DE1055260B - Verfahren und Vorrichtung zur Massenspektrometrie - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur MassenspektrometrieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Massenspektrometer und betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Fokussierung des Ionenstrahls eines Massenspektrometer» zwecks Einstellung eines bestimmten Massengipfels.
Insbesondere betrifft sie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fokussierung des Ionenstrahl
eines Hochfrequenz-Massenspektrometers auf die einzelnen Massengipfel, während verschiedene ^ Massen
nacheinander bestimmt werden.
Die Anwendung der Massenspektrometrie für industrielle Zwecke ist in ■den letzten Jahren immer
wichtiger geworden, und die Technik der Massenspektroskopie hat genaue und rasche Gasanalysen
möglich gemacht. Beispielsweise sind Massenspektrometer erfolgreich für kontinuierliche Verfahrensüberwachung,
zur Gasanalyse im Betrieb, zur Feststellung von Undichtigkeiten und zur Spurenanalyse verwendet
worden. In einem Massenspektrometer wird die zu analysierende gasförmige Probe· bei niedrigem Druck
in eine Ionisierungskammer eingeführt, worin die Gasmoleküle mittels eines von einem Glühdraht ausgesandten
Elektronenstromes ionisiert werden. Die in der Ionisierungskammer gebildeten verschiedenen
Ionen werden dann in einem Analysenteil des Gerätes auf Grund ihres Massen-Ladungs-Verhältnisses mle
voneinander getrennt, um den Anteil jeder in der gasförmigen Probe anwesenden Masse messen zu können.
Diese Trennung wird mittels eines elektrischen Feldes oder der Kombination eines elektrischen und eines
magnetischen Feldes erreicht. Durch Stärkeänderung des elektrischen und/oder magnetischen Feldes kann
erreicht wenden, daß die Ionen, mit einem bestimmten mle auf einen festen Schirm auf treffen, der im Analysenteil
im Ionenweg angeordnet ist. Das Auftreffen des Ionenstrahls auf diesen Schirm erzeugt einen
Stromfluß in einem an den Schirm angeschlossenen Leitungsdraht, und die Größe dieses Stromes ist ein
Maß für die Ionenmenge des betreffenden gewählten mle. Durch Bestimmung der Ionennxenge bei jedem
mle erhält man in bekannter Weise eine Analyse der Gasprobe.
Bei einer Massenspektrometerart werden die in der Ionisierungskammer gebildeten Ionen im Analysenteil
mittels eines elektrischen Feldes beschleunigt und gleichzeitig mittels eines Magnetfeldes aus ihrer normalerweise
geradlinigen Bahn abgelenkt. Für eine gegebene magnetische und elektrische Feldstärke ist die
Bahnkrümmung eines gegebenen Ions eine Funktion seines mle- Verhältnisses. Normalerweise wird bei
dieser Spektrometerart ein schmaler Spalt in einer festen Entfernung in der Bahn des Ionenstroms so
angeordnet, daß es für eine gegebene elektrische und/ oder magnetische Feldstärke möglich, ist, auf dem
Auffangschirm im allgemeinen Ionen eines bestimm-Verfahxen Lind Vorriditung
zur Massenspektrometrie ■
zur Massenspektrometrie ■
Anmelder:
General Electric Company,
Sctienectady, N. Y. (V. St. A.)
Sctienectady, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz, Patentanwalt,
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
V. St.v. Amerika vom 8. Juni 1954
V. St.v. Amerika vom 8. Juni 1954
Keith Palmer Lanneau1 Baton Rouge, La. (V. St. A.},
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ten mle- Verhältnisses zu sammeln. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Ionenmenge jedes bestimmten
«/^-Verhältnisses zu messen, indem einfach der vom Auffangschirm abgegebene Strom für eine bestimmte
magnetische und elektrische Feldstärke gemessen wird.
