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DE1053499B - Verfahren zur Herstellung von gemischten Acetalen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gemischten Acetalen

Info

Publication number
DE1053499B
DE1053499B DEH31768A DEH0031768A DE1053499B DE 1053499 B DE1053499 B DE 1053499B DE H31768 A DEH31768 A DE H31768A DE H0031768 A DEH0031768 A DE H0031768A DE 1053499 B DE1053499 B DE 1053499B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ether
dimethyl
general formula
lower alkyl
alkyl radical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31768A
Other languages
English (en)
Inventor
August Sturzenegger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Hoffmann La Roche AG
Original Assignee
F Hoffmann La Roche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Hoffmann La Roche AG filed Critical F Hoffmann La Roche AG
Publication of DE1053499B publication Critical patent/DE1053499B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B9/00Essential oils; Perfumes
    • C11B9/0007Aliphatic compounds
    • C11B9/0015Aliphatic compounds containing oxygen as the only heteroatom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gemischten Acetalen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen gemischten Acetalen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Carbinol der allgemeinen Formel in welcher RI Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, mit einem Äther der allgemeinen Formel R2-0-CH = CH-R3 II in welcher R2 einen niederen Alkylrest und R3 Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, in Gegenwart eines sauren Kondensationsmittels umsetzt.
  • Geeignete Vertreter von Ausgangsverbindungen der Formel I sind z. B. 3,7-Dimethyl-octen-(6)-in-(1)-ol-(3), 3,7-Dimethyl-nonen-(6)-in-(1)-ol-(3) und 3,7,9-Trimethyldecen-(6)-in-(1)-ol-(3). AlsAusgangsmaterialderFormelII werden vorzugsweise niedere Alkenyläther verwendet, deren Alkenylrest 2 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, z. B. Äthyl-vinyläther, Methyl-vinyläther, Äthyl-propen-(1)-yl-äther, Äthyl-buten-(1)-yl-äther und ähnliche.
  • Die Umsetzung wird vorteilhaft mit äquimolekularen Mengen der beiden Reaktionskomponenten durchgeführt. Sie wird in Gegenwart saurer Kondensationsmittel vorgenommen. Zweckmäßig wird z. B. p-Toluolsulfonsäure oder Bortrifluorid verwendet. Die Reaktion verläuft unter starker Wärmeabgabe, und es hat sich als günstig erwiesen, durch Kühlen des Reaktionsgefäßes dafür zu sorgen, daß die Temperatur des Reaktionsgemisches die Raumtemperatur nicht übersteigt. Vorzugsweise wird die Temperatur durch ein Kühlbad zwischen ungefähr 0 und 15° C gehalten. Wenn erwünscht, kann die Umsetzung in einem inerten Lösungsmittel durchgeführt werden. Mit Vorteil wird ein zum Lösen von beiden Reaktionskomponenten geeignetes Lösungsmittel, z. B. Diäthyläther, gewählt. Es hat sich ferner als günstig erwiesen, dem Reaktionsgemisch einen Stabilisator, z. B. 2,5-Di-(tert. butyl)-hydrochinon, zuzusetzen.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Acetale entsprechen der folgenden allgemeinen Formel worin R1 und R3 Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest und R2 einen niederen Alkylrest bedeuten. Sie weisen charakteristische, an Cardamon und Hydroxycitronellal erinnernde Geruchsnoten auf und sind deshalb in der Riechstoffindustrie, z. B. als Riechstoffkomponenten, zur Herstellung von Parfüms und anderen wohlriechenden Produkten verwendbar.
  • Beispiel 1 76 g 3,7-Dimethyl-octen-(6)-in-(1)-ol-(3) werden 10 mg p-Toluolsulfonsäure und 5 mg 2,5-Di-(tert. butyl)-hydrochinon zugesetzt. Zu dieser Mischung fügt man unter Rühren 36 g Äthyl vinyläther. Das Reaktionsgemisch wird während 3 Stunden kräftig gerührt und durch Kühlen auf einer Temperatur zwischen 5 und 10° C gehalten. Man fügt schließlich 300 ccm Petroläther zu und neutralisiert die p-Toluolsulfonsäure durch sorgfältige Zugabe von Natriummethylat. Das erhaltene Gemisch wird zweimal mit je 200 ccm Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck fraktioniert. Bei einer Temperatur von 71 bis 73° C/0,5 mm erhält man als Hauptfraktion 1-Äthoxy-1-[3,7-dimethyl-octen-(6) -in- (1) -y1-(3) -oxy]-äthan; n25 = 1,4466 bis 1,4478.
  • Ausbeute: 900/, der Theorie.
  • Geruchsnote: Intensiver, blumiger, dem Hydroxycitronellal ähnlicher Geruch mit cardamonartiger Nebennote; sehr lang anhaftend.
