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DE1052669B - Holzspanmaschine - Google Patents

Holzspanmaschine

Info

Publication number
DE1052669B
DE1052669B DEM31251A DEM0031251A DE1052669B DE 1052669 B DE1052669 B DE 1052669B DE M31251 A DEM31251 A DE M31251A DE M0031251 A DEM0031251 A DE M0031251A DE 1052669 B DE1052669 B DE 1052669B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
knife
pitch
shaft
knives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM31251A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef R Rothwangl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Meyer and Schwabedissen GmbH and Co KG
Original Assignee
F Meyer and Schwabedissen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Meyer and Schwabedissen GmbH and Co KG filed Critical F Meyer and Schwabedissen GmbH and Co KG
Priority to DEM31251A priority Critical patent/DE1052669B/de
Priority to FR1166960D priority patent/FR1166960A/fr
Publication of DE1052669B publication Critical patent/DE1052669B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Holzspanmaschine mit auf dem Umfang der Messerwelle angebrachten Messern. Die Erfindung besteht darin, daß die Vorschubstraße für das in Längsrichtung eingeführte Holz mit der Messerwelle einen spitzen Winkel bildet und daß die Schneidkanten der Messer stufenförmig hintereinander in gleichem Winkel geschliffen sind. Diese Ausbildung der Messerwelle mit Vorschub bringt folgende wesentlichen Vorteile:
Ein Ablängen des Holzes vor der Zerspanung ist nicht mehr erforderlich, wodurch viel Arbeit erspart wird. Es ist nicht mehr notwendig, in den Wellenkörper Rillen einzudrehen, da die Spanstärkenbegrenzung immer auf dem inneren Messerflugkreisteil liegt, so daß der Wellenkörper für jede Spanlänge verwendbar ist. Die stufenförmig geschliffenen Messer ermöglichen es, den Wellenkörper so> anzuordnen, daß die Spitzen bzw. die stufenförmigen Schneiden, die hintereinander zum Eingriff kommen, auf einer Schraubenlinie liegen, wobei die Steigung der Spanlänge entspricht. Das zu zerspanende Holz wird zwangläufig mit der Abwälzgeschwindigkeit schräg zur Messerwelle, jedoch parallel zu den Schneiden, zugeführt, so daß der Schnitt immer parallel zu den Fa-Holzspanmaschine
sern erfolgt. Die Wirkung der neuen Messerwelle
ähnelt der eines Abwälzfräsers, wobei das zugeführte Holz die Form einer Zahnstange annimmt, wobei jedoch die Zähne, d. h. die gesamte angeschnittene Holzfläche, im Verlauf des Vorschubs immer tiefer geschnitten wird, so daß es vollkommen zerspant wird. Weitere Vorteile bestehen darin, daß die Beschickung der Maschine über Ketten oder Rollentransporteure automatisch erfolgen kann, so daß eine Bedienung der Maschine