Eine weitere Massenspektrometerart macht von den Laufzeituntersohieden der Ionen Gebrauch, die von
der IonisationsquelJe zu einer Auffangelektrode fliegen. Diese Laufzeit ist unmittelbar von der Ionenmasse
abhängig. Bei einer Ausführungsform eines solchen Massenspektrometers werden die Ionen durch
Elektronenbeschuß eines Gases in der Ionisierungskammer erzeugt. Die Ionen werden dann in einer
Röhre in Richtung der Auffangelelrtrode mit Hilfe von Beschleunigungselektroden beschleunigt, die auf
verschiedene Spannungsstuf en gehalten werden. Innerhalb der Ionisierungskammer befindet sich eine Modulationselektrode,
die außer ihrer hohen Gleichspannung eine frequenzmodulierte Hochfrequenzspannung
erhält. Die Modulationdes Hochfrequenzstromes bewirkt Änderungen des Ionenstromes, der an der
Auffangelektrode abgenommen wird, wobei der Ionenstrom im gleichen Ausmaß wie die Modulationsspannung
frequenzmoduliert ist. Der frequenzmodulierte Ionenstrom wird einem Überlagerungsempfänger zugeführt,
dessen Oszillator zugleich die Spannung für die Moduilationselektrode liefern kann. Hierdurch
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wird eine Schwebungsfrequenz erzeugt, die ein Maß für die Laufzeit der Ionen von der Ionisationsquelle
zur Auffangelektrode darstellt.
Eine andere Spektrometerart ist das Hochfrequenz-Ionenresonanz-Massenspektrometer,
das auf einem anderen Gedanken beruht. Es wurde bereits in der Literatur beschrieben, so z.B. in der Arbeit: »An lon
Resonance Mass Spectrometer for Industrial Application« von W. A. Morgan, G. Jernakoff und
K. P. Lanneau, vorgetragen bei dem »American Chemical Society Symposium on Process Instrumentation«,
Chicago, Illinois, 9. September 1953. Im Ionenresonanzmassenspektrometer dient die Ionisierungskammer nicht nur zur Ionisierung der Gasprobe,
sondern auch als Analysenteil des Spektrometers. Dies wird dadurch erreicht, daß in der Ionisierungskammer
mittels Kondensatorplatten ein elektrisches Hochfrequenzfeld quer zum Elektronenstrahl und außerdem
ein magnetisches Feld senkrecht zum elektrischen Feld erzeugt wird. Die Kombination des elektrischen und
des magnetischen Feldes zwingt die in der Ionisierungskammer gebildeten Ionen, eine Spiralbahn in der
Ebene des elektrischen Feldes auszuführen. Für eine bestimmte Zusammenstellung von Bedingungen, nämlich
für ein gegebenes elektrisches und magnetisches Feld, werden nur Ionen mit einem bestimmten m/e-Verhältnis
in einer Spiralbahn mit zunehmendem Durchmesser dauernd beschleunigt. Diese Ionen haben
natürliche Frequenzen, die der Frequenz des angelegten Hochfrequenzfeldes entsprechen, und werden
Resonanzionen genannt. In einer festen Entfernung vom Mittelpunkt der Ionisierungskammer ist in der
Ebene der Ionenbahn, ein Auffangschirm angebracht, auf den die Resonanzionen auftreffen. Die nicht in
Resonanz befindlichen Ionen schwingen im Analysenteil infolge der Wirkung des elektrischen und magnetischen
Feldes hin und her, erhalten aber nie eine so große Beschleunigung, daß sie auf den Schirm auftreffen.
Diese Ionen durchlaufen periodisch eine Spiralbahn bis zu einem größten Radius lcurz vor dem
Schirm und laufen dann in Spiralen zum Mittelpunkt des Analysenteils (Analysenröhre) zurück. Das Ionenresonanzprinzip
ist im einzelnen z. B. in der Arbeit: »The measurement of elm by Cyclotron Resonance«
vonH.A. Sommer,H.A.Thomas und J.A.Hipple in der »Physical Review« vom 1. Juni 1951 beschrieben.
