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DE1054047B - Einrichtung zum Erzeugen von Gewinden durch einen Walzvorgang - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen von Gewinden durch einen Walzvorgang

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Publication number
DE1054047B
DE1054047B DEG16740A DEG0016740A DE1054047B DE 1054047 B DE1054047 B DE 1054047B DE G16740 A DEG16740 A DE G16740A DE G0016740 A DEG0016740 A DE G0016740A DE 1054047 B DE1054047 B DE 1054047B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
axis
rollers
profiled
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG16740A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Grob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Grob AG
Original Assignee
Ernst Grob AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Grob AG filed Critical Ernst Grob AG
Publication of DE1054047B publication Critical patent/DE1054047B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erzeugen von Gewinden durch einen Walzvorgang Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erzeugen von Gewinden durch einen Walzvorgang, die nach einem Verfahren zum Erzeugen von zur Werkstückachse schräg verlaufenden, parallelen Profilen arbeitet, bei dem auf einer Planetenbahn umlaufende, ringartig profilierte und um ihre eigene Achse drehbare Walzen in einzelnen schlagartig schnell aufeinanderfolgenden, im wesentlichen in Profillängsrichtung mit gleichbleibendem Richtungssinn durchgeführten, sich hinsichtlich ihres Angriffs am Werkstück überdeckenden Teilwalzvorgängen den Werkstoff schrittweise jeweils innerhalb kleiner Profilabschnitte aus dem Profilgrund zur Werkstückoberfläche hin verdrängen und diese Teilwalzvorgänge in regelmäßigem Wechsel auf nebeneinanderliegende, d. h. etwa in einer sich senkrecht zur Vorschubachse des «\#@'erlcstücl:s erstreckenden Zone befindliche Werkstück-Längsabschnitte ausgeübt werden, nach Patent 1016 222.
  • In dem Hauptpatent 1016 222 ist die Herstellung von parallel und schräg zur Werkstückachse verlaufenden, parallelen Profilen behandelt, insbesondere die Herstellung von Riffelwalzen, Nutschäften und Zahnrädern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine grundsätzlich nach dem Verfahren gemäß dem Hauptpatent arbeitende Einrichtung derart umzugestalten, daß auf ihr Gewinde erzeugt werden können, deren Gewindeprofile Schraubenlinien mit verhältnismäßig kleinem Steigungswinkel darstellen.
  • Der durch das Verfahren gemäß dem Hauptpatent erreichbare technische Fortschritt besteht darin, daß durch das zeitlich gestaffelte Ausüben der einzelnen Teilwalzvorgänge auf nebeneinanderliegende, d. 11. etwa in einer sich senkrecht zur Vorschubachse des Werkstückes erstreckenden Zone befindliche Werkstück-Längsabschnitte unerwünscht starke Zwängungen zwischen dem Werkstück und dem Werkzeug, d. h. den ringartig profilierten Walzen, vermieden werden, und dem aus dem Profil sich in Richtung auf die Werkstückoberfläche verdrängten Werkstoff ein freies Fließen ermöglicht wird. Dieses weitgehend zwängungsfreie Verdrängen des Werkstoffs bringt eine Schonung der profilformenden Werkzeuge, eine Verringerung des Arbeitsaufwandes und eine Erhöhung der Bearbeitungsgenauigkeit mit sich.
  • Bei den bisher bekannten Einrichtungen zur walzenden Profilierung von Gewinden - auch wenn sie nach einem bekannten Schlagwalzverfahren mit in Schlagköpfen umlaufenden Profilwalzen arbeiten -sind stets mehrere Profilrippen der profilformenden Walzen genau gleichzeitig mit dem Werkstück im Eingriff, und zwar an einander genau gegenüberliegenden Flanken gleicher Längsabschnitte der zu erzeugenden parallelen Profile, wobei die oben er-,wähnten starken Zwängungen zwischen Werkstück und Werkzeug zwangläufig auftreten müssen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß unter Ausnutzung der in dem Hauptpatent offenbarten Lehre bei einer Einrichtung zum Erzeugen von Gewinden eine in an sich bekannter Weise der Gewindesteigung des zu erzeugenden Gewindes entsprechende schraubend vorschiebbare Werkstückaufnahme und wenigstens ein drehbarer Schlagkopf mit einer oder mehreren Walzen derart angeordnet werden, daß die Walzenachse oder -achsen gegen die Werkstückachse bzw. die Achse der Werkstückaufnahme um den Steigungswinkel des zu erzeugenden Gewindes schräg gestellt sind.
