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DE1055255B - Fluessigkeitsanzeiger, insbesondere Benzinstandsanzeiger - Google Patents

Fluessigkeitsanzeiger, insbesondere Benzinstandsanzeiger

Info

Publication number
DE1055255B
DE1055255B DEN10974A DEN0010974A DE1055255B DE 1055255 B DE1055255 B DE 1055255B DE N10974 A DEN10974 A DE N10974A DE N0010974 A DEN0010974 A DE N0010974A DE 1055255 B DE1055255 B DE 1055255B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
indicator according
membrane
chamber
indicators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN10974A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Lutz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB
ELEKTROWERK GmbH
Original Assignee
NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB
ELEKTROWERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB, ELEKTROWERK GmbH filed Critical NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFAB
Priority to DEN10974A priority Critical patent/DE1055255B/de
Publication of DE1055255B publication Critical patent/DE1055255B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/24Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid
    • G01F23/246Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid thermal devices
    • G01F23/247Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid thermal devices for discrete levels
    • G01F23/248Constructional details; Mounting of probes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsanzeiger, insbesondere Benzinstands anzeiqer Es sind auf dem Prinzip der kommunizierenden Röhren beruhende Benzinstandsanzeiger bekannt, die über eine am Armaturenbrett angeordnete Röhre den jeweiligen Kraftstoffstand angeben. Abgesehen davon, daß der angezeigte Stand von der Lage des Fahrzeugs abhängig ist, also der Kraftstoffvorrat nur dann richtig angegeben wird, wenn das Fahrzeug in der Waagerechten liegt, sind diese Anzeiger für Krafträder nicht geeignet. Andere Benzinstandsanzeiger beruhen darauf, einen Tauchkörper, der gegebenenfalls einen Indikator, z. B. eine Flüssigkeit oder einen elektrischen Widerstand, enthalten kann, in den Kraftstoffbehälter zu tauchen. Sobald der Tauchkörper nicht mehr von der Flüssigkeit umspült ist, ändern sich die mechanischen, akustischen, thermischen oder elektrischen Verhältnisse und lösen ein Meldezeichen aus. In neuerer Zeit sind Flüssigkeitsanzeiger bekanntgeworden, die sich auf eine Widerstandsmessung zurückführen lassen. Hierbei wird ein gegebenenfalls beheizter Widerstand, beispielsweise ein temperaturabhängiger Halbleiterwiderstand, der kühlenden Flüssigkeit ausgesetzt. Die Wärmeabgabe des Widerstandes und damit sein Ohniwert sind vom Flüssigkeitsstand abhängig und bilden somit ein Maß für diesen. Im Hinblick auf die verhältnismäßig große Wärmeträgheit und die geringe Empfindlichkeit auch bei Widerständen mit kleinerer Zeitkonstanten vermitteln diese Anzeiger gleichfalls nicht ein genaues Bild vom tatsächlichen Flüssigkeitsvorrat.
  • Die Erfindung bezieht auf einen Flüssigkeitsstandsanzeiger, der sich durch eine große Empfindlichkeit und eine geringe Trägheit auszeichnet und infolge seiner einfachen Konstruktion und geringen Abmessungen als Benzinstandsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere auch für Krafträder und Mopeds, geeignet ist. Dieser besteht aus einem im Flüssilgkeitsibehälber angeordneten, eine Heizvorrichtung enthaltenden Tauchkörper, der mit einer durch eine Membran abgeschlossenen Kammer in Verbindung steht und mit einem Testmedium, vorzugsweise einer Testflüssigkeit gefüllt ist, dessen Siedetemperatur über der unter normalen Betriebsbedingungen vorkommenden höchsten Umgebungstemperatur liegt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
