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DE1055322B - Hydraulisch gesteuerter Revolverkopf - Google Patents

Hydraulisch gesteuerter Revolverkopf

Info

Publication number
DE1055322B
DE1055322B DEM28194A DEM0028194A DE1055322B DE 1055322 B DE1055322 B DE 1055322B DE M28194 A DEM28194 A DE M28194A DE M0028194 A DEM0028194 A DE M0028194A DE 1055322 B DE1055322 B DE 1055322B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turret
turret head
stop
cylinder
head according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM28194A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Cueppers
Dipl-Ing Helmut Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
Original Assignee
Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Froriep Maschf GmbH, Maschinenfabrik Froriep GmbH filed Critical Froriep Maschf GmbH
Priority to DEM28194A priority Critical patent/DE1055322B/de
Publication of DE1055322B publication Critical patent/DE1055322B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Positioning Apparatuses (AREA)

Description

  • Hydraulisch gesteuerter Revolverkopf An mit Vier- und Fünfkantrevolverköpfen ausgerüstete- Drehbänken wird das Lösen Schwenken und Klemmen der Revolverköpfe üblicherweise von Hand vorgenommen. Dies stellt einen zeitraubenden und für den Bedienungsmann anstrengenden Arbeitsgang dar- Es isi: daher anzustreben, diesen Vorgang zu mechanisieren. Für Maschinen mit automatischem Programaaiablauf ist die Mechanisierung überhaupt eine Voraussetzung, weil die manuelle Durchführung eines Arbeitsganges während des Programmablaufs die ständige Bereitschaft des Bedienungsmannes erforderlich macht, -wodurch sowohl Fehlschaltungen n Füglich werden si.s auch der Vorteil einer Automatik wesentlich gemindert wird.
  • Es wurden bereits für die -.Mechanisierung Schalteinrichtungen vorgeschlagen, die teilweise mechanisch, hydraulisch, elektrisch oder auch kombiniert wirken. Diese bekannten Einrichtungen sind dadurch gekennzeichnet, daß ihre Arbeitsstellungen in vorher bestimmter Weise aufeinanderfolgen, was mit verschiedeneaa Nachteilen verbunden ist. Insbesondere bei Fiinfk anirevolverköpf:en kommt .es häufig vor., daß nicht arbeitende, sperrige Werkzeuge in den Werkstückbereich ragen. Da -die Reihenfolge der Bearbeitung wie auch dementsprechend die Reihenfolge der Werkzeuge meist vorgegeben ist, läßt es sich vielfach nicht vermeiden, eine oder gar :mehrere Revolverkop-fstellungen zu überspringen. Ferner kommt es vor, daß mehrere Arbeitsvorgänge reit demselben Werk zeug erfolgen könnten, ohne daß dieselben unmittelbar aufeinanderfolgen. Bei einer festliegenden Reihenfolge der Werkzeuge erfordert dieser Umstand .dann zwei gleiche Werkzeuge, also erhöhten Aufwand, und bringt den Verlust einer Revolverkopfstellung mit sich. Dies bedeutet aber .eine erhebliche Beschränkung des auszuführenden Programms.
  • Es ist ferner bekannt, den Revolverkopf einer Drehbank so zu schalten, daß durch Außerbetriebsetzen einzelner Verriegelungen die entsprechenden Stellungen des Revolverkopfes übersprungen werden können. Die Bewegung des Revolverkopfes in seine jeweils neue Stellung erfolgt hierbei durch Vor- bz-w. Zurückschwenken des Revolverkopfes aus .seiner bisherigen Stellung, wobei Verriegelungen Anwendung finden, die die genaue Stellung des Revolverkopfes sowohl in Vor- .als auch in Rückschwenkrichtung sichern.
  • Als zum Stande der Technik gehörend sind Drehkolbenmotore zum Fortschalten des Revolverkopfes bekannt. Bei einer solchen vorbeschriebenen Ausführungsform ist der Drehkolbenflügel mit dem Revolverkopf verbunden, während das Zylindergehäuse drehbar angeordnet ist und in den Schaltpausen des Revolverkopfes weitergeschaltet wird, um ein Weiterdrehen des Revolverkopfes in der gleichen Drehrichtung zu ermöglichen. Es erfolgt also hierbei jeweils ein schrittweises Schwenken des Revolverkopfes, nachdem das .Gehäuse .selbst vorgeschwenkt wurde.