  • Beispiel 2 Unter Rühren werden einer auf eine Temperatur von - 15° C vorgekühlten -Mischung von 91,2 g 3,7-Dimethylocten-(6)-in-(1)-ol-(3) und 7 mg p-Toluolsulfonsäure rasch 34,8 g flüssiger Methyl-vinyläther zugefügt. Ohne die Rührung zu unterbrechen, wird das Reaktionsgemisch nun während 4 Stunden bei einer Temperatur zwischen -10 und 0° C gehalten. Anschließend werden 300 ccm Diäthyläther zugefügt und die p-Toluolsulfonsäure mit Natriummethylat neutralisiert. Das Reaktionsgemisch wird zweimal mit je 200 ccm Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet; der Diäthyläther wird abgedampft, und der Rückstand wird unter vermindertem Druck fraktioniert. Dabei erhält man bei 72 bis 74° C/1,3 mm eine Hauptfraktion, welche aus 1-Methoxy-1-[3,7-dimethyl-octen-(6)-in-(1)-yl-(3) -oxy]-äthan besteht; nö5 =-1,4476 bis 1,4484.
  • Ausbeute: 81,4°% der Theorie.
  • Geruchsnote: Frisch holzig und nach Lilien riechend, ähnlich dem Geruch von Hydrocitronellal und Linalylacetat; sehr lang anhaftend.
  • Beispiel 3 Gleich wie im Beispiel 2 werden 50 g Isobutyl-vinyläther und 76 g 3,7-Dimethyl-octen-(6)-in-(1)-ol-(3) in Gegenwart von 30 mg p Toluolsulfonsäure umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 1-Isobutoxy-1-[3,7-dimethyl-octen-(6)-in-(1)-yl-(3)-oxy]-äthan vom Siedepunkt 95 bis 98° C/1,6 mm; nös = 1,4450 bis 1,4455.
  • Ausbeute: 79°/o der Theorie.
  • Geruchsnote: Interessanter natürlicher und frischer Geruch.
  • Beispiel 4 In analoger -Weise wie im Beispiel 2 wird durch Umsetzung von n-Butyl-vinyläther mit 3,7-Dimethyl-octen-(6)-in-(1)-ol-(3) 1-n-Butoxy-1-[3,7-dimethyl-octen-(6)-in-(1)-yl-(3)-oxy]-äthan vom Siedepunkt 94 bis 96° C/1,Omm gewonnen; st-D5 = 1,4492 bis 1,4500.
  • Ausbeute : 700/, der Theorie. Geruchsnote: Intensiver frischer, lilienartiger Geruch; sehr lang anhaftend.
  • Beispiel 5 In analoger Weise wie im Beispiel 2 wird durch Kondensation von Äthyl-vinyläther und 3,7-Dimethylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3) 1-Äthoxy-1-[3,7-dimethyl-nonen-(6)-in-(1)-yl-(3)-oxy]-äthan vom Siedepunkt 87 bis 90°C/ 1,2 mm gewonnen; n25 = 1,4499 bis 1,4506.
  • Ausbeute: 560/, der Theorie.
  • Geruchsnote: Ähnlich Hydroxycitronellal riechend mit einer leichten aldehydischen Nuance; lang anhaftend. Beispiel 6 In analoger Weise wie im Beispiel 2 wird durch Kondensation von Äthyl-vinyläther und 3,7,9-Trimethyldecen-(6)-in-(1)-ol-(3) 1-Äthoxy-1-[3,7,9-trimethyl decen-(6)-in-(1)-yl-(3)-oxy]-äthan vom Siedepunkt 104bis 106°C/ 1,2 mm gewonnen; n;5 = 1,4482 bis 1,4490.
  • Ausbeute: 710/, der Theorie.
  • Geruchsnote: Fettiger, an Cardamon und Hydroxycitronellal erinnernder Geruch, jedoch krautiger. Beispiel 7 91,2g 3,7-Dimethyl-octen-(6)-in-(1)-ol-(3) werdenlOmg p-Toluolsulfonsäure zugesetzt. Die erhaltene Mischung wird auf 0° C abgekühlt und unter Rühren mit 51,7 g Äthyl-propen-(1)-yl-äther versetzt. Das Reaktionsgemisch wird während 4 Stunden bei einer Temperatur zwischen 0 und 10° C gerührt und - anschließend mit 300 ccm Diäthyläther verdünnt. Der Katalysator wird durch vorsichtige Zugabe von Natriummethylat neutralisiert. Das Reaktionsgemisch wird nun bis zur lackmusneutralen Reaktion des Waschwassers mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird abgedampft und der Rückstand unter vermindertem Druck fraktioniert. Dabei erhält man 1-Äthoxy-1- [3,7-Dimethyl-o cten- (6) -in- (1)-y1- (3)-oxy]-propan als die bei 85 bis 86° C/1,0 mm siedende Hauptfraktion; nö5 = 1;4471 bis 1,4472.
  • Ausbeute: 64°/o der Theorie.
  • Geruchsnote: Fruchtiger, blumiger, an Linalylpropiönat erinnernder Geruch mit terpenähnlicher Nuance; sehr lang anhaftend.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von gemischten Acetalen der allgemeinen Formel worin R1 und R3 Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest und R2 einen niederen Alkylrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Carbinol der allgemeinen Formel mit einem Äther der allgemeinen Formel R2-0-CH= CH-R3 in welchen Formeln R1, R2 und R3 die obize Bedeutung haben, in Gegenwart eines sauren Kondensationsmittels umsetzt.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1-, : dadurch gelrennzeichnet, däß, die Umsetzurig-_ in . Gegenwart - von p-Tolüolsülfonsäure bei einer Temperatur äwischeri-0 3, .: _-und 15°.C -durchgeführt wird.'-Verfahren gemäß den Ansprüchen -1 und 2, dadurch- gekennzeichnet, daß die Umsetzung in Gegenwart eines Stabilisators, vorzugsweise 2,5-Di-(tert. butyl)-hydrochinon, durchgeführt wird. 4. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß äquimolekulare Mengen Carbinol und Äther verwendet werden.
DEH31768A 1956-12-11 1957-11-28 Verfahren zur Herstellung von gemischten Acetalen Pending DE1053499B (de)

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