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DE1055404B - Automatische Wurftaubenschleuder - Google Patents

Automatische Wurftaubenschleuder

Info

Publication number
DE1055404B
DE1055404B DEL28938A DEL0028938A DE1055404B DE 1055404 B DE1055404 B DE 1055404B DE L28938 A DEL28938 A DE L28938A DE L0028938 A DEL0028938 A DE L0028938A DE 1055404 B DE1055404 B DE 1055404B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ratchet wheel
ratchet
disc
pawl
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28938A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Laporte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1055404B publication Critical patent/DE1055404B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/16Clay-pigeon targets; Clay-disc targets
    • F41J9/18Traps or throwing-apparatus therefor
    • F41J9/30Traps or throwing-apparatus therefor characterised by using a magazine of targets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Automatische Wurftaubenschleuder Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche beim Schießen auf bewegte Ziele zum Schleudern von künstlichen Wurftauben dient, wobei sich die Richtungen bei jedem Wurf automatisch ändern.
  • Bei solchen Vorrichtungen soll die Wurfrichtung, in der die Wurftaube abgeschleudert wird, von einem Wurf zum nächsten in völlig unvorhersehbarer Weise geändert werden. Eine sich wiederholende Folge, selbst wenn sie noch so lang und vielfältig ist, würde sich der Schütze im Laufe der Zeit bewußt oder unbewußt einprägen, so daß die Aufeinanderfolge der Wurfrichtungen für ihn nicht mehr völlig unerwartet kommt.
  • Die Änderungen der Wurfrichtung erfolgen gewöhnlich durch Veränderung des Seitenwinkels durch Verschwenken der Vorrichtung um eine senkrechte Achse und durch Änderung des Höhenwinkels um eine waagerechte Achse.
  • Es sind bereits Maschinen dieser Art bekannt, bei denen die @@'urfrichtung beim Spannen der Schleuder automatisch durch Drehung um eine senkrechte Schwenkachse des beweglichen Teils der Vorrichtung dadurch verändert wird, daß eine federnd gelagerte Rolle mit einer Nochenscheibe zusammenwirkt, die mit Reibung auf dem feststehenden Sockel der Vorrichtung koaxial zur Schwenkachse gelagert ist und durch ein erstes Klinkenrad und eine erste Klinke in eine unstetige Drehung versetzt wird.
  • Diese -Maschinen ergeben bereits eine verhältnismäßig komplizierte Folge der Seitenrichtungen des Geräts. Diese Folge ist durch die Form der Nockenscheibe bestimmt und daher nicht völlig zufällig. Sie wiederholt sich vielmehr, wenn auch erst nach einer sehr großen Zahl von Würfen.
  • Das Ziel der Erfindung besteht demgegenüber darin, bei einer derartigen Maschine die Aufeinanderfolge der Richtungswinkel völlig zufällig und unvorhersehbar zu gestalten.
  • Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein erstes Hemmrad, welches fest mit einem zweiten Klinkenrad verbunden ist, das koaxial zum ersten Klinkenrad gelagert ist und durch eine zweite Klinke bewegt wird, wobei das erste Hemmrad Vorsprünge aufweist. die mit einer Nase der ersten Klinke so zusammenwirken, daß sie diese aus dein ersten Klinkenrad je nach der Länge des Vorsprungs am Hemmrad für eine mehr oder weniger große Anzahl von Klinkenschritten ausheben und für die entsprechende Zeit den Vorschub der Nockenscheibe unterbrechen, wodurch die durch die Form der Nockenscheibe allein bedingte Aufeinanderfolge der Seitenwinkel der Wurfrichtungen noch weiter unregelmäßig abgeändert wird.
  • Die erfindungsgemäße Konstruktion hat die Wirkung, daß der Vorschub der Nockenscheibe völlig unregelmäßig und unvorhersehbar erfolgt. Dadurch wird die durch die Form der Nockenscheibe allein bedingte Folge der Richtungswinkel bei jedem Wurf unterbrochen und abgewandelt.
