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Buchungs- und ähnliche Rechenmaschine Die Erfindung betrifft Buchungs-
und- ähnliche Rechenmaschinen, insbesondere eine Maschine dieser Art, in der die
eingebrachten Angaben auf zwei eingeführten Belegen abdruckbar sind.
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Durch einen eingeführten Beleg steuerbare Vorrichtungen. die, wenn
die letzte Zeile des Beleges in Druckstellung gelangt, den Maschinenfreigabem-ech.anismus
sperren und bei denen die Sperrvorrichtung durch Drücken einer besonderen Steuertaste
abschaltbar ist, sind bereits bekannt.
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Eine Maschine mit zwei Drucktischen, von denen jeder eingeführtes
Belegmaterial aufnehmen kann, wobei jeder Tisch mit Zeilensuchtasten versehen ist,
mittels welcher die erste Druckzeile in Drucklage gebracht wird, ist ebenfalls bekannt.
In dieser letzteren Maschine sind zwei Belegfühler (einer für jede Drucklage)
vorgesehen, welche Symbol-Typenräder derart steuern können, daß eine Symbolart gedruckt
wird, wenn sich ein Beleg auf seinem Drucktisch befindet, und eine andere Symbolart
auf einen anderen Beleg gedruckt wird, wenn sich ein Beleg nicht auf seinem Drucktisch
befindet.
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Wenn jedoch zwei Belege in eine Maschine eingeführt «-erden, z. B.
eine Kontokarte und ein Sparbuch, die nicht immer gleichzeitig in der Maschine vorhanden
zu sein brauchen, kann es vorkommen, daß ein Beleg in der letzten verfügbaren Druckzeile
bedruckt wird, während auf dem <anderen Beleg zu diesem Zeitpunkt noch einige
Druckzeilen zur Verfügung stehen. In einem solchen Falle ist es notwendig, .daß
die bedruckte Karte z. B. durch das Drucken einer Zwischensumme in ihre Saldospalte
abgeschlossen wird, während ,die noch nicht vollständig bedruckte Karte während
des Druckens -der gemannten Zwischensumme unbeeinflußt verbleibt.
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Eine solche Steuerung des Druckens ist mit den obenerwähnten zwei
bekannten Einrichtungen nicht möglich. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es
daher, Einrichtungen vorzusehen, wodurch die in dem vorhergehenden Absatz erwähnten
Bedingungen selbsttätig unter der Steuerung ,der eingeführten Belege selbst erfüllt
werden, ohne daß der Maschinenbediener sich vergewissern muß, ob einer der Belege
die letzte Druckzeile erreicht hat oder nicht, sondern daß er lediglich die bedruckte
Karte nach Abdruck .der Zwischensumme herauszunehmen und sie durch eine neue Karte
zu ersetzen hat, welch letztere nach dem Einführen selbsttätig in die erste Druckzeile
geführt wird. Danach schaltet die Maschine bei jeder folgenden Einbringung beide
Belege zeilenmäßig weiter, bis ein Endsaldo gezogen ist, worauf beide Karten aus
der Maschine ausgestoßen werden.
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Demgemäß geht die Erfindung aus von einer rechnenden Buchungsoder
ähnlichen Rechenmaschine, mit mehreren Druckstellen mit wechselseitig steuerbaren
Druckwerken zum zeilenmäßigen Bedrucken je eines zweier in die Maschine einführbarer
Belege, mit durch Belegfühler steuerbarem Zeilenschalt- und Druckhammerabschalt-
und/oder Freigabemechanismus und ist dadurch gekennzeichnet, -daß ein Druckwerkssteuermechanismus
durch einzelne, je einem der Belege zugeordnete, die der letzten Druckzeile entsprechende
Stellung der Belege abfühlende Fühlerglieder so steuerbar ist, daß das zum Bedrucken
des einen noch nicht in der,der Drucklage der letzten Zeile entsprechenden Stellung
befindlichen Beleges vorgesehene Druckwerk abgeschaltet wird, wenn die letzte Zeile
des anderen Beleges in Druckstellung .ist.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen
erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der ganzen Maschine,
Fig. 2 ein Schaltschema ödes Motors und :der elektrischen Verbindungen zum Entsperren
der Maschine nach dem Abdruck eines Postens in der letzten Zeile entweder .des Kontobuches
oder der Kontokarte oder beider, Fig. 3 eine Einzelansicht eines Schiebers zum Freigeben
-der Maschine beim Drücken bestimmter Tasten der ersten Maschinensteuertastenbank,
Fig. 4 eine Einzelansicht eines Schalters und seines Antriebsarmes für den Antrieb
der Maschinenfreigabevorrichtung zum Entsperren der Maschine nach dem Bedrucken
der letzten Zeile entweder des Sparbuches, der Kontokarte oder beider, Fig.5 einen
Steuerschieber, der durch Drücken einer Taste der dritten Maschinen@steuertastenbank
antreibbar
ist und zum Schließen des in Fig.4 dargestellten Schalters
dient, Fig. 6 einen durch bestimmte Tasten der ersten Maschinensteuertastenbank
antreibbaren Steuerschieber zum Schließen des in Fig. 4 gezeigten Schalters, Fig.
7 eine Einzelansicht einer Einrichtung, .durch die sich nach dem Druck eines Postens
in .der letzten Zeile eines Sparbuches, einer Kontokarte oder beider die Sperrung
der Maschine verhindern läßt, so daß in der gleichen Zeile, in der der letzte Posten
abgedruckt worden ist, auch ein Saldo oder ein Überzug gedruckt oder aber der Beleg
ausgeworfen werden kann., Fig. 8A und 8B eine Draufsicht der verschiedenen Steuerscheiben
zum Steuern der Maschinenfunktionen sowie ihnen zugeordnete Fühlerglieder, Fig.
9 einen der Druckhammerantriebs- und -auswählmechanismen, Fig. 10 einen der Zettelfühlerantriebsmechanismen
mit einer Verbindung, über die der Druckhammer steuerbar ist, Fig.11 die Einrichtung,
die zum Antreiben der Andruckrolle und zum Steuern der Wirksamkeit der Förderrolle
dient, Fig. 12 einen Teil der Abfühleinrichtung für die Sparbuch- und Kontokartenteile
der Maschine (je eine Abfühleinrichtung ist für jeden dieser Teile vorgesehen),
Fig. 13 die Einrichtungen zum Fördern und Auswerfen des Sparbuches und der Kontokarte
(Andruckrollenantrieb) sowie eine ihnen zugeordnete Steuerscheibe, Fig.14 eine Draufsicht
auf die Sparbuch- und Kontokartenvorschubeinrichtungen sowie verschiedener diesen
zugeordneter Steuermittel, Fig. 15 eine perspektivische Ansicht. der Einrichtung
der Fig. 16, Fig. 16 die Abfühlieinrichtung, die das Sparbuch abfühlt und,die Maschinenfreigabeeinrichtung
sperrt, nachdem die letzte Zeile bedruckt worden ist, Fig. 17 einen Teil der Einrichtung
der Fig. 16 sowie eine Verbindung von diesem zu einer übertragungseinrichtung, die
die Druck- und Auswurfeinrichtung steuert, nachdem die letzte Zeile bedruckt worden
ist, Fig. 18 einen Teil der in Fig. 15 und 17 dargestellten Einrichtung, Fig. 19
einen Teil der in Fig. 15 und 16 dargestellten Einrichtung, Fig. 20 einen Teil der
Übertragungseinrichtung sowie ihres Antriebsmsttels,welches die übertragungseinrichtung
antreübt,.wenn die letzte Zeile der Kontokarte bedruckt wird, Fig. 21 eine Einzelansicht
der Antriebseinrichtung für den Übertragungssatz zum Antreiben der Steuermittel
für die Druck- und Auswurfeinrichtung,wenn die letzte Zeile der Kontokarte bedruckt
worden ist, Fi.g.22 ein weiteres Glied des Übertragungssatzes zum Steuern des Druckwerkes,
wenn die letzte Zeile der Kontokarte bedruckt worden ist, Fig.23 einen Teil der
Übertragungseinrichtung zum Steuern der Druck- und Auswurfeinrichtungen, wenn .die
letzte Zeile des Sparbuches bedruckt worden ist, Fig.24 eine Einzelansicht eines
weiteren Gliedes des Übertragungssatzes zum Steuern der Druck- und Auswurf einrichtungen,
wenn die letzte Zeile des Sparbuches bedruckt worden ist, Fig. 25 ein weiteres Glied
der Übertragungseinrichtung zum Steuern des Druckwerkes, `nenn die letzte Zeile
einer Kontokarte bedruckt worden ist, Fig. 26 eine Einzelansicht der Steuerscheibe
und des mit ihr zusammenarbeitenden Abfühlgliedes zum Steuern des Druckwerkes, wenn
die letzte Zeile einer Kontokarte bedruckt worden :ist, Fig. 27 ein weiteres Glied
der übertragungseinrichtung zum Steuern des Druckwerkes, wenn die letzte Zeile des
Sparbuches bedruckt worden ist, Fig. 28 einen Tei1.der Übertragungseinrichtung zum
Steuern des Druckwerkes, wenn die letzte Zeile des Sparbuches, bedruckt worden ist,
Fig. 29 eine Einzelansicht des Steuergliedes und des mit ihm zusammenarbeitenden
Abfühlgliedes zum Steuern des Druckwerkes, wenn die letzte Zeile des Sparbuches
bedruckt worden ist.
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Fig. 30 eine Draufsicht der Einrichtung zum Sperren der Maschinenfreigabeeinrichtung,
wenn .die letzte Zeile des Sparbuches oder der Kontokarte bedruckt worden ist, sowie
die Vorrichtung, -durch .die die Maschinenfraigabeeinrichtung entsperrbar ist, um
zu ermöglichen, daß in die gleiche Zeile, in der der letzte Posten abgedruckt worden
ist, entweder ein Saldo oder ein Überzug gedruckt wird, Fig. 31 einen Teil der Einrichtung
zum Entsperren der beim Bedrucken der letzten Zeile das Sparbuches oder der Kontokarte
gesperrten Maschinenfreigabeeinrichtung sowie bestimmte Glieder zum Entsperren der
Maschinenfreigabeeinrichtung so, ,daß in der gleichen Zeile, in der der letzte Posten
abgedruckt worden ist, entweder der Saldo oder ein Überzug gedruckt werden kann,
Fig.32 eine Seitenansicht der Einrichtung zum Sperren der Maschinenfreigabeeinrichtung
nach dem Bedrucken der letzten Zeile eines Sparbuches oder einer Kontokarte zusammen
mit der Vorrichtung zum Entsperren :der gesperrten Maschinenfreigabeeinrichtung
derart, daß in der gleichen Zeile, in .der .der letzte Posten abgedruckt worden
ist, ein Saldo oder ein Überzug in der Saldospalte gedruckt werden kann, Fig. 33
eine Einzelansicht der mit .der Kontokarte zusammenarbeitenden Abfühleinrichtung
zum Sperren der Maschinenfreigab.eein.richtung nach der Einstellung der letzten
Zeile in die Druckstellung. Allgemeines Die Erfindung wird an Hand einer an sich
bekannten, in Sparkassen verwendeten Maschine beschrieben. Jeder Kunde einer Sparkasse
besitzt bekanntlich ein Sparbuch, welches er bei der Einzahlung oder Abhebung von
Beträgen dem Kassierer der Sparkasse vorlegt. Die gleichen Angaben, .die in das
Sparbuch des Kunden eingetragen werden, erscheinen auch auf der von der Sparkasse
für den betreffenden Kunden geführten Kontokarte. D:ie Maschine weist drei Druckstellen
auf, und zwar eine linke (Fig. 1) zum Bedrucken der auf einen Drucktisch gelegten
Kontokarten, eine mittlere zum Bedrucken der auf einen Drucktisch gelegten Sparbücher
und eine rechte zum Bedrucken eines in der Maschine bleibenden Kontrollstreifens
mit sämtlichen in den Sparbüchern und Kontokarten abgedruckten Angaben. Die Kontrollstreifeneinrichtung
ist an sich bekannt und daher in den Erfindungsunterlagen nicht näher dargestellt.
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Die Maschine ist ferner mit einer Zeileneinstellvorrichtung versehen.
