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DE1052379B - Ammoniakabtreibekolonne - Google Patents

Ammoniakabtreibekolonne

Info

Publication number
DE1052379B
DE1052379B DEK32152A DEK0032152A DE1052379B DE 1052379 B DE1052379 B DE 1052379B DE K32152 A DEK32152 A DE K32152A DE K0032152 A DEK0032152 A DE K0032152A DE 1052379 B DE1052379 B DE 1052379B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
tray
overflow
floor
overflow plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32152A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick C Mullins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beazer East Inc
Original Assignee
Koppers Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koppers Co Inc filed Critical Koppers Co Inc
Publication of DE1052379B publication Critical patent/DE1052379B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/16Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
    • B01D3/18Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal bubble plates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/10Separation of ammonia from ammonia liquors, e.g. gas liquors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ammoniakabtreibekolonne mit Glockenboden. Derartigen Kolonnen wird das Ammoniakwasser, welches freies und fixes Ammoniak enthält, über Glockenboden einem Strom von Wasserdampf entgegengeführt, wobei das freie Ammoniak abgetrieben wird. Sehr häufig setzt man dem Ammoniakwasser zum mindesten im unteren Teil derartiger Kolonnen noch Kalkmilch zu, um auch das fixe Ammoniak auszutreiben. Da gleichzeitig auch Kohlensäure aus dem Ammoniakwasser abgetrieben wird, entsteht auf den Glockenböden Calciumcarbonat, welches mit der Zeit Ansätze bildet, die zu einer Druckerhöhung der Kolonnen führen und schließlich deren Betrieb unterbrechen. Es ist zu diesem Zweck notwendig, die Kolonnen auseinanderzunehmen, zu reinigen und dann wieder zusammenzusetzen. Um diesen Reinigungsvorgang ohne größere Betriebsunterbrechung durchführen zu können, sieht man gewöhnlich zwei Ammoniakabtreibekolonnen vor, von denen die eine jeweils in Betrieb ist, wenn die andere gereinigt wird. Eine Reinigung der Kolonnen ohne vorheriges Auseinandernehmen der einzelnen Kolonnenschüsse ist im allgemeinen nicht möglich, da die für die Verstopfung verantwortlichen Teile der einzelnen Böden van außen nicht ohne weiteres zu reinigen sind. Insbesondere entziehen sich auch die Überlaufwehre meist einer unmittelbaren Einwirkung von außen.
Durch die vorliegende Erfindung wird diesem Übelstand abgeholfen. Gemäß der Erfindung wird die Ammoniakabtreibekolonne so ausgebildet, daß außen an der Kolonnenwand abnehmbar angebrachte Hauben für die Überleitung des Ammoniakwassers von einem Boden auf den nächsttieferen Boden vorgesehen sind, wobei jede Haube den Abstand von zwei benachbarten Kolonnenboden übergreift und auf einem mit der Kolonnenwand fest verbunden, z. B. verschweißten Rahmen bzw. Flansch rüht, der ein den Flüssigkeitsstand auf dem jeweiligen Boden begrenzendes Überlaufwehr enthält und in der Kolonnenwand eine öffnung zum Reinigen der Kolonnenböden frei läßt.
Es ist bekannt, das Ammoniakwasser von aus einzelnen Zellen bestehenden Ammoniakabtreibekolonnen durch von außen abnehmbare Rohrstücke, die gleichzeitig zur Erhaltung eines konstanten Flüssigkeitsstandes in einer Abtreibezelle dienen, von einer Abtreibezelle in die auf im wesentlichen gleicher Ebene liegende Nachbarzelle überzuleiten. Jedoch ist es bei dieser bekannten Einrichtung nicht möglich, die Reinigung eines Bodens ohne eine völlige Flüssigkeitsentfernung auf zwei mindestens benachbarten Zellen vorzunehmen. Außerdem erlauben die nach Abnehmen der Rohrstücke frei werdenden Öffnungen nur eine Ammoniakabtreibekolonne
Anmelder:
Koppers Company, Inc.,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Leithäuser, Patentanwalt,
Essen, Bertoldstr. 9
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Juni 1956
Frederick C Mullins1 Pittsburgh, Pa. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
sehr begrenzte Reinigungs- und Reparaturmöglichkeit auf dem jeweiligen Zellenboden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Teil der Kolonne längs der Linie I-I der Abb. 2;
Abb. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt durch die Kolonne längs der Linie II-II der Fig. 1;
Abb. 3 zeigt ein Überlaufwehr und
Abb. 4 die zu einem Überlaufweg gehörenden Bauelemente in der Reihenfolge ihrer Montage.
Die Abtreibekolonne besteht aus einem zylindrischen Mantel 1. Im Inneren ist der von dem Mantel umschlossene Raum durch waagerechte Böden 2 unterteilt. Auf jedem dieser Böden befinden sich Tauchglocken Zj die vorzugsweise langgestreckt ausgeführt sind und parallel zueinander laufen. Die Kolonnenwand ist durch regelmäßig verteilte Löcher 4 unterbrochen, die innerhalb eines sich nach außen verengenden, mit der Kolonnen wand verschweißten Ansatzes 5 liegen. Jedes dieser Löcher reicht im wesentlichen von einem Kolonnenboden bis ein Stück über den nächstthöheren Kolonnenboden hinaus, so· daß man von diesem Loch her bequem Zugang zu zwei Böden hat. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Reihe von gleich großen Löchern vorgesehen, die um den Bodenabstand gegenüber der anderen Reihe von Löchern versetzt ist. Jeder Boden ist also von zwei einander gegenüberliegenden Seiten zugängig. Die Glocken auf jedem Boden sind dabei so angeordnet, daß ihre Längsrichtung auf diese Löcher gerichtet ist.
Der Ansatz 5 endet in einem Flaiisch 6, der vorzugsweise quadratische Form hat und eine so große öffnung frei läßt, daß durch diese Öffnung hindurch
509 769/520

