DE1055898B - Foerderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiaehnlichen Stoffen - Google Patents
Foerderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiaehnlichen StoffenInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G15/00—Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
- B65G15/30—Belts or like endless load-carriers
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- B65G15/36—Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics with reinforcing layers, e.g. of fabric the layers incorporating ropes, chains, or rolled steel sections
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/06—Driving-belts made of rubber
- F16G1/08—Driving-belts made of rubber with reinforcement bonded by the rubber
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Description
Die Erfindung betrifft Förderbänder oder Treibriemen aus Gummi oder gummiähnlichen Stoffen mit
in einer Lage angeordneten Stahlseilen oder aus einem
anderen Werkstoff bestehenden, zumindest annähernd gleiche Zugfestigkeit aufweisenden Strängen, die in
Bandlängsrichtung verlaufen und mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind.
Bei bekannten Bändern oder Riemen dieser Art sind unterhalb der Stahlseile, also in dem der Bandunterseite
zugekehrten Teil des Bandkörpers, Gewebelagen, ein sogenannter Gewebeunterbau, eingebettet. Diese
Gewebelagen können bei geeigneter Ausbildung im Bereich der Antriebs- und Umlenktrommeln auftretende,
von den einzelnen Seilen übertragene Normalkräfte verteilen. Sie sind jedoch nachteilig, weil sie
den Aufbau des Band- oder Riemenkörpers erschweren und verteuern und eine wesentliche Versteifung des
Bandkörpers sowie eine erhebliche Verminderung der Elastizität des Bandkörpers bei senkrecht oder schräg
auf ihn einwirkenden Kräften, z. B. durch auftreffendes Schüttgut an der Aufgabestelle, zur Folge haben
können.
Es ist ferner bekannt, die zur Übertragung der Bandlängskräfte dienenden Stahlseile durch aus Textilcordfäden
bestehende Schußfäden und zusätzlich noch durch eine Gummimischung zu verbinden, die steifer
ist und eine größere Scherfestigkeit hat als die oberhalb und unterhalb der Stahlseile befindlichen Gummischichten
des Band- bzw. Riemenkörpers.
Im Gegensatz hierzu wird .erfindungsgemäß für Förderbänder und Treibriemen, deren mit verhältnismäßig
großem gegenseitigem Abstand angeordnete, längsverlaufende Stahlseile untereinander und mit den
Antriebs- und Umlenkrollen ausschließlich über elastische Gummimischungen in Verbindung stehen, vorgeschlagen,
unterhalb der Seile od. dgl. eine sich praktisch über die Breite des Bandes erstreckende zähharte
Gummischicht anzuordnen, deren Shorehärte etwa 20 bis 30% größer ist als die Härte der Gummiischicht,
in der die Seile eingebettet sind. Dieser zähharten Gummischicht können ihre Eigenschaften durch erhöhten
Schwefelzuschlag verliehen werden. Vorzugsweise wird die Gummischicht jedoch durch Fremdstoffbeimischungen,
und zwar insbesondere durch Faserstoffbeimischungen, zähhart gestaltet. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist es ferner
vorteilhaft, eine im Verhältnis zu der Band- bzw. Riemendicke große Schichtstärke der zähharten
Gummimischung zu wählen, und zwar zweckmäßigerweise so, daß die Schichtstärke der zähharten Gummischicht
etwa 75% des Durchmessers der eingebetteten Seile beträgt.
Der erfindungsgemäße Vorschlag ermöglicht den Verzicht auf einen Gewebeunterbau; dennoch wird
Förderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiähnlicrien Stoffen
Anmelder:
Continental Gummi-Werke
Aktiengesellschaft,
Hannover, Continentalhaus
Hannover, Continentalhaus
Peter Michels, Helmut Lucas und Helmut Prante f,
Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
aber eine gleichmäßige Druckverteilung auf den Umlenktrommeln
erreicht, da die erwähnte Gummischicht den durch die längsverlaufenden, mit Abstand angeordneten
Festigkeitsträger bedingten Liniendruck egalisiert. Es wird ferner erreicht, das die Schubverformung
der zwischen der Antriebstrommel und den Seilen befindlichen Teile des· Förderbandes bzw. des
Riemens, welche durch die zu übertragenden Umfangskräfte bedingt ist, wesentlich vermindert wird.