  • Durch diese Schrägstellung der mit dem drehbaren Schlagkopf umlaufenden Walzen bzw. durch eine entsprechende Neigung zwischen Werkstück- und Schlagkopfachse ergibt sich - wie aus einer räumlichen Betrachtung der Eingriffsverhältnisse hervorgeht -auch ein zeitlich gestaffeltes Eingreifen der profilformenden Rippen einer gegebenenfalls mehrerer solche Rippen aufweisenden Profilwalze in nebeneinanderliegende Profilnuten oder Gewindegänge des Werkstücks und damit ein weitgehend zwängungsfreies Verdrängen des Werkstoffs.
  • Bei geringer Gewindesteigung liegen trotzdem die Eingriffe der einzelnen Profilwalzenrippen einer mehrfach ringförmig profilierten Walze zeitlich und räumlich so dicht zusammen, daß das angestrebte freie Fließen des Werkstoffs bei seiner Verdrängung nur durch eine ganz wesentliche Verringerung der Anzahl der profilformenden Rippen der Walzen erreichbar ist. Dabei kann es sich als wünschenswert erweiseninsbesondere bei Gewinden mit sehr kleiner Steigung - die Walzen mit der Gegenform nur eines Gewindeganges zu versehen.
  • In dem Hauptpatent ist bereits darauf hingewiesen, daß zum Ausgleich der Schläge, die die umlaufenden Profilwalzen jeweils bei ihrem Auftreffen auf das Werkstück ausüben, mehrere Schlagköpfe symmetrisch zur Achse der Werkstücke angeordnet werden sollten, deren Profilwalzen bei Synchronantrieb der Schlagköpfe und entsprechender symmetrischer Winkeleinstellung dann gleichzeitig auf das Werkstück auftreffen.
  • Bei der Formung von Gewinden mit ungeraden Gangzahlen sollen nun die ringförmig profilierten Walzen in den unterschiedlichen Schlagköpfen unsymmetrisch angeordnet bzw. mit in Richtung der Werkstückachse gegeneinander versetzten Profilrippen versehen sein. Dieses axiale Versetzen der Walzen oder ihrer Profile ist dadurch bedingt, daß an den genau symmetrisch über den Umfang des Werkstücks verteilten Eingriffsstellen der Profilwalzen sich jeweils unterschiedliche Stellen des Gewindequerprofils befinden.
  • Bei der neuen Einrichtung zum Gewindewalzen ist es aber nicht unbedingt erforderlich, zur gegenseitigen Aufnahme der auf das Werkstück ausgeübten Schlagkräfte zwei oder mehr Schlagköpfe in symmetrischer Verteilung am Umfang des Werkstücks vorzusehen; man kann diese Kräfte auch in ortsfest angeordneten, profilierten Stützrollen aufnehmen, deren Achsen dann aber gegenüber der Achse der Werkstückaufnahme schwenkbar sein sollen, um die Achsen dieser Stützwalzen jeweils senkrecht zur Achse des Schraubenlinienprofils einstellen zu können.
  • Derartige Stützrollen können auch zur Abstützung des Werkstücks vor und/oder hinter der Verformung sstelle dienen und dementsprechend unterschiedliche Umfangsformen aufweisen.
