DE1052379B - Ammoniakabtreibekolonne - Google Patents
AmmoniakabtreibekolonneInfo
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- DE1052379B DE1052379B DEK32152A DEK0032152A DE1052379B DE 1052379 B DE1052379 B DE 1052379B DE K32152 A DEK32152 A DE K32152A DE K0032152 A DEK0032152 A DE K0032152A DE 1052379 B DE1052379 B DE 1052379B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/14—Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
- B01D3/16—Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
- B01D3/18—Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal bubble plates
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/14—Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01C—AMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
- C01C1/00—Ammonia; Compounds thereof
- C01C1/02—Preparation, purification or separation of ammonia
- C01C1/10—Separation of ammonia from ammonia liquors, e.g. gas liquors
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- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
- Gas Separation By Absorption (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ammoniakabtreibekolonne mit Glockenboden. Derartigen
Kolonnen wird das Ammoniakwasser, welches freies und fixes Ammoniak enthält, über Glockenboden
einem Strom von Wasserdampf entgegengeführt, wobei das freie Ammoniak abgetrieben wird.
Sehr häufig setzt man dem Ammoniakwasser zum mindesten im unteren Teil derartiger Kolonnen noch
Kalkmilch zu, um auch das fixe Ammoniak auszutreiben. Da gleichzeitig auch Kohlensäure aus dem
Ammoniakwasser abgetrieben wird, entsteht auf den Glockenböden Calciumcarbonat, welches mit der Zeit
Ansätze bildet, die zu einer Druckerhöhung der Kolonnen führen und schließlich deren Betrieb unterbrechen.
Es ist zu diesem Zweck notwendig, die Kolonnen auseinanderzunehmen, zu reinigen und
dann wieder zusammenzusetzen. Um diesen Reinigungsvorgang ohne größere Betriebsunterbrechung
durchführen zu können, sieht man gewöhnlich zwei Ammoniakabtreibekolonnen vor, von denen die eine
jeweils in Betrieb ist, wenn die andere gereinigt wird. Eine Reinigung der Kolonnen ohne vorheriges Auseinandernehmen
der einzelnen Kolonnenschüsse ist im allgemeinen nicht möglich, da die für die Verstopfung
verantwortlichen Teile der einzelnen Böden van außen nicht ohne weiteres zu reinigen sind. Insbesondere
entziehen sich auch die Überlaufwehre meist einer unmittelbaren Einwirkung von außen.
Durch die vorliegende Erfindung wird diesem Übelstand abgeholfen. Gemäß der Erfindung wird die
Ammoniakabtreibekolonne so ausgebildet, daß außen an der Kolonnenwand abnehmbar angebrachte Hauben
für die Überleitung des Ammoniakwassers von einem Boden auf den nächsttieferen Boden vorgesehen sind,
wobei jede Haube den Abstand von zwei benachbarten Kolonnenboden übergreift und auf einem mit der
Kolonnenwand fest verbunden, z. B. verschweißten Rahmen bzw. Flansch rüht, der ein den Flüssigkeitsstand
auf dem jeweiligen Boden begrenzendes Überlaufwehr enthält und in der Kolonnenwand
eine öffnung zum Reinigen der Kolonnenböden frei läßt.
Es ist bekannt, das Ammoniakwasser von aus einzelnen Zellen bestehenden Ammoniakabtreibekolonnen
durch von außen abnehmbare Rohrstücke, die gleichzeitig zur Erhaltung eines konstanten Flüssigkeitsstandes in einer Abtreibezelle dienen, von einer Abtreibezelle
in die auf im wesentlichen gleicher Ebene liegende Nachbarzelle überzuleiten. Jedoch ist es bei
dieser bekannten Einrichtung nicht möglich, die Reinigung eines Bodens ohne eine völlige Flüssigkeitsentfernung auf zwei mindestens benachbarten Zellen
vorzunehmen. Außerdem erlauben die nach Abnehmen der Rohrstücke frei werdenden Öffnungen nur eine
Ammoniakabtreibekolonne
Anmelder:
Koppers Company, Inc.,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Koppers Company, Inc.,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Leithäuser, Patentanwalt,
Essen, Bertoldstr. 9
Essen, Bertoldstr. 9
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Juni 1956
V. St. v. Amerika vom 14. Juni 1956
Frederick C Mullins1 Pittsburgh, Pa. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sehr begrenzte Reinigungs- und Reparaturmöglichkeit auf dem jeweiligen Zellenboden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Teil der Kolonne längs der Linie I-I der Abb. 2;
Abb. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt durch die Kolonne längs der Linie II-II der Fig. 1;
Abb. 3 zeigt ein Überlaufwehr und
Abb. 4 die zu einem Überlaufweg gehörenden Bauelemente in der Reihenfolge ihrer Montage.