  • Die Zeichnung stellt den Flüssigkeitsanzeiger gemäß der Erfindung im Längsschnitt dar. Die Heizkammer 1 mit der Heizvorrichtung2 ist durch ein Metallröhrchen 3 mit der Membrankammer 4 verbunden. Das Röhrchen 3 besteht aus einem Metall schlechter Wärmeleitfähigkeit, z. B. aus Neusilber.
  • Es enthält im Inneren die Zuleitung zur Heizvorrichtung 2 und kann noch mit einer porösen Isoliermasse umgeben oder ausgekleidet sein, die eine Wärmeströmung innerhalb des Röhrchens unterbindet. Das Röhrchen 3 ist so in die Heizkammer 1 eingeführt, daß unter normalen Verhältnissen die Rohröffnung in den tiefsten Bereich der Heizkammer zu liegen kommt. Am der Membrankammer 4 zugewandten Ende des Röhrchens 3 schließt sich ein Stutzen 5 mit erweitertem Durchmesser an, der gegebenenfalls ein Außengewinde zur Schraubmontage im Flüssigkeitsbehälter 6 enthalten kann. In der Membrankammer 4 ist eine Membrane 7 angeordnet, die einen Kontakt 8 trägt und eine besondere Kontaktkammer 9 abschließt. Der Kontakt 8 ist isoliert angeordnet, als Stromdurchführung ausgebildet und über die Heizzuleitung mit der Heizspirale 2 verbunden. Der andere Pol der Heizspirale liegt an Massepotential.
  • In der Kontaktkammer 9 ist ein weiterer, an Massepotential liegender Kontakt 10 vorgesehen, der mit dem Membrankontakt 8 zusammenwirkt. Die Montage erfolgt, wie bildlich dargestelt, vorzugsweise so, daß die Membrankammer 4 und insbesondere die Schaltkammer 9 außerhalb des Tanks, der mit 6 angedeutet ist, zu liegen kommt und demnach nur der Tauchkörper mit dem Verbindungsröhrchen 3 in den Tank 6 hineinragt.
  • Als Testmedium findet vorzugsweise eine Flüssigkeit Verwendung, deren Siedepunkt über der unter normalen Betriebsbedingungen höchstens vorhandenen Umgebungstemperatur, also der Temperatur des Tankinhalts, liegt, z. B. Trichloräthylen, äther oder Benzol. Bei Dampfbildung in der Kammer 1 steigt zunächst die Testflüssigkeit im Röhrchen 3 hoch und führt zur Druckerhöhung in der Membrankammer 4 gemäß den Dampfdruckverhältnissen in der Heizkammer 1. Eine andere Anqrdnung hätte zur Folge, daß bei Störung des thermischen Gleichgewichtes Dampf in die Kammer 4 strömt, dieser aber in der Kammer 4 so lange kondensiert, bis sie die Siedetemperatur angenommen hat. Abgesehen von der erforderlichen größeren Heizleistung wäre eine solche Anzeige zu träge.
  • Die Heizleistung der Spirale ist so bemessen, daß die Siedetemperatur der Testfiüssigkeit bei eingeschalteter Heizung erst dann erreicht wird, wenn der Tauchkörper nicht mehr oder nicht mehr vollständig von der Tauchfiüssigkeit umspült wird. Bei hinreichend gefülltem Tank ist also, wie aus der Figur ersichtlich ist, der Heizkreis geschlossen. Sobald der Flüssigkeitsspiegel einen bestimmten Pegel unterschritten hat, wird, wie oben beschrieben, das thermische Gleichgewicht gestört und die Membran in Bewegung gesetzt. Die Zeitkonstante kann durch die konstruktiven Merkmale und der thermischen Eigenschaften der Testflüssigkeit sehr gering gehalten werden. Bei Überschreitung eines bestimmten Drucks in der Membrankammer wird schließlich der Heizkreis kurzgeschlossen. Mit dem Kontaktsystem wird ein optisches und/oder akustisches Meldezeichen gesteuert, beispielsweise derart, daß eine mit der Heizwicklung in Reihe geschaltete Glühlampe 11 bei kurzgeschlossener Heizwicklung hell aufleuchtet, während diese im normalen Betriebszustand entweder gar nicht oder nur schwach leuchtet. Gegebenenfalls kann auch parallel zum Kontaktsystem eine optische Meldeanlage mit geringem Stromverbrauch geschaltet sein; letztere erlischt also, sobald die Kontakte 8 und 10 sich schließen.