  • Bei Werkstücken mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein ringförmig ausgebildeter Schlagkopf mit an seiner Innenseite gelagerten, profilierten Walzen vorgesehen werden, durch den die Achse der Werkstückaufnahme exzentrisch hindurchführt. Dieser Schlagkopf wird dann in einem ihn umfassenden Haltering gelagert, dessen Achse gegen die Achse der Werkstückaufnahme schwenkbar ist.
  • Die Verwendung eines ringförmigen, exzentrisch zur Werkstückachse angeordneten, aber die Werkstückachse einschließenden Schlagkopfes bringt den Vorteil, daß der Angriff der profilformenden Walzen in ein '\'t7erkstück mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser sanfter, d. h. unter einem flacheren Winkel, erfolgt, als wenn die Umlaufbahn der profilformenden Walzen vollständig außerhalb der Werkstückachse liegt.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist nachfolgend an Beispielen erläutert und auf Zeichnungen dargestellt. Die Fig. 1 und 2 dienen zur Erläuterung der Grundlage der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt senkrecht zur Werkstückachse am Arbeitspunkt, Fig.2 die Draufsicht auf Werkstück und Profil walzen am Arbeitspunkt, Fig. 3 eine erfindungsgemäße Maschine zur Erzeugung voll Gewinden mit zwei Schlagköpfen und deren Halterungen, Fig. 4 einen einzelnen Schlagkopf mit besonderem Antrieb der Profilwalzen, Fig. 5 einen Schnitt längs der Schnittlinie A-A durch den Schlagkopf nach Fig. 4, Fig. 6 eine abweichende Ausführung eines ringförmigen Schlagkopfes, Fig. 7 die Anordnung eines Schlagkopfes und einer antriebslosen Stützrolle, Fig.8 und 9 Sonderausführungen der Walzenprofilierung in schematischer Darstellung.
  • In den Fig. 6 und 7 tragen die dargestellten Werkzeugsupporte nur je eine Walze, in Fig. 3 bis 5 deren mehrere.
  • In Fig. 1 ist dargestellt, wie das Werkstück a eine drehende und entsprechend der Gewindesteigung gleichzeitig eine axiale Vorschubbewegung ausführt. Die Bearbeitung des Werkstücks a geschieht nun in der Weise, daß die profilierten Walzen b, b' an dem Werkstück in einer Bahn c, c' vorbeigeführt werden, wobei sie jeweils zunächst an diejenige Stelle des Werkstücks herangeführt werden, welche dessen Achse zunächst liegt. Dies geschieht, ohne daß bis dahin eine Berührung mit dem Werkstück stattfindet, da die Profilrippen der Walzen in die bereits vorher bearbeiteten Nuten des Werkstücks eintauchen. Vom Augenblick der Berührung an entfernt sich die Drehachse der Walze auf ihrer Bahn c wieder von der Achse des Werkstücks a, wobei gleichzeitig ein verformender Eingriff stattfindet, welcher das Material des Werkstücks nach dessen Außendurchmesser hin vor der Walze her und zur Seite schiebt und dabei einen begrenzten Anteil des Werkstoffs von der Werkstückmitte weg zum Werkstückaußendurchmesser und in Richtung auf die zu erzeugenden Gewindeflanken verdrängt. Diese jeweils nacheinander erfolgenden Werkstoffverdrängungen ergeben, wie bei d, d' punktiert angedeutet, etwa dachziegelartig übereinandergreifende Materialverschiebungen, und zwar auf der ganzen Werkstückoberfläche. Dadurch, daß beim Beginn jedes verformenden Eingriffs die Werkstoffbewegung von einem Wert Null ab zunimmt, ergibt sich an dieser Stelle eine besonders glatte und übergangslose Oberfläche. Zwischen den Walzen b, b' und dem Werkstück ergibt sich eine so starke Haftung oder Reibung, daß die Walzen vom Werkstück in eine drehende Bewegung versetzt und auf diesem abgewälzt werden, sofern die Walzen nicht selbst für besondere Zwecke von der Maschine aus eine zwangläufige Drehung um ihre Drehachsen erhalten. Ist dies der Fall, dann kann dieser zwangläufige Antrieb der Walzen um ihre Drehachse so gewählt werden, daß die Walzen in einem zum Drehsinn der Schlagköpfe entgegengesetzten Sinn angetrieben werden, wodurch zusätzlich zu der relativen Abwälzbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück eine Gleitbewegung zwischen diesen beiden, vorzugsweise in einem zum Vorschub entgegengesetzten Sinne erzeugt wird. Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise besonders glatte, verschleiß- und ermüdungsfeste Oberflächen an Gewinden erzeugt werden können.
