DE1056085B - Einrichtung zum Ausgleich von Unwuchten bei einer Waescheschleuder - Google Patents
Einrichtung zum Ausgleich von Unwuchten bei einer WaescheschleuderInfo
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- DE1056085B DE1056085B DEV9113A DEV0009113A DE1056085B DE 1056085 B DE1056085 B DE 1056085B DE V9113 A DEV9113 A DE V9113A DE V0009113 A DEV0009113 A DE V0009113A DE 1056085 B DE1056085 B DE 1056085B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F37/00—Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
- D06F37/20—Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations
- D06F37/24—Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations in machines with a receptacle rotating or oscillating about a vertical axis
- D06F37/245—Damping vibrations by displacing, supplying or ejecting a material, e.g. liquid, into or from counterbalancing pockets
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Description
2öH$
V9113VII/8<1
HKKANNTMACIIIING
D E K A N M E 1.1) U N G
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCIIRIFTi 30. APRIL 1959
Die Erfindung !«zieht sich auf eine Einrichtung
zum Ausgleich von Unwticliten der umlaufenden,
elastisch gelagerten Teile einer Wäscheschleuder, mit einem mit dein umlaufenden Teil fest verbundenen liehälter
zur Aufnahme der den Schwerpunkt beim Umlauf verändernden Ausgleichsmasse,
Bei Wäscheschleudern läuft die Trommel, weil die Wäsche, niemals genau zentrisch eingelegt werden
kanu, immer mit einem mehr oder weniger großen seitlichen
Ausschlag, wodurch die Lagerung der Trommel
dauernden Weehselbcanspruchungen ausgesetzt »vird, die erhebliche Ausmaße annehmen können.
Neben zahlreichen anderen Vorschlägen, die bereits
zur Losing der Aufgabe gemacht worden sind, um bei
Wäscheschleudern einen zentrischen Trommelumlauf herl>etzuftihreii, sind Ausgleichsmassen bekanntgeworden,
die sich in einem mit dem umlaufenden Teil fest verbundenen Behälter befinden und den Schwerpunkt
beim Umlauf selbständig verändern. Bei den bekannten Vorschlagen dienen als Ausgleichsmasse!! Ringgewichte
oder zylindrische Gefäße bzw. Rohren mit einer teilweisen Füllung z. B. aus Quecksilber, die sich
in zum Boden tier Wäschetrommel parallelen Bahnen
1)0wegen lassen, so daß ihre Bewegung gleich mit Beginn
dci Troinmeldrehiing einsetzt.
Bei der Erfindung soll sich die im Aufnahmebehälter in Form von Kugeln oder einer teilweisen Quecksilberfüllung
angeordnete Ausgleichsmasse erst bei einer bestimmten Umlaufgeschwindigkeit der Wäschetrommel
aus der Ruhelage nahe der lotrechten Achse der umlaufenden Teile herausl>e\vegen lassen, um die
auftretenden Uiiwuchteii auszugleichen, und nach Beendigung
des Tronnnehunlauf.es wieder in ihre ursprüngliche
Ruhelage zurückkehren. Der Unwuchtsausgleich und damit also die zentrale und ausgewuchtete
Lage der Ausgleichsmasse sol !en also erst bei einer oberhalb der Resouanzdfehzahl des Systems liegenden
Drehzahl eintreten, so daß sich der Betrieb der Schleuder bis üIkt den kritischen Drehzahlbereich
hinaus nicht verschlechtert.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe im wesentlichen in der Weise, daß der den Aufnahmebehälter
bildende doppelwatuligc Boden der Schleudertrommel
eine kegelförmige Vertiefung zur Aufnahme der Ausgleichsmasse besitzt, die eine derartige Neigung hat,
daß die Ausgleichsmasse erst oberhalb des Resonanzbereichs
wirksam wird.
Da die kegelförmige Vertiefung zweckmäßig eine möglichst steile Wandung aufweisen muß, um die beabsichtigte
Wirkung zu erreichen, erfordert sie naturgemäß einen Platzbedarf, der unter Umständen zu
konstruktiven Schwierigkeiten führen kann.
Die Erfindung sieht daher auch die Anordnung von zwei Kegelflächen verschiedener Neigung im Auf-Einrichtung
zum Ausgleich von Unwuchten bei einer Wäscheschleuder
Anmelder:
Clemens A. Voigt, Höhr-Grenzhausen, Auf dem Hähnchen 16
Dr.-Ing. Konrad Oeser und Dipl.-Ing. Weither Rinne,
Höhr-Grenzhausen, sind als Erfinder genannt worden
uahmebehälter vor, von welchen die steilere Teil einer taschenartigen Ausstülpung ist. Hierdurch wird
as eine 1>esonde.rs günstige, niedrige Bauhöhe gegenüber
einer einzigen Kegelmantelfläche erzielt und weiter eine schärfer alygestufte akzentuierte Wirkung erreicht.
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten
der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele.
I7Ig. i zeigt einen schematischcii Schnitt darch eine
Wäscheschleuder mit einem aus zwei Massen bestehenden zusätzlichen Massesystem nach der Erfmduug;
Fig. 2 zeigt ausschnittsweise eine Ausführungsform nach dem Prinzip der Fig. 1 mit einer Flüssigkeit als
zusätzlichem Massesystern.