Der Maschinenbediener stellt das Sparbuch und die Kontokarte auf dem entsprechenden
Drucktisch nach der zuletzt bedruckten Zeile ein. Es mag sein, daß die letzte Eintragung
indem Sparbuch nicht in ,der gleichen Zeile wie auf der Kontokarte erfolgte, jedoch
ist @die Vorschubeinrichtung so steuerbar,
daß die auf der Kontokarte
und die in .dem Sparbuch als nächste zu bedruckende Zeile ohne Rücksicht darauf,
welche Zeile des anderen Beleges in die Druckstellung gebracht werden soll, ausgewählt
wird. Nachdem entweder in dem Sparbuch oder auf der Kontokarte oder aber sowohl
in d.em Sparbuch als auch auf der Kontokarte die letzte Zeile bedruckt worden ist,
wird die Maschinenfreigabeeinrichtung gesperrt, so daß weitere Einlagen oder Abhebungen
in, der Maschine nicht mehr registrierbar sind. Ein Saldo läßt sich jedoch in der
gleichen Zeile, in der der letzte Einlage-oder Abhebungsposten gedruckt worden ist,
in einer Saldospalte drucken, wenn die nach dem Bedrucken der letzten Zeile gesperrte
Maschine durch Drücken einer »Saldo«-Taste, einer »Ztvischensaldo«-Taste oder einer
»Überzug«-Taste entsperrt wird.
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Das Sparbuch weist - von links nach rechts gesehen - Spalten für folgende
Angaben auf: Erste Spalte - das Datum, an dem ein Betrag eingezahlt oder abgehoben
worden ist, und Symbole, die anzeigen, welche Tasten in der dritten und in der ersten
Maschinensteuertastenbank gedrückt worden sind. Zweite Spalte - Beträge. Dritte
Spalte - die Tasten der zweiten Maschinensteuertastenbank kennzeichnende Kennbuchstaben
sowie Beträge. Vierte Spalte -Salden und Symbole, die anzeigen, welche Taste in
der ersten Maschinensteuertastenbank jeweils gedrückt worden ist.
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Die Kontokarte weist - von links nach rechts gesehen - folgende Spalten
auf: Erste Spalte - das Datum der Eintragung und Symbole, die anzeigen, welche Taste
in der zweiten Maschinensteuertastenbank gedrückt worden ist, und Symbole, die anzeigen,
welche Tasten in der dritten und ersten Maschinensteuertastenbank gedrückt worden
sind. Zweite Spalte - Beträge. Dritte Spalte - zwei Symbole, die anzeigen, welche
Tasten in der zweiten 1\#aschinensteuertastenbank gedrückt worden sind, sowie Beträge.
Vierte Spalte - Salden und die jeweils in !der ersten Maschinensteuertastenbank
gedrückte Taste kennzeichnende Symbole. Fünftre Spalte -Beträge und die in der zweiten
Ma:schinensteuertastenbank jeweils gedrückte Taste kennzeichnende Symbole.
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Sowohl dem Sparbuch-Druck"verksteil als auch dem Kontokarten-Druckwerksteil
sind Fühlerglieder zugeordnet, welche die entsprechenden Druck- und Vorschubmechanismen
sperren, -,wenn auf dementsprechenden Drucktisch kein Sparbuch bzw. keine Kontokarte
liegt.
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Es folgt eine kurze Beschreibung der Funktionen, welche die einzelnen
Tasten der drei Maschinensteuertastenbänke ausüben. » S al.do«-Taste Wird die »Saldo«-Taste
121 (Fig. 1) allein oder in Verbindung mit der »Probesal@do«-Taste der zweiten Maschinensteuertastenbank
gedrückt, so wird die Plus-Seite des Addier-Subtrahier-Werkes entleert. Bei überzogenem
Addier-Subtrahier-Werk ist die »Sal,do«-Tast.e gegen Drücken gesperrt. Ein Drücken
der »Saldo«-Taste bewirkt einen Abdruck auf dem Kontrollstreifen, in Spalte 4 der
Kontokarte und in dem Sparbuch und anschließend den Auswurf der Kontokarte und des
Sparbuches. Diese Taste ist eine Maschinenfreigabetaste, d. h., durch ihr Drücken
wird ein Maschinenarbeitsspiel ausgelöst. Der nach dem Bedrucken der letzten Zeile
der Kontokarte oder des Sparbuches gesperrte Maschinenfreigabemechanismus ist durch
Drücken der »Saldo«-Taste entsperrbar, so daß in -der gleichen Zeile des Sparbuches
oder der Kontokarte, in der der letzte Betrag gedruckt worden ist, noch ein Saldo
gedruckt werden kann.
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»Zwischensaldo«-Taste Diese Taste 122 läßt sich in Verbindung mit
der Taste A oder der Taste B in der ersten Maschinensteuertastenbank drücken. Sie
ist gegen Drücken gesperrt, wenn das Addier-Subtrahier-Werk einen Überzugenthält.
EnthältdasAddier-Subtrahier-Werkeinen Plus-Betrag, so wird durch das Diücken .der
»Zwischensai-do«-Taste die Plus-Seite des Addier-Subtrahier-Werks ausgewählt und
der in ihr gespeicherte Betrag in dem Sparbuch und/oder auf der Kontokarte abgedruckt.
Die »Zwischensaldo«-Taste steuert den Druck in der Spalte 4 der Kontokarte und des
Sparbuches und verhindert ein Auswerfen dieser beiden Belege. Auch diese Taste ist
eine Motorfreigabetaste, d. h., durch ihr Drücken wird ein Maschinenarbeitsspi.el
ausgelöst. Der nach dem Bedrucken der letzten Zeile in -dem Sparbuch oder auf der
Kontokarte gesperrte Maschinenfreigabemechanismus wird durch Drücken der »Zwischensaldo«-Taste
entsperrt, so daß ein Saldo in der zuletzt bedruckten Zeile gedruckt werden kann.
Falls die »Zwischensaldo«-Taste nach dem Bedrucken der letzten Zeile in dem Sparbuch
gedrückt wird, schaltet die »Saldo@«-Taste den Druck in der Spalte 4 der Kontokarte
aus und bewirkt den Auswurf des Sparbuches. Wird die »Zwischensaldo«-Taste nach
:dem Bedrucken der letzten Zeile der Kontokarte gedrückt, so wird der Druck in der
Spalte 4 des Sparbuches ausgeschaltet und die Kontokarte ausgeworfen. Wird die »Zwischensal:do«-Taste
gedrückt, nachdem die letzte Zeile sowohl auf der Kontokarte als auch in dem Sparbuch
bedruckt worden ist, so wird der Zwischensaldo in der Spalte 4 des Sparbuches und
der Kontokarte gedruckt, woraufhin beide Belege aus der Maschine ausgeworfen werden.
»Überzug «-Taste Die »Überzug«-Taste 123 ist eine Motorfreigabetaste, welche -die
Maschine für einen zwei Arbeitsspiele umfassenden Maschinengang freigibt. Bei einen
Plus-Betrag enthaltendem ist diese Taste gegen Drücken gesperrt, d. h., sie ist
nur zum Entleeren der Minus-Seite des Addier-Subtrahier-Werkes drückbar. Durch Drücken
der »Überzug«-Taste wird in Spalte 4 der Kontokarte und des Sparbuches ein Abdruck
und alsdann der Auswarf beider Belege bewirkt. Ist der Maschinenfreigabennechanismus
nach dem Bedrucken :der letzten Zeile gesperrt, so wird er durch den Merzubmechanismus
wieder entsperrt, so daß ein Überzugarbeitsgang durchführbar ist. »Minus«-Taste
Ein Drücken der »Minus«-Taste 124 bewirkt, daß in dem Addier-Subtrahier-Werk eine
Subtraktion durchgeführt wird und in Spalte 4 sowohl der Kontokarte als auch des
Sparbuches ein Abdruck erfolgt.
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Einzelbeschreibung Gemäß Fig. 1 weist das Maschinentastenfeld acht
Reihen Betragstasten 120 und drei Reihen Maschinensteuertasten 121 bis 129, 131
bis 139 und 141 bis 149 auf. Diese Betrags- und Maschinensteuertasten steuern die
üblichen Einstellmechanismen (nicht gezeigt). Die Steuertasten 121 bis 125, 131
bis-134, 138 und 141 bis
149 sind Maschinen.freigabetasten, d. h.,
durch ihr Drücken wird ein Maschinenarbeitsgang ausgelöst. Die Steuertasten 126
bis 129, 135 bis 137 und 139 sind selbst keine Maschinenfreigab,etasten, sondern
müssen in Verbindung mit anderen, Maschinengänge auslösenden Tasten gedrückt werden.
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Die Maschine ist durch einen Elektromotor oder mittels einer Handkurbel
(nicht gezeigt) antreibbar, so daß eine Hauptnockenwel e 200 in bekannter Weise
antreibbar ist.
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Zur Freigabe der Maschine sind in jeder der ersten, zweiten bzw. dritten
Steuertastenbank Steuerschieber, z. B. Schieber 881 (Fig. 3) vorgesehen, die nach
links infolge des Drückens bestimmter Tasten dieser drei Steuertastenbänke verschoben
werden und auf Rollen 884 gleiten. Ein in dem Schieber 881 befestigter Stift 885
befindet sich in Anlage mit dem oberen Ende eines auf einer Welle 887 befestigten
Armes 886. Beim Drücken der »Saldo«-Taste 121, der »Zwischensaldo«-Taste 122, der
»Überzug«-Taste 123, der »Minus«-Taste 124 oder der »Auswurf«-Taste 125 verschiebt
ein in ihrem Schaft befestigter, mit einer Schrigfläche 888 des Schiebers 881 zusammenarbeitender
Stift 579 den Schieber 881 nach links (Fig. 3), so@ daß dessen Stift 885 den Arm
886 und die Welle 887 im Gegenzeigersinn verschwenkt. Mit der Welle 887 ist ferner
eine Klinke 606 verstiftet, deren oberes, hakenförmiges Ende normalerweise über
einem Vierkantstift 610 liegt, der von einem auf -einer bekannten Freigabewelle
264 befestigten Arm 608 getragen wird. Durch die Linksverschiebung des Schiebers
881 wird also -die Klinke 606 zusammen mit dem Arm 886 und der Welle 887 im Gegenzeigersinn
geschwenkt, wodurch sein hakenförmiges Ende von .dem Vierkantstift 610 abgehoben,
d. h. aus seiner Bewegungsbahn verschwenkt wird. Dies ermöglicht einer Feder, die
Freigabewelle 264 im Gegenzeigersinn zu schwenken und dadurch die Maschine freizugeben.
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Ein auf der Freigabewolle 264 (Fig. 32) befestigter Arm 937 ist über
ein Verbindungsglied 939 mit einem dreiarmigen, auf einer Achse 940 gelagerten Hebel
938 verbunden. Eine Fader 941, die zwischen. einem in dem Verbindungsglied 939 befestigten
Stift 942 und einem in einer Maschinenseitenwand befestigten Stift (nicht gezeigt)
gespannt ist, sucht den Hebel 938 im Uhrzeigersinn und -den Arm 937 im Gegenzeigersinn
zu ziehen und dadurch die Freigabewelle 264 im G.egenzeigersinn zu schwenken. Eine
solche Gegenzeigerschwenkung der Freigabewelle264 wird jedoch normalerweise durch
:die in der Bewegungsbahn .des Vi.erkantstiftes 610 (Fig. 3) liegenden Klinke 606
verhindert.
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Erst wenn die Klinke 606 durch das Drücken einer Steuertaste in der
bereits beschriebenen Weise im Gegenzeigersinn aus der Bewegungsbahn :des Vierkantstiftes
610 geschwenkt wird, vermag die Feder 941 (Fig. 32) das Verbindungsglied 939 abwärts
zu ziehen und dadurch den dreiarmigen Hebel 938 so weit im Uhrzeigersinn
zu schwenken, daß ein in idiesem befestigter Vierkantstift 962 aus der Bewegungsbahn
eines Winkelhebels 946 gelangt. Dies ermöglicht einer Feder 949, den Winkelhebel
946 im Gegenzeigersinn zu schwenken, bis eine an ihm vorgesehene Abbiegung 947 an
einem Anschlag 948 anläuft. Die Uhrzeigerbewegung des Hebels 938 wird durch eine
an ihm vorgesehene, mit einem Anschlag 933 zusammenarbeitende Abbiegung 932 begrenzt.
Der Anschlag 933 ist an einer Maschinenseitenwand befestigt.
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Der Winkelhebel 946 ist auf einer Welle 350 befestigt, die beim Drücken
einer Maschinenfreigabetaste in bekannter Weise im Gegenzeigersinn geschwenkt wird
und dadurch einen Schalter 959; 961 (Fig. 2) schließt und einen Antriebsmotor 1216
einschaltet.
