DE1055200B - Kuechenmaschine mit elektromotorischem Antrieb - Google Patents
Kuechenmaschine mit elektromotorischem AntriebInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J43/00—Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
- A47J43/04—Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
- A47J43/07—Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
- A47J43/08—Driving mechanisms
- A47J43/082—Driving mechanisms for machines with tools driven from the upper side
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektromotorisch angetriebene Küchenmaschinen, bei denen die Abtriebswellen, an welchen die Arbeitswerkzeuge befestigbar
sind, von dem Antriebsmotor über ein Untersetzungsgetriebe angetrieben werden, welches die hohe Drehzahl
des Antriebsmotors in die meist niedrigeren Drehzahlen der Abtriebswellen umwandelt. Es ist nun
vielfach erwünscht, die Drehzahl der Abtriebswellen entsprechend dem durchzuführenden Arbeitsvorgang
niedrigerer oder höher einstellen zu können. Bisher hat man zu diesem Zweck die Drehzahl des Antriebsmotors durch Einschalten von Widerständen u. dgl.
regelbar gemacht. Eine solche Regelung ist jedoch verhältnismäßig umständlich und kostspielig und erfordert
auch einen entsprechend starken Motor. Die Erfindung zeigt nun ein einfaches und sicher wirkendes
Mittel zur Regelung der Drehzahl der Abtriebswellen.
Erfindungsgemäß ist das zwischen dem Antriebsmotor und den Abtriebswellen der Küchenmaschine
vorgesehene Untersetzungsgetriebe als z. B. dreistufiges Wechselgetriebe ausgebildet. Durch einfaches
Umschalten des Wechselgetriebes kann man so die. jeweils erforderliche Geschwindigkeitsstufe der Abtriebswellen
einstellen. Eine besonders bequeme Umsteuerung des Wechselgetriebes läßt sich dann vornehmen,
wenn das Untersetzungsgetriebe als Ziehkeilgetriebe ausgebildet ist. Durch einfaches Verstellen
des Ziehkeiles kann so ohne weiteres das gewünschte Untersetzungsverhältnis hergestellt werden. Noch besser
ist es, das Untersetzungsgetriebe als Ziehriegelgetriebe auszubilden. Bei diesem dient ein aus beiden
Seiten der Welle herausragender Ouerstift, der in Längsnuten der Welle geführt und mittels der in einer
Bohrung der Antriebswelle axial verschiebbar gelagerten Ziehriegelwelle verstellbar ist, als Kupplungsstück
zwischen der Welle und den Getriebezahnrädern. Das Untersetzungsgetriebe ist dabei vorteilhaft
so ausgebildet, daß es zwei parallele, miteinander gekuppelte und mit gleicher Drehzahl, aber entgegengesetzter
Drehrichtung laufende Wellen hat, deren eine durch den Ziehriegel mit den verschieden schnell
laufenden Stufenrädern des Getriebes wahlweise kuppelbar ist. Die den Ziehriegel bewegende Welle ist
hierbei in einer Bohrung der einen Getriebewellelängsverschiebbar
gelagert und mit einer sie in den verschiedenen Einschaltstellungen festhaltenden Rastvorrichtung
versehen. Zur Längs verschiebung der Ziehriegelwelle dient erfindungsgemäß ein Winkelhebel,
dessen einer Arm mit der Ziehriegelwelle gelenkig gekuppelt und auf einer Querwelle befestigt ist, auf
deren vorzugsweise aus dem Gehäuse der Maschine herausragenden Ende der andere, als Bedienungshebel
ausgebildete Arm angebracht ist. Die Rastvorrichtung Küchenmaschine
mit elektromotorischem Antrieb
mit elektromotorischem Antrieb
Anmelder:
Siemens-Electrogeräte-Aktiengesellschaft,
Siemens-Electrogeräte-Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Oskar-von-Miller-Ring 18
München 2, Oskar-von-Miller-Ring 18
Robert Helwig und Johannes Trojatm,
Bad Neustadt/Saale,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
besteht zweckmäßig aus einem an der Querwelle radial angebrachtem, am Rande mit einer Verzahnung
versehenen Segmentstück, in die eine die jeweilige Siegmentstellung sichernde Feder eingreift. Das am
schnellsten laufende Getrieberad ist aus räumlichen Gründen über ein Zwischenrad von dem ebenfalls im
Oberteil der Küchenmaschine befestigten Antriebsmotor angetrieben. Der Antriebsmotor besteht dabei
erfindungsgemäß aus einem Induktionsmotor, der vorteilhaft kondensatorbeschaltet ist. Dies hat den Vorteil,
daß der Motor eine verhältnismäßig niedrige Drehzahl hat und das Übersetzungsverhältnis des
Wechselgetriebes nicht allzu groß gemacht zu werden braucht. Außerdem ist ein Induktionsmotor infolge
seiner Unempfindlichkeit für den verhältnismäßig rauhen Betrieb einer Küchenmaschine besonders geeignet
und hat schließlich noch den Vorteil, daß er fast geräuschlos läuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Küchenmaschine
im Längsschnitt dargestellt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht das Gehäuse der Küchenmaschine im
wesentlichen aus einem Sockelteil 1, der einen seitlichen, niedrigen Ansatz 2 hat, welcher eine Drehv
scheibe 3 trägt. Auf diese kann die strichpunktiert angedeutete Rührschüssel 4 od. dgl. aufgesetzt werden.
