DE1055652B - Anordnung fuer den Reservebetrieb einer aus mehreren gleichartig aufgebauten Einheiten zusammengesetzten Anlage, insbesondere einer selbsttaetigen, elektrisch betriebenen Leuchtfeueranlage - Google Patents
Anordnung fuer den Reservebetrieb einer aus mehreren gleichartig aufgebauten Einheiten zusammengesetzten Anlage, insbesondere einer selbsttaetigen, elektrisch betriebenen LeuchtfeueranlageInfo
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- H05B39/00—Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
- H05B39/10—Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure
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Description
DEUTSCHES
Bei selbsttätig arbeitenden Anlagen ist es oft wünschenswert, eine Reserveanlage selbsttätig in Betrieb
zu nehmen, wenn im Betrieb der normalerweise laufenden Anlage eine Störung auftritt. Das gilt insbesondere
für elektrische Leuchtfeuer, die keine beweglichen, mechanischen Teile aufweisen. Zur Verlängerung
der Betriebszeit solcher Anlagen ist es notwendig, ganz selbsttätig die Lichtquelle, die Batterie
und, wenn möglich, auch den SteuersignaloszillatO'r zu ersetzen. Um bei derartigen Einrichtungen zu einer
großen Lichtattsbeute zu kommen, werden die Lampen
oft mit einer hohen Temperatur betrieben, wodurch die Lebensdauer verkürzt wird. Aus diesem Grunde
ist es üblich) selbsttätigen Lampenwechsel mit vier oder mehr Lampen vorzusehen, um zu einer genügend
langen Betriebszeit zu kommen. Zu diesem Zweck wird in der Regel ein doppelt bewickeltes Relais verwendet,
das dann anspricht, wenn kein Strom durch die sich normalerweise im Betrieb befindliche Lampe
fließt, und das durch sein Ansprechen eine neue Lampe beispielsweise durch ein Schrittschaltwerk am die
gleiche Stelle der alten rückt.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für den Reservebetrieb einer aus mehreren gleichartig aufgebauter
Einheiten zusammengesetzten Anlage, insbesondere einer selbsttätigen, elektrisch betriebenen Leuchtfeueranlage,
wobei von den Einheiten der Anlage, die jeweils aus einer Stromquelle und einem Stromverbraucher
bestehen, eine sich normalerweise in Betrieb befindet, wogegen die anderen Einheiten als Reserveeinheiten
dienen, die so miteinander verbunden sind, daß für den Fall eines Ausfalls oder einer Störung
der in Betrieb befindlichen Einheit eine Reserveeinheit selbsttätig in Betrieb genommen wird, wobei jede Einheit
derart eingerichtet ist, daß sie im Betriebsfalle eine Sperrspannung erzeugt, die auf die anderen Einheiten
übertragen wird und diese sperrt. Nach der Erfindung ist der Verbraucher derart innerhalb der
Einheit geschalte^ daß bei seinem Ausfall an seinen Klemmen Spannungsgleichheit eintritt, wobei zwischen
den Klemmen die Sperrspannung erreicht wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 erläutert.
Fig. 1 zeigt eine aus zwei Einheiten bestehende Anordnung. Die Einheiten sind-mit I und II bezeichnet.
Sie enthalten einander ähnliche Teile, die die gleichen Bezuigszeichen enthalten, jedoch bei den
Teilen der Einheit II mit einem Beizeirihen.
Es genügt daher, nur eine Einheit, hier die Einheit I, zu beschreiben.