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In eine in dem Winkelhebe1946 (Fig.32) vorgesehene Ausnehmung ragt
ein Stift 9621, der von einem auf der Achse 940 gelagerten Hebel
963 getragen wird. Wird der Hebel 938 beim Drücken einer Maschinenfreigabetaste
im Uhrzeigersinn verschwenkt und dadurch der Vierkantstift962 aus der Bewegungsbahn
des Winkelhebels 946 gebracht, so verschwenkt dieser unter dem Einfluß der Feder
949 den Hebel 963 so weit im Uhrzeigersinn, daß seine Fläche 964 in die Bewegungsbahn
einer Rolle 965, die zwischen einer Scheibe 966 und einem Nocken. 975 angebracht
ist, gelangt. Die Scheibe 966 und der N,Tocken 975 sind auf der Hauptnockenwelle
200 befestigt. Bei der Uhrzeigerbewegung des Hebels 938 gelangt ferner sein Arm
967 in die Bewegungsbahn .eines Stiftes 9651.
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Nach ungefähr zwei Dritteln der Umdrehung der Hauptnocken@velle200
läuft die Ro11e965 an der Kante 964 an und verschwenkt .den Hebel 963 im
Gegenzeigersinn (Fig.32) und dadurch den Winkelhebel 946 sowie .die Welle 350 im
Uhrzeigersinn. Bei dieser Uhrze@igerbewegung gelangt die linke Fläche des Winkelhebels
946 wieder aus der Bahn des Vierkantstiftes 962. Bei der weiteren. Drehung,der Hauptnockenwelle
200 läuft der Stift 9651 .an -dem Arm 967 des Hebels 938 an und versch-,venkt diesen
im. Gegenzeigersinn zurück in seine Normalstellung. Während der Gegenzeigerbewegung
des Hebels 938 wird die Freigabewelle 264 durch das Verbindungsglied 939 und den
Arm 937 über ihre Normalstellung hinausbewegt, woraufhin sich der Vierkantstift
610 und 1895 (Fig. 3) erneut unter die Klinke 606 bewegt. Alsdann legt sich die
Klinke 606 wieder über den Vierkantstift 610.
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Der Stift 9651 läuft ferner an Odem Fo.rtsatz eines mittels einer
Nabe mit dem Arm 938 verbundenen Armes 3016 an und hält, nachdem die Rolle 965 von
,dem Arm 967 des Hebels 938 abgeglitten ist, den Hebel 938 - fest. Dies verhindert
eine nachträgliche Freigabe der Maschine his zur Beendigung des Maschinenarbeitsspieles.
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Kurz vor Beendigung des Maschinenganges wird der Schalter 959, 961
(Fig. 2) in 'bekannter Weise unter der Steuerung eines Nockens wieder geöffnet und
dadurch der Antriebsmotor abgeschaltet. Druckwerk Wie schon erwähnt, weist die Maschine
..drei Druckwerksteile auf, nämlich einen zum Bedrucken eines Kontrollstreifens,
einen zum Bedrucken von Sparbüchern und einen zum Bedrucken von Kontokarten. Der
Sparbuch-Druckwerkstenl ist für Vierspalterndruck und der Kontokarten-Druckwerksteil
für Fünfspaltendruck vorgesehen. Jeder in dem Sparbuch und auf der Kontokarte zu
bedruckenden Spalte ist je ein Druckhammer zugeordnet, d. h., es sind neun Druckhämmer
vorhanden, die für einen Druckhub jeweils in bekannter Weise durch unter der Steuerung
der drei Steuertastenbankeinstellmechanismen einstellbare, in ihrem Umfang Einschnitte
aufweisende Steuerscheiben auswählbar sind. Gewisse andere mit Einschnitten versehene
Scheiben sind unter der Steuerung von Kontokarten-und Sparbuchfühlerglüedern so
einstellbar, daß sie die ausgewählten Druckhämmer :ausschalten, wenn auf dem Druckfrisch
kein Sparbuch oder keine Kontokarte liegt. Eine zusätzliche Steuerung dient zum
Unwirksammachen des Maschinenfreigabemechanismus nach
dem Bedrucken
der letzten Zeile der Kontokarte, des Sparbuches oder beider.
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Wie die Einschnitte in dem Umfang der verschiedenen Steuerscheiben
angeordnet sind, hängt von .dem System ab, für welches die Maschine verwendet werden
soll.
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Druckhammerantriebseinrichtung Die Spaltendruckhämmer für die Kontokarte
und das Sparbuch sind unter der Steuerung der Antriebsmech.an.ismen wahlweise antreibbar.
Da dile ,den Druckhämmern zugeordneten Antriebseinrichtungen gleich sind, sei hier
nur eine, und zwar die dem Druckhammer für die »S;aldo«-Spalte des Sparbuches zugeordnete
beschrieben. Jeder Druckhammer 1420 (Fis. 9) besteht aus zwei Armen, die an ihren
einen Enden durch eine auf einer Achse 1421 gelagerte Nabe miteinander verbunden
sind und an ihren anderen Enden ein U-förmiges Glied 1422 tragen, in welches ein
Druckblock 1423 eingesetzt isst. Das U-förmige Glied 1422 weist einen abwärts gerichteten
Fortsatz 1424 auf, der über ein Paar Verbindungsglieder 1425 und mittels eines Bolzens
1426 mit einem auf einer Achse 1428 angebrachten Arm 1427 verbunden ist.
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An dem sdie Verbindungsglieder 1425 mit dem Arm 1427 verbindenden
Bolzen 1426 ist ein Verbindungsglied 1431 angelenkt, dessen rechtes Ende von einem
in einem Lenker 1433 befestigten Bolzen 1432 getragen wird. Der Lenker1433 ist an
seinem oberen Ende mittels eines Bolzens 1434 drehbar an einem auf einer Welle 1443
frei schwenkbar gelagerten Arm 1435 angebracht. Das rechte Ende des Verbindungsgliedes
1431 ist so gestaltet, daß es einen Haken 1436 bildet, welcher nach unten bewegbar
und mit einer Stange 1437 in Eingriff bringbar ist. Die Stange 1437 wird von. zwei
durch Nocken antreibbaren, auf einer Achse 1439 gelagerten Winkelhebel 1438 getragen.
Jedes der vier Verbindungsglieder 1431 des Sparbuch-Druckwerksteiles kann mit seinem
rechten, hakenförmigen Ende 1436 in Eingriff mit jener Stange 1437 gebracht werden.
Die Winkelhebel 1438 tragen je zwei Rollen, die mit einem auf einer Druckwerksnockenwelle
1441 befestigten Nockenpaar 1440 zusammenarbeiten.
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Die Druckwerksnockenwelle 1441 (Fis. 9) isst von der Hauptnockenwelle
200 aus über ein entsprechendes Getriebe so antreibbar, daß sie bei jeder Uhrzeigerdrehung
der Hauptnockenwelle 200 einmal im Gegenzeigersinn gedreht wird.
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Wird während des Maschinenganges der Lenker 1433 unter der Steuerung
der mit Einschnitten, versehenen Steuerscheiben, z. B. der Scheibe 1408, in später
zu beschreibender Weise so abwärts bewegt, daß sich das hakenförmige Ende 1436,des
Verbindungsgliedes 1431 über die Stange 1437 legt, so wird das Verbindungsglied
1431 bei der Gegenzeigerbewegung der Winkelhebel 1438 und der Stange 1437 nach rechts
(Fis. 18) gezogen und dadurch das durch die Verbindungsglieder 1425 und den Arm
1427 gebildete Kniegelenk gestreckt. Dies belvirkt, daß der Druckhammer 1420 .m
Uhrzeigersinn geschwenkt und gegen das Sparbuch gedrückt und dieses wiederum gegen
die Typenräder 465 ,gepreßt wird.
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Ob der Lenker 1433 abwärts bewegt und das hakenförmige Ende 1436 in
Eingriff mit der Stange 1437 gebracht wird, hängt von der Einstellung der Steuerscheiben,
z. B. der Scheibe 1408 ab. Der Arm 1435 ist mittels einer drehbar auf der Welle
1443 gelagerten Nabe mit einem Arm 1442 verbunden, an dessen unterem Ende ein Fühlerglied
1444 angelenkt ist. Eine an einer Stange 1446 eingehängte und an dem Arm 1442 angreifende
Feder 1445 zieht :das Fühlerglied 1444 mach links. Diese Linksbewegung .des FühlergIiedes
1444 wird durch einen in dem Arm 1435 befestigten Stift 1447 begrenzt, der sich.
in Anlage mit einem auf der Welle 1443 befestigten Arm 1448 befindet (vgl. auch
Fig. 7). An dem Arm 1448 sind. zwei Rollen 1449 angeordnet, die mit zwei auf der
Hauptnockenwelle 200 befestigten Nocken 1450 zusammenarbeiten.
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Nachdem die Steuerscheiben, z. B. die Scheibe 1408 gemäß Fig.9, unter
der Steuerung der Maschinensteuertastenbankeinstellmechanism.en eingestellt worden
sinid, schwenken idie Nocken 1450 den Arm 1448 im Uhrzeigersi:nn (Feig. 9). Dies
ermöglicht der Feder 1445, den Arm 1435 im Uh.rzeigersinn zu ziehen und dadurch
den Lenker 1433 abwärts zu bewegen, vorausgesetzt"daß durch die Einstellung der
Steuerscheiben in ihnen vorgesehene Einschnitte in Gegenüberstellung mit drehbar
an idem Fühlerglied 1444 angebrachten Abfühlkl nken 1451 gelangt sind. Sparbuch-
und Kontokartenabfühleinrichtung Jedem Druckwerksteil, d. h.. dem Druckwerksteil
für das Sparbuch und dem Druckwerksteil für die Kontokarte, 'ist eine neuartige
Abfühleinrichtung zugeordnet, die feststellt, ob auf dem Drucktisch ein Sparbuch
bzw. eine Kontokarte liegt oder nicht. Befindet sich auf dem Drucktisch ein Sparbuch
bzw. eine Kontokarte, so ist der Antrieb der ausgewählten Druckhämmer möglich. Liegt
dagegen auf dem Drucktisch kein Sparbuch bzw. keine Kontokarte, so schaltet die
Abfühleinrichtun:g die Antriebseinrichtung für die ausgewählten. Druckhämmer aus.
-
Jeder Druckwerksteil enthält ein Füh.lergl'ied 1460 (Fis. 12), welches
sich mittels eines Langloches an einem Stift 1461 verschiebbar führt und mit seinem
unteren Ende an einem mehrarmigen Hebel 1462 angelenkt ist. Eine an dem mehrarmigen
Hebel 1462 angreif ende Feder 1463 sucht den Hebel 1462 ständig im Gegenzeigersinn
zu ziehen und dadurch das Fühlergli.ed 1460 aufwärts zu bewegen, wird jedoch normalerweise
durch eine an einem Ansatz 1465s des Hebels 1462 anliegende Klinke 1464, die :den
Hebel 1462 in der in Fig.12 gezeigten Stellung hält, daran gehindert. Die Klinke
1464 ist auf einem von einem Arm 1467 (Fis. 10) getragenen Bolzen 1466 gelagert.
Eine Feder 1469 hält die Klinke 1464 normalerweise in Anlage mit einer Fläche eines
Hebels 1470, der ebenso wie der Arm 1467 auf einer Welse 1471 drehbar gelagert ist.
Ein Verbindungsglied 1468 verbindet den Arm 1467 beweglich mit einem Winkelhebel
1472, der mittels einer Rolle 1473 mit einem auf der Nockenwelle 1441 befestigten
Nocken 1474 zusammenarbeitet. An dem Nocken 1474 ist eine Rolle 1475 angebracht,
die, wenn sich der Nocken 1474 am Anfang eines Maschinenganges im Gegenzeigersinn.
(Fis. 10) zu drehen beginnt, an einer an dem Winkelhebel 1472 vorgesehenen Schulter
1476 anläuft und den Winkelhebel 1472 schnell im Uhrzeigersinn schwenkt. Dies bewirkt,
.daß das Verbindungsglied 1468 nach links (Fis. 10) bewegt, der Arm 1467 im Gegenzeigersinn
geschwenkt und die Klinke 1464 von Odem Ansatz 1465 des Hebels 1462 wegbewegt wird,
so daß die Feder 1463 den Hebel 1462 im Gegenzeigersinn zu schwenken und dadurch
:das Fühlerglied 1460 anzuheben vermag.
-
Trifft das Fühlerglied 1460 auf ein eingelegtes Sparbuch oder auf
eine Kontokarte, @so wird der Hebel 1462 in seiner Bewegung angehalten, noch bevor
die Klinke 1464 ihre Bewegung vollständig beendet hat.
Die Klinke
1464 verläßt in diesem Fall eine in dem Hebel 1462 .ausgearbeitete Kerbe 1478 und
gleitet auf der Kante 1479 des Hebels 1462 entlang.
