DE1053315B - Handbetaetigte Wasserpumpe - Google Patents
Handbetaetigte WasserpumpeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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- F04B9/14—Pumps characterised by muscle-power operation
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine handbetätigte Wasserpumpe, insbesondere für Feuerlöschzwecke,
deren als Standbein ausgebildetes Saugrohr mit zwei weiteren Standbeinen, die durch eine Fußraste
für den Fuß einer Bedienungsperson starr miteinander verbunden sind, einen Dreibock bildet, dessen
oberes Ende mit einem Gelenklager versehen ist, das einen Anschlag zur Begrenzung des Ausschlages der
Standbeine hat.
Derartige Pumpen sind bekannt. Sie haben aber den Nachteil, daß sie beim Einsetzen in einen Eimer, Behälter
od. dgl. nur eine kleine Standfläche haben und bei unebenem Boden, insbesondere wenn dieser aus
gewölbten Pflastersteinen od. dgl. besteht, nicht feststehen.
Unter anderem sind handbetätigte Pumpen, vornehmlich zum Entleeren von Jauchegruben, bekannt,
die sich aus einer großen Zahl Einzelteile zusammensetzen, nämlich aus zwei gesonderten Stützbeinen, die
einzeln am Kopfende des Pumpenzylinders angelenkt sind, und Querverbindungen, die an den Stützbeinen
schwenkbar befestigt sind und mittels an ihren Enden befindlicher Haken in an Flanschen des Pumpenkörpers
angebrachten Ösen eingehakt werden können. Der in dieser Weise aus dem Pumpenzylinder und den
Stützbeinen gebildete Pumpenbock hat nur eine geringe Standsicherheit, weil sämtliche Lager-, Gelenk-
und Verbindungsstellen Spiel aufweisen. Um dieses Spiel bewegen sich die Einzelteile des Bockes beim
Angriff einer Kraft, wie sie beim Pumpen aufgewandt wird, gegeneinander. Abgesehen davon, daß die zur
Verschiebung der Pumpenbockteile untereinander aufzuwendende Kraft der auf den Pumpenschwengel zu
übertragenden Kraft verlorengeht, wird die Bedienungsperson unwillkürlich mit einer Hand nach dem Gestell
der Pumpe greifen, um es mittels der so gebildeten zusätzlichen Stütze standsicher zu machen und möglichst
kleine tote Wege des Pumpenschwengels entstehen zu lassen. Damit erreicht der Bedienende jedoch
nur einen Teil des gewünschten Erfolges, weil ihm nunmehr nur noch eine Hand zum Bedienen des
Pumpenschwengels frei bleibt. Durch die in dieser Weise erreichte geringere Kraftausnutzung des Bedienenden
wird aber das in der Pumpe zur Verfügung stehende Fördervolumen nur teilweise ausgenutzt.
Ein weitreichender Nachteil der bekannten Pumpe besteht noch darin, daß diese schon wegen ihres Gewichtes,
wesentlich aber auf Grund der aus vielen Einzelteilen bestehenden Konstruktion, ein umständliches
Auseinanderhaken der einzelnen Verstrebungen erfordert, so daß verhältnismäßig viel Zeit für die
Herstellung des betriebsbereiten Zustandes benötigt wird.
Nachteilig wirkt sich ferner das große Pumpen-Handbetätigte Wasserpumpe
Anmelder:
Jhr. Hendrik Willem van de Poll, Zeist
(Niederlande)
(Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Wiemuth, Patentanwalt,
Düsseldorf-Oberkassel, HansaaIlee 255
Düsseldorf-Oberkassel, HansaaIlee 255
Jhr. Hendrik Willem van de Poll, Zeist (Niederlande), ist als Erfinder genannt worden
gewicht, das im wesentlichen auf die große Zahl der Einzelteile zurückgeht, auf die Transportmöglichkeiten
aus. Der Einsatz von Hilfsvorrichtungen oder mehreren Hilfskräften ist daher für den Transport erforderlich.
Endlich erschwert auch eine solche Konstruktion die Unterbringung und Lagerung der Pumpe.
Eine andere bekannte sogenannte Fußpumpe ist mit einem am Fußgestell schwingend gelagerten Pumpenzylinder
bzw. Kolben ausgestattet. Die Pumpe ist zwischen zwei Teilen des Fußgestells angeordnet und
vor einem zu ihrem Antrieb dienenden Rahmen eingeschlossen, um sie vor Beschädigungen zu schützen.