  • Die gleiche Maßnahme läßt sich auch zur automatischen Veränderung des Höhenwinkels anwenden. Zu diesem Zweck besteht der um die senkrechte Achse beweglicheTeil der Vorrichtungvorzugsweise aus zwei Baugruppen, wobei die untere Baugruppe mit einem waagerechten Lagerzapfen versehen ist, auf welchem die den Wurfarm tragende obere Baugruppe beweglich gelagert ist, und wobei eine an der oberen Baugruppe angebrachte Rolle auf einer Scheibe aufliegt, deren Oberseite eine wellenförmige Rollbahn bildet und welche mittels des zweiten Klinkenrads derart gesteuert wird, daß gleichzeitig mit der Änderung des Seitenwinkels der Wurfrichtung auch deren Höhenwinkel geändert wird.
  • L m die automatische Veränderung des Höhenwinkels ebenso unregelmäßig wie diejenige des Seitenwinkels zu gestalten, wird die Vorrichtung zweckmäßig so ausgebildet, daß die Scheibe mit der wellenförmigen Rollbahn, welche den Höhenwinkel verändert, mit einem zweiten Hemmrad zusammenwirkt, welches durch ein Klinkenrad vorwärts bewegt wird und ebenfalls mit Vorsprüngen versehen ist, die mit einer Nase an der das zweite Klinkenrad steuernden Klinke so zusammenwirken, daß sie diese aus dem zweiten Klinkenrad je nach der Länge des Vorsprungs am Hemmrad für eine mehr oder «-en=ger große Anzahl von Klinkenschritten ausheben und für die entsprechende Zeit den Vorschob der den Höhenwinkel beeinflussenden Scheibe unterbrechen, wodurch die durch die Form der Scheibe allein bedingte Aufeinanderfolge der Höhenwinkel des @@'urfs noch weiter unregelmäßig abgeändert wird.
  • Bei dieser Ausführung werden sowohl für die Verstellung des Seitenwinkels als auch für die Verstellung des Höhenwinkels je zwei Klinkenräder und Klinken benötigt. Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schleudervorrichtung wird ohne Beeinträchtigung der gewünschten Wirkung eine wesentliche Vereinfachung dadurch erzielt, daß einerseits das erste Hemmrad, dessen Vorsprünge den Vorschub der die Seitenverstellung bewirkende \ockenscheibe unterbrechen, fest mit der Höhenverstellscheibe verbunden ist und daß andererseits das zweite Hemmrad, dessen Vorsprünge den Vorschub der Höhenverstellscheibe unterbrechen, fest mit der die Seitenverstellung bewirkende Nockenscheibe verbunden ist, wobei nur zwei Klinken und zwei Klinkenräder vorhanden sind und wobei das vorübergehende Ausklinken der Vorschubklinken der Scheiben in den beiden Systemen zur Veränderung des Seitenwinkels bzw. des Höhenwinkels gegenseitig überkreuzt ist.
  • Die mit der Erfindung erreichte unregelmäßige und unvorhersehbare Folge der Wurfrichtungen bringt jedoch eine erhöhte Gefahr für die Bedienungsperson mit sich, die das Spannen der Vorrichtung besorgt, und zwar insbesondere dann, wenn der Abzug zum Auslösen des Wurfs durch einen Elektromagnet aus der Ferne betätigt wird. Die Bedienungsperson kann selbst nicht vorhersehen, in welche Richtung sich die Vorrichtung während des Spannens einstellt. Es muß daher gewährleistet sein, daß sich die Bedienungsperson in Sicherheit bringen kann, bevor die Auslösung des Wurfs aus der Ferne möglich ist. Dies kann bei der erfindungsgemäßenVorrichtung dadurch erreicht werden, daß im Stromkreis des Elektromagnets eine die Wurfbereitschaft der Vorrichtung anzeigende Signallampe und ein Schalter liegen, wobei der bewegliche Kontakt des Schalters über eine Feder mit der zum Spannen der Vorrichtung dienenden Betätigungsstange derart verbunden ist, daß sich der Schalter automatisch erst dann schließt, um die Signallampe zum Aufleuchten zu bringen und den Auslösestromkreis des Elektromagnets vorzubereiten, wenn die Betätigungsstange, nachdem sie zum Spannen des Abzugs ganz zurückgezogen worden war, nahezu bis zum Ende des Hubs wieder nach vorn geschoben ist.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin sind Fig. 1 eine seitliche Ansicht der gesamten Vorrichtllilg.