  • Bei einer -weiteren bekannten Ausführungsform eines nach zwei Richtungen verschwenkbaren Revolverkopfs ist .der Kopf immer nur nach Beendigung von jeweils drei Stufen zurückschwenkbar.
  • Erfindungsgemäß wird der hydraulisch gesteuerte Revolverkopf, der in beiden Richtungen v esschwenkbar ist und über unwirksam gemachte Verriegelungen hinweggeschaltet werden kann, nach jedem vollendeten .Bearbeitungsgang in seine Anfangsstellung .zurückgeschwenkt und in eine beliebige, unabhängig von der Reihenfolge vorwählbare Arbeitsstellung v@rgeschaltet.
  • Hierdurch wird .gegenüber den bisher bekannten Revolverköpfen der Vorteil erzielt, daß zur Erlangung der genauen Lage des Revolverkopfes nur jeweils ein Anschlagbolzen erforderlich ist, weil der Revolverkopf in .seine jeweils neue ,Stellung stets nur aus der Anfangsstellung in einer Richtung -schwenkt. Hierdurch wird eine ,große Genauigkeit für die Einstellbarkeit des Revolverkopfes und somit des Werkzeuges erzielt. Des weiteren zeigt der erfindungsgemäße Revolverkopf den Vorteil der schnellen Schaltmöglichkeit unter wesentlicher Zeitersparnis, weil den bisher bekannten Revolverköpfen gegenüber ein schrittweises Schalten eines Gehäuseteils nicht erforderlich ist, wie auch andererseits der Revolverkopf :aus jeder beliebigen Arbeitsstellung in die Ausgangsstellung unverzüglich zurückgeschwenkt und aus dieser Ausgangsstellung sofort wieder in seine neue Arbeitsstellung vorgeschaltet werden Bann. Die Wahl bestimmter Schaltstufen o... dgl. wie bei den bisher bekannten Revolverköpfen ist beim Erfindungsgegenstand nicht erforderlich.
  • Die Löse-, Schwenk- und Klemmvorgänge werden durch hydraulische Mittel vorgenommen, ebenso die Betätigung der Anschläge und Bremseinrichtungen.
  • Bei der praktischen Ausführung bildet der Revolverkopf einen Zylinder zur Aufnahme eines an sich bekannten Drehkolbengehäuses, das auf einer mit dem Revolverkopfträger starr verbundenen Welle drehbar und unverschieblich angeordnet und mit der der Revolverkopf drehsteif, jedoch axial verschieblich verbunden ist. Hierbei trägt der Revolverkopf einen zentrisch zur Welle angeordneten und in eine zum Revolverkopf offene Ausnehmung hineinragenden Anschlag, wobei der Revolverkopfträger mit einer Anzahl der möglichen Revolverkopfstellung entsprechenden Anzahl von Anschlagvorrichtungen versehen ist. An dem in den Zylinder hineinragenden Ende der Welle ist ein den Lösehub begrenzendes Kugelventil angeordnet, auf das eine in die die vordere Stirnwandung des Zylinders bildende Deckelplatte eingesetzte Stellschraube einwirkt.
  • Die Anschlagvorrichtung besteht z. B. aus zwei miteinander in Verbindung stehenden Zylinderräumen und in diesen federnd angeordneten Bremskolben und Anschlagkolben.
