DE1056272B - Elektrische Spule - Google Patents
Elektrische SpuleInfo
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Classifications
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F5/00—Coils
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-
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Description
- Elektrische Spule Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Spule, deren Wicklung aus einem mehrere bogenförmige mäanderartig aneinandergereihte Abschnitte aufweisenden, mit einer leitenden Schicht belegten Isolierstoffstreifen durch abschnittsweises zickzackförmiges Zusammenfalten des Streifens gebildet ist.
- Eine Spule dieser Art ist bekannt. Bei dieser bekannten Spule müssen in diejenigen Falten, die von zwei ihre metallisierten Seiten einander zukehrenden Abschnitten des Streifens gebildet sind, Isolierscheiben eingelegt werden.
- Erfindungsgemäß bilden zwecks Ersparnis des Einlegens von Isolierscheiben in diejenigen Falten, die von zwei ihre metallisierten Seiten einander zukehrenden Abschnitten des Streifens gebildet sind, diese Abschnitte nach dem Zusammenfalten keine volle Windung.
- Der Teil, auf dem die Wicklung der Spule gebildet wird, kann aus einer selbständigen Metallfolie auf einer Isolierstoffolie bestehen; er erhält, z. B. durch Ausstanzen, die geeignete, aus mehreren bogenförmigen und mäanderartig aneinandergereihtenAbschnitten bestehende Form und wird zickzackförmig zusammengefaltet, so daß die einzelnen bogenförmigen Abschnitte nach dem Zusammenfalten die wendelförmige Wicklung bilden. Das Aufbringen der Metallauflage kann in einem Aufwalzen bzw. Aufkleben einer sehr dünnen, entsprechend geformten Metallfolie bestehen. Ebenso ist aber auch die Herstellung der Metallauflage nach dem Prinzip der gedruckten Schaltungen möglich und vielfach vorteilhaft. Schließlich kann die Metallauflage, wenn z. B. die Spule gleichzeitig einen verhältnismäßig hohen ohmschen Widerstand besitzen soll, durch Aufdampfen oder ähnliches Niederschlagen von Metall in sehr geringer Schichtdicke hergestellt werden. Die Verwendung einer Isolierstoffolie mit aufgebrachter Metallauflage gestattet es außerdem, gleichzeitig mehrere Metallstreifen in der erwähnten, für die Bildung der Spule notwendigen Form aufzubringen, so daß beim Falten der Isolierstoffolie eine Spule mit mehreren magnetisch miteinander verkoppelten Windungen gebildet wird. Wenn die Spule außerdem noch eine hohe Induktivität besitzen soll, so kann die obenerwähnte Folie, nachdem sie zusammengefaltet ist - wie bekannt -, gegebenenfalls isoliert, auf einen magnetisierbaren Kern gesteckt werden; bei Verwendung einer metallisierten Isolierstoffolie muß diese dem Kernquerschnitt entsprechend ausgestanzt sein, so daß sie nach dem Zusammenfalten das z. B. etwa zylindrische Loch für den Kern bildet. Auch die Verwendung eines nichtmagnetischen Kerns ist zur Erzielung einer hohen mechanischen Stabilität der Spule von Vorteil.
- Weitere Einzelheiten der Spule nach der Erfindung gehen aus den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen und ihrer folgenden Erläuterung hervor.
- Nach Fig. 1 bilden zwei aufeinanderfolgende bogenförmige Abschnitte eines Isolierstoffstreifens nach dem Zusammenfalten keine volle Windung der aufgebrachten Metallfolie 2. Der in Fig. 1, links, dargestellte Abschnitt 62 liegt nach dem Zusammenfalten der Folie längs der strichpunktierten Linie 3 in der strichpunktierten Lage 62'. Wie ersichtlich, bildet er in dieser Lage zusammen mit dem Bogen 61 keine volle Windung. Das Zwischenlegen einer Isolierscheibe in die auf diese Weise gebildete Falte ist dadurch nicht mehr notwendig.
- Die zwischen den einzelnen bogenförmigen Abschnitten 61, 62 usw. liegenden Verbindungsstücke 4, die etwa in ihrer Mitte zwecks Bildung der Wicklung zusammengefaltet werden, brauchen nicht, wie in der Fig. 1 dargestellt, etwa gleiche Länge zu besitzen. Es empfiehlt sich vielmehr, diese Verbindungsstücke nicht nur am Anfang und Ende der Spule wie aus Fig. 2 ersichtlich aus dem Spulenkörper herausführen und als Anschlußstück zu verwenden, sondern sie können auch als Anzapfungen an einzelnen Punkten der Windung dienen. Verbindungsstücke, die in dieser Weise Verwendung finden sollen, werden zweckmäßigerweise länger ausgeführt als solche Verbindungsstücke 4, die lediglich zum Zusammenfalten der Spule und nicht gleichzeitig auch als Anschluß für Stromzuführungen dienen.