Hierdurch ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß nachteilige Relativbewegungen der den Seilen od. dgl.
benachbarten Gummischichten gegenüber den Seilen fast völlig, und zwar in dem Maße ausgeschaltet werden,
daß eine Überbeanspruchung der Gummi-Metall-Bindung und damit Ablöseerscheinungen vermieden
werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1, 5, 6 und 7 je ein StahlseiHörderband im Querschnitt,
Fig. 2 und 3 je Schaubilder der auf die Antriebstrommel einwirkenden Normalkräfte und
Fig. 4 das Förderband gemäß Fig. 1 in der Seitenansieht,
und zwar im Bereich der Antriebstrommel.
Wenngleich auch die die Bandquer schnitte darstellenden
Figuren deutlich gegeneinander abgehobene Schichten und Einlagen wiedergeben, so sei einleitend
darauf hingewiesen, daß bei allen Ausführungsbeispielen
die Schichten un'd Einlagen fest zusammenvulkanisiert sind bzw. fest miteinander verbundene
Teile sind.
Das Band gemäß Fig. 1 weist eine kräftige, abriebfeste, federnd nachgiebige Gummideckschicht 1 auf,
S09 507/304
Claims (5)
1. Förderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiähnlichen Stoffen mit in einer Lage
angeordneten Stahlseilen oder aus. einem anderen Werkstoff bestehenden, zumindest annähernd
gleiche Festigkeit aufweisenden Strängen, die in Bandlängsrichtung verlaufen, mit gegenseitigem
Abstand angeordnet und so in den Band- bzw. Riemenkörper eingebettet sind, daß sie untereinander
und mit den Antriebs- und Umlerikrollen ausschließlich über elastische Gummimischuitgen
in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Seile (3) od. dgl. eine sich praktisch
über die Breite des Bandes erstreckende zähharte Gummischicht (4) angeordnet ist, deren
Shorehärte etwa 20 bis 30% größer ist als die Härte der Gummischicht (2), in der die Seile eingebettet
sind.
2. Band oder Riemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zähharte Gummischicht
(4) Fremdstoffbeimischungen, vorzugsweise mit in Wirrlage angeordneten Fasern, insbesondere
Textilfaserbeimischungen, enthält.
3. Band oder Riemen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtstärke der
zähharten Gummischicht (4) etwa 70 bis 80% des Durchmessers der Seile (3) od. dgl. beträgt.
4. Band oder Riemen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seile (3) aufnehmende
Schicht (2) eine Shorehärte von etwa 50 bis 60, die zähharte Schicht (4) eine Härte von
etwa 75 bis 80 und die die Bandunterseite bildende Schicht (6) eine Härte von etwa 60 Shore hat.
5. Band oder Riemen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
der Seile (3) eine Schutzschicht (12) vorgesehen ist, die bezüglich ihrer Eigenschaften der zäh-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC15548A DE1055898B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Foerderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiaehnlichen Stoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC15548A DE1055898B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Foerderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiaehnlichen Stoffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1055898B true DE1055898B (de) | 1959-04-23 |
| DE1055898C2 DE1055898C2 (de) | 1959-10-08 |
Family
ID=7015860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC15548A Granted DE1055898B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Foerderband oder Treibriemen aus Gummi oder gummiaehnlichen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1055898B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1957
- 1957-09-30 DE DEC15548A patent/DE1055898B/de active Granted
Patent Citations (1)
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| DE102017101562A1 (de) | 2017-01-26 | 2018-07-26 | Forbo Siegling Gmbh | Verfahren zur Herstellung und/oder Wiederverwertung eines Förderbandes sowie Förderband |
| WO2018138262A1 (de) | 2017-01-26 | 2018-08-02 | Forbo Siegling Gmbh | Verfahren zur herstellung und/oder wiederverwertung eines förderbandes sowie förderband |
| DE102017101562B4 (de) | 2017-01-26 | 2022-03-03 | Forbo Siegling Gmbh | Verfahren zur Herstellung und/oder Wiederverwertung eines Förderbandes sowie Förderband |
| US11396149B2 (en) | 2017-01-26 | 2022-07-26 | Forbo Siegling Gmbh | Method for producing and/or recycling a conveyor belt, and conveyor belt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1055898C2 (de) | 1959-10-08 |
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