  • Fig. 3 zeigt als Ausführungsbeispiel eine Maschine zum Herstellen von Außengewinden, teilweise in der Arbeitsebene geschnitten. An einem Ständer e sind einerseits der Getriebekasten f, anderseits die Werkzeughalterungen g und g' angeordnet, letztere um die Achsen Z, Z' in den Lagern h und h' drehbar. Von der Riemenscheibe i aus werden einerseits über Achse h die Schraubenrädertriebe l und l' sowie über die Gelenkwellen na und nä die Schlagkopfachsen in den Halterungen g, g' angetrieben. Anderseits wird von der Welle k über Wechselrädergetriebe tt_ und das Schneckengetriebe o der Werkstückträger angetrieben. Dieser besteht aus einer Leitpatrone, die in ihrem Innern die Werkstückspannvorrichtung mit der Zange q und dem Handrad r trägt. Die Leitpatrone p erhält durch den Schneckentrieb o über Längsnuten eine drehende und durch die Leitmutters eine axiale Vorschubbewegung. Die Schlagköpfe t, t' werden entgegen dem Drehsinn der Vorschubbewegung des Werkstücks und im Vergleich zu letzterem sehr rasch gedreht. Die in den Schlagköpfen parallel zu Achsen zi, z% exzentrisch gelagerten ringprofilierten Walzen b, b' tauchen dabei - an der Stirnseite des Werkstücks beginnend und parallel zur Gewindesteigung fortschreitend - von beiden Seiten gleichzeitig mit ihren Profilrippen in das Werkstück ein und verformen dieses wie in Fig. 1 und 2 gezeigt. Dabei sind die Achsen zc, ü der Werkzeughalterungen um den Betrag des Steigungswinkels des zu erzeugenden Gewindes um die Achse Z, Z' gedreht, so daß die Formrollen genau in Richtung der Gewinderillen in das Werkstück eintreten. Ein möglichst starres Festhalten des Werkstücks in seiner Axiallage wird durch eine Führungsbuchse v erreicht.
  • Es handelt sich hier nur um ein möglichst vereinfachtes Ausführungsbeispiel. Natürlich kann die Einspannung, die Drehung und der Vorschub des Werkstücks auch auf andere Weise bewerkstelligt werden, beispielsweise nach Art einer Gewindefräsmaschine; ebenso kann durch andere Anordnung der Elemente von Fig. 3 die Maschine zum Formen von Innengewinden benutzt werden.
  • Fig. 4 zeigt eine einzelne Werkzeughalterung, diesmal mit Einzelantrieb durch einen Elektromotor. Diese Halterung zeigt in Fig. 4 und - senkrecht dazu in Ebene A-A geschnitten - in Fig. 5, den zwangläufigen Antrieb der Walzen b um deren Drehachse. Zu diesem Zweck ist im Hauptkörper der Werkzeughalterung g konzentrisch zur Antriebsachse ü ein Planetenrad w unverdrehbar angeordnet, das über Zwischenräder X, x' und Y, y die Walzen b, b' in der in Fig.5 angegebenen Pfeilrichtung dreht, sobald der Antrieb in Betrieb ist. Dabei wird das Zähnezahlverhältnis der Zahnräder w, x, y so gewählt, daß entweder der Umfang der Walzen b, b' sich auf seinem Hüllkreis abrollt oder wunschgemäß gegenüber diesem eine in bezug auf die Vorschubbewegung positive oder negative Zusatzdrehung ausführt.