  • Der Bremskolben ist mit einem mit einer Abschrägung des Anschlages zusammenwirkenden Bremsstift versehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Revolverkopfes gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Revolverkopf und deii Revolverkopfträger, Fig.2 eine Draufsicht auf den Revolverkopf bei abgenommenem Deckel und ohne vordere Kolbengehäusewand, Fig.3 einen Schnitt durch eine betätigte Anschlagvorrichtung, Fig.4 einen Schnitt durch den Revolverkopfträger und Fig. 5 das Schaltschema der hydraulischen Anlage. Im Revolverkopfträger 1 ist die Welle 2 fest eingesetzt. Auf iht sitzt dreh- und verschiebbar der Revolverkopf 3, dessen vorderer Teil als Zylinder 4 z aus gebildet ist, wobei eine Platte 14 als Abschlußdeckel dient. Die Welle 2 trägt das Drehkolbengehä use 6, das aus den Platten 7, 8 sowie dem Ring 9 zu#ammengeschraubt ist und sich auf der Welle 2 drehen, auf ihr sich aber nicht verschieben läßt. Das Kolbengehäuse, das einen ringförmigen Hohlraum besitzt. ist in den Zylinder 4 eingeläppt. Der Ring 9 weit eine mit 11 auf, in die ein ILeil 10 hineinragt, der im Revolverkopf 3 befestigt ist. Der Revolverkopf 3 iss somit gegenüber dem Drehkolbengehäuse 6 verschiehbar, aber drehsteif mit diesem verbunden. In den ringförmigen Drehkolbenraum ragen, mit dem Rin-, 9 verschraubt, die Trennwand 12 und, mit der Welle 2 verschraubt, der Kolbenflügel 13. Die angeschraubte Vorderwand 14 des Revolverkopfes 3 trägt in ihrem Mittelpunkt die Stellschraube 15, die. <furch eine Kontermutter gesichert sein kann. Die Stellschraube wirkt auf das in der Welle 2 eingebaute Rü#--l;sclllagventil, das aus der genuteten Buchse 16. der Kugel 11 1 und dem eingeschraubten Ventilteller 18 l)eseht. Der Zylinderraum 19 befindet sich vor, der Zylinderraum 20 hinter dein Drehkolbengehäuse. Dieses wird durch eine Dichtung 21 gegen Ölaustritt an der Gleitfläche zwischen Welle 2 und Revolver-?;,:"f 3 abgedichtet. Die Rückseite des Revolverkopfes 3 hat im dargestellten Beispiel einen Konus 22, der der Gegenkegelfläche 23 des Revolverkopfträgers 1 angepaßt ist. Ebenfalls am Revolverkopf 3 ist ein Anschlag 24 angeordnet, der in die ringförmige Ausdrehung 25 des Revolverkopfträgers hineinragt. Der Anschlag 24 besitzt eine Abschrägung 26. Im Revolverkopf träger 1 sitzt die Ringscheibe 27, die eine der Anzahl der Revolverkopfstellungen entsprechende Zahl, im dargestellten Beispiel fünf, vorzugsweise konische Bohrungen 28 besitzt, die als Gegenlager für die Indexbolzen 29a dienen.
  • Die Anschlagvorrichtung 30 besteht aus dem Kolben 29 mit Indexbolzen 29a, dem Bremskolben 31 mit Bremsstift 31a, den Rückholfedern 32 und 33 und den Zylinderräumen 34 und 35. Die Zahl dieser Anschlagvorrichtungen entspricht ebenfalls der Zahl der Revolverkopfstellungen. Die Anschlagvorrichtungen können entweder direkt in das Material des Revolverkopfträgers eingearbeitet oder in Einsätzen untergebracht werden.
  • Zur Steuerung des Ölstromes für die beiden Schwenkrichtungen des Drehkolbengehäuses 6 dient das Ventil 40 (Fig. 5), das über die Leitungen 40a, 40b mit dem Ringraum desselben verbunden ist; zur Steuerung des Ölstromes in die beiden Zylinderräume 19, 20 zum Lösen und Klemmen des Revolverkopfes 3 dient das Ventil 41, das über die Leitungen 41 a, 41 b mit diesen Räumen in Verbindung steht. Die Anschlagvorrichtungen 30 bis 30 d werden durch die Ventile42 bis 42d gesteuert, von denen jedes einer Anschlagvorrichtung zugeordnet ist. Alle Ventile sind normale, bekannte Vorrichtungen, die durch Elektromagnete betätigt werden. Ihnen wird durch die gemeinsame Zuleitung 43 das Drucköl zugeführt und von ihnen durch die gemeinsame Leitung 44 das Rücköl abgeführt.