Claims (5)

die zugängigen Böden mit einfachen Werkzeugen gereinigt werden können. An den Flansch 6 ist eine Haue 7 mittels Schrauben 8 angeschraubt, und zwar unter Zwischenschaltungeines Überlauf bleches 9 sowie zweier Dichtungsringe 10 und 11. Das Überlaufblech 9 ist in seiner Form dem Flansch 6 angepaßt und weist in seinem oberen Teil eine viereckige Aussparung 12 und in seinem unteren Teil eine viereckige Aussparung 13 auf. Die untere Kante 14 der Aussparung 12 dient als Wehr für die Aufrechterhaltung des erforderlichen Flüssigkeitsstandes auf dem betreffenden Boden. Die Flüssigkeit überfließt die Kante 14, gelangt dann durch den freien Raum, der innerhalb der Haube 7 gebildet ist, in den Bereich der unteren Aussparung 13, deren obere Kante 15 so' gebildet ist, daß die für die Unterdrückung eines falschen Gasweges erforderliche Tauchung erreicht wird. Auf diese Weise kann also> die Flüssigkeit von einem Boden zum nächsttieferen gelangen, ohne daß dem Gas andere Wege offen stehen als durch die Tauchglocke auf den Böden. Das Überlaufblech 9 weist einen rinnenförmigen Ansatz 16 auf, welcher zum Zentrieren des Bodens 2 im Bereich der Öffnung 4 dient. Ferner sind im unteren Teil des Überlaufbleches Leitbleche 17 vorgesehen, die dafür sorgen, daß die durch die untere Aussparung 13 auf den Boden fließende Flüssigkeit auch gleichmäßig über die ganze Fläche des Bodens verteilt wird. Die Reinigung der Kolonnen geschieht auf sehr einfache Weise. Die Kolonnen werden für eine kurze Zeit stillgesetzt, und dann werden die Hauben 7 derjenigen Böden, die gereinigt werden sollen, durch Lösen der Schrauben 8 abgenommen. Nachdem auch das Überlaufblech 9 entfernt ist, liegen jeweils zwei Kolonnenboden frei, die dann ohne weiteres gereinigt werden können. Nach erfolgter Reinigung wird das Überlaufblech unter Zwischenschaltung der Dichtungsringe 10 und 11 wieder auf den Flansch aufgesetzt und die Haube 7 aufgeschraubt. Es findet dann automatisch eine Zentrierung des jeweiligen Kolonnenbodens 2 durch die Rinne 16 statt. Patentansprüche:
1. Ammoniakabtreibekolonnemit Glockenboden, dadurch gekennzeichnet, daß außen an der Kolonnenwand (1) abnehmbar angebrachte Hauben (7) für die Überleitung des Ammoniakwassers von einem Boden auf den nächsttieferen Boden vorgesehen sind, wobei jede Haube (7) den Abstand von zwei benachbarten Kolonnenböden (2) übergreift und auf einem mit der Kolonnenwand. (1) fest verbundenen, z. B. verschweißten Rahmen bzw. Flansch (6) ruht, der ein den Flüssigkeitsstand auf dem jeweiligen Boden begrenzendes Überlaufwehr (9) enthält und in der Kolonnenwand (1) eine Öffnung (4) zum Reinigen der Kolonnenboden frei läßt.
2. Kolonne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) eine rechteckige, vorzugsweise quadratische Form aufweist und keine Seite des Rechtecks kleiner ist als die Hälfte des Durchmessers eines Kolonnenbodens.
3. Kolonne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlaufwehre (9) in der Form von mit rechteckigen Aussparungen (12 und 13) versehenen Platten oder Scheiben ausgebildet sind, die beim Betrieb der Kolonne zwischen Ralimen (6) und der zugehörigen Haube (7) eingeklemmt sind.
4. Kolonne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Überlaufwehr bildende Platte auf der dem Inneren der Kolonne zugewandten Seite einen rinnenförmigen Ansatz (16) aufweist, durch welchen der Kolonnenboden (1) zentriert wird.
5. Kolonne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchglocken (3) langgestreckt und parallel zueinander ausgeführt sind und mit ihrer Längsrichtung zu den Öffnungen (4) hinweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 121 743, 124 978, 592, 217 680, 330080, 753 120'.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 769/520 3.59
DEK32152A 1956-06-14 1957-06-08 Ammoniakabtreibekolonne Pending DE1052379B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US591469A US2839369A (en) 1956-06-14 1956-06-14 Ammonia still apparatus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1052379B true DE1052379B (de) 1959-03-12

Family

ID=24366617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK32152A Pending DE1052379B (de) 1956-06-14 1957-06-08 Ammoniakabtreibekolonne

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2839369A (de)
DE (1) DE1052379B (de)
FR (1) FR1176737A (de)
GB (1) GB829801A (de)

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Also Published As

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GB829801A (en) 1960-03-09
US2839369A (en) 1958-06-17
FR1176737A (fr) 1959-04-15

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