- In Fig. 2 ist schematisch eine derartig ausgestaltete erfindungsgemäße Spule dargestellt. Die Verbindungsstücke 4 am Anfang und Ende der Spule dienen als Anschlußstücke; außerdem ist in der Mitte der Spule eine weitere Anzapfung 4' für den erwähnten Zweck vorgesehen, indem dieses Verbindungsstück 4' entsprechend länger ausgebildet ist. Um außerdem eine Einstellung der Induktivität dieser Spule zu ermöglichen, sind Druckscheiben 7, 8 vorgesehen, deren Ab= stand voneinander verstellbar ist, indem z. B. die Druckplatte 8 mittels einer schematisch angedeuteten Druckschraube 9 durch Drehen dieser Schraube in einer Führung 10 gegen die Plätte 7 preßt. Hierbei empfiehlt es sich-zwecks Erzielung eines großen Änderungsbereiches gummielastische Isolierstoffe, wie z. B. Polyäthylen oder insbesondere Silikongummi, für den Streifen zu verwenden sowie gegebenenfalls auch für die mit 5 bezeichneten, in die Falten eingelegten Isolierscheiben.
- Erwähnt sei noch, daß es sich zur Herstellung von Spulen mit mehreren Windungen gegebenenfalls empfiehlt, einen Isolierstoffstreifen zu verwenden, auf dem mehrere, zweckmäßig aus konzentrischen bogenförmigen Abschnitten bestehende leitende Metallstreifen aufgebracht sind. Durch breite Ausbildung der die Wicklung bildenden Leiterteile im Verhältnis zur Breite des Isolierstoffstreifens und geeigneter Wahl der Dicke und Dielektrizitätskonstante des Streifens bzw. der Isolierstoffzwischenlagen zwischen den Windungen kann eine hohe, besonders für Entstörungszwecke erwünschte Windungskapazität erzielt werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Spule, deren Wicklung aus einem mehrere bogenförmige und mäanderartig aneinandergereihte Abschnitte aufweisenden, einseitig mit einer leitenden Schicht belegten Isolierstoffstreifen durch abschnittweises zickzackförmiges Zusammenfalten des Streifens gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ersparnis des Einlegens von Isolierscheiben in diejenigenFalten, die von zwei ihre metallisierten Seiten einander zukehrenden Abschnitten des Streifens gebildet sind, diese- Abschnitte nach dem Zusammenfalten keine volle Windung bilden.
- 2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule - wie bekannt - von einem gegebenenfalls magnetisierbaren Dorn geti-agen ist:
- 3. Spule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie in axialer Richtung mit Hilfe einer einen Druck verstellbarer Größe erzeugenden Vorrichtung, insbesondere unter Verwendung gummielastischen Isolierstoffs (z. B. Polyäthylen) für den Isolierstoffstreifen, zusammengepreßt ist.
- 4. Isolierstoffstreifen für die Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen seinen mäanderartig aufeinanderfolgenden Abschnitten je ein etwa radial zur Spulenachse verlaufendes Verbindungsstück (4) liegt, von dem etwa die Mitte als Faltstelle dient und das gegebenenfalls so lang ausgebildet ist, daß nach dem Faltvorgang sein die Windungen überragender Teil eine Spulenanzapfung bildet.
- 5. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine breite Ausbildung der die Wicklung bildenden Leiterteile im Verhältnis zur Breite des Isolierstoffstreifens im Sinne der Erzielung einer hohen Windungskapazität unter Ausnutzung der Dicke des Isolierstoffstreifens bzw. der Isolierstoffzwischenlagen und ihrer Dielektrizitätskonstante. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 148 789, 708 014, 906 831; österreichische Patentschrift Nr. 151 224; deutsche Patentanmeldung V 3707 VIII c/21 g (bekanntgemacht am 18. 11. 1954). .
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DES45141A DE1056272B (de) | 1955-08-11 | 1955-08-11 | Elektrische Spule |
Publications (1)
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| DE1056272B true DE1056272B (de) | 1959-04-30 |
Family
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|---|---|
| DE (1) | DE1056272B (de) |
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- 1955-08-11 DE DES45141A patent/DE1056272B/de active Pending
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