Die Menge und das mle-Verhältnis der auf den Ionenauffänger auftreffenden Ionen ist ein Maß für
die Zusammensetzung der Gasprobe. Durch Veränderung der Frequenz des elektrischen Feldes, während
das Magnetfeld konstant gehalten wird, und/oder durch Veränderung der Stärke des Magnetfeldes, während
die Frequenz des elektrischen Wechselfeldes konstant bleibt, können Ionen mit verschiedenen natürlichen
Frequenzen, also mit verschiedenen mle-Verhältnissen, aufgefangen werden. Die Mengen, der so aufgefangenen
Ionen' mit verschiedenen mle-Verhältnissen können als Maß für die Zusammensetzung der Gasprobe dienen.
Die Messung kann beispielsweise dadurch vorgenommen werden, daß der von den auf den Schirm
auftreffenden Ionen erzeugte Strom bestimmt wird. Da der im Massenspektrometer auftretende Strom sehr
klein ist, wird er normalerweise verstärkt, in eine Spannung verwandelt und die verstärkte Spannung
dann einem Registriergerät zugeführt.
Ein Verfahren, mit dessen Hilfe eine Gasprobe mit dieser Geräteart analysiert werden kann, besteht darin,
die Frequenz des elektrischen Feldes gleichmäßig zu ändern, um eine kontinuierliche Abtastung des Gas-
spektrums zu erreichen. Die Frequenzänderung kann in verschiedener Weise vorgenommen werden. Der
Abstimmkonidensator des Hodhfrequenzoszillators des Gerätes kann beispielsweise mechanisch mittels eines
Motors durchgedreht werden. Ein anderes Verfahren zur Frequenzänderung des elektrischen Feldes im
Falle eines Oszillators mit Induktions-Kapazitäts-Abstimmung besteht darin, die Induktivität der
Schwingkreisspule zu beeinflussen. Dies kann so durchgeführt werden, daß die Spule mit einer Zusatzwicklung
versehen wird, durch welche ein. Steuergleichstrom geschickt wird. Der Steuerstrom kann von
einer Batterie geliefert werden, wobei die Stromstärke durch einen Schiebewiderstand verändert wird, oder
der Steuerstrom kann von einem Kippgerät erzeugt werden, welches eine kontinuierliche Abtastung des
Massenspektrums bewirkt. In jedem Falle erscheint ein solches Spektrum als eine Anzahl von Gipfeln in
der Spannungsfrequenzkurve. Die Gipfelhöhe der vom Registriergerät gemessenen Spannung stellt natürlich
ein Maß für den im Auffangschirm fließenden Strom dar, der seinerseits ein Maß für die Ionenmenge mit
einem bestimmten mle-Verhältnis ist, während die Frequenz das gewählte mle-Verhältnis angibt.