  • Die Kontaktkammer kann beispielsweise mit einem inerten Gas gefüllt sein. Die Membran ist gegebenenfalls nachstellbar angeordnet, beispielsweise mittels einer verstellbaren Feder belastet. Gegebenenfalls ist es zweckmäßig, den Tauchkörper außen zu polieren, um damit die Abstrahtverluste gering zu halten. Der Tauchkörper und das Verbindungsröhrchen können von einem unten geschlossenen Röhrchen 12 umgeben sein, das eine Anzahl feiner Bohrungen enthält Durch diese Maßnahme bleibt die Anzeige von äußec ren Bewegungen und Erschütterungen weitgehend unabhängig.
  • PATENTANSPROCHE: 1 Flüssigkeitsanzeiger, insbesondere Benzinstandsanzeiger für Kraftfahrzeuge, bei dem ein Tauchkörper mindestens teilweise in den Flüssigkeitsbehälter hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tauchkörper (1) eine Heizvorrichtung (2) enthält, mit einem Testmedium, insbesondere einer Testflüssigkeit gefüllt ist, dessen Siedetemperatur über der unter normalen Betriebsbedingungen auftretenden höchsten Umgebung temperatur liegt und der Tauchkörper (1) über ein Röhrchen (3) mit einer durch eine Membran (7) unterteilte Kammer (4, 9) in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Flüssigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrankammer (4) und insbesondere die von der Membran (7) abgeschlossene Kontaktkammer (9) im montierten Zustand vorzugsweise außerhalb des Flüssigkeitsbehälters (6) angeordnet ist.
    3. Flüssigkeitsanzeiger nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen isoliert angeordneten, als Stromdurchführung ausgebildeten Kontakt (8) an der Membran (7), der mit einem weiteren Festkontakt (1«3) zusammenwirkt.
    4. Flüssigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (3) bis in den unteren Bereich der Heizkammer (1) hineinragt.
    5. Flüssigkeitsanzeiger nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein von dem Kontaktsystem gesteueftes, optisches oder akustisches Schauzeichen.
    6. Flüssigkeitsanzeiger nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein mit dem Heizkreis in Reihe geschaltetes Leuchtzeichen.
    7. Flüssigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (7) nachstellbar ausgebildet, etwa mit einer einstellbaren Feder belastet ist.
    8. Flüssiglçeitslartzeiger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein das Verbindungsröhrchen (3) und den Tauchkörper (1) umgebendes Rohr, über dessen ganzen Längenbereich kIeine Bohrungen vorgesehen sind.
DEN10974A 1955-07-23 1955-07-23 Fluessigkeitsanzeiger, insbesondere Benzinstandsanzeiger Pending DE1055255B (de)

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Publications (1)

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DE1055255B true DE1055255B (de) 1959-04-16

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254374B (de) * 1962-08-04 1967-11-16 Siemens Ag Anordnung zur UEberwachung des Fluessigkeitsstandes in beheizten Kesseln, insbesondere in elektrisch beheizten Druckausgleichbehaeltern fuer Atomkernreaktoren
DE1254375B (de) * 1964-01-16 1967-11-16 Siemens Ag Einrichtung zur UEberwachung des Fluessigkeitsstandes an beliebigen Stellen im Inneren von Behaeltern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254374B (de) * 1962-08-04 1967-11-16 Siemens Ag Anordnung zur UEberwachung des Fluessigkeitsstandes in beheizten Kesseln, insbesondere in elektrisch beheizten Druckausgleichbehaeltern fuer Atomkernreaktoren
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