  • Fig.2 eine perspektivische Teilansicht des unteren Teils der Vorrichtung, Fig. 3 eine Oberansicht des Sockels, wobei der Hauptteil der Vorrichtung abgehoben ist, Fig. -1 eine Oberansicht der oberen Baugruppe der Vorrichtung in größerem Maßstab.
  • Fig. 5 eine Seitenansicht der oberen Baugruppe nach dein Spannen.
  • Fig.6 eine ähnliche Ansicht wie Fig.5 nach dem Abschleudern der Wurftaube, Fig. 7 eine seitliche Teilansicht zur schematischen Darstellung der Anordnung der Klinken, von denen eine mit vollen und die andere mit gestrichelten Linien dargestellt ist, Fig.8 eine Oberansicht des K=linkenrads und der Rolle, Fig. 9 die Klinkenanordnung in Oberansicht, Fig. 10 die Klinkenanordnung in Seitenansicht und Fig. 11 ein axialer Schnitt durch die Anordnung der Klinken- und Hemmräder in größerem Maßstab.
  • Die Vorrichtung besteht aus -drei Hauptteilen: Dem feststehenden Sockel S, der eine senkrechte Lagerpfanne bildet und die zur Verstellung des Seitenwinkels dienende Nockenscheibe und Bremseinrichtung trägt; der unteren BaugruppeP mit einem senkrechten Lagerzapfen, welcher sich in der Lagerpfanne dreht, und mit der Rolle zur Veränderung des Seitenwinkels, die mit der Nockenscheibe des Sockels zusammenwirkt, wobei diese BaugruppeP einen waagerechtenLagerzapfen trägt; und der oberen Baugruppe B, welche auf diesem waagerechten Lagerzapfen drehbar gelagert ist, die Wurfplatte und die verschiedenen Organe zum Spannen, Auslösen und Sichern der Wurfplatte trägt und mit einer Rolle zur Veränderung des Höhenwinkels versehen ist.
  • Die untere Baugruppe P des Geräts enthält an der Unterseite einen Lagerzapfen 28, welcher in einer senkrechten Lagerpfanne 29 des Sockels S drehbar gelagert ist. An diesem Lagerzapfen ist ein großer ringförmiger Kranz 30 vorgesehen, welcher an einem Punkt seines Umfangs ein Auge 31 aufweist, in welchem die Achse 32 eines Schwenkarms 33 gelagert ist. Der Schwenkarm 33 trägt eine Rolle 34 und wird durch eine Feder 35 dauernd zur Mittelachse des Lagerzapfens hin gedrückt (Fig. 2 und 8). Schließlich ist auf einem senkrechten Ausleger 36 ein waagerechter Zapfen 37 angebracht, auf welchem die die Wurfplatte tragende obere Baugruppe B drehbar gelagert ist.