  • Fig. 6 zeigt eine ringförmige Ausbildung des Schlagkopfes, durch dessen Bohrung das Werkstück bei der Bearbeitung exzentrisch hindurchgeführt wird. Die Halterung g' trägt in diesem Fall einen mit ihr fest verbundenen Haltering 11, in welchem der ebenfalls ringförmige Schlagkopf 12 umläuft, dessen Innenzahnkranz 13 von einem Ritzel 14 angetrieben wird. Im Schlagkopf 12 sind wieder, parallel zu dessen Drehachse u', eine oder mehrere Walzen b gelagert. In Fig. 6 ist eine einzelne Walze dargestellt, und zwar antriebslos. Sie könnte aber nach Art der Fig. 4 und 5 vom Haltering 11 aus einen Antrieb erhalten. Die Elemente zur Führung und Abstützung des Werkstücks a sind hier als Backenfutter und Gegenspitze angedeutet, können aber z. B. ähnlich Fig. 3 und 7 ausgebildet sein, durch die Öffnung des Schlagkopfes 12 hindurchgreifen und gemeinsam mit der Halterung g' (Fig. 6) auf einer Grundplatte montiert sein. In Fig. 7 trägt nur die linke Halterung g' einen Schlagkopf, die rechte Halterung g ist als Gegenhalter ausgebildet, trägt eine oder mehrere antriebslose, um die Achse 15 drehbare Stützrollen 16, die parallel zur Werkstückachse stehen oder - wie die Schlagkopfachse u - um den Betrag des Gewindesteigungswinkels gegen die Achse Z geneigt sein können. Im Falle von zwei oder mehr Stützrollen werden diese vorzugsweise achsparallel zum Werkstück und alle in gleichem Abstand zu dessen Achse angeordnet. Die Anordnung der auf den Achsen 15 lose drehbaren Stützrollen 16 kann, wie in Fig. 7, so sein, daß sie das Werkstück a vor und hinter der Verformungsstelle abstützen und entsprechend der Werkstückform vor und nach der Bearbeitung axial hintereinanderliegend verschiedene Umfangsformen aufweisen.
  • Fig.8 und 9 schließlich zeigen Beispiele, wie die Verformungsarbeit entweder auf die nebeneinanderliegenden Umfangsrillen einer ringprofilierten Walze b (Fig. 9) und/oder auf verschieden profilierte, nacheinander auf das Werkstück einwirkende Walzen b". b"' (Fig. 8) eines Schlagkopfes t oder mehrerer Schlagköpfe t verteilt werden kann. In Fig. 8 wird das Werkstück a in der Weise bearbeitet, daß die Walze b" noch nicht bis zur endgültigen, gestrichelt angedeuteten Rillentiefe vorarbeitet und gleichzeitig die Außenkanten der fertiggewalzten Gewinderillen nachrichtet. während die Walze b"' das Gewinde fertigformt.