  • Die Druckölversorgung erfolgt durch die mittels Elektromotor angetriebene Zahnradpumpe 45, welche das Öl dem Ölbehälter 46 entnimmt. Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Druckes nach Abschalten der Pumpe ist der Akkumulator 47 in die Druckleitung eingebaut. Derselbe macht den Einbau eines normalen Rückschlagventils 48 vor der Pumpe erfoderlich. Mit 49 ist ein normales Überdruckventil- bezeichnet. Für den automatischen Ablauf eines Schaltvorganges sitzt am Revolverkopfträger 1 ein Endschalter 37, der durch einen am Revolverkopf 3 angeordneten Anschlag 36 in dessen Anfangslage betätigt wird. Am Maschinengestell ist ferner ein Endschalter 39 vorgesehen, der durch einen am Revolverkopfträger angebrachten Anschlag 38 in dessen Endstellung betätigt wird.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Revolverkopf 3 befindet sich in Arbeitsstellung, ist also an seinen Träger 1 geklemmt. In diesem Zustand sind alle Magnetventile spannungslos, und die Pumpe ist durch den in gespanntem Zustand befindlichen Akkumulator 47 über einen Endschalter 54 abgeschaltet. Der Öldruck im Akkumulator steht über die Druckleitung 43 und das Ventil 41, die Leitung 41 a im Zylinderraum 20 an. Gleichzeitig herrscht über die Leitung 40a Druck im Dreltkolbengehäuse 6 in Richtung »Vorschwenken«. Ein Schwenken kann aber nicht erfolgen, da die Klemmkraft zwischen Revolverkopf 3 und Revolverkopfträger 1, hervorgerufen durch den im Raum 20 herrschenden Druck, die Schwenkkraft bei weitem übertrifft. Die Zuleitungen von der Leitung 43 ztt den Anschlagvorrichtungen 30 bis 30 d stehen nur bis zu den Ventilen 42 bis 42d unter Druck. Die Indexbolzen 29a und Bremsstifte 31 a werden also durch die Federn 32, 33 in der zurückgezogenen Ruhelage gehalten, die der Stellung der Vorrichtungen 30a bis 30d in Fig. 5 entspricht. Die Stellschraube 15 hat die Kugel 17 aus dem Ventilsitz 18 gedrückt, und das Öl kann aus dem Zylinderraum 19 drucklos über die Leitungen 41 b, 44 entweichen. Über diese Bohrung fließt auch etwaiges Lecköl vom Drehkolbengehäuse und Quetschöl, soweit es aus dem Druckraum 20 am Drehkolbenumfang übertreten kann.
  • Ist der mit dieser Revolverkopfstellung vorzunehmende Bearbeitungsgang beendet, so wird durch einen Impulsgeber, z. B. ein Druckknopf, der Rücklauf des Revolverkopfträgers 1 veranlaßt, in dessen Endstellung der Schalter 39 betätigt wird. Dieser legt die Magnete der Ventile 40 und 41 an Spannung, wodurch diese die in Fig.5 dargestellte entgegengesetzte Stellung einnehmen. Der in der Druckleitung 43 anstehende Öldruck wird hierdurch über die Leitungen 40 b und 41 b geleitet und wirkt nun im Drehkolben in Richtung »Rückschwenken« sowie in dem Zylinderraum 19. Der im Zylinderraum 19 anstehende Druck bewirkt das Lösen des Revolverkopfes 3, und mit dem Lösen beginnt das Rückschwenken des Revolverkopfes in seine Anfangslage. Der Lösehub des Revolverkopfes ist nur so groß wie das Spiel ausmacht, das zwischen der Kugel 17 und dem Ventilsitz 18 besteht. Sowie die Kugel auf Grund der Lösebewegung des Revolverkopfes 3 und der mit diesem verbundenen Stellschraube 15 auf ihren Sitz gedrückt wird und wieder abdichtet, fließt nur noch Öl in das Drehkolbengehäuse 6. Der Revolverkopf wird jetzt ohne Stirnflächenreibung geschwenkt. Das zu verdrängende Öl aus dem Zylinderraum 20 und der drucklosen Drehkolbenseite kann nun über die beiden Leitungen 40a, 41 a, die Ventile 40 und 41, durch die Leitung 44 in den Ölbehälter 46 abfließen. Ist der Revolverkopf 3 auf diese Weise bis in seine Anfangsstellung zurückgeschwenkt worden, so betätigt der Anschlag 36 den Endschalter 37. Dieser schaltet Ventil 40 ab und eins der vorgewählten Ventile 42 bis 42d, im dargestellten Beispiel das Ventil 42, ein. Gleichzeitig beginnt ein (nicht dargestelltes) Zeitrelais zu laufen. Das Drucköl gelangt nun wieder in den Zylinderraum des Drehkolbens, welcher das »Schwenken« vermittelt. Gleichzeitig wird eine der Anschlagvorrichtungen 30 bis 30d, und zwar die zu dem vorgewählten Ventil gehörende, hier das Ventil 30, mit Drucköl beaufschlagt, und der Indexbolzen 29a und der Bremsstift 31a werden in Arbeitsstellung verschoben. Der schwenkende Revolverkopf läuft nun mit dem Anschlag 24 auf die betätigte Anschlagvorrichtung zu. Hierbei trifft zunächst die Schräge 26 auf den Bremsstift 31a und verschiebt diesen so lange, bis der Kolben 31 die Bohrung 51 nach und nach abschließt. Hierdurch kann das aus der drucklosen Seite des Drehkolbengehäuses abfließende Öl, das das Rückschlagventi155 umgehen muß, nur noch gedrosselt den Bremszylinder 35 durchfließen, so daß die Schwenkbewegung langsamer wird. Mit einer Schleichgeschwindigkeit fährt nun der Revolverkopf gegen seinen ihm zugedachten Anschlag.