  • Ein ringförmiges Teil 0 dient zur Festlegung der Richtung der unteren BaugruppeP. Dieses ringförmige Teil 0 ist auf der Grundplatte des Sockels S koaxial zum Schwenkzapfen 28 gelagert und wird dort in axialer Richtung durch eine Bronzenabe 38 gehalten, welche auf den oberen Teil der Lagerpfanne 29 aufgesetzt ist und am Sockel mittels drei Bolzen 59 mit Federn 60 so gehalten wird, daß sie nicht verdreht, jedoch geringfügig in axialer Richtung verschoben werden kann. Die N abe 38 ist am Umfang konisch geformt und in die gleichfalls konische Bohrung des Teils 0 eingepaßt. Da sie elastisch gegen diese Bohrung gedrückt wird, bildet sie eine Bremse für das Teil 0, welches sich ohne diese Bremse frei drehen könnte. Ferner weist das Teil 0 an seinem Umfang drei abgestufte Teile auf: Die Nockenscheibe 39, welche mit der Rolle 34 zusammenwirkt, um die Seitenrichtung des Geräts zu bestimmen, ein Klinkenrad 40, welches mittels einer Sperrklinke betätigt wird, und ein Hemmrad 41. Ein gleichartiges Teil H, welches dazu dient, den Höhenwinkel der oberen Baugruppe B zu bestimmen, ist frei drehbar rings um den Bund 42 der unteren Baugruppe P angeordnet und liegt auf dessen Ansatz 30 auf. Dieses Teil weist an seinem Umfang drei Stufen auf: Die Scheibe 43, deren obere Seitenfläche die Kurvenbahn für eine Rolle 44 (Fig. 1) bildet, welche von der oberen Baugruppe B getragen wird, ein Klinkenrad 45, welches mittels einer Sperrklinke betätigt wird, und ein Hemmrad 46.
  • Schließlich ist an einem unabhängigen und frei um die Lagerpfanne 29 drehbar zwischen der Grundplatte der unteren BaugruppeP und dem ringförmigen Teil 0 eingefügten Kranz 47 ein Teil 48 befestigt, welches die Klinken trägt und durch eine Schubstange 49 betätigt wird, deren eines Ende in das Auge 49' der Klinkenachse 50 eingreift, so -daß sie deren Drehung verhindert (Fig. 1. 9 und 10), während ihr anderes Ende an einem einstellbar an der Betätigungsstange 1 befestigten Bolzen 51 (Fig. 1 und 4) angelenkt ist. Auf der Hülse 52, welche sich frei um die Klinkenachse 50 drehen kann, ist die (in Fig. 7 gestrichelt dargestellte) Sperrklinke 53 aufgekeilt, welche mit dem Klinkenrad 40 der Nockenscheibe 39 zusammenwirkt. Auf der Hülse 54, welche sich frei auf der Hülse 52 drehen kann, ist eine weitere (in ausgezogenen Linien dargestellte) Sperrklinke 55 aufgekeilt, welche mit dem Klinkenrad 45 zur Veränderung des Höhenwinkels zusammenwirkt. Die Hülse52 der zum Teil 0 gehörigen Klinke53 trägt eine Nase 53', die auf der Höhe des Hemmrads 46 des Teils H liegt, während die Hülse 54 der zum Teil H gehörigen Klinke 55 eine Nase 55' trägt, welche dem Hemmrad 41 des Teils 0 (Fig. 7) gegenübersteht. Die Klinken und ihre Nasen werden gegen die zugehörigen Kränze durch Federn gedrückt, welche an einem Backen 56 anliegen, der fest mit der Klinkenachse 50 verbunden ist, deren Drehung behindert ist. Wenn die Nase einer der Klinken auf einen Vorsprung des zugehörigen Hemmrads aufläuft, wird die Klinke je nach der Länge des Vorsprungs für eine mehr oder weniger große Anzahl von Klinkenschritten aus ihrem Klinkenrad ausgehoben, und die Drehung der Einrichtung 0 zur Veränderung des Seitenwinkels bzw. der Einrichtung H zur Veränderung des Höhenwinkels wird für die entsprechende Zeit unterbrochen. Drehbare Haken 57,58 ermöglichen es, gegebenenfalls die Klinken an dein Backen 56 aufzuhängen, um sie unabhängig von der Wirkung der Hemmräder dauernd außer Eingriff mit den Klinkenrädern zu halten.