Bei einem anderen Verfahren der Gasanalyse wird nur eine bestimmte Anzahl von m/e-Verhältnissen der
Ionen ausgewählt, um hierdurch die erforderliche Analysenzeit herabzudrücken. Bei diesem Verfahren
wird die Hochfrequenzspannung nicht gleichmäßig durchgestimmt, sondern nur eine beschränkte Anzähl
verschiedener Frequenzen wird ausgewählt. Die verschiedenen Frequenzen können auf verschiedene Weise
gewählt werden. Beispielsweise kann der Oszillator durch Einstellung des Abstimmkondensators mechanisch
abgestimmt werden. Vorzugsweise wird jedoch eine elektrische Hilfsschaltung verwendet, welche die
Induktivität eines Oszillators mit Induktivitäts-Kapazitäts-Abstimmung ähnlich wie oben beschrieben
ändert. So kann wieder 'die Induktivität der Spule des Schwingkreises dadurch verändert werden, daß ein
Gleichstrom durch eine Zusatzwicklung geschickt wird. Der Gleichstrom kann von einer Batterie geliefert
und mittels eines Schiebewiderstandes verändert werden, jedoch wird er vorzugsweise von einem
Spannungsteiler mittels eines Stufenschalters abgenommen. Jede der beschriebenen Vorrichtungen kann
verwendet werden, um nacheinander verschiedene Massen auszuwählen. Wenn dies geschehen ist, ist es
jedoch für eine genaue Analyse wichtig, daß gewährleistet ist, daß die gewählte Frequenz tatsächlich die
Spitze des gewünschten Massengipfels erfaßt. Infolge von kleinen Änderungen in verschiedenen Teilen des
Massenspektrometers, die normalerweise im Betrieb auftreten, ist man gewöhnlich nicht sicher, daß die
Spitze des Massengipfels erfaßt wurde, wenn eine vorgewählte Frequenz verwendet wird. Infolgedessen ist
es erforderlich, die Frequenz etwas nach oben und unten zu ändern, um den Gipfel abzutasten und so
sicherzustellen, daß der Gipfelstrom gemessen wurde.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit den Problemen, die mit 'der Fokussierung des Ionenstrahls auf
die einzelnen Massengipfel während aufeinanderfolgender Auswahl verschiedener mle-Verhältnisse
zusammenhängen. Die Erfindung liefert ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fokussierung des Ionenstrahls
derart, daß die normalerweise mit dieser Analysenart verknüpften Schwierigkeiten wegfallen. Allgemein
gesprochen wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Hochfrequenzspannung frequenzmoduliert
wird.
Gemäß -der Erfindung ist das Verfahren zur Überwachung eines Massengipfels, mit Hilfe einer vorgewählten
Frequenz in einem Hochfrequenz-Ionen-Massenspektrometer, in dem die Ionen einem hochfrequenten
elektrischen Feld unterworfen werden und der Ionenstrahl auf einen Ionenauffänger gerichtet ist,
wobei die Frequenz des elektrischen Feldes moduliert wird, um einen modulierten Ionenstrom zu erzielen,
dadurch gekennzeichnet, daß der modulierte Ionenstrom in einem Wechselstrom verwandelt wird, der
den Modulator so beeinflußt, daß der Fehler verringert wird, der von der Wahl einer festen Frequenz herrührt,
die nicht genau den Scheitel der Massenkurve liefert.
Insbesondere ist der verwendete Modulationsgrad der Hochfrequenzspannung eine Funktion der Breite
des Resonanzgipfels der Massenkurve (gemessen in Frequenzeinheiten) und wird vorzugsweise etwas geringer'
als die Frequenzbreite des Massengipfels gewählt. Diese Modulation bewirkt eine leichte Schwankung
des Ionenstrahls bezüglich des Auffangschirms, so daß im vom Schirm abgegebenen Ionenstrom eine
Wellung mit derselben Frequenz wie die Modulationsfrequenz erzeugt wird. Im allgemeinen wird vorzugsweise
die Modulationsbandbreite näherungsweise gleich der Breite des Massengipfels gewählt. Die
Wellung des Ionenstroms wird in bekannter Weise in einen Wechselstrom verwandelt und dieser verstärkt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird dann die Phase des verstärkten Wechselstroms
mittels irgendeiner bekannten elektrischen Schaltung in Beziehung zur Phase der Modulationsspannung gebracht,
und auf Grund der betreffenden Phase und auch der Amplitude des verstärkten Wechselstroms
wird dann ein Rückkopplungssignal auf den Hochfrequenzoszillator gegeben, welches die Frequenz der
Hochfrequenzspannung so einstellt, daß die Wechselkomponente des Ionenstroms gegen Null geht. Wenn
dies eintritt, ist der Ionenstrahl richtig fokussiert, denn dann ist die Frequenz der Hochfrequenzspannung
so eingestellt, daß die Spitze des betreffenden Massengipfels genau in der Mitte des bestrichenen
Frequenzbandes liegt.