entfällt. In dem Zubringerband kann eine Entrindungsmaschine und Splittersuchgerät angeordnet werden. Durch den Zwangsvorschub, der in Abhängigkeit von der Werkzeugwellendrehzahl und die Anzahl der Messer bzw. Schnitte pro Umdrehung steht, erfolgt gleichzeitig die Spanstärkenbegrenzung. Da der Holzauflagetisch und die Messerwellenachse nicht in einer Ebene liegen, ist eine einfache Möglichkeit gegeben, das Holz schräg, jedoch parallel zur Faserrichtung, mit ziehendem Schnitt zu zerspanen.
Zum Zerspanen von Abfallholz hat man bereits auf einem Auflagetisch vor einer Messerscheibe eine Anschlagschiene in schräger Richtung zur Messerscheibe angeordnet und das Holz in den Raum zwischen Messerscheibe und Anschlagschiene gefüllt, wobei es in Drehrichtung der Messerscheibe nach vorn gezogen wird und so zerspant werden kann. Hierbei hat jedoch der spitze Winkel eine andere Funktion als bei der Erfindung, bei der für den Vorschub ein besonderes Zwanglaufgetriebe vorgesehen ist.
Anmelder:
F. Meyer & Schwabedissen,
Herford (Westf.), Diebrocker Str. 3
Dipl.-Ing, Josef R. Rothwangl1 Herford (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 den Messersitz in vereinfachter Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht des Messers in Pfeilrichtung A der Fig. 1,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Maschine,
Fig. 4 die Holzzuführung in perspektivischer vereinfachter Darstellung.
Auf einer Welle 1 ist der Messerwellenkörper 2 gelagert, in dem die einzelnen stufenförmig geschliffenen Messer 3 befestigt sind. Die Messer bestehen aus dem eigentlichen Messerblatt, das parallel oder unter einem bestimmten Winkel zur Welle 1 verlaufend in den Körper der Messerwelle 2 eingelassen ist. Sie sind derart in den Messerwellenkörper eingelassen, daß ihre die Schnittkanten tragende Fläche im Verhältnis zu der Messerwellentangente den erforderlichen Schnittwinkel von etwa 60° bildet.
Die bei der Maschine verwendeten Messer sind derart stufen- bzw. sägenförmig geschliffen, daß sämtliche Tiefpunkte der einzelnen Stufen und sämtliche Höchstpunkte auf jeweils einer Linie liegen, die parallel oder unter einem bestimmten Winkel zu der Achse der Messerwelle verläuft. Demzufolge liegen alle Schneiden im Winkel zur Messerwellenachse. Dieser Winkel ist in Fig. 2 als Winkel α bezeichnet.
Selbstverständlich ist die Brust einer jeden Stufe hinterschliffen im Winkel ß, wie auch der Keilwinkel γ derart berechnet ist, daß ein Klemmen der Zähne verhindert wird. Jede Stufe bzw. jeder Zahn arbeitet somit mit seiner Schneide derart, daß das bearbeitete Holz ebenfalls gezahnt ist.
Um eine gleichmäßige Spanabnahme zu ermöglichen, liegen die Messer derart auf dem Umfang der
809 769/148

