. Danach wird das verstärkte Signal durch ein Filternetzwerk C3, C4, C5, R9, C6, C7, C8 geleitet und geht dann über durch den SchalterS2, der zur Regelung der Verstärkung dient, an das Gitter der Röhre V2. Die Filterschaltung kann mittels eines Schalters S1 eingeschaltet werden und erlaubt somit eine Regelung der Frequenzempfindlichkeit des Verstärkers und eine Unterdrückung unerwünschter Signale (z. B. Reflexionen von Rohrverbindungen, die sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befinden). Die Röhre V2 ist eine Doppeltriode, wobei das eine Triodensystem zur Verstärkung des Signals dient, das an das Gitter der Röhre V3 weitergeleitet wird, welche einen Teil der verstärkten Spannung auf das andere Triodensystem der Röhre V2 rückkoppelt. Das hierbei erhaltene verstärkte Signal wird an das Gitter der Röhre V4 weitergeleitet. Die Röhren V3 und K4 bilden einen Kippkreis, dessen Anodenbelastung aus der in der Mitte angezapften Spule 29 des Registriergerätes besteht. Weiterhin wird von der dritten auf die erste Stufe eine etwa 400/oige Gegenkopplung vorgesehen, um den Verstärker gegen Hochspannungs- und Niederspannungsschwankungen zu stabilisieren.
  • Bei nicht eingeschalteter Filtersiebkette benötigt der Verstärker bei einer Frequenz von 25 Hz ein Eingangssignal von 16,5 mV, um einen Vollausschlag des Registriergerätes zu erzielen. Der Verstärker hat zwischen 10 und 10000Hz eine lineare Frequenzcharakteristik; der Einfluß bei Einschaltung der verschiedenen Siebketten ist in' der untenstehenden Tabelle veranschaulicht:
    Eingangssignal
    Schalterstellung
    für Vollausschlag Grenzfrequenz
    zur Einschaltung
    des Registrier- der Verstärkung
    verschiedener
    instrumentes in Hertz
    Siebketten bei 25 Hertz
    P0 16,5 mV 15 000
    P1 22 mV 500
    P2 38 mV 200
    P3 86 mV 80
    Da die Stärke des Eingangssignals ausreicht, um den Verstärker zu übersteuern, ist ein Schalter S5 vorgesehen, welcher dazu dient, das Sendesignal zu dämpfen, während bei Ankunft des Echos der Verstärker wieder seine volle Empfindlichkeit erreicht.
  • Um die Bedienung des Verstärkers zu erleichtern, ist ein Drehschalter S und ein Meß,instrument M auf dem Schalterbrett des Verstärkers angebracht. Der Strom durch das Hitzdrahtmikrophon sowie der Strom durch eine beliebige Röhre als auch die Hochspannungs- und die Niederspannungspotentiale können durch entsprechende Meßinstrumente gemessen werden.
  • In Fig. 3 ist der Netzteil des Gerätes veranschaulicht. Die Spannung wird einer 12-Volt-Fahrzeugbatterie mit einer Kapazität von 72 Amperestunden entnommen. Die Batterie speist einen Gleichstrom-Wechselstrom-Umformer 30, der etwa 230 Volt Wechselspannung bei einer Wechselspannungsfrequenz von 50 Hz und einer Wechselspannungsleistung von maximal 75 Watt erzeugt. Ein Teil der Leistung muß aufgewendet werden, um den Motor des Registriergerätes 31 anzutreiben. Außerdem wird ein Teil der Leistung aufgewendet, um die 500-Volt-Gleichspannung für die Schrei,bnadel zu erzeugen. Die übrige Leistung steht fiür den Betrieb des Verstärkers zur Verfügung. Wenn man eine der üblichen Doppelweggleichrichterröhren yj verwendet und ein aus Drosselspulen und Kapazitäten zusammengesetztes Sfebglied benutzt, erhält man eine stabilisierte 300-Volt-Gleichspannung. Die aus der 12-Volt-Batterie entnommene Leistung beträgt 64 Watt, da die übrigen 10 Watt von einer Hochspannungstrockenbatterie entnommen werden, die zur Speisung des Hitzdrahtmikrophons dient. Als Standardreg,istriergerät wird ein »Henry-Hughes-Single-Pen-Teledeltos-Recorder-MKV« mit einer in der Mitte angezapften Spulenanordnung 29 benutzt, deren Windung einen Widerstand von 5000 Ohm bildet. Das Registriergerät spricht auf Frequenzen im Bereich von 0 bis 80 Hz bei einer Spitzenempfindlichkeit von 50 Hz an, welches die Eigenfrequenz des Systems ist.