Das Fußgestell besteht ferner aus zwei miteinander verbundenen, den Fußtritt bildenden, die Pumpe und
den Pumpenschwengel tragenden Fuß und einem dritten, an die ersteren heranklappbaren Stützhebel.
Von Nachteil ist bei dieser Pumpe die drehbare Lagerung des Pumpenzylinders und des teilweise als
Windkessel ausgebildeten Kolbens, da beim Auf- und Abschwingen des Pumpenschwengels in ihrer Richtung wechselnde Kräfte nicht in der Richtung der
Doppelstütze, vielmehr schräg dazu ausgeübt werden. Steht nun die Pumpe nicht sehr fest auf dem Erdboden,
etwa auf einer glatten Fläche, so ist eine Veränderung der vorbestimmten Stellung der Pumpe
während des Betriebes unausbleiblich.
Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile, wobei es vor allem darum geht, die Standsicherheit
der Pumpe zu erhöhen.
Ausgehend von einer handbetätigten Wasserpumpe, deren als Standbein ausgebildetes Saugrohr mit zwei
weiteren Standbeinen, die durch eine Fußraste für den Fuß einer Bedienungsperson starr miteinander
809 770/296
Claims (1)
- verbunden sind, einen Dreibock bildet, dessen oberes Ende mit einem Gelenklager versehen ist, das einen Anschlag zur Begrenzung des Anschlages der Standbeine hat, sieht die Erfindung eine weitere Ausgestaltung der Pumpe in der Weise vor, daß die nachstehenden Merkmale in ihr vereinigt sind:
a; Die Fußraste ist in einem im wesentlichen der halben Pumpenhöhe entsprechenden Abstand von der Standfläche der Pumpe angebracht;b) die Standbeine sind an ihren oberen Enden derart gekröpft und in einem einzigen, mit dem Saugrohr gemeinsamen Gelenk derart zusammengehalten, daß sie als ein einziges Teil in eine zum Saugrohr parallele Stellung klappbar sind;c) das Gelenklager für die klappbaren Standbeine ist unmittelbar am Pumpenkörper vorgesehen.Durch die Anordnung der Fußraste in bestimmter Höhe oberhalb der Standfläche ist erreicht, daß durch einen Teil des Körpergewichtes der Bedienungsperson eine abwärts gerichtete Kraft ausgeübt wird und daher die Standbeine beim Pumpen nicht zu einem seitlichen Verschieben neigen. Die Lage der Fußraste zwingt die Bedienungsperson außerdem in eine Körperhaltung, in welcher sie ein Bein als Standbein in der Nähe der am unteren Ende der beiden Standbeine stellt, während das andere Bein als Stützbein in angewinkelter Stellung und mit nach Höhe und Seite verändertem Abstützpunkt gegenüber dem anderen Standbein auf der Fußraste aufliegt. Durch den Umstand, daß die Auflagestellen für die Füße der Bedienungsperson in waagerechter und senkrechter Richtung Abstände aufweisen, wird ein sehr sicherer Stand des Bedienenden herbeigeführt.Weiter ist von erheblichem Vorteil dabei, daß der Abstand des Schwerpunktes der Bedienungsperson von ihren Standflächen sehr klein ist. Es ist also nicht nur die Standsicherheit der Pumpe selbst, sondern auch die der Bedienungsperson verbessert.Auch die A^erringerung der Einzelteile der Pumpe, die gegeneinander beweglich sind, trägt zur Erhöhung der Standsicherheit der Pumpe bei. Während bei der erwähnten bekannten Pumpe noch vier Gelenklager erforderlich sind, sieht die Erfindung nur ein einziges vor, also einen wesentlich einfacheren Aufbau, der mit einer größeren Betriebssicherheit verbunden ist.Mit der Vereinfachung des Aufbaues der Pumpe ist auch eine schnellere Betriebsbereitschaft verbunden, was gerade bei Feuerlöschpumpen von Bedeutung ist. Dabei ist es auch von Vorteil, daß sich die Pumpe nach der Erfindung leicht transportieren läßt, nur ein geringes Gewicht aufweisen kann und schließlich raumsparend untergebracht werden kann. Die Pumpe läßt sich beispielsweise ähnlich wie ein Feuerlöschschlauch an einer Gehäusewand oder außen an einem Fahrzeug befestigen.In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigtFig. 