  • Die Bedienungsperson bedient die Maschine mittels eines Bedienungshebels, welcher um ein feststehendes Lager geschwenkt werden kann und nicht dargestellt ist. Dieser Hebel versetzt über einen Winkelhebel die Betätigungsstange 1 (Fig. 1 und 4 bis 6) in eine Hin-und Herbewegung in der Längsrichtung. Diese Betätigungsstange 1 endet in einer Öse, welche in das Auge 2 einer Kurbel 3 faßt, welche sich um die Achse 4 an der Baugruppe B drehen kann und bei 6 gelenkig mit einer Stange ? verbunden ist. Diese ist ihrerseits über eine Kette 8 mit dem kurzen Arm 9 eines Winkelhebels 9, 10 verbunden, welcher auf einen Schwenkbolzen 11 aufgekeilt ist. Dieser ist in der Baugruppe B so gelagert, daß er um seine Achse gedreht werden kann. Auf den Bolzen 11 sind ferner die Wurfplatte 12 und ein Auslöseiinger 13 aufgekeilt. Am anderen Ende des Winkelhebelarms 10 ist eine Stange 14 angelenkt, welche die zur Betätigung der Wurfplatte (Fig.4) dienende Feder R zusammendrückt. Wenn die Betätigungsstange 1 bis zum Ende ihres Hubs nach hinten gezogen wird, spannt sie die Kette 8 und läßt dann den Winkelhebel 9, 10 mit der Wurfplatte eine Drehung ausführen, so daß diese mit der im folgenden beschriebenen Vorrichtung zum Eingriff kommt und von dieser in der in Fig. 4 und 5 dargestellten Stellung, in der die Feder R gespannt ist, verriegelt wird. Die Wurfplatte wird in der verriegelten Stellung gehalten, selbst wenn die Schubstange wieder ein wenig nach vorn geschoben wird und sich die Kette 8 entspannt, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Zu diesem Zweck ist bei 15 an der Baugruppe B ein Auslöser 16 gelagert, welcher in der Ruhestellung durch die Feder 17 in Richtung des Pfeils f (Fig. 4) gedrückt wird. Wenn der Finger 13 durch den Zug der Kette 8 v erschwenkt wird, greift er in eine entsprechende Kerbe am Auslöser 16 ein und übt dann mit seinem Abschnitt 13' einen Druck auf die Nase 16' des Auslösers aus. Er verdreht dadurch diesen Auslöser gegen die Kraft der Feder 17, so daß dieser die in Fig. 4 gezeigte Stellung einnimmt. Der Auslöser verriegelt sich dann in dieser Stellung dadurch, daß die an seinem Ende angebrachte Nase 16" am Arm 18 des Abzugs anschlägt. Der Abzug wird durch eine Hülse 19 gebildet, die um die Achse 20 gedreht werden kann und außer dem Verriegelungsarm 18 zwei Hebel 21 und 22 trägt. Der Hebel 21 dient als Druckhebel zum Auslösen von Hand, während der Hebel 22 so angeordnet ist, daß er durch den Anker eines Elektromagnets 23 betätigt werden kann, der eine Auslösung mittels Fernsteuerung ermöglicht.
  • Die im folgenden beschriebenen elektrischen und mechanischen Sicherungseinrichtungen verhindern jede falsche Betätigung.