-
Bewegt sich das Fühlerglied1460 infolge des Nichtvorhandenseins eines
Beleges in dem Druckwerksteil vollständig aufwärts, so folgt der Hebel 1462 der
Klinke 1464 während ihrer ganzen Bewegung, bis diese schließlich hinter die Fläche
1480 des Hebels 1470 fällt. Während der durch den Nocken 1474 bewirkten Rückstellung
der Klinke 1464 in ihre l\Tormalstellung wird der Hebel 1470 (Fig: 12) und dadurch
über ein Verbindungsglied 1481 ein auf der Achse 1439 gelagerter Winkelhebel 1482
im Uhrzeigersinn geschwenkt. Der Winkelhebel 1482 weist eine Ausneh= mung auf, in
die ein ebenfalls auf der Achse 1439 gelagerter Bügel 1483 (vgl: auch Fig. 9 und
12) eingepaßt ist. Der Bügel 1483 liegt vor sämtlichen Lenkern 1433. An jedem Lenker
1433 ist eine Schulter 1484 ausgearbeitet, die in der Bewegungsbahn des Bügels 1483
liegt. Bei einer Uhrzeigerbewegung (Fig. 9) legt sich der Bügel 1483 gegen die Schultern
1484 sämtlicher Lenker 1433 und verhindert, daß diese abwärts bewegt und die hakenförmigen
Enden 1436 der ausgewählten V erbindungsglieder'1431 in Eingriff mit der Stange
1437" gebracht werden. Die Lenker 1433 werden durch den Bügel 1483 an einer Abwärtsbewegung
also auch dann gehindert, wenn. der Druckkammer durch -die Einstellung der Steuerscheiben
ausgewählt worden ist. In diesem Falle sind also sämtliche Druckhämmer 1420 ausgeschaltet.
-
Eine an einem Stift 1489 angreifende Feder 1490 (Fig. 10) hält einen
an dem Hebel 1470 vorgesehenen Finger 1486 in Anlage mit einer Achse 1487 -und dadurch
den Hebel 1470, das Verbindungsglied 1481, den Winkelhebel 1482 und den Bügel 1483
in Normalstellung.
-
Am Ende des Maschinenganges bleibt der Bügel 1483 in der die Lenker
1433 sperrenden Stellung. Zu Beginn des nächsten Arbeitsganges läuft, wie schon
beschrieben, die Rolle 1475 (Fig. 10) an der Schulter 1476 des Winkelhebels 1472
an und verschwenkt,diesen im Uhrzeigersinn und - über das Verbindungsglied 1468
- den Arm 1467 im Gegenzeigersinn. Während dieser Gegenzeigerbewegung des Armes
1467 läuft ein an ihm vorgesehener Finger 1488 an dem Stift 1489 an und unterstützt
die Feder 1490 bei der Rückstellung des Verbindungsgliedes 1481 und des Bügels 1483
in der Normalstellung: -Vorschubeiririchtung Für die Belege kann ein geeigneter
Vorschubmechanismu.s verwendet werden; - der nachfolgend kurz beschrieben ist. Die
Maschine ist mit einem Drucktisch 1500 (Fig. 1) für Sparbücher- und einem Drucktisch
1501 für Kontokarten ausgestattet. Die auf .die Drucktische gelegten Belege-Sparbuch
und Kontokarteliegen unter je einer Führungsplatte 1502 bzw. 1503. In den Führungsplatten
1502 und 1503 vorgesehene Markierungskerben (nicht gezeigt) dienen zur Ausrichtung
.der Zeile in dem Beleg, in welche die nächste Angabe gedruckt -werden soll. Nachdem
das Sparbuch bzw. die Kontokarte so auf .den Drucktisch gelegt und zeilenmäßig ausgerichtet
-worden ist, -wird es bzw. sie selbsttätig so weit in die Maschine vorgeschoben,
@daß die zu bedruckende Zeile um einen Zeilenabstand vor die Druckstellung zu liegen
kommt. Alsdann -werden dem Sparbuch und der Kontokarte ein Vorschub um einen Zeilenabstand
erteilte so daß -die zu bedruckende Zeile in die Druckstellung, gelangt. Nach erfolgtem
Angabendruck bleibt der jeweilige Beleg entweder in der Maschine (wenn weitere Angaben
in der gleichen Zeile aber in einer anderen Spalte gedruckt werden sollen) oder
er wird aus der Maschine ausgeworfen. Der Kontokarte bzw. dem Sparbuch werden demnach
drei Bewegungen erteilt: (1) Selbsttätige Einführung in die Maschine, (2) Vorschub
um einen Zeilenabstand in die Druckstellung, (3) Auswurf. Ob der Beleg zeilenmäßig
fortgeschaltet oder ausgeworfen werden soll, wird von den M.aschinensteuertasten
aus über die ihnen zugeordneten Einstellmechanismen. und von einem Abfühltnechanismus
aus bestimmt, und zwar durch -entsprechende Einstellung mit Ausnehmungen versehener
den Vorschub- und Auswerfmechanismus steuernder Scheiben. Förderrollenantriebseinrichtung
Der die Förderrollen antreibende Mechanismus sowie die ihn steuernden Vorrichtungen
sind am deutlichsten in der Fig. 13 dargestellt. Ein Paar Förderrollen 1520, von
denen eine in Fig. 13 gezeigt wird, sind in jedem Druckwerksteil durch eine frei
drehbar auf einer Achse 1523 gelagerte Hülse 1521 miteinander verbunden. Ebenfalls
auf der Hülse 1521 befestigt ist ein Ritzel 1522, welches mit einem Zahnrad 1524
(Fig: 22 und 30) im Eingriff steht. Das Zahnrad 1524 ist auf einem von .der Maschinenseitenwand
getragenen Bolzen 1525 gelagert und kämmt seinerseits mit einem auf -einer Welle
1527 befestigten Zahnrad 1526. Auf der Welle 1527 sind ferner zwei durch eine Scheibe
1530 voneinander beabstandete Schalträder 1528 und 1529 befestigt, denen
eine Schaltklinke 1531 bzw. eine Auswerfklinke 1532 zugeordnet ist. Beide Klinken
1531 und 1532 sind. schwenkbar auf .einem Bolzen 1533 angeordnet, der von einem
auf der Welle 1527 gelagerten Schaltarm 1534 getragen wird. An dem Schaltarm 1534
ist ein Ritze11535 befestigt, -welches mit einer Verzahnung 1536 eines mittels Langlöchern
auf Bolzen 1538 geführten Schiebers 1537 im Eingriff steht. Eine Feder 1539 hält
den Schieber 1537 normalerweise in Anlage mit einer Rolle 1540, die von einem in
.der Maschinenseitenwand befestigten Bolzen 1541 getragen wird.
-
Ein Verbindungsglied 1542 verbindet den Schieber 1537 mit einem Hebel
1543, der auf einem in der Maschinenseitenwand befestigtenBolzen 1544 gelagert ist.
Mit dem Hebel 1543 ist ferner ein Lenker 1545 beweglich verbunden, der sich an seinem
anderen Ende mittels einer Rolle 1546 in einer Ausnehmung 1547 (Fig. 13) eines an
dem Druckwerkssteuerbügel 1483 (Fig. 9) befestigten Armes 1485 verschiebbar führt.
Die rechte, leicht abgeschrägte Fläche 1548 des Lenkers 1545 liegt in der Bewegungsbahn
einer Rolle 1549, die von einem auf der Achse 1439 gelagerten Arm 1550 getragen
wird. Eine Feder 1551 hält eine ebenfalls an dein Arm 1550 angeordnete Rolle 1552
normalerweise in Anlage mit einem auf .der Druckwerksnockenwelle 1441 befestigten
Nocken 1553.
-
Sind ,die Teile gemäß Fig. 13 eingestellt, so schwenkt bei Ingangsetzung
der Maschine der Nocken 1553 den Arm 1550 im Uhrzeigersinn (Fig. 13) und dadurch
-über den Lenker 1545 - den Hebel 1543 im Gegenzeigersinn. Durch die Gegenzeigerbewegung
des Hebels 1543 wird .der Schieber 1537 über das Verbindungsglied 1542 entgegen
der Kraft der Feder 1539 nach rechts bewegt und dadurch das Ritzel 1535 mit dem
Schaltarm 1534 im Gegen.zeigersinn geschwenkt, so daß die Schaltklinke 1531 dem
- Schaltrad 1528 und demzufolge der Welle 1527 eine Bewegung im Gegenzeigersinn
erteilt.
Diese Gegenzeigerbewegung der Welle 1527 überträgt sich über die Zahnräder 1526
lind 1524 auf das Ritze11522 und infolgedessen auf die Förderrollen 1520. Da zu
diesem Zeitpunkt die zusammenarbeitenden Andruckrollen bereits angehoben sind, wird
der zwischen ihnen und den Förderrollen 1520 eingeklemmte Beleg (Kontokarte oder
Sparbuch) in die Druckstellung vorgeschoben.
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Sobald die Rolle 1552 auf die Fläche 1554 (kleiner Radius) des Nockens
1553 gelangt, wird die Schaltklinke 1531 etwas zurückgeführt, und zwar in Vorbereitung
eines zeilenmäßigen Vorschubes bei der gesteuerten Maschine. Unmittelbar nachdem
die Steuervorrichtung. weiche feststellt, ob eine Zeilenschaltung erfolgen soll
oder nicht, wirksam gewesen ist, wird die Schaltklinke ebenfalls unter der Steuerung
der Fläche 1554 erneut in der Schaltrichtung bewegt.
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Kurz vor Beendigung .des Fördervorganges vermag die Feder 1551 den
Arm 1550 in seine Ausgangsstellung zurückzustellen, so,ciaß auch die Feder 1539
den Schieber 1537. das Verbindungsglied 1542, den Hebel 1543 und den Lenker 1545
in ihre Ausgangsstellungen zurückstellen kann. Während dieser Rückstellbewegung
wird der Schaltarm 1534 so weit im Uhrzeigersinn geschwenkt, daß die Auswerfklinke
1532 das Schaltrad 1529 und die Welle 1527 im Uhrzeigersinn dreht. Diese Uhrzeigerbewegung
der Welle 1527 überträgt sich über die Zahnräder 1526 und 1524 auf das Ritze] 1522
und demnach auf die Förderrollen 1520, wodurch das Sparbuch oder die Kontokarte
aus der Maschine ausgeworfen wird.
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Trifft das Fühlerglied 1460 (Fig. 12) bei seiner Abfühlbewegung auf
keinen eingelegten Beleg, so sperrt, wie schon beschrieben. .der Bügel 1483 die
Druckhämmer. Da der Arm 1485 an dem Bügel 1483 befestigt ist, werden er und infolgedessen
der Lenker 1545 bei der Sperrbewegung d'es Bügels 1483 aus :der in Fig.13 gezeigten
Stellung aufwärts geschwenkt, so daß die schräge Fläche 1548 des Lenkers 1545 aus
:der Bewegungsbahn der Rolle 1549 gelangt. Beim nächsten Arbeitsspiel des Nockens
1553 bleiben daher die Bewegungen des mit ihr zusammenarbeitenden Armes 1550 ohne
Einfluß auf den Förderrollenantriebsmechanismus. Mit anderen Worten, liegt auf dem
Drucktisch kein Sparbuch oder keine Kontokarte, so wird der Förderrollenantriebsmechanismus
ausgeschaltet. Zeilenschaltungssteuervorrichtung Wie schon erwähnt, erfolgt während
der Zeitspanne, in der die Rolle 1552 über die Fläche 1554 des Nokkens 1553 rollt,
eine Zeilenschaltung. Nachdem der auf den Drucktisch gelegteBeleg selbsttätig in
d'ie Maschine eingeführt worden ist, wird unter der Steuerung jener Fläche 1554
eine Zeilenschaltung vorbereitet. Bei der zu diesem Zeitpunkt erfolgenden. Uhrzeigerbewegung
des Schaltarmes 1534 läuft dieser mit seiner Kante 1555 an der Vorderkante 1556
einer Sperrklinke 1900 an. Alsdann wird der Schaltklinke 1531 von dem Nocken 1553
aus über den Schieber 1537 und den Schaltarm 1534 eine Schaltbewegung erteilt und
dadurch das Sparbuch oder die Kontokarte um einen Zeilenabstand vorgeschoben.
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Die Bewegungen des Lenkers 1545 sind durch einen Arm 1560 eines auf
einer Welle 1563 gelagerten Joches 1561 steuerbar. Eine Feder 1564 (Fig. 13) hält
den Arm 1560 des Joches 1561 normalerweise in Anlage mit einem in dem Lenker 1545
befestigten Vierkantstift 1565_ Wird der Lenker 1545 in Vorbereitung einer Zeilenschaltbewegung
nach links (Fig. 13) bewegt, so gleitet sein Vierkantstift 1565 von :dem Arm 1560
ab (in Fig. 13 in gestrichelten Linien angedeutet), was der Feder 1564 ermöglicht,
den Arm 1560 so weit aufwärts zu ziehen, ,daß die an seinem Ende ausgearbeitete
Schulter 1566 in die Rückkehrbe`vegungsbahn des Vierkantstiftes 1565 gelangt.