1 eine Seitenansicht der Pumpe in Gebrauchsstellung,Fig. 2 die Pumpe in Au'ßergebrauchssteilung undFig. 3 eine Rückansicht der Pumpe in Gebrauchsstellung.Mit 1 ist das Saugrohr bezeichnet. An seinem oberen Ende sind die Standbeine 2 und 3 angelenkt. Ihr saugrohrseitiges Ende bildet der U-förmige Bügel 6, in dem eine Bohrung vorgesehen ist, die einer in einem seitlichen Vorsprung des Saugrohres 1 eingebrachten Bohrung angepaßt ist. Für die Verbindung ist der Bolzen 5 durch die Bohrungen gesteckt. In der Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 stößt der U-förniige Bügel 6 gegen den vorspringenden Halter 7. In dieser Stellung ist ein Dreibock gebildet, der sehr standfest ist. Auf die in einem im wesentlichen der halben Pumpenhöhe entsprechenden Abstand von der Standfläche der Pumpe angebrachten Fußraste 4, durch die die Standbeine 2 und 3 fest miteinander verbunden sind, kann der Bedienende einen Fuß aufsetzen, so daß der Bedienende beide Hände zur Betätigung des Pumpenkolbens mittels des Handgriffes frei hat. So fällt ihm das Pumpen leicht, und gleichzeitig sind Schwankungen der Pumpe vermieden. Auf der der Anlenkung der Standbeine 2 und 3 gegenüberliegenden Seite des Saugrohres 1 ist der Anschluß für einen Spritzschlauch 9 vorgesehen.In der Außergebrauchsteilung können die Standbeine 2 und 3 in eine Stellung verbracht werden, wie sie die Fig. 2 zeigt. In dieser Lage ergibt sich die Möglichkeit einer Unterbringung der Pumpe auf sehr engem Raum.Pate >: τ λ ν s ρ ι; γ c η :Handbetätigte Wasserpumpe, insbesondere für Feuerlöschzwecke, deren als Standbein ausgebildetes Saugrohr mit zwei weiteren Standbeinen, die durch eine Fußraste für den Fuß einer Bedienungsperson starr miteinander verbunden sind, einen Dreibock bildet, dessen oberes Ende mit einem Gelenklager versehen ist, das einen Anschlag zur Begrenzung des Ausschlages der Standbeine hat, gekennzeichnet durch die Vereinigung nachstehender Merkmale:a) Die Fußraste (4) ist in einem im wesentlichen der halben Pumpenihöhe entsprechenden Abstand von der Standfläche der Pumpe angebracht;b) die Standbeine (2,3) sind an ihren oberen Enden derart gekröpft und in einem einzigen mit dem Saugrohr gemeinsamen Gelenk derart zusammengehalten, daß sie als ein einziges Teil in eine zum Saugrohr parallele Stellung klappbar sind;c) das Gelenklager für die klappbaren Standbeine (2, 3) ist unmittelbar am Pumpenkörper vorgesehen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 37 084;
französische Patentschrift Nr. 377 814.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 770/296 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955P0014963 DE1053315B (de) | 1955-10-12 | 1955-10-12 | Handbetaetigte Wasserpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955P0014963 DE1053315B (de) | 1955-10-12 | 1955-10-12 | Handbetaetigte Wasserpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053315B true DE1053315B (de) | 1959-03-19 |
Family
ID=591348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1955P0014963 Pending DE1053315B (de) | 1955-10-12 | 1955-10-12 | Handbetaetigte Wasserpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053315B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR377814A (fr) * | 1907-05-14 | 1907-09-16 | Japy Freres Et Cie Soc | Pompe à chevalet pliant ou fixe pour vidange des fosses à purin ou autres |
| AT37084B (de) * | 1907-11-05 | 1909-04-26 | Franz Nechvile | Fußpumpe. |
-
1955
- 1955-10-12 DE DE1955P0014963 patent/DE1053315B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR377814A (fr) * | 1907-05-14 | 1907-09-16 | Japy Freres Et Cie Soc | Pompe à chevalet pliant ou fixe pour vidange des fosses à purin ou autres |
| AT37084B (de) * | 1907-11-05 | 1909-04-26 | Franz Nechvile | Fußpumpe. |
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