Sie besteht aus einem Verbraucher 1, beispielsweise einer Lampe, die durch Stromstöße aus einem Kippschwinguingsoszillator
betrieben wird, der aus einem Paar Transistoren 2 und 3 besteht. Der Transietor 2
Anordnung
für den Reservebetrieb einer aus mehreren gleichartig aufgebauten Einheiten
zusammengesetzten Anlage,
insbesondere einer selbsttätigen,
elektrisch betriebenen Leuchtfeueranlage
Anmelder:
Svenska Aktiebolaget Gasaccumulatör,
Lidingö (Schweden)
Lidingö (Schweden)
Vertreter; Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Beanspruchte Priorität:
a° Schweden vom 3. Juni 1955
a° Schweden vom 3. Juni 1955
Carl-Erik Granqvist, Lidiügö (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ist vom PNP- und der Transistor 3 vom NPN-Typ,
und der Kollektor des letzteren ist an die Basis des
Transistors 2 angeschlossen. Zwischen dem Emitter und der Basis des Transistors 2 Hegt ein (nicht bezeichneter)
Widerstand, durch den beim Stromfluß eine geeignete Vorspannung für den Emitter erzeugt
wird. Durch die Zusammenschaltung voii zwei Transistoren
verschiedenen Typs kommt eine einfache Oszillatorschaltung zustande, bei der der Ausgangsimpttls,
der in dem den Verbraucher 1 enthaltenden Kollektorkreis des Transistors 2 erzeugt wird, über eine
Rüekkoßpiungsschleife, bestehend aus einem Kondensator
4 mit in Reihe damit liegendem Widerstands,
an die Basis des Traneistors 3 gelegt werden· kann, um
dadurch eine positive Rückkopplung zu bewirken. Um die Anordnung zu vereinfachen, sind, wie aus
Fig; 1 hervorgeht, bei einander entsprechenden Stellen der zwei Einheiten komplementäre Transistoren
verwendet worden. Aus diesem Grunde sind die Batterien mit einander entgegengesetzten Polen angeschlossen.
Jede "der beiden Einheiten kann auf Grund dieser Anordnung auf einfache Weise eine Sperrspannung
erzeugen, mit der die andere Einheit gesperrt werden kann, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
. Die Einheit I arbeitet wie folgt: Eine aiii der Basis des Transistors 3 auftretende elektrische Spänniungis-
. Die Einheit I arbeitet wie folgt: Eine aiii der Basis des Transistors 3 auftretende elektrische Spänniungis-
909507/43*
änderung wird verstärkt und der Basis des Transistors
2 aufgedrückt, wodurch man einen Stromimpuls erhält, der dem Verbraucher 1, z. B. einer Lampe,- zugeführt
wird. Hierdurch .wird dem Kondensator 4 ein positiver Stromstoß aufgedrückt, wodurch wegen der
genannten positiven Rückkopplung an der Basis des Transistors 3 - eine- weitere Potentialerhöhung stattfindet;,
der durch die Rückkopplungsschleife fließende Strom wird durch den Widerstand 5 begrenzt, der zusammen
mit dem Kondensator 4 im wesentlichen die Dauer des Stromimpulses bestimmt. Am Ende des
Entladevorgangs des Kondensators 4 nimmt die positive Spannung an der Basis des Transistors 3 allmählich
mit dem Entladestrom ab, um schließlich einen. Wert zu erreichen, bei dem der Transistor 3
undurchlässig wird.'- Wegen. der im Transistor stattfindenden Verstärkung wird der Stromimpuls jäh abgebrochen.
Dabei fängt das Aufladen des Kondensators 4- über die Widerstände 5 und 7 an, und dieser
Vorgang setzt sich fort, bis die Spannung art der Basis
des Transistors 3 noch einmal einen genügend hohen Wert erreicht hat, damit eine kleine positive
Span'nungsänderung an diesem Punkt den nächsten Stromimpuls in der schon beschriebenen Weise auslosen
kann. Die Pause zwischen den Impulsen, während der das Aufladen des Kondensators 4 stattfindet,
wird demnach im wesentlicher!- durch den Kondensator 4 und die Widerstände 5 und 7 bestimmt,
Om eine Sperrspannung zu erhalten, wird der
Gleichrichter 8 benutzt, de_sseii Belastungskreis aus
einem Kondensator 9 und einem Widerstand 10 besteht- Der Gleichrichter liegt über den Verbraucher 1
mit dem Belastungskreis in Reihe. Wenn die Einheit I in Betrieb ist, erhält man am Widerstand 10 eine positive
Spannung, die die 'Einheit II über den Widerstand 11' sperrt. Damit die Sperrspannung auch
zwischen den Stromimpulsen der Lampe 1 bestehent>leibt;
muß die Zeitkonstante des Kondensators 9 und des Widerstandes 10 genügend groß sein, damit die
Sperrspannung nicht in den Impulszwischenräumen durch Entladung des Kondensators 9 auf einen allzu
niedrigen Wert absinken kann, der zur Sperrung der Einheit II nicht ausreichen würde. Wenn aus irgendeinem
Grunde die Einheit I außer Betrieb kommen sollte,' beispielsweise beim Durchbrennen einer Lampe,
erhält man am' Widerstand ίο keine Spannung, und
'die Einheit II beginnt selbsttätig mit dem Betrieb.