-
Die unter dem Einfluß der Feder 1564 erfolgende Aufwärtsbewegung des
Armes 1560 ist beendet, sobald ein in. ihm befestigter Stift 1567 auf die obere
Kante des rachenförmigen Endes 1568 eines Lenkers 1569 trifft. Der Lenker 1569 ist
auf einem Bolzen 1599 angebracht, der von einem auf der Welle 1443 gelagerten, mittels
einer Nabe mit einem Arm 1570 verbundenen Arm 1571 getragen wird. Der Arm 1571 weist
einen abwärts gerichteten Fortsatz 1574 auf, an dem ein sich mittels eines Langloches
auf :der Stange 1446 führendes Fühlerglied 1575 angelenkt ist. Eine an dem Füh:lerglied
1575 angreifende Feder 1576 hält einen in dem Arm 1571 befestigten Stift 1572 normalerweise
in Anlage mit einem auf der Welle 1443 befestigten Arm 1573.
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Bei .der durch die Nocken 1450 (Fig. 7) bewirkten Uhrzeigerbewegung
des Armes 1448 und der Welle 1443 (Fig. 7 und 13)- wird der Arm 1573 (Fig. 13) ebenfalls
im Uhrzeigersinn geschwenkt. Dieser Bewegung folgt der mit seinem Stift 1572 in
Anlage rnit dem Arm 1573 befindliche Arm 1571 unter dem Einfluß der Feder 1576,
so daß an dem Fühlergli.ed 1575 an-geordnete Abfühlklinken 1577 gegen Steuerscheiben
1578. 1579, 1580 und 1581 (Fig. 8 A und 8 B) bewegt werden.
-
Treffen die Abfühlklinken 1577 und das Fühlerglied 1575 zu Beginn
des Maschinenganges auf keine Ausnehmung, sondern auf den vollen Umfang der Steuerscheiben
1578 bis 1581, so bleibt der Lenker 1569 in der Stellung gemäß Fig. 13. Wird bei
dieser Einstellung der Lenker 1545 von .dem durch den Nocken 1553 bewegten Arm 1550
nach links bewegt, so gelangt der Vierkantstift 1565 in die in Fig. 13 idurch gestrichelte
Linien angedeutete Stellung, so daß die Feder 1564 den Arm 1560 des Joches 1561
aufwärts zu ziehen vermag. Dadurch gelangt, wie- bereits erwähnt. die an dem linken
Ende des Armes 1560 ausgearbeitete Schulter 1566 in die Bewegungsbahn. des Vierkantstiftes
1565. so -daß <der Lenker 1555 in: seiner Linksstellung gesperrt und seine den
Vorschub des Beleges bewirkende Rückkehrbewegung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich
ist.
-
An dem linken Ende des Armes 1560 ist ein kleiner Ansatz 1582 vorgesehen,
der über die Schulter 1566 ein wenig hinausragt. Bei Beendigung des Maschinenganges
liegt dieser Ansatz 1582 auf dem Vierkantstift 1565 auf, und zwar wird dem Lenker
1545 bei seinem Antrieb durch :den Arm 1550 ein kleiner Überhub erteilt, so -daß
der Vierkantstift 1565 von dem Ansatz 1582 abgleitet. Bei der unter dem Einfluß
(der Feder 1539 nach .dem Anheben des Armes 1560 erfolgenden Rückkehrbewegung des
Lenkers 1545 gelangt dann der Vierkantstift 1565 unter den Ansatz 1582.
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Der in die Bewegungsbahn des Vierkamtstiftes 1565 eingeschwenkte Arm
1560 verhindert durch die Sperrung des Lenkers 1545 gegen Rückstellbewegung nicht
nur einen zeilenmäßigen Vorschub, sondern auch .den Auswurf des Sparbuches oder
der Kontokarte. Schaltklinkensteuereinrichtung Wie schon beschrieben, werden dem
Schaltarm 1534 von dem 'Nocken 1553 aus über den Lenker 1545 und den Schieber 1537
drei Bewegungen erteilt, -nämlich
erstens eine Bewegung, durch die
der Beleg in die Druckstellung vorgeschoben wird, zweitens eine die Zeilenschaltung
vorbereitende Bewegung und drittens eine den Beleg aus der Maschine auswerfende
Üewegung. Die Zeilenschaltung und jder Auswurf erfolgen, wie ebenfalls schon erwähnt,
nicht während des gleichen Arbeitsganges.
-
Normalerweise sind die Schaltklinke 1531 und -die Auswerfklinke 1532
in Eingriff mit dem ihnen zugeordneten Schaltred 1528 bzw. 1529 (vgl. Fig. 13).
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Am Ende des Maschinenganges wird ,die Auswerfklinke 1532 aus dem Schaltrad
1529 ausgerückt. Bei der anschließend erfolgenden Uhrzeigerbewegung des Schaltarmes
1534 befindet sich also die Auswerfklinke 1532 außer Eingriff mit idem Schaltrad
1529, während die Schaltklinke 1531 über das Schaltrad 1528 ratscht. Die zeilenmäßige
Fortschalfiung erfolgt, wenn der Schaltaren 1534, wie schon beschrieben, wieder
im Gegenzeigersinn geschwenkt wird und die sich im Eingriff mit dem Schaltrad
1528 befindliche Schaltklinke 1531 das Schaltrad 1528 im Gegenzeigersinn
(Fig.13) weiterdreht. Allsdann fällt in geeigneter Weise die Auswerfklinke 1532
wieder in die Verzahnung des Schaltrades 1529 ein. Einrichtung zum Steuern :des
Druckes in der letzten Zeile, des Auswurfes und der Druckhämmer Ist die Kontokarte
vollständig beschriftet, .d. h. ihre letzte Zeile bedruckt, so wird die Maschine
:gesperrt und ist nur noch durch Drücken der »Darlehenszinsen«-Taste 142, der »Auswurf«-Taste
125, der »Überzug«-Taste 123, der »Zwischensaldo«-Taste 122 oder ;der »Sal,do,«-Taste
121 auslös:bar. Diese Steuertasten wurden für die Erläuterung der Erfinidung haupsächlich
deshalb gewählt, weil sie in .das in dem Ausführungsbeispiel beschriebene System
passen. Andere Tastenkombinationen sind zum Steuern der Maschine verwendbar, wenn
.die Ausnehmungen in bestimmten Steuerscheiben geändert werden. Die gleichen Steuerungen
sind wirksam, wenn die letzte Zeile einer Sparbuchseite bedruckt worden ist, und
die Steuerungen sind ferner wirksam, wenn entweder die Kontokarte oder das Sparbuch
oder aber beide dieser Belege ausgefüllt werden.
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Das bereits beschriebene Druckwerk und die auch schon erläuterte Auswerfeinrichtung
sind ebenfalls durch den beim Bedrucken der letzten Zeile wirksam werdenden Steuermechanismus
steuerbar. Es -werden nun Steuerungen genannt, die bei verschiedenen Arbeitsgängen
wirksam werden, wenn :die Arbeitsgänge nachdem Bedrucken der letzten Zeile des Sparbuches
oder der Kontokarte erfolgen und .die Maschine gesperrt ist.
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1. Saldo-Arbeitsgang - Druck in der Saldospalte und Auswurf der Kontokarte
und. dies Sparbuches ohne Rücksicht darauf, ob diese Belege vollständig bedruckt
sind oder nicht.
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2. Zwischensaldo-Arbeitsgang (a) Bei vollständig bedruckter Kontokarte
-Druck in der Saldospalte der Kontokarte, Auswurf der Kontokarte, kein Druck in
dem Sparbuch.
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(b) B --i vollständig bedrucktem Sparbuch-Druck in der Saldospalte
des Sparbuches, Auswurf dcs Sparbuches, kein Druck auf der Kontokarte.
-
(c) Bei vollständig bedruckter Kontokarte und vollständig bedrucktem
Sparbuch -- Druck in :der Saldospalte beider Belege und Auswurf beider Belege. 3.
Zwischensaldo-Arbeitsgang bei nicht vollständig bedruckter Kontokarte und nicht
vollständig be-,drucktem Sparbuch - Druck in der Saldospalte beider Belege, kein
Auswurf der Belege.
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4. Darlehenszinsen-Arbeitsgang - Druck in der zweiten Spalte des Sparbuches
und der Kontokarte ohne Rücksicht darauf, ob die Belege vollständig bedruckt sind
:oder nicht.
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5. Auswerf-Arbeitsgarng - Auswurf des Sparbuches und -der Kontokarte.
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Die das Druckwerk und ed:en Ausw erfmechanismus für das Sparbuch und
,die Kontokarte steuernden, von dem Maschinen.tastenfeld aus einstellbaren Steuerscheiben
sind bereits beschrieben worden. Es sind dies die Steuerscheiben 1406, 1407 und
1408 (Fig.8A und 8B) zum Steuern :der den Druck in der Saldospalte des Sparbuches
-und der Kontokarte bewirkenden Druckhämmer und die Steuerscheihen1578, 1579 und
1580 zum Steuern der dem Sparbuch.- und .dem Kontokartenteil zugeordneten Auswerfvorrichtungen.
Ferner gehören, wie schon erwähnt, zu diesen Steuerscheibengruppen,die Steuerscheiben
1405 und 1581 in der Kontokarten-Steuergruppe bzw. in der Sparbuch-Steuergruppe,
die durch Fühlerglieder steuerbar sind. Zur besseren Unterscheidung der Steuerscheiben
sind den Bezugszahlen 1405 und 1581 in d:er Beschreibung und in den Fig. 8 A, 8
B, 26 und 29 die Buchstaben B und C angehängt. Die Steuerscheiben 1405B, 1405C,
1581 B und 1581 C sind unter der Steuerung der Belegfühlerglieder (einer für Idas
Sparbuch und einer für die Kontokarte) einstellbar.
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Da nicht alle Sparbücher und Kontokarten gleich groß sind und um eine
genaue Steuerung durch die Fühle gglieder mit Bezug auf .das Ende eines Sparbuches
oder einer Kontokarte zu ermöglichen, sind die Fühlergli-oder so angeordnet, daß
sie von. der Vorderseite der Maschine aus gegen deren Rücksicht zu verstellbar sind.
-
Der denn Sparbuch-Druckwerksteil zugeordnete Abfühlmechanismus ist
in .den Fig. 16 ,und 30 dargestellt. Das zum Abtasten. des Sparbuches dienende Fühlerglied
1950 kann in,der einen oder anderen zweier Ausnehrmiungen 1951 (vgl. Fig. 30) angeordnet
sein und ist in der betreffenden Ausnehmung 1951 mittels eines Bolzens 1949 in der
gewünschten Stellung -entweder weiter links oder weiter rechts - feststellbar. Die
Ausnehmungen 1951 befinden sich in,dem waagrechten Teil 1952 eines Schiebers 1953,
der sich mittels eines Langloches 1954 und mittels seines rachenförmigen Endes 1955
auf zwei Stiften 1956 und 1957 führt. Die Stifte 1956 und 1957 werden von einem
an dem Maschinenunterteil befestigten Halter 1958 getragen. In dem Schieber 1953
ist ein Stift 1959 befestigt, den ein auf einer Welle 1961 gelagerter Winkelhebel
1960 (vgl. auch Fig. 15) mit seinem rachenförmigen Ende umgreift. Eine Hülse 1962
(Fig. 30) verbindet den Winkelhebel 1960 .mit einem segmentförmigen Arm 1963 (vgl.
auch Fig. 15 und 16), der einen abwärts gerichteten Finger 1964 aufweist. Eine Feder
1967, die zwischen .dem Winkelhebel 1960 und einem in dem Halter 1958 befestigten
Stift 1968 gespannt ist, hält den Finger 1964 normalerweise in Anlage mit einem
von einem Hebel 1966 getragenen Stift 1965. Der Hebel 1966 ist über ein Verbindungsglied
1969 mit eineue Winkelhebel 1970 verbunden, der mittels einer Rolle 1971 mit einem
auf der Nockenwelle 1441 befestigten Nocken 1972 zusammenarbeitet. Der Nocken 1972
trägt seinerseits eine Rolle 1973, die während des Maschinenganges -an einer an
dem Winkelhebel 1970 ausgearbeiteten Schulter 1974 anläuft.
An
dem linken, Ende 1975 (Fig. 16) des Hebels 1966 ist drehbar eine Klinke 1976 angebracht.
Eine Feder 1979 (Fig. 15 und 16) hält eine an ;der Klinke 1976 v orgüsehene Abbiegung
1977 normalerweise in Anlage mit einer Fläche 1978 des Armes 1963.