  • Die Vorschubges chwindigkei t des Regis trierpapiers wird auf #1% mittels eines 50-Hz-Synchronmotors konstant gehalten.- Eine' Überprüfung der Geschwindigkeit kann in jedem Zeitpunkt mittels eines Hilfsschreibers vorgenommen werden, der mittels eines durch ein Uhrwerk gesteuerten Impulsgerätes ausgelenkt wind.
  • Fig. 4 veranschaulicht typische Aufzeichnungen des Registriergerätes.
  • Die Spuren (a) und (b) stammen vdn der Bohrung einer Ölquelle von 18,3 m Tiefe, deren Aufleugehäuse 15,25 cm und deren Förderrohr 10,20 cm Durchmesser hat. Die Spur (c) wurde in der Bohrung einer Ölquelle von 580m Tiefe erhalten, deren Außengehäuse 15,25 und deren Förderrohr 11,50 cm hat. Die Spur (d) stammt von einer Wasserbohrung. Im Falle (b) wurde nur leicht gegen die Membran geklopft; in allen anderen Fällen wurde scharf mit der Innenfläche der Hand auf die Membran geschlagen. Bei allen oben vorliegenden Registrierspuren befand sich das im Verstärkerkreis liegende Filter in der P3-Stellung.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich isst, kann die dort veranschaulichte Vorrichtung nur bei Bohrungen Verwendung finden, in denen ein niedriger oder gar kein Gasdruck an der Oberfläche besteht. Fiir Bohrungen, die einen hohen' Gasdruck an der Oberfläche aufweisen, wird die in Fig. 5 erläuterte Anordnung verwendet. Eine zylindrische Kammer 12a ist mit einer Öffnung 17a versehen, die ihrerseits mit der Quelle über ein Rohrstück 18a in Verbindung steht. Die Kammer 12a kann mittels einer Schraubkappe 32 abgeschlossen werden, welche so in die Kammer 12a hineingeschraubt werden kann, daß sie die umfängliche Berandung 11 a der kreisförmigen Gummimembran 10a einspannt. Um die Membran 10a zu Schallschwingungen anzuregen, sind auf dem zentralen Teil der Membran Stäbe 33 und 34 angebracht, welche mittels dreier Bolzen35 aneinander befestigt sind. Die Stäbe 33 und 34 gehen einerseits durch den Boden 16a der. Kammer 12a und andererseits durch die Schraubkappe 32. Der Stab 34 ist mit einem Schlagknopf 36 versehen; wird der Knopf mittels eines Schlages in Bewegung gesetzt, so wird die Membran in Schwingungen versetzt. Eine Öffnung 37 dient zum Ausgleich des Druckes auf beiden Seiten der Membran. Ringdichtungen 38 und 39 sorgen für den Abschluß der unter Überdruck befindlichen Kammer.
  • Die beilden Dichtungsringpaare 39 bewirken, daß auf bei'den Seiten der Membran gleicher Druck herrscht, so daß bei einem Schlag auf den Schlagknopf die aufzuwendenden Kräfte nur die Reibungskräfte in den Halterungen zu überwinden haben.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht die Ausführung der Messungen mit Membranschwingern, wenn der Schailsender eine Grundschwingungsfrequenz von weniger als 50 Hz aufweist. Die Dämpfung dieser niederfrequenten Schallwellen hat sich als so gering erwiesen, daß die einfachen Membran schwinger verwendet werden können, so daß sich damit der lästige Aufwand, der bei den angeführten bekannten »starken« Schallsendern erforderlich ist, gänzlich erübrigt. Zusätzlich zu der Einsparung an technischem Aufwand ergibt sich. dabei der Vorteil, daß der weitaus überwiegende Teil der gesamten Schallenergie bei den erfindungsgemäßen Schallsendern im niederfrequenten Bereich liegt, da sich auch die Gr,unldsehwing,ung in diesem Bereich befindet.