  • In Fig. 9 arbeitet eine einzelne Walze b in der Weise, daß die hintereinander auf der gleichen Walze angeordneten Formrippen 16, 17, 18 die Gewinderille des Werkstücks a stufenweise vertiefen und den Gewindeflankenwinkel vergrößern.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung für die Durchführung eines Verfahrens zum Erzeugen von zur Werkstückachse schräg verlaufender paralleler Profile, insbesondere von Gewinden, durch einen Walzvorgang, bei dem auf einer Planetenbahn umlaufende, ringartig profilierte und um ihre eigene Achse drehbare Walzen in einzelnen schlagartig schnell aufeinanderfolgenden, im wesentlichen in Profillängsrichtung mit gleichbleibendem Richtungssinn durchgeführten, sich hinsichtlich ihres Angriffs am Werkstück überdeckenden Teilwalzvorgängen den Werkstoff schrittweise jeweils innerhalb kleiner Profilabschnitte aus dem Profilgrund zur Werkstückoberfläche hin verdrängen und diese Teilwalzvorgänge in regelmäßigem Wechsel auf nebeneinanderliegende, d. h. etwa in einer sich senkrecht zur Vorschubachse des Werkstücks erstreckenden Zone befindliche Werkstück-Längsabschnitte ausgeübt werden, nach Patent 1016 222, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine in an sich bekannter Weise der Gewindesteigung des zu erzeugenden Gewindes entsprechend schraubend vorschiebbare Werkstückaufnahme (p, q) und wenigstens einen drehbaren Schlagkopf (t, t') mit einer oder mehreren Walzen (b, b') enthält, deren Walzenachse oder -achsen (2i, u') gegen die Werkstückachse bzw. die Achse der Werkstückaufnahme (p, q) um den Steigungswinkel des zu erzeugenden Gewindes schräg gestellt sind (Fig.3).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, die insbesondere zur Erzeugung von Gewinden mit ungerader Gewindegangzahl bestimmt ist und zwei oder mehr symmetrisch zur Achse der Werkstückaufnahme um diese herum angeordnete Schlagköpfe enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmig profilierten Walzen (b, b') in den unterschiedlichen Schlagköpfen (t, t') unsymmetrisch angeordnet bzw. mit in Richtung der Werkstückachse gegeneinander versetzten Profilrippen versehen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit wenigstens einer das Werkstück im Bereich der Bearbeitungszone abstützenden profilierten Stützrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (15) der Stützrolle (16) gegenüber der Achse der Werkstückaufnahme schwenkbar ist (Fig.7).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Stützrollen (16) das Werkstück (a) vor und/oder hinter der Verformungsstelle abstützen und dementsprechend unterschiedlicheUmfangsformenaufweisen (Fig.7).
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die einen ringförmig ausgebildeten Schlag-kopf mit an seiner Innenseite gelagerten profilierten Walzen aufweist, durch den die Achse der Werkstückaufnahme exzentrisch hindurchführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringachse (u') des den Schlagkopf (12) umfassenden Halteringes (11) gegen die Achse der Werkstückaufnahme schwenkbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein Getriebe (w, x, y) für die in den Schlagköpfen (t') drehbar gelagerten profilierten Walzen (b), die diese Walzen in einem zum Drehsinn der Schlagköpfe gegenläufigen Drehsinn antreibt (Fig.4 und 5).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis des Getriebes füf den Drehantrieb der profilierten Walzen veränderbar ist. B.
  8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, die, mehrere umlaufende Schlagköpfe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines genau gleichen Eingriffes der in den Schlagköpfen (t, t') drehbar gelagerten profilierten Walzen (b, b') am Werkstück (a) der Antrieb (k, l) sämtlicher Schlagköpfe synchronisiert ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede profilierte Walze (b, b') die Gegenform nur eines Gewindeganges aufweist (Fig.4).
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede profilierte Walze (b, b') die Gegenform mehrerer Gewindegänge aufweist (Fig. 2).
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ringartige Formrippen (16, 17, 18) der profilierten Walzen (b) entsprechend einer unterteilten Erzeugung des Werkstückprofils ihrerseits unterschiedlich geformt sind (Fig.9).
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, bei der mehrere profilierte Walzen nacheinander auf das Werkstück einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der profilierten Walzen (b") ein Vorarbeits- und Nachrichtprofil, während wenigstens eine andere Walze (b "') ein Fertigforinprofil aufweist (Fig.8). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 409625, 917966, 922 045, 929 722; französische Patentschrift Nr. 372 688; USA.-Patentschriften Nr. 2 464 658, 2 355 132, 2359997.
DEG16740A 1954-03-20 1955-03-19 Einrichtung zum Erzeugen von Gewinden durch einen Walzvorgang Pending DE1054047B (de)

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