-
Der zur Aufnahme des. Sparbuches dienende Drucktisch 1500 (Fig. 16)
weist eine Ausnehmung auf, .durch welche sich dass Fühlerglied 1950 hindurchbewegt,
wenn die letzte Zeile des Sparbuches noch nicht bedruckt wird. Befindet sich dagegen
die letzte Zeile des Sparbuches in der Druckstellung, so wird das Fühlerglied 1950
in seiner Aufwärtsbewegung angehalten.
-
Bei Ingangsetzung der Maschine dreht sich der Nocken 1972 im
Gegenzeigersinn (F'ig. 16), so daß die von ihm getragene Rolle 1973 an der Schulter
1974 des Winkelhebels 1970 anläuft und .diesen im Uhrzei,gersinn und - über das
Verbindungsglied 1969 -den Hebel 1966 im Gegenzeigersinn schwenkt, wodurch die Klinke
1976 gesenkt wird. Bei der Gegenzeigerbewegung des Hebels 1966 wird gleichzeitig
der Stift 1965 von dem Finger 1964 .des Armes 1963 wegbewegt, so .daß die Feder
1967,den Winkelhebel 1960 im Gegenzeigers-inn zu ziehen vermag. Durch diese Gegenzeigerbewe@gung
(des Winkelhebels 1960 wird der Schieber 1953 angehoben und dadurch das Fühlerglied
1950 durch die Ausnehmung in dem Drucktisch 1500
hindurchbewegt. Trifft dabei
das Fühlerglied 1950 auf die untere Seite des Sparbuches (weil dessen letzte Zeile
in ,der Druckstellung ist), so wird er angehalten, während sich der Hebel 1966 im
Gegenzeigersinn weiterbewegt, bis die Abbiegung 1977 der von: dem Hebel 1966 getragenen
Klinke 1976 schließlich von der Fläche 1978 des Armes 1963 abgleitet und sich unter
dem Einfluß der Feder 1979 unter die untere Kante des Armes 1963 legt. Sobald nun
der Nocken 1972 den Hebel 1966 über den Winkelhebel 1970 und das Verbindungsglied
1969 in seine Ausgangsstellung zurückstellt, bringt auch die Klinke 1976 den mit
dem Arm 1963 über die Hülse 1962 verbundenen Winkelhebel 1960 in seine Ausgangsstellung
zurück, wodurch das Fühlerglied 1950 von dem Sparbuch weg abwärts bewegt wird.
-
Am Ende dieses Arbeitsganges bleibt die Abbiegung 1977 unter dem Arm
1963. Wird während des unmittelbar folgenden Maschinenganges der Hebel 1966 vollständig
im Gegenzeigersinn geschwenkt, so läuft die Klinke 1976 mit einer an ihr vorgesehenen
Schrägfläche 1887 an einem Bolzen 4000 (Fig. 33) an und wird dadurch im Gegen:zeigersinn
geschwenkt, so daß ihre Abbiegung 1977 wieder in Anlage mit der Fläche 1978 .des
Armes 1963 gelangt.
-
Befindet sich tdagegen die letzte Zeile in dem Sparbuch noch nicht
in der Druckstellung, so, wird das Fühlerglied 1950 bei der durch den Nocken 1972
bewirkten Gegenzeigerbewegun.g des Hebels 1966 und der Klinke 1976 während seiner
Aufwärtsbewegung nicht angehalten. Während dieses Arbeitsganges bleibt die Abbiegung
1977 in Anlage mit der Fläche 1978 des Armes 1963, da der Winkelhebel 1960 und der
Arm 1963 die gleiche Gegenzeigerbewegung ausführen. Infolgedessen gleitet die Abbiegung
1977 während der durch .den Nocken 1972 bewirkten Rückstellung der Teile an der
Fläche 1978 entlang, ohne das Fühlerglied 1950 in seine Ausgangsstellung zurückzubewegen.
Die Rückstellung des Fühlergliedes 1950 erfolgt dadurch, daß der mit dem Finger
1964 zusammenarbeitende Stift 1965 den Winkelhebel 1960 im Uhrzeigersi.nn (Fig.
16) schwenkt.
-
Wird die Aufwärtsbewegung des Fühlergliedes 1950 dadurch, @daß sich
-die letzte Zeile in dem Sparbuch in der Druckstellung befindet, begrenzt, so legt
sich, wie schon beschrieben, die Abbiegung 1977 der Klinke 1976 unter .den Arm 1963.
Gleichzeitig gelangt die Abbiegung 1977 unter eine an dem Ende eines Armes
1981 ausgearbeitete Schulter 1980 (Fig. 17). Der Arm 1981 eist drehbar auf
-der Welle 1961 angebracht und steht über einen Bügel 1983 mit einem über
ein Verbindungsglied 1984 mit einem innen verzahnten Zahnrad 1985 verbundenen Arm
1982 in Verbindung. Das Zahnrad 1985 steht mit seiner Innenverzahnung mit einem
auf einer Vierkantwelle 1987 befestigten. Ritzel 1986 in Eingriff. Die Anordnung
ist ähnlich der in Zusammenhang mit -dem Druckwerk bereits beschriebenen.
-
Ein ebenfalls auf der Vierkantwelle 1987 befestigtes Ritzel 1988 (Fig.
24) steht im Eingriff mit der Innenverzahnung eines anderen nur innen verzahnten
Zahnrades 1989, welches einen Stift 1990 trägt, !der in einen Schlitz 1991, in dem
vorderen, gabelförmigen Ende eines Lenkers 1992 (vgl. auch Fg. 23) ragt. Der Lenker
1992 ist drehbar mit einem auf einem Bolzen 1994 (Fig. 37) gelagerten Winkelhebel
1993 (Fig.21 und 30) verbunden, der mittels zweier Rollen 1995 mit einem
auf der Hauptnockenwelle 200 befestigten Nockenp-aar 1996 zusammenarbeitet.
-
Wird das Zahnrad 1989 (Fig. 24) durch die in später zu beschreibender
Weise bewirkte Abwärtsbewegung des Verbindungsgliedes 1984 (Fig. 17) im Uhrzeigersinn
(Fig.24) gedreht, so schwenkt sein Stift 1990 den Lenker 1992 im Gegenzeigersinn,
wodurch eine Zinke 1093 seines gabelförmigen Endes in die Bewegungsbahn eines Stiftes
1094 (Fig. 23 .und 30) gelangt, der von einem nur innen verzahnten Zahnrad 1095
getragen wird. Das Zahnrad 1095 steht mit einem auf einer Vierkantwelle 1997 befestigten
Ritzel 1096 im Eingriff. Ebenfalls auf der Vierkantwelle 1997 befestigt ist ein
Ritzel 1998 (Fig. 22), welches mit einem nur innen verzahnten Zahnrad 1999 in Eingriff
steht. Das Zahnrad 1999 weist eine Ausnehmung 2000 auf, in die ein von der Steuerscheibe
1405 C getragener Stift 2001 ragt. Eine Feder 2002 hält den Stift 2001 normalerweise
in Anlage mit der rechten Kante (Fig. 22) der Ausnehmung 2000.
-
Die Steuerscheibe 1581B (Fig. 13) ist ebenfalls über die Vierkantwelle
1997 -durch ein auf dieser befestigtes Ritzel einstellbar.
-
Wie bereits beschrieben, legt sich, wenn das Fühlerglied 1950 (Fig.
16) bei seiner angehalten wird, die Abbiegung 1977 unter den Arm 1963, um ,diesen
während der Aufwärtsbewegung der Klinke 1976 zurückzustellen. Da die Abbiegung 1977
nicht nur unter Iden Arm 1963, sondern gleichzeitig unter die an dem Arm 1981 ausgearbeitete
Schulter 1980 gelangt ist, schwenkt sie bei :der Aufwärtsbewegung der Klinke 1976
.den Arm 1981 im Uhrzeigersinn, wodurch das Verbindungsglied 1984 ab--%"ärts bewegt
und -las Zahnrad 1985 (Fig. 17) sowie das Ritzel 1986 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Diese Uhrzeigerdrehung überträgt sich über :die Vierkantwelle 1987 und das Ritzel
1988 .auf das Zahnrad 1989 (Fig. 24), wodurch, wie schon -erläutert, die Zinke 1093
des Lenkers 1992 in die Bewegungsbahn des von dem Zahnrad 1095 getragenen Stiftes
1094 (Fig. 23) gelangt.
-
Daraufhin schwenken die Nocken 1996 (Fig. 21) den Winkelhebel 1993
im Gegenzeigersinn, so daß der Lenker 1992 nach links geschoben wird und seine an
dem Stift 1094 (Fig. 23) anlaufende Zinke 1093 die Zahnräder 1095 und 1999 im Gegenzeigersinn
schwenkt. Dies ermöglicht der an dem Stift 2001
(Pia. 22) angreifenden
Feder 2002, die Steuerscheibe 1405C so weit zu drehen,-.daß eine hohe Stelle ihrer
Peripherie gegenüber die dem Kontokarten-Druck-Werksteil zugeordneten Abfühlklinkern
1451 (Fig. 9) gelangt. Wie schon beschrieben, wird beim Auftreffen der Abfühlklinken
1451 auf eine hohe Stelle der Peripherie der Steuerscheibe 1405 C der Kontokarten-Druckwerksteil
au@sgesohaltet. Daraus folgt, daß, wenn die letzte Zeile des Sparbuches bedruckt
worden ist, der Kontokarten-Druckwerksteil unwirksam gemacht und demzufolge die
Kontokarte bei Arbeitsgängen, bei welchen die letzte Zeile des Sparbuches bedruckt
worden ist, nicht bedruckt -wird.
-
Eine auf einer Welle 2004 (Fig. 29) angeordnete, in eine Verzahnung
2005 der Steuerscheibe 1405 C einrückbare Ausrichteklinke 2003 (dient zur Feststellung
der Steuerscheibe 1405C in ihrer jeweiligen neuen Lage.
-
Die soeben beschriebenen Steuerungen, die das Fühlerglied ausübt,
wenn die letzte Zeile in dem Sparbuch bedruckt ist, beziehen sich auf Arbeitsgänge,
während denen sich eine noch nicht vollständig bedruckte Kontokarte in der Maschine
befindet.
-
Eine zweite, zum Abtasten der Kontokarte dienende Abfühleinrichtung
gleicht der soeben beschriebenen Abfühleinrichtung. Wie schon,erwähnt, soll nach
dem Bedrucken der letzten Zeile der Kontokarte !der Sparbuch-Druckwerksteil abgeschaltet
werden. Sind jedoch .das Sparbuch untd die Kontokarte vollständig bedruckt, d. h.
ist die letzte Druckzeile sowohl ",des Sparbuches. als auch der Kontokarte in der
Druckstellung, so werden die Angaben in sowohl dem Sparbuch als auch auf der Kontokarte
gedruckt und beide Belege aus der Maschine ausgeworfen. Es folgt nun zuerst eine
Beschreibung,der Einrichtung, unter deren Steuerung der Sparbuch-Druckwerksteil
ausgeschaltet wird.
-
Unter dem die Kontokarte aufnehmenden Drucktisch 1501 (Fig. 33) ist
ein Fühlerglied 2050 (Fig. 30 und 33) angeordnet, welches .durch eine in dem unteren
Teil .des Drucktisches 1501 vorgesehene Ausnehmüng hindurchbewegbar ist. Befindet
sich die letzte Zeile der auf -dem Drucktisch liegenden Kontokarte in der Druckstellung,
so wird die Aufwärtsbewegung des Fühlergliedes 2050 durch die Kontokarte begrenzt.
Andernfalls, d. h. wenn nicht die letzte, sondern eine andere Zeile der Kontokarte
in d er Druckstellung ist, ist ,das Fühlerglied 2050 vollständig aufwärts bewegbar.
-
Das Fühlerglied 2050 (Fig. 30 und 33) kann in der einen oder anderen
zweier, in dem waagerechten Teil 2053 eines Schiebers 2054 vorgesehener Ausnehmungen
2051 angeordnet sein und ist mittels eines 7Bolzens 2052 der Länge der verwendeten
Kontokarten entsprechend in der betreffenden Ausnehrnung 2051 entweder weiter links
oder weiter rechts feststellbar. Der Schieber 2054 wird mittels eines Langloches.