Nach Fig. 1 lxssteht die Wäscheschleuder aus der
Schleudertrommel 1, die mit dem Motor 2 durch die
Welle 3 verbunden ist. Dieser rotierende Teil ist gegenüber dem Zwischenboden 4 durch die elastischen
Glieder S elastisch gelagert. Der ZwischeiilxKien 4 ist
in bekannter Weise im Gehäuse 6 angeordnet. Die Schleudertrommel 1 ist mit einem doppelten Boden
versehen, si) daß ein Behälter 7 gebildet ist. In diesem
Behälter sind als erfnidungsgemäßes Massesystem zwei
Kugeln 8 angeordnet.
Die in der Schleudertrommel 1 befindliche Wäsche hat eine bestimmte Unwucht. Im Betrieb werden die
beiden Kugeln 8 durch die Zentrifugalkraft nach außen geschleudert. Ihre Schwerpunkte liegen jetzt
nicht mehr in der Drehachse und ergeben eine zusätzliche Unwucht, deren Resultierende der durch die
909 508/7J
Claims (2)
- Wäsche verursachten Unwucht genau entgegengesetzt ist. Der rotierende Teil befindet sich wieder im Gleichgewicht und läuft zentrisch, so daß die aus den Gummikörpern S bestehende elastische Lagerung nicht durch seitliche Anschläge l>eansprucht wird. Die Einstellung der Kugeln 8 erfolgt selbsttätig je nach vorhandener Unwucht.Die Bodenfläche des Behälters 7 besteht aus zwei Kegelflächen 9,10 oder zumindest annähernd kegeligen Flächen verschiedener Neigung, derart, daß die steilere Kegelfläche 9 innen eine Art Tasche um die Welle 3 des rotierenden Teils bildet. In Ruhe liegen die Kugeln 8 immer an der tiefsten Stelle, also in der Tasche. Die Neigung der inneren Kegelfläche 9 ist so gewählt, daß die Kugeln 8 erst l>ei einer bestimmten Drehzahl gegen ihr Gewicht durch die Zentrifugalkraft nach außen geschleudert werden. Die äußere Kegelfläche 10 geht am Umfang kurvenförmig in den Boden Ii der Trommel 1 über. Auf diese Weise können die Kugeln 8 auspendeln, ohne schlagartig an dem äußeren Umfang des Behälters 7 aufzutreffe«. Als diejenige Drehzahl, bei der die Kugeln 8 zur Wirkung kommen, wird man vorzugsweise eine solche wählen, die etwas über der Resonanzdrehzahl des Systems liegt, Im übrigen werden sich die Kugeln so einstellen, daß ihre Resultierende der vorhandenen Unwucht entgegengesetzt ist.Fig. 2 zeigt die gleiche Ausbildung für eine Flüssigkeit. Der Behälter 12 unter der Trommel hat eine innenliegende Tasche 13, in der sich im Ruhezustand die Flüssigkeit befindet. Erst lx-i Überschreite« einer bestimmten Drehzahl wird sich die Flüssigkeit an den äußeren Umfang 14 des Behälters 12 anlegen und sich dort in der gleichen Weise einstellen, wie es bei Fig. 1 für die Kugeln beschrieben worden ist.PATKNTANSI'llCOHEi1, Einrichtung /.um Ausgleich von Uinvuehten jo der umlaufenden elastisch gelagerten Teile einer Wäscheschleuder, mit einem mit dein umlaufende« Teil fest verbundenen liehälter zur Aufnahme der den Schwerpunkt beim Umlauf verändernden Ausgleichsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß der den»5 Aufnahmebehälter bildende doppelwandigc Boden der Schleudertrommel eine kegelförmige Vertiefung zur Aufnahme der Ausgleichsmasse besitzt, die eine derartige Neigung hat, daß die Ausgleichsmasse erst oberhalb der Resonan/.drchzahlao wirksam wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I1 gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei Kegelflächen verschiedener Neigung im Aufnahmebehälter, von welchen die steilere (9) Teil einer taschenartigen»5 Ausstülpung ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 26 464, 250151,
584.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen& 909 5M/7« 4.5»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9113A DE1056085B (de) | 1955-06-28 | 1955-06-28 | Einrichtung zum Ausgleich von Unwuchten bei einer Waescheschleuder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9113A DE1056085B (de) | 1955-06-28 | 1955-06-28 | Einrichtung zum Ausgleich von Unwuchten bei einer Waescheschleuder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056085B true DE1056085B (de) | 1959-04-30 |
Family
ID=7572552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV9113A Pending DE1056085B (de) | 1955-06-28 | 1955-06-28 | Einrichtung zum Ausgleich von Unwuchten bei einer Waescheschleuder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056085B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE26464C (de) * | C. H. WEISBACH in Chemnitz | Gewichts-Regulatoren für Schleudermaschinen | ||
| DE250151C (de) * | ||||
| DE841584C (de) * | 1950-12-12 | 1952-06-16 | Automatic Washer Company | Trommelwaschmaschine |
-
1955
- 1955-06-28 DE DEV9113A patent/DE1056085B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE26464C (de) * | C. H. WEISBACH in Chemnitz | Gewichts-Regulatoren für Schleudermaschinen | ||
| DE250151C (de) * | ||||
| DE841584C (de) * | 1950-12-12 | 1952-06-16 | Automatic Washer Company | Trommelwaschmaschine |
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