Claims (4)

Messerwelle verteilt, daß: z. B. die Spitzen 5 jeder · Stufe bzw. jedes Zahnes 6 des zweiten und weiteren Messers im Verhältnis zu den Spitzen bzw. Zähnen des ersten Messers versetzt liegen, so daß, wenn diese miteinander verbunden wurden, eine Schraubenlinie entsteht. Diese gedachte Schraubenlinie läuft in ständig gleichem Abstand um die Messerwelle. Anders ausgedrückt: Die Steigung der Messerteilung entspricht auf dem Umfang der Messerwelle einer Spanlänge, also auch einer Teilung. Demzufolge verlagert sich der Schnitt jeweils bei einer Umdrehung um eine Teilung. Um ein einwandfreies Abgleiten der Späne zu ermöglichen, ist vor jedem Messer 3 eine Spannut 4 vorgesehen. Der Antrieb der Wellel erfolgt über einen Riementrieb 7 von einem (nicht dargestellten) Motor. Die Wellel treibt über ein umschaltbares Getriebe 8 die geriffelten Vorschubwalzen 9 an, so daß die Vorschubeinrichtung das Holz entsprechend der Drehzahl der Messerwelle 2 der Maschine zuführt. Durch die Verbindung beider Bewegungen sind dieselben zwangläufig aufeinander abgestimmt. Das Erfordernis dieser Abstimmung ergibt sich daraus, daß einerseits das zu verspanende Holz einen ständigen Vorschub erleidet und andererseits die Steigung der Zähne, im Verhältnis zu diesem Vorschub, pro Umdrehung einer Teilung der Messer 3 entspricht. Das zugeführte Holz nimmt die Form einer Zahnstange an, bei der jedoch die Zähne, also die gesamte angeschnittene Holzfläche, im Verlauf des Vorschubes immer tiefer geschnitten werden, so daß es vollkommen zerspant wird. Das vorgesehene Getriebe 8 ist derart ausgebildet, daß sich bei Verwendung von Messern mit anderer Teilung, also anderer Stufengröße und daher anderer Spanlänge, die Drehbewegung der Vorschubwalzen 9 auf die entsprechende Teilung einstellen läßt. Durch Bewegung des Umschalthebels 10 oder 11 ist das Getriebe einstellbar. Ferner ist es derart ausgebildet, daß auch eine Umkehrung möglich ist, so daß das eingeführte Holz eine Rückwärtsbewegung erhält und somit aus der Maschine herausfällt. Da die Spanabnahme parallel zur Faserrichtung des Holzes erfolgen soll, während die einzelnen Schneiden, wie bereits erwähnt, im Winkel α zur Wellel stehen, erfolgt die Zuführung des Holzes in dem gleichen Winkel. Parallel zum Vorschubwalzenpaar 9 im Winkel α zur Wellel sind mehrere gezahnte Transportrollen 12 angeordnet, die über Gelenkwellen und Rädergehäuse 14 angetrieben werden und ebenfalls mit dem Antrieb der Welle 1 in Zwangsverbindung stehen. Die Transportrollen 12 haben zwei Aufgaben zu erfüllen:
1. Die synchrone Weiterbewegung des Holzes, und
2. durch ihre Schneiden zu verhindern, daß sich das Holz während der Bearbeitung dreht.
Patentansprüche.-
1. Holzspanmaschine mit auf dem Umfang der Messerwelle angebrachten Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubstraße für das in Längsrichtung eingeführte Holz mit der Messerwelle einen spitzen Winkel bildet und daß die Schneidekanten der Messer stufenförmig hintereinander im gleichen Winkel geschliffen sind.
2. Holzspanmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwelle über ein verstellbares Getriebe (8) mit der Vorschubeinrichtung gekuppelt ist.
3. Holzspanmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stufenförmig geschliffenen Messer (3) derart versetzt auf dem Wellenkörper angeordnet sind, daß ihre Steigung auf dem Umfang gleich der Teilung ist, und die Spitzen (5) jedes Zahnes bzw. jeder Stufe (6) eine Schraubenlinie bilden.
4. Holzspanmaschine näch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spitzwinklig zur Messerwelle angeordnete Vorschubstraße aus einem oder mehreren Riffelwalzenpaaren (9) und einer oder mehreren gezahnten Transportrollen (12) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften :
Deutsche Patentschrift Nr. 924 950.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809'76»/148 3.59
DEM31251A 1956-07-26 1956-07-26 Holzspanmaschine Pending DE1052669B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM31251A DE1052669B (de) 1956-07-26 1956-07-26 Holzspanmaschine
FR1166960D FR1166960A (fr) 1956-07-26 1957-02-22 Machine à découper le bois, notamment machine à produire des copeaux

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1166960X 1956-07-26
DEM31251A DE1052669B (de) 1956-07-26 1956-07-26 Holzspanmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1052669B true DE1052669B (de) 1959-03-12

Family

ID=25986730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM31251A Pending DE1052669B (de) 1956-07-26 1956-07-26 Holzspanmaschine

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1052669B (de)
FR (1) FR1166960A (de)

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DE1097655B (de) * 1957-04-18 1961-01-19 Meyer & Schwabedissen F Holzzerspannungsmaschine
DE1295804B (de) * 1963-08-19 1969-05-22 Brundell & Johnsson Ab Einrichtung zur Erzeugung von furnieraehnlichen Schnitzeln aus Holzstaemmen

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DE924950C (de) * 1950-11-17 1955-03-10 Condux Werk Maschine zum Zerspanen von Holz

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FR1166960A (fr) 1958-11-18

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