Ziel der Erfindung ist somit die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Fokussierung
des Ionenstrahls auf einen Massengipfel während aufeinanderfolgender Auswahl verschiedener Massen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der
Zeichnung. Hierin zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ionenresonanz-Massenspektrometers einschließlich eines Hochfrequenzoszillators,
eines Ionenstromverstärkers und eines Registriergeräts in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen
Gerät zur direkten Fokussierung auf einen gegebenen Massengipfel und
Fig. 2 ein schematisches Diagramm des Ionenstroms in Abhängigkeit von der Frequenz zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 10 ein Hochfrequenz-Ionenresonanz-Massenspektrometer.
Es wird von einem Hochfrequenzoszillator 11 gesteuert, der die Frequenz des hochfrequenten elektrischen Feldes im. Massenspektrometer
10 erzeugt und verändert. Der Ionenstrom wird im Verstärker 12 in eine Spannung verwandelt
und diese verstärkt. Sie besitzt für bestimmte Frequenzen Gipfel, die ein Maß für die Menge der
Ionen mit einem bestimmten mle-Verhältnis darstellen. Diese verstärkte Spannung wird durch das Registriergerät
13 gemessen. Bis hierher handelt es sich um die
bekannte Anordnung eine Hochfrequenz-Ionenresonanz-Massenspektrometers.
Erfindungsgemäß wird die Frequenz des Hochfrequenzerzeugers 11 durch eine frequenztnodulierende
Vorrichtung 14 moduliert. Der verwendete Modulationsgrad ist vorzugsweise etwas kleiner als die Breite
(in Frequenzen ausgedrückt) des Spitzenteils des Massengipfels. Beispielsweise wird eine Madulationsbreite
bevorzugt, welche etwa 10 bis 50% der Frequenzbandbreite des Oberteils des Massengipfels, gemessen
in einer Höhe von. etwa 98% der Entfernung des Scheitels von der Nullinie, entspricht. Im allgemeinen
führt eine Frequenzmodulation von etwa 0,05 bis 1,0% zu einem solchen Ergebnis. Es wird jedoch
darauf hingewiesen, daß die Scheitelbreite etwas von der angewandten Hochfrequenzspannungsamplitude
abhängt, d. h. sich mit der gewünschten Auflösung ändert. Wegen der Modulation der Hochfrequenzspannung
schwankt der Ionemstrahl am Ionenauffänger des Massenspektrorneters 10 etwas, und man
erhält infolgedessen anstatt eines gleichmäßigen Gleichstroms vom Auffangschirm einen Gleichstrom
mit überlagertem Wechselstrom,
Die Schwingungszahl der Modulationsspannung wird'vorzugsweise bei der nacheinanderfolgenden Auswahl
der einzelnen Massenscheitel konstant gehalten. Die Frequenz des pulsierenden Gleichstroms vom. Auffangschirm
ist so unmittelbar mit der Frequenz der Modulationsvorrichtung 14 verknüpft, und ein
ίο Wechselstromdetektor 15 ist kritisch auf Signale dieser Frequenz abgestimmt.
In Fig. 2 ist schematisch ein herausgegriffener Massengipfel dargestellt. Sein Scheitel ist mit A bezeichnet.
Um die Stelle A zu erreichen, ist eine Hochfrequenz mit dem Wertf0 erforderlich. Es sei indessen
angenommen, daß bei der letzten Eichung des Massenspektrometers 10 eine Frequenz ft erforderlich
war, um den Punkt A zu erreichen, 'daß aber seitdem infolge kleiner Änderungen in den Eigenschaften des
Spektrometers 10 sich eine Verschiebung der Resonanzfrequenz ergeben hat, so daß die Frequenz f1 nun
einen Punkt B auf der Flanke der Kurve ergibt. Wenn also ft gewählt wurde, wie man normalerweise auf
Grund der letzten Eichung verfahren würde, erhielte man im Registriergerät 13 eine Gipfelhöhe, die dem
Punkt Z? entspricht. Dies würde eine falsche Angabe des betreffenden Ions in der Gasprobe bedeuten. Ernndüngsgemäß
erzeugt die Modulation der Hochfrequenz mittels der Vorrichtung 14 eine kleine
Schwankung um den PunktI?, wie dies durch die Pfeile in der Massenkurve am Punkt B angedeutet ist.