  • Die Feder 17, welche das Ende des Arms 18 des Abzugs mit dem Auslöser 16 verbindet, versucht den Abzug stets in der gespannten Stellung zu halten (Fig. 4 und 5). Ferner ist der Abzug dadurch verriegelt, daß seine Zunge 25 an der oberen Nase 26' eines Gegengewichts 26 anliegt, welches sich frei um die Achse 27 drehen kann, jedoch normalerweise durch sein eigenes Gewicht in der Verriegelungsstellung gehalten wird. Wenn die Betätigungsstange 1 zum Spannen der Vorrichtung bis zum Ende ihres Hubs zurückgezogen worden ist und dann um eine geringe Strecke nach vorn geschoben wird, verschwenkt sie die Kurbel 3, deren Hauptteil 3 a an der unteren Nase 26" des Gegengewichts 26' anschlägt. Dadurch kippt dieses und gibt die Zunge 25 des Abzugs frei, der erst dann um die Achse 20 entweder von Hand aus mittels des Hebels 21 oder vom Elektromagnet 23 mittels des Hebels 22 verdreht werden kann, so daß er den Auslöser durch Ausrücken des Arms 18 freigibt und den Wurf abfeuert.
  • Die elektrische F ernsteuerungseinricbtung enthält folgende Sicherung. Am Elektromagnet 23 ist ein Schalter vorgesehen, und eine Feder 24 verbindet den beweglichen Kontakt des Schalters mit der Kurbel 3 oder der Stange 7, so daß der elektrische Stromkreis so lange unterbrochen ist, wie die Schubstange 1 und die Kurbel 3 nicht bis zum Ende ihres Hubs nach vorn geschoben sind. Im elektrischen Stromkreis liegt ein Signal, z. B. eine Lampe, welche am Schießstand angebracht ist. Diese Lampe leuchtet also nicht eher auf, um die Wurfbereitschaft anzuzeigen, bis die Bedienungsperson, nachdem sie die Betätigungsstange zum Spannen des Wurfarms bis zum Ende ihres Hubs zurückgezogen hatte, diese wieder bis fast zum Ende ihres Hubs nach vorn geschoben hat. Man erkennt, daß dank dieser mechanischen und elektrischen Sicherungsvorrichtungen jede Möglichkeit einer falschen Betätigung und eines Unfalls verhindert wird. Der Rand der 'Wurfplatte ist mit einer Leiste aus gehärtetem Stahl versehen, welche mittels Schrauben an der Platte befestigt ist. Man verhindert dadurch die sonst entstehende Abnützung der Kante. Diese Abnützung erzeugt im Laufe der Zeit eine geringfügige Welligkeit der Kante, welche Störungen in,der Wurfbahn der Tauben hervorruft. Der Anker des Elektromagnets wirkt nicht durch Zug auf den Abzug ein, was zu Reibungen und unerwarteten Hemmungen des Ankers bei seiner Bewegung führen könnte, sondern er wirkt hier auf den Arm 22 durch Schub- und Stoßwirkung ein, was jede Möglichkeit des Hängenbleibens ausschließt.
  • Die Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise: Nach dem Abschleudern einer Wurftaube steht die Schleudervorrichtung in der Stellung gemäß Fig.6, wobei die Betätigungsstange 1 und die Kurbel 3 nahezu bis zum Ende ihres Hubs nach vorn bewegt sind und die Kette 8 entspannt ist. Die Bedienungsperson zieht die Betätigungstange 1 nach hinten. Die Zugwirkung der Betätigungsstange 1 auf das Auge 2 führt dazu, daß die Vorrichtung um ihren Schwenkzapfen 28 so gedreht wird, daß ihre Mittelebene oder genauer die Ebene. welche durch den Schwenkzapfen 28 und das Auge 2 geht, mit der Betätigungsstange 1 fluchtet. @t"älirend dieser Zeit hat das Gegengewicht 26 seine normale Stellung eingenommen. Dann spannt sich die Kette8 und damit auch die Feder24, so daß derStromkreis desElektromagnets 23 und der Signallampeunterbrochen wird. Am Ende des Rückwärtshubs ist die Wurfplatte gespannt und verriegelt, und die Klinken 53 und 55 ]laben, je nach der Wirkung der Vorsprünge an den zugehörigen Hemmrädern, ihre zugehörigen Teile O bzw. H um einen bestimmten Betrag gedreht. Da die Baugruppe P durch die Wirkung der Zugstange in der Stellung gehalten wird, in welcher ihre Mittelebene mit der Zugstange fluchtet, bleibt die Rolle 34, wenn sie in diesem Augenblick auf einer Rampe der Nockenscheibe 39 steht, zunächst in dieser Stellung.