Wenn die Batteriespannung _der Einheit I zu klein ist oder wenn irgendein anderer Fehler auftritt, so
kann diese Störung eine zu kleine Spannung an dem Widerstand 10 zur Folge haben, um die Einheit II
-außer Betrieb zu setzen. OnV zu vermeiden, daß beide
Einheiten gleichzeitg laufen und dadurch der Betrieb
in Unordnung" gerät, erzeugt auch die Einheit II eine
Spannung, mit der die Einheit Ϊ gesperrt wird, sobald "die Einheit Ii den Betrieb aufgenommen hat. Da in
den beiden Einheiten komplementäre Transistoren -benutzt werden, muß die Sperrspannung der Einheit II
die "entgegengesetzte Polarität wie die der Einheit I haben.
- Wenn die Batterien an die Einheiten nach Fig. 1 angeschlossen werden, wird^ entweder zuerst die Einheit
I oder die Einheit II anlaufen. Für den Fall, daß die Batterie 6 zuerst angeschaltet 'wird, läuft zuerst
die Einheit I an, die hierauf die Einheit II sperrt. Wenn es gewünscht wird, vorzugsweise mit einer bestimmten
Einheit zu arbeiten,'können die Widerstände 11 und 11' oder 7 und Ψ "verschieden groß gewählt
werden. Dies macht verschiedene Batteriespanniungen
erforderlich, sofern die Zeftkönstanten für die Ladungs-
und Entladungsvorgänge der Kondensatoren gleich sein sollen.
Dieser Nachteil läßt sich vermeiden und eineGleich-
Dieser Nachteil läßt sich vermeiden und eineGleich-
- -heit der Einheiten durch die Verwendung der in Fig. 2
.,gezeigten abgeänderten Schaltanordnung erreichen·.
Sie ist im wesentlichen die gleiche wie die der Einheit I der Fig. 1, und die einander entsprechenden
Bauelemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Unterschied liegt in der Einfügung zweier
ίο Gleichrichter 12 und 13, die nach der Spannungsverdoppelungsschaltung
arbeiten, wobei an dem Widerstand 10 eine Sperrspannung entsteht. Für diesen Zweck werden zwei Kondensatoren 14 und 15 benutzt,
von denen der eine parallel zu dem Widerstand 10 und der andere zwischen der Verbindungsstelle der Gleichrichter
12. und 13 und dem Stromkreis der Lampe liegt. . ' - "
Die Erfindung ist auch dann noch anwendbar, wenn mehrere Reserveeinheiten vorhanden sind, von denen
eine bei einem Ausfall selbsttätig in Betrieb genommen
; werden muß. Eine Anordnung dieser Art ist aus dem
Blockschaltbild in Fig. 3 ersichtlich, das die drei Einheiten I, II. und III umfaßt. Die Schaltung der einzelnen
Einheiten ist nur so weit gezeigt, wie es für das Arbeiten mit den Sperrspannungen erforderlich ist.
or Nach der Darstellung werden die Steuerspannungen
rechtsseitig an jede Einheit herangeführt, die von den
anderen Einheiten linksseitig abgeleitet werden, wie dies durch Pfeile angedeutet ist. Es sei beispielsweise
angenommen, daß sich die Einheit I in Betrieb befin-
": det, daß' deren Ausgang negativ ist und daß aus diesem
Grunde die beiden Einheiten Π und III gesperrt sind.. Auf die gleiche Weise sind die Einheiten I und
III gesperrt, wenn die Einheit zwei im Betrieb ist.