  • Dile Energie der Oberwellen und des den Oberwellen benachbarten Frequenzbandes ist so gering, daß die Störreflexionen keinen schädigenden Einfluß auf die Anzeige ausüben können.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist leicht transportierbar und in jedem Falle zuverlässig. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, eine Schalldetektor zu verwenden, dessen Hauptempfindlichkeit in einem Bereiche unterhalb 50 Hz liegt, ergibt sich, selbst bei sehr schwachen Schallsendern, noch eine Anzeige, die frei von Stõrsignalen ist, da die hochfrequenten Störwellen ohnehin stärker absorbiert werden als die niederfrequenten Wellen unterhalb 50 Hz, eine Tendenz, die durch einen selektiven Schallempfänger, der hauptsächlich auf niederfrequente Wellen anspricht, noch verstärkt wird. Der Ausdruck Resonanzkammer oder Resonanzgehäuse, so er in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendet wird, bezieht sich auf ein relativ breites Gehäuse mit einem relativ engen Ansatz, welcher in die Bohrung eingeführt wird und mit der Quelle in Verbindung steht.
  • Eine solche Kammer bewirkt, daß die schwachen Echosignale von der Oberfläche der Flüssigkeit verstärkt werden, sobald s,ie aus dem engen Ansatz in die weite Kammer hineingelangen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Messung und Registrierung des Flüssigkeitsstandes bei Bohrungen, insbesondere Erdölbohrungen, wobei in Richtung auf die Flüssigkeitsoberfläche eine Schallwelle ausgesendet wird und die reflektierte Welle mittels eines Mikrophons nachgewiesen wird und die vom Mikrophon erzeugten Signale verstärkt und registriert werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schallsender verwendet wird, dessen Grundfrequenz weniger als 50 Hz beträgt, undtdaß das verwendete Mikrophon seine grõßte Empfindlichkeit in einem Frequenzbereich unterhalb von 50 Hz aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfathr rens nach Anspruch 1 mit Mitteln zur Erzeugung und Aussendung einer Schallwelle in Richtung auf den Flüssigkeitsspiegel und anderen Mitteln zum Nachweis, zur Verstärkung und zur Registrierung der reflektierten Schallwelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallsender aus einer elastischen Membran (1(>) besteht, die über ein Resonanzgehäuse gespannt ist, welches einen relativ engen Ansatz (18, 19) aufweist, der in die Bohrung der Erdölquelle eingesetzt wird, daß die Membran (10) nach Größe und Formgebung und/oder Material so ausgewählt ist, daß ihre Grundfrequenz weniger als 50 Hz beträgt, und daß ein Schalldetektor vorgesehen ist, dessen maximale Empfindlichkeit im Bereich von weniger als 50 Hz liegt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch tgekennzeichnet, daß ein Hitzdrahtmikrophon (23) als Schalldetektor vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker mit einem oder mehreren Filtern (Cs, C4, C5, R,, C6, C7, Cs) versehen ist, welche wahlweise ein- bzw. ausschaltbar sind.
DEA20612A 1953-07-02 1954-06-26 Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Fluessigkeitsstandes bei Bohrungen Pending DE1056383B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209762B (de) * 1962-10-04 1966-01-27 Philips Patentverwaltung Einrichtung zur kontinuierlichen Messung des Fuellstandes mit Druckwellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1209762B (de) * 1962-10-04 1966-01-27 Philips Patentverwaltung Einrichtung zur kontinuierlichen Messung des Fuellstandes mit Druckwellen

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