  • Die Bedienungsperson läßt dann den Betätigungshebel los und schiebt die Betätigungsstange ein wenig nach vorn. Da null die Baugruppe P nicht mehr durch die Zugstange zurückgehalten wird, folgt die Rolle 34 dem Druck der Feder 35, so daß sie die Rampe hinabläuft, auf welcher sie sich befand, bis sie an der tiefsten Stelle zwischen zwei Vorsprüngen steht. Da die Scheibe 39 durch die Bremse 38 festgehalten wird, geschieht dies dadurch, daß die Rolle entlang der Rampe läuft und dabei über den an dem Bund 30 angelenkten Arm 33 die Baugruppe P je nach der Richtung der durchlaufenen Rampe nach vorn oder nach hinten verdreht, so daß der Baugruppe P ein neuer Seitenwinkel erteilt wird. Gleichzeitig wird durch die auf der wellenförmigen Bahn 43 aufliegende Rolle 44 der Baugruppe B eine neue Höhenrichtung erteilt. Die Bedienungsperson kann nun in völliger Sicherheit die Wurftaube auf die Wurfplatte auflegen. Sie schiebt dann die Betätigungsstange 1 bis zum Ende ihres Hubs nach vorn. Dabei hebt die Kurbel 3 das Gegengewicht 26 an, wodurch bei 25 der Abzug 18 entriegelt wird. Die entspannte Feder 24 läßt den Kontakt des Schalters für den Elektromagnet 23 schließen, und die Signallampe, «-elche dann aufleuchtet, zeigt am Schießstand die Wurfbereitschaft an.
  • Es genügt dann, entweder direkt von Hand mittels des Hebels 21 oder vom Schießstand aus durch Schließen des Stromkreises des Elektromagnets mittels eines Druckknopfs auf den Abzug einzuwirken, um den Auslöser freizugeben und den Wurf zu tätigen. Die Vorrichtung kann außer mittels eines Hebelarms auch durch jede andere geeignete Vorrichtung gespannt werden, z. B. durch einen Ölkolben, Druckluft, Elektromotor usw.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. ",'orrichtung zum Schleudern von Wurftauben beim Schießen auf bewegte Ziele, wobei die Wurfrichtung beim Spannen der Schleuder automatisch durch Drehung um eine senkrechte Schwenkachse des beweglichen Teils der Vorrichtung dadurch verändert wird, daß eine federnd gelagerte Rolle mit einer Nockenscheibe zusammenwirkt, die mit Reibung auf dem feststellenden Sockel der Vorrichtung koaxial zur Schwenkachse gelagert ist und durch ein erstes Klinkenrad und eine erste Klinke in eine unstetige Drehung versetzt wird, gekennzeichnet durch ein erstes Hemmrad (46), welches fest mit einem zweiten Klinkenrad (45) verbunden ist, das koaxial zum ersten Klinkenrad (40) gelagert ist und durch eine zweite Klinke (55) bewegt wird, wobei das erste Hemmrad (46) Vorsprünge aufweist, die mit einer Nase (53') der ersten Klinke (53) so zusammenwirken, daß sie diese aus dem ersten Klinkenrad (40) je nach der Länge des Vorsprungs am Hemmrad (46) für eine mehr oder weniger große Anzahl von Klinkenschritten ausheben und für die entsprechende Zeit den Vorschub der Nockenscheibe (39) unterbrechen, wodurch die durch die Form der N ockenscheibe allein bedingte Aufeinanderfolge der Seitenwinkel der Wurfrichtung noch weiter unregelmäßig abgeändert wird.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der um die senkrechte Achse be-@vegliche Teil aus zwei Baugruppen besteht, wobei die untere Baugruppe mit einem waagerechten Lagerzapfen (37) versehen ist, auf welchem die den Wurfarm tragende obere Baugruppe beweglich gelagert ist, und wobei eine an der oberen Baugruppe angebrachte Rolle (14) auf einer Scheibe (43) aufliegt, deren Oberseite eine wellenförmige Rollbahn bildet und welche mittels des zweiten Klinkenrades (45) derart gesteuert wird, daß gleichzeitig mit der Änderung des Seitenwinkels der Wurfrichtung auch deren Höhenwinkel geändert wird.