Auf dem Sockelteil 1 ist der Oberteil 5 um die Achse 6
So schwenkbar gelagert. Der vorteilhaft aus einem leichten
Werkstoff, z. B. Aluminium, bestehende Oberteil 5 ragt über den seitlichen Ansatz 2 des Sockelteiles
herüber und ist auf der Oberseite durch die aus Kunststoff bestehende Schale 7 abgedeckt. In Innern
809 790/31
Claims (12)
1. Küchenmaschine mit elektromotorischem Antrieb, bei der die die Arbeitswerkzeuge tragenden
Abtriebswellen von dem Antriebsmotor über ein Untersetzungsgetriebe angetrieben sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe als z. B. dreistufiges Wechselgetriebe ausgebildet ist.
2. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe als
Ziehkeilgetriebe ausgebildet ist.
3. Küchenmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Untersetzungsgetriebes
als Ziehriegelgetriebe.
4. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe
zwei parallele, miteinander gekuppelte und mit gleicher Drehzahl, aber entgegengesetzter Drehrichtung
laufende Wellen hat, deren eine durch den Ziehriegel: mit den verschieden schnell laufenden
Stufenrädern des Getriebes wahlweise kuppelbar ist.
5. Küchenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ziehriegel bewegende
+5 Welle in einer Bohrung der einen Getriebewelle
längsverschiebbar gelagert und mit einer sie in den verschiedenen Einschaltstellungen festhaltenden
Rastvorrichtung versehen ist.
6. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Längsverschiebung der
Ziehriegelwelle ein Winkelhebel dient, dessen einer Arm mit der Ziehriegelwelle gelenkig gekuppelt
und auf einer Querwelle befestigt ist, auf deren vorzugsweise aus dem Gehäuse der Maschine
herausragenden Ende der andere, als Bedienungshebel ausgebildete Arm angebracht ist.
7. Küchenmaschine nach Anspruch S und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung
aus einem an der Welle radial angebrachten, am Rande mit einer Verzahnung versehenen Segmentstück
besteht, in die eine die jeweilige Segment-Stellung sichernde Feder eingreift.
8. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am schnellsten laufende
Getrieberad des Untersetzungsgetriebes über ein Zwischenrad von dem ebenfalls im Oberteil der
Küchenmaschine befestigten Antriebsmotor angetrieben ist.
9. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor aus einem
Induktionsmotor besteht, der vorteilhaft kondensatorbeschaltet ist.
10. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil der Maschine in
an sich bekannter Weise auf dem Sockelteil der Maschine schwenkbar gelagert ist.
11. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel des Oberteiles und
der Sockelteil der Küchenmaschine aus Kunststoff bestehen, während der zur Lagerung des
Wechselgetriebes, der Abtriebswellen und des Motors dienende Oberteil und die darin, eingesetzte
Zwischenwand aus Metall, insbesondere Leichtmetall, hergestellt sind.
12. Küchenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenwelle des Untersetzungsgetriebes
über ein Kegelrad eine zum Antrieb eines Fleischwolfes, einer Schnitzelmaschine od. dgl. dienende, waagerechte Abtriebswelle antreibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 8OJ 790/31 4.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48163A DE1055200B (de) | 1956-03-29 | 1956-03-29 | Kuechenmaschine mit elektromotorischem Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48163A DE1055200B (de) | 1956-03-29 | 1956-03-29 | Kuechenmaschine mit elektromotorischem Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1055200B true DE1055200B (de) | 1959-04-16 |
Family
ID=7486726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48163A Pending DE1055200B (de) | 1956-03-29 | 1956-03-29 | Kuechenmaschine mit elektromotorischem Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1055200B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007005110B4 (de) * | 2007-02-01 | 2009-07-02 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Küchenmaschine mit Zwischenzahnrad |
-
1956
- 1956-03-29 DE DES48163A patent/DE1055200B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007005110B4 (de) * | 2007-02-01 | 2009-07-02 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Küchenmaschine mit Zwischenzahnrad |
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