  • Durch das mittlerweile abgelaufene Zeitrelais wird nun auch das Ventil 41 spannungslos. Der Revolverkopf wird geklemmt, da das Drucköl nun in den Zylinderraum 20 umgeleitet wird, während es aus dem Zylinderraum 19 über die Leitung 41 b, Ventil 41 und Leitung 44 in den Behälter 46 abfließen kann.
  • Der gesamte Schwenkvorgang wird durch ein zweites (nicht dargestelltes) Zeitrelais mit längerer Laufzeit als das erste Zeitrelais beendet, wodurch gleichzeitig das Ventil 42 wieder spannungslos wird und der entsprechende Indexbolzen 29 a durch seine Rückstellfeder 32 wieder in seine Ruhelage zurückkehren kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulisch gesteuerter Revolverkopf, der in beiden Richtungen verschwenkbar ist und über unwirksam gemachte Verriegelungen hinweggeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Revolverkopf (3) nach jedem vollendeten Bearbeitungsgang in seine Anfangsstellung zurückgeschwenkt und in eine beliebige unabhängig von der Reihenfolge vorwählbare Arbeitsstellung vorgeschaltet wird.
  2. 2. Revolverkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Revolverkopf einen Zylinder (4) zur Aufnahme eines an sich bekannten Drehkolbengehäuses (6) bildet, das auf einer mit dem Revolverkopfträger (1) starr verbundenen Welle (2) drehbar und unverschieblich angeordnet und mit der der Revolverkopf (3) drehsteif, jedoch axial verschieblich verbunden ist, wobei der Revolverkopf (3) einen zentrisch zur Welle (2) angeordneten und in eine zum Revolverkopf offene Ausnehmung (25) hineinragenden Anschlag (24) trägt, und der Revolverkopfträger (1) mit einer Anzahl der möglichen Revolverkopfstellungen entsprechenden Anzahl von Anschlagsvorrichtungen (30 bis 30d) versehen ist.
  3. 3. Hydraulisch gesteuerter Revolverkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in den Zylinder (4) hineinragenden Ende der Welle (2) ein den Lösehub begrenzendes Kugelventil (16, 17, 18) angeordnet ist, auf das eine in die die vordere Stirnwandung des Zylinders (4) bildende Deckelplatte (14) eingesetzte Stellschraube (15) einwirkt.
  4. 4. Revolverkopf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtungen (30 bis 30d) aus zwei miteinander in Verbindung stehenden Zylinderräumen (34, 35) und in diesen federnd angeordneten Bremskolben (31) und Anschlagkolben (29) besteht.
  5. 5. Revolverkopf nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskolben (31) mit einem mit einer Abschrägung (26) des Anschlages (24) zusammenwirkenden Bremsstift (31a) versehen ist.
  6. 6. Revolverkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkolben (29) mit einem in die Bohrung (28) eingreifenden Indexbolzen (29a) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 677162, 826 812, 917585.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE677162C (de) * 1936-07-05 1939-06-20 Carl Hasse & Wrede G M B H Revolverkopfschaltung fuer Drehbaenke
DE826812C (de) * 1950-04-28 1952-01-07 Julius Kuttner Schaltvorrichtung fuer einen mit mehreren Werkzeugaufnahmen versehenen Werkzeugtraeger bei selbsttaetigen Drehbaenken
DE917585C (de) * 1953-02-10 1954-09-06 Heinrich Tiemann Hydraulische Schaltvorrichtung fuer Schalttische, Revolverkoepfe u. dgl.

Patent Citations (3)

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DE826812C (de) * 1950-04-28 1952-01-07 Julius Kuttner Schaltvorrichtung fuer einen mit mehreren Werkzeugaufnahmen versehenen Werkzeugtraeger bei selbsttaetigen Drehbaenken
DE917585C (de) * 1953-02-10 1954-09-06 Heinrich Tiemann Hydraulische Schaltvorrichtung fuer Schalttische, Revolverkoepfe u. dgl.

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