2055 (Fig. 33) und seines rachenförmigen. Endes 2056 auf in einem Halter 2059 befestigten
Stiften 2057 und 2058 geführt und trägt einen Stift 2060, den das rachenförmige
Ende eines drehbar auf der Welle 1961 angebrachten, über eine Hülse mit einem Arm
2063 verbundenen Winkelhebels 2061 umgreift. Der Arm 2063 weist einen Finger 2064
auf, den eine an dem Winkelhebel 2061 angreifende, an einem Stift 2062 des Halters
2059 eingehängte Feder 2067 in Anlage mit einem in einem Hebel 2066 befestigten
Stift 2065 hält. Der Hebel. 2066 ist über ein Verbindungsglied 2069 mit einem auf
der Achse 1439 gelagerten Winkelhebel 2070 verbunden, der mittels einer Rolle 2071
mit einem auf der -Nockenwelle 1441 befestigten Nocken 2072 zusammenarbeitet. Der
Nocken 2072 trägt ein Rolle 2073, die während des Maschinenganges an einer
an dem Winkelhebel 2070 ausgearbeiteten Schulter 2074 anläuft und' den Winkelhebel
2070 im Uhrzeigersinn schwenkt. An .dem Hebel 2066 ist mittels eines Bolzens 2075
drehbar eine Klinke 2076 angebracht, die eine unter :dem Einfluß einer Feder 2079
normalerweise -in Anlage mit der Fläche 2078 des Armes 2063 gehaltene Abbiegung
2077 aufweist.
-
Schwenkt während ,des Maschinenganges .die von dem Nocken 2072 getragene
Rolle 2073 den Winkelhebel 2070, wie schon erwähnt, im Uhrzeigersinn, (Fig. 33),
so wird der Hebel 2066 über das Verbindungsglied 2069 im Gegenzeigers,inn
geschwenkt. Dieser Bewegung -des Hebels 2066 folgt der Arm 2063, dessen Finger 2064
an dem von .dem Hebel 2066 getragenen Stift 2065 anliegt, unter (dem Einfuß der
Feder 2067, -wodurch der Schieber 2054 und das Fühlerglied 2050 angehoben werden.
Befindet sich die letzte Zeile der Kontokarte noch nicht in der Druckstellung, so
wird das Fühlerglied 2050 in seiner Aufwärtsbewegung nicht begrenzt, so daß !der
Arm 2063 die gleiche Bewegung wie der Hebel 2066 auszuführen vermag und -demzufolge
die Abbiegung 2077 der Klinke 2076 in Anlage mit der Fläche 2078 bleibt. Während
der Rückkehrbewegung des Hebels 2066 stellt sein mit dem Finger 2064 zusammenarbeitender
Stift 2065 den Arm 2063 und,das Fühlergli.ed 2050 in ihre Normalstellungen zurück.
-
Ist dagegen die letzte Zeile der Kontokarte in der Druckstellung,
so wird das sich aufwärts bewegende Fühlerglied 2050 durch die Kontokarte
angehalten; während der Hebel 2066 seine Bewegung fortsetzt, bis die Abbiegung 2077
von der Fläche 2078 des Armes 2063 abgleitet und in: Anlage mit der unteren Kante
des Armes 2063 geht. Bei der Rückkehrbewegung des Hebels 2066 bringt die Abbiegung
2077 den Arm 2063 und das Fühflerglied 2050 in ihre Ausgangsstellungen zurück.
-
Während der nächsten, vollständigen Bewegung des Hebels
2066 im Gegenzeigersinn trifft die Klinke 2076
mit einer an ihr vorgesehenen
Schrägfläche auf den Bolzen 4000 (Fig. 32), wodurch sie im Gegenzeigersinn in ihre
Normalstellung zurückgeschwenkt wird.
-
Sobald die Abbiegung2077, wie soeben beschrieben, unter den Arm 2063
fällt, legt spie sich gleichzeitig unter eine an einem Arm 2081 (FinG. 32) ausgearbeitete
Schulter 2080. Der Arm 2081 steht über einen. Bügel 2083 mit einem zweiten Arm 2082
in Verbindung, der über ein Verbindungsglied 2084 mit einem nur innen verzahnten
Zahnrad 2085 verbunden ist.
-
Bei der Rückstellung des Hebels 2066 in seine Ausgangsstellung schwenkt
die in Anlage mit der Schulter 2080 befindgich,e Abbiegung 2077 (den Arm 2081 und
den Arm 2082 im Uhrzeigersinn, so daß ,das Zahnrad 2085 über das Verbindungsglied
2084 ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Zahnrad 2085 steht mit seiner
Innenverzahnung im Eingriff mit einem auf einer Vierkantwwelle 2087 befestigten
Ritzel 2086. Ebenfalls auf der Vierkantwelle 2087 befestigt ist ein Ritäel 2088,
welches mit einem nur innen verzahnten Zahnrad 2089 (Fig. 21) im Eingriff steht.
Das Zahnrad 2089 trägt einen Stift 2090, der in einen Schlitz 2091 in dem gabelförmigen
Ende eines Lenkers 2092 ragt. Der Lenker 2092 ist, wie in Fig. 30
deutlich gezeigt, mit seinem rechten (Fig.21) Ende auf dem gleichen, indem Winkelhebel
1993 befestigten Bolzen gelagert wie der Lenker 1992.
Bei
der unter,der Steuerung,der Abfühleinrichtung erfolgenden Uhrzeigerdrehung des Zahnrades
2085 (Fig. 32) schwenkt der von dem Zahnrad 2089 getragene Stift 2090 (Fig.
21) den Lenker 2092 im Gegenzeigersinn, so .daß :dessen Zinke 2093 in,die
Bewegungsbahn eines von einem Zahnrad 2095 (Fig. 20) getragenen Stiftes 2094
gelangt. Das nur innen verzahnte Zahnrad 2095 steht im Eingriff mit einem auf einer
Vierkantwelle 2097 befestigten Ritzes 2096. Ebenfalls auf der Vierkarntwelle 2097
befestigt,ist ein Ritze12098 (Fig.27), welches mit einem nur innen verzahnten Zahnrad2099
im Eingriff steht. Das Zahnrad 2099 weist eine Ausnehmung 2100 auf, in die ein von
,der Steuerscheibe 1405B getragener Stift 2101 ragt, den eine Feder 2102 normalerweise
in Anlage mit der rechten (Fig. 27) Schulter der Ausnehmung 2100 hält.
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Die Einstellung der Steuerscheibe 1581C erfolgt ebenfalls über ein
mit ihrer Innenverzahnung im Eingriff stehendes, auf der Vierkantwelle 2097 befestigtes
Ritzel.
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Durch die während eines Maschinenganges (durch die -Nocken 1996 bewirkte
Gegenzeigerbewegung des Winkelhebels 1993 wird der Lenker 2092 nach links (Fig.
21) geschoben., so daß seine Zinke 2093 - falls sie vorher, wie beschrieben, in
die Bewegungsbahn des Stiftes 2094 gebracht worden ist - das Zahnrad 2095 im Gegenzeigersinn
(Fig. 20) schwenkt. Diese Gegenzeigerbewegung .des Zahnrades 2095 überträgt sich
über die Vierkantwelle 2097 und das Ritzel 2098 auf :das Zahnrad 2099, so daß die
an dem Stift 2101 angreifende Feder 2102 die Steuerscheibe 1405B (Fig. 26) so weit
zu drehen vermag, @daß eine hohe Stelle ihrer Peripherie gegenüber die Abfühlklinken
1451 gelangt und dem zufolge der Druckhammer zum Bedrucken des Sparbuches abgeschaltet
wird..
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Ein Druckhub,des Druckhammers für das. Sparbuch erfolgt also nicht,
wenn die letzte Zeile,der Kontokarte in Druckstellung und das Sparbuch noch nicht
vollständig beschriftet ist.
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Sind beide Belege - Sparbuch und Kontokarte -vollständig bedruckt,
so erfolgt auf beiden ein Saldodruck und anschließend der Auswurf beider Belege.
In diesem Fall würden die Steuerscheiben 1405 C und 1405B jedoch unter der Steuerung
der Abfühlmechanismen so eingestellt, daß sich hohe Stellen ihrer Peripherien in
Gegenüberstellung mit den Abfühlklinken 1451 befänden und idemz.ufolge der Druckwerksteil
für das Sparbuch als auch der Druckwerksteil für die Kontokarte abgeschaltet wäre.
Um diese zu verhindern, ist die folgende Einrichtung vorgesehen.
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Mit einem nur innen verzahnten Zahnrad 2104 (Fig 25) steht ein auf
der Vierkantwelle 2087 befestigtes Ritze12105 im Eingriff. Die Vierk.antwelle 2087
wird, wenn die Kontokarte vollständig bedruckt ist, über das Verbindungsglied 2084
(Fig. 32) und das Zahnrad 2085 im Uhrzeigersinn (Fig. 21) gedreht, wodurch die Steuerscheibe
1405B so einsgestellt wird, daß kein Abdruck in,dem Sparbuch erfolgt. Ist jedoch
sowohl die Kontokarte als auch das Sparbuch vollständig bedruckt, so soll jene Einstellbewegung
der Steuerscheibe 1405B verhindert werden. Dies wind dadurch erreicht, daß bei der
Drehung,der Vierkantwelle 2087 das Zahnrad 2104 im Uhrzeige.rsinn gedreht und einte
an. ihm vorgesehene Schulter in Anlage mit dem Stift 2001 gebracht wird, so d'aß
eine Verstellung der Steuerscheibe 1405 C unter dem Einfluß der Feder 2002 nicht
mehr möglich ist.
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Ebenso wird bei der unter der Steuerung des Fühlergliedes.1950erfolgenden
Schwenkung der Vierkantwelle 1987, die stattfindet, wenn die letzte Zeile des Sparbuches
in der Druckstellung ist, ein nur innen verzahntes Zahnrad 2106 (Fig. 28)
durch ein -auf der Vierkantwelle 1987 befestigtes Ritzel 2107 so gedreht,
daß eine an dem Zahnrad 2106 vorgesehene Schulter in Anlage reit dem Stift
2101 gebracht wird und eine Verstellung der Steuerscheibe 1405B verhindert.
Demzufolge wird die hohe Stelle der Peripherie der Steuerscheibe 1405 C nicht in
Gegenüberstellung mit den Abfühlklinken 1451 gebracht und der Kontokarten-Druckwerksteil
auch nicht abgeschaltet.
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Ein auf dem Bolzen 4000 (Fi:g. 32) angebrachtes, unter Federeinfluß
stehendes. Ausrichtejoch2110 dient zur Sicherung .des Armes 2082 und ,der mit ihm
verbundenen Teile in Normalstellung. Ein in. dem Ausrichtejoch 2110 befestigter
Stift 2111 steht normalerweise in Eingriff mit einer in dem Arm 2082 vorgesehenen
Keribe2112 (Fig.17). Ein ähnliches Ausrichtejoch dient zur Sicherung des Armes 1982
und der mit ihm verbundenen Teile in .deren Ausgangsstellung.
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Die soeben beschriebenen Steuervorrichtungen dienen zur Steuerung
des Druckes in der vierten Spalte des Sparbuches oder der Kontokarte. Es sei bemerkt,
daß die letzte Zeile in dem Sparbuch oder auf :der Kontokarte in den Spalten 2 und
3 bedruckbar ist, während der Druck bestimmter, in ,die Masohine eingebrachter Angaben
in der Spalte 4 unterdrückt wird, nachdem die letzte Zeile ,des Sparbuches. ,oder
der Kontokarte in den Spalten 2 und 3 bedruckt worden ist. Bei dem zur Veranschaäl.ichung
oder Erfindung gewählten System ist ,dies, wie noch zu erläutern, bei ;der Einbringung
von Zwischensummen der Fall. Eine Zwischensumme wird in der letzten Zeile des Sparbuches
oder der Kontokarte nur in der Spalte 4 gedruckt, und ,zwar nach dem Druck eines
Postens in der letzten Zeile. Wird also dieser Posten in,dem Sparbuch, nicht aber
auf der Kontokarte in die letzte Zeile gedruckt und alsdann die »Z-#viSChensumme«-TaSte
zwecks Auslösung des nächsten Arbeitsganges gedrückt, so erfolgt ein Zwischensummendruck
in d'em Sparbuch, jedoch nicht auf der Kontokarte. Erscheint,der letzte Posten in
der letzten Zeile der Kontokarte, jedoch nicht in der letzten Zeile des Sparbuches,
so erfolgt ,der Zwisch.ensummendruck auf der Kontokarte, nicht aber in dem Sparbuch.
Erscheint :der letzte Posten sowohl in dem Sparbuch .als auch auf der Kontokarte
in .der letzten Zeile, so erfolgt der Zwis.chensummendruck in der Spalte 4 beider
Belege.
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Steuerungseinrichtung zum Sperren ,der Maschine bei Bedrucken der
letzten Zeile der Belege Am Ende eines Maschinenganges, während-welchem die letzte
Zeile bedruckt worden ist, wird die Maschine gegen Freigabe - ausgenommen durch
Drücken bestimmter Tasten - gesperrt. Indem Ausführungsbeispiel sind diese bestimmten
Tasten die »Darlehenszinsen«-Taste 142, die »Saldo«-Taste 121, die »Zwiscbensaldo«-Tas.te
122, die »Überzug«-Taste 123 und die »Aus:wurf«-Taste 125.