Diese kleine Schwankung erzeugt den pulsierenden Strom von Ionenauffänger des Massenspektrometers
10. Die Frequenzänderung durch die Modulation ist mit Af bezeichnet, während die davon herrührende
Änderung der Gipfelhöhe mit APH1 bezeichnet ist. Aus Fig. 2 geht hervor, daß bei Zunahme von ft die
Größe APH1 um so kleiner wird, je mehr sich f1 der
wirklichen Resonanzfrequenz /„ nähert. Bei /0 verschwindet die Welligkeit APH1. Auf dieser Erkenntnis
beruht die vorliegende Erfindung.
Gemäß Fig. 1 wird die pulsierende Spannung vom Verstärker 12 im Wechselstromdetektor 15 in einen
Wechselstrom verwandelt und dieser Wechselstrom anschließend im Wechselstromverstärker 16 verstärkt.
Der verstärkte Wechselstrom wird einem Phasendiskriminator und Amplitudenvergleichsgerät
17 zugeführt, worin die Phase des verstärkten Wechselstromes mit der Phase der Modulationsspannung
von der Vorrichtung 14 verglichen wird. Je nach
Claims (8)
1. Verfahren zur Überwachung eines Massengipfels mit Hilfe einer vorgewählten Frequenz
in einem Hochfrequenz-Ionenresonanz - Massenspektrometer, in dem die Ionen einem hochfrequenten
elektrischen Feld unterworfen werden und der Ionenstrahl auf einen Ionenauffänger gerichtet
ist, wobei die Frequenz des elektrischen Feldes moduliert wird, um einen modulierten
Ionenstrom zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, daß der modulierte Ionenstrom in einen Wechselstrom
verwandelt wird, der den Modulator so beeinflußt, daß der Fehler verringert wird, der von
der Wahl einer festen Frequenz herrührt, die nicht genau den Scheitel der Massenkurve liefert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Phase und Amplitude des
Wechselstroms ein Rückkopplungssignal abgeleitet wird, daß die Frequenz des Modulators so lange
beeinflußt, bis der Ausgangswechselstrom verschwindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulationsgrad etwa 10
bis 50% der Breite des Scheitels der Massenkurve in der Höhe von etwa 98 0Zo des Scheitelwerts beträgt,
wobei die Breite in Frequenz werten gemessen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude des modulierten Anteils
des Ionenströms gemessen und die Phase desselben mit der Phase der Modulationsspannung
verglichen wird und daß die Frequenz des Massenspektrometers so lange verändert wird, bis
die Modulation des Ionenströms einen Kleinstwert einnimmt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstrom vor dem
Amplituden- und Phasenvergleich verstärkt wird.
6. Hochfrequenz-Ionenresonanz-Massenspektrometer zur Ausführung des Verfahrens nach den
VOihergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch Mittel zur Umwandlung des modulierten Ionenströms
in einen Wechselstrom und zur Anlegung dieses Wechselstroms an den Hochffequenzoszillator
des Massenspektrömeters derart, daß die Schwingungsfrequenz desselben eingestellt wird.
7. Massenspektrometer nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Mittel zur Verstärkung des
Wechselstroms und zum Vergleich seiner Phase mit der Phase des Modulators sowie zur Anlegung
des resultierenden Signals an den Hochfrequenzoszillator des Massenspektrömeters, um dessen
Frequenz so einzustellen, daß der Wechselstrom einen Kleinstwert erreicht.
8. Massenspektrometer nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch einen. Frequenzmodulator
für den Hochfrequenzoszillator sowie einen Wechselstromdetektor, der den Wechselstromanteil
des Ionenstroms heraussiebt, und einen Phasen-
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