DE1053622B - Temperaturabhaengige elektrische Schaltvorrichtung - Google Patents
Temperaturabhaengige elektrische SchaltvorrichtungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/12—Means for adjustment of "on" or "off" operating temperature
- H01H37/22—Means for adjustment of "on" or "off" operating temperature by adjustment of a member transmitting motion from the thermal element to contacts or latch
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Description
DEUTSCHES
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine temperaturabhängige elektrische Sahaltvorrichtung
mit einer Wiedereinschaltsperre und einer Verklinkungseinrichtung, die von Hand einschaltbar und über
ein von einem temperaturabhängigen Steuerorgan betätigtes Hebelsystem selbsttätig ausschaltbar ist, insbesondere
für elektrisch beheizte Heißwassergeräte.
Es ist bereits eine Temperaturbegrenzungseinrichtung mit einer Verklinkungseinrichtung für elektrisch
beheizte Geräte bekanntgeworden, bei der durch Betätigung eines Hebels von Hand die Verklinkung
aufgehoben wird, wodurch die Heizung über Ouecksilberschaltröhren eingeschaltet wird. Erwärmt sich
das zu beheizende Medium, so bringt ein temperaturabhängiges, als Stabausdehnungsglied ausgebildetes
Steuerorgan die Verklinkung über ein Hebelsystem zum Einrasten, wobei dann der Stromkreis unterbrochen
wird.
Mit vorliegender Erfindung wird eine Schaltvorrichtung vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß ein um seine Achse schwenkbarer, von einem Verstellhebel beeinflußter Rasthebel der Verklinkungseinrichtung
mit einem Verklinkungshebel zusammenarbeitet, der in einem im Gehäuse der Schaltvorrichtung
gleitend gelagerten Schieber drehbar gelagert ist.
Die Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung hat gegenüber der bekannten den Vorteil, daß es nunmehr
möglich ist, die Heizung nicht nur selbsttätig durch das temperaturabhängige Steuerorgan, sondern auch
beliebig von Hand ausschaltbar zu machen. Dies wirkt sich insofern vorteilhaft aus, als es vorkommen
kann, daß die Heizung irrtümlich eingeschaltet wird, ohne daß nachher das erhitzte Medium verwertet
werden soll. Bei den bisher üblichen Temperaturbegrenzungseinrichtungen muß die Heizung so lange
eingeschaltet bleiben, bis die Schalteinrichtung selbsttätig abschaltet, was zu hohen Energieverlusten und
-kosten führen kann.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung
veranschaulichten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Ausführungsbeispiels von der Schaltwelle aus,
Fig. 2 die Ansicht der Schaltvorrichtung in Ausschaltstellung von der Seite im Schnitt und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, wobei unwichtige Teile fortgelassen wurden.
Mit 1 ist das U-förmig gebogene Gehäuse der Schaltvorrichtung bezeichnet, in bzw. an dem sämtliche
übrigen Teile angeordnet sind. Der ebenfalls U-förmig gebogene Temperaturfühler 2 ist auf beiden Seiten
mit je zwei laschenartigen Streben 3 und 4 am oberen Teil des Gehäuses befestigt. Der Mittelteil 5 des Tem-Temperaturabhängige
elektrische Schaltvorrichtung
elektrische Schaltvorrichtung
Anmelder:
LICENTIA Patent -Verwaltungs - G. m. b. H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Hermann Köhler und Walter Hollweck, Nürnberg, sind als Erfinder genannt worden
peraturfühlers 2 liegt mit seiner Außenseite an einem direkt oder indirekt erwärmten Element an, beispielsweise
an der Grundplatte eines Kochendwassergerätes, an dem das Heizelement angelötet ist.
Ein Metallband 6 von vorzugsweise der gleichen Länge wie der Temperaturfühler 2, jedoch mit kleinerem
Temperaturkoeffizienten, beispielsweise aus Invar, ist mit seinen Enden mit dem Fühler 2 beispielsweise
durch Niete starr verbunden.
Das temperaturabhängig steuernde Organ, d. h. der Fühler 2 und das Metallband 6, ist durch eine Zugstange
7 mit dem im Gehäuse 1 untergebrachten Hebelsystem kraftschlüssig verbunden. Dabei ist die
Zugstange 7 an ihrem einen Ende durch einen Bolzen 8 zweckmäßig in der Mitte des Metallbandes 6
gehaltert, während das andere Ende über einen Bolzen 9 an einem in einem Verstellhebel 10 eingehakten
Justierhebel 11 zwischen dessen eingehaktem Ende und dem eine Justierschraube 12 tragenden Ende
angreift.
Die Justierschraube 12 drückt auf das Ende des Verstellhebels 10 und legt so über die Zugstange 7
die Vorspannung des Metallbandes 6 fest. Das andere Ende des zweckmäßig U-förmig gebogenen Verstellhebels
10 liegt mit einem nasenartigen Vorsprung 13 auf einer zur kontinuierlichen Einstellung der Abschalttemperatur
dienenden Kurvenscheibe 14 auf.
Der Verstellhebel 10 ist mittels seiner Achse 15 auf dem um sein festes Lager 16 schwenkbaren Rasthebel
17 fliegend gelagert und wird durch eine zwischen dem Rasthebel 17 und dem Gehäuse 1
Druckfeder 18 mit seiner Nase 13, wie bereits
schrieben, gegen die Kurvenscheibe 14
während das andere Ende über den Justierhebel 11 und die Zugstange 7 das Metallband 6 unter Vorspannung hält.