Die Abtreibekolonne besteht aus einem zylindrischen Mantel 1. Im Inneren ist der von dem Mantel
umschlossene Raum durch waagerechte Böden 2 unterteilt. Auf jedem dieser Böden befinden sich
Tauchglocken Zj die vorzugsweise langgestreckt ausgeführt
sind und parallel zueinander laufen. Die Kolonnenwand ist durch regelmäßig verteilte Löcher 4
unterbrochen, die innerhalb eines sich nach außen verengenden, mit der Kolonnen wand verschweißten
Ansatzes 5 liegen. Jedes dieser Löcher reicht im wesentlichen von einem Kolonnenboden bis ein Stück
über den nächstthöheren Kolonnenboden hinaus, so· daß man von diesem Loch her bequem Zugang zu zwei
Böden hat. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Reihe von gleich großen Löchern vorgesehen, die um
den Bodenabstand gegenüber der anderen Reihe von Löchern versetzt ist. Jeder Boden ist also von zwei
einander gegenüberliegenden Seiten zugängig. Die Glocken auf jedem Boden sind dabei so angeordnet,
daß ihre Längsrichtung auf diese Löcher gerichtet ist.
Der Ansatz 5 endet in einem Flaiisch 6, der vorzugsweise quadratische Form hat und eine so große
öffnung frei läßt, daß durch diese Öffnung hindurch
509 769/520
Claims (5)
1. Ammoniakabtreibekolonnemit Glockenboden, dadurch gekennzeichnet, daß außen an der Kolonnenwand
(1) abnehmbar angebrachte Hauben (7) für die Überleitung des Ammoniakwassers
von einem Boden auf den nächsttieferen Boden vorgesehen sind, wobei jede Haube (7) den Abstand
von zwei benachbarten Kolonnenböden (2) übergreift und auf einem mit der Kolonnenwand. (1)
fest verbundenen, z. B. verschweißten Rahmen bzw. Flansch (6) ruht, der ein den Flüssigkeitsstand
auf dem jeweiligen Boden begrenzendes Überlaufwehr (9) enthält und in der Kolonnenwand
(1) eine Öffnung (4) zum Reinigen der Kolonnenboden frei läßt.
2. Kolonne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) eine rechteckige,
vorzugsweise quadratische Form aufweist und keine Seite des Rechtecks kleiner ist als die Hälfte
des Durchmessers eines Kolonnenbodens.
3. Kolonne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlaufwehre (9) in der Form
von mit rechteckigen Aussparungen (12 und 13) versehenen Platten oder Scheiben ausgebildet sind,
die beim Betrieb der Kolonne zwischen Ralimen (6) und der zugehörigen Haube (7) eingeklemmt sind.
4. Kolonne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Überlaufwehr bildende Platte
auf der dem Inneren der Kolonne zugewandten Seite einen rinnenförmigen Ansatz (16) aufweist,
durch welchen der Kolonnenboden (1) zentriert wird.
5. Kolonne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchglocken (3) langgestreckt
und parallel zueinander ausgeführt sind und mit ihrer Längsrichtung zu den Öffnungen (4)
hinweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 121 743, 124 978, 592, 217 680, 330080, 753 120'.
Deutsche Patentschriften Nr. 121 743, 124 978, 592, 217 680, 330080, 753 120'.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 769/520 3.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US591469A US2839369A (en) | 1956-06-14 | 1956-06-14 | Ammonia still apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1052379B true DE1052379B (de) | 1959-03-12 |
Family
ID=24366617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK32152A Pending DE1052379B (de) | 1956-06-14 | 1957-06-08 | Ammoniakabtreibekolonne |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2839369A (de) |
| DE (1) | DE1052379B (de) |
| FR (1) | FR1176737A (de) |
| GB (1) | GB829801A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3729179A (en) * | 1970-09-23 | 1973-04-24 | Fractionation Res Inc | Apparatus for liquid and vapor or gas mass transfer |
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- 1957-06-08 DE DEK32152A patent/DE1052379B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB829801A (en) | 1960-03-09 |
| US2839369A (en) | 1958-06-17 |
| FR1176737A (fr) | 1959-04-15 |
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