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Die Arme 1982 und 2082, welche unter der Steuerung der Fühlerglieder
1950 und 2050 in bereits beschriebener Weise im Uhrzeigersinn (Fig. 32) geschwenkt
werden, wenn @die letzte Zeile in dem Sparbuch bzw. auf .der Kontokarte bedruck
worden ist, tragen je einen Stift 3000. Zwei Nocken 3001, die auf mit der Welle
1961 (vgl. auch Fig. 18 und 19) verstifteten. Naben 3002 befestigt sind, liegen:
normalerweise an je einem Stift 3000 an. Ebenfalls auf der
Welle
1961 befestigt ist ein Hebel 3003, der einen Finger 3005 aufweist, den eine an dem
Hebel 3003 angreifende Feder 3004 in Anlage mit einem Stift 3006 hält. Ein
Verbindüngsgli.ed 3007 verbindet den Hebel 3003 mit einem auf einer Achse 3009 gelagerten
Arm 3008 (Fig.32), der seinerseits über eine Nabe mit einem einen Stift 3011 tragenden
Arm 3010 verbunden ist. Ein auf der Achse 3009 gelagertes Anschlagglied 3012 (vgl.
Fig. 31) -weist eine Aufnehmung auf, in die der von dem Arm 3010 getragene Stift
3011 ragt und deren obere Fläche unter dem Einfluß einer Feder 3013 normalerweise
in Anlage mit dem Stift 3011 gehalten wind. Ein an dem Anschlagsglied 3012 vorgesehener
Ansatz 3014 ist in die Bewegungsbahn. einer Abbiegung 3015 eines auf der Achse 940
gelagerten Hebels 3016 bewegbar, der an :dem bei der Freigabe der Maschine im Uhrz.eigersinn
verschwenkten Hebel 938 befestigt ist, wie bereits beschrieben wunde.
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Wenn sich. .der Ansatz 3014 in der Bewegungsbahn der Abbiegung 3015
befindet, so ist der Maschinenfreigabemechanismus,gesperrt, da eine Freigabebewegung
des Hebels 938 im Uhrzeigersinn nicht möglich ist.
-
Wird entweder der Arm 1982 oder der Arm 2082 dadurch, .daß die letzte
Zeile .des Sparbuches bzw. der Kontokarte oder beider Belege in Druckstellung ist
und demzufolge -das Fühlerglied 1950 bzw. 2050 in seiner Aufwärtsbewegung angehalten
wird, im Uhrzeigersinn verschwenkt, so schwenkt der entsprechende, mit einem,der
Nocken 3001 zusammenarbeitende Stift 3000 die Welle 1961 im Uhrzeigersinn. Diese
Uhrzeigerbewegung der Welle 1961 überträgt sich über den Hebel 3003 und das Verbirndun.gsglied
3007 auf den Arm 3008 (Fig. 32) und den Arm 3010, was bewirkt, daß die Feder 3013
das Anschlagsglied. 3012 in eine Stellung bewegt, in der eine Bewegung,des Hebels
3016 verhindert wird und demnach .die Maschine gegen Freigabe gesperrt ist.
-
Eine Ingangsetzung der Maschine ist erst dann wieder möglich, nachdem
der Ansatz 3014 des Anschlagsgliedes 3012 aus der Bewegungsbahn der Abbiegung 3015
gebracht worden ist, und zwar durch Drücken der »Darlehenszinsen«-Taste 142, der
»Saldo«-Taste 121, der »Z-#vischensaldo«-Taste 122, der »Überzug«-Taste 123 oder
der »Ausivurf«-Taste 125.
-
Durch Drücken einer dieser Tasten wird ein Schalter geschlossen und
-dadurch ein Solenoid 3018 (Fig. 2 und 32) erregt, dessen Anker 3019 angezogen und
ein auf der Achse 3009 gelagerter Arm 3021 (vgl. Fig. 31) über ein Verbindungsglied
3020 im Gegenzeigersinn geschwenkt. Eine Feder 3055, die an einen mit dem Arm 3021
über eine 'Tabe verbundenen Arm 3056 angreift, hält den Anker 3019 in seiner Normalstellung.
Der Arm 3021 weist einen aufwärts gerichteten Finger 3022 auf, der in der Bewegungsbahn
eines in dem Anschlagsglied3012 befestigten Stiftes 3023 liegt. Wird das
Anschlagsglied 3012 in seine sperrende Stellung bewegt, so legt seich der Stift
3023 gegen die linke Fläche des Fingers 3022. Bei der durch,die Einschaltung des
Solenoids 3018 bewirkten Ge,genzeigerbewegung des Armes 3021 schwenkt also dessen
Finger 3022 das Anschlagsglied3012 zurück in seine nicht sperrenc' ° 'Tormalstellung.
-
An -dc n Arm 3010 ist ein. Schaltarm 3024 befestigt, der bei c'er
Verstellung .des Anschlagsgliedes 3012 in seine spe-ren:de Stellung einen Schalter
3025 schließt.
-
Der Schalter 3025 liegt, wie in dem Schaltschema gemäß Fig. 2 gezeigt,
in einem Stromkreis, über .den das Solenoid 3018 einschaltbar ist. Ein in dem gleichen
Stromkreis liegender Schalter 3026 wird beim Drücken einer der fünf genannten Tasten
geschlossen.
-
Der Schalter 3026 (Fig. 4) ist an der vorderen Maschinenquerstanbge
angebracht und durch einen Schaltarm 3027 schließbar. Der Schaltarm 3027 ist an
einem Arm eines Joches 3028 befestigt, welches sich zwischen den Maschinensteu@ertastenbänken
erstreckt. Ein zweiter Arm 3029 (Fig. 5) des Joches 3028 befin@det sich in Anlage
mit einem Stift 3030, der von einem der dritten Steuertastenbank zugeordneten Sperrschieber
3031 getragen wird. Beim Drücken der »Darlehenszinsen«-Taste verschiebt der in ihrem
Schaft befestigte Stift 579, der in eine Ausnehmung in dem Sperrschieber 3031 ragt
und mit ihrer linken Schrägfläche 3032 zusammenarbeitet, den Sperrschieber 3031
nach links (Fig. 5), wodurch das Joch 3028 und demzufolge der Schaltarm 3027 im
Uh.rzeigersinn geschwenkt werden und .der Schalter 3026 geschlossen wird.
-
Ein neben der ersten Maschinensteuertastenbank angeordneter Schieber
3033 (Fig. 6) ist mit Ausrnehmun gen versehen, deren linke Flächen 3034 abgeschräg-.
und in Anlage mit den in@den Schäften der »Saldo«--»Zwischensaldo«, »Überzug«- und
»Auswurf«-TaStf. befestigten Stiften 579 sind. Der Schieber 3033 trägt einen Stift
3035, an dem ein Arm 3036 anliegt, der in seinem oberen Ende eine Ausnehmung aufweist,
in die das Joch 3028 eingespannt ist.
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Beim Drücken ;der »Saldo«-, »Zwischensaldo«-«Überzug«- oder »Auswurf«-Taste
verschiebt ihr Stif 579 den Schieber 3033 nach links, wodurch der Arr 3036, das
Joch 3028 und der Schaltarm 3027 (Fig. 4) im Uhrzeigers nn geschwenkt werden und
der Schal ter 3026 geschlossen wird.
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Wie schon erwähnt, wird der Schalter 3025 ge schlossen, wenn die Maschine
nachdem Bedrucken der letzten Zeile eines Beleges gesperrt wird. Durch Drükk en
-einer der genannten, den Schalter 3026 betätigenden Tasten wird der Stromkreis
zu dem Solenoid 3018 geschlossen, ,dadurch das Solenoid 3018 eingeschaltet, sein
Anker 3019 angezogen und das Anschlagsglied 3012 in bereits beschriebener Weise
in seine unwirksame Stellung bewegt.
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Durch das Drücken einer anderen als einer der genannten MaschIinensteuertasten
wird der Schalter302f nicht geschlossen. Daraus folgt, daß die Maschine nu mittels
einer der fünf genannten Steuertasten frei gebbar ist.
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Wird ein Maschinengang durch Drücken der »Darlehensz.insen«-, »Saldo«-,-
»Z-,vischensaldo«-, »Überzug«- oder »Auswurf«-Taste ausgelöst, nachdem die Maschine
infolge des Bedruckens der letzten Zeile eines Beleges gesperrt worden ist, so bleibt
die letzte Zeile des Beleges auch währenddes neuen Maschinenganges in der Druckstellung,
so daß die Maschine am Ende eines jeden derartigen Maschinenganges unter der Steuerung
der Fühlerglieder 1950 und 2050 erneut gesperrt würde. Zum Verhindern eines solchen
Sperrens der Maschine am Ende eines durch Drücken der »Saldo«-, »Überzug«- oder
»Auswurf«-Taste ausgelösten Arbeitsganges dient eine besondere, in Fig. 7 dargestellte
Steuervorrichtung.
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Unter der Steuerung .des der ersten Maschinensteuertastenbank zugeordneten
Einstellmechanismus ist über einen aus innen verzahnten Zahnrädern und Ritzeln bestehenden
Getriebesatz der schon beschriebenen Art eine mit Ausnehmungen versehene Steuerscheibe
3040 (Fig. 7) verstellbar. Während eines Maschinenganges, bei dem entweder die »Saldo«-,
die »Überzug«- oder die »Auswurf«-Taste gedrückt ist,
wird die
Steuerscheibe 3040 so eingestellt, daß einem Fühlerglied 3041 eine Ausnehmung gegenübersteht.
Das Fühlerglied 3041 führt sich einerseits mittels eines Langloches auf einem Stift
3042 und ist andererseits an einem Winkelhebel 3043 angelenkt. Ein von dem Winkelhebel
3043 getragener Stift 3045 wird in Anlage mit einem Arm 3046 gehalten, der auf der
durch die Nocken 1450 antreibbaren Welle 1443 befestigt ist. Der Winkelhebel 3043
ist über ein Verbindungsglied 3047, einen auf der Achse 1439 gelagerten Winkelhebel
3048 und ein Verbindungsglied 3049 mit einem drehbar auf der Welle 1961 gelagerten
Hebel 3050 verbunden, dessen unterer Arm 3051 in die Bewegungsbahn der Abbiegung
1977 der Klinke 1976 schwenkbar ist.
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Werden die Arme 1448 und 3046 während des Maschinenganges von den
Nocken 1450 aus so im Uhrzeigersinn verschwenkt, daß eine Feder 3044 das Fühlerglied
3041 in eine,der ihm gegenüberstehenden, -in Fig. 7 in den Positionen 1, 3 oder
5 vorhandenen Ausnehmungen zu ziehen vermag, so verschwenkt der ,unter dem Einfloß
der Feder 3044 der Bewegung des 'Armes 3046 folgende Winkelhebel den Hebel 3050
`über das Verbindungsglied 3047. den Winkelhebel Q3048 und das Verbindungsglied
3049 im Uhrzeigersinn, wodurch dessen Artn3051 in die Bewegungsbahn der Abbiegung
1977 gelangt.
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Bei dieser Uhrzeigerbewegung des Hebels 3050 wird gleichzeitig die
äußere Kante seines Armes 3051 mit ;.der äußeren Kante 3053 des Armes 1981 ausgerichtet.
'1n dieser Stellung hindert der Arm 3051 die Klinke 'r7.976 daran, sich währenddes
Maschinenganges unter -die Schulter 1980 des Armes 1981 zu legen. Bei der Aufwärtsbewegung
der Klinke 1976 werden also der -Arm 1982 und demzufolge der Nocken 3001 (Fig. 32)
nicht bewegt, so daß der Arm 3003, das Verbindungsglied 3007. der Arm 3008 und das
Anschlagsglied 3012 nicht in ihre sperrenden Stellungen gelangen.
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Die soeben beschriebene Einrichtung ist dem Sparbuch-Druckwerksteil
zugeordnet. Eine gleiche Einrichtung ist jedoch auch für den Kontokarten-Druckwerksteil
vorgesehen.
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Während der anfänglichen Bewegung des Hebels 1966 läuft ein in ihm
befestigter Stift 3052 (Fig. 15 und 19) an einem Nocken 3037 an, der auf -der von
der Welle 1961 getragenen Nabe 3002 befestigt ist. Bei 'Beginn eines Maschinenganges
bringt der Stift 3052 die Welle 1961 und das Anschlagsglied 3012 in deren Normalstellungen
zurück, woraufhin diese während des nächsten Maschinenganges neu einstellbar sind.