Druckfeder 18 mit seiner Nase 13, wie bereits
schrieben, gegen die Kurvenscheibe 14
während das andere Ende über den Justierhebel 11 und die Zugstange 7 das Metallband 6 unter Vorspannung hält.
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vorgesehene begedrückt,
Claims (17)
1. Temperaturabhängige elektrische Schaltvorrichtung mit einer Wiedereinschaltsperre und
einer Verklinkungs einrichtung, die von Hand einschaltbar und über ein von einem temperaturabhängigen
Steuerorgan betätigtes Hebelsystem selbsttätig ausschaltbar ist, insbesondere für elektrisch
beheizte Heißwassergeräte, dadurch gekennzeichnet, daß ein um seine Achse (16) schwenkbarer,
von einem Verstellhebel (10) beeinflußter Rasthebel (17) der Verlilinkungseinrichtung
(19,22) mit einem VerkIinkungshebel (22) zusammenarbeitet, der in einem im Gehäuse (1) der
Schaltvorrichtung gleitend gelagerten Schieber (20) um eine Achse (21) drehbar gelagert ist.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturabhängige
Steuerorgan aus einem am zu beheizenden Element bzw. an einem vom zu beheizenden Medium erhitzten
Element anliegenden, im Querschnitt vorzugsweise U-förmigen Fühlglied (2) mit hohem
Ausdehnungskoeffizienten und einem mit seinen Enden am Fühlglied (2)· befestigten Metallband
(6) mit niedrigem Ausdehnungskoeffizienten besteht.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturabhängige
Steuerorgan über eine Zugstange (7) mit dem Hebelsystem kraftschlüssig verbunden ist.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange
(7) am Verstellhebel (10) angreift.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange
(7) an einem mit dem einen Ende im Verstellhebel (10) eingehakten und mit dem anderen
Ende über eine Justierschraube (12) an dem Verstellhebel (10) anliegenden Justierhebel (11) angreift.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sohenkelenden (26) des U-förmig ausgebildeten Schiebers (20) winkelförmig nach außen gebogen
sind und an ihnen die Schaltkontakte (25) federnd befestigt sind.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis
(33) des Schiebers (20) schräg ausgebildet ist.
8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sdhieber (20) mittels der zur drehbaren Lagerung des Verklinkungshebels (22) dienenden, im Schieber
(20) angeordneten Achse (21) und mittels der winkelförmig nach außen gebogenen Sohenkelenden
(26) in entsprechend ausgebildeten Aussparungen (27 bzw. 28) des Gehäuses (1) in
axialer Richtung verschiebbar gehaltert ist.
9. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine am
Gehäuse (1) und am Verklinkungshebel (22) angreifende Zugfeder (24) vorgesehen ist, die den
Schieber (20) in Ausscnaltstellung zieht bzw. hält und zugleich den Verklinkungshebel (22) und
einen an ihm vorgesehenen Arm (23) so dreht, daß der Arm (23) in den Rasthebel (17) einrasten
kann.
10. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am
Verklinkungshebel (22) ein lappenartiger Fortsatz (32) vorgesehen ist, der von unten am Schieber
(20) anliegt und zur Begrenzung der Drehbewegung des Verklinkungshebels (22) dient.
11. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Sohaltwelle (29), die einen Schaltwinkel (30) trägt, vorgesehen ist, dessen Schaltfinger (31) je
nach Drehrichtung der Schaltwelle (29) entweder an der schräg ausgebildeten Basis (33) des Schiebers
(33) angreift und diesen in axialer Richtung verschiebt oder auf den lappenartigen Fortsatz
(32) des Verklinkungshebels (22) drückt, so daß die Verklinkung gelöst wird.
12. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit
dem Sdhaltwinkel (30) zusammenarbeitende Drehfeder (34), deren Enden in Aussparungen (35) des
Gehäuses (1) eingreifen, vorgesehen ist, die die Schaltwelle (29) jeweils immer wieder in ihre
Mittelstellung zurückbringt.
13. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
kontinuierlicher Einstellung der Abschalttemperatur eine koaxial zur Schaltwelle (20) verlaufende
Hohlwelle (36) vorgesehen ist, auf der eine Kurvenscheibe (14) befestigt ist, auf deren
Rand der Verstellhebel (10) mit seinem nasenartigen Vorsprung (13) aufliegt.
14. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse
(1) eine Hemmfeder (37) vorgesehen ist, deren Federende bzw. Federenden auf dem Rand
der Kurvenscheibe (14) aufliegt bzw. aufliegen.
15. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kurvenscheibe (14) eine Vertiefung (38) aufweist, die zusammen mit der Hemmfeder (37) einen
schwachen Rastpunkt ergibt.
16. Schaltvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastpunkt zur
Kennzeichnung des Übergangs von einem Bereich in einen anderen dient, beispielsweise bei elektrisch
beheizten Heißwassergeräten den Übergang vom Heißwasserbereich in den Koohendwasserbereich
anzeigt.
17. Schaltvorrichtung nach Anspruchl oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
mit einem zusätzlichen Reglerteil versehen ist, der von demselben temperaturabhängigen
Steuerorgan (2, 6) betätigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DE1053622B true DE1053622B (de) | 1959-03-26 |
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| DEL27384A Pending DE1053622B (de) | 1957-04-12 | 1957-04-12 | Temperaturabhaengige elektrische Schaltvorrichtung |
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