Es ist offensichtlich, daß es auf diese Weise möglich
'* ist, eine, ganz willkürlich gewählte Anzahl von Einheiten
zu vereinen. Bei Leuchtfeuern, bei denen die einzelnen Leuchtfeuerlampen stets im Brennpunkt des
Linsensystems liegen müssen, kann die Anordnung entweder so ausgebildet werden, daß eine gemeinsame
Leuchte mit einer Vielzahl von Glühfaden vorhanden ist oder daß mehrere Leuchten vorhanden sind| bei
denen die Linsensysteme beispielsweise übereinander angeordnet sein können.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei der der Steueroszillator,
der mit OSC bezeichnet ist, zur gemeinsamen Steuerung von drei Einheiten I, II und III benutzt
wird. Auf diese Weise sind die Einheiten normalerweise außer Betrieb, und sie laufen, erst durch
die Zuführung von Impulsen an, auf die die Lampen periodisch aufleuchten. Die drei Einheiten sind einander
ähnlich, so daß das Schaltbild lediglich für die erste gezeigt wird. Im übrigen ist die Anordnung im
wesentlichen die gleiche wie für die Einheit I in Fig. 1,
was durch die Benutzung der einander entsprechenden Bezugszeichen zum Ausdurck gebracht sei. Ein Unterschied
besteht lediglich darin, daß ein Widerstand 18 zwischen die Basis .und den Emitter des ersten
Transistors 3 gelegt wurde, um hierdurch das Selbstschwingen der Einheit I. zu verhindern. Die Steueranordnung
OSC arbeitet in der gleichen Weise wie bei Fig. 1 beschrieben, und es entstehen positive Impulse,
die an die Gleichrichter 17 der einzelnen Einheiten gelangen. Durch den Gleichrichter geht eine
positive Impulswelle, die dem" Transistor 3 über den Kondensator,19 aufgedrückt wird, solange die.Kathode
des Gleichrichters 17^gegenüber dessen Anode nicht positiv ist.. Die Anordnung zur Erzeugung einer
Sperrspannung ist ähnlicb/der bereits beschriebenen,
£>le Sperrspannung der jeweilig in Betrieb befind-
Claims (5)
1. Anordnung für den Reservebetrieb einer aus mehreren gleichartig aufgebauten Einheiten zusammengesetzten
Anlage, insbesondere einer selbsttätigen, elektrisch betriebenen Leuchtfeueranlaige,
wobei von den je einen Stromverbraucher umfassenden Einheiten der Anlage eine sich
normalerweise in Betrieb befindet, wogegen die anderen Einheiten als Reserveeinheiten dienen, die
so· miteinander verbunden sind, daß für
>den Fall eines Ausfalls oder einer Störung der in Betrieb
befindlichen Einheit eine Reserveeinheit selbsttätig in Betrieb genommen wird, wobei jede Einheit
derart eingerichtet ist, daß sie im Betriebsfalle eine Sperrspannung erzeugt, die auf die
anderen Einheiten übertragen wird' und diese sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher
derart innerhalb der Einheit geschaltet ist, daß bei seinem Ausfall an seinen Klemmen
Spannuegsgleichheit eintritt, wobei zwischen den Klemmen die Sperrspannung erreicht wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Einheit einen Impulsgeber
enthält, der Stromimpulise an ein Gerät, beispielsweise an eine Signallampe, abgibt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Gerät über
einen Gleichrichter die Parallelschaltung eines Kondensators mit einem Widerstand gelegt wird,
wodurch die Sperrspannung an der Parallelschaltung erzielt wird.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Einheiten derart voneinander unterscheiden, daß bei gleichzeitigem Einschalten eine davon vorzugsweise
anläuft.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einheit
durch Impulse aus einem gemeinsamen Steueroszillator
gesteuert wird und die von einer der Einheiten erzeugte Sperrspannung das Wirkeamwerden
der Impulse des Steueroszillators auf der Eingangsseite der übrigen Einheiten verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DES48943A Pending DE1055652B (de) | 1955-06-03 | 1956-06-02 | Anordnung fuer den Reservebetrieb einer aus mehreren gleichartig aufgebauten Einheiten zusammengesetzten Anlage, insbesondere einer selbsttaetigen, elektrisch betriebenen Leuchtfeueranlage |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182329B (de) * | 1959-09-23 | 1964-11-26 | Kueckens Alexander | Elektrisches Zeitschaltgeraet |
-
1956
- 1956-06-02 DE DES48943A patent/DE1055652B/de active Pending
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| DE1182329B (de) * | 1959-09-23 | 1964-11-26 | Kueckens Alexander | Elektrisches Zeitschaltgeraet |
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