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (43) mit der wellenförmigen Rollbahn, welche den Höhenwinkel verändert, mit einem zweiten Hemmrad (41) zusammenwirkt, welches durch ein Klinkenrad (40) vorwärts bewegt wird und ebenfalls mit Vorsprüngen versehen ist, die mit einer Nase (55') an der das zweite Klinkenrad (45) steuernden Klinke (55) so zusammenwirken, daß sie diese aus dem zweiten Klinkenrad (45) je nach der Länge des Vorsprungs am Hemmrad (46) für eine mehr oder weniger große Anzahl von Klinkenschritten ausheben und für die entsprechende Zeit den Vorschub der den Höhenwinkel beeinflussenden Scheibe (43) unterbrechen, wodurch die durch die Form der Scheibe (43) allein bedingte Aufeinanderfolge der Höhenwinkel des Wurfs noch weiter unregelmäßig abgeändert wird.
  4. 4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits das erste Hemmrad (46), dessen Vorsprünge den Vorschub der die Seitenverstellung bewirkenden Nockenscheibe (39) unterbrechen, fest mit der Höhenverstellscheibe (43) verbunden ist und daß andererseits das zweite Hemmrad (41), dessen Vorsprünge den Vorschub der Höhenverstellscheibe (43) unterbrechen, fest mit der die Seitenverstellung bewirkende Nockenscheibe (39) verbunden ist, wobei nur zwei Klinken (53, 55) und zwei Klinkenräder (40, 45) vorhanden sind und wobei das vorübergehende Ausklinken der Vorschubklinken der Scheiben in den beiden Systemen zur Veränderung des Seitenwinkels bzw. des Höhenwinkels gegenseitig überkreuzt ist.
  5. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnezahlen der Klinkenräder (40, 45) keinen ganzzahligen gemeinsamen Teiler haben.
  6. 6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein kippbar gelagertes Gegengewicht (26) zur Verriegelung des Auslösers (16) vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher der Abzug zum Auslöser des Wurfs durch einen Elektromagnet aus der Ferne betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Elektromagnets (23) eine die Wurfbereitschaft der Vorrichtung anzeigende Signallampe und ein Schalter liegen, wobei der bewegliche Kontakt des Schalters über eine Feder (24) mit der zum Spannen der Vorrichtung dienenden Betätigungsstange (1) derart verbunden ist, daß sich der Schalter automatisch erst dann schließt, um die Signallampe zum Aufleuchten zu bringen und den Auslösestromkreis des Elektromagnets vorzubereiten, wenn die Betätigungsstange (1), nachdem sie zum Spannen des Abzugs (16) ganz zurückgezogen worden war, nahezu bis zum Ende des Hubs wieder nach vorn geschoben ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 72 469; USA.-Patentschriften Nr. 2 063 284, 2 328 796, 2 331368, 2 432 446.
DEL28938A 1957-08-09 1957-10-28 Automatische Wurftaubenschleuder Pending DE1055404B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1055404X 1957-08-09

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DEL28938A Pending DE1055404B (de) 1957-08-09 1957-10-28 Automatische Wurftaubenschleuder

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DE (1) DE1055404B (de)

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